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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen28
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am 4. August 2008
die hier diskutierte frage, ob cream "damals" oder "heute" besser spielten, ist ebenso sinnlos wie die frage, ob diese konzertserie wegen des geldes oder wegen der freude initiiert wurde.

ich vermute: in beiden fällen - beides.

"damals" spielten sie wilder, ungestümer, emotionaler, schneller, im fall von ginger baker auch lauter, "heute" spielen sie ruhiger, überlegter, entspannter, und im fall von eric clapton auch intensiver. beide versionen haben viel für sich. was jetzt "besser" ist, kann man auch nach 37 semestern musiktheoriestudium nicht sagen, das entscheidet das herz, und zwar bei jedem mal hören aufs neue.

für meine ohren klingt jack bruces bassspiel hinreißend wie eh und je, wenn auch ein wenig weicher. seine stimme hat, das ist nicht zu leugnen, gelitten, aber die leidenschaft ist noch da ("sweet wine" zb). ginger bakers schlagzeugspiel kapier ich nach wie vor zu wenig, aber es ist enorm reizvoll, klingt aber hier ein bisschen sehr zurückgenommen. eric clapton überrascht mich positiv, ich halte ihn für den am meisten überschätzten guitar-hero aller zeiten, weil er sich eigentlich nie über das gepflegte blues-idiom hinausgehoben hat, aber hier spielt er wirklich stark, wild, aber mit hirn. die leidenschaftlichkeit, mit der er und seine gitarre sich durch "stormy monday" heulen, schlägt dem schärfsten skeptiker das schwert aus der hand.

ja, mir fehlt hier - beispielsweise bei "sunshine of your love" - die dringlichkeit, und mir fehlt ein ordentliches booklet! aber schlecht ist diese aufnahme keineswegs, nur anders.
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am 25. September 2005
"Cream" wurde als erste sogenannte "Supergroup" zusammengestellt und existierte nur gerade mal 2 Jahre (1966-1968). Eric Clapton (guitar/vocals), Jack Bruce (bass) und Ginger Baker (drums) zelebrierten grandiosen Bluesrock mit popigen Einflüssen, gemixt mit für die damalige Zeit ungewohnt harten Gitarrensounds. In dieser Zeit veröffentlichten sie 3 grossartige Studioalben. "Fresh Cream" 1966 (UK 6 / US 39), "Disraeli Gears" 1967 (UK 5 / US 4) und 1968 "Wheels Of Fire" (UK 3 / US 1). In Amerika hatten sie 1968 mit "Sunshine Of Your Love" (US 5) und "White Room" (US 6) sogar 2 Top Ten Hits in den Single-Charts. Nach ihrer Trennung erschien 1969 das Abschiedsalbum "Goodbye" (UK 1 / US 2), gefolgt von den Live-Alben "Live Cream" 1970 (UK 4 / US 15) und "Live Cream Vol. 2" 1972 (UK 15 / US 27). Bis heute erschienen unzählige Compilationen, Live-Alben und CD-Remasters...
Am 2.+3. und 5.+6. Mai 2005 vereinigten sie sich nach 37 Jahren und gaben in der ehrwürdigen Royal Albert Hall in London 4 gigantische Konzerte. Die alte Magie war tatsächlich sofort wieder da, das Publikum war begeistert und die Musiker zu Tränen gerührt. Obwohl vielleicht einige Fans die 2 Hits "I Feel Free" und "Strange Brew" vermissen werden, lassen die 19 Songs dieser Doppel-CD keine Wünsche offen. Eric, kurz vor seinem 60-sten Geburtstag, Jack (62) und Ginger (65) spielten zwar nicht mehr so ungestühm, roh und kompromisslos wie in alten Tagen, dafür aber technisch versiert, kontrolliert und beinahe schon entspannt.
Für alle, denen das aktuelle Clapton-Album "Back Home" zu popig und zu glatt produziert ist, bietet sich hier eine geniale Alternative. "Cream" performen mit viel Power, strahlen pure Harmonie aus und Eric Clapton präsentiert sich in Hochform. Diese CD ist nicht nur ein absoluter Hörgenuss, sondern dokumentiert auch Musikgeschichte und ein geradezu historisches Konzertereignis.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. November 2005
Cream re-united, das war die beste Nachricht des Jahres. Und der Kauf der Doppel-CD hat sich gelohnt. Dabei war ich beim ersten Durchhören leise enttäuscht. Alles Songs sind im Tempo (und auch in den Tonhöhen) etwas runtergenommen. Kein Song hat denselben aggressiven Drive wie einst. Besonders krass kommt das bei "Crossroads" rüber. Und auch der Jazz-Einfluss von einst ist schwächer geworden.
Je öfter man sich aber die CDs anhört, desto mehr entdeckt man die Feinheiten. Ginger Baker ist so gut wie einst, nur etwas mehr zurückgenommen. Jack Bruce ist wirklich gut bei Stimme und spielt den Bass perfekt. Die Überraschung - ja fast Sensation - ist Eric Clapton. Seine Gitarren-Soli sind wirkliche Perlen. In Melodieführung und Tonalität, in Kreativität und Technik wirklich nicht zu überbieten. Kein Solo ist langweilig. Als wollte Slowhand der jungen Generation beweisen, dass es mehr als reines Gitarren-Gejaule geben kann.
Schön wäre es, wenn hiermit eine neue Renaissance von freierem und kreativerem Spiel eröffnet wäre, jenseits aller Fertig-Konserven und allem Perfektions-Wahn.
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am 29. November 2005
Eine seltsame Überschrift?
Vor vielen Jahren, als ich noch ein Teenager war, galten Cream als Götter. Dann kam u. a. Punk und ich rümpfte die Nase über Cream im Allgemeinen und Clapton im Besonderen.
Jetzt habe ich mich aus Nostalgie (?) wieder mit Cream beschäftigt. Ich hörte "Disraeli Gears" und diese Platte hier vom Reunion-Konzert. Erstere ist mitunter wunderbarer, mitunter prätentiöser psychedelischer Quatsch. "Royal Albert Hall" aber ist richtig gut. Die drei ältere Herren spielen hervorragend auf. Der Witz ist, sie interpretieren ihr eigenes Material besser als vor fast vierzig Jahren! Sie spielen dicht und ohne große Schnörkel. Die Gitarrensoli sind auf maximal 5 Minuten beschränkt. An einer Stelle dachte ich mir: Dass kommt mir bekannt vor. Das klang fast wie "Ahmed's Wild Dream", die ebenfalls superbe Live-CD von Gun Club. Aber die waren doch eher Punk und etwas völlig anderes?! Gut, Cream fehlt natürlich die existenzialistische Hysterie. Andererseits geht es bei beiden letztlich um dasselbe: einfache, starke Gitarrenmusik mit Bluesgrundierung.
Fazit: Baker, Clapton und Bruce haben dazugelernt und ich wohl auch. Offenbar können sich im Lauf der Geschichte (scheinbare?) Gegensätze versöhnen. Hoffentlich kommen sie nicht auf die Idee, eine Studio-Platte einzuspielen.
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am 8. Oktober 2007
Zunächst einmal Respekt vor der Leistung dieser - teilweise gesundheitlich stark angeschlagenen - älteren Meister, vor allem bei Jack Bruce. Das Konzert ist solide und auf einem musikalisch recht hohem Niveau, wobei besonders Clapton handwerklich deutlich besser spielt als in der "Urzeit", wo er sich gerne in unstrukturierte Soli verlor. Was einfach fehlt ist dieser unglaubliche Druck, diese Power, mit der speziell Jack Bruce und Ginger Baker damals Massstäbe setzten. Dazu trägt auch bei, daß die meisten Nummern durchwegs langsamer als seinerzeit gespielt werden. Leider kommt zusätzlich auch ein vermeidbares Sound-Problem dazu: Ginger Bakers früher dominierendes und geradezu wegweisendes Drum Spiel (vor allem Bassdrum) geht soundmäßig ziemlich unter, ganz besonders vermisst man aber den trockenen "fuzzy" sound von Jack Bruce's Bass, der das Stilcharakteristikum Dutzender Bruce Aufnahmen der letzten Jahrenzehnte war, und der jetzt einer "Weichei" Abstimmung weichen musste.
Trotzdem - gerade wegen Jack Bruce, den ich für den kreativsten Musiker der 3 halten, und dessen letzten Fotos leider nichts Gutes verheissen, ist diese CD und/oder DVD wichtig.
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TOP 500 REZENSENTam 29. Dezember 2008
Wär hätte nach dieser langen Zeit noch mit einem Auftritt der drei älteren Herren gerechnet. Lange ist es nun her seit sie zusammen auf der Bühne standen, aber sie haben kaum was an ihrem Esprit verloren und die Mischung aus Blues und Rock, wirkt auch heute noch elektrisierend.

Allerdings sind sie reifer und erfahrener geworden und das merkt mna der Liveaufnahme deutlich an. Handwerklich und bei den Solis immer noch eine Macht, sind die Titel ein wenig langsamer und nichts so "aggresiv" wie die alten Liveaufnahmen, aber 35 Jahre sind auch eine lange Zeit.

Dennoch sind die Soli noch immer geniale und klasse, die Titel sind sehr gut eingespielt, also handwerklich sehr stark, aber ein wenig das ganze auch glatt wirken läßt. Die Songauswahl ist durchaus gelungen, wobei mir zum Beispiel "I feel fine" fehlt.

Insgesamt eine Cd über die sich alle Cream Fans, aber auch jeder der Musik mag, sehr freuen können. Sie waren die erste Supergruppe und haben bewiesen das sie es noch immer könnnen.

Anspieltipps: White Room, Sunshine of your love und Born under a bad sign
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am 11. November 2005
Egal ,warum die Herren EC, JB und GB sich wieder zusammen getan haben: das Ergebnis war es wert. Im Vergleich zu dem heutigen Plastik-Computer-Gangster-Pop findet der Liebhaber hier handwerklich erstklassig gemachte Rockmusik ohne Schnörkel. Klar, die Lieder sind bekannt und auch nicht zeitlich angepasst - zum Glück. Die Drei können es eben und müssen dies auch niemandem mehr beweisen. Mein persönlicher Anspiel-Tipp ist der alte Blues-Klassiker vom "stürmischen Montag". Wie gut man dieses Gefühl nachvollziehen kann, wenn man Montag morgens müde und schlapp zur Arbeit krabbelt. Zugegeben, diese Musik ist nicht zeitgemäß, aber hervorragend!
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am 19. Oktober 2005
Wer hier behauptet, die Jungs von Cream seien vor 37 Jahren besser als jetzt gewesen sollte sich ernsthaft überlegen, ob er überhaupt das nötige Wissen über Musik und damit verbunden das Recht hat, eine solch hochtrabende Behauptung in den Raum zu werfen. Meiner Meinung nach spielen die drei heute besser, disziplinierter, abwechslungsreicher und technisch versierter als in den 60ern, wo ein Clapton beispielsweise gerade erst Anfang 20 war. Bekanntlich entwickeln sich Musiker mit dem Laufe der Zeit. Die Reunion Konzerte, die von Clapton angeregt wurden hatten nichts mit Geldmacherei zu tun. Es war schon lange geplant und ich bin sehr froh, dass es ein solch gigantisches Ereignis wurde. 5 Sterne sind hier mehr als angebracht!
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am 25. September 2015
Einfach nur Kult!Das Dokument einer gelungenen Wiedervereinigung 3er Superstars.Wer 2005 nicht live dabei war,hat hier die Gelegenheit noch einmal die Magie zwischen Jack Bruce,Ginger Baker und Eric Clapton mitzuerleben.Jack hat das Trio inzwischen für immer verlassen.Die Einschläge rücken immer näher....
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am 11. Dezember 2014
Die CD fürs Auto und die DVD für einen schönen Cream-Abend. Die drei sind älter geworden, gut, aber man merkt es nicht auf der CD. Es ist eine Superauswahl ihrer Stücke, genial gespielt, ein Klassiker jagt den nächsten, einfach super
Kann ich bedingungslos empfehlen!!
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