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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Minimalismus, 9. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: You Are Free (Audio CD)
Chan Marshall alias Cat Power fristet bei uns leider noch ein Schattendasein. Eigentlich unverständlich, denn die amerikanische Sängerin mit der fragilen Stimme holt mit kleinstmöglichen Aufwand alles aus sich heraus. Sind ihre ersten Alben doch eher sperrig und fast zu minimalistisch ausgefallen, so zeigt sich die Musikerin auf „You Are Free" nicht nur besser und gereifter, sondern vor allem die gekonnte Songzusammenstellung lassen diesmal nie Langeweile aufkommen. Neben ruhigen Klängen überzeugen auch die lauteren Songs wie zum Beispiel „Free" und „He War". Und dass Cat Power auch bei Kollegen ein hohes Ansehen genießt, zeigt die Tatsache, welche hochkarätige Gastmusiker mit ihr das Studio teilten: Unter anderem standen Warren Ellis (Nick Cave), Eddie Vedder (Pearl Jam) sowie Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters) Chan Marshall mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite und nahmen mit „You Are Free" ein zum Heulen schönes Album auf.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Definitiv ein "Chick-Rock"-Meilenstein.Eines der besten weiblichen Songwriteralben der Dekade., 7. November 2007
Rezension bezieht sich auf: You Are Free (Audio CD)
Talent besaß die liebe Chen Marshall schon immer, eine unverkennbare Stimme, ein Gesangsattitude, bei dem man hinhört und dahinterhören will, doch bei den ersten Alben konnte man nur mit absoluter Konzentration und genügend narkotischen Mitteln mehr hören - wo es anderen früheren bluesigen Gefühlssession an Ordnung und Durchblick fehlt, blüht "YOU ARE FREE" vom Frühling 2003 schlichtweg auf. Vom ersten Lied an, der einfachen doch extrem eingängigen Pianoballade "I Don't Blame You", ist man verzaubert; es ist wohl ein Stück über einen eigenwilligen Musiker ("last time I saw you were on stage, Last time I saw you, you were on stage. Your hair was wild, your eyes were red. You were in a rage
You were swinging your guitar around. Cause they wanted to hear that sound
That you didn't want to play.I don't blame you."), dass auf so viele besessene Künstler passen könnte. Der zweite Track "Free" schranzt so vor sich hin, akkustisch oder unverzerrte, direkte E-Gitarre, akkordlastig, setzen den gesamten Liedern eine nie vorhergehörte Magie und Ordnung: Es handelt sich um herzensergreifende persönliche Lieder. "Good Woman" ist eine wunderbare Countryballade mit Streicherarrangements und warbenden, seufzenden Gitarren, und einem meisterhaften Gast an den Backing Vocals: Pearl Jam's Eddie Vedder ließ sich für das Album als bassige Alternative zu Chen's süßlich-hohen Stimmen engagieren. Eine weitere prominenter Musiker setzt seine Akzente am Schlagzeug, niemand anderes als Ex-Nirvana Schlagzeuger und Foo-Fighters Frontman Dave Grohl, der genauso wie Vedder, nur mit Initialien im Booklet erwähnt wird. Seine reduzierte Art, songdienlich Schlagzeug zu spielen, teilweise nur akzentriert einzelne Elemente perkussiv zu verwenden (toms und cymbals oder bei manchen songs nur bass-drum) gibt den Songs gekonnte Rhythmik ohne sie dabei aufzublasen, so auch auf der rockigen Single "He-War", die es damals auch ins Musikfernsehen und die Alternativcharts geschafft hat.
Es ist die eigene Art aussagekräftige und einfache Zeilen zu singen, die Cat Power hier zum Charme verschaffen: "I never meant to be the needle that broke your back, you were here, you were here, don't look back, he war, he will kill for you." Worte wie Arrangements schaffen Platz zur Reflektion: Reduzierte Schönheit.
"Baby, black is all you see, don't you want to be free?"

Königstrack der CD ist allerdinges "Maybe Not", eine Süße, die man hören muss um es zu beschreiben..
"We can all be free, maybe not with words, maybe not with a look, but with your mind" Neil Young, Joni Mitchell..70s hippieske Liedermachkunst at its best: Nachdenklich, berührend und Kredibil.
Der Nachfolgetrack "Names", eine persönliche Zeitreise zu verschiedensten Namen der Vergangenheit, deren persönliche Schicksale und wie sie sich im Leben (wieder) verlieren, "I don't know where he is, I don't know where they are", haucht Chen am Ende ins Mikrophon - ein unvergessliches Lied.
Zum Finale lädt dann das wunderbare Duett Vedder's tiefste Bassstime und Chen's entzückend-nachdenkliches Seufzen auf "Evolution": better call on evolution; better way to make a revolution; BETTER make your mind up quick".

Nach Jahren ist dieses Album immer noch gerne ein Griff ins Regal. Es hat eine ganz eigene Magie, und ist für mich CAT POWERs unerreichtes Meisterwerk, das wirklich mehr Beachtung verdient (und verdient hätte).

Jeder, der ein offenes Ohr für folikes Songwriting hat, melancholischen Tönen nicht abgeneigt ist oder mal eine neue Frauenstimme entdecken will, wird an Cat Power's You Are Free seine Genugtuung finden.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft schöne Lieder! Grandios!, 8. März 2003
Rezension bezieht sich auf: You Are Free (Audio CD)
Wer Chan Marshall alias Cat Power schon kennt, wird auch das neue 2003er Album mögen. Wunderschöne und meist recht ruhige Lieder, leicht melancholisch angehaucht, zum träumen schön... Ca. 5 Jahre sind seit dem letzten Album vergangen und You are Free ist schlichtweg ihr bestes Album geworden.
Der Gesang wirkt sanft und beruhigend. Manchmal auch etwas brüchig, was aber keinsfalls stört, sondern eher begeistert. Die Arrangements sind weiterhin minimal gehalten, aber für Cat Power schon größer als erwartet.
Neben 12 Liedern aus der Feder von Cat Power gibt es auch noch zwei Coverversionen: Werewolf von Michael Hurley und Keep On Runnin' von John Lee Hooker.
Die CD befindet sich in einem Pappcover und das Booklet, welches auffaltbar ist, ist sehr schön gestaltet. Auf einer Seite befindet sich ein Poster, auf der anderen die Texte der Songs.
Fazit: Melancholischer Marshall-Pop auf höchstem Niveau, verträumt, zauberhaft, grandios...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial!, 18. März 2008
Rezension bezieht sich auf: You Are Free (Audio CD)
5 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum „Moon Pix" erschien 2003 „You Are Free". Chan Marshall alias Cat Power singt aus Überzeugung. Das spürt man von der ersten bis zur letzten Sekunden jedes ihrer Lieder. Verrucht und Rauchig klingt ihre Stimme. Etwas erotisch könnte man meinen. Man fühlt sich grade als Mann wohl geborgen in Chans Stimme.

Die heute 35-jährige Sängerin überzeugt bereits im ersten Track „I Don't Blame You". Einzig durch ein Klavier und ihrer eigenen Stimme im Hintergrund begleitet, bereitet Cat Power mir jetzt schon einige Schmerzen in der Herzregion. Wenn es soweiter geht im Verlaufe der CD halte ich diesen Weltschmerz nicht aus, bei aller klasse der Songs. Es folgt nun der Titeltrack „Free". Ein eintöniges Akustikgitarrenriff und zwischenzeitlich sehr Drum-PC ähnliche Drums umkreisen die zärtliche rockige Stimme der Sängerin. Genau richtig nachdem vorrangegangenen Deprikracher. Nun geht es wieder etwas ruhiger zu, allerdings mit elektrischen Klampfer-Klängen. Die unglaublich atmosphärische Chorstimme im Hintergrund erzeugt ebenso wie Cats Gesang eine wahrhaft traurige Stimmung. Das ist der Hammer. Ich hab selten zu Beginn einer Platte derartige Emotionen verspürt wie hier. Auch „Speak For Me" lebt nicht von der musikalischen Begleitung sondern allein von Chan Marshalls fantastisch natürlicher Stimme. Sowohl lyrisch als auch musikalisch bewegen wir uns hier auf aller höchstem Niveau. „Werewolf" klingt wie ein altes Märchen. Sehr schleppend und träge baut sich der Song auf, untermahlt von tiefen brummigen Streichern. Der Song kann nicht so ganz mit dem bisherigen Songmaterial mithalten. Aber dafür fängt „Fool" da an wo „Speak For Me" aufhörte. Cat Power lässt uns träumen mit gedoppelter Stimme und einfach gehaltener Gitarrenmusik. Großartig. Nun folgt so was ähnliches wie eine Single. Zumindest ist es der größte Ohrwurm und bekannteste Song der CD. „He War" ist wild stürmisch und sogar schnell. Rotzfrech wirkt hier die zierliche Chan Marshall. Dreckige Gitarrenriffs, harmonische Klavierklänge und sogar durchgängige Drums erzeugen ein richtig geniales Gesamtbild. Wow. „Shaking Paper" ist etwas unzugänglicher aber dennoch ein mitreißender Song, in dem sich Chans Stimme erstmals recht zurückhält und eher im Hintergrund untergeht. In „Babydoll" klingt Chans Stimme absolut klasse. Der kurze Song beweist allen die große Vielfalt in ihrer Stimme. Ohne wirklich Erhebung in dem Song, erzeugt alleine Chans Gesang reine Gänsehaut. „Maybe Not" wird dann wieder vom Klavier begleitet. Das brachte der CD bis dato nur Pluspunkte. Auch hier ist das Zusammenspiel zwischen dem Tasteninstrument und dem Gesang einfach nur fantastisch. Unweigerlich muss ich zugeben, dass mir nur noch derartige Superlative einfallen. Der Song ist sehr sehr traurig. Wie die Dame „we won't have a thing. so we've got nothing to lose" singt ist derartig rührend, dass man sich kaum noch zusammenreißen kann. Jeder der auch nur einmal in seinem Leben Liebesschmerz oder Kummer erfahren mußte, der fühlt sich hier mehr als wohl. Wahnsinn. In „Names" erzählt uns Cat diverse tragische Schicksale, die mich persönlich sehr bewegt haben. Begleitet wird der Gesang wieder nur von einem Klavier. Aber das reicht einfach aus. „Half Of You" tanzt wieder etwas aus der Reihe. Erstmals auf der CD gibt es einen reinen Folksong zuhören, die man sonst viel viel häufiger bei Cat Power hört. Dieser hier bewegt sich aber nicht in der Klasse ihrer damaligen Ausflüge in dieses Genre. „Keep On Runnin" überzeugt dagegen wieder gänzlich durch eine düstere Grundstimmung und Chan Marshalls erhellender verzweifelter Stimme. Den Abschluß der Platte macht wieder ein Klavierstück. Wie auch schon am Ende von „Free" wird Cat hier von der tiefen Stimme des Sängers E.V. berührt. Die Kombination lässt den Song in abgrundtiefer Harmonie aufgehen. Tolles Ende, einer absolut tollen Platte.

01. I Don't Blame You [10/10]
02. Free [09/10]
03. Good Woman [09/10]
04. Speak For Me [08/10]
05. Werewolf [05/10]
06. Fool [09/10]
07. He War [10/10]
08. Shaking Paper [07/10]
09. Babydoll [09/10]
10. Maybe Not [10/10]
11. Names [09/10]
12. Half Of You [07/10]
13. Keep On Runnin' [08/10]
14. Evolution [09/10]

= 8,5

Ich gehe soweit zubehaupten, dass es sich hier um das beste Album handelt, welches ich je von einer Frau gesungen gehört habe. Einfach nur fantastisch mit nur einem Ausfall aus 14 Liedern.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ungewohnt dynamische Chan Marshall, 15. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: You Are Free (Audio CD)
Wer vorige Alben von Chan Marshall (aka Cat Power) kennt, weiß was man erwarten kann: eigenwillige, interessante, schöne Melodiestrukturen, die im allgemeinen recht spartanisch arrangiert sind. Enttäuscht wird man in dieser Hinsicht auf keinen Fall. Im Gegenteil. Bei dieser CD gibt es noch dazu einen gewissen „Überraschungsfaktor". Chan Marshall legt - für ihre Verhältnisse - richtiggehend los in einigen Stücken: markantes Schlagzeug und rockigere, dynamischere Songstrukturen sind nicht zu überhören.
Und noch ein Argument sich diese CD zuzulegen: Zu fast 100%iger Sicherheit wird Chan Marshall nicht in der Lage sein, die komplexen Songstrukturen live zu performen. Also scheint es viel besser, die Songs von CD - bei genauem Hinhören - ganz entspannt zu genießen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen one of her best, 1. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: You Are Free (Audio CD)
eines ihrer besten alben - als cat power noch in höchstform war und ihr sound noch den rücken hinunterlief wie kalter schweiss an einem heissen sommer tag.
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5.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung, 25. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: You Are Free (Audio CD)
Wenn Du magst, organisiere dir Chan Marshalls Albums "You Are Free". Und Du hälst eine unglaublich gute Scheibe in deinen Händen! Die alles unternimmt, um dir ihre wahre Schönheit zu verheimlichen. Denn "You Are Free" ist sperrig, will erschlossen werden.

Allmusic schreibt dazu:
"Every Cat Power album takes at least a few listens to fully reveal itself; You Are Free may take awhile longer than expected to unfold, but once it does, its excellence is undeniable."

Die Stücke sind sehr unterschiedlich instrumentiert, aber alle sehr karg. Habe Jahre gebraucht, um die Tiefe und Schönheit dieser 14 Songs zu ermessen. Der 2te Teil wird immer ruhiger, melancholischer und oft abgrundtief traurig. Dieses Album stirbt förmlich in Schönheit, großartig......!

"You Are Free" ist und bleibt für mich das beste Album überhaupt und "Maybe Not" mein Lieblingssong.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wundervoll melancholische Balladen und Eddie Vedder, 13. März 2003
Rezension bezieht sich auf: You Are Free (Audio CD)
Tja, über diese Frau braucht man wohl nicht viel zu sagen. Genauso schlicht wie Ihre Musik, fällt auch mein Kommentar aus: "Schlicht und ergreifend". Nur Stimme und Gitarre. Und Eddie Vedder (mein Lieblingssänger) gibt die Backing-Vocals bei Evolution. Eine CD für die traurigen und träumerischen Momente im Leben. Schönes Ding
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You Are Free
You Are Free von Cat Power
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