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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Konzertform in Perfektion
Auf meiner Ausgabe dieser CD befindet sich ein Aufkleber: '...sein Klang macht süchtig...'. So geht es mir tatsächlich bei dieser Interpretation der Bach'schen Klavierkonzerte. Die Instrumentierung ist modern, insbesondere mit einem Konzertflügel anstatt eines Cembalos. Murray Perahias Zusammenspiel mit dem Orchester führt zu einer Konzertform in...
Veröffentlicht am 13. September 2001 von Dr.Winfried Auzinger

versus
15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja...
Wer historisch informierten Bach (mit Cembalo oder gerne auch mit modernem Flügel, aber historischen Orchesterinstrumenten), schlank, voller Spannung und Leben, kennt und erwartet, für den ist diese CD eine schwere Enttäuschung - an der Academy of St. Martin scheinen die letzten 25 Jahre irgendwie vorbeigegangen zu sein... Fraglos eine musikalische, eine...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2004 von Trechow


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Konzertform in Perfektion, 13. September 2001
Auf meiner Ausgabe dieser CD befindet sich ein Aufkleber: '...sein Klang macht süchtig...'. So geht es mir tatsächlich bei dieser Interpretation der Bach'schen Klavierkonzerte. Die Instrumentierung ist modern, insbesondere mit einem Konzertflügel anstatt eines Cembalos. Murray Perahias Zusammenspiel mit dem Orchester führt zu einer Konzertform in Perfektion, im Sinne einer dynamischen Verschmelzung des himmlischen Klavierklanges mit dem Orchester.
Wer interessiert ist, sollte sich z.B. einmal den ersten Satz aus dem Klavierkonzert Nr. 1 anhören. Diese CD eignet sich sehr gut als Geschenk - zum Kennen- und Liebenlernen Bach'scher Klavier- und Konzertmusik.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bach - immer wieder neu!, 22. April 2001
Von Ein Kunde
Meine anfängliche Skepsis gegenüber dieser Einspielung (Perahia als Dirigent, "moderne" Instrumente, große Konkurrenz der Einspielungen) ist einer großen Begeisterung gewichen. Perahia hat schon in den Englischen Suiten u. den Goldberg Variationen bewiesen, daß er ein großen "romantischer" Bach-Spieler ist, der auch zurecht von der Kritik gelobt wurde. Perahia spielt beschwingt, phantasievoll (langsame Sätze!) und führt die Academy zu einer Spitzenleistung. Die Musik Bachs klingt stets spontan, bis in Details durchdacht und "neu", dabei auch sehr sinnlich, teilweise (A-Dur, 2. Satz) von einer italienischen Leichtigkeit. Bach Nähe zu Vivaldi in den Konzerten ist hier überzeugend umgesetzt.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Mein Klassiker", 27. November 2002
Höre ich Perahias Interpretation der Bach'schen Klavierkonzerte komme ich ins Schwärmen. Nein, eigentlich versinke ich vollständig in diesem fröhlichen, beinahe swingenden Musizieren.
Perhaia selber interpretiert den Klavierpart mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit, nutzt dabei alle Register der Dynamik aus und gibt dabei klar zu erkennen wieviel Tiefe, wieviel Gefühl in dieser Musik steckt.
Beeindruckend bis begeisternd ist die Präzision, mit der das von ihm dirigierte Orchester der Academy of St. Martin in the Fields mit ihm mitgeht. Perahia und das Orchester scheinen eher wie eine Einheit, denn als lauter Individuen, die gemeinsam musizieren. Und doch legt wohl jeder einzelne von Ihnen so viel Empathie mit in sein Spiel, dass es in diesem Konzert vor Spannung und Lebendigkeit nur so knistert.
Konzentriert man seine Aufmerksamkeit ausschließlich auf das Orchester bekommt man eine Idee davon, wie Perhaia die Rollen von Orchester und Klavierpart der Bach-Klavier-Konzerte versteht: Das Orchester dient ihm fraglos und trägt fürsorglich und wie in seinen Bann gezogen, ihn, der sich dadurch erst zu ganzer Größe entfalten kann und mag. Hier der „Sänger", da die Begleitung, ein Geben und Nehmen in dem beide nicht ohne einander bestehen können. So passt sich auch Perhaias Dirigentenrolle dabei voll und ganz mit ein, denn was ist ein Dirigent ohne Orchester und umgekehrt?
Nach gut 53 Minuten ist die CD zu Ende, und ich fühle mich berauscht, mag sie immer und immer wieder hören. Kann es ein zu viel geben ?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell., 31. Mai 2001
Eine fantastische Interpretation. Unverständlich, warum Perahias Goldberg-Variationen immer "über" seine Interpretation dieser Klavierkonzerte gestellt werden. Beides lässt sich kaum vergleichen. Goulds induktives Spiel wirkt in der Retrospektive und im Vergleich zu Perahias Blick auf das "Ganze" auf einmal eigenartig deplaziert. Ich weiss nicht op Epitheta wie "romantisch" oder "sinnlich" Perahias Bach-Verständnis wirklich angemessen beschreiben. Er phrasiert ganz einfach göttlich und weist den Tönen den Weg in den Himmel.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwungvoll, mitreissend, fast möchte man mittanzen, 27. November 2002
Höre ich Perahias Interpretation der Bach'schen Klavierkonzerte komme ich ins Schwärmen. Nein, eigentlich versinke ich vollständig in diesem fröhlichen, beinahe swingenden Musizieren.
Perhaia selber interpretiert den Klavierpart mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit, nutzt dabei alle Register der Dynamik aus und gibt dabei klar zu erkennen wieviel Tiefe, wieviel Gefühl in dieser Musik steckt.
Beeindruckend bis begeisternd ist die Präzision, mit der das von ihm dirigierte Orchester der Academy of St. Martin in the Fields mit ihm mitgeht. Perahia und das Orchester scheinen eher wie eine Einheit, denn als lauter Individuen, die gemeinsam musizieren. Und doch legt wohl jeder einzelne von Ihnen so viel Empathie mit in sein Spiel, dass es in diesem Konzert vor Spannung und Lebendigkeit nur so knistert.
Konzentriert man seine Aufmerksamkeit ausschließlich auf das Orchester bekommt man eine Idee davon, wie Perhaia die Rollen von Orchester und Klavierpart der Bach-Klavier-Konzerte versteht: Das Orchester dient ihm fraglos und trägt fürsorglich und wie in seinen Bann gezogen, ihn, der sich dadurch erst zu ganzer Größe entfalten kann und mag. Hier der „Sänger", da die Begleitung, ein Geben und Nehmen in dem beide nicht ohne einander bestehen können. So passt sich auch Perhaias Dirigentenrolle dabei voll und ganz mit ein, denn was ist ein Dirigent ohne Orchester und umgekehrt?
Nach gut 53 Minuten ist die CD zu Ende, und ich fühle mich berauscht, mag sie immer und immer wieder hören. Kann es ein zu viel geben ?
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3.0 von 5 Sternen Na ja..., 20. Dezember 2004
Wer historisch informierten Bach (mit Cembalo oder gerne auch mit modernem Flügel, aber historischen Orchesterinstrumenten), schlank, voller Spannung und Leben, kennt und erwartet, für den ist diese CD eine schwere Enttäuschung - an der Academy of St. Martin scheinen die letzten 25 Jahre irgendwie vorbeigegangen zu sein... Fraglos eine musikalische, eine "schöne" Aufnahme - aber zuckersüß im Orchester!! Perahia ist ein wunderbarer Musiker - aber er spielt Bach fast genauso wie Mozart! Klar tut das "gut" (zumindest tut es niemandem weh...) - aber für die meisten Bach-Liebhaber ist das doch etwas sehr wenig... Ich liebe Perahias Mozart-Konzerte, und seine Goldberg-Variationen, und seine Beethoven-Kammermusik - aber bei dieser Aufnahme, von der ich so viel erhofft hatte, musste ich tatsächlich (über das Orchester) LACHEN! Schade, schade - nur zu empfehlen für Hörer, die auch Karajans Bach etwas abgewinnen können...
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5.0 von 5 Sternen inniges Zusamenspiel, 1. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf dieser CD werden Bachs Klavierkonzerte mit modernen Instrumenten und einem Konzertflügel dargeboten. Die Aufnahme überzeugt mich durch das innige Zusammenspiel von Orchester und Pianist (man hat hier nie das Gefühl einer "Begleitung", sondern beide Partner sind gleichberechtigt) und das Herausarbeiten feinster Details aus den Partituren. Perahias Anschlag ist wie immer gefühlvoll und weich, was den Konzerten etwas intimes, anti-virtuoses verleiht, dem jede Vordergründigkeit fehlt.

Der Klang der Aufnahme ist insgesamt leicht dunkel und mit angenehmener Wärme versehen. Hierdurch resultiert ein sehr homogener Eindruck bei trotzdem guter Transparenz; die Streicher sind zwar nicht so prägnant wie in anderen Aufnahmen, besitzen aber ein feines, zartes Obertonspektrum. Das Klavier ist voll und rund mit eher weichem Anschlag und kann sich trotz der eher dunkleren Klangfarben gut vom Orchester absetzen.
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4.0 von 5 Sternen Bach, 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich habe diese Bewertung, die von Ihnen vorgegeben wurde gewählt, da dem nichts mehr hinzuzufügen ist; darum passt es so!
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hilfe! Wo finde ich die Bremse?, 24. September 2010
Recht flotte Interpretation, stylistisch zwischen Mendelssohn und "El Condor Pasa". Hoffentlich haben die Künstler noch die Geschwindigkeitsreserven , so dass das letzte Wort auf diesem Gebiet nicht gefallen ist.
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