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Kundenrezensionen

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am 17. August 2006
...kann man bei Crematory zum Glück nicht posaunen. Die deutsche Gothic Metal Legende veröffentlichen mit "Klagebilder" ihr zweites deutschsprachiges Werk - eine Perle der düstermetallischen Klangkunst. Crematory stehen seit jeher aufgrund ihrer deutschsprachigen Texte in der Kritik...ihre Fans lieben sie dafür! Das neue Album schafft den gelungenen Spagat zwischen dem Vorgänger "Revolution" und den älteren Scheiben wie "Believe" auf grandiose Art und Weise. Die technoiden Elemente sind wieder deutlich zurücggetreten und machen somit den Platz frei für wundervolle Keybord-Melodien. Diese paaren sich mit hymnenhaften Refrains und werden untermalt von rockig-metallischen Gitarrenlinien und Schlagzeugrhytmen. Das neue Opus knüpft an die Düsternis von "Believe" und "Act seven" nahtlos an, behält sich aber innovative Experimente wie auf "Revolution" vor. Die Songs sind durchgängig eigentlich im Midtempo gehalten und werden ab und zu von Double-Bass-Attacken auf Vordermann gebracht. Das Ergebnis: Treibende Tanzflächenstampfer wie "Höllenbrand", "Hoffnungen" und "Kein Liebeslied". Textlich gehen Crematory direkt und konsequent mit der Gesellschaft und mit den oft an den Tag gelegten Verhaltensweisen der Masse ins Gericht...thematisieren aber auch gleichzeitig Konflikte zwischenmenschlicher Beziehungen sowie Wünsche/Träume und Ängste/Enttäuschungen von Individuen. Außerdem ist dem Album sehr deutlich anzumerken, dass die Band Zorn und Wut im Bezug auf gewisse Entwicklungen und Charakterzüge menschlicher Aktivitäten verspürt. Crematory machen deutlich, dass in Zeiten musikalischer Flower Power- und Alles-ist-schön-Mentalität auch viele Negativtrends existieren, die meist verdrängt werden. Hier wird aufgeräumt und abgerechnet! Crematory werden ihrem Ruf als kritische Beobachter unserer Zeit vollauf gerecht. Sie behandeln Themen des Alltags, aber verlieren nie den Blick fürs Weite. Der Horizont ist hier immer im Blickfeld. So gesehen, merkt man der Band ihre Reife, aber auch ihre Funktion als musikalisches Rebellionswalze permanent an. Ich kann meine Begeisterung für dieses Werk kaum in Worte fassen.

Alle Crematoryfans, alte wie neue, kommen hier voll auf ihre Kosten.
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am 30. August 2007
Ich schrieb ja bereits in meiner Review zu "Revolution", dass ich das Nachfolgealbum unbesehen kaufen werden. Genau so ist es dann auch geschehen und ich habe es nicht bereut. Der mit dem Vorgänger begonnene Stil der "zweiten Laufbahn" Crematorys wurde hier konsequent weiterentwickelt - und das soviel, dass die alte Scheibe fast wie ein primitiver erster Rohentwurf wirkt. Auffallend sind hier besserer Sound aus den Keyboard und Synthes, besserer Sound insgesamt und vor allem der viele Gesang von Gitarrist Matze - meist mehrstimmig mit sich selbst im Chor. Letzterer wurde dann glücklicherweise auch fast imer mit wunderbaren Melodien versehen.
Statt jetzt eine große Anzahl an besten Songs heraus zu picken, nenne ich lieber meine wenigen persönlichen Hänger auf der Scheibe. "Höllenbrand", "Der Nächste" und "Spiele meiner Seele" sind die einzigen leichten Mionuspunkte, aber auch alles andere als wirklich schlecht.

In der Summe ein wunderbares Album, dass einen hoffen lässt, dass die Band aufgrund eintretenden Erfolgs die Sache wieder regulär als Job betreiben wird statt nur als Hobby. Denn das wäre echte Verschwendung bei so wenig guten Bands hierzulande.
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Das neunte Studioalbum der deutschen Gothic Metaller Crematory nennt sich "Klagebilder" und ist wie der Titel es schon ahnen lässt in deutscher Sprache verfasst genauso wie das selbstbetitelte 96er Werk. Das kann ja gut in die Hose gehen, da sich auf englisch selbst Texte von Dieter Bohlen gar nicht so übel anhören, wenn man nicht richtig hinhört. Crematory haben aber lyrische Fettnäpfchen umschifft und sich textlich mit Themen wie dem Tod, Armageddon oder zwischenmenschlichen Problemen befasst, die sicher nicht gute Laune verbreiten, aber den Hörer zum Nachdenken anregen, da sie recht frei interpretierbar sind und nicht zu individuell gehalten wurden. Up-und Midtemposongs sowie schleppende Stücken wechseln sich gekonnt ab, wobei die Songs abwechslungsreich gestrickt sind. Durch den homogenen Wechselgesang von Frontmann Felix und Gitarrist Matze werden bewusst bestimmte Stimmungen erzeugt und die Refrains haben allesamt Ohrwurmcharakter. Die Zeiten, wo das Keyboard noch recht eindimensional klimperte sind lange passé und auch der Sound des Albums ist
so was von fett, dass ich der Band, welche "Klagebilder" zusammen mit Kristian "Kohle" Kohlmannslehner aufnahm nur gratulieren kann. Das ist heute leider nicht alltäglich! Mit einem Augenzwinkern kann man den Song "Höllenbrand" sehen, der ja schließlich nicht nur auf die textliche Hölle und Teufels Story gemünzt werden kann, sondern auch auf den Durst... Aber Crematory polarisieren ja gerne, was man ja an dem Song "Tick Tack" gesehen hat! Ich wiederhole mich gerne: Der Sound ist so fett und das gilt besonders für die Gitarre und das Schlagzeug. Die wenigen, leicht-technoiden, gut integrierten Soundspielereien dienen der Auflockerung und erinnern an Bands wie Pain, wo das ja auch gut funktioniert. Die abschließende, ruhige Pianoballade "Spiegel Meiner Seele" rundet ein verdammt geiles Album ab und so gibt es keinen Zweifel, wer das Gothic Metal Zepter in der Hand hat!
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Die deutschen Gothic-Metaller von CREMATORY haben mit "Klagebilder", eine sehr beeindruckende, musikalisch hochwertige Silberplatte, veröffentlicht.
Mit vielen elektronischen Elementen im Sentenced/Paradise Lost-Stil, sind die 13 Stücke sehr gut hörbar und nie langweilig. Auch die teilweise intelligenten Texte laden zum genauen Zuhören ein.
Die Songstrukturen sind gut nachvollziehbar und die Abwechslung zwischen den einzelnen Stücken ist auch gut gelungen.
Da sich die Band nach ihrer Auflösung 2001, zum Glück wieder zusammenfand, kann ich nur hoffen, dass nach der starken "Infinity" von diesem Jahr, bald wieder eine Live-CD oder Live DVD folgen wird. Live sind Crematory noch besser.

Fazit: 4 ganz starke Sterne. Abzug, wegen den manchmal etwas holprigen Gesangsstrukturen.
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am 9. August 2006
Finde das dieses Album doch mit der Zeit immer besser wird. Beim ersten Hören war ich doch etwas überrascht, hatte ich doch mit einem abwechslungsreichen, sofort im Gehörgang festsetzenden Album gerechnet. Das Intro fand ich schon mal recht ansprechend, ja sogar ziemlich cool und auch typisch Crematory. Danach kommt direkt ohne Unterbrechung der Song "Die Abrechnung" und der Haut schon mal kräftig auf die Neun. Doch desto weiter ich Vordrang umso mehr kam mir der Verdacht das es gewaltig an Abwechslung fehlt. Da ich nach dem ersten Durchlauf dann doch relativ enttäuscht war musste ich mir das ganze dann gleich nochmal zu Gemüte führen und merkte auch gleich das es gar nicht so schlecht ist wie ich nach dem ersten Durchlauf gedacht hatte. Jetzt wo ich das Album doch schon einige male mehr durchgehört habe muss ich sagen bin ich doch sehr zufrieden mit dem Gesamtwerk. Man muss es nur etwas länger auf sich wirken lassen um die Genialität dieses Albums voll zu erkennen. Also falls man nicht gleich vollauf begeistert ist, nicht gleich aufgeben sondern dem Album doch mehrere Durchläufe gönnen, bei mir hats geklappt ;)
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am 6. November 2006
ich mochte crematory eigentlich schon immer ganz gern und bin echt erfreut ein album von ihnen zu haben das komplet in deutsch ist. felix baut mit seinem gesang eine wunderbare stimmung auf welche ausgezeichnet zu den deutschen texten passt. für mich war crematory eh nie metal sondern eher dark music welche auf die gothic gemeinde zielte. aber was soll man sich an genres hochziehen. die musik sollte gefallen und nur das ist entscheidend. die songs auf "klagebilder" sind sehr eingängig und wissen durch harmonie zu überzeugen. die musik geht in perfekter symbiose mit felix's gesang einher und lässt den geneigten hörer keine wahl, er wird sich davon unweigerlich fesseln lassen. nachdem sich die truppe ja bereits verabschiedet hatte bin ich sehr froh das sie nun wieder das sind und hoffe das noch das ein oder andere album das licht(oder sollte ich besser sagen das dunkel) der welt erblicken wird.
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am 29. Oktober 2006
So stell ich mir eine geile Platte vor. Da sind viele Super Nummern drauf. Kaltes Feuer zum Beispiel usw. Der Refrain geht sofort ins Ohr und bleibt dort. Ich könnte dieses Album den ganzen Tag rauf und runter hören. Also Leute wer auf Pop mit Metal steht und noch dazu auf deutsch der möge mal in dieses Album reinhören. Es Lohnt sich !!!!
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am 28. August 2006
"Klagebilder" heißt nun das neue album und ich bin weder Enttäuscht, noch bin ich super überwältigt von dieser Scheibe. Es sind einfach Crematory, und das hört man.

Aber endlich mal wieder ein komplett deutschsprachiges Album mit einem klasse Cover.

Im laufe der Zeit haben sich Crematory musikalisch nicht sehr viel verändert...schade eigentlich. Ich hätte mir gerne etwas mehr Abwechslung gewünscht.

Daher vergebe ich hier 4 von 5 Punkten.

Aber dennoch ist "Klagebilder" ein sehr empfehlenswertes Album für alle Gothic-Metal Fans.

MFG

Patrick
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am 4. September 2006
Als ich die Stimme zum ersten Mal hörte, dachte ich sofort

ausschalten. Doch beim weiteren hören war ich sehr angenehm

überrascht. Sehr gut aufgebaute Songs, abwechslungsreicher

Gesang und ein toller Sound. Und das alles in deutscher Sprache.

Hut ab, meine Herren und natürlich Dame.
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