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Kundenrezensionen

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Morph The Cat ist Donald Fagens drittes Solo-Album nach The Nighfly (1982) und Kamakiriad (1993) und stammt aus dem Jahr 2006. Zwischen Kamakiriad und Morph The Cat kamen zu Beginn des Jahrtausends noch die beiden Steely Dan Alben Two Against Nature und Everything Must Go. Im Alter ist der Mann also noch einmal für seine Verhältnisse richtig produktiv geworden.
Mit Everything Must Go konnte ich mich nie so richtig anfreunden und Kamakiriad klang mir teilweise zu steril. Morph The Cat kam mir anfangs etwas belanglos, beiläufig, unaufgeregt und langweilig vor. Die Musik zündet dann aber nach ein paar Durchgängen. Fagen zelebriert hier zwar auch wieder seine patentierte relaxte Mixtur aus Jazz, Soul und Pop, die oft als Yuppie- oder Fahrstuhl-Musik verschrien wird und sein Trademark Fender Piano Groove kommt auch wieder häufig zum Einsatz. Doch Morph The Cat ist etwas anders als seine anderen 3 Solo-Alben, denn es klingt großteils wie live im Studio eingespielt. Das Kalte und Sterile das Fagen oft vorgeworfen wird, kann man Morph The Cat im Vergleich zu seinen anderen Solo- und Steely Dan Alben am wenigsten vorwerfen. Es hat vielmehr einen wunderbar warmen Sound.
Die größten Pluspunkte des Albums sind aber der tiefe wummernde Bass-Sound und die Bassmelodien. Mir fällt da spontan kein weiteres Album ein, das man aus dieser Warte hören muss. Die Platte lebt von diesem Groove und funktioniert für mich größtenteils über die knappen, melodiösen und groovigen Bassläufe. Beim Titelsong kann man förmlich die Katze über den Basslauf rumtapsen hören.
6 der 8,5 Songs auf Morph The Cat überschreiten die 6-Minuten-Marke. Meine Favoriten sind das leicht bluesig-rockige What I Do, das ein witziges Zwiegespräch zwischen Fagen und seinem Idol Ray Charles darstellen soll, das unfassbar groovige Brite Nitegown, das Flughafenintermezzo mit Security Joan sowie Mary Shut The Garden Door mit seinem langen Schlußteil, dem ich noch 5 Minuten länger hätte zuhören können.
Bis auf The Great Pagoda Of Funn kann ich das ganze knapp 53 minütige Album gut hören.
Sehr empfehlenswert ist die Version mit der DVD-Audio, die sich auch als normale DVD abspielen lässt. Speziell der Surroundmix ist gelungen und bedient alle 5 Boxen sehr gut. Die DVD-Audios von The Nightfly und Kamakiriad sind diesbezüglich ebenfalls empfehlenswert.

Fazit:
Irgendwie mag ich alle Fagen-Solo-Alben, Morph The Cat sticht für mich aber wegen seines warmen Sounds heraus. Sein letztes wiederum sehr gelungenes Solo-Album Sunken Condos klingt da um einiges steriler und kälter.
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am 10. März 2006
Da ist er also wieder. Wie immer: die verschroben-schrulligen Lyrics. Wie immer: die Musik, dieser eigentümliche Mikrokosmos aus Jazz, Pop, Funk, Soul - cool, relaxt und laid back. Wie immer: Klanglich hervorragend - Sound Engineer Elliot Scheiner hat auch hier wieder ganze Arbeit geleistet. Nun könnte man sagen: Nichts wirklich Neues. Und liegt richtig. Im Falle eines Donald Fagen kann das aber dennoch nur heißen: Großartig. Wie auch immer: kaufen, zuhören - und genießen!
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am 9. März 2006
Seit gestern ist sie bei mir: die dritte Solo-Platte „Morph the cat" von Donald Fagen. Ich habe sie einfach in den CD-Player gelegt, als mir klar wurde, dass sie diesen für Tage/Wochen nicht mehr verlassen wird, verlassen kann. 8½ neue Songs. Was will man erwarten? Was auch immer. Man bekommt das alles und mehr. Anders als bei der „Kamakiriad" diesmal ohne Walter Becker, aber im Wesentlichen mit demselben Line-up von der „Everything must go". Nach Fagens Aussage schließt „Morph the Cat" eine Triologie von Soloalben ab.
Die Instrumente sind perfekt gestimmt, auf (nach Fagens richtiger Einschätzung) verstimmte Synths und Samplegedöns wird verzichtet. Und wieder einmal der Beweis (als ob es dessen bedurft hätte), dass nur wirkliche Musiker grooven können. Warm & human perfection.
Fagen ist derzeit in den Staaten erstmals nur mit Solo-Material auf Tour.
Morph the cat [6'49]
Was für ein fetter Subbass in dem Riff. Nach Millisekunden weiß man, dass es audiophiles Material ist. Gute Snare. Entspanntes Tempo, über das alles geht. Dichte Rhodes. Eingängige klare Voc-Linie. Vier Gitarristen. Satzgesang wie ein Traum. „It's kind of like an arctic mindbath, cool and sweet and slightly rough." Morph, ein riesiger Katzengeist, senkt sich verzückend wie Seegras über NYC.
2. H Gang [5'15]
Großartiger Einstieg. Rhodes erinnern an „What a shame about me". Satzgesang nur von Fagen. Wow. Der Mann ist jetzt 58. Schön wie am Ende des Songs bei der Wiederholung des Refrains der Schellenkranz einsetzt. Ein Song, der sich in einem festfrisst; ging mir heute den ganzen Tag durch Kopf und Beide.
3. What I do [6'01]
Hommage an Ray Charles und Zwiesprache zwischen Don und Ray. Leicht fließender überschaubarer bluesartiger Song. Daher auch mit echtem (!) Harmonica Solo. Schon wieder vier Gitarren. Frauenbackupvocals. „If you want that sugar to pour."
4. Brite Nitegown [7'16]
Dead-note-groove. Ein wenig nach „Trans-Island skyway". Aber nicht so clean. Gedoppelter Gesang. Hohe Stimme ist keine Frau - auch Donald! Ein-Akkord-Stück. Sogar der Refrain. Wah-wah und Bläser: ins Gehirndreher.
5. The great Padoda of Funn [7'39]
So ein Almost-Gothic-eskes Fließen kann nur Fagen. So müssen Akkorde sein. Und man kann sie singen. Er kann es. Er lässt sich Zeit. Es lohnt sich, nur auf das Vibraphon zu achten. Es lohnt sich, den Song immer wieder zu hören. Die Stadt liegt da, urban, leb Dein Leben, sagt sie, und verspricht dabei nichts. „We'll have to work my love just to keep the flame from going out."
6. Security Joan [6'09]
Ein Zwischenspiel. Spielt am Laguardia bei der Sicherheitsabfertigung. Da habe ich auch schon Frauen gesehen. Der Terrorismus hat unser Leben verändert. Cousin Dupree's ebenso bluesiger Cousin. Fagen spielt ein feines Örgelchen. "No name on your list."
7. The night belongs to Mona [4'18]
Kürzester Song. Triplet-feel. Der bridge-König. "Will she fall hard or float softly to the street."
8. Mary shut the garden door [6'29]
Straightes Understatement. Lebt von der 3-tönigen Bassfigur. Man schlägt die Augen müde nieder. Wabernde Rhodes. Die Stadt wird infiltriert. Schon wieder kurz kaum ausbrechende Bridge. Da ist es übrigens: das unvermeidliche Melodica-Solo. Gm6, Dmaj7, ohne Ende und Gnade. „Things changed forever."
9. Morph the cat (Reprise) [2'53]
Was ist wohl die Remedial Bass Guitar? Am Ende I.G.Y-Motiv! "Bringing joy to Old Manhattan."
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am 12. März 2006
Donald Fagen´s drittes Solowerk "Morph The Cat" ( nach "The Nightfly" von 1981 und "Kamakiriad" von 1993) schliesst vom Sound her an das großartige, organische und bluesige Steely Dan-Werk "Everything Must Go" von 2003 an, ist aber im Vergleich dazu noch voluminöser produziert, so geile, tiefe Bässe habe ich lange nicht mehr gehört.
Und auch die Songs sind besser als auf jenem letztgenannten, da Fagen (wie auch schon auf den vorangegangen Solowerken) immer ein Konzept verfolgt, während Steely Dan ja meist humorvoll-bissige "Short Stories" erzählen, welche durch einen bestimmten Produktionsstil, perfekter musikalischer Untermalung und einer gemeinsamen Stimmung zusammengehalten werden.
Und die Hooks! Wenn die Welt ein besserer Ort wäre, dann müsste die erste Single "H Gang" ein massiver Hit werden...
Donald Fagen gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Ich hoffe, dass er, egal ob mit Walter Becker als Steely Dan oder solo, auch weiterhin solche perfekt produzierten, mit brillianten Musikern eingespielten Alben veröffentlichen wird.
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am 8. Oktober 2008
Wäre man böse, könnte man behaupten: Kennt man Eine CD (sei es Donal Fagen solo oder im Duett mit Walter Becker als Steely Dan), kennt man Alle. Aber wer ist schon böse? Vor allem: Wer schafft es schon heute noch, praktisch "unplugged" einen Sound zu kreieren, den man nach 3 Takten eindeutig identifizieren kann? Ich kann von mir, behaupten: ich bin mit "Steely Dan" groß geworden, weil ich "Aja" und "Royal Scam" immer bei meinen älteren Geschwistern schon im zarten Alter von 7 oder 8 "mit anhören musste"... und ich bin froh drum! Die heutige Generation tut mir leid, weil man von Ihren "Retorten-Stars" in 30 Jahren garantiert nichts mehr hören wird! Und es gehört schon eine gehörige Portion genialität dazu, wenn man die perfekt durcharrangierten Songs so einspielt als seien sie eben so spontan direkt auf Band gejammed! Ergo: auch nach über 30 Jahren kann man sich an Donald Fagen nicht satt hören. Was gibt es schöneres, als an einem sonnigen Herbsttag durch die gold-braune Landschaft zu fahren und sich vom funky-groovy hibbel-bibbel-Fagen Sound die gute Laune versüßen zu lassen? Donald Fagen gehört einfach zum feinsten, was das Genre zu bieten hat und daran wird sich in diesem Leben wahrscheinlich nichts mehr ändern!
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am 16. Januar 2007
Also, bei mir rangiert Fagens drittes Soloalbum in einem Vierteljahrhundert klar an zweiter Stelle nach Nightfly. Beim ersten Hören dachte ich nur: "Gott, wie öde!" Extrem simpel und säuselig. Doch allmählich entfalteten sie ihre magische Anziehungskraft, diese komplex gewebten Klangteppiche, die gespickt sind mit winzigen Widerhaken und unmerklichen auditiven Fallstricken, an denen das Ohr immer wieder hängen bleibt. Es ist eben Zusammenspannen des Einfachen mit dem Komplexen, was irgendwann süchtig macht. Simpel vor allem in der Rhythmik, ausgefeilt bis zum Gehtnichtmehr in den Arrangements und vor allem in der Harmonik: Versuche von Amateur- und Semiprof-Bands, diese Songs ohne gedruckte Noten nachzuspielen, dürften von vornherein zum Scheitern verurteilt sein. Das für sich genommen ist freilich kein Qualitätskriterium. Aber es zeigt eindrucksvoll: Auch mit mehr als drei Akkorden kann man Ohrwürmer schreiben.

Den Ausführungen von kulturnews.de kann ich überhaupt nicht folgen: Fagen "perfektioniert" hier mitnichten die Stilmittel von "The Nightfly", "Morph the Cat" ist ganz anders gelagert: Spröder, unzugänglicher, erschließt sich wie gesagt erst peu a peu, während "The Nightfly" ein Monument aus grandiosen, unmittelbar wirkenden Melodien ist. Ich würde es eher so sehen: "The Nightfly" war bzw. ist der logische Nachfolger von Steely Dans "Gaucho", "Morph the Cat" der von "Kamakiriad". Auch was kulturnews.de zum Klang schreibt, kann ich nicht teilen: "Morph the Cat" ist - trotz spektakulärer Bässe - leider nicht der "atemberaubende Klanggenuss", nach meinem Geschmack steht das Album nach "Kamakiriad" und "The Nightfly" in Sachen Klang auf Platz 3. (Es ist eben NICHT so, dass heutzutage die Aufnahmen automatisch besser sind als in den 80ern oder 90ern, oft ist leider das Gegenteil der Fall!) Das heißt aber nicht, das es mittelmäßig oder gar schlecht klingt. Nur eben nicht ganz so gut.
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am 18. März 2006
Seit mehr als 40 Jahren ist der mittlerweile 58j'rige Donald Fagen im Musikgesch't t'ig - ein alter und erfahrener Hase also.

"Morph The Cat" komplettiert nunmehr anscheinend eine Trilogie von Solo-Alben: alles begann mit dem 1982 erschienenen Meisterwerk "The Nightfly", dem 1993 das Album "Kamakiriad" folgte. Ihren Abschlu' - so Fagen - soll die Reihe nunmehr im neuen Album finden.

Neun St'ke umfasst die neue Scheibe, die musikalisch zwar immer recht locker flockig daherkommen, die sich thematisch in den Texten aber ernsteren Themen wie beispielsweise Endlichkeit und Tod widmen - an den sehr eigenen Texten mit ihren vielf'tigen Andeutungen sind auch die Terroranschl'e des 11. September 2001 auf NYC nicht spurlos vor'ergegangen.

Selbst wenn mir aktuell der Song "Security Joan" - dieser handelt von einem Flirt mit einer adretten Security-Mitarbeiterin am Flughafen - besonders gef'llt, letztlich erscheint mir die gesamte Platte mit ihrem f' Fagen typischen Mix aus Jazz, Soul, Funk, Rock und nicht zuletzt einer Prise Blues gerade auch wegen ihrer rhythmisch immer wieder 'erraschungen bietenden St'ke sowie des dichten Klangteppichs in bekannt perfekter Produktion als ein Muss. Eine Erg'zung jeder Plattensammlung.

Einfach wunderbar (un)zeitgem'!
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am 5. Juni 2016
Donald Fagen at his best - typischer Sound der, wenn man ihn einmal gehört hat, einfach nicht mehr mehr aus den Ohren will. Mich fasziniert der präzise Einsatz der Elemente Stimme, Backround vocals und Bläsersätze. Und alles wird begleitet von einem mitreissenden Bass. Die Scheibe habe mir allerdings als Highres- Dowload geholt - ein Traum auf der Hifi- Anlage.
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am 13. November 2012
...als ein durchwegs perfektes Album ! Hier stimmt alles vom Gesang bis zur Instrumentierung und dem Arrangement!
Irgendwie war dieses Album unbemerkt an mir vorbeigegangen und ich bin erst mit seinem Neuesten (Sunken Condos) auf "Morph the Cat" gestoßen!
Schade, daß ich sowas damals verpasst habe, um so größer war die Freude über 2 "neue" Donald Fagen Alben!
Mein Favorit auf dem Album "What I do" was aber nicht heißt, das der Rest schlechter wäre - ganz im Gegenteil!
Klare Kaufempfehlung für alle Steely Dan und Fagen Fans!!
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am 20. März 2006
....man hört sie einmal, und wieder und wieder und jedesmal entdeckt man Neues und liebt diese Musik immer mehr...
Ich möchte garnicht so viel über dieses Album sagen, das haben schon andere ausführlich und treffend getan ...aber.... die DVD macht das Album noch einmal um Klassen besser ( soweit das überhaupt geht ). Für alle, die eine anständige Dolby Digital Anlage samt entsprechend guter Boxen haben, sei angeraten, sich das Album in DTS - Sound anzuhören ! Es ist ein Ohrenschmaus !!!!! Es ging beim Abmischen nicht darum, irgendeinen Live-Eindruck zu vermitteln, das wäre zu platt, funktioniert bei einer Studioaufnahme eh nicht ( bei vielen echten Live - DVD's übrigens auch nicht !! ) .. nein.. diese DVD hat andere Qualitäten. Wer also die CD schon hat, sollte sich ärgern...alle anderen >>> greift zur CD/DVD Edition ! Ihr werdet es keinesfalls bereuhen !!
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