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Kundenrezensionen

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am 30. August 2005
Die Überraschung des Jahres heißt Blunt, James Blunt. Der zuvor völlig unbekannte Ex-Offizier der britischen Armee führte in diesem Sommer in seiner Heimat wochenlang die Single-, Album- und Download-Charts simultan an. Wie hat er das geschafft, ohne zuvor per Hype zum „Star" erklärt zu werden oder die Medien mit Eskapaden und großen Sprüchen auf sich aufmerksam zu machen? Alle üblichen Erklärungen für solche Phänomene treffen auf ihn in auffallender Weise nicht zu.
Zum Beispiel: Keinesfalls bringt der Künstler hier nie Gehörtes zu Gehör. Blunt (Gesang, Gitarre, Keyboards, und auf seinem in Los Angeles entstandenen Debüt begleitet von einer Profi-Mannschaft für das Label von Ex-4Non Blondes-Sängerin Linda Perry) steht in einer langen Tradition sensibler britischer Songwriter. Ähnlichkeiten mit Cat Stevens, mit Nick Drake (dem er auch äußerlich ähnelt), aber auch mit den Zeitgenossen Damian Rice und David Gray und (ja, doch, wirklich auch) mit Tracy Chapman sind bei jedem der zehn Songs mehr oder weniger deutlich zu erkennen. Und auch diese Eigenschaft ist dem Charts-Erfolg normalerweise nicht eben zuträglich: Blunts Musik braucht Raum, um sich zu entfalten. Der oberflächliche Hörer wird nur eine Folge von ansprechenden, aber wenig aufregenden Liedern wahrnehmen, größtenteils in verhaltenem Tempo und von der akustischen oder halbakustischen Gitarre getragen, und er wird wahrscheinlich dankbar aufatmen, wenn es bei „So Long Jimmy" auch mal dezent funky wird. Erst durch wiederholtes, intensives Zuhören erschließt sich die Qualität dieser Songs. Und plötzlich schillert daraus ein ganzes Spektrum an Stimmungen hervor. Richtige Wohlfühl-Nummern zum Sich-Hineinlegen sind „High" (nichts mit Rauschmitteln, aber dennoch vertonte Euphorie durch und durch), das verträumte „You're Beautiful" und „Cry", thematisch ein Remake des James Taylor-Klassikers „You've Got A Friend" und von Blunt selbst mit einer wunderschönen Orgel garniert. Dagegen schlummert unter der scheinbar ruhigen Oberfläche von „Out Of My Mind" eine mühsam gezügelte Aggression, der im Staccato gehechelte „Da-Dadada"-Chor am Ende hat etwas ungreifbar Bedrohliches an sich. Wer wiederum bei „Goodbye My Lover" nicht mit den Tränen kämpfen muss, dem ist niemals der Traum einer großen Liebe jäh zerplatzt. Und die scheinbar emotionslose und gerade dadurch enorm wirksame Art, wie er zum Schluss in „No Bravery" das Grauen des Krieges in einfachen Bildern beschreibt, kann sich mit Elvis Costellos legendärem Anti-Falkland-Song „Shipbuilding" messen. Wer es bis jetzt nicht gemerkt hat, dem sei es hiermit auch ausdrücklich gesagt: Der Mann kann nicht nur anspruchsvolle, sondern tatsächlich intelligente Texte schreiben! Eine einzelne Zeile wie „All pleasure's the same, it just keeps me from trouble" (aus „Tears And Rain") gibt genug Stoff zum Nachdenken für einen ganzen verregneten Sonntag. Und hier genau liegt vermutlich der Grund für den Über-Nacht-Erfolg des James Blunt: Wir haben es hier mit perfekt alltagstauglicher Poesie zu tun, die Gefühle zeigt und transportiert - Schönes, Trauriges, Tragisches - vor dem Hintergrund unseres scheinbar banalen täglichen Lebens, für das die U-Bahn-Station als Emblem steht, die in „You're Beautiful" die Kulisse für die Story abgibt und in der sich der Poet für das Innencover fotografieren ließ. Dieser Bedarf will gedeckt sein, wie der Vitaminbedarf des Körpers. Euer Arzt oder Apotheker empfiehlt Blunt. James Blunt.
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am 9. Juli 2006
Es ist schon ein wenig schmalzig, aber er singt so schön!

Wenn du glaubst, Dich bald am Album überhört zu haben, dann mußt Du Dir James Blunt LIVE anhören und -sehen...

Gänsehaut und Tränen garantiert, ich war sprachlos nach dem Konzert in Berlin - überwältigt, weil er LIVE noch viel schöner singt! Unglaublich!

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass sich James Blunt für Ärzte ohne Grenzen engagiert und mit seinem Kosovo-Video und den Song-Texten alles andere ist als ein hirnlos bescheuerter Superstar und Teenie-Veräppler!

Ich freue mich auf neue Musik von ihm und wünsche mir, dass er immer auf dem Teppich bleibt...

der Süße...
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Mit seinem Debutalbum "Back to Bedlam" beweist James Blunt, dass es auch im Elektronikzeitalter noch junge Kuenstler gibt, die sich guter alter hand-made music verschrieben haben.
Die erste Haelfte des Albums besteht aus traurig-schoenen-melancholischen Balladen ueber die Freuden und vor allem die Leiden der Liebe. Neben den Singleauskoppelungen "You're beautiful" und "High" sticht besonders der Song "Goodbye my lover" hervor. Textlich anspruchsvoll, und wohl deshalb nicht fuer eine Singleauskoppelung auserkoren, verarbeitet Blunt das Ende einer langen Beziehung und endet mit den eindringlichen sich wiederholenden Worten "I'm so hollow, baby, I'm so hollow. I'm so, I'm so, I'm so hollow."
Im zweiten Teil zeichnet sich die Platte durch die klassischen Souleinlagen "So long, Jimmy" und "Billy" aus. Ein Hoehepunkt ist sicherlich das Lied "No Bravery", das den Abschluss des Albums bildet. An dieser Stelle verarbeitet Blunt seine Erlebnisse als Soldat im Kosovo. "Houses burnt beyond repair", "Brothers lie in shallow graves" und "Wives and daughters cut and raped" lassen wahrlich keinen Platz fuer Mut und Heldentaten.
Fazit: tolle Musik, tolle Texte. Hoffentlich erst der Beginn einer langen Karriere,
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am 7. September 2005
... das diese Scheibe bei der hörenden Bevölkerung so enorm ankommt. Aber wenn man sich die Charts anschaut (Jack Johnson ist hierfür ja ein ideales Beispiel), kommt doch wieder etwas Hoffnung auf, dass nicht alle Konsumenten auf schlecht produzierten Dance-CoverausdenAchtzigern-Schrott stehen!
Stilistisch erinnert James Blunt sehr häufig an David Gray, ohne dies irgendwie abwertend zu meinen. Aber es ist ja heute nicht mehr möglich, Musik zu beschreiben, ohne die passende Schublade parat zu haben.
Schöner Songwriter-Pop ohne Ausfälle, das freut das Herz (und Gehörgänge). Perfekte Instrumentierung, rund und satt produziert, dazu die prägnante Stimme von James Blunt: was will man mehr???
Der Single-Hit "You're Beautiful" ist nicht der einzige Ohrwurm. Auch Songs wie "Wisemen", "Out of my Mind" und "So long Jimmy" haben ähnliche Qualitäten, ohne die restlichen Songs abwerten zu wollen.
Netter Gag ist dann noch das "Riders on the Storm"-Orgelriff am Ende von "So long Jimmy". Sehr geschmackvoll ausgewählt :-)
Einziger Kritikpunkt ist dann aber die verzögerte VÖ in Deutschland. Warum brauchen die Plattenfirmen immer so lang, die Scheiben bei uns rauszubringen? Wenn ich mir das Booklet und die Hülle der CD anschaue, habe ich einen Verdacht: man muss noch ausloten, wo man überall Werbung für Gewinnspiele und Klingeltöne abdrucken kann. Sehr ärgerlich, dass man diese Werbung nicht auf einen beigepackten Flyer, sondern direkt aufs Booklet und auf das Backcover drucken musste. Hier graut es einem CD-Sammler schon so langsam vor der Respektlosigkeit der Musikindustrie.....
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am 3. August 2006
Über die Stimme wird viel disktutiert. Dem Einen gefällt sie, dem Anderen nicht. Für Andere hat sie einen extrem hohen Wiedererkennungswert. Für mich gilt Erstes und Letztes. Back to Bedlam besticht durch selten dargewesene Tiefe & Emotionen. Der Künstler gibt mir das Gefühl, dass er mit Leidenschaft die Songs geschrieben hat, den Hörer was erzählen möchte, ihn zum Träumen und zum Nachdenken bringen. Er singt über Szenen die du ich und die Person im Bus neben mir auch erleben. James Blunt macht Musik die ans Herz geht, die einen berührt. Hier ist nichts kalkuliert, hier bekommt man 10 Stücke für die Ewigkeit geschenkt.
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am 14. November 2005
Zuerst dachte ich: Was hat dieser Mann doch für eine eigenartige Stimme. Doch noch bevor ich mich fragen konnte, ob mich das nun stört oder nicht, hatten mich die Melodien schon eingesponnen, gefangengenommen und entführt. Es ist lange her, dass mich ein Interpret (zumal ein Neuer) allein mit der Stärke seiner Lieder überzeugt hat. Nicht Effekte, nicht beeindruckende Produktion, nicht Performance, Promotion oder Super-Video-Clip. Nur ein Mann, der seine Songs in recht einfacher Form vorträgt. Mit jedem weiteren Hördurchgang graben sie sich mehr und mehr ein, lassen den Hörer nicht mehr los. Die Stimme, die mir anfangs so merkwürdig erschien, dürfte gar nicht anders sein, sie passt perfekt zu den Songs, egal ob traurige Ballade oder Midtempi-Song. Der Einstieg mit "High" ist mehr als gelungen, ihm folgt gleich das gigantische, unendlich traurige "Beautiful" mit seiner absoluten Ohrwurm-Melodie. Die Verwendung des typischen Doors-Keyboard Sounds in der Jim-Morrison-Homage "So long Jimmy" hat Stil. Der Abschluß mit "Bravery", das sich in seiner sich ständig steigernden Pianobegleitung zu enormer Stärke entwickelt, ist ein würdiges Finale. Und auch alle übrigen Songs überzeugen jeder für sich nach und nach.
Für jemanden wie mich, der mit so großen Songwritern wie Cat Stevens, Paul Simon, Elton John (in seiner frühen Zeit), Donovan oder auch Al Stewart (in seiner Year-of-the-Cat und Time-Passengers-Phase) groß wurde, ist ein Musiker wie James Blunt eine Offenbarung. Manchmal in den letzten Jahren hatte ich vergessen, wie schön Musik sein kann, wenn sie sich auf die einfachsten Mittel und ihr eigentliches Wesen beschränkt : die Überzeugungskraft der Melodien und der verwendeten Worte. Ähnlich begeistert hatten mich in den letzten Jahren spontan nur die beiden Alben von DIDO.
Hoffentlich kann James Blunt diesen Weg fortsetzen, sich auf ihm weiterentwickeln, ohne mainstreammäßig weichgespült zu werden.
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am 1. Februar 2015
ich hatte mal wieder das Lied your beautiful gehört und wollt dann doch mal wissen von wem es gesungen wird...so mit 68 ist man da nicht mehr auf dem Laufenden...dann fand und bestellte ich es..its beautiful...
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am 25. April 2012
Wer kennt es nicht, DAS Hit- Album des Jahres 2005, das inzwischen schon legendäre Debut- Album von James Blunt, der Mann, der dem Folk- Rock neues Leben eingehaucht hat, und diesen auch bei der Jugend wieder wettbewerbsfähig gemacht hat?
Wer dieses Album nicht sein Eigen nennt, der hat es zumindest schon mal gehört. Und die wenigen, die selbst das nicht gemacht haben, die kennen zumindest die Singles auswändig, weil diese seinerzeit im Radio rauf und runter gespielt wurden.
BLunt bewies bei diesem Album zudem seine Klasse dadurch, dass er an jedem Song des Albums zumindest mitgeschrieben hat. Das macht die Songs authentischer.
Kaum ein Land, in dem dieses ALbum nicht die Charts dominierte. Das ist besonders erstaunlich dadurch, wenn man bedenkt, dass es sich hier im Prinzip um ein reines Balladen- Album (wenn auch mit sehr eingängigen Refreins) handelt.

Ich gebe zu, dass ich mich zumindest an einige Songs hier erst mal gewöhnen musste; nicht alle gefielen mir auf Anhieb. Aber inzwischen weiß ich alle mehr oder weniger zu schätzen.
Tatsächlich sind es bei diesem Album vor allem die Singles, die hier sehr auffallen: die Ohrwürmer "High", "You're beautful", "Wisemen" (mein absoluter Favorit), "Goodbye my lover" sind jeder für sich Geniestreiche, und machen das Album bereits zu etwas ganz Besonderem.
Aber auch "No Bravery", "Cry", "Billy" und vor allem "Out of my mind" wissen zu überzeugen. Aber auch "So long, Jimmy" und "Tears and rain" und sind natürlich nicht schlecht; letztlich muss das aber Jeder für sich selber entscheiden.

Blunt's erstes Album bleibt sein Bestes, trotz ebenfalls starker Nachfolge- Werke.

FAZIT: Eines der besten Alben der letzten Jahre überhaupt (vielleicht das Beste der Dekade?)! Hören und genießen! Wer dieses Album mit seinen herrlichen Balladen nicht mag, hat zumindest schon mal keinen vielseitigen Musikgeschmack, weil er sonst die Bedeutung dieses Albums für die Popmusik erkennen würde!
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am 16. Januar 2014
Ich musste es mir unbedingt bestellen!
Denn diese Melodien haben sich eingebrannt, das Gefühl und die Gesangsweise von James Blunt's Debütsingle sind einfach immer noch grandios und vor allem einzigartig und mutig!
Habe dieses Album früher schon einmal besessen, und ich weiß noch ganz genau wie ich hintereinander immer die 1 (High), die 2 (Youre beautiful - muss ja sein ;) )und die 6 (Out of my mind) gehört habe.

Jetzt, ein Paar Jahre später muss ich sagen, dass mir alle Songs bis zur Nr. 7 sehr geläufig sind, und mich durch Melodie, Text oder Singweise überzeugt haben.

1 (High) ist ein grandioser Einstieg, in dem James Blunt gleich mal zeigt was er so drauf hat und die Zuhörer auf seine hohen Töne vorbereitet.
2 (You're beautiful) ist ja wohl jedem geläufig.. ein toller Song!
3 (Wisemen) Oooooh, ein Schatz! Ist mir früher gar nicht so aufgefallen.. Doch schon allen wegen dem absolut famosen Gitarrensolo am Ende MUSS man es einfach lieben! Ansonsten plätschert es eben so vor sich hin.
4 (Goodbye my Lover) Eine sehr ehrliche, nur auf Klavier beschränkte Ballade über eine verlassene Liebe. (pur, nur von Blunt selbst geschrieben, die meisten anderen Songs sind zusammen mit anderen Schreibern entstanden)
5 (Tears and Rain) Geht für mich immer noch ein bisschen unter, doch er wird von mal zu mal besser.. Und ich liebe die Textzeile "Find comfort in pain" - regt zum Nachdenken an.
6 (Out of my mind) mit leicht dunklen Untergrundtönen, die ja auch zum Thema passen. Toller Sprachfluss. Dieses Lied wurde auch nur von Blunt allein verfasst, deswegen nochmal einen Bonus von mir.
7 (So long Jimmy) Flott und interessanter Text. Von Jimmy Blunt und Jimmy Hogarth geschrieben, nicht James.

8,9,10: Für mich persönlich nicht sonderlich einprägsam, und obwohl die letzen Beiden Songs "Cry" und "No Bravery" wieder pur von James Blunt sind, gefallen sie mir nicht sonderlich.

Fazit: Tolles Einstiegsalbum auf dem einige Songs wirklich gehört sein MÜSSEN, doch für ALLE Songs auf dem Album ist dann doch kein Platz, irgendwann kann man einfach nichts so ruhiges, schnulziges mehr aufnehmen, egal wie schön es sein mag. (Auch nach mind. 30-mal hören!)
James Blunt ist einfach ein wunderbarer Sänger und Songschreiber, bei dem man das Gefühl hat,er hätte ein offenes Ohr und ein offenes Herz für die Welt und die Geschichten, die sie schreibt.
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am 8. November 2006
Dieses Album hat mich wie kein zweites über solange Zeit gefesselt und es dadurch geschafft das ich es mir

immer und immer wieder anhören MUSSTE! Und das schaffen ehrlich gesagt doch wirklich heutzutage

die wenigsten Alben bzw. Künstler.

James Blunt ist auf jeden Fall ein Aussnahmekünstler der allerfeinsten Sorte.

Denn mit seinem Debüt-Album "Back To Bedlam" hat er es auf anhieb geschafft nicht nur erfolgreich und

bekannt zu werden, sondern auch zu einem Musiker, über den man 2005 in den Medien und in der Presse am häufigsten diskutiert hat.

So waren z.B. seine Stimme, sein Image, und sein Bezug zum Kosovo-Krieg gesprächshaltige Themen.

Aber nun zu dieser CD.

Die Stimme von Blunt klingt für einige zu hoch oder zu weichlich.

Ich hingegen empfinde sie als äusserst ehrlich, einfühlsam und sehr präsent.

Das merkt man besonders in der wunderschönen Ballade "Goodbye My Lover".

In diesem Lied wird seine Gesang lediglich von einem Klavier begleitet, was dem Song

eine unglaubliche Traurigkeit, Stille und Atmosphäre einbringt.

Das Album ist im Vergleich zu vielen anderen Alben in den letzten Jahren um einiges

niveauvoller und das nicht nur in punkto Gesang sondern vielmehr in Blunts Texten.

Diese sind ermutigent, traurig und nachdenklich.Dies merkt man besonders in den

Songs "No Bravery" , "Tears & Rain" und "Cry".

Aber das Album ist natürlich nicht nur von einem Mantel der Traurigkeit umhüllt.

So gibt es auch entspanntere und rockige Songs w.z.B. "Billy" , "High" , "Out of My Mind" und

"So Long Jimmy".Letzteres ist mit das interessanteste auf dem Album, denn es beinhaltet viele Instrumente und

basiert auf eine ungewöhnlich gute Spielweise.

James Blunt besitzt einfach alles was ein Musiker braucht um erfolgreich zu werden:

Gesang,Songwriting,Inspiration und Bezug zum nicht immer so realen Weltbild.
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