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am 9. April 2004
Ich habe lange gezögert, bevor ich mich zu diesem Album öffentlich äußere, halte den Zeitpunkt
angesichts der Neuveröffentlichung jetzt allerdings für gekommen. Warum fällt es so schwer,
hierzu etwas zu sagen? Nun, weil es zum einen schlicht überwältigend ist, zugleich aber auch
sehr persönlich. Ich bin noch heute damit beschäftigt, meine Eindrücke zu verarbeiten. Obendrein
schwebt der hinlänglich bekannte Vorwurf "überproduziert" in der Luft, erklärlich sicher aus dem
Vergleich mit dem vorangegangenen, spartanisch instrumentierten "White Light"- Album.

Wenn es spätestens seit "Sgt. Pepper" ein ästhetisches Ideal war ein Konzeptalbum vorzulegen,
bei dem JEDER Ton perfekt ist, dann ist dieses Ziel hier voll erreicht worden. Sofern man
"Sgt. Pepper" und die sich daraus ergebenden Konsequenzen allerdings ablehnt, wird man auch
"No Other" ablehnen müssen. Eine dieser Konsequenzen ist, daß das Produzieren selbst zu einer
Kunstform geworden war.

Ein zweiter großer Einfluß ist zweifellos der von Bob Dylan, der durch seine Alben praktisch jeder
dichterischen Freiheit den Weg geebnet hatte. Im übrigen steht die hier erbrachte Leistung,
auch im Hinblick auf das stattlich zur Verfügung gestellte Budget, in einem krassen Mißverhältnis
zu der relativ schwachen Resonanz auf dieses Album. Für meine Begriffe ist es nicht nur der
Höhepunkt der Karriere von Gene Clark, sondern gleichzeitig eines der größten Alben aller Zeiten.
Bezeichnenderweise beschwört es aber eine poetische Aura, in der das Streben nach Erkenntnis
offenbar wichtiger ist als das Streben nach Erfolg. Dies kommt nicht zuletzt auch in Clark's Texten
zum Ausdruck, die seine Hinwendung zum Zen-Buddhismus dokumentieren. Ich erspare es mir,
hier einzelne Songs herausheben zu wollen, als Highlights könnte man sicher "Silver Raven",
den Titelsong selbst, "Strength Of Strings" und "From A Silver Phial" bezeichnen. Die unglaublich
dichte Atmosphäre zieht sich jedoch nahtlos von einem Song zum anderen hindurch und steigert
sich noch bis zum letzten Ton.

Wem die Produktion von Thomas Jefferson Kaye zu aufwendig und durcharrangiert ist, der kann
den überwiegenden Teil des Materials hier neben den Originalfassungen noch einmal in der
vertraut lockeren Art eines Gene Clark plus Studiomusiker hören, die Wiederveröffentlichung,
übrigens superb remastered, macht's möglich. Möge der Kunde die freie Wahl haben, welchen
Versionen er den Vorzug gibt.
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am 27. Dezember 2003
...als Songwriter noch Wagnisse eingingen. 1974 blickte Gene Clark auf eine Reihe erfolgreicher Platten mit den Byrds und geniale, aber leider weitgehend unbeachtete Soloalben zurück. Mit Hilfe der damals neusten Studiotechnik sollte "No Other" dann der große Wurf werden. So zeigen die dieser Edition beigefügten Alternativ-Versionen die Metamorphose der Tracks von Clark-typischen Songwriter-Kleinoden hin zu üppig arrangierten und mit wunderbar souligen Background-Vocals versehenen Werken von beinahe spectorianischer Sounddichte. Heute sind Songwriter zumeist entweder LoFi oder chartambitioniert überproduziert, aber in den 70ern gab es diesbezüglich noch eine gesunde Balance und somit wesentlich unvorhersehbarere Alben. Für mich ist "No Other" eine der besten Platten dieser Ära, aber aus welchem Grund auch immer auch eine der übersehensten. So bleibt nur die Hoffnung auf einen späten Erfolg dieser vorbildlichen Wiederveröffentlichung, die einen Großteil zeitgenössischer Werke aus dem Bereich Singer/Songwriter locker übertrifft.
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am 27. Dezember 2009
Als Gene Clark's "No Other" 1974 erschien war ich zunächst verblüfft. Das opulente Cover, das beiliegende Poster mit einem geschminkten Clark in seltsamen Klamotten und dann der volle, manche würden sagen überladene, Sound. So etwas hätte ich von Gene Clark nicht erwartet, schon gar nicht nach dem asketischen "White Light". Aber nach genauerem Hinhören tat sich die geniale Schönheit eines Meisterwerks auf. Clark war künstlerisch auf seinem Zenit angelangt. David Geffen, der Besitzer von Asylum Records musste an ihn, den außergewöhnlich guten, aber bisher ziemlich erfolglosen Songschreiber, geglaubt haben. Er gab ihm einen Vertrag und ein ansehnliches Budget und schuf so den Rahmen in dem sich Clark voll entfalten konnte. Er holte sich eine lange Liste prominenter Musiker und tüftelte mit Produzent Thomas Jefferson Kaye lange an der endgültigen Form der Songs. Dass das etwas zu lange dauerte und das Budget ziemlich überschritten wurde und sich Clark wieder mal weigerte auf eine Promo-Tour zu gehen, was zur Folge hatte, dass sich Asylum von ihm trennte, passt gut in Clark's unglückliches Naturell. Leider verkaufte sich auch dieses Album nur schleppend.
Für dieses Projekt konnte Clark all seine Kräfte bündeln - er schrieb geniale Songs, musikalisch wie textlich, er sang ausgezeichnet und die Arrangements gerieten außergewöhnlich, aber stets passend - und schuf so ein für 1974 epochales Werk. Eigentlich hätte es ein Tophit werden müssen, hätte, wenn nicht ...
Irgendwelche Songs hervorzuheben gestaltet sich schwierig, zu gut ist das gesamte Album. Vielleicht "Silver Raven" in seiner Entrücktheit oder das eindringliche "From a Silver Phial" oder das rockigere, aber mystische "Strength of Strings" oder die retrospektiven "The True One" und "Lady of the North". Es sind packende und zugleich zerbrechliche und filigrane Songs, in die Clark alle verfügbaren Elemente wie Country, Folk, Gospel, Blues und etwas vom flippigen Rock der End-60er einbrachte.
Für alle jenen, denen "No Other" doch zu überladen erscheint, sind in dieser Ausgabe sechs der acht Stücke in reduzierteren Versionen beigefügt.
Für meinen Geschmack ist "No Other" nicht überladen, sondern ein missverstandener Klassiker. Damals seiner Zeit voraus, hat es die Zeit ohne Schaden überdauert. Das Album heute zu hören ist noch genauso atemberaubend und faszinierend wie damals. So wie es eben Klassiker an sich haben.
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am 3. Mai 2015
An dem Tag, als ich diese CD einlegte und mir die Kopfhörer aufsetzte, ging es mir psychisch nicht so besonders und ich war mit meinen Gedanken mehr bei meinen Problemen. Ich rechnete schon damit, dass ich mich eh nicht so wie sonst auf die Musik einlassen könnte und dass ich mein Vorhaben wohl schnell wieder aufgeben würde. Bis dahin kannte ich nichts von Gene Clark und ich kaufte mir die CD wegen der guten Kritiken.
Als die ersten Töne erklangen, da dachte ich noch, dass es ganz nett ist und in Richtung Country ginge. Doch dann sog mich dieser Sound richtig auf und ich dachte, "Was ist das denn? Da stimmt wirklich jeder Ton." Nach jedem Stück war ich der Meinung, dass es wohl gleich wieder abflauen müsste, weil es bis dahin schon so perfekt war. Doch bis zum Ende hielt diese CD ihr Niveau. Wahnsinn ! ! !
Jeder kennt ja die berühmte Frage mit der Insel und was man mitnehmen würde? Diese CD wäre auf jeden Fall dabei. ; - )
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am 7. Dezember 2010
nicht nur des Westcoast-Rock oder der Americana-Music, sondern der Popmusik im Allgemeinen. Zu Unrecht vergessen, ist dieses lang vergriffende Kleinod, dass im Erscheinungsjahr 1974 gnadenlos unterging und endgültig das Ende der Karriere des genialischen (und exzentrischen) Ex-Byrd Gene Clark besiegelte, nun wieder erhältlich.
Die vorliegende Version enthält das wundervoll arrangierte und detailgenaue produzierte Original-Album - ordentlich remastered - sowie als Bonuszugaben Alternate-Takes bzw. bislang gänzlich unveröffentlichte Songs die den Original-Takes in keiner Weise nachstehen.
Eine unbedingte Kaufempfehlung.
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am 18. August 2004
Ich habe lange gezögert, bevor ich mich zu diesem Album öffentlich äußere, halte den Zeitpunkt angesichts der Neuveröffentlichung jetzt allerdings für gekommen. Warum fällt es so schwer, hierzu etwas zu sagen? Nun, weil es zum einen schlicht überwältigend ist, zugleich aber auch sehr persönlich. Ich bin noch heute damit beschäftigt, meine Eindrücke zu verarbeiten. Obendrein schwebt der hinlänglich bekannte Vorwurf "überproduziert" in der Luft, erklärlich sicher aus dem Vergleich mit dem vorangegangenen, spartanisch instrumentierten "White Light"- Album.

Wenn es spätestens seit "Sgt. Pepper" ein ästhetisches Ideal war, ein Konzeptalbum vorzulegen, bei dem JEDER Ton perfekt ist, dann ist dieses Ziel hier voll erreicht worden. Sofern man "Sgt. Pepper" und die sich daraus ergebenden Konsequenzen allerdings ablehnt, wird man auch "No Other" ablehnen müssen. Eine dieser Konsequenzen ist, daß das Produzieren selbst zu einer Kunstform geworden war.

Ein zweiter großer Einfluß ist zweifellos der von Bob Dylan, der durch seine Alben praktisch jeder dichterischen Freiheit den Weg geebnet hatte. Im übrigen steht die hier erbrachte Leistung, auch im Hinblick auf das stattlich zur Verfügung gestellte Budget, in einem krassen Mißverhältnis zu der relativ schwachen Resonanz auf dieses Album. Für meine Begriffe ist es nicht nur der Höhepunkt der Karriere von Gene Clark, sondern gleichzeitig eines der größten Alben aller Zeiten. Bezeichnenderweise beschwört es aber eine poetische Aura, in der das Streben nach Erkenntnis offenbar wichtiger ist als das Streben nach Erfolg. Dies kommt nicht zuletzt in Clark's Texten zum Ausdruck, die seine Hinwendung zum Zen-Buddhismus dokumentieren. Ich erspare es mir, hier einzelne Songs herausheben zu wollen, als Highlights könnte man sicher "Silver Raven", den Titelsong selbst, "Strength Of Strings" und "From A Silver Phial" bezeichnen. Die unglaublich dichte Atmosphäre zieht sich jedoch nahtlos von einem Song zum anderen hindurch und steigert sich noch bis zum letzten Ton.

Wem die Produktion von Thomas Jefferson Kaye zu aufwendig und durcharrangiert ist, der kann den überwiegenden Teil des Materials hier noch einmal in der vertraut lockeren Art eines Gene Clark plus Studiomusiker hören, die Wiederveröffentlichung, übrigens superb remastered, macht's möglich. Möge der Kunde die freie Wahl haben, welchen Versionen er den Vorzug gibt.
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am 25. Mai 2016
Ex-Byrds Gene Clark hat da eine Scheibe abgeliefert, mit der er sich mehr als nur von seiner Ex-Band emanzipiert - fast zeitlos gut!
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am 18. Juli 2012
Eine der ganz wenigen CDs, die von Anfang bis Ende perfekt gelungen ist. Schade, dass sie kein größeres Publikum gefunden hat.
Gene Clark war mir bisher total unbekannt, obwohl ich die Byrds kenne und mag. Mein Lieblinssong ist "Some misunderstanding", der Text
etwas düster, aber die Musik passt perfekt dazu. Ein wunderbares Gitarrensolo von Jesse Ed Davis (von Lennons und Harrisons Solo-Plstten
jedem Beatles-Fan gut bekannt)rundet das ganze perfekt ab.
Hab mir dann auch gleich die ebenfalls sehr schöne CD von Clark mit Carla Olson und die Cd aus der Zusammenarbeit mit Dillard bestellt.
Auf dieser ist dann auch der für mich schlichtweg perfekte Popsong enthalten - "Why not your baby". Gibt es bei YouTube zu hören.
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am 4. September 2013
Es ist mir völlig unbegreiflich, wie ich als Musikfanatiker so lange an diesem Album vorbeigekommen bin. Hier ist einfach alles perfekt. Ein magisches Meisterwerk. Ich verbeuge mich vor Gene Clark.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Dezember 2009
nur anschliessen.
Ein hervorragendes Album, das ich mir immer wieder sehr gerne anhöre. Gene Clark
auf dem Höhepunkt seines Schaffens, das beste Album das es von ihm gibt.
Auch seine anderen Alben gefallen mir sehr gut, aber No Other ist unübertroffen.
Silver Raven ist für mich das beste Stück auf dem Album.
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