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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil Young ohne Abnutzungerscheinungen - Im Gegenteil!
60 Jahre wird Neil Young im November dieses Jahres und kann nun auf knapp 40 Jahre Musikgeschichte zurückblicken, die er wesentlich mitgeprägt hat. Und während gleichaltrige Musiker längst auf der eigenen Wiederverwertungsschiene angekommen sind und manche sich gar auf Oldies-Shows und ähnlichem verdingen müssen, ist Neil Young weiterhin...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2005 von Stum Sterblin

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Handwerk à la Neil Young
Es ist wieder so weit, Mr. Young kehrt in sich und holt nach Crazy Horse-Kollaboration wieder nur die Akkustikgitarre heraus um sanften Folk zu hauchen, so wie es immer schon in seiner langjährigen Karriere war. Ein ständiger Wechsel zwischen Verzerrung und Stille.
So wie es immer schon war, ist die CD auch geworden, leider nichts herausragendes aber auch...
Veröffentlicht am 29. November 2005 von StarlittenAntipathy


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil Young ohne Abnutzungerscheinungen - Im Gegenteil!, 6. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (CD + DVD) (Audio CD)
60 Jahre wird Neil Young im November dieses Jahres und kann nun auf knapp 40 Jahre Musikgeschichte zurückblicken, die er wesentlich mitgeprägt hat. Und während gleichaltrige Musiker längst auf der eigenen Wiederverwertungsschiene angekommen sind und manche sich gar auf Oldies-Shows und ähnlichem verdingen müssen, ist Neil Young weiterhin produktiv, bringt Album um Album heraus und hat uns auch wirklich noch etwas zu sagen.
In früheren Jahren stellte Young seinen Fans öfters die Vertrauensfrage. Nicht dass man ein Problem damit gehabt hätte, dass auf ein Crazy Horse-Album ein akustisches folgte oder umgekehrt - nein, es waren die Experimente, die Neil Young seinen Fans und seiner Plattenfirma zumutete. Ausflüge in den Rock 'n' Roll oder ins Elektronische waren schon schwer verdauliche Kost und niemals wusste man, was wohl als nächstes käme.
Aber seit Ragged Glory ist sein Weg doch recht straight verlaufen und selbst Projekte wie das mit Pearl Jam 1995 war doch immer 100% Neil Young.
Das neue Album ist auch 100% Neil Young. Nichts Neues, aber warum auch? Das Album bietet einen schönen Querschnitt aus Neil Youngs Themen - sowohl musikalisch als auch thematisch. Er singt über von Bisons bevölkerte Weiden, den Tod seines Vaters, erinnert sich an Elvis, denkt über das Leben als langer Weg nach, singt über seine Kinder oder über Gott. Und es fällt auf, dass das alles mit einer zunehmeden Weisheit erfolgt. Ich vergleiche Young gerne mit Clint Eastwood, der schon früher klasse Filme gemacht hat, sich dabei aber immer die Unabhängigkeit bewahrte, um nun im hohen Alter mit seiner Arbeit ein Niveau erreichen zu können, das der eine oder andere vielleicht als langweilig bezeichnen würde, das aber tatsächlich schlichtweg die Größe und die Stellung des Künstlers innerhalb des Genres beschreibt.
Musikalisch bewegt sich Neil Young auf diesem Album zwischen COMES A TIME, seinen Arbeiten mit Booker T und FREEDOM. Die Highlights sind zweifelsfrei „He Was the King" und die Ballade „Here For You". Besonders gefallen mir die herrlichen Background- und Gospelvocals auf diesem Album.
Die DVD ist nicht einfach eine Bonus DVD, sondern ein eigenständiges Werk, das als Hauptfilm die Studioarbeit zum kompletten Album enthält. Das ist durch das Splitscreenverfahren sehr schön realisiert worden.
Für den Hifi Freak muss man dazu sagen, das schon der Film mit einer 24bit 48kHz Tonspur daherkommt (was schon über CD Niveau liegt). Außerdem gibt es noch eine separate Tonspur (ohne den Film) mit einer Auflösung von 24bit und 96kHz.
Desweiteren gibt es ausführliche Infos zu allen Musikern (inkl. Discographien) und ein sehr schön gestaltetes Menu, das der durchweg gelungenen DVD das i-Tüpfelchen verpasst!
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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil Young klingt wieder sehr vertraut!, 12. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (Audio CD)
Wieder einmal in seiner Laufbahn, wenn er mit Crazy Horse gerockt hat, wendet sich Neil Young ruhiger akustischer Musik zu. In diesem Jahr unter dem Titel "Prairie Wind".
Der Opener "The Painter" ist eine typische Neil Komposition mit sehr gelungenen Lyrics und erinnert stark an die Songs seiner letzten Folkscheibe "Silver& Gold". Doch bei "No Wonder" ist dann doch eine E- Gitarre zu hören und textlich ist es eher politisch ausgefallen (that song from nine eleven keeps ringin' in my head- I always remember something Chris Rock said).
"Falling off the Face of the World", "Far from Home"& "It's a Dream" sind wieder bodenständige und sehr schöne Lieder über Themen wie Liebe, Kindheitserinnerungen und Sehnsucht.
Auch die restlichen Songs sind wirklich gut gelungen vorallem ganz besonders "This old Guitar"(für mich der beste Titel auf dem Album).
Zum Teil sind auf der Platte sehr viele Instrumente zu hören, es ist viel breiter arrangiert als die letzten Alben.
Im Grossen und Ganzen ist "Prairie Wind" sehr gut geworden und Überraschungen wie auf "Are you Passionate?" und "Greendale" gibt es diesmal keine.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gefühlvolles und ergreifendes Album!, 10. März 2014
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (Audio CD)
Vor Neil Youngs Operation an einem Hirnaneurysmas wurde das Album „Prairie Wind“ fertiggestellt. Es erschien im September des Jahres. Musikalisch orientiert es sich sehr an „Harvest“ und Harvest Moon“. Es werden also besonders all die ihre Freude an der CD haben, denen der etwas ruhigere Neil Young gefällt.
Sämtliche Songs von „Prairie Wind“ gefallen mir. Es gibt Lieder, wie „It’s A Dream“, die direkt in die Seele gleiten und für eine wohlige Stimmung sorgen. „Far From Home“ kommt spritzig mit Bläsern und Mundharmonika daher und klingt countrymäßig mit einem Spritzer Blues. Emmylou Harris tritt hier ebenso wie bei den Songs „This Old Guitar“ und „No Wonder“ als Special Guest auf. Der Titelsong des Albums wirkt für mich atmosphärisch ein wenig wie „Tonight The Night“. Begleitet wird Neil hier von Backgroundsängerinnen, deren Part den Song prima abrunden. Mein Lieblingssong von „Prairie Wind“ ist aber „Here For You“. Das Lied hätte auch wunderbar auf Harvest gepasst. Einfach herzergreifend schön. Dem steht das nachfolgende Stück „This Old Guitar“ kaum nach. Mit „He Was The King“ gibt es eine kleine Hommage an Elvis. Die CD endet mit der wundervollen Ballade „When God Made Me“. Ebenfalls eine traumhafte Ballade.
Neil Young hat mit „Prairie Wind“ wieder einmal ein sehr gefühlvolles und ergreifendes Album geschaffen. Ich möchte es nicht in meiner Sammlung missen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ohne zu zögern: fünf sterne!, 14. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (CD + DVD) (Audio CD)
neil young zeigt die stärken des alters: unaufgeregtheit, gelassenheit. seine musik pendelt zwischen den polen und besinnt sich auf den schlagenden puls eines mannes, der schon vieles, aber nicht alles gesehen hat. ihm haften noch neugierde und mut an.
im weiten gewand von country, blues, bluegrass offenbaren sich auf dem neuen album sehnsüchtig- gezüchtigte, abgespeckte und dennoch kräftige songs, die eines in jedem fall tun: sie rühren an, weil sie melodiös, eindringlich, aber nicht drängend, weil sie herzlich, aber nicht kitschig sind. die grenzen hierzu sind freilich fließend. aber youngs zerbrechliche, zuweilen stark geforderte stimme verhindert das abdriften in das schlagerhafte, welches der klassischen countrymusik nicht abzusprechen ist.
seine mitstreiter sind meist männer und frauen seines alters, die also zumindest dies miteinander teilen: um das musik- machen kein großes zinnober zu betreiben, sondern es zu tun, um spaß daran zu haben, die freude miteinander zu teilen.
auf der dvd lässt sich dies vortrefflich nachvollziehen. sie ist in jedem fall ein stimmungsvolles anhängsel, künstlerisch wertvoll bezüglich der optischen umsetzung und frei von ballast und schnickschnack.
die dobro, der backgroundgesang, frau harris - alles elemente, die man durchaus als wichtige elemente bezeichnen kann. nummer eins und vordergründig bleibt: neil young. sein gitarrenspiel, sein gesang, die mundharmonika: seine stärken eben.
hut ab.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die DVD ist ein lohnender Zusatz, 6. Oktober 2005
Von 
G. Elshof (Münster, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (CD + DVD) (Audio CD)
Der dritte Teil einer Trilogie mit den beiden Vorgängern "Harvest" und "Harvest Moon". Wer "Harvest Moon" kennt, der weiss, was ihn erwartet; ich finde "Prairie Wind" allerdings etwas besser als Teil 2. Auf der "CD+DVD"-Version erhält man nun dreimal die gleiche, nein die selbe, Musik, einmal auf CD, zweimal auf DVD. Trotzdem lohnt sich die Anschaffung, auf einer guten Durchschnittsstereoanlage höre ich zwar keine Klangverbesserungen durch die systembedingt höher möglichen Audio-Auflösungen der Aufnahmen auf der DVD, aber sehr interessant für den Nicht-High-End-Besitzer ist der Videotrack zu der geringeren Audio-Auflösung. Hier werden die Studiomusiker bei den Aufnahmen gezeigt. Durch Splitscreens werden gewöhnlich ein, zwei bis drei (manchmal auch vier) Musiker bzw. Musikergruppen dargestellt, dabei wechselt der Fokus je nach Einsatz: Neil Young an Akustikgitarre und Gesangsmikrophon am Songanfang, dann bei Schlagzeugeinsatz daneben der Schlagzeuger an seiner Instrument in einem neuen Teilbild, dann die Slide-Gitarre, dann der Bass, dafür wird das weiter spielende Schlagzeug ausgeblendet, der Fokus liegt erst einmal auf den neuen Instrumenten, und so geht es weiter: Orgel, Bläser, wieder Schlagzeug, ... Die Einblendungen folgen dabei dem Fokus, den man auch als "Stille Maus" bei den Aufnahmen hätte, man blickt dahin, wo gerade die Musik spielt. Die ruhige Musik sorgt dafür, dass dies keine Schnitt-Orgie wird, sondern sehr ruhig zu verfolgen ist. Genau für diesen tiefen Einblick in die Aufnahmen lohnt sich die Anschaffung der "CD+DVD"-Version.
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neil Young ohne Abnutzungerscheinungen - Im Gegenteil!, 6. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (Audio CD)
60 Jahre wird Neil Young im November dieses Jahres und kann nun auf knapp 40 Jahre Musikgeschichte zurückblicken, die er wesentlich mitgeprägt hat. Und während gleichaltrige Musiker längst auf der eigenen Wiederverwertungsschiene angekommen sind und manche sich gar auf Oldies-Shows und ähnlichem verdingen müssen, ist Neil Young weiterhin produktiv, bringt Album um Album heraus und hat uns auch wirklich noch etwas zu sagen.
In früheren Jahren stellte Young seinen Fans öfters die Vertrauensfrage. Nicht dass man ein Problem damit gehabt hätte, dass auf ein Crazy Horse-Album ein akustisches folgte oder umgekehrt - nein, es waren die Experimente, die Neil Young seinen Fans und seiner Plattenfirma zumutete. Ausflüge in den Rock 'n' Roll oder ins Elektronische waren schon schwer verdauliche Kost und niemals wusste man, was wohl als nächstes käme.
Aber seit Ragged Glory ist sein Weg doch recht straight verlaufen und selbst Projekte wie das mit Pearl Jam 1995 war doch immer 100% Neil Young.
Das neue Album ist auch 100% Neil Young. Nichts Neues, aber warum auch? Das Album bietet einen schönen Querschnitt aus Neil Youngs Themen - sowohl musikalisch als auch thematisch. Er singt über von Bisons bevölkerte Weiden, den Tod seines Vaters, erinnert sich an Elvis, denkt über das Leben als langer Weg nach, singt über seine Kinder oder über Gott. Und es fällt auf, dass das alles mit einer zunehmeden Weisheit erfolgt. Ich vergleiche Young gerne mit Clint Eastwood, der schon früher klasse Filme gemacht hat, sich dabei aber immer die Unabhängigkeit bewahrte, um nun im hohen Alter mit seiner Arbeit ein Niveau erreichen zu können, das der eine oder andere vielleicht als langweilig bezeichnen würde, das aber tatsächlich schlichtweg die Größe und die Stellung des Künstlers innerhalb des Genres beschreibt.
Musikalisch bewegt sich Neil Young auf diesem Album zwischen COMES A TIME, seinen Arbeiten mit Booker T und FREEDOM. Die Highlights sind zweifelsfrei „He Was the King" und die Ballade „Here For You". Besonders gefallen mir die herrlichen Background- und Gospelvocals auf diesem Album.
Natürlich gibts hier kaum Neues zu bestaunen. Was wir erleben ist ein Neil Young ohne jegliche Abnutzungerscheinungen. Das reicht und ist absolut herrlich!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So liebe ich Neil Young, 1. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (Audio CD)
Immer wenn er zur Akustikgitarre greift, schreibt er wunderschöne Songs mit einprägsamen Riffs und Melodien. So auch bei Prairie Wind. Ihm ist ein toller Mix aus Blues, Country, R'nB und einfühlsamen Balladen gelungen.
Seine Platten mit Crazy Horse hingegen gefallen mir nicht so, da ich den „rockigen" Neil Young und seinen verzerrten E-Gitarrensound nicht besonders mag.
Inhaltlich ist das Album eine kleine Biographie des Songwriters. In Far From Home beschreibt er, wie sein Vater, sein Onkel und sein Großcousinen oftmals zusammen musiziert haben und ihn das beeinflusst hat. In He Was The King erzählt er von der Faszination Elvis Presley auf das Kind Neil Young.
Meine Lieblingsstücke sind Here For You (das Intro mit der Harmonika ist Gänsehaut pur), Far From Home (launemachender Bluesrag mit tollem Bläserarrangement) und When God Made Me (eine wunderschöne Melodie, gefühlvoller Chor und nur Pianobegleitung). Doch noch mehr gefällt mir an dem Album, dass die anderen Songs auch alle spitze sind und es keinen Song enthält, der gegenüber den anderen abfällt. Die Songs sind auf einem hohen Niveau sehr ausgeglichen.
Ich liebe Neil Young mit der Akustikgitarre (After the goldrush, Harvest) unterstützt von einem zurückhaltendem Schlagzeug, Bass, Dobro- und Slidegitarre und verfeinert durch schöne Streicher oder fetzige Bläser. Das Geheimnis des Albums ist die Sparsamkeit. Alle Instrumente werden sparsam und gezielt eingesetzt und drängen sich nicht auf. Der Song steht im Vordergrund.
Ein sehr gelungenes Neil Young Album mit zeitloser Musik.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Handwerk à la Neil Young, 29. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (Audio CD)
Es ist wieder so weit, Mr. Young kehrt in sich und holt nach Crazy Horse-Kollaboration wieder nur die Akkustikgitarre heraus um sanften Folk zu hauchen, so wie es immer schon in seiner langjährigen Karriere war. Ein ständiger Wechsel zwischen Verzerrung und Stille.
So wie es immer schon war, ist die CD auch geworden, leider nichts herausragendes aber auch nichts desolates: solides Folk-Songwriting aus der Feder eines reifen Mannes, handgemachte Musik. "Prairie Wind" ist das dritte "Folk"-Album dieser Art, seit das glorreiche "Harvest Moon" Anfang der Neunziger Jahre zur Stille vergangener Tage zurückführte, und ist mach- und klangähnlich mit "Silver & Gold" von 2000.
Texte über Jugenderinnerungen (das Cover trägt Fotos aus seiner Kindheit) und Lebensweisheiten ("It's A Dream"). Zwei überdurchschnittliche Neil Young Songs findet man nur mit "The Painter" und "This Old Guitar", ansonsten läuft die CD angenehmn durch und schafft es den Tag für Liebhaber solcher Klänge zu erheitern, für alle anderen, Neueinsteigern oder Schnupperern, die die Legende Young greifen wollen, sei mit Ausrufe- und Warnzeichen auf frühe revolutionäre Werke verwiesen. Wär trotz allem den älternden, stillen Neil Young hören will sollte auch lieber auf die oben bereits genannte "Silver & Gold" zurückgreifen, die ich im direkten Vergleich intensiver einschätze.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen forever (neil) young, 2. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (Audio CD)
Ein Album über das es eigentlich nicht viel zu sagen gibt, ist es doch ein typisches, gemütliches Country-Folk-Album von Neil Young geworden, das vielleicht noch am ehesten dadurch aus der Reihe fällt, dass diesmal in zahlreichen Songs Bläser zum Einsatz kommen. Ansonsten wie üblich getragen von Gitarre, Pedal Steel & Harp mischen sich auf PRAIRIE WIND gelungene Trademark-NY-Songs (The Painter, No Wonder, Here for you, It's A Dream) mit eher durchschnittlichem Country-Rock (Prairie Wind, He was the King). Im grossen und ganzen muss aber gesagt werden, dass die guten Stücke überwiegen und dass die Musik des bald 60-jährigen immer noch inspirierter klingt als vieles andere was heutzutage produziert wird.
Trotzdem: für mich klingt Neil Young immer umso besser, je weniger Instrumente er mit an Bord hat. Und ähnlich wie bei „Silver & Gold" (2001) ist auch hier manchmal ein bisschen zuviel Kitsch in die Songs gepackt (ich finde die Songs klangen auf der gleichnamigen DVD solo mit Gitarre & Harp viel besser), aber Neil Young wollte ja seine Kumpels Ben Keith & Spooner Oldham auch wieder mal mitspielen lassen. Und damit das Ganze richtig Spass macht, ist seine Pegi natürlich wieder im Background Chor mit dabei. Family Business as usual: Fans wird's gefallen, für alle anderen ist es entbehrlich
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen the road ahead, 25. Oktober 2005
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Prairie Wind (Audio CD)
Es ist beeindruckend, wie Neil Young nun nach 40 Jahren Musikgeschichte und kurz vor seinem 60sten seine Wurzeln neu belebt. Im Anschluss an die grossen Werke wie "HARVEST" ; "COMES A TIME" und dem Jahrzehntüberblick "DECADES" kommt nun der sanfte "PRAIRIE WIND". Seine Bandbreite von Rock, elektro- und akustik Gitarrensounds mit sanften Tönen ist ausgelebt. Nun kommt er zurück zu den Basics. Sanft, in der Erinnerung eines langen Weges und dem Blick nach vorn in die Zukunft (The Painter) scheint es fast, als wenn es eine Homage an den Fan als Freund in "Here for you" werden soll. Diese Ballade ist eines der bestens Stück auf dieser CD. Insgesamt ist sie ein Juwel. Seine Musik kommt ruhig und leicht wie der sanfte Prairie wind und entschleunigt in einer rasanten Welt. Eine andere Entdeckung der Langsamkeit.
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