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Kundenrezensionen

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am 28. September 2012
Diese einzige Traviata-Studioaufnahme der Callas ist für viele Fans der Sängerin ein Hassobjekt. Von Gabriele Santini behäbig dirigiert, mittelmäßige Partner, schlechte Tontechnik - so lautet das Urteil. Unverzeihlich vor allem, dass die Callas nach dieser Einspielung fünf Jahre lang als Violetta vertraglich geblockt war und die Traum-Partie für ihre spätere Exklusivfirma EMI nicht aufnehmen konnte. EMI brachte "Traviata" 1955 mit Antonietta Stella heraus (die Callas tobte). Mehrere Anläufe zu einer Studioaufnahme nach 1958 scheiterten nach unglücklichen Zufällen und am stimmlichen Niedergang der Sängerin.

60 Jahre nach diesen Skandalen kann man die Cetra-Aufnahme entspannter bewerten. Tatsächlich ist ihr Haupt-Manko wohl der saure, metallische, in den Höhen übersteuerte Ton, der alle CD-Ausgaben von den Originalbändern bei Cetra und Warner ruiniert.

In dieser Hinsicht bringt das Naxos-Remastering von alten LPs eine riesige Verbesserung. Es klingt viel wärmer und fülliger, präsenter und weniger verhallt. Die Verzerrungen auf den höhen Tönen sind meisterhaft abgeschliffen - man höre etwa den Auftritt der Callas in der Party-Szene zu Beginn der zweiten CD, bei dem sie viel zu nah am Mikro steht.

Die Interpretation der Sopranistin ist 1953 noch längst nicht so ausgefeilt wie 1958 in London und Lissabon, aber die Stimme klingt schamlos gesund und schön. Die beiden Männer sind im Vergleich der 50er-Jahre nur zweite Wahl, heutzutage dürften sie an der Met neben Anna Netrebko singen.

Wer die Traviata der Callas kennen lernen möchte und Live-Mitschnitte nicht mag, darf hier bedenkenlos zugreifen.
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am 27. Dezember 2001
Auch diese Aufnahme ist bzgl. der Aufnahmetechnik und Klangqualität weit davon entfernt, perfekt zu sein - eben historisches Tondokument. Perfekt jedoch ist die Interpretation des Gesangsensembles - im Speziellen die Stratas glänzt hier als Violetta. Perfekt geleitet durch Giuseppe Patane. Eine absolut stimmige Aufnahme!
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Eine Live Aufnahme, bei der sich von vorn herein, der Anspruch der Studio-Perfektion verbietet. Für mich gilt allerdings grundsätzlich, daß Studio-Opernaufnahmen stets einen künstlichen Anstrich aufweisen, ihnen fehlt der sängerische Atem, den nur die Live - Aufnahme bietet. Gleichzeitig beinhaltet sie die Möglichkeit Sänger in realer Aktion zu hören, als nicht tontechnisch manipuliert. Dabei muß man auch tagesformabhängige Schwankungen der Stimmqualität akzeptieren können. Das gehört zum realen Opernerlebnis dazu. Wer das nicht kann, muß sich von Live Aufnahmen fernhalten.

Diese Traviata bietet den Atem der involvierend, hautnahen Präsenz. Teresa Stratas liefert ein berührend subtiles Porträt der Violetta, kleinere Stimmprobleme können nicht verschwiegen werden, aber das wird durch die Unmittelbarkeit und Authentizität der sängerischen Umsetzung für mich kompensiert. Hermann Prey singt einen wundervoll, lyrisch schlank timbrierten Vater Germont von berührend sinnlicher Gestaltung. Fritz Wunderlich gestaltet den Alfredo mit lyrisch berückender Stimmdelikatesse und charismatischem Timbre. Ein Dokument eines ganz großen Interpreten. Ein Vergleich mit Jonas Kaufmann bietet sich schon wegen des vollkommen anderen Timbres nicht an. Kaufmann ist ein baritonal timbrierter Tenor wie es z.B. Domingo in seinen späteren Jahren immer stärker geworden ist. Oder wie Ramon Vinay.

Guiseppe Patane dirigiert farbstark.
Insgesamt auch ein Dokument der sängerischen Klasse Fritz Wunderlichs und das noch live. Allein dieser Aspekt ist für Stimmenliebhaber zwingend, die sich einen Eindruck von lebendiger Vergangenheit machen wollen.
Diese Aufnahme wurde mit Studioequipment abgehört, andere Reproduktionsanlagen können durchaus verschlechternd sein.
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am 8. Mai 2008
Live-Aufnahmen haben eben ihren besonderen Reiz, den ihnen die Perfektion vieler Studioaufnahmen nicht streitig machen kann. Im Idealfall wohnt man dem sich vollziehenden Drama bei, der real verfließenden Opern-Zeit, in der unser Herz mit den Figuren bangt und vom Komponisten in die Handlung hineingeholt wird.

Dieser Münchner Mitschnitt ist weit entfernt davon, "perfekt" zu sein, aber er hat diesen Charme zu 100%. Die Interpreten des Liebespaares sind beide sehr ehrlich, meist wunderbar klangschön (und das heißt hier: schöne Menschen in der Vorstellung des Zuhörers); Teresa Stratas hat Flatterer in dem enorm schwierigen ersten Akt, kompensiert diese jedoch durch solch schöne jugendliche Aufgeregtheit und ein ganz und gar natürliches Jauchzen in der Stimme, während sie im dritten Akt bereits (akustisch) so ergreifend stirbt wie in ihrer 15 Jahre späteren Videoeinspielung mit Zeffirelli. Eine bemerkenswerte Interpretin der Traviata! Fritz Wunderlich ist vielleicht der einzige deutsche Tenor, der je einen Weltklasse-Alfredo gesungen hat. (Ich kenne die jetzigen Aufführungen mit Jonas Kaufmann noch nicht.)

Zur Figur des Germont konnte ich nie ein Verhältnis herstellen, aber Hermann Prey singt ihn sehr gediegen und klangschön.

Empfehlenswert! Und eher zu wenig bekannt!!
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am 3. Mai 2013
Ein Suchklick bei AMAZON,diese schon fast historische Liveaufnahme aus dem März 1965 Verdi's La Traviata mit dem damaligen Starensemble Fritz Wunderlich,Hermann Prey,Brigitte Fassbender u.die unvergleichliche Teresa Stratas.Das Bayr.Staatsorchester und der Staatsopernchor einfach eine grosssartige Traviata aus München.Für jeden der gerade im Verdi Jahr derartiges sucht,der beste Griff
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am 28. Januar 2013
Die im Juni 1967 von Georges Pretre eingespielte Traviata ist ein Musterbeispiel für Musikalität und Ensemblegeschlossenheit. In das ansonsten nicht prominent besetzte Ensemble fügen sich die drei Protagonisten Caballe, Bergonzi und Milnes nämlich wirklich ein und stechen nicht aus sängerischem Selbstzweck daraus hervor.
Pretre lotet und leuchtet die Partitur am Pult des RCA Opern Orchesters formidabel aus, lässt der Musik Zeit sich natürlich zu entwickeln, kann aber auch - wo notwendig - musikalische Akzente setzen.
Die junge Montserrat Caballe ist eine hervorragende Violetta, die mit ihrer berühmten Piano- und Legatokultur die verletzliche Seite der Kurtisane etwas in den Vordergrund stellt; ebenso kann sie hingegen mit perlenden Koloraturläufen in ihrer großen Szene des ersten Akts glänzen.
Carlo Bergonzi beeindruckt mit im Kern kräftigem lyrisch strahlenden Tenor; er war im Gegensatz z. B. zu Giuseppe di Stefano nie ein Sänger, der große Experimente gewagt hat, was ihm allerdings auch eine länger andauernde Karriere bescherte. Das Stilgefühl, dass er zudem hier an den Tag legt, lässt keine Wünsche offen.
Sherril Milnes klingt hier als Père Germont nicht ganz so distinguiert wie unter Kleiber, er gibt mit seinem Kavalierbariton ein farbiges Portrait der Vaterfigur.
Das restliche Ensemble kann ebenfalls überzeugen, eine musikalische Offenbarung und Referenz ist diese Aufnahme allemal.
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am 15. Mai 2012
Hallo und herzlichen Dank für diese traumhaft schöne und klangvolle CD,
wir haben uns sehr gefreut und werden sicher bei Bedarf wieder auf Sie zurückkommen!
Mit Grüßen aus Bochum, Dieter und Doris Römer
...von allem der Preis war unglaublich, nochmals Danke!!!
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TOP 500 REZENSENTam 6. Mai 2007
Jeder echte Fan der Callas muss diese Aufnahme eigentlich schon aus Prinzip hassen, obwohl, nein weil es die einzige Studio-Einspielung ihrer Traviata ist - und damit einer ihrer wichtigsten Rollen neben Lucia di Lammermoor und Norma:

Die Produktionsfirma Cetra verhinderte nämlich wegen dieser Aufnahme, dass wenig später bei der neuen Hausfirma der Callas, der EMI, eine zweite Traviata entstand: Giuseppe di Stefano, Tito Gobbi und das Ensemble der Mailänder Scala unter der Leitung des Altmeisters Tullio Serafin standen schon bereit - und dann musste die Callas kurzfristig durch Antonietta Stella ersetzt werden. Wer z.B. die großartige erste Lucia der Callas mit diesen Partnern kennt oder die sensationelle Tosca unter de Sabata, ahnt, was hätte sein können.

Was die Callas selbst angeht, ist diese Aufnahme durchaus eindrucksvoll:

Zwar wirkt sie hier gemessen an ihren eigenen Maßstäben, wie man sie z.B. anhand ihrer zahlreichen Live-Mitschnitte überprüfen kann, mehr konzentriert als inspiriert. Im Vergleich mit allen anderen Sängerinnen der Rolle auf Platte - außer vielleicht Rosa Ponselle - ist sie immer noch eine überragende Violetta, sowohl technisch als vor allem vom Ausdruck her. Ich kenne keine andere Sängerin, die es so versteht, Gesang in puren Ausdruck zu verwandeln und aus Opernfiguren echte Menschen zu machen.

Ihr Alfredo ist allerdings allenfalls solide, der Giorgio Germont stimmlich grob und schlicht provinziell. Auch aus dem Orchestergraben kommt kein wirklicher Impuls, von gegenseitiger Befruchtung kann nicht die Rede sein. Und deshalb ist dies zwar ein großes Rollenportrait der Callas, aber keine überzeugende Gesamtaufnahme der Oper.

Und so bleibt diese Studio-Aufnahme auch für glühende Callas-Fans nur zweite Wahl im Vergleich zu einigen Live-Mitschnitten der Sängerin (mit durchweg besseren Mitstreitern), z.B. aus der Mailander Scala (1955, mit di Stefano, Bastianini) oder Lissabon (1958, mit Kraus, Sereni), die einfach erheblich ausdrucksvoller sind, wenn auch aufnahmetechnisch bescheiden.
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Weton-Wesgram, die diese Aufnahme in Lizenz vom italienischen Label Harmony Music anbieten, legen leider keine Besetzungsliste und Daten zur Aufführung bei. Deshalb hier zunächst einmal, was ich via Google recherchieren konnte. Diese Live-Aufnahme stammt von einer Aufführung am 25.12.1993 im Teatro Lirico di Mestre (Venedig). Metodi Matakiev leitet die Truppe Teatro Lirico d'Europa, verstärkt durch das Sofia Symphony Orchestra. Es singen:
Violetta - Christina Andreu
Alfredo - Manuel Contreras
Germont - Thomas Potter
Il Marchese - Lino Porcelli
Il Barone - Roberto Raneri
Gastone - Dimitri Dimitrov
Flora - Anna Del Bosco
Anina - Petia Baldjieva
Il Dottore - Hristo Hristov
Über den Star der Aufnahme, Christina Andreu, konnte ich leider nichts herausfinden. Störte mich zunächst, dass ihre Stimme etwas alt klingt und ein recht starkes Vibrato hat, besserte sich später mein Eindruck und ich fand ihre Darstellung sehr eindringlich, wie auch die des restlichen Ensembles. Es mag sich in den Augen mancher Klassikliebhaber hier nur um Provinztheater handeln, aber gerade das Provinztheater erhielt lange Zeit Opernhits wie "La Traviata" am Leben, und diese Aufführung ist gekonnt, packend und mitreißend. Auch klangtechnisch ist die Live-Aufnahme gelungen. Was will man mehr?
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am 20. November 2015
Nichts gegen Verona. Eine wunderbare Stadt. Nichts gegen die Arena. War selbst schon da. Grandios. Nichts gegen Verdi und recht nichts gegen "La Traviata". Nichts gegen diese Inzenierung, die Sänger, den Dirigenten oder das Orchester. Aber ein Hörgenuss will sich einfach nicht einstellen aufgrund der ständigen Hintergrundgeräusche. Vor allem die erkältete Frau nervt spätestens nach einem Viertel der Aufführung ...
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