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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Surround-Abmischung eines Klassikers
Die Erwartungen waren hochgesteckt, nachdem Steven Wilson bereits Ende letzten Jahres seine erste Neuabmischung aus dem Yes-Katalog, Close To The Edge, vorgelegt hatte. Und sie wurden weit übertroffen!! War CTTE in der 5.1 Abmischung schon herrlich räumlich und sehr detailliert in der Auflösung der Instrumentierung, so verblüfft nun die Neuabmischung...
Vor 2 Monaten von wommer veröffentlicht

versus
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch nicht am Ziel.
Interessanterweise bestehen zwischen Yes und Genesis bezogen auf das jeweils dritte Album der Band deutliche Parallelen; sowohl "The Yes Album" als auch "Nursery Cryme" wurden 1971 veröffentlicht und gelten jeweils als erstes "klassisches" Album, bedeuteten das Debüt für einen prägenden Gitarristen mit dem Vornamen Steve (Howe hier, Hackett da) und...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2007 von G. Claußen


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Surround-Abmischung eines Klassikers, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Yes Album (+Blu-ray) (Blu-ray Audio)
Die Erwartungen waren hochgesteckt, nachdem Steven Wilson bereits Ende letzten Jahres seine erste Neuabmischung aus dem Yes-Katalog, Close To The Edge, vorgelegt hatte. Und sie wurden weit übertroffen!! War CTTE in der 5.1 Abmischung schon herrlich räumlich und sehr detailliert in der Auflösung der Instrumentierung, so verblüfft nun die Neuabmischung des Yes-Albums sowohl in der neuen Stereofassung als auch insbesondere in der Surround-Abmischung mit einer fantastischen Dynamik! Hier wird mal nicht alles mit der heute üblichen Kompression „plattgemacht“. Der Schlußteil von Yours No Disgrace, aber auch Würm von Starship Trooper und der Schlußteil von Perpetuel Change wirbeln wie ein Tornado aus den Boxen. Ein Sounderlebnis vom Feinsten!

Die Puristen werden jetzt sicherlich einwenden, dass ist aber nicht mehr der Sound, den ich damals in den 70er Jahren erlebt habe und der mich begeistert hat. Ja, damals haben wir mehrheitlich die Musik auch nur in mono oder gar nur aus dem Transistorradio gehört, aber es war etwas bahnbrechendes Neues, deshalb waren wir begeistert. Heute ist die Musik nichts Neues mehr, dafür haben wir die Möglichkeit aufgrund des technischen Fortschrittes, die Musik ohne Abstriche so zu hören, wie sie damals in den Studios aufgenommen und erstmals abgemischt wurde, und darüber hinaus, durch Neuabmischungen andere klangliche Interpretationen zu erzielen, so dass man das Gefühl hat, etwas ganz Neues zu hören. Das funktioniert natürlich nur, wenn die Neuabmischung mit sehr viel Fingerspitzengefühl, am Original angelehnt und ohne, dass Soundspielereien zum Selbstzweck werden, durchgeführt werden. Und das beherrscht Steven Wilson phänomenal gut!

Die jetzt erschienene Neuauflage des Yes-Albums auf Blu Ray Disc bietet nun für jeden das passende: Die Original-Abmischung von 1971, die neue Abmischung von Steven Wilson in Stereo- und 5.1 Format sowie, und das hat mich zusätzlich begeistert, eine neu abgemischte reine Instrumentalversion in Stereo. Auf die in den Extras und alternativen Album mitgelieferten Live-Aufnahmen kann man allerdings aufgrund der miesen Bootleg-Qualität gerne verzichten.

Als nächste Neuabmischung von Steven Wilson aus dem Yes-Katalog ist Going For The One im Herbst vorgesehen. Besonders würde ich mich freuen, wenn S.W. sich das innovativste aller Yes-Werke vornehmen würde – Tales From Topographic Oceans. Das wäre der musikalische Himmel auf Erden!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Genie-Streich der ProgRock-Klassiker, 2. Juni 2003
Das dritte Album der Band um Bassist Chris Squire gilt als der erste wirklich herausragende Schlag, einer Band, die als die Sperrspitze der ProgressivRock-Bewegung zu Beginn der 70er Jahre in England galt. Noch mit Tony Kaye an den Keyboards (kurz bevor der großartige Rick Wakeman diesen Posten einnimmt).
Songs wie "Yours is no disgrace" oder das wunderbare "Starship Troppers" sind längst Klassiker, die durch wunderschöne Melodien, ausgefeilte und bombastisch-anmutende Arragements und Jon Andersons hohe, klare Stimme auffallen. Durch Steve Howes Gitarre und den treibenden Bass von Chris Squire ist auf "Yes Album" schon der typische Sound der Band erkennbar, der dann auf den Nachfolgern "Fragile" und "Close to the Edge" zum Höhepunkt gebracht wurden. Hier ist alles noch ein wenig rauh und klobig, liegt wohl auch daran, dass Keyboarder Kaye beiweiten nicht die Fingerfertigkeit und Virtuosität von Rick Wakeman besitzt, der den Sound der Band weit melodischer gestalten konnte. Dennoch: Ein Traumalbum, eins der besten der Band.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Yes Album (+Blu-ray) (Blu-ray Audio)
Version CD + Blu-ray

mit DTS HD Master Audio 5.1

Schon die ersten angespielten Minuten wischen die Befürchtungen komplett hinweg, dass die Surroundabmischung ähnlich der CTTE nicht wirklich meinen hohen Erwartungen an einen Steven Wilson Mix entspricht. Selbst Bass gibt es hier zu bewundern, dazu in Anbetracht des Alters tollen luftigen Surroundsound. Der etwas niedrigere Volumenpegel ist zu verkraften und stellt keinen Mangel dar.

Auch musikalisch gefällt mir persönlich dieses Album besser wie CTTE.

Mir fehlt nichts.

Musik 10/10

DTS HD MA 10/10
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die ersten YES-Klassiker, 20. Januar 2000
Rezension bezieht sich auf: The Yes Album (Audio CD)
Nachdem die zwei ersten Alben von YES ('YES' und 'Time And A Word') nur mäßige Beachtung erhalten hatten, musste für das dritte Album etwas geschehen, um die Plattenfirma versöhnlich zu stimmen. Und das Wunder geschah: Der Wechsel von Gitarrist Steve Howe von der Band 'Tomorrow' zu YES war einer der größten Glücksgriffe, der der Band je gelang. Sein virtuoses und innovatives Spiel war genau das, was die Band brauchte, um zur Avantgarde des 'Progressive Rock' aufzusteigen, und für Howe lieferte YES den idealen ideologischen Unterbau für seine gitarristischen Ideen. Dermaßen mit neuem Potential ausgestattet, mietete sich YES ein Haus zum Proben und schrieb 'The YES Album'.
Howe zeigt auf TYA der verblüfften Zuhörerschaft, dass es auch eine Rockgitarre jenseits aller sattsam bekannten Klischees gibt. Allein die Tatsache, dass er auf einer dicken vollakustischen Elektrogitarre Rockmusik spielte, kennzeichnet ihn schon optisch als Nonkonformisten. Howe verarbeitet Einflüsse des gesamten Musikspektrums, von Jazz bis Country, zu einem unnachahmlichen, universellen Stil, der sich bis heute ständig auf einer Gratwanderung zwischen Verfeinerung und Rauheit befindet. Sein atemberaubendes Ragtime-Solo 'Clap' (nicht 'The Clap', wie fälschlicherweise auf allen Platten gedruckt), lässt nicht mehr den geringesten Zweifel, dass auf dieser Platte ein echter Könner seines Instrumentes sein Debüt gibt. Die Zeitschrift 'Guitar Player' kürte Howe für die folgenden Jahre regelmäßig zum 'Best Overall Guitarist' (und damit war nicht sein Bühnenanzug gemeint!). Eine Überschrift im 'Melody Maker' brachte einmal auf den Punkt, was damals viele Gitarristen beschäftigte: "Howe does he do it?"
Mit 'The YES Album' gaben YES nach einigem Suchen erstmals ein geschlossenes musikalisches Statement ab und legten den Grundstein für ihre Karriere als eine der wichtigsten Bands des 'Progressive Rock'. Die Stücke von TYA gingen fast ausnahmslos in die Liste der YES-Klassiker ein und sind auch heute noch sporadisch Bestandteil fast aller YES-Konzerte. Das ganze Album klingt noch etwas ungeschliffener als spätere Werke, was sicher zu einem großen Teil dem rocklastigen Keyboarder Tony Kaye zuzuschreiben ist. Dieser verließ die Band nach diesem Album dann auch - angeblich in gegenseitigem Einvernehmen - und ein klassisch trainierter Schüler des Londoner Konservatoriums, Rick Wakeman, erschien, um auf 'Fragile' sein furioses Debüt zu geben. Tony Kaye wurde später von Chris Squire für das Album '90125' wieder aus der Versenkung geholt.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das erste prgoressive Yes-Album, 3. August 2004
Auf diesem Album ersetzte Steve Howe den ausgestiegenen Gitarristen Peter Banks, so dass das klassische Yes Line-Up fast komplett war. Rick Wakeman stieß erst zum nächsten Album dazu. Howe drückt der Musik durch seine teils romantische, teils auch „frickelige" Spielweise gleich seinen Stempel auf. Desweiteren sind die Stücke im Vergleich zum Vorgänger-Album länger und komplexer geworden.

„Yours Is No Disgrace" ist ein echter Klassiker und gehört für mich zu den besten Yes-Songs ever. Es geht los mit Gitarrenriffs in einem interessanten Rhythmus, dazu gesellt sich ein treibendes Moog-Keyboard worüber Howe anfängt zu „frickeln", dann ziehen sich die Instrumente plötzlich zurück, der Rhythmus wird langsamer und Anderson setzt mit seinem Gesang ein. Im weiteren Verlauf des Stückes wechseln sich immer diese beiden Parts ab. Jon Anderson singt meistens bei den langsameren Parts, wo er nur von Bass oder Akkusitkgitarre begleitet wird, während bei den schnelleren Parts Moog und E-Gitarre dominieren. „Clap" ist dann ein Live aufgenommenes Solo-Stückchen von Steve Howe, auf dem er alleine auf der Akkustik-Gitarre zu hören ist. Mit „Starship Trooper" folgt der nächste Klassiker mit seinen interessanten Bassläufen und seltsamen aber zurückhaltenden Keyboard-Einlagen, die ich so nirgendwo anders gehört habe Das Stück besteht aus drei Parts. Im ersten dominieren elektronische Instrumente, gefolgt von einer Bridge mit Akkustik-Gitarre und mehrstimmigen Gesang. Im dritten Part gibt die E-Gitarre einen Rhythmus vor, zu dem sich Bass und Schlagzeug gesellen, ehe das Stück in ein Gitarrensolo mündet. „I've Seen All Good People" ist ein weiterer Yes-Klassiker. Der erste Part ist akkustisch gehalten (inklusive Blockflöte!) und hat ein simples, aber einfallsreiches Schlagzeug zu bieten und der erneut mehrstimmige Gesang ist wieder grandios. Das Stück steigert sich von Sekunde zu Sekunde. Es setzt schließlich eine Orgel ein, die das Stück in den zweiten, von E-Gitarre dominierten Part inkl. Boogie-Klavier überleitet. „A Venture" wird von Klavier dominiert und ist das simpelste Stück der Scheibe, ist dennoch ganz nett. „Perpetual Change" ist dann ähnlich aufgebaut wie „Yours Is No Disgrase".

Die Platte ist das erste progressive Yes-Album, wenn auch nicht so komplex wie spätere Werke. Es besteht dennoch fast nur aus Klassikern. Für Proggies besteht Pflichtkauf!
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5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker des Progrock, 1. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Yes Album (Audio CD)
Jon Anderson, Chris Squire & Co. beginnen mit diesem Album ihren Höhenflug der 70-er Jahre. Auch Gitarrist Steve Howe, der auf diesem Album seinen Einstand bei Yes hat, liefert mit dem Solostück "The Clap" einen absoluten Klassiker ab, der in der mittlerweile über 40-jährigen Geschichte der Band auch auf keinem Live-Konzert fehlen darf. Absoluter Höhepunkt der Platte ist "Starship Trooper" mit dem Endstück "The Würm", welches bei Steve Howe's früherer Band "Bodast" schon gespielt wurde.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast so perfekt, wie die späteren Glanztaten von Yes!, 11. Oktober 2003
Ein klein wenig unausgegoren ist THE YES ALBUM im Vergleich zu den alles in den Schatten stellenden Nachfolgealben CLOSE TO THE EDGE, FRAGILE oder RELAYER schon, dennoch macht es große kreative Sprünge im Vergleich zu den erszten beiden, stilistisch noch eng an den BEATLES oder KING CRIMSON orientierten Alben der Band aus Birmingham. Durch den Einstieg des Ausnahmegitarristen
STEVE HOWE, dessen Art zu Spielen sich aller Beschreibungsversuche entzieht, begann der Sound von Yes "zerklüfteter" und progressiver zu klingen. Schon der erste Song YOURS IS NO DISGRACE bietet dem Neuling in der Band die Möglichkeit, sich an seinem Instrument voll ausztutoben. Man sollte zum Vergleich mal die etwas wuchtigere und üppigere Version des Songs vom Livealbum YESSONGS zum Vergleich heranziehen, denn die Studioversion klingt nicht so flüssig, sondern etwas abgehackter, auch der etwas schiefe Gesangston Jon Andersons ist zunächst ein Grund zu schlucken. Der Song an sich und das geniale Solospiel an der Gitarre im Speziellen aber heben dieses Kabinettstückchen weit über den Standart früherer Veröffentlichungen, auch das Bassspiel Squires beginnt, unkonventioneller und eigenwilliger zu werden. Yes-Neulingen sei gesagt, dass die Bassgitarre bei Yes kein Rhythmusinstrument, sondern ein gleichberechtigtes Solo- bzw. "Kontrainstrument" zur Gitarre ist. Die im Lyceum aufgenommene Liveversion des Gitarreninstrumentals CLAP bietet HOWE weiteren Raum, sich voll an der Akustikgitarre auszutoben. Eine derartige rasante Fingerfertigkeit habe ich nur selten an eiener akustischen Gitarre gehört. Wirklich Klasse! STARSHIP TROOPER dann ist das erste große Highlight des Albums, ja es ist sogar ein Allltime-Klassiker, der im Studio sogar noch besser rüberkommt, als später in der "Schrammelversion" auf Yessongs. Die Struktur des Stücks ist dreigeteilt und wirkt nicht so aufgesetzt und an den Haaren herbeigezogen, wie zuvor bei YOURS IS NO DISGRACE, sondern wesentlich durchdachter. Daher ist dieses tolle Stück der erste waschechte ProgRock-Song von Yes. Die Schlussakkorde dauern fast so lange, wie der Song an sich und grooven mit Gänsehautgarantie aus den Lautsprechern. ALLE Instrumente sind hier gleichberechtigt, der Bass klingt hier wie ein gespannter Muskel, der zunächst im Hintergrund pumpt, um sich dann vor die Gitarre zu drängen. Auch der Gesang klingt hier viel besser; Jon Anderson nagelt jeden Ton fest. ALL GOOD PEOPLE ist eine klasse
Gute-Laune-Hymmne, mit a Capella-Einleitung und etwas Akustikgitarre. Klingt zunächst sehr folkloristisch; hat etwas von Jethro Tull. Der zweite Teil des Songs ist ein klassischer Boogie-Rockker und steht zum Anfaqng dieses Liedes im scharfen Kontrast. A VENTURE erinnert an den viele Jahre später erschienenen Stampfer DON'T KILL THE WHALE vom Album TORMATO, ist aber etwas unspektakulärer. PERPETUAL CHANGE kling anfangs total ausgeflippt und freakig, hat aber alles, was ein guter Prog-Song haben muss, nähmlich alles an musikalischen Ergüssen, was in acht Minuten reinpasst. Die Bonustracks sind leider überflüssige Schnipsel aus den Studiosessions. Fragt sich nur, warum es die Studioversion zu CLAP nicht auf die Ursprungsversion des Albums schaffte und man mit der Liveversion desselben Vorlieb nahm... Ansonsten bleibt ein überdurchschnittliches, sehr solides, aber noch etwas unausgergorenes Frühwerk der ProgRock Innovatoren.
Aber schon ab hier zeigt sich: Yes spielen keinen Prog, Yes SIND ProgRock. Kann sich sehen lassen!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch nicht am Ziel., 21. Oktober 2007
Interessanterweise bestehen zwischen Yes und Genesis bezogen auf das jeweils dritte Album der Band deutliche Parallelen; sowohl "The Yes Album" als auch "Nursery Cryme" wurden 1971 veröffentlicht und gelten jeweils als erstes "klassisches" Album, bedeuteten das Debüt für einen prägenden Gitarristen mit dem Vornamen Steve (Howe hier, Hackett da) und sind sich sogar strukturell ähnlich. Beide Alben haben auf der A-Seite zwei Band-Klassiker und Longtracks, unterbrochen von einem kurzen Zwischenstück. Auf der B-Seite geht es mit stärkeren Referenzen an das Frühwerk der Band und damit gemächlicher weiter.

Im einzelnen heißt das: Das "Yes Album", aufgenommen in der Besetzung Anderson - Squire - Bruford - Kaye und Howe, beginnt mit dem Paukenschlag "Yours is no Disgrace", in dem die Band all ihre Stärken ausspielt: Grooviges Bruford-Schlagwerk, kraftvolle Akkorde auf Kayes Hammondorgel, treibender Squire-Bass und akzentuierte Howe-Gitarre. Dazu der Tripel-Gesang von Anderson, Squire und Howe, rhythmische Besonderheiten, abwechslungsreiche Breaks und auch mal ruhige Passagen machen diesen Song zum Genuss. Es folgt "The Clap", Howes kurze und virtuose Nummer auf der Akustikgitarre. Für den weiteren Gang der Band ohne Belang, aber immerhin eine neckisch ausgefüllte Ruhepause vor dem folgenden "Starship Trooper". Dieses Lied gilt zwar auch als Klassiker, kann mich aber nicht so sehr begeistern; zu ähnlich und repetetiv sind die drei Teile dieses Longtracks in sich, was auf dauer eher nervt als freut.

Die B-Seite beginnt mit der Hippienummer "I've Seen All Good People", in der Anderson eine typische 60er-Melodie präsentiert und stilecht auch John Lennons "Give Peace A Chance" zitiert. Immerhin gibt es im zweiten Teil dieses Tracks auch mal etwas Bewegung. "A Venture" klingt mit seinem vertrackten Rhythmus schon eher nach späteren Yes, hat aber mit gerade mal dreieinhalb Minuten eher Fragmentcharakter. Außerdem spielt hier Kaye auch mal Klavier, was wohl damals Seltenheitswert hatte. Mit "Perpetual Change" steht am Ende des Albums noch mal ein Longtrack, auch wieder verspielt, aber harmonisch und melodisch meistens zu brav, und wieder dominieren einfache 60er-Harmonieideale. Aber auch dieser Song hat wieder etwas zu bieten, und zwar ein paar hübsche Power-Passagen, die den Gesamteindruck des Songs allerdings nur wenig steigern.

Die Remaster-Ausgabe enthält neben Singleversionen von "I've Seen All Good People" und "Starship Trooper" noch eine Studioversion von "The Clap"; insgesamt sind diese Bonustracks aber verzichtbar.

Fazit: Ein paar Klassiker, aber so ganz reif ist der Yes-Prog auf diesem Album noch nicht; zu sehr dominieren einfach gehaltene Melodien im Stil der 60er Jahre. Aber das änderte sich nach diesem Album, da wohl ab "Fragile" praktisch alle Lieder gemeinsam geschrieben wurden und Duo Anderson, gelegentlich assistiert von Squire, kaum noch alles dominierte.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast ein Klassisker, 6. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Yes Album (Audio CD)
Mit »The Yes Album« fing Yes ernsthaft an, seine ganz besondere Musik zu entwickeln
Das Album präsentiert der legendäre »Starship Trooper« - vielleicht das erste Epos der Band und zusammen mit den knackigen Eröffner »Yours Is No Disgrace« und den überragenden »I've Seen All Good People« die besten Songs dieser CD... der sich aber viel besser, charmanter und mehr autentisch auf gutes, altes Original-Vinyl anhört!
Um mit Yes anfangen zu wollen, wäre es gar keine schlechte Idee, mit »The Yes Album« anzufangen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein! - rockig, flockig, verspielt, kraftvoll, natürlich und nicht kopflastig :-), 5. Juli 2009
Von 
Toshé "Toshé" (Inner Outer Space) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Losgelöst von allen übrigen Yes-Produktionen (und das sollte man vielleicht mal öfters so betrachten... ;-) klingt dieses wirklich tolle Album relativ eingängig und auch ist voll von guter Laune und Spielfreude.

Es hat auch sehr folkiges Feeling zeitweise - dieses himmelblaue und diese klare Frische. ;-) Als hätten sie Aspekte vom dritten Led Zeppelin Album in ihre Musik intergriert. Und das macht diese Platte natürlich für einen großen Kreis interessant und ohne das sie sich deshalb anbiedern würde.

Gesanglich kommt alles sehr hymnenhaft, melodisch und erhaben. Sehr groß!
Steve Howe spielt Gitarre, als seie dies hier seine letzte Chance auf Erden! Er gibt wirklich alles! Virtuos, geschmackvoll und wahnsinnig! ;-) Ein Fest für Gitarrenfans!!! Und auch die restliche Truppe setzt Standards aber ohne bemüht zu klingen. Wenn hier was Prog ist, dann diese irre Sophistication und kontrollierte Stilsicherheit der einzelnen Mitglieder!

Auch das Songwriting sei noch zu erwähnen - sehr eigenwillig und schön wechseln die Stimmungsbilder und Spannungsbögen. Viele tricky Feinheiten und mit viel Detailliebe erschaffen.

Für mich nicht nur ein Yes-Milestone, sondern allgemein ein ganz großer Klassiker im "Rock", der jede gute Sammlung aufwerten sollte!!!

Liebe grüße und viel freude damit!
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