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am 31. Oktober 2002
Wenn man eine Platte beiläufig in den CD-Apparat schiebt und dann über eine Woche lang nicht mehr rauskriegt, klemmt entweder die Lade oder es ist Catpower. Die zwölf Lieder der aufregenden Band aus New York rotieren heftig und sanft zugleich - mit Grund: Chan Marshall singt mit einer so authentisch gänsehautmachenden Stimme, daß man sich fragt, wie viele dunkle Momente in ein 23jähriges Leben passen. Mal verträumt wie Georgia Hubley von Yo La Tengo, mal unberechenbar wie PJ Harvey, mal wie Melanie Safka vor 25 Jahren mit Blumen im Haar, Gitarre und Hund. Die Stimmungen schwanken von bitterer Melancholie ("I Didn`t Want You To Die Alone") bis zu schelmischem Understatement ("I`ve got a son in me ... and he`s related to you."), aber fröhlich wird`s nie. Musikalisch werden die gehaltvollen Texte im besten Sinne sparsam und klar untermalt. Tim Foljahn an der Gitarre beschränkt sich auf Wesentliches, während Steve Shelley am Schlagzeug den repetetiven, Sonic Youth-typischen Sound kernig durchtrommelt. Mal ein Piano dazu, manchmal nur ein Glockenspiel. Die intensive Mischung aus schwer lieblicher Poesie und unterschwelliger Melodie nimmt gerade durch ihre Zurückhaltung gefangen.
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am 23. Februar 2001
Hinter dem Namen Cat Power verbirgt sich die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin Chan Marshall, What Would The Community Think ist ihr zweites Album. Der Anfang des Albums trügt ein wenig, die scheinbar unbeschwerte Stimmung schlägt schnell ins Gegenteil um, die Songs von Chan sind selten fröhlich oder leicht, eher depressiv, und meistens erzählen sie von prägenden Ereignissen in Chan's Leben. Die Melodien der Lieder laden zum Träumen ein, führen in andere Welten, scheinbar schwerelos, nicht selten findet man sich in Gedanken versunken wieder. Um zu einem Ende zu kommen - die CD What Would The Community Think ist wie jedes andere Album von Cat Power höchst empfehlenswert, doch kein Stück für Liebhaber leicht verdaulicher Kost.
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am 29. Februar 2008
in Kritiken und Playlists ist der Ruf von Frau Marshall ein tadelloser. Das
macht neugierig.
Achtung. Macht man seine erste Begegnung mit Cat Power und legt den
Silberling in den Player und zappt sich nach kurzem Anspielen durch die cd,
so wird man umgehend durch die Sperrigkeit der Songs bestraft. Cat Power
fordert die ganze Aufmerksamkeit. Sie gibt sich nicht als Hintergrundmusik
oder anderer Oberflächlichkeit zufrieden. Auch keine durchschaubare
Vorhehrsehbarkeit wohnt den Songs inne. Keine Hook an der man sich
allzuschnell aufhängt, die aber nach 3 mal hören komplett verschwindet und
die cd in den Dornröschenschlaf ins CD-Regal entlässt.
Achtung. Diese einfache Instrumentierung, der es an Virtuosität fehlt, keine
pulsierende Melodielinie, der eindringlich ruhige, traurige Gesang lassen
beim konzentrierten hören ein Eigenleben entwickeln, das sich zu einem
Gespinnst aus klarer, einfacher und genialer Schönheit entwickelt. Plötzlich
und unerwartet überkommt einem Schönheit in reinster Urform. In diesem
losgelöstem Zustand verliert sich der sonst übliche Maßstab, den man an
Musik stellt. Cat Power schafft es, ihre Musik zum Medium zu machen aus der
Kunst aus sich selbst entsteht. Man wird total unvorbereitet mit monströser
Genialität konfrontiert, die einem zum Missionar werden lässt, mit dem
Auftrag das gute in die Welt zu bringen.
Achtung. Suchtpotenzial. Obwohl ich Cat Power Alben leihen könnte, verspürte
ich den Wunsch alles von ihr selbst zu erwerben. Ich möchte sie haben, mit
Haut und Haar.
Achtung. Zwei Herzen schlagen in meiner Brust. Es tut weh, dass diese Frau
immernoch Insidertipp ist, indipendent Ikone. Es ist gut, dass noch keine
moralische Korumption dieser wundervollen Kunst schaden zugefügt hat. Der
Glaube hingegen ist da, dass sie sich nicht beugen wird lassen. Steige ich,
so steige hich hoch, falle ich, so falle ich ganz. Will mich irgendetwas
beugen, lieber breche ich.
Achtung. Daumen nach oben, wer dies anders sieht bekommt es mit einem
Frontalangriff Chans Kunst zu tun. Folgen nicht absehbar.
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am 30. Oktober 2004
Ich will nicht viele Worte machen. Dieses Album ist eine emotionale Offenbarung. "King Rides By", "Good Clean Fun" und "Enough" sind neben dem bekannteren "Nude As The News" die Höhepunkte der für mich besten Cat-Power-Platte. Diese eigentlich eher unsichere und bei weitem nicht perfekte Stimme mit ihren Ausbrüchen ist derartig berührend, dass mir allein bei dem Gedanken daran ...
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am 18. April 2004
Für mich ist das eine der besten Platten der letzten sechs, sieben jahre.Das Niveau ist durchgängig gut bis sehr gut.Die Platte hat für mich teilweise den absoluten Gänsehautfaktor und das kommt nicht alle Tage vor.Einfach eine einmalige Stimme und ein Zusammenspiel von Gesang und Musik, was seiesgleichen sucht.Aber auch ordentlich Geschmackssache.
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