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4.0 von 5 Sternen Band-ages, 16. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In-A-Gadda-da-Nash (MP3-Download)
Nash The Slash, der Mann, der immer bandagiert auftritt, und der die kanadische Progressiv-Rock-Band FM (nicht zu verwechseln mit den britischen Mainstreamern gleichen Namens) mitgründete, hatte schon immer ein Faible für Songklassiker, die er auf seine eigenwillige Art interpretierte. Sein 1980er Werk "Children of the Night" beinhaltete z.B. Versionen von "19th Nervous Breakdown (Rolling Stones) und "Smoke on the Water" (Deep Purple). 1984 veröffentlichte er "American Band-Ages", ein reines Cover-Album mit teils skurrilen Versionen von u.A. "We're an American Band (Grand Funk Railroad) und "Hey Joe" (Jimi Hendrix). "In-A-Gadda-Da-Nash" ist eine weitere Cover-Sammlung mit Songs von Folk und Psychedelia bis Hardrock und Punk.

Nashs Markenzeichen sind elektronische Sounds, Rhythmusmaschinen und seine elektrische Violine und Mandoline, und ganz selten Gitarren. Begonnen wird mit Pink Floyds "Astronomy Domine" (gut gelungen) und "21st Century Schizoid Man" von King Crimson, das etwas vereinfacht im Vergleich mit dem Original klingt. Ein unerwarteter Kandidat kommt mit "Animal Magnetism" von den Scorpions, das in keinem Moment die sinistre Ausstrahlung des Originals hat. Sehr gut gefällt dagegen Gordon Lightfoot's "The Wreck of the Edmund Fitzgerald" mit schön untermalenden Soundeffekten. Atmosphärisch! Dann folgt der Who-Klassiker "Baba O'Riley". Die Synthis von Pete Townshend laden natürlich dazu ein, den Song elektronisch aufzuarbeiten. Am erstaunlichsten aber ist, daß Nashs Stimme sehr nach Roger Daltrey klingt. "Follow the Leader" stammt im Original von Killing Joke. Schneller Beat, Gitarren und aggressiver Gesang herrschen vor. Dann kommt das Stück, dem dieses Werk Titel und Covermotiv verdankt. "In-A-Gadda-Da-Vida" von Iron Butterfly ist in einer äußerst gelungenen Version zu hören. Natürlich darf man nicht allzu viel vom perkussiven Mittelteil erwarten. Es ist halt elektronisch realisiert.

Das letzte Stück heißt "Constantinople" und stammt von den Residents. Dieses zeigt auch den Knackpunkt dieses Werkes auf. Die Residents hatten immer einen schrägen Sound - auf deren eigener Coverversion von "Satisfaction" bestens dokumentiert - wie zum großen Teil auch Nash The Slash auf dem schon erwähnten "American Band-Ages". Auf diesem Album hier klebt Nash meistens zu sehr an den Originalen. Trotzdem macht es Spaß, die alten Klassiker im neuen (elektronischen) Gewand zu hören.

Hier bei Amazon ist "In-A-Gadda-Da-Nash" (bisher) nur als Download-Version erhältlich. Die ist zwar sehr günstig , aber in der Natur des MP3-Formats nicht gerade ein Klangwunder - ziemlich undifferenziert und mittenlastig.
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In-A-Gadda-da-Nash
In-A-Gadda-da-Nash von Nash The Slash
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