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Kundenrezensionen

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am 14. Juli 2006
Mit "Chaos AD" schufen Sepultura ihre eigene Klasse weit oberhalb von anderen Trash und Death Metal Bands. So heavy wie es nur geht, progressiver als ihre früheren CDs und mit Ansteckungsgefahr. Die Produktion des Albums ist wirklich gut.

Ich mochte die CD von Anfang an, trotz dass sie anders ist, als alles was Sepultura vorher gemacht hatten. Diese groovigen Sepultura gefallen sehr gut, weil der Groove nicht überladen wirkt und für mich noch genügend Trash Temperament bleibt.

Es gibt verschiedene Höhepunkte und Stellen, an denen die Musik in matschige Langeweile eintaucht. Obwohl die Musik nie besonders matschig klingt, bleibt doch ein solches Gefühl über. Max ist barsch wie immer und der Rest der Band hat eine begeisternde Ladung mit einem Mix der den Gesang und die Gitarren hervorhebt. Igor ist in seinem Element, da die Musik langsamer ist, hat er mehr Raum um richtig kreativ zu sein. "Refuse/Resist" ist ein starker Beginn, der die Qualitäten des Albums als Ganzes wiederspiegelt. "Territory" mahlt alles nieder was ihm in den Weg kommt.

"Slave New World" ist die vernünftige Fortführung des vorhergehenden Titels. Die ersten drei Titel sind sehr gut gelungen. In "Amen" wird dies wieder aufgegriffen. Dieser Song macht einen bewundernswerten Versuch eine fließende Atmosphäre aus Frage und Ablehnung herzustellen. "Kaiowas" zeigt das neue Gesicht des Albums weil akustische Gitarren und Stammestrommeln, aufgenommen in Burgmauern, eine emotionale Leidenschaft und Instrumentenfülle aufbauen.

"Propaganda" ist der trashigste Titel bis dahin. Köstlich brutal und böse. "Biotech is Godzilla" ist kürzer und noch schneller. Ein wilder, barbarischer Sound dominiert den Rest des Albums ausgehend von "Nomad". Wie ein Tier, das sich an sein Opfer anpirscht, wird jeder Titel durchgepeitscht. Es klingt interessant und funktioniert. Wenn Stammesuntertöne und harmonische Gitarren in das hauptsächlich instrumentelle "We Who Are Not As Others" einfließen, könnte das Album eigentlich zu einem guten Schluss kommen, ohne etwas zu verlieren. Aber Sepultura haben sich entschieden die Spielzeit mit etwas Füllmaterial zu verlängern. Die experimentelle Erzählung am Anfang von "Manifest" ist etwas trocken, trotzdem ist es sehr unterhaltsam und eine nette und schnelle Ergänzung für das Album.
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am 6. März 2006
Als ich das erste Mal im Laden stand, mit dieser CD unterm Arm zum Player marschiert bin, um mal probeweise reinzuhören, war ich mehr als erstaunt. Allein der Opener zeigt bereits, welches Potential in dieser Platte steckt. Und das Potential wird auch voll ausgenutzt. Mittlerweile zählt Refuse/Resist schon lange zu einem meiner Lieblingssongs der Metalgeschichte.
Auf dieser Platte gibt es einfach keinen schlechten Song und das will was heißen. Auf den meisten Platten, die ich besitze, ist mindestens ein Song dabei, der nicht soooo toll ist. Nicht auf dieser!!!
Als ich die Rezensionen hier las, dachte ich: Das kann doch nicht wahr sein, dass die CD echt so gut ist. IST SIE ABER! Max hat eine unverwechselbare Stimme, die er auf diesem Album sehr gut einsetzt und die sich perfekt in das Soundgefüge einpasst. Interessant ist übrigens auch "Keiowas", das von einem Regenwald-Indianer-Stamm inspiriert wurde, der Keiowas hieß und aufgrund der Bestrebungen der Regierung, ihr Land und den Glauben zu nehmen, Massenselbstmord beging. Der Song ist rein instrumental, hat aber eine abwechslungsreiche Struktur mit neuen Melodien.
Spätestens bei "Biotech is Godzilla" bekommt es der Hörer knüppeldick auf die Ohren.
Ich konnte es beim Reinhören kaum fassen, dass ich wirklich von vorn bis hinten keine Schwachstelle fand und hab regelrecht verwunderte Blicke anderer Kunden geerntet, weil ich da mit Kopfhörern stand und weder Kopf noch Füße stillhalten konnte. Am liebsten wäre ich wohl headbangend in der Gegend rumgehüpft, was ich mir gerade noch verkneifen konnte.
Erstaunlich, was die Brasilianer hier abliefern. Man hat das Gefühl, sie verarbeiten alles an überschüssiger Energie und auch den Rest davon in diesem einen Album, das geradezu vor Höhepunkten strotzt.
Alle, die jetzt noch zweifeln und das Album noch nicht besitzen, sollten es schleunigst besorgen. Es lohnt sich wirklich!
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am 12. November 2004
Dieses Album ist mehr als nur der Höhepunkt von Sepultura's Schaffensgeschichte; es ist ebenfalls Ausdruck menschlicher Maßlosigkeit und politischer Ungerechtigkeit, beeinflusst durch die Erfahrung von 21 Jahren Militärdiktatur in Brasilien. Gegen Ende dieser Zeit formte sich die Band, doch erst jetzt entstehen die kritischsten und anstößigsten Songs, die vor 1985 nicht denkbar gewesen wären (ich glaube gehört zu haben, dass Max Cavalera sogar vom Regime wegen seinem künstlerischen Treiben kurzzeitig verhaftet und verhört wurde wie ein Schwerverbrecher). Aus musikalischer Sicht beginnt hier der eigene unverwechselbare Stil - bester Thrashmetal mit Tribaleinflüssen, dazu (gesellschafts-)politische bzw. psychologisch persönliche Texte - zu entstehen, welcher auf „Roots" noch einen Schritt intensiver vertieft wird.
Der Opener ‚Refuse/Resist' stellt für mich wie für viele andere auch einer der besten Songs von Sepultura überhaupt dar, vielleicht sogar die Superlative schlechthin. Ein Meisterwerk, das Cavaleras vier Elemente (Herz, Faust, Seele, Verstand) ausdrückt, diese Leitmotive vereint. Aber das trifft auf die meisten Lieder zu, unter denen man ‚Territory', ‚Amen', und ‚Clenched Fist' als durchweg tiefgründige und straighte Thrashnummern hervorheben sollte. Nicht minder wertvoll ist der Rest, allen voran das experimentelle ‚We Who Are Not As Others' und auch das Instrumental der ‚Kaiowas'.
Es ist die Authentizität, die das Album über die musikalische Perfektion hinweg einzigartig macht. Nach wie vor schaudert es mich bei Liedern wie ‚Manifest' („Chaos has descended in "Carandiru" [...] Over a hundred inmates dead and hundreds injured on the massacre [...]The violence of the cops left the whole pavillion destroyed after the rebellion Pavilhao Nove"). Über die Musik schaffen Sepultura Nähe in Bezug auf die Thematik; so etwas vermag nur ein sehr starkes Album. Und „Chaos A.D." ist das stärkste!
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am 28. April 2005
Die Metal Metal-Fans dieser Welt sind sich eigentlich weitestgehend einig. Wenn eine Band in den 90ern das Potential gehabt hätte, die Urvätern SLAYER vom jahrelang erfolgreich verteidigten Thrash Metal-Thron zu verdrängen, dann wären es die Brasilianer SEPULTURA gewesen. Das Quartett aus Rio legte mit den Werken „Beneath the remains" und „Arise" zwei Thrash-Scheiben allererster Klasse vor, die auch heute noch in Szene-Kreisen zu den besten Alben des Genres gezählt werden. Doch vereinzelt taten böse Zungen SEPULTURA als bloße einfallslose SLAYER-Clones ab, die nur kopieren, aber niemals einen eigenständigen Song komponieren könnten.
Doch spätetstens im Jahr 1992, als die SEP-Scheibe „Chaos A.D." veröffentlicht wurde, wurden diese Kritiker zum Schweigen gebracht. Die Band um den extrovertierten und charismatischen Frontman Max Cavalera orientierte sich stilistisch in eine andere Richtung, in dem sie den Fuß etwas vom Gaspedal nahmen. Zwar dominierte auf „Chaos A.D." immer noch reinrassiger Thrash Metal. Aber die Songs waren im Gesamteindruck „runder", da man das Tempo oftmals variierte, und mehr und mehr auf effektive Mörder-Grooves setzte.
Mit Songs wie dem Opener „Refuse/resist" , „Territory" , „Propaganda" , „Slave new world" oder dem saugeilen „Manifest" lehnte man sich weniger an SLAYER, sondern viel mehr an die Power Thrash-Kapelle PANTERA an, deren Einflüsse an allen Ecken und Enden durchschimmerten. Es war aber ein Album voller Überraschungen. So durfte auf der kurzen und ruppigen Harcore-Eruption, die in Form von „Biotech is godzilla" über den Hörer hereinbrach, sogar kein geringerer als DEAD KENNEDYs Idol Jello Biafra mitwirken. Mit „The hunt" von den genialen NEW MODEL ARMY hatte man zudem eine absolut überzeugende Coverversion im Gepäck, der man den unverwechselbaren SEPULTURA-Charme aufdrückte. Nicht minder genial war auch das BLACK SABBATH-Cover von „Symptom of the universe", welches die Limited-Edition von „Chaos A.D." veredelte.
Die größte Überraschung des Albums war aber zweifelsohne das ruhige Tribal-Instrumental „Kaiowas", auf welchem man erstmals mit exotischen Instrumenten experimentierte. Ein akkustischer Trip in die tiefsten Dickichte des brasilianischen Regenwaldes. Die Atmosphäre, die dieser Song bis heute bei mir hervorruft, kann ich echt nur noch als atemberaubend und phänomenal bezeichnen!!!
Ihr merkt, ich könnte noch Stundenlang über dieses Album fachsimpeln und die ein oder andere Lobesrede auf „Chaos A.D." anstimmen. Aber ich lasse es...
Abschließend bleibt nur zu sagen, das SEPULTURA nach diesem unumstrittenen Band-Klassiker leider nie wieder zu ihrer Form gefunden haben. Wie groß hätte diese Band heute seien können...?
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am 28. Mai 2003
Mit dieser Platte haben Sepultura 1993 völlig neue Maßstäbe an Härte und Kompromisslosigkeit gesetzt. Hier wird brutalster Thrashmetal in Reinkultur zelebriert! Allein nach dem Hören der ersten vier Lieder auf voller Lautstärke ist man vom euphorichen Mitgröhlen und Pogen schon so erschöpft das man meint man hätte schon das ganze Album durch. Ultrafette Riffs, anspruchsvolle und qualitativ gute Lyrics, dazu hämmerndes Tribaldrumming und jeder echte Thrashmetaler schwebt auf Wolke Sieben! Wer bei diesem fetten Geknüppel nicht in Headbangstimmung kommt dem ist nicht mehr zu helfen. Dieses Teil MUSS in jeder Metal-CD Sammlung dabei sein! Also sofort zugreifen!
Die besten Lieder: Territory, Amen, Propaganda, Slave New World, Refuse/Resist
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am 14. Januar 2004
Beneath The Remains und Arise wussten zu gefallen, aber dieses Killeralbum ist wohl das beste was die Brasilianer aufgenommen haben. Alleine schon der Opener Refuse/Resist versetzt einen in Euphorie was dann folgt ist kaum in Worte zu fassen. Ein Gewitter aus dichten, harten und kompromisslosen Songs die aus den Boxen dröhnen!!! Es gibt nicht viele Alben die in dieser Liga mithalten können ausser vielleicht Machine Heads Debut Burn My Eyes. Leider gab es nach Chaos kein richtiges Sepultura Album mehr, obwohl mir Roots auch nocht gut gefällt. Wer dieses Album noch nicht hat unbedingt zulegen denn es gehört in jede Metallsammlung. Von der Produktion kann es eh mit den neuen Erscheinungen mithalten.
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am 22. November 2014
Mitte der neunziger hatte ein Freund mir diese Scheibe ausgeliehen. Danach lief sie jahrelang (damals noch in Form einer überspielten Kassette) in meinem Auto. Nachdem ich vor ca. 10 Jahre dann keinen Kassettenspieler mehr hatte, war die Chaos A.D. bei mir leider etwas in Vergessenheit geraten. Als ich vor wenigen Wochen zufällig hier beim Stöbern wieder auf Sepultura gestoßen bin, musste ich mir die Platte einfach bestellen (allerdings nciht über Amazon, habe sie wo anders günstiger gefunden).
Und, was soll ich sagen? Die Platte ist einfach der absolute Hammer!
Kein einziger Song, der mich nicht mitreißen würde; teils düstere, immer brachiale Stimmung, eine tolle Mischung aus aggressiver Musik und beängstigend fies klingendem Gesang, dazu noch Texte, die wirklich zum Nachdenken anregen. - Die Scheibe ist einfach Kult! In meinen Augen eines der besten Thrash-Alben aller Zeiten!
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am 22. Oktober 2013
Was bereits beim ersten Hören auffällt. ist die geballte rohe Power des Albums. Tribal Drums treffen auf sirenenhaft verzerrte Gitarren und hasserfüllte Vocals, die Kompositionen sind bewußt schräg gehalten, außer vielleicht dem akustischen Mittelstück "Kaiowas".
Auf den ersten Blick scheint an "Chaos AD" wenig Attraktives zu sein, doch frißt sich jeder Song in die Gehörgänge des geneigten Hörers-und bleibt dort. Warum jedoch ausgerechent idiotisches (Studio)Gekreisch als Hidden Track herhalten mußte, werde ich nie ganz verstehen.
Wie heißt es doch in einem Song so treffend: "We Who Are Not as Others." Für diese Andersartigkeit gibt es fünf Chaossterne und eine Empfehlung für alle Liebhaber gewagter Experimente.
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am 29. Oktober 2003
Jungs, ihr wart die Größten!
Eine Scheibe wie sie besser kaum sein kann.
Geile, wenn auch einfache Riffs, brutaler Gesang geparrt mit guten Aussagen in den Texten und ein absolutes Tier von Schlagzeuger, machen diese CD zu einem absoluten Ereigniss für jeden Metaller.
Eine Hymne jagt die nächste: vom trashigen Refuse\Resist zur Hymne der CD, Territory usw...
Fazit: Wer diese CD nicht kauft dem entgeht ein weiterer Epos des Metalls! Punkt!!!
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am 20. Mai 2006
Ich bin Fan der Vorgängeralben, die eindeutig Death/Thrashig rüberkommen. Dieses Album geht theoretisch in die selbe Riuchtung, ist aber groovelastiger. Die Songs sind gut anzuhören und machen Spaß. Wer dieses Album lieben gelernt hat, wird bei den nachfolgenden Alben den Kopf schütteln (glücklicherweise definieren sie sich mit Dante XXI neu ;) ).

Thrash-Metal-Fans müssen dieses Album gehört haben!
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