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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 14. August 2009
An Passport kommt man eigentlich kaum vorbei. Jeder halbwegs Musikinteressierte möchte ja spätestens nach dem ersten Tatort den er mal gesehen hat wissen, von wem denn diese herrliche 70er Jahre Jazz-Funk Titelmelodie ist, und schon landet man bei Doldinger und unweigerlich bei Passport

Das Debut der Formation des vormaligen deutschen Vorzeige-Jazzers Klaus Doldingers ist dann aber alles andere als typischer Fusion oder Jazz-Funk. Vielleicht lag es an Schlagzeuger Udo Lindenberg (ja eben der), dass das meiste hier sehr rockig angehaucht ist (ich hör Doldinger geradezu zu ihm sagen ,Nee Udo lass mal... spiel' einfach `n straighten Rockbeat OK?'). Das kommt aber durchaus druckvoll und interessant rüber, hat viel mehr ecken und Kanten als die späteren Passport Aufnahmen und bei ,Hexensabbat' möchte man danach sowieso am libesten King Crimson's ,21st Century Schizoid Man' auflegen, so nahe am Progrock ist das schon gebaut.

Auch beim Rest der Platte merkt man, dass Fripp & Co, Doldinger damals schon stark beeinflusst haben dürfte, und die langsameren spacigen Passagen nehmen schon viel von dem vorweg, was ssich dann in den folgenden Jahren als ,Krautrock' manifestieren sollte. Das jazzige Vorleben Doldingers schimmert kompositorisch aber trotzdem durch - immer wieder gibt es als Überleitungen Harmoniefolgen die eindeutig an Fusion Acts wie Hancock, John McLaughlin oder Corryell's Eleventh House gemahnen.

Ein Manko aber hier sind leider die Kompositionen - zu wenige Themen bleiben hier hängen, der vorhergennante ,Hexensabbat' noch am ehesten. Trotzdem ist das hier ein starkes Statement, denn klarer als hier wird einem die Nahtstelle zwischen Prog und Fusion nirgends vor Augen geführt, und gefährlicher und rauer sollten Passport danach auch nie wieder klingen. Aufgerundete 4 Sterne für eine damals sicherlich sehr mutige und wegweisende Platte.
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am 14. Februar 2008
Im Jahre 1969 hatte Klaus Doldinger (* 1936) mit der Doppel-LP "Doldinger - The Ambassador" seine letzten Jazzaufnahmen veröffentlicht. Ingfried Hoffmann spielte Klavier, E-Piano und Orgel, Helmut Kandlberger Bass und Cees See Schlagzeug.

In den darauf folgenden Jahren vollzog sich ein Wandel: Doldinger verabschiedete sich vom Jazz und wandte sich dem Rock-Jazz zu. Seine erste Band, die diese Musik spielte, hieß "Motherhood". Zwei LPs erschienen von dieser Band: "I Feel so Free" und "Doldinger's Motherhood".

1971 schließlich entstand die Gruppe "Passport" mit Doldinger (Tenorsaxophon, Altsaxophon, Sopransaxophon, Synthesizer, E-Piano), Olaf Kübler (Tenorsaxophon, Flöte), Jimmy Jackson (Orgel), Lothar Meid (E-Bass) und Udo Lindenberg (Schlagzeug). (Dass Lindenberg ursprünglich Drummer war, ist heute - im Jahr 2008 - weitgehend vergessen.)

Wie hört sich diese Musik nun an? Auffällig im ersten Stück, "Uranus", ist vor allem und sogleich der brachiale Rockrhythmus des Schlagzeugers. Mit Cees Sees subtilen Anschlägen auf Becken und Trommeln kann diese Spielweise nicht mithalten. Selbstverständlich will sie dies auch nicht. Die rhythmische Welt des Rock ist schließlich nicht die des Jazz.

Spätere Passport-Besetzungen mit Curt Cress und noch später vor allem mit Wolfgang Haffner waren rhythmisch beweglicher und damit auch jazzähnlicher.

Die Themen, allesamt von Doldinger komponiert, sind insgesamt etwas eintönig, was auch davon herrührt, dass klanglichen Effekten eine erhebliche Dominanz eingeräumt wird.

Das Klangniveau ist niedriger als auf späteren Passport-Einspielungen.

Die Platte ist geeignet für alle, die sich für Doldinger oder für Passport oder für (deutschen) Jazzrock in den 1970ern interessieren. Wer den JAZZmusiker Doldinger schätzt, muss sie nicht haben.

PS. Gehört wurde die Musik als Vinyl-LP mit der Kette

Stromleiste: SUN AUDIO
Tonabnehmersystem: ORTOFON Jubilee
Tonarm: SME 309G
Analogspieler: THORENS TD 5001 Ambiance
Phono-Vorverstärker: MISSION CYRUS aEQ7 (mit Netzteil MISSION PSX-R)
Verstärker: NAD C372
LS-Kabel: WIREWORLD OASIS
Lautsprecher: DYNAUDIO Contour 3.0
Subwoofer: AUDIO PHYSIC Luna
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am 9. März 2003
Uranus war das erste Album der Formation Passport. Ursprünglich hiess es auch nur "Passport". Im Laufe der Zeit hat man es dann nach dem ersten Titel getauft.
Vielleicht bist du auf der Suche mit welchem Album von Passport du deine Sammlung beginnen sollst. Meine Empfehlung: Nimm "Handmade" und/oder "Looking Thru". Auf Uranus entwickelt die Formation den "Masterplan" für die weiteren erfolgreichen Alben. Es werden Themen variiert die erst später viel besser zum Zug kommen.
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am 7. Juli 2014
Gutes, nicht unbedingt für Jazz- sondern eher für Frühsiebziger Progfans.
Wie mehrmals erwähnt, mit späteren Panikrocker Udo L. am Schlagzeug.
Mir gefallen die ersten 3-4 Passport, gerade weil sie nicht so jazzig daher kommen.
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am 9. März 2002
Für mich bis heute immer noch eines der besten Passport-Alben. Druckvoller Jazz-Rock mit Klasse-Musikern. Besonders interessant: Am Schlagzeug ein Herr namens Udo Lindenberg.
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am 3. Februar 2013
Mit Schirooko bin ich mal geweckt worde. Während meiner Studentenzeit.
Preis ist OK, Lieferung erfolgte sehr schnell.Guter Service Schön, die alten Titel wieer hören zu können.
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am 23. Dezember 2014
Über Geschmack lässt sich (nicht) streiten, ich finde das Album einfach gut, so wie auch die meisten anderen Alben von Passport, und das seit nunmehr über dreissig Jahren...
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am 11. Mai 2013
eine heutzutage klassische Jazz-Rockmusik. Spritziger sound und Udo Lindenberg ist hier ein spitzen Profi-Talent auf dem Schlagzeug, Er holte alles raus. SUPER!!!
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