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5.0 von 5 Sternen Hubert Sumlin ist der Blues Guitar Boss, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Blues Guitar Boss (Audio CD)
"Hubert Sumlin" gehört zu jenen Namen, die zu kennen man dazu missbrauchen kann, um mit ihnen angeben zu können (Wenn man's nötig hat...). Man sollte sich aber vorher vergewissern, dass der Name tatsächlich niemandem ringsumher ein Begriff ist, denn Sumlin gehörte immerhin jahrzehntelang zu Howlin' Wolfs Begleitband -- und der nahm bestimmt nicht jeden mit auf Tour und ins Studio.
Man braucht sich nicht lange in dieses Album hineinhören, um das bestätigen zu können: Hubert Sumlin ist ein ganz großer Könner an der Blues-Gitarre, der's nicht nötig hat, viel Aufhebens von sich zu machen. Er spielt raffiniert und geradlinig zugleich, zelebriert sein Spiel, ohne sich je in ausufernden Soli zu verirren. Auf "authentisch" getrimmtes Akkorde-Schrammen ist Sumlins Sache nicht; er nimmt schonmal die Akkorde und Akkordfolgen nach allen Regeln der Kunst auseinander und entwickelt aus ihnen kleine Melodielinien. Aber egal wie ausgefuchst die Variationen auch sind, die er über das Blues-Grundschema entwickelt -- am Ende findet er immer wieder zu den Wurzeln zurück, und zwar ohne jedes Imponiergehabe -- mal mit eher ruhigen Blues-Stücken, aber auch mit unerbittlich vorwärts drängendem Rhythm'n'Blues vor allem gegen Ende des Albums ("Pickin'", "Look don't Touch", "I've Stopped Crying").
Oft geht's aber eher ruhig los und doch so spannungsgeladen, dass man jeden Moment auf die Explosion wartet -- und die kommt dann auch, aber anders als erwartet: Ein überraschendes Riff im unerwarteten und absolut perfekten Moment reicht schon, um einen glattzubügeln ("Sometimes I'm Right"). Auch die Band ist nicht ohne: Gleich in "All I Can Do" pfeffert z.B. Jack Hill am Piano noch ordentlich nach mit einem kurzem Solo, das es in sich hat und das anschließend immer wieder von Sumlin selber aufgegriffen wird -- und in "You Got to Help Me", einem in der Wolle gefärbten Blues, zeigen Richard Studholme am Bass und Sumlin im wechselseitigen Zitieren, wo der Blues-Hammer zu hängen hat.
Mehr als nur einmal foltert Sumlin seine Zuhörer aufs Angenehmste und holt aus dem altbewährten Blues-Rhythmus heraus, was die Melodie nur hergibt, und noch mehr, wechselt gar im unmöglichsten Moment das Tempo ("Spanish Greens"). Nein, d e r weiß immer ganz genau, was er gerade spielt, und was er als nächstes spielen wird, und welchen Effekt er damit erzielen wird...

Dabei hört sich dieser Blues nicht blutleer oder gar akademisch an; im Gegenteil: Man hört deutlich, dass der Band das bluesgetränkte Ausbaldowern all der feinen Details und der atemberaubenden großen Linien einen Heidenspaß gemacht haben muss.
Mit "Blues Guitar Boss" bieten Sumlin und seine kongeniale Begleitband Großstadt-Blues vom Allerfeinsten, der nichts Banal-Gefälliges an sich hat und sich doch so angenehm anhört, wie ein Blues sich nur anhören kann.
Wie gesagt: Sumlin lässt sich hier von einer Band verstärken, die sich hören lassen kann (Richard Studholme: Bass, Gitarre; Jack Hill: Piano, Hammond Organ; Steve Thorneycroft: Drums). Aber wie der CD-Titel so richtig sagt: Hubert Sumlin ist der Blues Guitar Boss.
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5.0 von 5 Sternen Hubert Sumlin ist der Blues Guitar Boss, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Blues Guitar Boss (Audio CD)
"Hubert Sumlin" gehört zu jenen Namen, die zu kennen man dazu missbrauchen kann, um mit ihnen angeben zu können (Wenn man's nötig hat...). Man sollte sich aber vorher vergewissern, dass der Name tatsächlich niemandem ringsumher ein Begriff ist, denn Sumlin gehörte immerhin jahrzehntelang zu Howlin' Wolfs Begleitband -- und der nahm bestimmt nicht jeden mit auf Tour und ins Studio.
Man braucht sich nicht lange in dieses Album hineinhören, um das bestätigen zu können: Hubert Sumlin ist ein ganz großer Könner an der Blues-Gitarre, der's nicht nötig hat, viel Aufhebens von sich zu machen. Er spielt raffiniert und geradlinig zugleich, zelebriert sein Spiel, ohne sich je in ausufernden Soli zu verirren. Auf "authentisch" getrimmtes Akkorde-Schrammen ist Sumlins Sache nicht; er nimmt schonmal die Akkorde und Akkordfolgen nach allen Regeln der Kunst auseinander und entwickelt aus ihnen kleine Melodielinien. Aber egal wie ausgefuchst die Variationen auch sind, die er über das Blues-Grundschema entwickelt -- am Ende findet er immer wieder zu den Wurzeln zurück, und zwar ohne jedes Imponiergehabe -- mal mit eher ruhigen Blues-Stücken, aber auch mit unerbittlich vorwärts drängendem Rhythm'n'Blues vor allem gegen Ende des Albums ("Pickin'", "Look don't Touch", "I've Stopped Crying").
Oft geht's aber eher ruhig los und doch so spannungsgeladen, dass man jeden Moment auf die Explosion wartet -- und die kommt dann auch, aber anders als erwartet: Ein überraschendes Riff im unerwarteten und absolut perfekten Moment reicht schon, um einen glattzubügeln ("Sometimes I'm Right"). Auch die Band ist nicht ohne: Gleich in "All I Can Do" pfeffert z.B. Jack Hill am Piano noch ordentlich nach mit einem kurzem Solo, das es in sich hat und das anschließend immer wieder von Sumlin selber aufgegriffen wird -- und in "You Got to Help Me", einem in der Wolle gefärbten Blues, zeigen Richard Studholme am Bass und Sumlin im wechselseitigen Zitieren, wo der Blues-Hammer zu hängen hat.
Mehr als nur einmal foltert Sumlin seine Zuhörer aufs Angenehmste und holt aus dem altbewährten Blues-Rhythmus heraus, was die Melodie nur hergibt, und noch mehr, wechselt gar im unmöglichsten Moment das Tempo ("Spanish Greens"). Nein, d e r weiß immer ganz genau, was er gerade spielt, und was er als nächstes spielen wird, und welchen Effekt er damit erzielen wird...

Dabei hört sich dieser Blues nicht blutleer oder gar akademisch an; im Gegenteil: Man hört deutlich, dass der Band das bluesgetränkte Ausbaldowern all der feinen Details und der atemberaubenden großen Linien einen Heidenspaß gemacht haben muss.
Mit "Blues Guitar Boss" bieten Sumlin und seine kongeniale Begleitband Großstadt-Blues vom Allerfeinsten, der nichts Banal-Gefälliges an sich hat und sich doch so angenehm anhört, wie ein Blues sich nur anhören kann.
Wie gesagt: Sumlin lässt sich hier von einer Band verstärken, die sich hören lassen kann (Richard Studholme: Bass, Gitarre; Jack Hill: Piano, Hammond Organ; Steve Thorneycroft: Drums). Aber wie der CD-Titel so richtig sagt: Hubert Sumlin ist der Blues Guitar Boss.
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4.0 von 5 Sternen Ungeahnt Gut, 29. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blues Guitar Boss (Audio CD)
die CD habe ich nur aus dem Grund gekauft, da H. Sumblin mit den Stones in Verbindung gebracht wurde. Hat sich aber gelohnt. Klasse Songs und (SACD) toller Klang. Ich hätte nicht erwartet, daß mich das Album so begeistert. Lohnt sich.
Tolle Gitarre und auch der Gesang passt zu der Musik. manchmal hilft halt der Zufall zu einer guten CD:
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Blues Guitar Boss
Blues Guitar Boss von Hubert Sumlin
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