Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sport & Outdoor calendarGirl Prime Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen15
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
13
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1
Format: MP3-Download|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. April 2015
Transformer von 1972 ist das zweite Solo-Album von Lou Reed und - wie ich finde - sein Meisterwerk und ein zeitloser Klassiker der Musikgeschichte.

Mit Transformer wurde die Musik von Lou Reed gefälliger als seine Arbeit mit Velvet Underground; sie blieb aber trotzdem progressiv. Düster oder morbide wie zum Beispiel "Heroin" oder "Black Angels Death Song" (von Velvet Underground) klingen die Stücke von Transformer nie.

Hauptverantwortlich dafür waren sicher die Produzenten des Albums, David Bowie und Mick Ronson.

Transformer wurde 1972 in den Trident Studios in London aufgenommen. Mit "Walk on the Wild Side" und "Perfect Day" beinhaltet es auch die größten Hits von Lou Reed. Mit "Vicious", "Make Up", "Satelilte of Love" enthält das Album weitere Stücke von höchster Qualität, die einen hohen Wiedererkennungswert haben und die man auch immer wieder gerne hören wird.

Das Album ist sehr stark vom Jazz und von der Arbeit von Bowie und Ronson beeinflusst, die für die Songideen von Lou Reed wunderschöne Arrangements gefunden haben. Außerdem haben tolle Musiker wie Herbie Flowers, der Bassist Klaus Voorman und David Bowies Saxophon-Lehrmeister Ronnie Ross dem Album ihren Stempel aufgedrückt.

Bei einer Rezension von Transformer komme ich nicht umhin, etwas über "Walk on the Wild Side" und "Perfect Day" zu schreiben.

"Walk on the Wild Side" beginnt mit einer Basslinie von Herbie Flowers. Er spielte diese zunächst auf einem Kontrabass ein; eigentlich sollte der Kontrabass "ge-doubletracked" werden. Herbie Flowers überzeugte die Produzenten jedoch davon, dass ein zweiter Bass besser klingen würde. So spielte er die Basslinie noch einmal auf einem Fretless-Bass. Dies gibt dem Stück sein markantes Intro. Der Text handelt dann von den "Andy Warhol Superstars", einer Gruppe von Transvestiten und Transsexuellen, die sich im Hinterzimmer einer Bar in New York trafen. Der Text beginnt mit der Zeile "Holly came from Miami, FLA" und bezieht sich auf die Lebensgeschichte von Holly Woodlawn. In dem Song werden auch beschrieben: Candy Darling, Litte Joe (Joe Dallesandro), dessen Hosenlatz das von Warhol gestaltete Cover des Rolling Stones-Album "Sticky Fingers" ziert, Sugar Plum Fairy (Joe Campbell) und Jackie Curtis. Damit werden in dem Stück zwei Themen angeschnitten, die aus der Arbeit von Lou Reed nicht wegzudenken sind: New York, seine Heimat, der er später ein ganzes Album gewidmet hat und Andy Warhol, auch wenn dieser nicht namentlich erwähnt wird. Die Musik ist geprägt von Lou Reeds Spiel auf einer akustischen Gitarre und einem Chor von Backgroundsängerinnen. Das Stück klingt mit einem Solo von Ronnie Ross auf einem Bariton-Saxofon aus.

"Perfect Day" ist musikalisch geprägt vom hervorragend Piano-Spiel von Mick Ronson. Die Musik und der - betont entspannte - Gesang von Lou Reed machen den perfekten Tag erlebbar. Zum Text von "Perfect Day" gibt es unterschiedliche Deutungen. Eine Deutung besagt, dass es um Lou Reeds Heroinerfahrungen geht; eine andere deutet den Text als eine Auseinandersetzung von Lou Reed mit seiner Beziehung zu seiner ersten Frau Bettye Kronstadt, die nach der Biographie von Victor Bockris, wohl von Lou Reeds Problemen mit seiner sexuellen Orientierung geprägt war.

Das Album profitiert von Glanzleistungen der beteiligten Musiker. Hervorzuheben sind hier Mick Ronson und Herbie Flowers. Mick Ronson hat insbesondere mit seinem gefühlvollen Pianospiel zu "Perfect Day" und "Satellite of Love" wichtige Beiträge geleistet. Herbie Flowers setzt mit der Tuba ein für die Rockmusik ungewöhnliches Instrument gekonnt in Szene.

Leider blieb Transformer die einzige Zusammenarbeit von Lou Reed mit Bowie und Ronson. Es entstand zwischen den Bowie-Alben "Hunky Dury" und "Ziggy Stardust" und markiert deshalb auch einen Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit von Bowie und Ronson. Als typisches Beispiel für Bowie und Ronson sei hier das Stück "I'm So Free" erwähnt. Dieses erinnert stark an Stücke von Bowies Album "The Men who sold the World".

Für mich ist Transformer ein klasse Album, weil man es entspannt nebenher hören kann oder sich auch voll darauf konzentrieren kann und immer wieder eine neue Facette entdecken wird. Außerdem ist Transformer ein immer anschlussfähiges Geschenk. Wenn man mal noch ein Last Minute-Geschenk braucht sollte man drei Alben im Hinterkopf haben: Running on Empty von Jackson Browne, Harvest von Neil Young und eben Transformer von Lou Reed.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juli 2003
Meiner Meinung nach das beste Lou Reed-Soloalbum. Mit dem vielleicht schönsten Liebeslied aller Zeiten (perfect day) ,dem wunderbaren walk on the wild side, make up, satellite of love, vicious......Eigentlich kann man die Cd von vorne bis hinten durchhören ohne dass sie langweilig wird.
Musikalisch profitiert die Platte vor allem von den tollen streicherarangements und der Mitarbeit von David Bowie und Iggy Pop.
Bei diesem Album ist es wirklich schwierig ein schlechtes Lied zu finden.
Jetzt weiß ich auch warum Black Francis wie Lou Reed singen wollte.
Ein wichtiges Stück Musikgeschichte!Sofort kaufen!
0Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2006
sich gleich zweimal zum objekt geradezu kultischer verehrung zu erheben dürfte den wenigsten musikern gelingen. und trotz strenger und steter abkehr vom massengeschmack zu einem solchen idol zu avancieren ebenso schwer. lou reed dürfte einer der wenigen künstler sein, der all da sauf die reihe bekommen hat. mit seiner - kräftig von andy warhol protegierten - band velvet underground erreichte er einen kultstatus, der bis heute unübertroffen sein dürfte. berühmter wurden viele, kommerziell erfolgreicher sogar sehr viele - doch kaum eine band dürfte einen so großen einfluss auf kommende musikergenerationen gehabt haben wie eben velvet underground. als velvet underground 1970 auseinanderbrechen nimmt reed erstmal eine bürotätigkeit an. geradezu beschämend für einen ehemaligen rockstar möchte man meinen. im falle von lou reed aber scheinbar eine wichtige zeit der besinnung und neuorientierung. denn als er 1972 - zunächst in london - wieder auf der bildfläche erscheint wird er schnell zum kultobjekt. zunächst ist es vor allem seine vergangenheit als legendäre velvet underground-figur, die ihn so faszinierend macht. doch spätestens als einer seiner größten fans ihm musikalisch zur seite springt, wird lou reed auch mit seinem eigenen neuen material ein weiteres mal zur kultfigur. dieser fan ist niemand geringeres als david bowie und die zusammenarbeit der beiden mündet in dem album "transformer".
wie schon zu velvet underground zeiten zeigt reed sich hier als großer und vor allem lässig-provokanter texter. überhaupt ist wohl dies sein größter trumpf: ob sadomasochismus, drogen, homosexualität oder transsexualität - lou reed singt seine themen mit einer stoischen ruhe herunter, als würde er sich übers wetter unterhalten.und genau in dieser gelassenheit liegt zugleich ein latentes sexuelles potential, dass jedes potentielle schreien, seufzen, jammern und stöhnen in puncto effekt weit übertrifft. man kann sich sicher sein, dass lou reed mit seiner platte viele menschen des jahres 1972 zutiefst verstört und verschreckt haben wird. allein die covergestaltung - mit einem transvestit und einem aus heutiger sicht klischee-homosexuellem mit ledermütze, engen jeans und riesenglied - dürfte zu beginn der 70er jahre an eine ganze reihe moralischer grenzen gestossen sein. lou reeds texte sind wie schilderungen aus einer unterwelt - beängstigend und faszinierend zugleich. dass er mit dieser platte eine der ersten persönlichkeiten war, die sich offen zu einer "sehr variablen" sexualität bekannten sei nur nebenbei vermerkt. und nicht nur das: in dem song "make up" singt er "we come out/out of our closets". der schlachtruf der gay liberation front. der kampf um anerkennung von homosexuellen hatte mit "transformer" ein schlagkräftiges sprachrohr bekommen.- David Wonschewski -
0Kommentar|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2000
Reed hatte sich 1970, nach dem letzten Auftritt mit den Velvet Underground zwei Jahre Pause verordnet, und war in diesen zwei Jahren auf den Glam gekommen, und das mit tatkräftiger Unterstützung des Velvet Underground- Fans David Bowie, der "Transformer" auch produziert hat. Und wie er sich in diesen zwei Jahren neu definiert hat, das ist gleich zu hören. Stampft der Groove noch etwas in Velvet Underground- Manier vor isch hin, so ist doch gleich auf "Vicious" zu hören, was Lou Reed als Solokünstler ausmacht, nämlich der lakonische, beinahe nebenher genuschelte Gesang und schneidend scharfe Gitarren. Abgesehen davon ist die Platte voll mit Reed- Evergreens, die man, auch wenn sie im Radio schon beinahe ärgerlich wirken (Was bitte hat "Walk on the Wild Side" im Format- Oldie- Radio neben Ausgeburten der Finsternis wie den unsäglichen Bee Gees verloren?) auf diesre Platte im eigentlichen Kontext neu zu verstehen beginnt. Daß zudem mit "Satellite of Love" eins der schönsten Lieder überhaupt auf der Platte ist, und Lou Reed in "New York Telephone Conversation" seinem Hang zur Satire nicht nur lustig, sondern auch ein wenig melancholisch nachgeht, macht sie nur noch hörenswerter. Und, nicht zu vergessen, "Transformer" ist mittlerweile geremastered, und das auf einem so hohen Niveau, daß sich die Anschaffung auch lohnt, wenn man eine der älteren Überspielungen zuhause hat. Versteht sich von selbst, daß auch das Booklet neu gestaltet wurde und mit wirklich interessanten Informationen aufwartet.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2001
Die erste gute Lou Reed Platte nach dem Split von Velvet Underground: nach dem mißlungenen "Lou Reed" änderte der Künstler seinen Stil, und, auf der GlamRock-Welle schwimmend, fuhr er auch seine einzige Hitsingle ein: Walk On The Wild Side. Das Album besteht aus einer handvoll gewohnt brilliant geschriebenen doch nicht minder brilliant von David Bowie und Mick Ronson produzierten Songs. Darunter einige der bekanntesten Reeds: Walk On The Wild Side, Perfect Day, Vicious... Obwohl nicht eigentlich typisch für Lou Reed ist dieses Album ohne Zögern zu empfehlen.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2010
Zurecht ein Klassiker. Ich genieße es immer wieder dieses Album zu höhren. Wirklich jeder Song ist auf seine weise sehr gut und das ganze Album in sich ist sehr schlüssig.Satte 6 aus 6 Sternen.
22 Kommentare|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2015
Alles gut.
:D
Ich bin jetzt glücklicher!
100% zuverlässig!
+ + + + + + + + + + +
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Januar 2014
Ich muss gestehen, dass ich eigentlich nie ein großer Lou Reed Fan war. Lediglich das "New York"-Album befand sich bisher in meiner Sammlung. Als ich "Transformer" hier zum Spottpreis entdeckt habe, habe ich es mir besorgt. Nicht nur für die beiden großen Lou Reed Hits lohnt sich der Kauf.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2004
Ich war einfach nur noch begeistert. Seit diesem Album bin ich ein großer Fan von Lou Reed. Anfangs glaubte ich ein Best of Album zu hören weil wirklich jedes Lied gut ist. Seine bekanntesten Songs sind Perfect day, walk on the wild side und satellite of love und alle sind auf diesem album zu hören. Mir gefallt jedes Lied sehr gut kann auch von Anfang bis zum Ende. Vicios ist der perfekte rockige einstieg danach folgt ein lockeres Andys Chest nach dem kommt dann das traurige Perfect day dann das coole hanging round und walk on the wild side. Es kommt einfach ein hit nach dem anderen. Meine Empfehlung sofort kaufen.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2013
..nachdem zu seiner Zeit das Deput-Album "Lou Reed" etwas untergegangen ist, stellt "Transformer" den Durchbruch dar- zu Recht!
Die Aufnahmen sind entsprechend komplexer (noderner) und mit mehr Power ausgestattet, während "Lou Reed" dagegen - was auch recht ansprechend ist - eher naturbelassen und etwas schlichter daherkommt (trotzdem oder deswegen auch sehr lohnenswert). Tipp: Angebot checken bevor man das MP3-Album kauft - CD plus MP3 sogar günstiger (öeider zu spät gesehen). Viel Spaß!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden