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am 20. Oktober 2011
In meiner Jugend war ich ein großer Fan der Band. Vom ersten Album bis zu "Once" hatte ich alle CD`s im Schrank, war auf einigen Konzerten und durfte so Nightwish noch in originaler Besetzung erleben. Als Tarja die Band verließ/verlassen musste, war ich wie viele Fans sehr skeptisch, wenn ich an die Zukunft der Band dachte. Wie sollte man eine solche Ausnahme-Sängerin ersetzen können? Die Antwort gaben Nightwish auf "Dark Passion Play": Gar nicht! Anstatt eine Sängerin zu engagieren, die Stimmlich Tarja ähnelt, holten die Jungs sich die bis dahin unbekannte Anette Olzon ins Boot. Diese kann es gesanglich natürlich nicht mit der großen Gothic-Diva Turunen aufnehmen, aber setzt durchaus eigene Akzente. Eine Kopie ihrer Vorgängerin ist sie auf keinen Fall. Das ist auch gut so. Wie sollte eine Sängerin auch den Vergleich mit der bei den Fans beliebten und hochtalentierten Opern-Sängerin stand halten? Nightwish taten das einzig Richtige. Sie gaben einer Frau den Job, deren Gesang völlig anders ist. Ein Vergleich ihrer Stimme mit der von Turunen wäre als ob man Äpfel mit Birnen vergleicht. Dass viele Anhänger der Band sie dennoch mit Tarja vergleichen ist Anette gegenüber nicht fair. Wenn man sich "DPP" anhört, merkt man nämlich, dass sie einen sehr guten Job am Mikrofon macht. Ihre Stimme ist sanft, zart und lässt für die Band völlig neue Möglichkeiten zu. Gleich der Opener "The Poet And The Pendulum" ist einer der besten Tracks in der Geschichte der finnischen Gruppe. Dramatisch, voller Power und stellenweise ruhig und wunderschön kommt dieser fast 14 Minuten lange Track daher. "Amaranth" ist poppig, düster und ein wirklich echter Ohrwurm. "Eva" ist eine tolle Ballade, "For The Heart I Once Had" einer dieser typischen Nightwish Songs. Doch auch wenn das Werk einige wirklich tolle Lieder zu bieten hat, wird natürlich immer der Gedanke da sein, wie das Album wohl mit Tarja als Sängerin geklungen hätte. "DPP" ist der Beginn einer neuen Ära. Nightwish hat sich verändert. Die starken Songs sind geblieben, die Stimme ist eine ganz andere. Gewiss keine schlechte. Aber eben eine andere. Wenn man die alten Nightwish mag, sollte man sich ohne Vorurteile und große Hoffnungen auf eine zweite Tarja Turunen an "DPP" heran wagen. Gebt Anette eine Chance. Sie kann am wenigsten für den Split der Ur-Besetzung.
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am 28. September 2007
Ich muss sagen es kam wie ein Schock - Tarja wird gefeuert, bisher war Sie der Grund, weshalb man Nightwish Songs nach ca. 10 - 30 Sekunden erkannt hatte.

Umso erstaunter war ich die neue Nightwish Single Eva zu hören, da war irgendwie nichts wie früher und man konnte nicht unterscheiden ob das nun Nightwish oder Withi**** Temp**** sind :-)

Mit Amaranth konnte man jedoch schon hören, dass auch der alte Stiel vorhanden war, doch auch hier war es nicht wie früher.

Nun höre ich inzwischen die CD das zweite mal und schon das erste Lied verleiht einem Gänsehaut Fealing und das ist es was Nightwish so besonders macht. Im ersten Song findet man 12 Minuten geballte Power, in denen die Band zeigt das Sie nichts verlernt haben sondern eher wieder ein Stück gewachsen sind und genau so zieht sich die CD durch. Sie steigert sich von Song zu Song.

Somit kann ich abschließend nur noch sagen, wem Nightwish bisher gefiel dem wird diese CD auch wieder gefallen
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TOP 1000 REZENSENTam 28. September 2007
Nachdem ich jetzt einige Rezensionen hier durchgelesen habe werde ich nun doch auch mal meinen Senf dazugeben. Als erstes sollte ich vielleicht sagen dass ich auch den Abgang von Tarja sehr schade fand. Diese allerdings über die alles erhabene darzustellen und die neue Sängerin schlechter zu reden ist als sie ist, finde ich doch sehr übertrieben. Nun zur Platte selbst. Ich kannte die Promoscheibe auch schon und habe mich dadurch umso mehr auf das erscheinen der CD gefreut. Denn meiner Meinung nach liegt hier gerade eines der besten Nightwishalben überhaupt in meinem Player. Tuomas ist hier doch mal wieder ein Meisterwerk gelungen, die Kompositionen sind durchweg stark und es werden auch sehr schöne neue, folkige Wege beschritten. Alles schön untermalt von der wirklich schönen Stimme Anettes. Dies find ich überhaupt das bemerkenswerte, die Jungs haben hier keinen Tarja-Klon an Land gezogen, sondern eine Sängerin der dem ganzen Ihre eigene Note verleiht. Den Gesang Anettes als schlecht oder piepsig zu bezeichnen ist für mich auch schlicht eine Unverschämtheit. Wer also bereit ist mit der Band neue Wege zu beschreiten, auf gehtŽs. Hier möchte ich auch noch jedem diese Limited Edition an Herz legen, denn auch die Instrumentale Version der CD ist einfach genial. Nun freue ich mich schon richtig das ganze live zu hören. Also Leute, kauft dieses Album, die Band hat es echt verdient, Ihr werdet nicht enttäuscht. Anspieltipps: The Poet and the Pendulum, Last of the wilds.
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am 28. September 2007
Erstmal vorneweg: Ich werde hier nicht versuchen, verzweifelt etwas Negatives an dem Album zu finden, nur weil Tarja nicht mehr singt! Auch für mich stellten Nightwish immer etwas Besonderes dar, da sie eine einmalige Sängerin hatten, die all die Trällerlieschen anderer Gothic-Bands locker in die Tasche steckte. Aber diese Zeiten sind nun einmal vorbei. Schon der Respekt vor Anette Olzon gebietet eine faire Bewertung des musikalischen Ist-Zustandes von Nighwish. Es wurde hier ja sogar schon geschrieben, die Platte habe nichts mehr mit Metal zu tun. Nun, das ist schlicht und ergreifend Blödsinn!!! "Dark Passion Play" haut stilistisch in exakt die gleiche Kerbe wie "Once", allerdings ist das Spektrum noch etwas breiter geworden, sowohl in die harte als auch in die softere Richtung. Aber nun zu den einzelnen Songs:
"The Poet And The Pendulum" ist ein 15-minütiges Opus, das am ehesten mit "Ghost Love Score" zu vergleichen ist, allerdings wirkt es nicht so homogen wie der "Once"-Song. Der überragende Chorus macht dies allerdings mehr als wett. Toller Track!
"Bye Bye Beautiful" ist ein sehr wütendes Stück, sehr mitreißend und live bestimmt ein Knaller.
"Amaranth" kennen die meisten sicherlich. Wenn das ähnlich gelagerte "Nemo" klasse war, ist "Amaranth" superklasse! Einer meiner Lieblingssongs auf dem Album.
"Cadence Of Her Last Breath" und "Master Passion Greed" (von Marco gesungen) sind deutlich härter, ersteres gefällt mir sehr gut, zweiteres nicht ganz, da doch mit sehr viel Geschrubbe.
Mit "Eva" kommt eine wunderschöne Ballade, die sehr von Anettes warmem, eindringlichem Gesang profitiert.
"Sahara" ist ebenfalls einer meiner Lieblinge! Treibender Beginn, danach Midtempo mit leicht orientalischen Einflüssen. Fantastischer Chorus mit einer Anette Olzon in Höchstform.
"Whoever Brings The Night" klingt recht durchschnittliche, der Song lebt von der orchestralen Unterstützung, das balladeske und toll gesungene "For The Heart I Once Had" gefällt mir da schon besser.
"The Islander" (von Marco gesungene Akkustikballade) und "Last Of The Wilds" (Instrumental) bestechen durch die irischen Einflüsse, die der Band gut zu Gesicht stehen.
"7 Days To The Wolves" wirkt im Vers etwas sperrig, da die Gitarren recht vertrackt zu Werke gehen, hat allerdings einen Wahnsinnschorus! Nach einigen Durchläufen ganz stark!
Der Rausschmeißer heißt "Meadows Of Heaven" und ist nochmal eine Ballade, und zwar eine ganz große - fantastisch gesungen obendrein!
Insgesamt gefällt mir das neue Nightwish-Album zwar nicht ganz so gut wie "Once" (da solche Übersongs wie "Ghost Love Score" und "Dark Chest Of Wonders" fehlen), es ist aber trotzdem ein tolles Album! Anette Olzon hat einen fantastischen Job abgeliefert und deutet vereinzelt (in lauten, höheren Passagen, die leider etwas selten sind) sogar an, dass noch mehr möglich ist. Sie singt anders als Tarja, lässt aber mit ihrer kraftvollen Stimme genau wie diese die anderen Gothic-Metal-Sängerinnen ein gutes Stück hinter sich. Insgesamt wären`s 4,5 Sterne. Da ich die aber nicht vergeben kann, gibt`s 5 (auch weil mir der Chorus von "Amaranth" schon wieder nicht mehr aus dem Kopf geht)!
P.S.: Bei manchen Vergleichen hier (LaFee!!!) zieht`s mir die Schuhe aus! Auch eintönig klingt auf dem Album nichts, der Gesang ist eben nur nicht mehr opernhaft (die Stimmlage Mezzosopran gibt es nicht nur in der Oper, ihr Kunstbanausen). Dass auf die neue Sängerin beim Komponieren Rücksicht genommen wurde, kann man ebenfalls ins Reich der Mythen und Märchen verbannen, weil die Songs schon fertig waren, als Anette zur Band stieß. Klar sind die Geschmäcker verschieden, aber manchmal schmerzt es schon sehr, wenn Blinde von Farben reden...
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am 30. September 2007
Als ich die Single Amaranth hörte war mir klar das ich auch das Album haben muss. Damit haben mir Nightwish die Bestätigung geliefert, das Nightwish mehr als nur eine gut ausgebildete Sängerin sind. Dazu gehören nämlich auch ein genialer Komponist (der auch mit Dark Passion Play wieder einmal eindrucksvoll gezeigt hat was er drauf hat) und ein spitzen Gitarrist (der in Dark Passion Play auch wieder voll abgeht). Hat sich mal jemand die Mühe gemacht während einem Konzert Yukka an den Drums zuzuschauen? Ich schon, und der arbeitet echt genial. Weiterhin gibt es einen Bassist, der dazu auch noch eine gewaltige Stimme hat und dies in Dark Passion Play auch wieder zeigt. Das sich Nightwish keine ausgebildete Opernsängerin mehr holen sollte allen klar gewesen sein. Dies wäre auch kraetives Hari Kiri gewesen. Mit Anette haben sie einen sehr guten Griff gemacht und ich konnte schon mehrere eingefleischte Nightwish-Fans davon überzeugen (übrigens ohne Mühe) das Nightwish in eine neue geniale Ära gestartet sind (hatte allein drei Vorbestellungen für Dark Passion Play, was für sich spricht). Es gibt halt wahre Nightwish-Fans und Tarja Fans. Das Album finde ich auf jedem Fall absolut empfehlenswert und freue mich schon auf das Konzert, das 2008 in Deutschland stattfindet.
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am 30. September 2007
Was war das damals für ein Schock für alle eingefleischten Nightwish Fans, als klar war, das Tarja die Band verlässt (oder eher gesagt verlassen musste). Weg war plötzlich die Stimme (die EINZIGARTIGE Stimme), die doch Nightwish immer so ausgemacht hat. Plötzlich war nur noch eine Leere da, die die neue Sängerin von Nightwish ausfüllen musste...
Ein zugegebenermaßen nicht ganz einfaches Los. Eine erste Kostprobe gab es mit dem Song "Eva"...ein gefühlvoller Song, der Lust auf mehr machte. Obwohl es nicht Tarja war, die den neuen Song sang, war es doch auf eine Art und Weise immer noch Nightwish. Die aktuelle Single "Amaranth" machten die Erwartungen auf das neue Album ungemein stark. Instrumental war Nightwish schon immer erste Sahne, doch bei diesem Song (und auch den anderen) haben sie sich nochmals verbessert. Die Stimme passte einfach zum Lied und wenn man nun versuchte Tarja mit Anette zu vergleichen, stieß man auch Granit! Der Grund ist einfach --> die neuen Songs sind einfach für die neue Frontfrau komponiert worden und sie macht ihren Job verdammt gut!
Als wenn "Amaranth" nicht schon ein super Song wäre, so ziehen im gleichen Tempo "Bye Bye Beautiful", "Cadence of her Last Breath", "7 Days to the Wolves", "Sahara" und "Whoever brings the Night" mit! Positiv anzumerken im Gegensatz zum "alten Nightwish" ist, das Vocalist/Bassist Marco Hietala mehr zur Geltung und somit zum Einsatz kommt (seine Band "Tarot" ist nur zu empfehlen!!!). Singt er bei Songs wie "Bye Bye Beautiful" und "Cadence of her Last Breath" den Part im Hintergrund, so teilt er sich bei "7 Days to the Wolves" das Duett mit Anette und singt bei "The Islander" und "Master Passion Greed" sogar alleine...das Ergebnis ist mehr als atemberaubend!
Die Songs "For the Heart i once had" und "Meadows of Heaven" würde ich ein bisschen mit ein paar Songs von Anettes Band (Alyson Avenue) vergleichen, was in diesem Fall übrigens ein Kompliment ist! Das soll übrigens auch nicht heißen, das hier das Nightwish Flair fehlt! Ein Fall für sich ist der Song "The Poet and the Pendulum"...dieser dauert geschlagene 13:54 Minuten und ist "das Baby" von Tuomas. Diesen Song kann man mit "Ghost Love Score" des Vorgänger Albums "Once" vergleichen. Zu guter letzt noch ein (kurzer) Satz zu "Last of the Wilds" --> ein Instrumental sehr schöner Song, mal schnell mal langsam...am besten mal selbst anhören :-P
Natürlich kann ich niemandem versprechen, das für ihn persönlich das Album so hörenswert "affengeil" (sorry ;-)) wird wie für mich. Was ich aber versprechen kann, ist ein neues Nightwish, das auch ohne Tarja wunderbar funktioniert und kein bisschen an Charme verloren hat. Gebt Anette eine Chance, sie hat es verdient!!!
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am 16. November 2007
Auch wenn viele Fan's die neuen "Nightwish" nicht mögen. Ich kann nur sagen: Tuomas hat sich wieder einmal selbst übertroffen und bewiesen was er drauf hat! Selbst mit der neuen Sängerin, die natürlich NICHT mit Tarja zu vergleichen ist, ist dieses Album ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte der Band. Ein gelungener Mix aus harten Tracks und träumerischen Balladen. Tuomas hat gekonnt den fehlenden klassischen Gesang durch andere Interpreten, wie z. B. beim Opener "The Poet And The Pendulum", ersetzt. In dem Fall hört man am Anfang direkt die helle Stimme eines Chorknaben und dann kommt die geballte Kraft eines großen Orchesters dazu, welches natürlich gepaart wird mit den harten Klängen der E-Gitarren. Eine fantastische Mischung, die einem einfach eine Gänsehaut über den Körper laufen lässt. Ich bin hin und weg von dieser neuen musikalischen Meisterleistung des Komponisten Tuomas... Ich bin immer wieder erstaunt, wie der Songwriter einer Metalband zu solch umfangreicher und meiner Meinung nach auch sehr anspruchsvoller Musik fähig ist. Man sollte sich einfach mal genau die (in der Special-Edition beiliegende) Instrumental-Version dieses Albums anhören, dann wird klar, was ich meine. Absolut genial... Und die neue Sängerin, Anette, klingt zwar nicht so markant wie Tarja, macht ihre Sache aber dennoch ziemlich gut und passt auch sehr gut zu den neuen Stücken. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Album'...
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am 6. Oktober 2007
Wer hätte das gedacht... "Dark Passion Play" kann dem starken Vorgänger "One" nicht nur Paroli bieten, sondern entpuppt sich im Hebst 2007 binnen Minuten als das bis dato überwältigendste Werk Nightwishs. Beinahe zur Nebensache wird dabei der bislang größte Umbruch der Bandgeschichte - immerhin haben sich die Finnen um Bandchef Tuomas Holopainen mit der beliebten Opernstimme Tarja Turunen nach langer Schlammschlacht von ihrer Frontfrau und ihrem Aushängeschild getrennt. Die Neue, Anette Olzon, Schwedin, Jahrgang 71 dürfte es bei vielen Fans schwer haben, doch sie macht einen hervorragenden Job, ob sie es nun kraftvoll mit Metalband und Orchester gleichzeitig aufnehmen muss, mit orientalischen Melodien zeigt, dass sie eine tolle Technik beherrscht ("Sahara") oder in balladenhaften Breaks mit engelsgleichem, zarten Gesang verzaubert. Und ihre Stimme ist markant, wirkt nur selten austauschbar, obwohl sie im Gegensatz zu Tarja Turunen keine klassische Opernausbildung hat, sondern "normal" singt - sie mag laut eigener Aussage Opern überhaupt nicht... Bei der Angst um den Verlust eben dieses Nightwish-Markenzeichens wird schnell vergessen, dass die Band noch viele andere Trademarks besitzt, die beinahe nicht kopierbar sind. Und genau diese bauen sie noch weiter aus. Die orchestralen Parts rücken noch weiter als bei "One" in den Vordergrund. Für noch mehr "Klassiker", ein 78-köpfiges Orchester und mehr als 50 Chorsänger, hat man mächtig Geld in die Scheibe investiert. Das ausgetüftelte Zusammenspiel mit der Metalband sucht seinesgleichen - immer wieder wandern Melodien in zahlreichen Variationen von der Gitarre zu den Streichern und umgekehrt. Monumentale Blechbläser-Einsätze, von klassischem Schlagwerk und messerscharfen Streicher-Akzenten untermauert sorgen ein ums andere Mal für dramatische Atmosphären im Stile emotional mitreißender Fantasy-Filmmusik. Die epischen Elemente untermauern Nightwigh gleich zusätzlich mit einem 14-Minüter. "The Poet And the Pendulum" überzeugt mit einem unberechenbaren Wechsel aus schwergewichtigen Riffs sowie breitwandigem Orchester und lyrischen, teilweise tieftraurig anmutenden Gesangspassagen. Und natürlich einem hymnischen Bombast-Refrain mit dichten Chor-Arrangements. Es soll nicht der einzige bleiben. Herausragend ist auch der Chorus von "7 Days To The Wolves", gemeinsam gesungen von Anette Olzon und Basser Marco Hietala, der auch auf diesem Album immer wieder Vocals übernimmt, wenn es aggressiv klingen soll. Durchaus überraschend ist dann aber noch sein Lead-Gesang beim keltisch inspirierten Akustikstück "The Islander". Der Rest ist ein gelungener Mix aus wehmütigen Powerballaden ("Eva", "Meadows Of Heaven") und Klassik-Metal par excellence. Eingängig und dennoch enorm vielschichtig sind die Songs trotz ihrer Kompaktheit. Fast alle vereinen sie brillante Riffs und die druckvolle Rhythmussektion einer hervorragenden Metalband mit der ganzen atmosphärischen Bandbreite des Orchesters, steil ansteigende Spannungsbogen und plötzliche Radikal-Breaks inklusive. Nicht unerwähnt bleiben darf der Ohrwurm "Amaranth", dessen Chorus durch majestätische Mehrstimmigkeit in traumhafte Sphären gehievt wird. Unterm Strich stehen, ohne jeden Ausfall, ganze 75 Minuten symphonischen Metals à la Nightwish, der wieder einmal Maßstäbe setzt. Die gleichen 75 Minuten erklingen rein instrumental auf der Bonus-CD - ein feiner Schachzug, denn niemand außer Nightwish bietet auch ohne Gesang derartig viel. Und ein echtes Orchester klingt einfach unvergleichlich schön, da halten keine synthetischen Klänge mit.
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am 25. September 2007
Auch ich kam jetzt in den Genuss des neuen Albums.

ich bin sehr zufrieden mit Nightwish's neuer Stimme. Man hat gemerkt, dass man sich in eine etwas andere Richtung bewegen will, und nicht einfach nur nach einer Stimme gesucht hat, die sich ähnlich wie die von Tarja anhören soll. Versteht mich nicht falsch. Tarjas Stimme war schon immer herausragend und hat Nightwish geprägt. Aber jetzt ist sie weg. Also hat Nightwish sich nach einer neuen Sängerin umgesehen, die einen eigenen Stil hat. Und das ist auch gut so. Aber nun zu dem Album.

ich glaube einmal gelesen zu haben, dass "Dark Passion Play" das teuerst produzierte Album sein soll. Den Grund dafür verstehe ich nicht. Ich hatte eher den Eindruck, man hätte sich mit dem Chor und dem Orchester diesmal etwas zurückgehalten. Trotzdem kann ich an dem neuen Album keinen schlechten Track finden. Zwar sind diesmal mehr Baladen als auf anderen Alben dabei, aber so etwas gab es bei anderen Bands auch schon.

Fazit: Mir hat dieses Album sehr gefallen. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall.
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am 28. September 2007
Mit dieser Scheibe hat Toumas es allen Kritikern gezeigt das es kein Fehler war Tarja Rauszuschmeißen.Zwar hat Arnette nicht so eine kräftige Stimme wie Tarja aber das macht sie mit ihrem Herzblut für die Songs wet.Also kauft euch das Album und ihr werdet es sehen.Es ist der Anfang einer neuen Era
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