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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der maßstab!
für mich gemeinsam mit nevermore's "this godless endeavor" DAS metal-album der letzten jahre. mastodon haben da nichts neues erfunden (wer tut das heutzutage noch?), aber die scheibe klingt zumindest, als wäre hardrock gänzlich jung und munter!

natürlich kann man jetzt einwenden, daß dream theater und andere mitunter ähnliche und...
Veröffentlicht am 28. Mai 2007 von commandercoriander

versus
16 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alles und genau deshalb nichts!
Sollte mich demnächst mal wieder jemand fragen, was ich in musikalischer Hinsicht für zu überfrachtet und überbewertet halte, anworte ich "Mastodon". Problem eins: Mich fragt niemand. Problem zwei: Das Album hat dennoch seine Freunde. Scharen von VISIONS Hörern feiern diesen Silberling ab, als wäre er die einzig verbliebene (und für...
Veröffentlicht am 4. Januar 2007 von Stefan Schröder


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der maßstab!, 28. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
für mich gemeinsam mit nevermore's "this godless endeavor" DAS metal-album der letzten jahre. mastodon haben da nichts neues erfunden (wer tut das heutzutage noch?), aber die scheibe klingt zumindest, als wäre hardrock gänzlich jung und munter!

natürlich kann man jetzt einwenden, daß dream theater und andere mitunter ähnliche und vielleicht sogar technisch ausgereiftere klangbögen spannen. das eindeutig lustigere album ist dieses hier. weil sie sich einfach nicht zu ernst nehmen, weil sie mit einer atemberaubenden kraft spielen, weil sie trotz aller breaks und noise-explosionen immer auch mal unglaubliche melodien draufpacken - und wenn ihnen auf einer nummer schon mal die sicherungen komplett durchbrennen und sie (bladecatcher!) draufloswüten, als ob überhaupt nichts mehr einen sinn hätte (ist das jetzt heavy-free-jazz?), so ergibt auch das nach mehrmaligen durchhören einen song, der wunderschön ins gesamtkonzept passt.

sogar eine art ballade (pendulous skin) findet sich drauf, aber keine sorge, die nummer findet sicher niemals den weg auf die neue kuschelrock 93.

wem die scheibe gefällt, sollte übrigens auch mal in die neue cd "redemption through loseness" von kruger reinhören!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubendes Chaos, 14. September 2006
Von 
Daniel Thalheim (leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
Zwei Jahre nach Erscheinen des konzeptionell dem Wasser zugeordneten Progressive-Überfliefers „Leviathan“, steht nun das Konzeptalbum "Blood Mountain" in den Regalen. Es ist thematisch der Erde und deren Mythen, Gestalten und Legenden zugeordnet. Allein das Coverartwork von Paul A. Romano ist ein echter Hingucker und begleitet den Musikhörer illustrativ in die erdverbundenen Geschichten Mastodons.

Die Erwartungen waren hoch nach dem Überraschungsalbum "Leviathan". Sie konnten über die Maßen erfüllt und sogar übertroffen werden. Melodiöser, dichter, homogener und straffer geht die Band zu Werke. Beweis dafür ist bereits der zügige Opener "The Wolf Is Loose", der einen erstaunlich breakreichen Mittelteil besitzt. Anders das verträumt dramatische "Crystal Skull". Hier regiert das altbewährte Mastodon-Rezept, das mit Siebziger Jahre-Einsprengseln gehörig aufgemotzt wurde und die eine oder andere Überraschung bereit hält. Breakreich rast danach das Mastodon-Universum in nicht mehr nachvollziehbare Gefilde, schafft es aber dennoch die berühmte Brücke der Eingängigkeit zu schlagen ("Capillarian Crest", "Circle Of Cysquatch", "This Mortal Soil"). Besonders "Capillarian Crest" und "Circle ..." haben es in sich und bedürfen besonderer Zuwendung. Dermaßen krasses habe ich nicht einmal von Atheist oder Death gehört. "Circle Of Cysquatch" geht sogar ein Stück weiter, indem drastisch gescratchte Gesangsamples wahnwitzig durch die Musikfusion aus Jazz und Metal jagen und den Soundkosmos dichter gestalten als er ohnehin schon ist. Mit dem Instrumental „Bladecatcher“ setzt sich der klangvolle Irrsinn fort, wobei neben den harmonischen Gitrarrenleads von Brent und Bill extreme Samples gesetzt werden, die sogar aufgeschlossenen Grind- und Splattercorefans gefallen würden. Besonders lässig wirkt dagegen das sich steigernde Stück "Colony Of Birchmen", welches die alptraumhaften Bilder des Textes musikalisch kraftvoll umsetzen kann. Irgendwie erscheint besonders dieser Song dem surrealistischen Ecriture Automatique verschrieben zu sein, wo bruchreiche Wechsel unbewusste Schnelligkeit und Verlangsamung entgegen gestellt und durch Harmonien verbunden werden. Nur nach dem letzten Stück "Pendulous Skin" hätte sich die Band die lange Pause mit der kleinen klanglichen Albernheit sparen können. Aber vielleicht zeigt auch dies, dass sich die Band nicht so ernst nimmt, wie allerorten gedacht wird. Die atemberaubende Dramaturgie hält in allen Stücken aberwitzig an, wo dem Zuhörer kaum Luft und Erholung gelassen werden. Außer bei der gemütlichen Ballade "Pendulous Skin" am Albumschluss.

Im höchsten Grade wird bei diesem schwer verdaulichen Output der Fan gefordert, überrascht und nach mehrmaligem Hören in das Klang- sowie Traumuniversum eingelassen um hinterher nicht mehr rausgelassen zu werden. So packend und unübertrefflich war bisher noch kein Album, das ich hörte. Detailreich mit Erinnerungen und Breaks bestückt, kann es unbedarften Zuhörern schnell auf die Nerven gehen. Es baut sich für jenen schnell auf, der sich dafür öffnen will. Aber da renne ich bei Mastodon-Fans offene Türen ein. Alle anderen, die sich diesem meisterlichen Kunstwerk nähern möchten, sollten unbedingt nach Risiken und Nebenwirkungen ihren Experten des Vertrauens fragen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Monolith..., 17. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
Wenn man sich die mannigfaltigen Rezensionen zu diesem Album durchliest, scheint "Blood Mountain" von Mastodon in erster Linie eins zu sein: extreme Geschmackssache. Auch wenn die Bewertungen sehr stark variieren, lässt sich doch eine Quintessenz herauslesen: das Album ist enorm vielschichtig und streckenweise sehr vertrackt.

Meiner Meinung nach ist das die große Stärke von Blood Mountain. Es polarisiert. Man mag es vielleicht als Größenwahn oder reines Virtuosengehabe interpretieren, dass die Band sich teilweise wenig nachvollziehbar gibt und den Hörer leicht überfordert. Ich finde jedoch, dass man, nachdem man ein wenig Zeit in das Album investiert hat, durchaus auch einige der komplexeren Strukturen nachvollziehen kann.

Das Album als progressiv zu Beschreiben ist nur im eigentlichen Wortsinne zulässig. Mit "progressiven" Bands des Schlages Dream Theater und Spock's Beard haben Mastodon nämlich wenig bis überhaupt nichts gemein. Die Amerikaner prügeln sich durch ein Set, das vor Rhythmusbrüchen und Breaks nur so strotzt. Kohärent scheint auf den ersten Blick wenig bis gar nichts zu sein. Trotzdem fällt mir hier der Zugang zu den Songs leichter, als auf Leviathan. Gleichzeitig sind die melodischen Zwischenteile und vereinzelt eingestreute Refrains nämlich auch eine ganze Ecke gewachsen. So bleibt das Album zwar über ganze Länge fordernd, belohnt jedoch auch Hörer, die sich noch nicht lange mit dem Werk beschäftigen, mit kleinen verdaulichen Häppchen. Die hervorragende Produktion und der eigenwillige Sound tun ein Übriges, um den Hörer bei der Stange zu halten.

Manchmal weiß man allerdings nicht, ob dann Titel wie "Colony of Birchmen" einen Kompromiss an die Nachvollziehbarkeit darstellen, wobei sie ja gewissermaßen schon immer Element des Mastodon-Sounds waren und hervorragend umgesetzt sind. Würde der künstlerische Anspruch allerdings weiter nach oben geschraubt, hätte wahrscheinlich auch ich das Album früher oder später frustriert in die Ecke geworfen.

Den Versuch, zwischen Progressivität und Harmonie zu balancieren, werte ich persönlich als sehr gelungen, aber genau hieran scheiden sich die Geister.

Mein einziger Kritikpunkt ist deshalb die über 10minütige Wartepause am Ende des Albums für einen Hidden Track, der nicht wirklich zwingend ausfällt.

Für mich ein Meilenstein im modernen, progressiven Metal.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Album kann ALLES !!!!, 3. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
Boahhh ' dieses Album ist schwer in Worte zu fassen ' es ist nach 2 Monaten Dauerrotation schon so groß , das es zu den 10 besten Metal Alben gehört die jemals gemacht wurden. Kein Witz !!!! - Natürlich nur unter der Voraussetzung man steht auf progressive, hirnverrenkende Kost für Ohr und Hirn. Musikalisches Kopfkino, das nicht abgedreht genug sein kann. Das geht vor allem an den Rezensent:seafrost hier ' genau das was er bemängelt ' hebe ich hervor ' nämlich dieses extrem technisch, hochwertige, Können an Instrumentbeherrschung und Songwriting ' wie es nur alle Lichtjahre durch Bands wie Dream Theater, Death, Cynic, SoaD, Communic oder anderen Kalliebern vorkommt. Blood Mountain ist so grandios und einzigartig das man es kaum in Worte fassen kann was einen erwartet.
70/80er Rock im Stiele von Black Sabbath und Motörhead gepaart mit Songstrukturen wie sie eher im Progressiven Death oder Doom Metal zu finden sind, treffen auf Gitarren Harmonien und melodische Sololäufe die so weit ausufern das man nicht genug davon haben kann.
Die Schlagzeugarbeit ist nicht von diesem Stern und treibt jeden einzelnen Song an den Rand des Wahnsinns. Experimentelle Stellen lauern um jede Ecke ' Song Strukturen die im ersten Moment simpel wirken nur damit sie sich so weit hochschrauben das sie am Ende in einem Rhythmischen Chaos Ende ' das trotzdem so fett im Ohr Hängen bleibt das man sich kaum vorstellen kann das so etwas anno 2006 überhaupt noch möglich ist.
Aber nicht nur Hecktick und Chaos beherrschen dieses Album ' sondern auch sehr viele Melodien und Harmonien. 'Chapilarian Crest' vereint alle diese Eigenschaften auf einmal ' dieser Song hat gleich nach der Einleitung einen fast 2-minütigen Gitarren-Solo-Part der dermaßen von Schlagzeug vorangetrieben wird das man vor Freunde fast aus dem Fenster springen möchte. Oder nehmen wir 'Hand of Stone' ' das ab 01:00 von einem hirnverrenkenden Rhythmusorkan in einen Melodiklauf mündet der am Ende in einer Gesangharmonie endet die einem erneut dem Wahnsinn näher bringt. Und dieser Song geht dann über in den für mich absoluten Übersong 'This Mortal Soil' dieser langsam und melodisch gehaltene Songs besticht durch seine weichen und verträumten Refrainparts ' die immer wieder mit Black Sabbath artigen Melodieläufen ausgeschmückt werden ' so das es eine wahre Freude ist sich diesen Song durchs Kleinhirn zu ziehen.
Und solche Momente zieht sich eigentlich durchs ganze Album. Wie ein Roter Faden den man eigentlich als Strick bezeichnen sollte, sieht es einem durch das ganze Album ' so das mans am Ende kaum abwarten kann das es wieder von vorne losgeht ' man fühlt sich sie wie in einer musikalischen Zeitschleife der man nicht entrinnen kann und will.

Dieses Album kann ALLES !!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progressiver Stoner, 19. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
Blood Mountain von Mastodon ist einmal mehr der Beweis,das Metalcore nicht von allen 'Newcomern' praktiziert wird, sondern manche Bands sich der Großtaten der 70er erinnern.

Alle Songs auf der Platte sind großartig geraten,transparent und druckvoll in der Produktion,abwechslungsreich zum Abwinken,verschachtelt und doch klar-Mastodon vereinen hier Widersprüche.

Besonders groß wird das Album immer dann, wenn es stark atmosphärisch wird, wie zum Beispiel im bedrohlichen und erhabenen 'Sleeping Giant', im stonerlastigen 'Colony of Birchmen', im genial melodischen 'This Mortal Soil' und im hippiesken und echo-hallenden 'Pendulous Skin' (mit einer Gastbotschaft von Josh Homme, Sänger und Gitarrist der Queens of the Stone Age.)

Rein musikalisch ist die Scheibe schwer zu beschreiben, von Stoner über klassichen Metal bis hin zu Thin Lizzy-Harmonien ist alles vertreten,was den Jungs aus Seattle offenbar gut gefiel.

Neben dem großartigen 'Red Album' von Baroness eins der besten progressiven Metalalben der letzten Jahre.Kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisch, 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
Dieses Album ist einfach nur der Hammer. Bombastischer Metal, den man in dieser Art schwer findet. Brachial, melodisch und auch mal chaotisch, super Stimmen (vorallem mag ich Troys Brüllen)... das Album trifft einfach nur genau meinen Nerv!
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5.0 von 5 Sternen Exzellent, 5. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
Freunde des albanischen Freejazz, hier gibt es ordentlich was auf die Ohren!
... und falls irgendjemand noch der Ansicht sein sollte Heavy Metall ist was für dumpfe Bierbäuche, der wird hier eindrucksvoll eines besseren belehrt.
Hochpräzise und auf den Punkt gebrachte Geschwindigkeitsattacken, wechslen sich hier mit überaus stimmigen Melodiebögen und Herz und Seele erfrischenden Breaks ab.
Der ängstliche Hörer muss beim Anhören dieses Albums einiges befürchten, jedoch sicherlich keine Langeweile.
Wer üblicher Weise Berührungsängst in Sachen Progmetall hat dem sei dieses Album empfohlen, hier sind vier exzellente Musiker am werkeln und wüten, dass es eine wahre Freude ist.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komplex - komplexer - Mastodon. Eine hybride Enzyklopädie des Metal., 4. März 2007
Von 
H. Gebauer (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
Das diese Platte neben den letzten Platten von ISIS und NEUROSIS einmal zu den besten und progressivsten Aufnahmen dieses Genres gehören wird, steht außer Frage. Wer sich diese Platte zulegt, braucht also als erstes offene geduldige Ohren, um sich diesem im positiven Sinne Overkill an Ideen, Tempiwechseln (Track 3, 5, 7), vertrackten Drums (TRACK 1, 4) mitunter sehr wüsten Noisecore-Attacken (Track 6), wilden Stillständen(etwa Track 8,9)und mitunter traditionellen Thrash-Metal-Attacken (das erste Stück "The Wolf is loose")und wahnwitzigen Instrumentalpassagen und dem überragenden letzten epischen Stück "Pendulous Skin" - auszusetzen. Merkwürdig und etwas unverständlich ist nur die Pause von etwa 10 Minuten zwischen dem Ende "Pendulous Skin" und dem wirklichen Ende der CD.

FAZIT: Diese CD enthält hochgradig verdichtete Musik, die sich kein Sekunde laissez-faire erlaubt. Eine Art hybride Verknüpfung beinahe aller Genres und Subgenres der Metalmusik zu einem komplexen Soundgebilde. Alles hier ist durchdacht und trotzt vor muiskalischer Virtuosität und Intensität. Eine Platte für Hörer, die nicht gleich aufgeben, sondern sich musikalischen Abenteurn stellen wollen. Wer nach eingängiger, sozusagen purer Handbanging-Musik sucht, ist hier fehl am Platze. Ein wenig Hörerfahrung mit komplexer Metalmusik, die leider sehr rar ist, sollte schon vorhanden sein, sonst hat die CD bald eine dicke Staubschicht der Frustration.
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5.0 von 5 Sternen Geglückter Konzeptwahn, 16. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
Dieses Album von Mastodon ist mit das facettenreichste ihrer kompletten Geschichte. Stürmisch und doch hoch technisch im selben Moment. Jeder Song hat mindestens einen genialen Moment, welcher einem im Gedächtnis bleibt und das schaffen nur wenige Bands so wie Mastodon. Wie bei eigentlich jeder Veröffentlichung von Mastodon, brauch aber auch dieses Album mehr als einen Hördurchlauf um seine ganze Raffinesse zu entfalten, sollte jedoch kein Problem darstellen ;)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DissoziatiV, 3. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Blood Mountain (Audio CD)
An manchen Tagen: Wahnsinn! Ein Sound, fett und schräg, drängt aus den Boxen. Jede Sekunde gleichzeitig eine Herausforderung und ein Genuss. Die Gitarren erschaffen neue Klänge wie früher Morello's bei RATM. Das Chaos regiert und doch ist alles perfekt in Szene gesetzt. Selten spürte man das Genie wie es vom Wahnsinn umgarnt wird lebendiger und leibhaftiger. -- 5 Sterne

An anderen Tagen: Nervig! Die Lieder haben keine Struktur. Sounds werden nur zum Selbstzweck geschaffen und dann endlos breitgewalzt. Und bei den Vocals, die maximal über ein Drittel des Soundbreis gelegt sind, kann man nicht wirklich von Gesang oder Shouts sprechen - unverständliches Hintergrundgegrunze. Viel Ambition, wenig Kick. -- 2 Sterne

Macht zusammen dann 3,5 Sterne. Im Zweifel für den Angeklagten: 4 Sterne. Und aufgrund der Tatsache, dass manche Tage häufiger sind als andere durchaus gerechtfertigt.
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