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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2012
Diese CD hier oben ist etwas ganz Feines, wenn es um Barockmusik, ja französische geht. So, wie der Titel es sagt, ist das Album auch: der "Erste Hofkomponist" Ludwigs XIV., Jean-Baptiste Lully, mit seinen Werken für das Orchester des Sonnen-Königs (L'Orchestre du Roi Soleil). Meine Eindrücke von Jordi Savall und seinem einspielenden Orchester "Le Concert des Nations" sind die Rezension Wert.

Das vielleicht bekannteste Stück dürfte vermutlich der vierte Titel "Marche pour la Cérémonie Turque" (aus "Le Bourgeois Gentilhomme") sein. Auf einer sehenswerten DVD, die als virtueller Führer am Computer durch den Pariser Louvre führt, fiel mir dieser Marsch besonders auf, der allerdings nicht von Jordi Savall gespielt wurde. Durch die Museumsführer-DVD wurden die Gemälde usw. nach Jahrhunderten und der entsprechend dazu passenden Hintergrundmusik eingeteilt (ASIN: 3803225264 bzw. 3803227003 bzw. 3803218160) 100 Meisterwerke des Louvre .

Wenn Jordi Savall etwas einspielt, dann hat er sich vorher gründlich mit dem Werk auseinandergesetzt. Seine Musikerauswahl und die Aufführungsweise wollen nicht nur dem Stück historisch entsprechen, er schafft es, wieder Freude ins Aufführen zu bringen. Bei der Musik Savalls wird alter, unnötiger Ballast über Bord geworfen, es wird entrümpelt und entschlackt, Kleister, Staub und Mief werden beseitigt und es geht mit überdachter Tempowahl frisch ans Werk, als ob es keine anderen Einspielungen gäbe. So entsteht eine Musik, die vor Spielfreude strotzt und dem Hörer sehr viel Spass bereitet. Alles wirkt wie ein frischer Wind: als ob kräftig durchgelüftet wurde. Sonnig! Königlich!

Da es sich bei diesem Album um eine CD handelt, die auch als SACD erschien (ASIN: B000071XA6) L'Orchestre du Roi Soleil , meine ich, dass der Preis bei amazon.de zu hoch ist. Die schöne Cover-Gestaltung sollte über die Preiskonkurrenz hinaus trotzdem zu einem generell moderateren Preis führen können.

Die CD hier ist wunderbar anzuhören! Savall brachte noch weitere CDs mit seinen Einspielungen französischer Barockmusik heraus. Die schöne Musik des Orchesters Ludwig XIII. mit der CD (ASIN: B000069KK0) L'Orchestre de Louis XIII (bzw. als SACD ASIN: B00006JST5) und die "Musikalischen Wasserspiele von Versailles" ("Les Grandes Eaux Musicales de Versailles") als jene Zusammenstellung aus verschiedenen CDs (ASIN: B0009JXN7E) Les Grandes Eaux Musicales de . Über Jordi Savall erfahren Sie viele weitere Informationen bei Wikipedia.

Die großartigen Orchestersuiten des geniaken Jean-Philippe Rameau waren die Musik des Orchesters von Ludwig XV., die Savall auf jener Doppel-SACD artgerecht und meisterhaft interpretierte (ASIN: B004YG8FA8) Orchestersuiten . Ergänzend zu Rameau soll die sehr hörenswerte Bläser-Einspielung der Nouvelles Suites durch das Calefax Reed Quintet nicht unerwähnt bleiben (ASIN: B000E1JOFC Suiten ). Zur Zeit Louis XV. gab es noch Werke von Corelli und Telemann, die Savall mit jener CD herausbrachte (ASIN: B003I71JKW) Le Concert Spirituel . Somit spielte Savall die Musik von Ludwig, den 13., 14. und 15. ein. Französische Barockmusik, jedoch von anderen Interpreten gespielt, erschien außerdem auf einer hörenswerten DGG-CD der eloquence-Reihe (ASIN: B0000E33I0) Französische Barockmusik (Eloquence) . Hören Sie dort doch bei Gelegenheit einmal in den Titel Nr. 17 hinein.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2002
Zu Gehör gebracht wird ausschließlich Musik von Lully und nicht wie so häufig eine Mischung zeitgenössischer Kompositionen. Die CD beschränkt sich auf instrumentale Passagen aus "Le Bourgeois gentilhomme", einigen Divertimenti und "Alceste", vorgetragen auf Originalinstrumenten. Durch die Einschränkung auf diese Kompositionen gewinnt der Hörer einen Eindruck von den typischen Merkmalen der "comédie-ballet", der "opéra a la francaise" und festlicher Divertimenti. Wer allerdings die Filmmusik zu "Der König tanzt" wegen ihrer markanten Interpretation liebt, wird von dieser Lully-Interpretation hier eher enttäuscht sein: Hier wird im Vergleich zur Filmmusik eher ausgewogen, weniger "markig" interpretiert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. August 2012
Wer unter Barockmusik langatmiges Getröte versteht, bei dessen Tanzstücken man auch gut ein- und durchschlafen kann, der wird hier tief enttäuscht werden. Sprühender Barock in einem Tempo, das man so nicht gewohnt ist, beste Musiker und beste Instrumente. Wenn der Barock so nicht war, dann müßte man ihn so glatt neu erfinden.
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am 18. Juli 2015
Die Musikstücke des Albums stammen ausnahmslos von Jean-Baptiste Lully (1632-1687) der am Hofe des französischen Sonnenkönigs
Ludwig XIV. für die Gestaltung der pompös-zeremoniellen Musikkulissen in denen sich der absolutistische Monarch sich und seinen im Aufbruch befindlichen Staat darzustellen pflegte zuständig war.

Enthalten sind die anlässlich royalen Theater- bzw Opernaufführungen entstandenen Musikuntermalungen Le Bourgeois Gentilhomme(1670),
Le Divertissement Royal(1670), Alceste(1675) sowie Chaconne De L'Amour Médecin (1667) und damit einige der wohlklingendsten Leckerbissen die die Musik des Barocks hervorgebracht hat.

Die Leitung der etwa einstündigen Musikaufnahme lag in den fähigen Händen von Jordi Savall und kann sich hören lassen.

Daher auch alle 5 Sterne für dieses köstliche Album.
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