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am 29. Juni 2004
X ist eigentlich eine der legendären US Punkbands der
ersten Stunde, eigentlich eine Los Angeles Band.
Am markantesten ist der Duettgesang von John Doe und der Sängerin Exene. Treibende Rhythmen und sehnsüchtige Melodien machen die
Musik zu einem echten Erlebnis, fast wie ein Film (Texte!).
Eine Punkversion von Roxette könnte man sagen, allerdings
viel echter und mit mehr Tiefgang und Emotionen.
Diese Emotionen lassen X freien Lauf und der Hörer kann sich ihnen auch nicht entziehen.
Beide LPs, die hier zusammen auf der CD sind sind absolut empfehlenswert, nicht nur für Punkfans; auch "normale" Rock-Pop
Fans kommen sicher voll auf ihre Kosten.
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Die 1977 in Los Angeles gegründete Punkrock-Band X (nicht zu verwechseln mit den ebenfalls 1977 in Australien gegründeten X und X aus Japan, die sich später schlicht in X Japan umbenannten) waren anders die meisten anderen kalifornischen Punk-Bands zur damaligen Zeit. Als das X-Debüt "Los Angeles" 1980 erschien, setzten die anderen Genrevertreter oftmals mehr auf pure Aggression und weniger auf musikalisches Können; man höre zum Beispiel The Germs oder die frühen Black Flag. Diese Art des Hardcore-Punks spielten X nicht, sie ließen es etwas gemäßigter angehen und ließen eine Menge Rock 'n' Roll und Rockabilly in ihren Sound einfließen, ohne dabei an "Punk-Spirit" einzubüßen. An ihren Instrumenten hatte die Band definitiv deutlich mehr auf dem Kasten als die meisten anderen frühen Punkbands der Westküste, auch wenn man hier kein technsiches Wunderwerk erwarten sollte. Ebenfalls cool war die Mischung aus männlichem und weiblichem Gesang, für den sich Exene Cervenka und Bassist John Doe (der später zur Schauspielerei wechseln sollte) verantwortlich zeichneten. "Los Angeles" ist ein ausgesprochen interessantes Zeitdokument, dessen Neuentdeckung sich auch heute noch lohnt. Anspieltipp: "Johnny Hit and Run Paulene".
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X war - wenigstens rückblickend betrachtet (ich bin kein Zeitzeuge!) - wohl eine der aufregendsten Punkbands der 80er, die aus den USA kam. Und obwohl "Los Angeles" (so heißt vorliegende Scheibe) sogar als eines der einflussreichsten Alben der relativ jungen Punkgeschichte gilt (insofern man einmal mehr den Meinungsmachern des Rolling Stone Magazine glauben möchte/darf), ist es - wie es scheint - hierzulande beinahe unbekannt. (Auch ich kam erst über einen Artikel in besagtem Magazin zufällig auf Band und Album!)

Im Vergleich zu anderen Punkrockern jener Dekade klingen die Riffs und Beats, die die Band von sich gibt, erstaunlich "sauber" (aber nicht glatt oder fad). D.h., dass erstens offenbar die Tracks hervorragend eingespielt wurden und zweitens die Produzenten sehr gute Arbeit geleistet haben müssen. (Der Sound ist absolute Spitzenklasse!)

Die besondere Mischung, die vermutlich (meines Erachtens) auch die "Magie" jener Band ausmacht, ist der "gemischte Gesang" (Duettgesang wäre wohl leicht übertrieben, wie ich finde) von John Doe (der zudem noch Bass spielt) und Exeme (übrigens eine Dame), die einander perfekt ergänzen.

Wenn man's nicht besser wüsste, könnte man tatsächlich meinen, es mit einer Punkband der Mittneunziger zu tun zu haben - so staubtrocken und "clean" zugleich klingt "Los Angeles".
Die Scheibe ist ein Beleg dafür, dass die Studiotechnik der frühen Achtziger (das Album stammt aus dem Jahre 1980) zu weit mehr fähig war, als uns das andere, oft "platt" und "kühl" produzierte Platten jener Zeit glauben machen wollen! (Vermutlich war diese obligatorisch "digitalfossierte" Art des Produzierens aber auch eine Art Modeerscheinung).
Umso besser, dass "X" es genau im Sinne des "Punkgeistes" andersrum versucht haben und mit "Los Angeles" eine eigentlich (für meine Begriffe) recht "warme" Scheibe aufgenommen haben...

Ja, SO kann Punk auch klingen!
"SCHÖN" - fast zumindest, und dabei aber immer noch so "rotzig" und "schräg", dass man sofort weiß, mit welcher Art Musik es man hier zu tun hat!

Einen Stern Abzug gibt's dafür, dass ich nicht jeden Song auf "Los Angeles" (als Komposition) überwältigend finde (was aber wohl einfach nur persönliche Geschmackssache ist). Insgesamt jedoch ist das hier ein ganz tolles "Stückchen Punkrock", das sich Musikinteressierte unbedingt einmal näher anhören sollten!

Übrigens sind auf vorliegender Ausgabe neben den 9 Original-Albumtiteln noch 5 Bonustracks zu hören, die das Gesamtbild alles in allem noch ein wenig "abrunden" helfen.

Resümee: Erstaunlich, wie großartig vermeintlich "schlampige" Punkmusik aus den frühen 80ern klingen kann. "Los Angeles" beweist - eigentlich noch vor der Zeit, als Punk so richtig "kommerzfähig" wurde (wenngleich er bereits ein Massenpublikum bedienen konnte) - dass gut genutzte Studiotechnik und gitarrengeschwängertes "Herumschrammeln" einander nicht gänzlich ausschließen müssen. In dieser Hinsicht war "X" vielen späteren, aufkommenden Punkbands der frühen Neunziger bereits einen Schritt voraus.

Schon der Eröffnungstrack "Your Phone's Off The Hook, But You're Not" (Anspieltipp!) macht kompromisslos klar, dass Punk auch eine der "schönen Künste" sein kann, ohne sich anbiedern zu müssen (es ist und bleibt eindeutig Punkrock, den man zu hören bekommt)...

So gesehen ist "X" mit "Los Angeles" wohl ein sehr wegweisendes, "Fundament legendes" Album gelungen, das sich auch in unseren Gefilden (auch heute noch) etwas mehr Beachtung verdient hätte, wie ich finde.

Hört mal rein! Es lohnt sich.

P.S. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es sich hierbei um das Debütalbum der Band handelt. Das macht Album und Band für meinen Geschmack noch beachtensweter...
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am 1. Februar 2013
Der Tonträger befindet sich in einer prima Kondition !
Die Beschreibung, etc. war dem Produkt entsprechend.
Die Lieferung erfolgte sehr zeitnah.
Es gab nicht auszusetzen.
Chris
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