Kundenrezensionen


71 Rezensionen
5 Sterne:
 (51)
4 Sterne:
 (13)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Album
Es gab mal eine Zeit, in der man sich beim Kauf! einer CD intensiv mit dem Konzept und der musikalischen Qualität beschäftigte und sich dann nach einigen Wochen ein Urteil gebildet hat. Alle, die jetzt gähnen, sollten sich die nächsten 30 CDs für diesen Monat runterladen und zwei Stunden nach Veröffentlichung des Albums eine Kritik...
Veröffentlicht am 19. Februar 2008 von R. Schmieder

versus
16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut.
Irgendwas in der Mitte. Nicht Fisch, nicht Fleisch.

Im Vergleich zu den Vorgänger-Alben fehlt mir an zu vielen Stellen der Druck, die Abwechslung, die Eigenständigkeit. Sie blinzelt vereinzelt durch, weicht aber sehr schnell wieder einer eher blassen Mischung aus Rock und Metal.

Sollte hier eine stärkere Abgrenzung Avantasias zu Edguys...
Veröffentlicht am 30. Januar 2008 von Amazon Customer


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Album, 19. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gab mal eine Zeit, in der man sich beim Kauf! einer CD intensiv mit dem Konzept und der musikalischen Qualität beschäftigte und sich dann nach einigen Wochen ein Urteil gebildet hat. Alle, die jetzt gähnen, sollten sich die nächsten 30 CDs für diesen Monat runterladen und zwei Stunden nach Veröffentlichung des Albums eine Kritik reinklopfen, oder was auch immer zwischen Downloads so zu treiben ist, doch alle anderen sind herzlich eingeladen,
Tobias Sammets Avantasia zu folgen und den grandiosen Songs die notwendige Zeit zu geben.
Der dritte Teil des Projektes führt den Hörer mit etwas anderem musikalischem Gewand genau dort hin, wo man als Hörer von Avantasia hin will.
Jeder ist eingeladen, das Booklet auszupacken und sich die CD in Ruhe anzuhören, dann werden die Freunde des melodischen Metal ein bezauberndes Stück Musik entdecken, welches gespickt mit Weltstars der Hartwurstszene durchgehend zu überzeugen weiß.
Die CD packt einen, ist klasse aufgemacht und verdient es redlich, entdeckt zu werden.
Die musikalische Klasse Avantasias und die hohe Qualität der Musiker
setzt sich deutlich von dem ab, was hier teilweise oberflächlich als kommerziell eingestuft wird, sie sind vielmehr Ergebnis genialer Ideen eines noch jungen Rockstars, welcher es wahrlich verdient hat, auch über den Tellerrand unserer Szene Respekt und Unterstützung zu erhalten - das mag zwar untrue sein, ist jedoch Lohn harter Arbeit!
Gänsehaut und Mitsingfaktor 100, Dauerrohr inklusive!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 4. Februar 2008
Allen Unkenrufen zum Trotze ist das neue Avantasia Album wie ich es erwartet habe ein Orgasmus für die Ohren. Sicherlich, an Metal Opera I und II kommt das Konzeptalbum nicht heran, da einfach nicht die Magie entfacht wird wie bei den beiden Vorgängern. Die Titel stehen diesesmal nicht einer so direkten Verbindung und sind sehr auf die einzelnen Charakter bzw. Sänger zugeschnitten. Nun zu den einzelnen Songs:
1. Twisted Mind
Schön hart rockender Opener mit einem genialen Roy Khan an den Vocals. Schwere Riffs und ein nach mehrmaligem Hören festbeisender Refrain machen dieses Lied zu einem Highlight. 5/5
2. The Scarecrow
Und da kommt schon das nächste Highlight. 11:11 Minuten purer Hörgenuss. Bombastischer Refrain, geniales Solo, ruhige Parts, ein toll singender Jorn Lande. Genial 5/5
3. Shelter from the Rain
Dieses Lied erinnert an Helloween, was für ein Zufall das Michael Kiske hier den Refrain singt :-). Ein Uptemposong der in der Mitte etwas rockiger wird. Totaler Ohrwurm 5/5
4. Carry me over
Ich muss zugeben der Song ist sehr radiotauglich. Eine Powerballade, die durchaus auch von Konsorten wie Nickelback od. Bon Jovi sein könnte. Trotzdem oder gerade deshalb ein sehr starkes Lied, toller nachdenklicher Text. 5/5
5. What kind of love
Die erste richtige Ballade und der erste und einzige Schwachpunkt im Album. Frau Sommerville hat zwar eine tolle Stimme, doch der Song ist zu schnulzig und passt überhaupt nicht in das Konzept des Albums. 3/5
6. Another Angel down
Es geht wieder steil bergauf. Das Lied ist schon aus der EP bekannt. Gibt nicht viel dazu zu sagen. Genial 5/5
7. The Toy Master
Ein weiteres Highlight auf der CD mit der Rocklegende Alice Cooper. Man hat den Eindruck der Song wurde entstammt aus einem Album von ihm. Geiler Refrain, geiles Solo, einfach ein geiles Lied. 5/5
8. Devil in the Belfry
Der Song erinnert an Key to my Fate von Edguy. Ein eher schnellerer Song und eins meiner Lieblingslieder mit einem tollen Mittelteil. 5/5
9. Cry just a little
Die zweite reinrassige Ballade auf dem Album. Deutlich stimmiger mit dem Konzept. Einfach schön zum Träumen. 5/5
10. I don't believe in your Love
Man muss einfach mal festhalten das Oliver Hartmann eine überaus geile Reibeisenstimme hat. Sehr straighter Rocksong, kein Highlight aber diese Stimme :-) 5/5
11. Lost in Space
Gibts nicht mehr viel zu sagen. Super Lied 5/5

Alles in allem wie schon erwähnt ein tolles Album das den Kauf verdient. Ich freu mich schon auf Teil 2.

Stay savage
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen übertroffen!, 13. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Stimmung war geteilt: hat Tobi sich von seiner Basis entfernt? Wird die CD ein "Rock/Pop"-Tonträger, fern ab von der Grundidee Avantasias?

Doch wie immer vertraute ich auf Tobias Sammets Fähigkeiten und wurde, dank eines VoiceOvers, vom Stuhl gehauen: ein Meisterwerk!

Es ist nicht typischer Power Metal, es ist aber auch keine befürchtete SoftRock Produktion á la Bon Jovi.

Fans vermissten bei "Lost in Space I+II" den typischen Avantasia-Bombast mit fetten Chören und hymnischen Refrain... voila! Auf "The Scarecrow" bekommt er alles, was er auf den EPs vermisst hat.
---

Bei "Twisted Mind" wird ein ziemlich atmosphärischer, aber dennoch relativ harter Opener geliefert.

Gefolgt vom Titelsong "The Scarecrow", der wohl mit seinen knapp 12 Minuten eine Art "The Seven Angels" bei den Fans sein wird. Es wechseln sich keltische mit orchestralischen Szenen ab, dazwischen ein hymnenhafter Kehrreim.

Titel 3 "Shelter from the Rain" ist eine sammet-sche melodische Speed-Metal-Kreation mit Kultfigur MICHAEL KISKE. Sehr schöner Refrain und eine Nummer, die wirklich die Basis von Avantasia verkörpert.

Mit dem Song "Carry me over" wird eine ruhige Ballade geliefert, welche aber im Refrain garantiert einen Ohrwurm hinterlässt.

Nun "What Kind of Love" -eine Ballade- mit Amanda Sommerville... ein sehr untypisches Stück für AVANTASIA, dennoch sehr schön und liebevoll arrangiert. Die Mischung machts: klassiche Instrumente, elektronische Loops, seichte Synthi-Pads! Hat Soundtrack-Charakter!

Titel 6, "Another Angel Down" war ja schon von der "Lost in SpaceI" bekannt... ein Song, bei welchem man auf jeden Fall Tobi's Note erkennt! Sehr schönes Stück!

Und jetzt: "The Toy Master" mit einer weiteren Gallions-Figur des Rockbereichs... Alice Cooper... Ein sehr dunkler Metal-Song, welcher mit einer ziemlich rührenden Bridge in einen, für den Text angemessenen, Refrain wechselt.

"Devil in the Belfry" wieder ein typischer Edguy-ähnlicher Sammet-Song mit einem netten SingAlong-Kehrreim!

Mit "Cry just a little" wieder eine phantastische Ballade, welche mit Orchester und A-Gitarre wunderschön eingeleitet wird, sich dann in eine hymnische Power-Ballad verwandelt, geliefert.

Bei "I Don't Believe In Your Love" geht es aber dann wieder ein bisschen rockmäßiger im Mid-Tempo weiter...

Enden tut "The Scarecrow" mit dem meist diskutierten, schon bekannten Song "LOST IN SPACE". Vielleicht wird so mancher jetzt anders über den Titel denken, da er sich wunderbar in den Kontext dieser CD einbettet.
---

Beim Hören dieses Meisterwerk muss man sich, um es vollends genießen zu können, mit der Thematik beschäftigen. Tobias Sammet hat einerseits ein Konzept-Album geschaffen, bei welchem man jedes Lied einzeln anhören kann und bei dem es keine Übergänge gibt. Dennoch zieht sich die Geschichte wie ein roter Faden durch den Tonträger.
Es handelt sich, soweit ich es noch aus einem Radio-Interview weiß, um die Geschichte eines Menschen, welcher isoliert lebt und sich nur durch Musik ausdrücken kann und so sein Dasein, was er fristet, verarbeitet. Auch hier wieder sehr metaphorisch zu verkleidet; die gesellschafts- bzw. sozialkritischen Themen bishin zur autobiographischen Verarbeitung.
---

Die Produktion:

Bei Metallern ist SASCHA PAETH bereits ein Name, wie in der kommerziellen Musik Dieter Bohlen... mit dem kleinen Unterschied, dass es Sascha wirklich drauf hat, was man an diesem Tonträger auch zu hören bekommt. Sowie als Tontechniker als auch Musiker hat es dieser Herr drauf! Was aus dem GATE STUDIO kommt kann nicht schlecht sein; sehr wichtig für E-Musik, da sich jeder Song individuell -auch durchs Mixing- ganz anders präsentiert.

Was kann man zu solch einem Tonträger sagen, der eine anspruchsvolle Geschichte hat, bei dem die Kompositionen genial sind und viele sehr sehr professionelle Gastmusiker, welche Teilweise schon Kult-Status in der Rock/Metal-Ära haben mitwirken und dazu noch einer den Posten des AudioEngineers einnimmt, der neben Mikko Karmila zu den besten gehört.

5 Sterne, da mehr nicht geht!

Viel Spaß beim Hören und Genießen!

Beste Grüße
Timo
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klasse Album!, 27. März 2008
Ich bin anscheinend einer der wenigen Rezensenten, die "unvorbelastet" von den Vorgängeralben das neue Album "The Scarecrow" angehört haben. Aufmerksam auf das Album bin ich durch einige Songs, die auf einschlägigen Radiosendern gelaufen sind, geworden. Insbesondere "Carry me over" hat sich dann recht schnell als Ohrwurm betätigt. Als ich dann im Internet gelesen habe, dass unter anderem auch Bob Catley von Magnum und Alice Cooper ein Gastspiel abgeben, hab ich mir das Album besorgt. Und wurde nicht enttäuscht! Für mich eins der besten Alben, die in den letzen Monaten den Weg in meinen CD-Player gefunden haben. Einzig das etwas schwächere "What kind of love" fällt etwas ab gegenüber den restliche Songs. Absolut genial der Track "The Toy Master", hier gibts Alice Cooper in Bestform. Im großen und ganzen also ein klasse Album. Sicherlich kein Meilenstein der Metalgeschichte (das erwarte ich auch gar nicht) aber 65 Minuten klasse Musik und hoffentlich nicht das letzte Avantasia-Album!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als die Lost in Space EP's, 9. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Himmel war ich skeptisch, nachdem ich Lost in Space 1 & 2 durch meine Boxen gejagt hatte. Irgendwie kam da überhaupt nicht richtig das Avanatsia Feeling rüber und meine Vorfreude auf The Scarecrow wurde merklich getrübt. Letzlich stand aber eigentlich außer Frage, sich das Ding auch zu kaufen und ich muss sagen: Gut das ich es gekauft habe.
Das dritte Avantasia Album ist anders als die Metal Operas und braucht etwas länger um wirklich nachhaltig begeistern zu können, hat es aber einen erstmal gepackt, bleibt ein souveränes bis außergewöhnliches Album, das in keiner Plattensammlung fehlen sollte und nur deshalb vier Sterne bekommt, da einige kleinere Aussetzer vorhanden sind.
Doch der Reihe nach: The Scarecrow bietet zunächst einmal ein sehr gereifteres Songwriting, schwer in Worte zu fassen, aber Avantasia klingen wirklich erwachsener und irgendwie reifer.
Etwa drei Songs gehen noch am ehesten in die alte Richtung. Da wären Shelter from the Rain, Another Angel Down und Devil in the Belfry. Muss man eigentlich nicht viel zu sagen.
Dann gibt es einige Midtempo Stampfer wie den Opener Twisted Mind und the Toy Master, die üblichen Balladen (What Kind of Love und Cry just a Little) und den absoluten Übersong und Titeltrack The Scarecrow, der mit Elf Minuten auch den längsten Track darstellt.
Und um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen: Alle diese Songs sind wirklich gut und empfehlenswert und jede Meckerei wäre Erbsenzählerei.

Getrübt wird das muskalische Paket nur von den bereits veröffentlichten Songs Lost in Space und Carry me Over, deren Poplastigkeit mir nach wie vor nicht gefallen und den Gesamteindruck erheblich schmälern. Darüber hinaus, und damit hätten wir dann alle Songs, kann ich auch mit I Dont belive in your Love eher weniger was anfangen. Ein Song der bei mir einfach nicht zünden will.

Absolut positiv stechen die GEsangsleistungen von Tobi Sammet und seinen Gastsängern heraus, allen voran der geniale Jorn Lande der für mich ohnehin über jeden Zweifel erhaben ist. Spielzeit Musik CD: etwa 65 min.

Auf der Bonus DVD findet sich ein Song by Song Interview, in welchem Tobi kurz auf jeden Song eingeht und dessen Einbettung in das Storykonzept zum besten gibt. Dann noch die beiden Videos zu Lost in Space und Carry me Over (ist eben traurig das zu den beiden schwächsten Songs Videos gedreht wurden) aber was solls, sowie überflüssige Making Ofs zu den Vids. Dann gibts noch als Audio Spur auf der DVD zwei Alternative Versionen vom Toy Master und I Dont believe in your Love. Läuft ebenfalls unter: Ganz nett, braucht aber eigentlich wieder kein Mensch.
Gesamtspielzeit DVD: knapp 35 Min.

Insgesamt ist The Scarecrow nicht ganz das Überragende Meisterwerk, aber trotz kleinerer Mängel in Pflichtkauf für jeden Edguy / Avantasia Fan bzw. für jeden Melodic Metal Fan generell.
Von mir eine klare Kaufempfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erster Höhepunkt des Jahres, 27. Januar 2008
Von 
Andre Schuder (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Tobias Sammet, seines Zeichen Chef der in jüngster Vergangenheit populär gewordenen Power-Metal-Band "Edguy", tanzte schon in jungen Jahren auf mehreren Hochzeiten. Mit "Avantasia" verband er über zwei hochklassige Alben eine epische Geschichte mit entsprechend epischen und melodiedurchtränkten Kompositionen. Leider ruhte das Projekt in den vergangenen 5 Jahren auf Eis, doch umso größer war die Freude unter der Fangemeinde, als Sammet eine Wiederbelebung ankündigte. Erste Vorboten sandte Sammet mit den beiden EP's "Lost in space I und II" Ende vergangenen Jahres unter die Warteten - und versetzte der Vorfreude damit einen Dämpfer, denn auf den beiden Scheiben gab es vorrangig popdienliche Austauschbarkeit zu hören. Mit Metal hatte das Meiste nicht viel zu tun.
Aber fast scheint es, als wollte uns Sammet damit bewusst auf eine falsche Fährte locken, so dass der Überraschungseffekt umso größer ist. Und das ist ihm gelungen, denn "The Scarcrow" donnert gleich mit dem Opener mächtig gewaltig aus den Boxen - und gibt damit die Marschrichtung für das Album vor. Außer bei den beiden wunderschönen Balladen "What kind of love" und vor Allem "Cry just a little" dominiert das volle Heavy-Metal-Brett. Über die Single "Lost in space" kann man sicher geteilter Meinung sein, aber Ohrwurmqualitäten kann man ihr kaum absprechen. Ansonsten jagt ein Höhepunkt den nächsten. Insbesondere der Titeltrack sowie das von Alice Cooper gesungene "The toy master" verdienen besondere Erwähnung. Auffallend ist, dass sich das Album stilstisch deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet. Während diese durchaus dem Kitsch-Metal zugeordnet werden konnten (was man nicht unbedingt negativ verstehen sollte), gehen Sammet & Co. auf "The Scarecrow" deutlich gereifter, erwachsener und vor Allem düsterer zu Werke. Auch die Story um Isolation und "Wahrnehmungstörungen" zeugt von einem größeren Reifegrad. Tobias Sammet hat seinen jugendlichen Spieltrieb unter Kontrolle ohne an Einfallsreichtum, Spielfreude und Leidenschaft eingebüßt zu haben. Ein großartiges Werk eines begnadeten Künstlers.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifer. erwachsener - gewohnt genial!, 27. Januar 2008
Man kann zum melodischen Metal oder Power Metal stehen wie man will. Natürlich reden wir hier von einem mittlerweile völlig überladenem Genre, dessen Reiz im Laufe der Zeit gehörig verloren ging, einige Alben kann, soll und darf man aber einfach nicht übersehen und genau dazu gehören vor allem die Outputs von Tobias Sammet, an dessen überzeugender Kunst, an dessen Genie man einfach nicht vorbeikommt! So ist auch *The Scarecorw* völlig unumgänglich und genial! Sammet befriedigt den Metal Fan mit Anspruch einmal mehr restlos, bietet unverzichtbare Power- Melodic Kost wie sie bereits die ersten beiden ersten Teile des #Avantasia# Projektes ausmachte, zeigt sich darüber hinaus gar musikalisch reifer denn je.
Man muss gar nicht mehr viel erklären, *The Scarecrow* ist unaufdringlich üppig und opulent, ist voll von zwingend grandiosen Melodien und Refrains für die Ewigkeit. Ein wenig düsterer und auch druckvoller geht der Mastermind diesmal zu Werke, webt das kleine Genie aus Deutschland seine hochkarätig und überragend agierenden Gaststars homogen wie eh und je in die ihnen zugedachten Rollen ein. *The Scarecrow* ist ein Meisterwerk, daran gibt’s nix zu rütteln!
Neben einem ein facettenreich wie nie zuvor agierendem Mastemind Sammet, der alle Register der Vocalkunst zieht, brillieren in den Titelrollen der Story ein wie immer grandioser Jorn Lande, ein beschwörender Roy Khan, ein perfekter Michael Kiske, ein kompakter Oliver Hartmann und ein gewohnt charismatischer Bob Catley. Darüber hinaus gibt’s bei der bombastischen Rock Ballade +What Kind Of Love+ ein superbes und hitverdächtiges Duett mit Fräulein Somerville und einen +Toy Master+ namens #Alice Cooper#, der beim gleichnamig düster und überlangen Megasong mit für eine der besten und stimmungsvollsten Metal Nummern seit langen verantwortlich ist, bei der allein der musical –artige Schlussteil Höhepunktsgarantie bietet. Sich in alle Details dieses, aufwändig, abwechslungsreichen und mit tollen Ideen gespickten Werkes zu verlieren scheint völlig unmachbar. Allein der Einstieg würde den Kauf rechtfertigen, allein +Twisted Mind+ und der 12-minütige Titelsong bieten alles was das Herz begehrt. Atmosphäre, Härte, orchestralen Bombast und in die Knie zwingende, völlig kitschfreie mehrstimmige Refrains. Bereits hier muss der Unschlüssige in die Knie gehen und das Testhören zum sofortigen Kaufargument kehren. Wo #Avantasia# drauf steht ist einmal mehr überdurchschnittliche Qualität drin. Es folgt ein um die andere Demonstration großen Songwritings. Egal ob typische Ohrwürmer der Marek +Shelter From The Rain+, +Another Angel Down+ oder der oberfett bombastische Hit +Devil In The Belfry+, es sitzt jeder Ton, es rappelt jeder Chorus im Kleinhirn. Wenn überhaupt kann man an diesem rundum gelungenen Album höchstens die typische Sammet’sche Bombastballade +Carry Me Over+ und das zugegeben poppige +Lost In Space+ $(das ein wenig an #Helloween#‘s viel gescholtenes *Chamäleon* Machwerk erinnert)$ beanstanden. Im Gesamtkontext haben aber auch diese Songs ihre Wirkung und Berechtigung!
Genau so muss ein Heavy Metal Konzeptalbum heute klingen, genau so muss man heutzutage fette Chöre, mehrstimmige Passagen und stimmungsvolle Refrains in ausufernde Metal Epen voll orchestraler Diskretion einbauen! *The Scarecrow* klingt düsterer und erwachsener, als seine beiden nicht minder genialen Vorgänger, ist ein perfekt produziertes und in schöner Artwork verpacktes Album, das am Stück gehört seine ganze Pracht entfaltet, dessen Songs aber auch einzeln perfekt funktionieren. Ein weiterer absolute Geniestreich aus dem Hause Sammet und das nunmehr dritte, völlig unumgängliche #Avantasia# Meisterwerk und einer der ersten heißen Anwärter auf die Stockerlplätze des Jahrespolls!
Mehr Kaufargument geht eigentlich kaum!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Scarecrow - Herz mit Hirn!, 9. Juni 2008
Tobias Sammet hat hier ein wahres Meisterwerk des melodischen Power Metals abgeliefert. Ich gehe auf jeden Song einzeln ein.

01: Twisted Mind
Der Starttrack erinnert noch des öfteren an die ersten beiden Avantasia-Alben: Schnell, melodisch, kraftvoll und doch vergleichsweise hart. Trotzdem wird der Song nach mehrmaligem hören langweilig.
4/5 Sternen

02: The Scarecrow
Der Namensgeber des Albums ist ein wares Epos, 11:11 Spielzeit. Dieser Titel erreicht locker die Klasse von The Seven Angels vom zweiten Avantasia-Album, nur das hier unnötige, pseudo-düstere Chöre weggelassen wurden und mehr instrumentales eingesetzt wird. Bei viel durchhören aber leider etwas langatmig.
4/5 Sternen

03: Shelter From The Rain
Jetzt kommen wir den Meisterwerken schon näher! Ein enorm schneller Song mit tollen Lyrics, guter instrumentalisierung und einem unglaublichen Feeling erwartet hier den Höhrer, dieser Song hört sich niemals tot!
5/5 Sterne

04: Carry Me Over
Kraftvolle halb-Ballade, die Strophen haben sehr fesselnde Lyrics und sanfte Instrumentalisierung, der Refrain dagegen hat eine enorm kraftvolle, emotionale Stimmung. Der ganze Song ist ein Emotions-Feuerwerk, und man kann richig die Verzweiflung des Hauptcharakters des Albums (ein Grundkonzept ist vorhanden) spüren. Hätte mehr als nur 5 Sterne verdient!
5/5 Sterne

05: What Kind Of Love
Langsame, stimmungsvolle Ballade, wird zum Teil von Amanda Somerville gesungen, was dem Song einen besonderen Touch verleiht.
5/5 Sterne

06: Another Angel Down
Meisterwerk des Power Metals. So eine unglaubliche Kraft strahlt kaum ein anderes Lied aus. Man kann sich der Kraft dieses Songs nicht entziehen, schon wenn das zweite mal der Refrain kommt singt man mit.
5/5 Sterne

07: The Toy Master
Psycho-Song trifft es in etwa. Sehr düstere Lyrics, und ein toller Sänger dafür.
5/5 Sterne

08: Devil In The Belfry
Ähnlich wie Another Angel Down erwartet einen hier schnurgrader Power Metal mit sehr viel Power und eingängigen, aber nicht langweilig wirkenden Lyrics.
5/5 Sterne

09: Cry Just A Little
Ballade, und wer die alten Avantasia-Alben kennt weiß wie gut die Balladen von Avantasia nun einmal sind. Zwar fehlt der mystische Touch des alten Avantasia (so wie in so gut wie jedem Stück) trotzdem das Anhören wert.
4/5 Sterne

10: I Don't Believe In Your Love
Aggresiv verglichen mit den anderen Power-Songs schlägt dieser Song zu. Schnell, mächtig, Avantasia.
5/5 Sterne

11: Lost In Space
Eine Ballade zum Abschluss. Egal wie oft behauptet wird das dieser Song nach Popmusik klingt: es stimmt nicht! Popmusik ist Zeug wie es im Radio läuft, und das hier klingt eindeutig NICHT so. Eine Metal-Ballade, eindeutig, die im Refrain große Power entfaltet, wenn auch nicht so viel wie Carry Me Over.
5/5 Sterne

Wie man sieht überwiegen hier die 5 Sterne. Wer also offen für neues ist, brauch dieses Album! Wer aber altes Avantasia erwartet und hören will, kauft sich hier das falsche Album. Jeder, der altes Avantasia will, soll auch die alten Scheiben hören, wir erfreuen uns so lang an den tollen Songs von The Scarecrow.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Statt Avantasia Pt. III: AVANTASIA 2.0, 31. Januar 2008
Mit "The Scarecrow" hat Tobias Sammet die ersten beiden (exzellenten) Alben nicht einfach fortgesetzt, sondern sein Projekt Avantasia umgekrempelt und aufpoliert, musikalisch wie inhaltlich. Das Konzept hat nichts mehr mit dem ursprünglichen, historisch-angehauchten Fantasy-Märchen zu tun. Avantasia (wohlgemerkt ohne einen Zusatz "Part III") - "The Scarecrow" handelt als Faust-Adaption von einem Einzelgänger, dem die "normale" Welt einen psychischen Knacks attestiert und dessen unerfüllte Sehnsüchte nicht nur von guten, sondern auch von zwielichtigen bis bösen Gestalten erhört werden. Diese Rollen werden von hervorragend passenden Gastsängern ausgefüllt: Alice Cooper, Oliver Hartmann und vor allem "Mephisto" Jorn Lande stehen mehr oder weniger auf der dunklen Seite, Bob Catley als "good spirit", Michael Kiske und Amanda Somerville stehen für das Gute und Schöne, teils Unerreichbare.

Los geht es aber mit Roy Khan, der in die Rolle eines Psychiaters passt wie die "Faust" (no pun intended...) aufs Auge. Und musikalisch ist der Opener TWISTED MIND eine "Faust"-dicke (ups...) Überraschung: tonnenschwere Mid-Tempo-Riffs, spannend-mysteriöse, effektbeladene Strophen, und im Refrain brachiale Chöre wie aus hundert Kehlen - ein eindrucksvolles Markenzeichen bei fast allen Songs. Kein Up-Tempo-Brecher also. Als allerfeinste Speed-Hymnen erweisen sich später aber die beiden Sammet/Lande-Duette ANOTHER ANGEL DOWN und DEVIL IN THE BELFRY sowie das stark Helloween-lastige SHELTER FROM THE RAIN, bei dessen Affenzahn-Refrain ausgerechnet Michael Kiske die Lead Vocals übernimmt und Kai Hansen die Gitarrenarbeit - glücklich machende Nostalgie.

Höhepunkt des Albums ist der 11:11 Minuten lange Titelsong THE SCARECROW, der wiederum kaum etwas mit früheren Avantasia-Alben gemein hat. Eine mysteriös anmutende Keyboardmelodie und mittelalterlich anmutende Trommeln schüren gleich die Neugier. In zunächst getrennten Sammet- und Lande-Passagen baut sich über lange, aber niemals langweilige Strecken bedächtig Spannung auf von balladenhaftem Beginn bis zum bombastischen Chorus. Es folgen ein großes Break - ein fantastisches Solo und ein überragender zweiter Teil, bei dem Jorn Lande so aggressiv zur Sache geht, dass man sich an den jungen Ronnie James Dio erinnert fühlt. Sehr gelungen sind auch THE TOY MASTER, dessen schaurig-düstere Atmosphären einem Alice Cooper wie auf den Leib geschneidert sind, und der superdynamische, melodische Heavy-Rocker I DON'T BELIEVE IN YOUR LOVE.

Darüber hinaus gibt es einige ruhige Töne auf dem Album. WHAT KIND OF LOVE ist anfangs zarte, später schwere Melancholie mit Somerville und Sammet, CRY JUST A LITTLE ein Magnum-beeinflusster Song mit viel Pathos für Catley/Sammet. CARRY ME OVER und LOST IN SPACE sind zwei klassische Metal-Powerballaden - gute Ohrwürmer, aber ohne jede Ecken und Kanten. Die Songs sind für sich alleine streitbar, runden das Gesamtalbum aber gut ab. So ist beim Durchhören der 64 Minuten von seichten und kraftvollen Balladen über dramatische Mid-Tempo-Dampfwalzen und Hochgeschwindigkeitspräzision bis zum Epischen alles am Start. Diese Bandbreite macht "The Scarecrow" sehr stark und unabhängig von seinen Avantasia-Vorgängern. Über die Songwriting-Qualitäten Sammets muss man keine Worte verlieren, ebenso wenig über die Klasse der beteiligten Instrumentalisten Eric Singer, Kai Hansen, Henjo Richter und Rudolf Schenker. Und für den perfekten, vielschichtigen Bombast-Metal-Sound mit detailreicher Orchestrierung sorgten dieses Mal mit den Produzenten Sascha Paeth und Miro (u.a. Kamelot, Rhapsody...) wahre Meister ihres Fachs.

Auf der Bonus-DVD spricht Tobias Sammet Song für Song über Story und musikalische Umsetzung, über Avantasia ganz allgemein und lässt ein paar heitere Anekdoten vom Stapel wie die vom unfreiwilligen, schneebedingten Umweg auf der Reise zum Video-Dreh nach Belgrad. Die dank Bluebox-Technik und Schauspielern professionell wirkenden Clips von CARRY ME OVER und LOST IN SPACE mitsamt Making-of sind gleich dabei. Die alternativen Versionen von I DON'T BELIEVE IN YOUR LOVE und THE TOY MASTER singt Sammet im Alleingang ohne Gaststars.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutlich besser als ihr Ruf!, 28. April 2010
Von 
Sicman "SiC_mAn" (buxtehude (westabsurdistan)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Obwohl der Herr Sammet nach Fertigstellung der beiden Metal Opera Teile verlauten lies das es keine weiteren Avantasia Veröffentlichungen geben wird, hat er sich Anno 2006 als die Arbeiten an THE SCARECROW begann, umentschieden um uns abermals mit einem Melodic Metal Werk aller erster Güte zu beglücken. Zugegeben, auch ich war erst mäßig begeistert von der rockigeren Grundausrichtung und den poppigeren Singles aber ich hab der Platte eine Chance gegeben und heute muss man ganz klar sagen, dass sie absolut ebenbürtig mit den Vorgängern ist. Die Songs sind im Vergleich zu den 2001/02 er Werken nochmal eine ganze Ecke abwechslungsreicher geworden. Von klassischen Speed Metal Hymnen der Keeper of the seven Keys Kategorie (SHELTER FROM THE RAIN), über fette Stadion Rocker ( I DON'T BELIEVE IN YOURE LOVE) bishin zu Bombastischen Balladen (WHAT KIND OF LOVE, CRY JUST A LITTLE) ist alles vertreten was das Fan Herz ausmacht. Auch die vermeintlich kommerziell ausgerichteten Songs wissen zu begeistern: CARRY ME OVER ist eine tolle Power Ballade für die Bon Jovi töten würden und das psychedelisch angehauchte LOST IN SPACE lädt zum träumen ein. Egal bei welchem Song, man spürt förmlich das alle Beteilligten mit viel Gefühl und Herzblut bei der Sache waren die Folge: 61 Minuten Dauergänsehaut! Der warme, druckvolle Sound bringt die Musik bestens zur Geltung, während leichte Orchestrierungen oder keltische Klänge für Filmatmosphäre sorgen.Keine Frage THE SCARECROW ist ein absolutes MUSS für jeden Melodic Metal Fan vorrausgesetzt man hat die Scheuklappen abgelegt. Dieses Album ist deutlich besser als ihr Ruf also nicht lange Fackeln und zugreifen! :) Die Limited Edition kommt im schön aufgemachten Digipack und enthält eine Bonus DVD worauf 2 Videoclips und ein Interview mit Tobias Sammet (leider nur in Englisch und ohne Untertitel) zu sehen ist. 5* für die Vogelscheuche!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

The Scarecrow
The Scarecrow von Avantasia
MP3-Album kaufenEUR 8,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen