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Kundenrezensionen

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am 9. Februar 2011
Es gibt Menschen, die ganz tief in ihrem Herzen Tom Waits immer noch verübeln, dass er nach "Closing Time" nicht einfach so weiter gemacht hat. Mit dieser zarten, noch nicht vom Tabak und Alkohol gebrochenen Stimme. Mit diesen schwermütigen, leisen Klavierballaden immer hart an der Grenze zum Kitsch - aber nie jenseits von ihr. Sehnsuchtsvolle Telefonanrufe bei einer Frau, der man zum richtigen Zeitpunkt verpasst hat, seine Liebe zu gestehen - vor Jahren. Einsamkeit. Eine Ode an das alte Auto, das einen durch die Nacht trägt. Über allem leuchtet der Pampelmusenmond. Und nach Geschäftsschluss der Platte entlässt uns ein melancholisches Instrumental mit verwundetem Herzen in die Welt.

Der Himmel über diesem Debüt-Album von 1973 hängt voller schmachtender Geigen. Zart und dunkel brummt der Bass. Das Kaminfeuer knistert. Über dem Klavier glimmt im Dunkeln eine Zigarette. Lass uns kuscheln gehen.

Aber da ist eben auch der Eiscreme-Mann, der für einen tut was er kann. Und da ist der lange Spaziergang die Virginia Avenue hinunter. Mehr als 35 Jahre später wird ein alt gewordener Tom Waits von der "Fannin Street" singen, die man lieber nicht hinunter gehen solle, denn man würde in ihr verloren gehen, keiner würde einen in ihr mehr finden, eine Umkehr wäre nicht mehr möglich.

In "Closing Time" steht Tom am Beginn dieser Straße. Er wird in sie einbiegen - und wir werden ihm in ihre Untiefen folgen, durch dick und dünn. An ihren Anfang werden wir nicht mehr zurück kehren. Nur diese Platte führt uns manchmal an diese entscheidende Weggabelung zurück. Tom singt die Lieder von damals heute nicht mehr. Aber wir können sie einfach nicht vergessen.

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Dies ist der erste Teil meines Annäherungsversuches an den Waitsschen Kanon. Weiter geht es bei "The Heart of Saturday Night"
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am 17. Oktober 2003
... denn Tom Waits' Stimme klingt noch nicht wie ein verreckender Motor, so daß der Weichspülstimmengewöhnte nicht gleich entsetzt die CD aus dem Fenster wirft. Der Sound ist sehr klavierlastig, was nicht verwundert, denn dieses Instrument war die einzige Begleitung seiner Junggesellenjahre in verrauchten Pubs. Das faszinierende an Tom Waits im allgemeinen und auch an "Closing Time" im besonderen sind Toms geniale Texte, die trotz bissiger Ironie stets eine tief empfundene Menschenliebe gerade zu den Anti-Helden und klassischen Losern vermitteln (ich kenne eigentlich niemanden der an ihn herankommt, aber das ist wohl Geschmackssache). Das Album klingt komplett wie die (bitter)süßen Erinnerungen an unsere Jugendliebe, wie sie retrospektiv leider nie gewesen ist, seufz. Apropos Liebe: nach dem Album war ich so "verliebt" in Tom Waits, daß ich mich chronologisch bis zu den zugegebenermaßen sehr viel schwerer verdaulichen späten Alben durchgearbeitet habe, was sich definitiv lohnt, denn er wird immer besser. Obwohl - wenn man die YesYesYes!!! Dichte der Songs betrachtet, kommt nur noch "Raindogs" an "Closing Time" heran. Also - anhören und Herz verlieren.
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am 5. August 2002
Wer nur einen letzten funken romantik in sich spürt oder noch irgendwie empfänglich für stimmungen ist, der sei gewarnt vor dieser platte. sie macht süchtig, depressiv, betrunken, verliebt, anfällig für alle launen, dinge und situationen, die nur kurz vor dem hoch drehen der lichter in einer kneipe passieren können.
meine favoriten sind >grapefruit moon< und >i hope that i don't fall in love with you<, letzteres mit einem text zum heulen. hörts euch an, für mich die schönste melodischte tom waits cd.
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am 3. September 2000
Um's ganz kurz zu machen: Wer schlechte Laune hat und eine CD sucht, um sich mal richtig gehen lassen zu können, wer unglücklich verliebt ist und an einem Abend vielleicht ein bißchen betrunken... - dann ist es diese CD. "0l' '55", "I Hope That I Don't Fall In Love With You", "Martha", "Grapefruit Moon"... wirklich schöne Songs und nicht NUR schnulzig. Ähnlich "Ruby's Arms" von der CD "Heartattack And Vine". Ruhig und melodisch, keine jazzig-abgedrehte CD, die's von Tom Waits ja auch genug gibt. Wirklich großartig.
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am 26. März 2001
1973 ist er noch nicht der Charles Bukowski der Popmusik, wie sich Tom Waits einmal selbst nannte - auch wenn einige Lieder seine spätere Entwicklung andeuten (Ice Cream Man, Virginia Avenue). Hier präsentiert sich Tom Waits mit Balladen von unglaublicher, insb. auch sprachlicher Intensität. 'Martha', 'I hope that I don't fall in love' oder auch 'Lonely' gehören zu den Songs, die alle Begeistern bewegen, die sich von Musik mitreißen lassen und sich selbst immer wieder in Texten wiederfinden. Insbesondere die retrospektiv angelegte Geschichte über seine Jugendliebe 'Martha' ist wunderschön und bewegend (man achte auf den Streichereinsatz und den Chor). Überhaupt lohnt es sich auf die Texte von Tom Waits zu achten, da es soviel zu entdecken gibt. 'Ol' 55' und 'Grapefruit Moon' sind weitere hervorragende Songs. Wenn auch vielleicht nicht das musikalisch anspruchsvollste seiner Alben, so ist Closing Time auf jeden Fall sein schönstes Album.
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... viele Möglichkeiten sich zu verstecken, einzugraben, verkriechen und verlieren ... in Selbstmitleid, Trauer, Wut und FREUDE!
Ohne Zweifel, Tom Waits' Musik ist nicht bei jedermann beliebt und wenn, dann sowieso nicht in jeder Stimmung.
Das Album >Closing Time< steht für dustere in keinem Falle lebensfrohe Stimmung, kann ich nur feststellen und WARNEN!
Und doch! Es ist genau das Leben; das was uns allen passiert, passieren kann, wovon Tom Waits in seinen Liedern berichtet. Sentimentale, lebensmüde, resignierte Texte untermalt von ebenso sentimental traurigen Klavier- und Gitarrentönen und einem Saxophon ... da wird Abtauchen Pflicht, Vernunft abschalten! Mitsummen, mitheulen ...
Die unerwiderte Liebe besingt er gerne. Das Wegfahren von der Geliebten. Die gesichtslose Traumfrau ... Nicht zuletzt Martha ...
Ich finde man kann sie nie vollkommen verstehen, seine Lieder; die Texte sind ohnehin etwas verworren, unter Umständen autobiographisch? Aber Tom Waits ist auch bekannt als "hinters Licht"-Führer.
Dennoch ... manchmal ... ja, manchmal hat man vielleicht doch so Tage, an denen all das stimmt, und man versteht. All diese sentimentalen Geschichten, die er erzählt. Es gibt diese Augenblicke, da versteht man das urplötzlich alles: Dass das Leben ein bescheidenes (Schei...) Spiel ist ...
Und man denkt: „Wow!" Der muss es kennen das Gefühl. Ganz unten zu sein und doch ganz oben. Zweifelsohne kann man diese düsteren Lieder nur spielen und singen, wenn man die Stimmung und die Situationen selbst kennt.
Closing Time ... aus dem Jahre 1973, eines seiner ersten Werke. Und meines Erachtens sein bestes Album.
Wen die Übersetzung der Texte von Waits interessiert, dem sei das Album "Nach mir die Sintflut - Ambros singt Waits" von Wolfgang Ambros empfohlen, denn Ambros hat sich ausreichend (Aus)Zeit genommen um die Lieder - natürlich auf seine Weise, in seinem (wiener) Slang, neu vorzutragen/ zu interpretieren.
Angenehmes Abtauchen, wünsch ich!
Api©ula
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Dieses Album gehört in jeden Haushalt mit kulturellem Anspruch! Dieser Imperativ bei einem Musik-Album mag anmaßend scheinen, dennoch würde ich es nicht anders formulieren wollen. Das erste offizielle Tom Waits Album ist eine jener Produktionen, die jeder im Leben gehört haben sollte. Ob dann daraus die große Liebe wird und man sich nach und nach den gesamten Katalog der Alben dieses schrulligen Genies ins Haus holt, wird sich zeigen. Waits ist eine Klasse für sich und stellte dies schon mit seinem Debüt eindrucksvoll unter Beweis. Seine schrullig, abweisende Melancholie wirkt nicht selbstbeweinend, sondern eher trotzig und reflektiert für mich eine Haltung die ich verbeulten Optimismus nennen würde "Der Tag heute war nicht gut, die Nacht ist einsam, verraucht und hatte deutlich zuviel Alkohol, aber morgen geht die Sonne wieder auf und wenn nicht, dann eben übermorgen oder den Tag darauf..."
Ein Meisterwerk! Das erste von vielen die noch folgen sollten.
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am 15. April 2004
Auch wenn Tom Waits' neuerliche Sprachexperimente sehr interessant und auch durchaus hörenswert sind, so lege ich doch noch immer am liebsten diese "klassische" Waits-CD auf. Wunderschöne Balladen, wie "Ol'55" oder "Martha" sind die ideale Hintergrundmusik für gemütliche, aber auch melankolische Novemberabende.
Unbedingt kaufen! ;-)
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TOP 500 REZENSENTam 14. Juni 2009
Closing Time ist Tom Waits Debut-Album, doch obwohl ich dazu schon ganz anderes gehört habe, besitzt es viele Qualitätsmerkmale seiner späteren Werke, wenngleich hier seine Stimme noch nicht vom Suff und Zigarettenkonsum zerfressen ist. Aber er präsentiert sich darauf bereits als grandioser Songwriter, der wunderschöne und unendlich traurige Songs schreiben kann. Herausragend in dieser Hinsicht sind sicherlich "I Hope That I Don't Fall In Love With You", "Martha" und "Grapefruit Moon".
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am 8. Juli 2005
Dieses grandiose album ist ein zeitloses Meisterwerk, und steht weit oben in meiner persönlichen all time top 10.
Egal ob ihr nach einem harten Arbeitstag im Stau steckt, mit einem Glas Whiskey am Kaminfeuer sitzt, an einem regnerischen Herbsttag aus dem Fenster die flüchtenden Leute beobachtet oder nach einer durchzechten Nacht nicht aus dem Bett kommt. Diese CD ist für solche Situationen GESCHAFFEN.
its closing time....
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