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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DT at its best!
Nun aber zum "richtigen" Album. Es enthält alles was man von DT gewöhnt ist...Harte Riffs, herrliche Melodien, kunstvolle Soli sowie auf Gitarre als auch Keyboard. "As I Am" kommt wie Metallica daher was inbesondere in der Stimme zum Ausdruck kommt
und ist für mich ein kleiner Fleck auf der ansonsten weissen TOT Weste...Knallhart geht es zunächst...
Veröffentlicht am 7. November 2003 von Volker

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "T.O.T. was our dark... bombastic... metalalbum"
... gab Bandleader Mike Portnoy zu Protokoll und damit ist eigentlich schon alles gesagt, denn härter und düsterer haben wir die Frickelkönige noch nicht erlebt.
Um ehrlich zu sein wirkt das hier und da ein wenig aufgesetzt, zumal James LaBries' Kopfstimme nmeistens nicht so recht mit den Riffkanonaden harmonieren will.
Dennoch sorgen Nummern wie...
Veröffentlicht am 28. April 2011 von Sicman


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DT at its best!, 7. November 2003
Von 
Volker "voroe" (Kaulsdorf, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Nun aber zum "richtigen" Album. Es enthält alles was man von DT gewöhnt ist...Harte Riffs, herrliche Melodien, kunstvolle Soli sowie auf Gitarre als auch Keyboard. "As I Am" kommt wie Metallica daher was inbesondere in der Stimme zum Ausdruck kommt
und ist für mich ein kleiner Fleck auf der ansonsten weissen TOT Weste...Knallhart geht es zunächst einmal bei "This dying soul" weiter, daß man gut als Zusammenschnitt der letzten beiden Alben in 12 Minuten bezeichnen kann...Harte Riffs, Klaviereinlagen und schöne Melodien...genial. "Endless Sacrifice" geht düster und melancholisch los und wird zum Ende hin immer härter und wütender. "Honor thy Father" ist ebenfalls ziemlich hart und lässt dem Zuhörer kaum Zeit zu verschnaufen. Die findet er dann aber bei "Vacant" einem sehr ruhigen Klavier, Keyboard Song, der einen sehr melancholisch stimmt. "Stream Of Consciousness" ist dann wieder eine kleine Sinfonie ala DT...man kann es einfach nicht beschreiben. Den Abschluss bildet mit "In the name of god" das Meisterwerk der Scheibe, zumindestens in meinen Augen. 14 Minuten DT vom Ffeinsten...die wirklich alles bieten, was man an "Scenes from a Memory" oder "6DOIT" so gut findet... bombastische Melodien, viel Klavier, Keyboards , wahnsinnige Gitarrenriffs etc.
Man sieht an der obigen Beschreibung eins...man kann es nicht wirklich beschreiben. Jeder Song ist einfach zu vielschichtig und abwechslungsreich. Musikalisch gibt es auf diesem Gebiet einfach niemanden der den Jungs das Wasser reichen kann. Hier geht es nicht darum, das vertrackteste oder megakomplzierte Solo zum Selbstzweck hinzulegen..das machen die Jungs nebenbei, nein es passt einfach alles zusammen, ergibt seinen Sinn und zieht den Hörer in seinen Bann. Es bleibt zuzugeben, daß wirklich nicht so wahnsinnig viele neue Ideen auf dem Album zu finden sind, ausser vielleicht das es noch einen Deut härter geworden ist...aber mich stört das in keinster Weise. Fazit: kaufen und hören...
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf die harte Tour... Progressive Power Metal, 15. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Dream Theater knüpfen direkt an ihr Doppelalbum "Six Degrees Of Inner Turbulence" an. Auffallend ist sofort, dass die ersten Sekunden von "Train Of Thought" mit dem gleichen ostinaten atmosphärischen Ton beginnen, mit dem die zweite CD des 2002er Werks der New Yorker aufgehört hat. Dream Theater gehen den Weg weiter, den sie mit THE GLASS PRISON, dem Opener von "Six Degrees...", beschritten haben und liefern ihr bisher mit Abstand härtestes Album ab.
Nach einem kurzen, geheimnisvollen Intro gibt AS I AM die neue Marschroute gleich kompromisslos vor und präsentiert harte und rohe Heavy-Riffs. Der brachiale Opener erinnert schon sehr an frühere Metallica-Zeiten, außer natürlich vieler kleiner technischer Raffinessen, die zwischendurch immer wieder aufblitzen und die für Dream Theater typische Abwechslung bieten. Nach der hammerharten Strophe und der knisterten Spannung einer mysteriös verzerrten Bridge folgen die eindrucksvoll verzögerten Melodiebögen des Refrains. James LaBries Stimme gibts in dazu passender kühler Direktheit ohne viele Schnörkel - und auch schon mal gedoppelt.
THIS DYING SOUL ist dann die unmittelbare Fortsetzung von THE GLASS PRISON und bietet nach den Teilen I, II und III des 2002er-Vorgängers nun IV und V. Nicht nur Textstellen wie "Help me/ Save me/ Heal me/ I can't break out of this prison all alone" oder "I'm ready to break right through this prison wall" sind Referenzen zu THE GLASS PRISON, sondern auch einige musikalische Merkmale wie die von Breaks durchsetzten, schnellen Double Bass-Passagen.
ENDLESS SACRIFICE beeindruckt durch den immensen Gegensatz zwischen der ruhig gehalten Clean-Guitar-Strophe und dem hereinbrechenden, brutalen Chorus, der beeindruckend die emotionale Leere transportiert, welche durch Lyrics wie "I chose this life/ This superficial lie/ Constant compromise/ Endless Sacrifice" beschrieben wird. Der verlängerte zweite Refrain und James LaBries ungewohnt gefühlskalter Gesang vertiefen die betörende Atmosphäre des Songs weiter. Nach langen Instrumental-Stellen folgt eine energisch geladene Headbridge und dann erneut der Refrain mit noch mehr Power. Ein immenser Energieaufbau durch den gesamten Song hinweg, bei dem einem ein eiskalter Schauer über den Rücken laufen kann.
HONOR THY FATHER besticht durch die spannende Aneinanderreihung diverser komplexer Parts, rhythmischer Variationen und energiegeladener Überleitungen mit klirrend kalten Keyboard-Sounds, wobei markante Stellen wie der "On And On..."-Part immer wieder Orientierung für die Ohren schaffen. Ein ausgedehnter Instrumental-Part beeindruckt mit verfrickelten Solo-Stellen und ansprechender Durchmodulierung von Harmonien wie man es von Dream Theater gewohnt ist.
Das kurze VACANT ist der einzige 'softe' Track des kompletten Albums - in seinem Gehalt aber kaum ein echter Song, sondern vielmehr eine kleine balladenartige Überleitung mit melancholischen Klavier- und Streicherklängen.
Das lange Instrumentalstück STREAM OF CONSCIOUSNESS - wie könnte man es von einer Band wie Dream Theater anders erwarten - hat einfach keine natürlichen Feinde. Gut elf Minuten lang gibt es unendliche Variationen eines Themas (hat an sich ziemlich viel von Jazz), technische Raffinessen en masse, coole Grooves, spontan wirkende Melodien... Spannung und Abwechslung pur. Allein, was die jeweils anderen Instrumente begleitend zu unglaublich schnellen Soli als 'Hintergrundmusik' präsentieren, ist technisch so glänzend und tight, dass 99 Prozent aller anderen Schwermetallmusiker die Kinnlade runterklappen würde.
Mit der 14-Minuten-Nummer über religiösen Fanatismus, IN THE NAME OF GOD, schließt "Train Of Thought" mit einem echten Kracher. Eine genial groovende Strophe, abrupt einsetzender Chorus mit schwebender Atmosphäre und dramatischer Sounddichte, dazu James LaBries ausdrucksstarker Gesang. Nach vielen spannenden Entwicklungen und unter anderem blitzschnellen Endlos-Läufen mit loopartigem Bass und coolen Rhythmen im Hintergrund spitzt dieses Meisterstück den Energiegehalt zum Ende hin enorm zu und entlädt sich in genialen, dramatisch ausdrucksstarken Parts mit ekstatischen Vocals.
Die "Images And Words" - Zeiten mit warmen, weichen Klängen sind ganz klar vorbei. Das Ergebnis der letzten Songwriting-Sessions der New Yorker sind lange und komplexe Kompositionen, die zwar ein paar Hördurchgänge brauchen, aber durchweg überzeugen. 69 Minuten lang wird härtester Metal geboten, wobei die geschätzten technischen Glanzstücke der Band dennoch nicht zu kurz kommen. Obwohl generell die Tendenz zur Refrainstruktur vorhanden ist, würden Dream Theater es wohl nie wagen, den gleichen Part nur ein Mal ohne Variation zu wiederholen - so entstehen unzählige Details. Während die Vocals- Parts sehr straight sind, werden minutenlange Instrumentalstellen zum 'Austoben' eingebaut.
Die Atmosphäre des Albums ist brachial und unendlich heavy, vor allem durch die monströsen Gitarren - die Grundstimmung ist düster und eiskalt frostig. Dazu passen auch James LaBries sehr direkter Gesang und die unterkühlten Keyboardsounds, die an "Awake" erinnern.
Zur nachdenklichen Grundstimmung passt das gelungene Schwarz-Weiß-Artwork des Booklets mit surrealistischen Fotomontagen.
Fazit: "Train Of Thought" ist ein absolutes Meisterstück mit hervorragenden Kompositionen und überzeugendem Sound - spannend vom Anfang bis zum Ende. Dream Theater ziehen ihr Ding durch und definieren sich mit diesem Album teilweise neu - und zum ersten Mal seit einigen Studioalben erweitern sie hiermit auch einmal mehr den modernen Progressive Metal um einige Facetten. Großartig - MUSS MAN HABEN!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompromisslos progressiv in die Magengrube, 17. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Wenn sich die Herren Petrucci und Portnoy etwas in den Kopf gesetzt haben, dann setzen sie es auch konsequent um. Dream Theater sind bekanntermassen glühende Fans der alten Metal-Hasen Metallica und Iron Maiden und so überraschte es mich nicht wirklich, zu hören, dass der "Six degrees..." Nachfolger genau in diese Kerbe schlagen sollte - zumal sich die Band durch die Performance von "Masters of Puppets" sowie "Number of The Beast" in den letzten zwei Jahren exzellent dafür empfohlen hatte.
Bevor ich zu den einzelnen Stücken komme, ein paar Worte zum Sound der CD: Sehr direkte Gitarren, vor allem der Bass kommt gnadenlos tief und direkt aus den Boxen. Die drums sind sehr hart und direkt, ohne jedoch nach Pepsi-Dose (Metallica -St. Anger) zu klingen. Genau so sollte eine Metal-CD abgemischt sein und beide o.g. Vorbilder hätten sich im nachhinein eine gehörige Scheibe von diesem Sound für ihre aktuellen outputs abschneiden können.
Das Album startet mit "As I Am", das von intensiven Riffs und Tempowechseln lebt. Geradezu aufreizend simpel begleitet die Band die intensiven Gesangslinien von James LaBrie ohne jedoch langweilig zu wirken. Am Ende des Songs lassen dann zunächst Petrucci und dann Portnoy aufblitzen, zu was sie eigentlich fähig sind und weshalb sie zu den besten ihres Fachs gehören.
Der Beginn von "This Dying Soul" erinnert mich persönlich an Sepultura aus "Chaos A.D."-Zeiten, mündet dann aber gleich in ein vertraktes Gitarren & Keyboardolo, was den Vergleich seeehr schnell hinken lässt. Es folgt ein sehr ruhiger Teil mit cleanen und überraschend verzerrten vocals. Auch hier gefällt der gekonnte Wechsel zwischen schnellen und langsamen Parts, die teilweise ältere Dream Theater tracks oder aber auch Metallica's "Blackend" liebevoll zitieren.
"Endless Sacrifice" erinnert spontan an "Welcome Home (Sanitarium)" von Metallica und beginnt entsprechend ruhig, um dann aber stetig zu wachsen. Im obligatorischen Solo-Mittelteil brilliert die Band vergleichbar zu "Dance of Eternity" durch perfektes Zusammenspiel zwischen Gitarre und Keyboard.
Der folgende Song "Honor Thy Father" fängt unglaublich aggressiv an um dann aber abrupt geradezu zart die Strophe herauszuhauchen. Man knüpft aber schnell wieder an die vorgelegte Härte an. Die Mitte des Stücks beinhaltet mal wieder ein geniales Instrumental, wobei sich der harte Anfangsriff vom Anfang mit Soloparts abwechselt - hörenswert ist v.a. das nach verzerrter Gitarre klingende (!) Keyboardsolo, was man so noch nicht von Jordan Rudess zu hören kekommen hat.
Nach solch harten Klängen kann der Zuhörer sich an dem leider viiiiiel zu kurz geratenen "Vacant" mit Klavier, Cello und Bass erholen. Aber es ist wirklich nicht viel mehr als ein kurzes Vorspiel zum Intrumentalstück "Stream of Conciousness", das zum reinkommen erst mal ganz ruhig in "Orion" Manier (Metallica) daher kommt, sich dann aber in eine sehr kurzweilige Präsentation der Instrumentalkünste wandelt. Das Stück hätte ohne weiteres weitere 11 Minuten vertragen können ohne auch nur annähernd langweilig zu werden.
Den Abschluss bildet "In the Name of God", das mit entsprechendem Sound wohl auch auf dem Meisterwerk "Scenes from a Memory" hätte stehen können. Ich persönlich betrachte es als versönlichen Abschluss für all diejenigen, denen das Album zu hart und unmelodiös erscheinen mag. Da ich in meinem CD-Player aber sowieso "repeat" gedrückt habe, bildet dieser Song für mich eher einen zweiten Ruhepol nach "Vacant", um dann wieder das genial einfache "As I Am" zu geniessen.
Alles in allem wohl ein mehr als gelungenes und mal wieder in vielen Details überraschendes Album, dessen Kauf ich uneingeschränkt empfehlen kann!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Gedankenstrom, den man haben sollte..., 13. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Einfach haben es sich Dream Theater wirklich nicht gemacht. Ein mehr oder minder gelungener Aufguss der alten Erfolgsalben ist "Train of thought" wirklich zu keiner Zeit.
Stattdessen ist "TOT" die konsequente Weiterentwicklung der mit "Six degrees of inner turbulence" eingeschlagenen Marschroute. Doch wo auf dem letzten Werk erhebliche songwriting-technische Schwächen den Hörgenuss schon entscheidend zu trüben wussten, sitzt auf "TOT" so ziemlich alles am richtigen Platz.
Das Album tönt sehr satt, um es nicht banal zu sagen fett, aus den Boxen. Ein Killerriff jagt das nächste. Ein Schelm, wer zeitgenössische Härte als Automatismus mit dem bösen Wort "Nu Metal" gleichsetzen muss.
Dream Theater kopieren nicht ehemals angesagte Nu Metal-Schemata, sondern integrieren moderne Grooves homogen in ihren ureigenen Sound. Der Name Mudvayne, selbst nicht gerade eine Band mit den einfachsten Strukturen, schießt einem da nahezu zwangsläufig in den Kopf und Machine Head scheinen den Jungs auch keine gänzlich Unbekannten zu sein.
"TOT" rockt. Keine Frage. Der mächtige Opener "As I am", das mit tausenden Mörderriffs versehene "Honor thy father" - klassische Dream Theater-Ware mit einem gehörigen Schuss Härte und Groove.
Verschnaufpause verschafft allein das wunderschöne "Vacant", getragen von einer fragilden Gesangslinie und flirrenden Streichern.
"TOT" ist ein mutiges Album geworden, mit dem sich jedoch so ziemlich jeder DT-Jünger spätestens nach dem fünften Hör-Durchlauf anfreunden können sollte. Kompromisslose Härte trifft hier auf - business as usual - absurde technische Kunststücke und endlich wieder einmal gelungene Hooks. Neben der überraschend progressiven neuen Machine Head-Scheibe und dem alles überragenden Soilwork-Meisterwerk die feinste Metalgabe des Jahres. Und so nebenbei mein ganz persönliches DT-Lieblings-Album seit "Awake", und das ist auch schon wieder ein paar Jährchen her.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So etwas gibt es recht selten, 4. Januar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Ich war nach der Six Degrees of inner Turbulence total gespannt auf das neu Album. Umso enttäuschter war ich, als ich die CD das erste mal hörte. Hätte ich die Rezension sofort geschrieben, wären wahrscheinlich nicht mehr als 1 Stern erfolgt. Ich wollte sie schon wieder verkaufen bzw verschenken. Die CD ist schwerpunktmässig auf die Gitarre aufgebaut. Portnoy spielt wieder ganz nett, ist aber nicht so dominant wie auf den letzten Alben. Der Sound ist jedoch recht dumpf und tief. Es treten keine "frischen" Stellen bzw. Klänge auf und es wird keine Geschichte erzählt. Jedes Stück steht für sich. Die Soli gehen teilweise an neue Geschwindigkeitsrekorde, lassen aber die Vituosität der älteren Werke vermissen. Nachdem ich die CD ca. 2 Wochen liegen lies und sie wieder anhörte, konnte ich zumindest 2 Lieder einigermassen leiden. Alles erschein mir trotzdem ziemlich eintönig, dunkel und dumpf. nach weiteren 2 Wochen waren auf einmal die anderen Stücke auch nicht schlecht. Die 2 Lieder waren zwischenzeitlich genial. Erst jetzt konnte ich die Feinheiten heraushören, das geniale Timing wahrnehmen und diese gemeinen Rhythmuswechsel wieder erkennen. Schliesslich höre ich mittlerweile die CD täglich und erkenne immer wieder neue Feinheiten und bewundere wieder das musikalische Können. Es verbleibt jedoch dabei: Die Gesamtstimmung ist aggressiv, finster und dumpf. Im Gegensatz zu den anderen Scheiben ist diesmal eindeutig die Gitarre dominant.
Ich habe so etwas noch nie erlebt, dass die Stimmung zu dieser CD von absoluter Enttäuschund bis grosser Zustimmung so schwankt und sich in relativ langer Zeit erst so schwer entwickelt. Wer diese CD lauft muss sich mit ihr beschäftigen und sich erst nach ein paar Wochen ihr öffnen. Fans von DT sollten der CD auf jeden Fall eine Chance geben. Sie werden die Gruppe wiedererkennen. Wer sie noch nicht kennt, wird sich schwer tun.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart aber genial!!, 18. November 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Jedes Dream Theater Album ist ein bisschen anders. So auch die aktuelle Scheibe. Die ruhigen Passagen sucht man diesmal (fast) vergebens, dafür gibt es Druck ohne Ende :-) Hier wird sich an Metallica und Pantera angelehnt, verfeinert aber mit den vielen genialen Stimmungen und Sounds der NewYorker Theatertruppe. Geniale Mixtur und weit ab vom Standard-Heavy. Hierfür spricht auch - im Gegensatz zum aktuellen Trend bei anderen Bands - die erstklassige Produktion. So einen guten Sound gibt es selten bei dieser Musikrichtung.
Wer die ruhigen, melodiösen DT besser findet, der findet sein Glück beim ebenfalls genialen Scenes from a Memory. Oder wartet auf das nächste Album. Könnte mir gut vorstellen, dass es dann wieder softer wird. Dream Theater hören bleibt immer spannend!!!
Tipp: Wie bei allen DT-Alben, erst einmal ein paar mal ganz durchhören, bevor man sich ein Urteil bildet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf rasanter Fahrt in dem Gedankenzug durch alle erdenklichen Genere des Progrocks und Heavy-Metals, 25. September 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Fast gleichzeitig mit Metallica, die mit - St. Anger - ein extrem hartes und absolut kompromissloses Album herausbrachten, veröffentlichte auch - Dream Theater mit Train Of Thought - ein Album, das an extremer Härte nichts zu Wünschen übrig ließ. Im Gegensatz zu den Herren Hetfield und Co, die auf St. Anger fast vollständig auf Gitarren- und Bass-Soli verzichteten, sprudelt der Gedankenzug förmlich vor rasend schnellen und ausufernden Soli der Herren Myung, Petrucci und Rudess, dass es einem, unterstützt durch das ebenfalls nicht weniger harte Schlagzeugspiel von Mike Portnoy, regelrecht die Ohren und Gehirngänge durchfegt. In rasanter Fahrt eines Hochgeschwindigkeitszuges jagen uns die fünf Ausnahmemusiker dieses Mal durch sämtliche Genere des Heavy Metals und Progrocks, und gönnen unseren Gedanken und Ohren nur knapp drei Minuten in dem Lied - Vacant - eine kleine Erholungspause.

Das sehr düstere, aber durch und durch anständige und ehrliche Album beginnt mit dem Titel - As I Am - und klingt gleich zu Beginn verdammt nach Metallica. Ja sogar die Vocals hat man ein bisschen tiefer getrimmt, so dass die Stimme von James La Brie in einigen Passagen doch recht stark nach James Hetfield klingt. Dream Theater beschäftigen sich dieses Mal in ihren düsteren Texten mit dem alltäglichen Leben, der Situation, aus welchen Gründen auch immer, von der Gesellschaft ausgegrenzt oder überfordert zu werden, und stellen ganz am Ende auch die Religion auf intelligente Art und Weise in Frage.

Nach - As I Am - geht dann mit - The Dying Soul - Mike Portnoys musikalische Alkoholtherapie in die vierte Runde. Das anfängliche, ja fast schon schüchterne "Spieglein, Spieglein an der Wand-Lied" entwickelt sich wenig später zu einem regelrecht Seelen zerreißenden Elfeinhalb-Minuten-Lied, mit extrem schnellen, langen und enorm ausufernden rasiermesserscharfen Gitarren-Soli, bei dem sogar jeder exzellente Gitarrenspieler den Hut davor ziehen müsste, was Petrucci hier seinen Hörern serviert. Ohne Luft zu holen geht es sofort mit - Endless Sacrifice - ebenfalls Elfeinhalbminutenlang durch alle erdenklichen harten Musikgenres, wobei sich dieses Mal auch Jordan Rudess in einem abartigen Keyboardsolo die Finger schwindlig spielen darf.

Die Gehörgänge haben sich noch nicht vollständig von dieser Fahrt beruhigt, da knall uns schon der nächste heftige Hammer um die Ohren. Honor Thy Father - bietet die absolute rhythmische Offenbarung, nämlich Takt- und Stilwechsel fast im Sekundentakt, sowie ebenfalls exzellente Gitarren- und Keyboardpassagen. Nach so viel "Vollgas" nehmen - Dream Theater - erstmals ein bisschen Geschwindigkeit aus ihrem schnellen Gedankenzug heraus, und geben uns mit dem kleinen, aber in keiner Weise deplazierten Stück - Vacant - drei Minuten Zeit um etwas Luft zu holen, bevor unser Gehirn unmittelbar danach im instrumentalen Strom des Bewusstseins baden gehen darf.

Mit dem 14-minütigen Stück - In The Name Of God - indem die Musiker den Hörer darauf aufmerksam machen, dass die Religionen bisher die Ursachen für alle Kriege dieser Welt waren, und ebenfalls darauf hinweisen, dass in den letzten zwei Jahrhunderten Millionen von Menschen im Namen Gottes getötet wurden, beendet Dream Theater das bisher härteste, und von seinen Soli "abgefahrenste" Album ihrer Karriere.

So kann ich nur allen Freunden harter Musik wärmstens empfehlen in diesen schnellen Zug einzusteigen, aber sich vor der Reise seine Gedanken und Ohren fest anzuschnallen, denn diese Platte erfordert die gesamte Aufmerksamkeit des Hörers, sprich beide Gehirnhälften, und ist daher durchaus geeignet, um das Bewusstsein zu erweitern, und neue kreative Ideen zu erhalten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhlich harter Stil - neues Meisterwerk, 22. März 2004
Von 
Bingbaum (Chemnitz, Sachsen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Tja, womit soll ich anfangen? Denkt man nun seit „Scenes From A Memory" und 6DOIT: "Dream Theater wird Mühe haben, das Niveau beizubehalten" oder gar "Eine weitere Steigerung ist völlig ausgeschlossen", wird man mit diesem neuen Album total überrascht. Auch damit, dass die Jungs nach so einer kurzen Zeit schon wieder ein Album herausbringen, habe ich nicht gerechnet. Zwei Tage bevor ich von der neuen CD erfahren habe, dachte ich "Na ja, sie werden jetzt vielleicht die ersten Ideen fertig haben...".
Die fast nur aus Longtracks bestehende CD hat fast keinen Aussetzer - Der Song "Vacant" (5) ist mit seinen drei Minuten mit Abstand das kürzeste Lied im Album und kann sich aufgrund der Abwesenheit von Portnoy und Petrucci (Schlagzeug/Gitarre) auch von der musikalischen Seite her nicht mit den anderen nicht messen, ist aber an dieser Stelle eine willkommene Abwechslung zum außergewöhnlich harten Stil, den DT dieses mal angeschlagen hat. Auch ist die Musik etwas dunkler als die bisherigen, was sich auch im fast nur schwarzen Cover und dem utopischen Bild darauf widerspiegelt. Die restlichen Songs der sind der Hammer - das beginnt schon beim Opener "As I Am", der mit dem rückwärts und schneller abgespielten Schluss von 6DOIT beginnt, dann seltsam verzerrte Gitarrentöne preisgibt und danach absolut hart weitergeht.
Beim ersten mal hören mag die CD noch nicht gefallen, doch meiner Meinung nach zeichnet sich wirklich gute Musik dadurch aus, dass sie am Anfang "na ja" klingt, dann beim dritten Mal hören schon gut gefällt und sich mit jedem weiteren Anhörvorgang weiter steigert und keinesfalls nervig wird. Genau dieses Zeichen hat - wie bis jetzt fast jede DT-CD - das neue Album "Train of Thought". Die DT-typischen absolut virtuosen Instrumentalpassagen der absoluten Ausnahmetalente Petrucci, Portnoy und Rudess lassen das Herz eines jeden DT-Fans höher schlagen (Mr. LaBrie hat sich diesmal etwas im Texteschreiben zurückgehalten, singt aber dafür absolut zufriedenstellend und passend).
Mein persönlicher Lieblingssong auf der CD ist "Stream of Consciousness" (6) - anfangs leicht melancholisch, später aber sich zum absolut genialen Kracher entwickelnd, stillt er die Wünsche eines jeden Dream-Theater-Fan-Herzens. Auch sind allseits geliebte DT-typische Abschnitte mit allem drum und dran eingebaut: Rumgefrickel mit Hyperspeed, sekundenschnelle Rhythmuswechsel und Stellen mit absolut genial komponiert versetzten Rhythmen in fast jedem Song.
Insgesamt muss ich sagen, dass sich die New-Yorker für ihr neues Meisterwerk nicht gerade schämen müssen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dream Theater hart wie nie, 14. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Anfangs war ich nicht allzu begeistert von der CD. Ich fand sie nicht schlecht, aber nicht ganz auf dem Niveau, das Dream Theater sonst geboten haben. Auf den ersten Blick einfach vertrackter Metal mit einer ordentlichen Portion Groove, aber die Lieder verloren irgendwie viel schneller als gewohnt ihren Reiz. Mein Problem lag, ähnlich wie bei vielen anderen, in der enormen Härte des Albums. Nicht dass ich grundsätzlich etwas gegen harte Musik hätte - ich kann mir auch noch mit Genuss Musik antun, deren Härtegrad weit jenseits dieser Scheibe liegt. Aber auf "Train of Thought" wird beim ersten Hören scheinbar alles von Gitarren und Drums niedergeknüppelt. Das waren einfach nicht mehr die Dream Theater, die ich kannte. Klar, die Songs waren komplex, Breaks ohne Ende, über die Instrumentalleistungsn brauche ich auch nicht zu sprechen, aber da gibts heutzutage auch andere Bands, die das beherrschen (siehe Meshugga, Spastic Inc, Spiral Architect,...). Was Dream Theater in meinen Augen letztendlich von der mittlerweile nicht mehr allzu kleinen Masse der Prog-Metal-Bands abhob, war die Fähigkeit, komplexe Strukturen und abartige instrumentale Fähigkeiten mit Melodien zu verbinden, die pure Gänsehaut erzeugen konnten. Außerdem die unzähligen Details und Spielereien in der Musik, die man teils erst beim x-ten Durchlauf überhaupt entdeckte.
Mittlerweile aber habe ich meine Meinung bezüglich "Train of Thought" gründlich geändert. Sämtliche DT-typischen Eigenschaften treffen auch auf dieses Album zu. Aber das "Reinhören", das Warmwerden mit der CD fällt einiges schwerer aus als früher. Dieser düstere, teils sehr harte Metal, der obendrein auch noch grooved wie die Hölle (was für Live-Gigs natürlich perfekt ist!!!), muss erst mal richtig verdaut und durchschaut werden.
Hat man sich erst mal "eingearbeitet", erschließt sich auch der Stil als logische Konsequenz der Entwicklung der letzten Jahre (Zumindest sehe ich das so). Wirkte auf mich "Six Degrees..." noch irgendwie unentschlossen und unausgegoren, ist auf dem neuen Album alles wie aus einem Guss.
Ich würde nicht wagen zu behaupten, "Train of Thoughts" wäre besser als die Meisterwerke "Images and Words" oder "Awake" oder gar "Scenes from a Memory", aber es ist zweifelsohne auch nicht bedeutend schlechter. Ob es zum Klassiker reicht, wird die Zukunft zeigen.
Eines sollte vielleicht noch erwähnt werden: "Train of Thought" ist, wie bei Dream Theater schon Tradition, traumhaft gut produziert und abgemischt. Eine gute Anlage ist allerdings Pflicht, bei diesem Album wird der Unterschied deutlicher als den meisten anderen, die ich bisher gehört habe. Dann merkt so mancher auch, dass John Myungs Bass nicht etwa fehlt (er hat noch auf keiner Aufnahme gefehlt...), sondern schlicht und einfach so verdammt tief ist, dass ihn ein kleines Küchenradio einfach nicht darstellen kann. Auch die Keyboards, die bei einigen Rezensenten offenbar im Soundbrei untergegangen sind, kommen plötzlich wieder zum Vorschein *g*. WENN aber eine halbwegs vernünftige Anlage zur Verfügung steht, dann ist der Sound glasklar, natürlich und gleichzeitig so druckvoll, dass es eine wahre Freude ist. Für mich die absolute Referenz-Aufnahme im härteren Rock-Bereich!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spätzünder, 31. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Train of Thought (Audio CD)
Es ist schwierig, dieses Album zu beschreiben.
Als ich es das erste mal hörte, flog die Musik an mir vorbei und es blieb fast nichts hängen. Lediglich der Opener "As I Am" ging sofort ins Ohr.
Doch mit jedem Hören eröffneten sich mir neue geniale Passagen und ich lernte dieses Album mehr und mehr kennen.
Das ist eben das Problem. Man muss auf die Musik eingehen und sich Zeit nehmen. Ich finde das gut. Man merkt eben, wer etwas von Musik versteht und wer nicht. Nur wer wirklich Spaß an der Musik hat und dabei nicht immer auf die Verkaufszahlen schaut, kann solche Meisterwerke hervorbringen.
Insgesamt ist dies wohl das härteste Album von Dream Theater.
Musikalisch gibt es wieder mal nichts zu meckern, die Aufnahmen sind technisch perfekt.
Portnoy läuft hier zur Höchstform auf (besonders bei This Dying Soul und Honor Thy Father).
Aber auch der Rest der Band spielt wieder auf höchstem Niveau.
Besonders hervorheben möchte ich aber den Titel "Stream of Consciousness". Was hier dargeboten wird ist der schiere Wahnsinn. Manch einer wird diesen TItel vielleicht als zu verspielt und verrückt abtun, ich jedoch finde, dass das einer der stärksten Songs von Dream Theater ist. Besonders Petruccis Gitarrensolo am Ende ist einfach nur der Hammer. Sowas hört man wirklich selten (selbiges hat er auch Live absolut perfekt gespielt!!).
Lediglich der letzte Titel will mir nicht so recht gefallen. Es gibt zwar schöne Passagen, aber insgesamt ist "In The Name of God" irgendwie zu anstrengend.
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Train of Thought
Train of Thought von Dream Theater
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