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Small Change
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Februar 2011
"Small Change" von 1976 ist nach zwei Studioalben und einer Live-Platte Toms vierte Aufnahme - und es ist die Quintessenz seiner ersten Schaffens-Dekade. In den hier enthaltenen elf Songs ist alles komprimiert, was seine 1970er Jahre ausmacht. Er erreicht in ihnen seinen ersten Höhepunkt. Wenn Sie sich nur ein Album des frühen Waits anschaffen wollen: hier ist es.

Es beginnt mit dem dramatischen "Tom Trauberts Blues", der balladigsten all seiner Balladen, um gleich darauf in das nervös vibrierende "Step right up" über zu gehen. "The piano has been drinking", die No 5, nimmt die Comedy des Live-Vorgängers "Nighthawkes at the diner" wieder auf. Wie Tom hier mit der Szenerie einer Bar sein doppelbödiges Metaphernspiel treibt, ist großartig und extrem witzig. Gleich darauf folgt "Invitation to the blues", das so traurig ist, dass man ein bisschen weinen möchte. Doch auch diese Stimmung wird gleich wieder gebrochen, denn nun folgen im letzten Drittel vier Songs aufeinander, in denen Tom uns in die Untiefen der großen Stadt mitnimmt, zu den Trinkern, kleinen Gangstern, Zuhältern, Obdachlosen und Tramps. Wie er ihre Verlorenheit in diesen Liedern aufscheinen lässt, ist atemberaubend. Zu all dem pulsiert ein fieseliger Jazz, aus dem sich vor allem das Saxophon immer wieder kreischend heraushebt, besonders in "Small Change", dem Titelstück.

Tom ist jetzt ganz bei sich. In den Liedern über die Abgestürzten, die Aus der Bahn-Geratenen und Gestrauchelten im kalten, dunklen Atem der Stadt - da, wo sie am finstersten und grausamsten ist - hat er sein Sujet gefunden. Er will unser Stadtführer in die dunklen Abgründe sein. Und wie bereitwillig wir uns von ihm mitziehen lassen, immer einen Block weiter, in noch eine Bar, noch schlimmer als die vorige. Er kennt die Leute hier. Und bald tun wir das auch.

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Dies ist der vierte Teil meines Annäherungsversuches an den Waitsschen Kanon. Zum Vorgänger gelangen Sie hier: "Nighthawks at the Diner". Weiter geht es bei "Foreign Affairs".
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1976 war es, als Alan Banks im Radio-Rockpalast das Album Small Change von Tom Waits präsentierte. Ich war total begeistert. Zu Weihnachten legte mir dann das Christkind die LP auf den Gabentisch. Weihnachten und Tom Waits. Die LP lief rauf und runter. Diese Festtage wurden dadurch unvergesslich. Nun haben wir 2014 und nun befinden sich bereits 18 Alben von Tom Waits in meiner Sammlung. "Small Change" ist aber über all die Jahre mein Lieblingsalbum von dem mittlerweile alten "Onkel Tom" geblieben. Ein Lied schöner und zugleich skurriler als das andere. Einfach unglaublich komisch ist und bleibt mein Lieblingssong "The Piano Has Been Drinking". "Tom Traubert's Blues" ist ein absoluter Klassiker. Gesang und Schlagzeug, geht denn das? Ja und zwar bei dem Song "Pasties & A G-String". Spartanisch, aber absolut allererste Sahne. herzergreifend auch der Song "Jitterbug Boy". Ein Album angefüllt mit Songperlen, wie ich sie auf kaum einem anderen Album finde. Für wahr "Small Change" ist die allerbeste Einstiegsdroge in die Waitssche Klangwelt. Deshalb kann ich jedem, der etwas für skurrile Typen wie Tom Waits einer ist und etwas für diese Art von Musik übrig hat, den Kauf dieses Werkes nur wärmstens empfehlen. Fünf Sterne reichen hier bei weitem nicht aus.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Small Change, angeblich in nur zwei Wochen in London geschrieben, war nach langen Irrungen und Wirrungen Tom Waits erster kommerzieller Erfolg. Ich finde die CD insgesamt sehr gelungen. Und: Sie enthält zwei seiner bekanntesten Songs, der grandiose "Tom Traubert's Blues" - zu dem es recht viele Cover-Versionen gibt - und "The Piano Has Been Drinking", was ein klein wenig zu seinem Markenzeichen wurde.
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20 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2000
Das erste Stueck ist leider erst durch die abscheuliche Cover verversion von Rod Steward bekannt geworden. Jeder der Waits version kennt unddie andere , weiss das das Lied von waits gesungen werden muss. Das 2 Stueck ist schneller Jazz, der Text ist abgefahren schnell und lustig, wenn man ihn verstanden hat. Jitterbug boy ist ein hommage an all die grossen amerikanischen Kuenstler Dieses Lied und die meisten nachfolgenden lieder haben ihm voll den Ruf eingebracht, gerne am Whiskey Glass zu nippen. Aber diese besoffene leicht rauhe Stimme passt auf den Inhalt der lieder wie die Faust aufs auge. Auch Menschen die Tom Waits normalerweise nicht moegen koennen sich bestimmt mit diesem Album anfreunden. Ich mags. Eine Mischung aus Pianobarblues, Jazz, Casablanca Nostalgie machen diese CD fuer jeden Man zum Hoergenuss. Pasties and G-String ist ein aufpeitschender Song, der zwar vielleicht leicht sexistisch ist. Aber da nur Drums und Waits Stimme zu hoeren ist, ein Muss beim aufstehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. April 2014
Wieder einmal Tom Waits.
Ein für mein Empfinden unterrepräsentierter Musiker der Geschichte, obwohl man sagen muß, daß es einem Tom auch manchmal schwierig macht. ( Arrangement der Stücke ist schon speziell, aber für mich genial)
Darf ich nur allein hören, meine Frau mag ihn gar nicht :D
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2012
TUTTI UNA SERIE DI ARTISTI CHE PIÚ O MENO HANNO NEL LORO GENERE QUAL'COSA DI SPECIALE!
IN QUESTO CASO SI TRATTA DI UN GENIO! SERVIZIO IMPECCABILE! GRAZIE!
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6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
... und empfiehlt mir eine Scheibe, die ich schon seit bald 20 Jahren in Vynil besitze und die bis heute zu den absoluten Favoriten in einer inzwischen nicht gerade kleinen Sammlung gehört ... "The piano has been drinking" und all die anderen Stücke, mit denen Tom Waits bekannt wurde und für die wir ihn bis heute lieben ...
Roland aus Dortmund
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