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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Definitiv eines der Alben des Jahres!
Wow, diesmal sind Cradle Of Filth ja richtig schnell mit einem neuen Album an den Start gegangen. Ein Schnellschuss ist es allerdings keineswegs geworden, sondern macht im Gegenteil schon nach wenigen Durchläufen absolut süchtig und übertrifft meiner Meinung nach sogar noch den ebenfalls tollen Vorgänger „Damnation And A Day".
Zwar ist das...
Veröffentlicht am 30. September 2004 von hippie_guy

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Disc 1: PERFEKT, Disc: 2: hoffentlich ein Ausrutscher.....
Dieses Package besteht aus 2 CD's in edler Aufmachung. So gibt es ein großes schwarzes Digipack mit Kupferdruck und ein 24-seitiges Booklet, das noch ein paar mehr Abbildungen hat als das der "normalen" Nymphetamine Edition..
Disk 1 enthält das bereits veröffentlichte "Nymphetamine"-Album. Hier meine Meinung:
Da ist er nun endlich, der lang...
Veröffentlicht am 14. Januar 2005 von chthonic-cruelty


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Definitiv eines der Alben des Jahres!, 30. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Wow, diesmal sind Cradle Of Filth ja richtig schnell mit einem neuen Album an den Start gegangen. Ein Schnellschuss ist es allerdings keineswegs geworden, sondern macht im Gegenteil schon nach wenigen Durchläufen absolut süchtig und übertrifft meiner Meinung nach sogar noch den ebenfalls tollen Vorgänger „Damnation And A Day".
Zwar ist das Ganze wesentlich weniger düsterer als eben genanntes Werk, dafür aber gibt es auf „Nymphetamine" einfach keinen einzigen Song, der in irgendeiner Weise schwach wäre und des weiteren sind die Stücke viel eingängiger, abwechslungsreicher, melodischer und dabei immer noch selbstverständlich hart.
Überhaupt sind Cradle Of Filth ja wohl die Allerbesten, wenn es darum geht, Härte, Düsternis und Aggressivität mit Melodik und Eingängigkeit zu paaren und somit ein breites Publikum anzusprechen.
Gleich nach dem Opener „Satyriasis" hat man das Gefühl, wenn man den blumigen Titel „Gilded C**t" sieht, dass Cradle wieder provozieren wollen wie in alten Zeiten... Allerdings steht natürlich auch etwas hinter dem Titel und hinter dem Text des Songs - Dani Filth ist ja bekannt für seine kryptischen Lyrics, die schon so manches Mal Kopfzerbrechen bereitet haben.
Wie auch immer, der Song ist als Opener gut geeignet und brät auch gleich ordentlich rein - sofort wird mal wieder deutlich, dass bei der Produktion nicht gespart wurde, die Gitarren, Drums, Bass und Vocals knallen bestens aus den Boxen.
Doch auch alle anderen Songs haben es in sich und bieten unendlich geile Riffs und herrliche Melodien und vor allem Abwechslung: da sind einerseits das mit einem tollen Refrain versehene „Nemesis" („black is my heart... i am Nemesis"), das mitreißende „Medusa And Hemlock", das recht thrashige „Filthy Little Secret" oder der rasende Schlusstrack „Mother Of Abomination" und auf der anderen Seite ruhigere Tracks wie das wunderschöne „Absinthe With Faust" (wie geil sind diese Gitarrenharmonien bitte?!) oder „English Fire".
Mit das größte Highlight der CD natürlich der Neun-Minuten-Track „Nymphetamine (Overdose)", bei dem sich Liv Kristine mit ihrer klaren Stimme und Dani mit seinem Gekeife, Gegrunze und Geschreie ein Duett der Marke „Beauty and beast" geben. Mann, ist dieser Song geil! Allein schon der Anfang - wie sich das Ganze aufbaut und wie das strukturiert ist - aber im Prinzip gilt das für jeden der Songs, denn in Sachen Songwriting kann im Black Metal (falls man die Jungs noch dazurechnen will) Cradle keiner das Wasser reichen.
Im Übrigen kann auch ich nicht erkennen, dass auf „Nymphetamine" jetzt mehr Gothic- und Death-Metal-Elemente als auf den vorigen Alben sein sollten. Jedenfalls wurden die orchestralen Elemente deutlich zurückgeschraubt im Vorgleich zum Vorgänger - wenn sie noch auftauchen, sitzen sie allerdings - wie die Keyboards natürlich auch - immer genau an der richtigen Stelle, aber bei den Perfektionisten von Cradle Of Filth ist ja eh alles genauestens durchdacht.
Sehr schön finde ich auch, dass die Band jetzt wieder zwei Gitarristen hat; bei Songs wie „Coffin Fodder" zum Beispiel hört man das sehr gut heraus, außerdem gibt es wieder ein paar vereinzelte Gitarrensoli („Filthy Little Secret", „Medusa And Hemlock"), die auf „Damnation And A Day" doch eher rar gesät waren.
Fazit: Ich bin wirklich unglaublich begeistert von dieser CD und schon ganz süchtig nach „Nymphetaminen"... Cradle bleiben eine total eigene Welt in der Metal-Szene und klingen trotzdem irgendwie auf jedem Album immer etwas anders. - Für mich ganz sicher eines der Alben des Jahres!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste der NEUEN CoF Generation!, 7. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Was diese CD ausmacht: Sie ist an manchen Stellen "hart" (ich mag den begriff nicht, es können ja auch Songs mit harten Lyrics sein), aber zeigt sich im Gegensatz zu den letzten paar Veröffentlichungen sehr verspielt. Dani hat behauptet dass sich manche Stellen wie Iron Maiden auf Drogen anhören. Damit hat er gar nicht mal so recht. Es wird aber auch stellenweise recht simpel mit Powerchords umgegangen, die jedoch erzeugen dann mit sehr guten Synthies eine Klasse Atmosphäre, die sehr weit ins Gothic reinreicht.
Meiner Meinung nach hat sich auch stimmlich ein wenig was getan. Dani versucht mehr Tiefe reinzubringen (also in die Stimme).
Nachteil: Die Lyrics sind diesmla nicht so gut wie bei den Vorgängern!
Insgesamt die beste CoF seit 1999!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was völlig anderes, aber unverkennbar CRADLE OF FILTH..., 11. Oktober 2006
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Wieso kann man von CRADLE OF FILTH kein schlechtes Album erwarten? Diese Frage habe ich mir schon beim letzten Review gestellt und diese Frage kommt wohl immer wieder! CRADEL OF FILTH können kein schlechtes Album veröffentlichen, eher würden sie sich auflösen, das nehme ich zumindest mal an... Dabei ist "Nymphetamine" um einiges anders ausgefallen, wie so mancher wohl angenommen hat. Viele dachten bestimmt: Och wieder ein Riesen Orchester mit 200 Mann plus ein 50 köpfiger Chor... von wegen Banane, gerade hier hat man ohne Ende Abstriche gemacht und jedem Zweifler dennoch den Stinkefinger gezeigt.

Satyriasis

Ich denke, hier wird noch jeder denken: "Hach ja, typisches CRADLE OF FILTH-Intro", wobei man da nicht so falsch liegt, aber die wahre Überraschung folgt ja auch erst, hehehe.

Gilded Cunt (4:24min)

Halbwegs gewohnt klingt dagegen auch noch der eigentliche Opener "Gilded Cunt" (vergoldete Votze), der allerdings um einiges aggressver daher kommt als die meisten Songs der letzten Scheibe "Damnation and a Day". Hat was infernalisches, vor allem der Refrain - simple "Gilded Cunt". Aber schon hier dürfte man bemerken, dass die Briten wieder um einiges melodischer geworden sind, was sicherlich keiner erwartet hätte. Im übrigen ist der Song mit seinen 4:24 Minuten Spielzeit der kürzeste auf dem ganzen Album, mal von den beiden Intros abgesehen.

Nemesis (7:17)

Das nächste Stück "Nemesis" stellt mit seiner Spielzeit hingegen keine Ausnahme dar, da noch 3 weitere Tracks die 7 Minuten Marke überspringen. Das diese enorme Länge bei CRADLE OF FILTH jedoch nicht gleich mit Langeweile gleichzusetzen ist, wird wohl jeder Fan wissen. Im Gegenteil, den meistens bedeutet dies, dass man hier aufwändige Arrangements und vielseitige Atmosphären erwarten kann, was hier auch der Fall ist, da neben aggressiven, brachialen oder infernalischen Parts auch einige sehr geniale hypermelodische Elemente enthalten sind.

Gabrielle (5:28)

Spätestens bei diesem Stück erinnern mich CRADLE OF FILTH an ihre ältere Scheibe "Dusk and her Embrace" mit einer guten Prise "Bitter Suites to Succubi", da man hier doch sehr melancholische und verträumte Atmosphären aufbaut. Die Stimmung ist eher getragen und die Geschwindigkeit größtenteils doch mehr im langsameren Bereich. Ein lyrisch sehr romantisches Stück ("For Gabrielle, whose hair of spun onyx is run with gold, her rouge lips smack of dark blood, her name in whisper rolls, forever on my tongue, lest her memory dissolve...") mit jedoch überraschender Wendung ("Foul snake despair, where once you wreaked my misery, another toils there, for long lost Gabrielle, whose nightly spreading grin, persists in other faces, by whom i'm slowly taken in...").

Absinthe with Faust (5:14)

Ein wenig auf das letzte Album "Damnation and a Day" rückbesinnend klingt "Absinthe with Faust" eher moderner, wobei dies vor allem an dem leicht Gothic rockigen Touch liegen dürfte. Im Refrain erinnern mich die Briten sehr stark an die leider aufgelösten SEPTIC FLESH zu seligen "Esoptron" Zeiten - GENIAL!!! - was eine überirdische Atmosphäre erzeugt.

Nymphetamine Overdose (9:14)

Nun ist mit "Nymphetamine Overdose" auch schon das eigentliche Titelstück an der Reihe, nebenbei bemerkt auch der längste Track auf dem Album. Klar, dass hier viel Abwechslung geboten wird, wie ich es auch schon bei "Nemesis" beschrieben hatte.

Als mir Dave im Interview erzählte, dass Liv Kristine in diesem Song zu hören sein wird, war ich doch sehr skeptisch. Jedoch verschwand diese Skepsis komplett, als ich dieses Stück zum ersten Mal hörte, denn ihre Stimme passt einfach perfekt hier rein. Auf alle Fälle besser als Sara Jezebel Diva, die ja nicht eine so sanfte Stimme besitzt. Wirklich geniales Stück, das aber eben wegen diesem Gastauftritt live nicht so gut kommen würde, außer die jetzige Ehefrau von Alex Krull begleitet die Jungs auf ihrer nächsten Tour!

Dummerweise wurde der Videoclip, doch - auch aufgrund der enormen Länge - etwas anders zusammen geschnitten, so dass schnell die Vermutung auftreten könnte, dass CRADLE OF FILTH softer geworden sind und nun kommerzieller werden. Hiermit kann ich Entwarnung geben, da es sich hierbei nur um einen speziellen Edit handelt und die Endversion, sowie das komplette Album überhaupt doch deutlich anders klingen.

Painting Flowers White never suited my Palatte (1:56)

Erneut ein Intro - Ich glaube es wird wohl nie eine CRADLE OF FILTH Platte ohne ein Intro geben, aber dann wäre es wohl auch kein COF-Album. Erinnert wieder sehr stark an den "Hellraiser"-Soundtrack - also geil!!

Medusa and Hemlock (4:45)

Dieses Stück war der erste neue Song, den ich überhaupt von der "Nymphetamine"-Platte gehört habe, war dies doch der Opener auf der 6 Song Vorab-CD, die wir "Journalisten" (wenn ich mich als Hobby-Schreiberling dazu zählen darf) damals Ende Juli zugeschickt bekommen haben. Schon damals war ich sehr erstaunt und zugleich beruhigt, wobei dieser Song noch zur eingängigeren Sorte gehört und noch am ehesten mit den letzten Werken zu vergleichen ist, zumindest ist der Song nicht so sehr melodisch wie die restlichen auf "Nymphetamine"

Coffin Fodder (5:17)

Im Interview habe ich Dave unter anderem auch gefragt ob "Nymphetamine" auch das langsamste Album überhaupt sei, da mit "Gilded Cunt" nur ein Song enthalten war, der einen schnelleren Blast Part enthielt. Hätte ich damals schon songs wie "Coffin Fodder" oder "Mother of Abominations" gehört, hätte ich dem Briten sicherlich nicht so eine blöde Frage gestellt. Und obwohl dieser Track sehr aggressiv und schnell ist, bleiben die melodischen Elemente dennoch größtenteils vorhanden

English Fire (4:47)

Und da haben wir ihn, den besten Song des Albums. Bereits auf der Vorab-CD wurde größtenteils dieser Song hoch und runter genudelt, ist er auch zugleich der bisher außergewöhnlichste Song von CRADLE OF FILTH überhaupt, da er sehr romantisch und gefühlvoll ausgefallen ist, mit einer gesunden Prise Melancholie. Da blutet doch auf eine schöne Art und Weise das Herz. Die Streicher erinnern mich witzigerweise an ein Soloprojekt von mir, dass ich vor 4 Jahren mal hatte, weswegen die mir auch besonders gefallen, da sie zu 100% meinem Geschmack entsprechen. Die Gitarren im Mittelteil erinnern hingegen sehr stark an ANATHEMA zu ihren besten Zeiten, nämlich der "Serenades"-Ära! Genial, ach was sag ich: PERFEKT!!!

Filthy little Secret (6:15)

Sehr rotzig ist "Filthy little Secret" ausgefallen, auch wenn wieder einige typische englische Doom Melodien drin vorkommen und im Mittelteil IRON MAIDEN Tribut gezollt wird. Zum ersten Mal schaffen es die Jungs übrigens ein Solo zu spielen, das mir gefällt, da dies mich bei "Midian" damals hinderte die Höchstpunktzahl zu geben, da das einzige Solo damals komplett furchtbar klang!

Swansong for a Raven (7:08)

Irgendwie klingt der Song am Anfang wie eine eigene Version von IRON MAIDENs "Hallowed be thy Name", nur wesentlich schneller. Dieses Stück gehört zusammen mit "English Fire", "Nemesis", "Gilded Cunt" und "Nymphetamine Overdose" zu meinen absoluten Lieblingstracks auf dieser Scheibe. Ebenfalls ein sehr abwechslungsreiches Stück (Überlänge!), überwiegt hier auf alle Fälle der melodische Anteil, wobei im Mittelstück erneut die genialen melancholischen Gitarren ala alte ANATHEMA zum Tragen kommen. Thematisch stellt dies quasi der zweite Teil zu "Her Ghost in the Fog" dar, wo der Vergewaltiger und Mörder aus dem ersten nun sein gerichtet wird.

Im übrigen konnte man hier keinen Geringeren als Doug Bradley (aka Pinhead aus den "Hellraiser"-Filmen) als Gastredner gewinnen.

Mother of Abominations (7:22)

Auf der offiziellen Homepage werden hier Vergleiche zu EMPERORs "In the Nighttime Eclipse"-Album sowie einigen Thrash Anleihen verglichen, wobei dies eigentlich sehr gut den Nagel auf den Kopf trifft, wobei die Extra Melodischen Anteile noch dazu addiert werden müssen. Ein sehr aggressives Stück, mit infernalischen Streicherelementen, die auch bei einem "Hellraiser" Soundtrack enthalten sein könnten und einem sehr außergewöhnlichen Schluss.

Fazit: Statt das man dem symphonischen Anteil noch eines draufgesetzt hat ist man einen komplett anderen Weg gegangen und zeigt sich nun deutlich Gitarren orientierter denn je zuvor. Fragt sich nur - mit einem kleinen Augenzwinkern - ob DIMMU BORGIR auf ihrer nächsten Scheibe, auch auf die Symphonie-Bremse treten werden, hehehe. Ansonsten haben CRADLE OF FILTH wieder einmal ein genial Album abgeliefert, dass absolut keine Schwachstellen vorweisen kann. Hut ab! Zudem ist es ihnen erneut gelungen Innovation und Fortschritt mit Bewährtem zu vereinen und beweisen, dass sie weiterhin ihr Ding durchziehen, ohne sich dabei irgendjemandem außer den eigenen Interessen unterordnen. Da darf man erneut auf das nächste Konzert warten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues Land, 22. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Diese CD wurde auch von mir zuerst unterschätzt; wie immer wenn man als Fan der alten Werke auf etwas anderes Neues trifft. Aber wenn man Nymphatemine die Chance gibt, 2-5x in die Gehörgänge zu gehen, bemerkt man die Feinheiten der neuen CoF.

Sämtlichen Genre-Ketten zum Trotz hat jeder Songs Melodieteile, Riffs, Breaks, die aus einer anderen Strömung des Metals stammen (könnten). Okay, Gothic überwiegt hier, aber sogar Trashelemente verbergen sich unter dem dichten Soundteppich.

Wie immer perfekt produziert zeigt Nymphatemine vielmals melodische Songs, wobei meine Favoriten Nemesis (hoher Mitgröhlfaktor) und der Titelsong Nymphatemine sind.

Die Weiterentwicklung einer Band ist notwendig, Cof haben es geschafft und brechen nun zu neuen Ufern auf. Thornography wird hoffentlich dasselbe Niveau erreichen.
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4.0 von 5 Sternen Alte Klasse im neuen Gewandt, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Am 04.11.2004 kaufte ich mir bei einem großen Elektrofachmarkt dieses Album. Es war mein Erstes der britischen Metal Combo. Seit dem Tage sind die Silberlinge von Daniel Davey und Co. Stammgäste in meinem CD-Spieler. Und ja, ich bin bis heute ein großer Anhänger der Band.

Wie bereits auf den beiden Vorgängern, "Damnation and a day" sowie "Bitter Suites to Succubi", bewegen sich die Engländer auch auf dem 2004er Release weiterhin weg vom rohen Black Metal. Die Ära der Monotonie im Genre des Schwarz-Metall war zusammen mit dem 20ten Jahrhundert gegen Ende der 90er Jahre untergegangen.
Folglich öffneten sich viele Black Metal Bands neuen Einflüssen um nicht zu stagnieren, woraufhin ihnen nicht seltend der Ausverkauf bzw. Kommerz vorgeworfen wurde.
Unbeeindruckt von diesen Anschuldigungen begeben sich die sechs Herren um Dani Filth anno 2004 wieder in die Parkgate Studios in Sussex, England.

Der rein Instrumentale Opener, fast schon ein Ritual der Band, wirkt pompös aber trotzdem einfach gestrickt. Nach 1:41 Minuten kommt der direkte Übergang zu Song Numero 2. "Gilded C**t" prescht brachial aus den Boxen, schon fast im Death Metal Stil. Der Song zeigt eine bisher nicht bekannte Seite der britischen Finsterheimer. Mit gut 4 Minuten ist er kürzer als die meisten Stücke der vergangenen Tage, trotzdem ist er massiv und absolut hörenswert.
Nachfolgender Erguß hört auf den, wie ich finde, kreativen Namen "Nemesis (Black is my heart)". Mein persönlicher Liebling des Albums und einer meiner Favoriten der Bandgeschichte. Wuchtige Drums und treibende Gitarren eröffnen das Stück. Geprägt wird der Song von vielen Rhytmuswechseln und dem genialen Chorus. Sollte man als Metal-Fanatiker gehört haben.
Die beiden anschließenden Tracks drosseln das Tempo wieder etwas. Speziell "Absinthe with Faust" versprüht ein besonderes, mystisches Flair.
Der Titeltrack hingegen ballert gleich nach Beginn richtig los. In knapp 10 Minuten Spielzeit serviert uns die Wiege des Drecks alles was das Metal-Herz begehrt. Peitschende Riffings, ein von Frauengesang begleiteter Chorus und ein keifender Dani am Mikro, perfekt!
Ebenfalls hervorzuheben, das bereits zuvor veröffentlichte "Medusa & Hemlock". Der Track bleibt immer straight und schnörkellos, vereint grandiose Insrumentalarbeit und gigantische Vocals.
Die Nachfolger "Coffin Fodder" sowie "English Fire" sind melodisch konstruiert, bleiben aber auch nach mehrmaligen Hören nicht haften.
Dieser Farblosigkeit wird vom bombastischen "Filthy little secret" ein jähes Ende gesetzt. Selbst ein Gitarrensolo segelt dem Konsumenten hier in den Gehörkanal. Auch die Hook-Lines sind griffig und laden zur Luftgitarre ein.
"Swansong for a raven" und "Mother of Abominations" sind wesentlich poetischer und voluminöser. Speziell auf Ersterem sticht ein perfekt arrangiertes Piano hervor.
Den Abschluss bildet "Nymphetamine FIX", was strenggenommen der Mittelteil des Titeltracks darstellt, in welchem Liv Kristine und Dani sich ein Duett liefern.

Kurzum: Eine gut arrangiete Platte, welche wohl am ehesten im Black/Goth Metal anzusiedeln ist. Verehrer der späteren Werke der Band können bedenkenlos zugreifen. Wer hier auf knallharten Schwarz-Metall hofft, irrt. Ich besitze diesen Silberling jetzt seit fast 10 Jahren und die Magie ist immernoch greifbar. Einige Songs schippern in der Belanglosigkeit, deshalb nur 4 Sterne. Aber jeder dieser Sterne ist absolut verdient! Wer also eine Symbiose von "Immortal" und "Tristania" hören möchte sollte mal ein Ohr riskieren...

Stay hard - stay heavy
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5.0 von 5 Sternen Neben "Midian" das herausragendste COF Werk - darkscene.at, 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
(Review aus dem Jahre 2004)

Kaum eine Kapelle spaltet die Metallerschaft in zwei Lager wie das britische Sextett: von den einen lediglich als (äußerst erfolgreiche) Kommerzschlampen verdammt, deren Meinung nach der monatliche Kajal-Verschleiß das hart erkämpfte Studiobudget mancher Band auffräße, für die anderen seit dem ersten Album als absolute Kultkapelle geprießen, welche dank geograhischer Lage von den Morden und Kirchenbrandstiftungen in den frühen Neunzigern auf medialer Ebene weitgehend verschont blieb. Man kann dazu stehen wie man will, rein in künstlerischer Hinsicht haben Cradle Of Filth vorgezeigt, wie man trotz bespuckter und verhöhnter Vermarktungsstrategien den Mittelfinger ausstreckt und mit hammergeilen Songs jenen Neidern den Wind gehörig aus den Segeln nimmt ...

O-Ton Dani: '"Nymphetamine" steht im groben für die drogenähnliche Sucht eines Mannes nach einer höchst reizvollen und betont lasziven Frau. Hierzu inspirierte uns die griechische Mythologie'. Wie die Dänen Illdisposed haben die Engländer für "Nymphetamine" einen backfrischen Vertrag beim niederländischen Label Roadrunner an Land gezogen und ähnlich eines Trainerwechsel Effekt's gelang auch ihnen ein überwältigendes Werk, das einer erneut schier unerschöpflichen Quelle dunkler Poesie und bizarrer Erotik entstammt und beinahe die Klasse des Meisterwerks "Midian" (!) Scheibe erreicht. Über das vielschichtige Gesangs-Repertoire des Keifsängers Auskunft zu erteilen, ist ohnehin sinnlos - vom schimpfenden Rohrspatz bis zum privaten Souffleur des obersten Höllenfürsten verlangt der Gute - wie gewohnt - seinen Stimmbändern alles ab, zudem man mit Musterblondinchen Liv Kristin (Leave's Eyes) die optimale Vertreterin für die femininen Vocal-Parts gewinnen konnte. Das Intro "Satyriasis" entführt den Hörer obligatorisch ins Reich der 'Beschmutzten', alsbald "Guilded Cunt'" seinen dämonisch-verlockenden Unterton in Thrash/Blast-Breitbandformat verpackt wiedergibt und diese uns beherrschenden Testosterone/Östrogene nun in bedrohlich maximale Dienstgipfelhöhen steigen, "Nemesis" daraufhin ein überragendes Riffsortiment bietet, das sogar Death Zitate auffährt, sein verschwörerischer Chorus "Black Is My Heart - Black ..." hierzu eine souveräne Rochade repräsentiert und das Blut eines jeden Metal-Feinschmeckers spätestens jetzt in Wallung bringen müßte. "Gabrielle" um nichts weniger fordernd, enttarnt sich als der ultimative Hochgeschwindigkeits-Geisterbahn Soundtrack, hält den Hormon geschwängerten Blutspiegel obendrein aufrecht, während "Absinthe With Faust" das Tempo aus dem gemeingefährlichen (Liebes-) Spiel nimmt - majestätisch und melodramatisch zugleich, um den neunminütigen, epochalen Botenstoffspeicher "Nymphetamine (Overdose)" vorzüglich einzuläuten ... wer beispielsweise einen Song wie Maiden's "Seventh Son Of A Seventh Son" vergöttert, wird auch hier bestens bedient sein: eine traumhafte Reise in ein höchst befremdendes Reich, das viele Geschichten und unzählige Schätze verborgen hält, das Ganze sehr warmherzig von jener Ms. Kristin versüßt.

Und in ähnlicher Tonart geht's weiter: "Medusa And Hemlock" bzw. "Coffin Fedder" bieten gleichfalls nur edelste Auslese (schwarz-) metallischer Schmiedekunst, quasi Geheimratsstahl meets Thrashfruchtfliegen meets Düsterkompetenz. Der ach so typische 'Hauch an Jungfräulichkeit' erhält insbesondere gegen Ende hin ("English Fire", "Filthy Little Secret", "Swansong For A Raven", "Nymphetamine Fix") mehr Einzug und bestätigt des Frontmann's kurze Definition "Maiden auf Crack" umso mehr. Auch erwähnenswert die orchestrale Komponente, welche bestens akzentuiert die Symphoniklehre unterstreicht, aber niemals aufdrindlich in den Vordergrund schleicht und dieses gewisse Etwas, diesen unterschwelligen Gruseleffekt - ein grundlegendes Markenzeichen der Vampiraner - perfekt wiederspiegelt. "Nymphetamine" - britisches Viagra hat selten besser geklungen. Für mich eines der Highlights des auslaufenden Jahres und gleich hinter "Cruelity ... and The Beast" und "Midian" der kompetenteste Hormonspender der Cradle'schen Discographie. Schwer O(h)rgasmus trächtig ... !
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4.0 von 5 Sternen Für Fans gewöhnungsbedürftig, 27. Januar 2005
Von 
E. Frank (Stralsund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Tja...Nymphetamine, Nymphetamine...
Auch ich muss zugeben, dass ich an der Scheibe zu meinem Entsetzen selbst nach dem 3. Durchhören nichts spektakuläres feststellen konnte, im krassen Gegensatz zu vorangegangenen Alben, auch Damnation and a Day, die noch ordentlich ass kickte.
Cradle präsentierten sich ungewöhnlich 'rockig' - gut, dass es mit Black Metal ohnehin nur noch im weitesten Sinne was zu tun hat, ist mittlerweile auch 'Nichtexperten' klar. Man wartet z.B. bei 'Nemesis' ständig darauf, dass es endlich kracht, wie bei vielen CoF-Titeln - vergebens. Und irgendwie plätschert dann ein Titel nach dem anderen runter und die Scheibe ist durch.
Doch irgendwie muss das Album doch was gutes haben, es ist Cradle, also wieder CD reingeschmissen, nochn paar mal hier und da angehört und siehe da...sie wurde plötzlich immer besser. Wie bei einer CD, die von mal zu mal langweiliger wird, nur umgekehrt. Seltsam, aber das ging hier wohl nicht nur mir so.
Zu den absoluten Anspieltipps auf dem Album zähle ich 'Absinthe With Faust', 'Filthy Little Secret' und 'Coffin Fodder', welches stilistisch auch gut auf die Damnation and a Day gepasst hätte. Forcierter Höhepunkt auf dieser CD ist sicherlich 'Nymphetamine (Overdose)', welches sich nicht auf Dani's abgöttisches Kreisch-Growl-Gemisch beschränkt, sondern in dem Liv Kristine mit einer nicht minder bemerkenswerten Stimme zum Einsatz kommt. Die 'Overdose'-Version schlägt die 'TV'-Version 'Nymphetamine Fix' um längen, da dort am Anfang und am Ende jeweils 3 Minuten ordentlich abgerockt (oder abgemetalt) wird.
Alles in allem doch eine seeehr empfehlenswerte Scheibe, vielleicht nicht die Beste, aber vom Durchschnitt im positiven Sinne meilenweit entfernt.
Leider gabs keine Option für 4,5 Sterne. :P
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen That's filthy Filth, 7. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Wahnsinn... Die neue scheibe ist gigantisch... super produziert ( nicht so übertrieben wie bei Damnation and a Day ) und endlich wieder mit 2 Gitarristen... Von Anfang bis Ende ist dieses Album wieder Hammer geworden und wie gewohnt hoher Filth Standard... Für mich gibt es in diesem Album wirklich KEINE Schwachstelle... kaufen kaufen kaufen x 1000
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, wow leider gibt es nicht 6 Sterne!!!!!, 23. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
Endlich sprengen Cradle alle Mauern und befreien sich aus den Fesseln des Blackmetals. Das ist kein Death- oder Blackmetal, dass ist einfach nur Cradle of Filth. Ich habe sie mir gleich am ersten Tag gekauft und habe mich gleich in diese CD verliebt! So viel Abwechslung wie auf Nymphetamine hat man selten auf einer CD gehabt! Von dem düsteren English Fire über den Knüppelsong Gilded C*** zu Riff-Genialen Coffin Fodder. Auch beim Gesang ist alles dabei: Frauenvocals, Gekeife und Gegrunze. Dani hat sich diesmal total gemausert und sein Gesang noch einmal verbessert. Leider sind die Genialen Kreischer weniger geworden, was aber für Neueinsteiger besser zu verdauen sein wird. Eine Songempfehlung kann ich jetzt eigentlich gar nicht geben da alle Lieder geil sind, außer vielleicht Medusa und Hemlock sehr seltsam mit dem unpassenden Chor Gesang im Hintergrund.
Zu diesem Album kann ich jetzt nur noch eins sagen: Kaufen Kaufen Kaufen!!!!!!!
Bleibt Metal und hört euch die Wintersun an!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganze 5 Sterne..., 13. Mai 2005
Von 
G. Walter "pekoe" (Hinter dem Schlaraffenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nymphetamine (Audio CD)
...hat sich dieses Album wirklich verdient! Es bietet eine Abwechslung wie es sonst kein Anderes CoF-Album tut. Ich ärgere mich jeden Tag wieder, dass ich mir den Vorgaänger "Damnation and a Day" erst ein paar Wochen später kaufte. Denn auch dieses Album ist sehr gut, wirkt aber gegen "Nymphetamine" beinahe schlecht! Nymphetamine ist, meiner Meinung nach, kein Black Metal Album. Es hat doch einen sehr starken Goth - Touche- Vorallem das Titellied "Nymphetamine".
Dani Filth hat es auch geschafft aus alten Klischees auszubrechen. Statt nur Hass und Giftigkeit hat er in seinen Vokals eine neue Gefühlsregung entdeckt, die Verzweiflung. Besonders bei "Nemesis", meinem persönlichen Favoriten, kommt dies zum Ausdruck. Auch die Texte, sofern man sie versteht, sind wirklich gut und poetisch. Natürlich sind sie teilweiße etwas kitschig, aber das bestätigt nur meine These, dass CoF in die Goth Richtung abtrifften.
Fazit, ein wirklich grandioses Album, dass manallen Goth und aber auch Black Metallern empfehlen kann!
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Nymphetamine
Nymphetamine von Cradle Of Filth
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