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60 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale fiktive Prophezeiung über das Fernsehen
Der freiwillige Kandidat der Spielshow "Das Millionenspiel" erhält eine Prämie von 1.000.000,-- DM, wenn er nach 7 Tagen Flucht durch Deutschland das Ziel im Fernsehstudio lebend erreicht. Auf den Fersen ist ihm die Köhlerbande, bestehend aus drei Killern, die jeweils 120.000,-- DM erhalten, wenn sie den Kandidaten vorher töten. Eigens für diese...
Veröffentlicht am 15. März 2009 von Marubeni

versus
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3.0 von 5 Sternen Hallervorden mal ernst
Das Bonusmaterial fällt dafür, dass es 3 DVDs sind etwas dürftig aus - Hätte man auch auf 2 Scheiben unterbringen können,
ansonsten sind die Filme einfach super und Meilensteine der deutschen Fernsehgeschichte
Vor 4 Monaten von BBB veröffentlicht


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60 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale fiktive Prophezeiung über das Fernsehen, 15. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Der freiwillige Kandidat der Spielshow "Das Millionenspiel" erhält eine Prämie von 1.000.000,-- DM, wenn er nach 7 Tagen Flucht durch Deutschland das Ziel im Fernsehstudio lebend erreicht. Auf den Fersen ist ihm die Köhlerbande, bestehend aus drei Killern, die jeweils 120.000,-- DM erhalten, wenn sie den Kandidaten vorher töten. Eigens für diese Sendung eines Privatsenders wurden die Gesetze geändert: Wenn der Kandidat nicht vorzeitig aufgibt, darf er getötet werden. Unterbrochen wird die moderierte Show eines Privatsenders regelmäßig durch Werbespots eines Pharmakonzerns.

Mit "Das Millionenspiel" hatte Wolfgang Menge einen fast prophetisch anmutenden Blick in die Zukunft des Fernsehens getan. Lange bevor Arnold Schwarzenegger als "Running Man" seine Verfolger unter lockeren Sprüchen niedermetzelte, war Jörg Pleva bereits als wesentlich ängstlicherer Kandidat der TV-Show "Das Millionenspiel" durch bundesdeutsche Lande unterwegs. Nun bestand die Bewaffnung der fährtenschnüffelnden Killer in den spießigen 70er Jahren natürlich noch nicht wie später bei Arnie aus blutspritzenden Kettensägen oder fauchenden Flammenwerfern, sondern aus heutzutage fast schon brav anmutenden Maschinenpistolen und Gewehren. Der Kandidat durfte nur flüchten, mehr nicht. Waffen hatte er keine.

Dass ein solcher Todeskandidat in der Realität wohl mehr Angst als Schwarzenegger'sche Gelassenheit zeigen dürfte, konnte Jörg Pleva als 15. Kandidat Bernard Lotz überzeugend vermitteln. Die Killer der Köhlerbande wurden von damals noch unbekannten Schauspielern dargestellt: Josef Fröhlich, Theo Fink - und Dieter 'Didi' Hallervorden (damals noch nicht als Komiker bekannt) als Chef der Killerbande. Die Show selbst wurde moderiert vom Showmaster Uhlenhorst (gespielt von Dieter 'Thomas' Heck - damals als Moderator der Hitparade bekannt). Obwohl der Moderator vor der Kamera Anrufer für die Unterstützung des Kandidaten lobt, zeigen er und der Senderchef Moulian (Friedrich Schütter) im Regieraum, wie skrupellos und heuchlerisch gearbeitet wird, nur um die Quote zu erfüllen. Jeder benimmt sich so, als handele es sich um einen normalen Wettlauf anstatt um einen inszenierten Mord, sogar die Mutter des Kandidaten. Der Todeskandidat wird immer verzweifelter, bis ihm letztlich fast alles egal ist.

Nicht wenige Zuschauer hatten offensichtlich vergessen oder übersehen, dass es sich hier um ein fiktives Fernsehspiel handelte und nicht um eine reale TV-Show, denn trotz der regelmäßig auftauchenden Hinweise auf den ausstrahlenden Privatsender und den Werbespots des Pharmakonzerns, die in dieser Form damals in der BRD bekanntermaßen nicht zulässig waren, meldeten sich beim WDR viele Anrufer als Bewerber für die nächsten Shows. Für die - für damalige Verhältnisse - ungeheure Summe von 1 Mio. Deutsche Mark wollten viele Zuschauer fast bedenkenlos ihr Leben aufs Spiel setzen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Einsatz von fiktiven Reportagen und Castingwettbewerben innerhalb des Films dürfte dies unterstützt haben.

Menge sah damals schon die blinde Sicht auf die Einschaltquoten voraus, für die rücksichtslos alles getan wird. Werteverfall durch Sensationslust wird hier nicht nur bedenkenlos akzeptiert, es ist geradezu die Grundlage der Arbeit geworden. Menschenleben werden hier als Quotenbringer eingesetzt, nicht als schützenswertes Gut. Die Macher und Darsteller dieses Fernsehspiels hatten ihr Ziel mehr als erreicht, anderenfalls hätte niemand beim WDR angerufen und sich als Kandidat beworben. Die Vielzahl der Anrufer zeigte jedoch, dass trotz aller Empörung die Show dennoch akzeptiert wurde.

Grundlage für Menges Drehbuch war übrigens die 1958 erschienene Kurzgeschichte "Der Tod spielt mit" ("The Prize of Peril") von Robert Sheckley. Stephen King verfasste 1982, also erst 24 Jahre später, eine sehr ähnliche Geschichte namens "Menschenjagd" unter seinem Pseudonym 'Richard Bachman', die dann als "Running Man" mit Arnold Schwarzenegger in die Kinos kam. Er bestätigte jedoch, von Sheckleys Kurzgeschichte dazu inspiriert worden zu sein. Die Macher Wolfgang Menge und Tom Toelle wähnten sich damals im Besitz der Filmrechte, diese wurden ihnen aber offensichtlich durch ein Missverständnis nicht mit den übrigen Rechten mitverkauft. Nach einer Klage durch den damaligen Rechteinhaber verschwand der Film nach den Erstsendungen für 30 Jahre im Giftschrank des WDR. Inzwischen einigte man sich mit dem nunmehr französischem Rechteinhaber, so dass neben weiteren Ausstrahlungen endlich auch die Veröffentlichung auf DVD möglich ist. Immerhin handelt es sich auch hier um ein wertvolles Stück Fernsehgeschichte.

Der als Bonus bezeichnete Film "SMOG" ist ein Fernsehspiel von Wolfgang Petersen ("Das Boot") mit Marie-Luise Marjan, Wolfgang Grönebaum, Michaela Henner, Heinz Schacht u.v.a., in dem gezeigt wird, wie die Luftverschmutzung im Ruhrgebiet an einem Wintertag derart zunimmt, dass es sogar zu Toten kommt. Ein Notfallplan soll die Rettung bringen ...
Ein beeindruckender und beklemmender Film, der die damals schon überragende Regie-Qualität von Wolfgang Petersen aufweist.

Bonusmaterial ist recht wenig vorhanden, weil es damals unüblich war, dass man Dreharbeiten dokumentierte. Vorhanden ist zumindest:
- Interview mit Wolfgang Menge
- Audiokommentar von Jörg Pleva
- Dokumentation "Geliebtes Ekel"

Die Bild- und Tonqualität ist hervorragend.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Hatz durch Deutschland, 18. April 2009
Von 
Stefan Lehmler (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Das Millionenspiel ist quasi eine realistischere Version von Arnold Schwarzeneggers Running Man. Statt einer Arena mit Kettensägenschwingenden Super-Killern wird ein Durchschnitts-Typ hier von drei Killern durch ganz Deutschland gejagt mit dem Ziel 1 Million Mark zu gewinnen. Der Einsatz: Sein Leben. Immer live dabei: Die Kamera. Das Ganze ist als Mix aus Fernsehshow, Dokumentation und Thriller aufgemacht und kommt daher besonders authentisch rüber. Natürlich fehlt dem Film die optische Brillianz und Stilelemnte neuerer Produktionen, was ihn "altbacken" wirken lässt. Aber gerade das sorgt auch für die packend-realistische Atmosphäre, zumal man bedenken muss, dass es sich hierbei um eine über dreißig Jahre alte Fernsehproduktion handelt. Dieter Hallervorden als Anführer der Killer wirkt natürlich etwas unfreiwillig komisch und auch hier und da weist der Film kleinere Längen auf - insgesamt aber dennoch sehr sehenswert.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das war gute, deutsche Fernsehunterhaltung!, 23. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Ich bin kein sehr großer Fan von Deutschlands Film- und TV-Landschaft, denn es wird einfach zu viel langweiliges, uninspiriertes und hohles Material gedreht. Manchmal tauchen jedoch auch Perlen auf, so wie z.B. "Das Leben der Anderen" oder "Der Untergang". Früher, vor über 20 Jahren, sah das noch ganz anders aus, dort wurden Filme und TV-Kult hergestellt, die Kult und Klassiker wurden, z.B. "Das Boot", "Der Seewolf", "Nonstop Nonsens" oder "Das Millionenspiel".

Kommen wir aber zum eigentlichen Punkt, nämlich einem TV-Meisterwerk, gedreht vom WDR unter der Regie von Tim Toelle, adaptiert von Wolfgang Melle nach einer Kurzgeschichte von Robert Sheckley (hoffe ich hab seinen Namen richtig geschrieben ;). "Das Millionenspiel" hat eine sehr schnell erklärte Handlung, ein Kandidat hat die Chance, 1 Million Mark zu gewinnen, muss dafür aber 7 Tage lange versuchen vor einen 3-köpfigen Killerbande zu fliehen, die je 120.000 Mark bekommen, wenn sie den Kandidaten vor Ablauf der Frist töten. Dies alles wird live und durch Rückblenden im Fernsehen übertragen und Millionen Menschen schauen zu, mit gespaltener Meinung versteht sich.
Was diesen Film so brilliant macht, sind all die Seitenhiebe und Prophezeiungen, die heutzutage noch zutreffen, für das Jahr 1970 (wo der Film gedreht wurde) jedoch mehr oder weniger undenkbar waren. Alles ist so realistisch wie möglich umgesetzt worden, dass viele Leute damals dachten, dieser Film wäre eine tatsächlich laufende Show, obwohl es mehr als genug Anspielungen im Film gibt, die genau dies widerlegen (z.B. In der Ansage am Anfang des Films spricht die Moderatorin von einem Gesetzentwurf aus dem Jahr 1973). Auch wollten viele Leute sich als Kandidaten und sogar Jäger bewerben und schrieben an die fiktive Adresse des "Stabilelite"-Konzerns oder an "TETV", beide gibt es natürlich nicht. Die eingefügten (eigentlich nach verbotenen Richtliniene gedrehten und gesetzeswidrigen) Werbespots schienen alles noch realistischer zu machen.
Die wahre Stärke dieses Filmes liegt jedoch bei den Schauspielern, die alles extrem realistisch wirken lassen und da eigentlich alle von Ihnen unbekannt waren, stieg erneut der Realismusfaktor. Jörg Pleva, der den Kandidaten Bernhard Lotz spielt, ist großartig und sein Gegenspieler, der Kopf der Köhlerbande, wird von dem damals noch unbekannten Dieter "DIDI" Hallervorden realistisch und todernst verkörpert. Der wahre Star (meiner Meinung nach) ist aber Dieter Thomas Heck, der den Moderator Ulenhorst spielt und so überzeugend rüberkommt (obwohl er fast sämtlichen Text improvisiert hat!!!), dass man ihm alles glaubt und obwohl er relativ bekannt war kauften ihm viele Leute ab, nicht Dieter Thomas Heck zu sein (sonst hätte es sicher nicht so viele Bewerbungen gegeben).
Das ganze Konzept ist einfach visionär und grandios gewesen. Ein neues, radikales und vorher nie gewesenes Showkonzept, der Aufbau einer Fernsehshow, unbekannte und realistisch wirkende Schauspieler, Werbeeinblendungen, Meinungsumfragen und sogar Blicke hinter die Kulissen mussten viele Leute einfach täuschen und genau das wollte man ja auch schaffen (Obwohl nicht mit solch heftigen Reaktionen gerechnet worden ist).
Nach seiner Uraustrahlung im Jahre 1970 verschwand der Film und wurde nie wieder gezeigt. Der Grund war nicht seine Wirkung oder etwas ähnliches, nein, die Rechte für die Geschichte waren nicht ordnungsgemäß vom WDR gekauft worden und lagen bei einem Verleger in England, der sie nicht rausrücken wollte und erst nach über 30 Jahren, nach dem Auslaufen eben dieser Rechte, durfte der Film wieder gezeigt werden. In diesen paar Jahren wurde der Film jedoch lediglich 3 mal im Fernsehen gezeigt und ging unter.
Nun aber kann man dieses Meisterwerk des deutschen Films jedoch auf DVD bewundern und mit einem Top-remastertend Bild und gutem Ton macht er einfach nur Spaß. Seine Wirkung hat er natürlich nicht mehr (ist ja auch selbstverständlich) doch regt er sehr zum Nachdenken an und bietet Grundlage für interessanten Gesprächstoff, eventuell sogar für Studtenten, die irgendwie mit der Branche zu tun haben.
Als kleinen Bonus gibt es noch den Film "Smog" (ebenfalls ein umstrittenes Meisterwerk), einen Audiokommentar, Interviews und einen Schönen Schuber für die 2 Digipaks dazu.

Dieser Film ist ein "M U S T H A V E" und gehört in jede gute Filmsammlung (egal ob normal oder anspruchsvoll).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei hervorragende deutsche Fernsehfilme in einem Packen, 4. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Wolfgang Menge - Schöpfer von Ekel Alfred und anderen bekannten Fernsehfiguren - zeigt hier seinen Zugriff auf die Probleme des Mediums Fernsehen in dem an eine Kurzgeschichte von Robert Sheckley angelehntem "Millionenspiel" in dem viele der Gladiatorenkampf ähnlichen Dinge des heutigen "Kampf-der Penlichkeiten"-Fernsehens bereits vorgezeichnet wurden. Ein Mensch ist bereit sein Leben und seine Gesundheit für viel Geld vor laufenden Fernsehkameras zu riskieren und manche helfen ihm und andere seinen Gegnern, während die Fernsehanstalten im Hintergrund alles manipulieren. Erschreckend realistisch zu einer Zeit, als einige der hier gezeigten Elemente des Fernsehens noch SF gewesen werden hier Richard Bachmans "Running Man" und "Deadly Famous" von der Insel vorweg genommen. Sehr zu empfehlen.

"Smog", der im gleichen Jahr wie "Millionenspiel" produziert wurde zeigt wie 1970 die Gefährdung durch Industrie- Heiz- und Autobagase bereits wahrgenommen werden konnte und wohin die damals existierenden Notfallpläne der Landes- und Bundesregierung hätten führen können. Auch hier eine sehr überzeugende Darstellung, die nach einem Interview mit Menge sehr weitreichende politische Folgen gehabt haben soll.

Daneben gibt es im Extrabereich eine Dokumentation zu Menge, genauso, wie ein Interview, welche das Werk und das Treiben dieses sehr widerborstigen Kreativen darstellt. Alles in Allem sehr zu empfehlen - und viel zu selten im Fernshen wiederholt, wobei bei "Das Millionenspiel" wohl Copyrightgründe vorgelegen haben, die mittlerweile aus der Welt geschafft worden sind.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultfilme, 10. Februar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Auf diese DvD habe ich schon 40 Jahre gewartet.

Als Kind war ich von diesem Fernsehspiel schon begeistert.

Eine gute Schaupieler Besetzung und eine toll gemachte Satire auf die immer sensationsgeilere Welt.

Mit dem Millionenspiel ist eine spannende und unterhaltsame, zum Teil auch zum schmunzelnde, Zukunftsvision des Privatfernsehens entstanden.

Auch der 2. Film Smog hält der Menschheit schon mal den Spiegel ihrer Gier und dem nichtbeachten von Mitbürgern vor Augen. Er zeigt auch die unendschlossenheit der Politiker sich für Entscheidungen durch zu ringen und auf den Zufall zu hoffen, der die Lage wieder normalisiert.

Beide Filme sind absolut empfehlenswert.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich, 6. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Hier wurde alles schon zur DVD und dem Film gesagt, ich möchte nur darauf hinweisen, das nicht wie hier angegeben, ein Audiokommentar mit Hallervorden/Pleva dabei ist.

Der AK findet nur mit Herrn Pleva statt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschreckend visionär, 28. Juni 2010
Von 
A. Birkigt (Nürnberg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Das meise wurde hier schon gesagt. Was mich an dem Film richtig erschreckt hat, ist die Erkenntnis, dass wir heute gar nicht mehr so weit davon weg sind - Big Brother, Dschungelcamp, "Die Festung" ... was mag als nächstes kommen?
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5.0 von 5 Sternen Muß man gesehen haben!, 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Diesen Film muß man aus mindestens drei Gründen gesehen haben:

1) ein geradezu prophetisches Fernsehspiel, das auch nach über 40 Jahren noch Blicke in die Zukunft gibt
2) immer noch ein spannendes gut gespieltes Stück; obwohl Kleidung und Frisuren insbesondere viele jüngere erst ein mal zum lachen reizen werden, zieht es einen in seinen Bann sobald man sich darauf einlässt (und viele ältere sind / werden überrascht, was einige "Stars" aus der Jugend wirklich drauf hatten)
3) der Film zeigt, was aus dem öffentlich rechtlichen Fernsehen hätte werden können - wenn es nicht von "politischen Pappnasen" zugrunde gerichtet worden wäre

Also: Kaufen, kucken und staunen!
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5.0 von 5 Sternen Der geniale Vorläufer von "Running Man", 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
Hallervorden mal ganz anders in einer genialen Rolle als sanktionierter Bösewicht ist allein schon sehenswert.

Die Story war schon seinerzeit ein Hammer und trifft die heutige Zeit angesichts der schamlosen Prostitution mediengeiler Protagonisten und den skrupellosen Vermarktern jedweder niveaulosen Show unverändert punktgenau. Noch sind wir zwar erst bei Dschungelcamp und Co, aber es erscheint eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ähnliche Shows irgendwo im rechtsfreien internationalen Raum gedreht den Weg auf unsere Bildschirme finden.

Aus heutige Sicht und im Vergleich zum Hollywoodstreifen mit Arnie wirkt Menges Schauspiel schon rührend einfach gestrickt, nimmt aber dadurch auch eine Autenzität an, die "Running Man" niemals erreicht.

Ein echter Klassiker, der leider im TV-Nivana zu Unrecht sein unbekanntes Dasein fristet.
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5.0 von 5 Sternen Damals war's, 21. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Millionenspiel (3 DVDs) (DVD)
...und doch so aktuell.
Wir erinnerten uns, dass damals bei der TV- Übertragung Zuschauer diese Fiktion für real hielten und sich als Kandidaten bewerben wollten. Inzwischen ists real und alltäglich, in Peep- Containern zu leben.
Nicht nur eine Erinnerung an den Schauspieler Jörg Pleva.
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