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24
4,8 von 5 Sternen
On The Beach (Reissue)
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. September 2003
Man darf sich vom psychedelisch-kryptischen Cover (das übrigens bis hin zur Bedruckung der Innenseite eine exakte, verkleinerte Kopie des Original-LP-Covers ist) und dem Albumtitel nicht täuschen lassen: auf dieser Aufnahme hat Neil Young den Blues. Und zwar nicht nur, weil drei der Tracks, den Blues im Namen tragen. Das ganze Album ist durchdrungen davon. "Walk on" kommt noch recht entspannt und locker daher. Spätestens beim "Revolution Blues" aber, wechselt die Stimmung. Die Texte sind fast durchwegs düster und manchmal zynisch. Locker und swingend? Höchstens bei oberflächlichem Zuhören! Ein Vergleich mit Neil Youngs sicher nicht schlechtem, aber teilweise furchtbar kitschigem Megaseller "Harvest" ist vollkommen abwegig. "On The Beach" besitzt, unter der schillernden Oberfläche, viel mehr Tiefe! (Die Liner Notes stammen übrigens nicht von Neil Young selbst, sondern von dem mittlerweile leider verstorbenen Cajun/Blues/Country-Musiker Rusty Kershaw, der hier auf zwei Stücken Fiddle bzw. Slide Guitar spielt! Und die "entspannt-swingenden" Drums auf "Revolution-Blues spielt "The Band"-Drummer Levon Helm und nicht Crazy-Horse-Drummer Ralph Molina...)
Eine der besten Platten der Siebziger, ENDLICH als (gut klingende) CD zu haben. Wer jetzt nicht zugreift, ist selbst schuld...
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2004
Nachdem Herr Young Anfang dieses Jahrtausends endlich die Studio- und Remastering-Technik für ausgereift genug hielt, um damit einige seiner älteren Werke, auf deren CD Veröffentlichung der Fan nun fast 2 Jahrzehnte lang warten musste, zu bearbeiten, stand auch der Wiederveröffentlichung dieses Meisterwerks nichts mehr im Wege!
Nach dem kommerziellen Durchbruch mit HARVEST, schaltete Neil Young 1973 einige Gänge herunter und spielte zwei Alben ein. TONIGHT'S THE NIGHT, das aufgrund seiner nur bedingten Kommerzialität erst 1975 erscheinen sollte, und ON THE BEACH, das heute zu seinen Klassikern zählt.
Die etwas düstere, sehr blues-lastige Grundstimmung des Albums, steht ein wenig im Kontrast zu den teils ironischen, oftmals sarkastischen Texten, in denen Neil Young seine Erfahrungen während seines enormen Popularitätsschubs durch HARVEST reflektiert - mit Titeln wie Vampire Blues oder dem Titelsong On The Beach, der neben dem Ambulance Blues zu den Highlights des Albums zählt. Aber eigentlich wird man dem Album nicht gerecht, wenn man den einen oder anderen Titel herausheben würde, da dieses Werk nur als Ganzes gesehen sein beeindruckendes und sehr stimmungsvolles, wenn auch leicht depressives Flair entfaltet.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2007
...das ist vielleicht die Grundaussage des Albums und die Grundstimmung Neil Youngs im Jahr 1974: "And there aint nothing like a friend who can tell you you are just pissing in the wind." singt er im "Ambulance Blues" und bringt seine / vieler persönliche Situation damals auf den Punkt. Das tiefe und lange Tal nach den wilden 60ern und damit einhergehende persönliche Verluste im unmittelbaren Umfeld mündeten bei Neil Young in einem der depressivsten Alben der Rockgeschichte, das unabhängig davon oder gerade deshalb m.E. weit oben in der Liste der "ewigen" Platten steht. Die extrem gedrückte Stimmung zieht sich durch alle Lieder, genial sparsam instrumentiert, unterstrichen durch den larmoyanten Gesang. Sie nahm mich damals mit in der Zeit des deutschen Herbstes, der Nachrüstung, der AKW-Debatte, persönlich so empfundener omnipräsenter Staatsgewalt. Sie nimmt einen auch 33 Jahre später noch mit - unabhängig davon, dass Neil Young die Antwort auf die Situation schon vorab und im ersten Lied gab: "Walk On"
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2004
"Though my problems are meaningless, that don't make them go away" ertönt es auf dem gleichnamigen Song, sicherlich der Höhepunkt dieser Platte, aber nein - hier gibt es nur Höhepunkte. Neil Young hat hier den Blues...er strotzt vor Blues und Melancholie und ich würde sogar weitergehen und es als NY's bestes Album bezeichnen. Es befriedigt alle gleichermaßen. Die Akkustikliebhaber, die Liebhaber seiner Texte und Liebhaber innovativer Youngideen. Ein Meisterwerk und Muss für jeden um sich nach einem gröberen Überblick auch einen künstlerischen Eindruck zu verschaffen.
Sein wohl bestes Stück ist auch auf dieser CD: "Revolution Blues". Nie war Neil Young metaphorischer (On The Beach), pregnanter und verspielter (For The Turnstiles). Nie hat er mehr Roots, mehr Tiefsinn, mehr Zynismus (Vampire Blues), mehr Trauer und schleichende Schönheit (Ambulance Blues --> "You're only real with your make up on") gezeigt. Vom ersten bis zum letzten Song eine wunderschöne Offenbarung. Einfach nur atemberaubend. Ein Trost in Zeiten des Trauers oder einfach nur als Begleitung durch einen lauen Sommerabend. Ein stilles Meisterwerk!!!
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2003
Das wurde nun aber allerhöchste Zeit, dass man dieses großartige Neil-Young-Album endlich wieder kaufen kann. Jahrelang war das stimmige Konzeptalbum nicht mal als LP zu haben, und wer keine illegalen Quellen oder einen gut sortierten Second-Hand-Plattenladen kannte, der konnte (abgesehen von zwei Stücken, die auf dem Sampler "Decade" landeten) nicht in den Genuss dieser Songs kommen.
Gespannt darf man auf die Soundqualität sein. Der womöglich mangelhafte Klang bei einer digitalen Reproduktion war ja angeblich immer Neil Youngs persönliche Begründung, wenn er gefragt wurde, warum er diese Platten nicht als CD veröffentlichen ließe. Diese Rezension bezieht sich übrigens ebenfalls noch auf ältere Überspielungen.
Eines sei in die Rockwelt hinausgeschrien: Diese Platte müsst ihr alle haben! Im Gegensatz z. B. zu den - jetzt auch als CD wiederveröffentlichten - Alben "re-actor" oder "Hawks& Doves", die einige Young-"Spezialisten" immer als eher zweitklassig betrachteten (der Rezensent ist nicht dieser Meinung), gibt es keinen Zweifel: "On the Beach" muss jeder Rockfan und erst recht jeder Neil-Young-Fan unbedingt besitzen.
Die Höhepunkte von "On the Beach" sind die drei "Blues"-Stücke sowie eines der besten Songs von Neil Young überhaupt: Das Titelstück "On the Beach". Er spielte es übrigens seit Langem mal wieder live - auf seiner diesjährigen Europa-Tournee.
P.S.: Jetzt auch als CD zu haben ist der Quasi-Sampler "American Stars'n`Bars", der 1977 einige bis dato unveröffentlichte Stücke zugänglich machte und meines Wissens der einzige Longplayer ist, der die Original-Studio-Version von "Like a Hurricane" enthält. Diese Album war bislang nur als Vinyl-LP erhältlich.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"On the beach" ist ein Liebling der Kritiker. Beim Publikum ist es weniger erfolgreich, behaupte ich jetzt mal, ohne über die Verkaufszahlen informiert zu sein. Anders als das, ebenfalls bei Kritikern und Neil Young selbst, sehr geschätzte, aber schwach verkaufte "Tonight's the night" ist "On the beach" allerdings ein Album das ausschließlich brillante Songs mit guten Texten enthält, die noch dazu sehr angenehm klingen. Wer Neil Youngs Musik mag, sollte dieses Album unbedingt besitzen! Es ist ein Werk voller Melancholie, Nachdenklichkeit, Selbstmitleid und Sarkasmus. Einzig der erste Song "Walk on" ist fröhlich, hier spricht sich der Meister selbst Mut zu. Ansonsten ist bereits beim Blick auf die Songtitel klar, wohin die Reise geht: drei Mal Blues. Der coolste ist der Vampire blues", eine bissige Abrechnung mit der gierigen Ölindustrie. Entstanden zur Zeit der Ölkrise der 1970er. Wäre mal ein schöner Song für eine Fernsehwerbung. Passender als Lennons Kommunismus-Hymne "Imagine", das sich vor einigen Jahren ein Energiekonzern einverleibt hatte. "I'm a vampire baby, sucking blood from the earth."
Das majestätischste Lied, eines der besten, das Neil Young je geschrieben hat ist "Ambulance blues" - unbeschreiblich schön! Aber wie gesagt, eben auch ein Blues. "I never knew a man could tell so many lies. He has a different story for every set of eyes."
Wie für alles Neue braucht der Hörer etwas Zeit um mit On the beach" warm zu werden. Das Album enthält eben keine Hits und kein leicht eingängiges Gedudel, an das man sich ebenso schnell gewöhnt wie satt gehört hat. Wie bei den besten Werken des Meisters, "Harvest", "After the goldrush", "Comes a time" etc. entfaltet sich die ganze Größe dieses Geniestreichs am besten beim Hören des gesamten Albums. Aber auch einzelne Songs, ganz besonders Ambulance blues" sind für sich alleine schon brillant! Wie gut, daß es die Repeat-Taste am CD-Player gibt. Ach ja, CD's. Die mag der Meister bekanntlich nicht besonders und hat deshalb auch so lange mit der Veröffentlichung dieser Platte im digitalen Format gezögert, weil er mit der Klangqualität der kalten CD's unzufrieden war. Leider kenne ich die Vinyl-Fassung nicht. Aber diese CD klingt durchaus gut, auch über Kopfhörer. Und wer es noch besser will, der wartet auf die DVD-Audio Version. Mit Harvest" hat die Plattenfirma ja bereits begonnen, den Backkatalog in klanglich verbesserter Ausgabe zu veröffentlichen.

"On the beach" zeigt einen in sich gekehrten, grüblerischen und schwermütigen Neil Young. Im Titelstück bekennt er: "I need a crowd of people, but I can't face them day to day." Das ist sympathisch ehrlich und zweifellos besser als das manchmal nervige Publikum anzuspucken, wie es Pink Floyds Roger Waters tat. Neil Young nimmt sich hier mal eine Auszeit vom Showbusiness, nachdem er kurz zuvor mit "Heart of gold" am Scheideweg stand. Kurzfristig hätte er einer der kommerziell erfolgreichsten Stars der Siebziger werden können. Er entschied sich für eine lange, bis heute anhaltende Musikerkarriere und gönnte sich den Luxus seine Kreativität auszuleben. Die Fans lieben ihn dafür abgöttisch, auch wenn sie dafür Unfug wie "Trans" und "Everybody's rocking" erdulden mußten.

Anspieltipps: Walk on, Vampire blues, Ambulance blues
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Allein das Cover: Es ist ein diesiger Tag. Neil Young trägt ein hellgelbes, tailliertes Jackett und steht mit dem Rücken zum Betrachter und den Händen in den Taschen seiner weißen Hose am Wasser, links neben ihm seine Schuhe, rechts ein Liegestuhl. Im Vordergrund zwei Klappstühle, ein Tischchen, ein Sonnenschirm (dessen Muster seinerzeit das Innere der Hülle zierte), aus dem Sand ragt die Heckflosse eines 59er Cadillacs, und unterm Tisch liegt eine Zeitung mit dem Aufmacher "SENATOR BUCKLEY CALLS FOR NIXON TO RESIGN" - Die Watergate-Affäre hatte gerade ihren Höhepunkt erreicht. Die olle, nahezu blattlose Palme auf dem Backcover gehörte ursprünglich zur Bühnendekoration für die "Tonight's The Night"-Tour, die von so manchem Kritiker als Neil Youngs gezielter Versuch, seine Karriere zu ruinieren, erlebt wurde. Das Album "Tonight's The Night" sollte erst im Folgejahr [1975] erscheinen. Und wo wir schon wieder beim vielbeschworenen Fan-Konstrukt "Ditch Trilogy" sind: Wollte man anhand der drei Alben dieser Trilogy einen Spannungsbogen aufzeigen dessen Höhepunkt die Katharsis von "Tonight's The Night" repräsentiert, dann wäre "Time Fades Away" [1973] die unterschwellig brodelnde Anspannung davor - und "On The Beach" der Kater danach.
Eine gewisse Mellowness zieht sich durch diese Platte, die heutzutage von Vielen (darunter der Rezensent) als ein heimlicher Höhepunkt in Neil Youngs Schaffen betrachtet wird - sieht man einmal von "Revolution Blues" ab, in dem das erzählerische Ich ankündigt, die berühmten Stars in Laurel Canyon in ihren Autos umzulegen. Unschwer zu erkennen, daß Charles Manson, den Young persönlich kannte, diesen bedrohlichen und für einen reichen Rockstar doch ziemlich antithetischen Rocksong inspiriert hatte. "Revolution Blues" ist einer von Youngs intensivsten, atmosphärisch dichtesten Songs überhaupt - zu gefährlich für David Crosby, der die Rhythmusgitarre spielte und auf der dem Album folgenden CSNY-Tour darum bat, ihn von der Setliste zu streichen. Levon Helm und Rick Danko, die Rhythm Section von THE BAND machen einen großartigen Job: Sie bringen den Song zum Brodeln und legen einen erratischen Groove drunter, wie ein rhythmisches Spiegelbild des verwirrten und haßerfüllten Bewußtseins des Rockstar-Massenmörders.
Das fast dylaneske "For The Turnstiles" ist ein ganz anderer Boogie: Nur ein Banjo spielender Neil Young und Ben Keith an der Dobro. Die schrägen Harmoniegesänge im Refrain sind so soulful und gleichzeitig so abgewirtschaftet, daß es eine Freude ist. "All the great explorers/Are now in granite laid/Under white sheets/For the great unveiling/At the big parade" lautet eine Strophe. Das klingt nach Resignation, fast nach Zynismus. Was wollte Young verarbeiten? Vielleicht die unliebsame und ihn zunächst überfordernde, dann enervierende Erfahrung gesichtsloser Arena-Konzerte während der "Time Fades Away"-Tour? Man weiß es nicht, aber "For The Turnstiles" ist ein totales Unikat im großen Neil-Young-Liederkatalog und nach "Revolution Blues" der nächste Grund, sich "On The Beach" zuzulegen.
Die bereits angesprochene Mellowness verdankt sich, und da sind sich alle Quellen einig, den sogenannten "Honey Slides", einem hausgemachten Mischprodukt aus Haschisch und Honig, das während der Aufnahme reichlich konsumiert wurde und dem man eine Heroin-ähnliche Wirkung nachsagt. Vor allem auf der 2. Seite der ursprünglichen LP hat man den Eindruck, die Honey Slides hätten voll durchgeschlagen: Der Titelsong ist Isolation pur. "I went to the radio interview/But I ended up alone at the microphone". Dazu spielt Graham Nash ein bleiernes Wurlitzer und Ralph Molina einen katatonen Beat, dessen Müdigkeit und Schwere von Ben Keiths hohl klopfenden Percussions wunderbar illustriert wird. Youngs One-tone-after-the-other-Solo ist ein Ausbund an Coolness.
Der über achtminütige "Ambulance Blues" schwelgt zunächst in Erinnerungen an Youngs "Riverboat"-Phase (1969) und teilt später den Kritikern mit, sie würden alle nur in den Wind pi*!#en. Wenn man ihn diese Zeile singen hört, so lakonisch, so desinteressiert, dann glaubt man für einen Moment, er wäre zu allem fähig - trotz der Tatsache, daß "Ambulance Blues" eine Akustiknummer ist, getragen von Neil Youngs unverwechselbarem Gitarrenspiel und Rusty Kershaws entrückten Fiddle-Soli. Da schlägt die laid back rockende Leck-mich-am-Ar*!#-Hymne "Walk On", mit der das Album beginnt, doch deutlich freundlichere Töne an, trotz aller unterschwelligen Gereiztheit und Aggression. "See The Sky About To Rain" ist dagegen wieder total mellow, wozu vor allem Youngs Spiel auf dem Wurlitzer und Ben Keiths tolle Steelguitar-Licks entscheidend beitragen. Selten hat sich Pessimismus so einladend, so beinah plüschig angehört. "On The Beach" ist einmalig. Ich jedenfalls kenne keine Rockplatte, die eine derart spezielle Stimmung transportiert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2003
Endlich ist diese Perle aus Neil Youngs Back Katalog wieder offiziell erhältlich. Und die CD hat eine sehr gute Soundqualität, der Remix ist (im Gegensatz zu anderen NY-CD-Ausgaben) sehr gut gelungen! Ein Muss für jeden Musikfan
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2003
Endlich ist Sie da. Habe die LP vor 10 Jahren in San francisco 2nd Hand bekommen und seit dem sehnlichst gewartet. Ich widerstand sogar zwilichten Angeboten, die die LP auf CD gebrannt angeboten haben.
On the beach ist sicherlich das unterbewerteste Album von Neil Young, wahrscheinlich weil es kaum einer kennt. Ich schließe mich aber den anderen Rezensenten an: es war schon immer eine prima Platte. Musikalisch ausgereift, textlich sicher, düstere Vorahnungen kann man erkennen (Tonight's the night folgte darauf). Kurzum eine der besten Platten von Old Neil aus den Siebzigern. Und Sie passt prima in die "Trilogie" von Harvest, Harvest Moon und Silver and Gold, hört euch erst "on the beach" an und danach "Silver and gold".
Bitte jetzt noch die "live-LP" Time fades away veröffentlichen, denn Re-ac-tor brauch wirklich niemand.
PS: Journey through the past gibt es ja auch noch...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2013
Ein ehrliches Neil Young Album. Wenn ich in nachdenklicher Stimmung bin, dann höre ich mir die Lieder besonders gerne an. Neil Young hat sie wohl in ebensolcher Gemütsverfassung geschrieben. Ganz besonders finde ich, daß in 2 songs der Drummer Levon Helm(gest.2012) spielt ('See the sky about to rain' und 'Revolution Blues') und daß bei letzterem song Rick Danko(gest.1999) am Bass ist. Beides Vollblut-Musiker der legendären band von Bob Dylan und zu sehen in dem Film 'The last waltz' von Martin Scorsese, in dem auch Young seinen Auftritt hat.(Den ich glaube Einzigen zu dieser Zeit, weil die familiäre Situation ihn ganz zu Hause verlangte.) Danko und Helm haben charakterlich sehr gut zu Neil Young gepaßt, ich glaube da gab es eine besondere Wertschätzung, was ihre Musik anbelangte. On the beach hat außerdem ein sehr ausgefeiltes Cover, daß ganz zufällig aussieht, aber da wurde nichts ohne Überlegung plaziert . Neil Young hatte bestimmt Spaß dabei, es so aussehen
zu lassen.
'On the beach' gehört selbstverständlich in die Sammlung, wenn es nicht schon lange als LP drin ist.
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