newseasonhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos WHDsFly Learn More praktisch Siemens Shop Kindle Shop Kindle Autorip

Kundenrezensionen

61
4,7 von 5 Sternen
Elect The Dead (Standard Version)
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:6,89 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2007
Für mich als SOAD Fan waren die Erwartungen hoch, zumal man von Serj, der ja bekanntlich sehr kreativ ist einiges erwarten darf.

Für mich ist das Album kein müder SOAD-Abklatsch und auch wenn der eine oder andere mangelnde Innovativität bemängelt: Klar erinnert der Sound zuweilen an SOAD, aber warum auch nicht? Schließlich hat Tankian deren Sound entscheidend mitgeprägt und er wird sicher nicht das Rad neu erfinden.

Nichtsdestotrotz ein Album auf sehr hohem Niveau. Ich spare mir Einzelrezensionen der 12 Songs, die Geschmäcker sind nunmal verschieden - jeder Song hat seine eigene Note und ist auf seine Weise empfehlenswert. Meine persönlichen Favoriten sind u.a. "Empty Walls", "Saving us" und "Beethovens Cunt".

Die Texte sind zum Teil politisch brisant (Empty Walls, Unthinking Majority), zum Teil bemerkt man Tankians poetische Ader.
Der Gesang ist einfach große Klasse und das Piano ist klanglich eine Bereicherung.

Genug gequatscht, REINHÖREN!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2007
Was kann dieser Mann eigentlich nicht? Serj Tankian hat für das Album die meisten Instrumente eingespielt, die Songs und natürlich die Texte geschrieben, das Album im eigenen Studio aufgenommen und das Ganze dann auch noch selbst produziert. Klingt erstmal nach einen Befreiungsschlag, um alte Muster abzuwerfen und alles anders zu machen. Letzteres ist ihm nur halb gelungen, da sein Solo-Album trotz allem immer noch nach SOAD klingt, nur etwas ruhiger und nicht ganz so abgefahren.

Vielleicht ist aber genau das der Grund, warum es so gut ist. Immerhin wäre es fatal, wenn Tankian plötzlich einen anderen Weg wählen würde, um seine Botschaften nach aussen zu tragen. Auf der anderen Seite fragt man sich: wenn es doch so klingt wie immer, warum dann Solo?

Aber ich will die Selbstfindung des Herrn Tankian nicht in Frage stellen und will auch nicht den Eindruck erwecken, man müsste erst mal eine Nacht darüber schlafen, bevor man sich dieses Album kauft. Wenn man SOAD sowieso gut findet, dann kann man auch hier "blind" zugreifen. Wenn nicht, dann ist es eh egal, was ich schreibe.

Anspieltipps: Empty Walls, Saving us, Sky is over, Honking Antelope

BTW: auf seiner Website findet man zu den meisten Songs die Videoclips plus einem Interview, in dem er sich selbst gegenüber sitzt und sich über das neue Album ausfragt. Sehr sehenswert!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2007
Okay, der Kritikpunkt an dieser CD könnte sein, dass Serj Tankian auch Solo klingt wie mit seiner Band SOAD. Wie gesagt, könnte.

Serj Tankian beweist mit "Elect the dead" dennoch, dass er durchaus in der Lage ist, eine sehr gutes Album ohne SOAD abzuliefern, zumal er sich gesanglich weiterentwickelt hat. Er growlt und schreit nicht, wie man es bei SOAD-Alben gewohnt ist, auch hat seine Stimme teilweise einen Hauch Tenor, was neu und ungewohnt ist, aber sehr gut klingt.

Die Texte sind auch hier politisch motiviert und sozialkritisch, aber auf eine andere Art und Weise wie bei seiner Band. Es ist schwer zu erklären, am besten man hört es sich selbst an.

Viele Songs gehen einem ins (System Of A Down geprägte) Ohr, besonders das als Single ausgekoppelte "Empty Walls". Im Großen und Ganzen gibt es aber keinen Track auf der CD, der als wirklich schwach beschrieben werden könnte.

Musikalisch bewegt sich die Studioband im Fahrwasser von System Of A Down, was man wie schon erwähnt kritisch betrachten kann, aber mal ehrlich: Wieso soll etwas plötzlich schlecht sein, was schon seit 5 Studioalben Fans begeistert? (Persönliche Meinung: Alle schreien sofort "Stagnation" wenn sie etwas gewohntes hören, aber wenn ein Künstler experimentiert, ist es den meisten dann auch nicht recht,oder?)

Zum Artwork der Limited Edition ist zu sagen, dass die Idee, die Hülle wie ein Buch zu gestalten, nicht gerade neu ist, aber bei "Elect the dead" sehr schön anzusehen ist. In diesem "Buch" findet man die Lyrics, eigens geschriebene Gedichte von Serj, sowie Bilder von befreundeten Künstlern des Sängers.

Fazit: "Elect the dead" ist kein System Of A Down Plagiat, sondern eine sehr gut gemachte Rockplatte, die nicht nur für Fans von SOAD ein Muss ist, sonder auch Freunde guter Rockmusik begeistert.
CD kaufen, anhören, eigene Meinung bilden, trotzdem geil finden. ;-)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2007
Das ist das bestaussehendste Album, dass ich besitze. Das Album ist in einem sehr schönen, roten Stoff umhüllt, in der Innenseite ist ein kleines "Buch" mit allen Songtexten, vielen Gedichten sowie tollen Illustrationen. Das Album fühlt sich dank dem Stoff auch an wie ein Buch. In der Innenseite ist noch eine Membercard drinne, mit der man auf Serj's offizielle Internetseite Zugang zu exklusivem Material bekommt. Ein weiterer Vorteil dieser limitierten Special Edition: 4 Bonussongs auf einer zweiten CD's. Davon zwei Acousticversionen und zwei neue Songs. Also allein schon diese Pracht rechtfertigt einen Kauf! Das eigentliche Album ist einfach grandios! Ich habe es mir mehrere male bisher durchgehört und muss sagen: Es ist eines der besten Alben in diesem Jahr. Jeder Song ist klasse. Ich kann jedem dieses Album empfehlen, denn es ist super.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2008
Ich bin eigentlich gerade dabei, mich mit S.O.A.D. anzufreunden - was selbst mir altem Mike Patton-Fan zum Teil schwer fällt (dass die Jungs von S.O.A.D. aber wohl früher selber gern "Faith No More" und "Mr Bungle" gehört haben, hört man ihrer Musik definitiv an, finde ich).
Die Mühe, sich auf die Songs einzulassen, wird aber mit einer Erweiterung des musikalischen Horizonts belohnt, und irgendwann findet man das alles plötzlich ziemlich gut.

Wesentlich leichter zugänglicher ist da schon Serjs Soloprojekt hier.
Natürlich klingt das auch alles irgendwie nach S.O.A.D - aber schließlich hört man auch den "Mr Bungle"-Scheiben an, dass da die Stimme von "Faith No More" am Werk ist.
Alles andere wäre ja schließlich auch irgendwie enttäuschend.

Die Richtung ist aber insgesamt doch eine etwas andere - dass das Werk eingänglicher und radiotauglicher klingt als die Scheiben seiner früheren Band, mag Serj von manch enttäuschtem S.O.A.D.-Fan angekreidet werden - ich jedenfalls finds nicht schlimm, hat es doch den Vorteil, dass ich diese Scheibe auch im Auto hören kann, wenn meine Frau mit drin sitzt! ;-)
Es sind klasse Songs mit einer eindringlichen Stimme, und Serj ist einer der wenigen Sänger heutzutage, der eben nicht nur singt, sondern seine Songs interpretiert, sie nicht nur runterleiert, sondern sie leidenschaftlich lebt, sie präsentiert, sie fühlt.
Und wenn er schreit, dann schreit er, weil ihm danach ist - nicht wie bei "Linkin Park", wo geschrien wird, weil man das heutzutage halt einfach so machen muss.

Das Einzige, woran ich ein wenig rumnörgeln muss, ist, dass Serj an einigen Stellen ein wenig zu pathetisch an die Sache rangeht - zum Opernsänger reicht die Stimmgewalt halt dann doch nicht ganz!
Dafür wird einer der sechs Sterne für diese Scheibe wieder abgezogen, so dass insgesamt fünf übrig bleiben. ;-)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
66 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2007
Serj Tankian, so heißt der Frontman und einer der beiden Masterminds hinter System of A Down. Nach Mezmerize und Hypnotize entschied sich die Band eine Pause einzulegen (nicht aufzuhören!!!) damit jeder eigene Projekte verfolgen kann.
Für mich persönlich ist System of A Down die beste Band. Keine Band hat es geschafft mich so zu fesseln. Doch trotzdem muss ich sagen dass die ersten 3 Alben (Selftitled, Toxicity, Steal this Album) um Längen besser sind als Mezmerize und Hypnotize.
Das liegt für mich an 2 Faktoren:
1. Der geniale Frontman Serj Tankian muss immer mehr der (meiner Meinung nach nicht annährend vergleichbar guten) Stimme vom Gitarristen Daron Malakian weichen, welcher der 2. Mastermind hinter SOAD ist.
2. Der zu poppige Sound.
Man merkte auch irgendwie die Abgrenzung vom Style zu den alten 3 Alben alleine durch die Optik der Bandmitglieder.
Und nun kommt das erste Soloprojekt von Serj Tankian auf den Markt: ELECT THE DEAD
Eine Alternativ Rock/Metal Scheibe der feinsten Art. Dass Serj ein genialer Schreiber ist steht nicht zur Debatte, immerhin schreibt er auch Gedichte. Doch er ist auch ein genialer Musiker. Die ganze Scheibe ist alleine von ihm. Jedes Instrument hat er selbst gespielt und im Heimstudio aufgenommen (Bis auf die Drums, dort musste er Hilfe in Anspruch nehmen).
Für mich ist es DAS beste Album der letzten Jahre und ich finde es um einiges besser als die "neuen" beiden Soad Alben obwohl man das nicht vergleichen sollte. Obwohl die CD durch Serj nach SOAD klingt ist es nicht SOAD, das sollte man nie vergessen!
Für alle die System of A Down lieben ist es sicher genial, alle anderen sollten auch reinhören meiner Meinung nach ;) Es ist eine typische Berg- und Talfahrt. Die Songs sind meistens schnell, dann wieder langsam, sanft, dann wieder hart. Und dann werden die meisten Songs auch noch gegen Ende hin besser bzw. intensivieren sich. Es hört auch kein Lied apprupt auf. Alles sehr gefühlsvoll. Einfach perfekt, sag ich nur!
Zusätzlich wird es zu jedem Song ein eigenes Video geben!

Im Detail:

Empty Walls - 3:51: 12/10
Die erste Single aus dem Album und meiner Meinung das genialste Lied auf der Platte! Beginnt mit starken, schnellen Gitarrenriffs und mündet darauf in Sanfte Gitarrenklänge und dazu passendem Gesang. Dann nimmt der Song wieder mehr Fahrt auf und es kommt der sehr starke Refrain.
Dieses Prinzip zieht sich weiter durch das Lied und endet in einem noch intensiveren Finale.
Alles in allem ein sehr intensiver und gefühlsvoller Song!

The Unthinking Majority - 3:44: 10/10
Beginnt ebenfals mit ordentlichen Riffs und geht flott weiter um dann jäh von dem sich wiederholenden, langsamen, fast schon witzigen, Mittelteil unterbrochen zu werden.
Eines der interessantesten Lieder wegen der alternativen Instrumente im Zwischenteil und dem krassen auf und ab. Auch dieser Song wird gegen Ende hin noch intensiver.

Money - 3:55: 10/10
Beginnt mit einem schönen Pianospiel und gefühlsvollem Gesang. Doch dann unterbricht der harte und zackige Refrain die friedvolle Atmosphäre. Doch diese kommt gleich darauf wieder. Intensiviert sich im Mittelteil und entlässt einen wieder in den harten aber kurzen Refrain.

Feed Us - 4:34: 11/10
Harte Riffs lassen diesen Song beginnen und münden dann in ein leises, unwiederstehliches Gitarrenspiel. Es dauert nicht lange und man bekommt den sehr intensiven Refrain zu hören der wieder etwas härter ist. Danach geht es wieder sanfter weiter. Gegen Ende aber wird es wieder etwas härter und man kann sich dem Finale nicht mehr erwehren.
Einer der besten Songs meiner Meinung nach, vor allem der Wechsel zwischen Sanften und harten Passagen.

Saving Us - 4:44: 11/10
Beginnt sehr ruhig mit einem Gitarrenspiel und eher traurig. Auch Serj's Gesang wirkt sehr traurig. Obwohl der Refrain lauter und härter ist bleibt der Song in einer tristen Stimmung die einen sofort packt. Das soll nicht heißen dass der Song schlecht ist. Er ist ein eher langsamer Song aus dem Verzweiflung schreit.
Genialer Song, mit dem Video dazu muss man heulen!

Sky is Over - 2:58: 11/10
Die Einleitung macht eine kurze Pianoeinlage mit Serj's Gesang und mündet sehr schnell in den Ohrwurm Refrain. Im Mittelteil mischen sich dann kurze Metalriffs mit dem Pianospiel. Am Ende kommt noch einmal ein längerer Refrainteil hinzu und beendet einen wirklich genialen und flotten Song.

Baby - 3:30: 11/10
Sanfte Gitarrenklänge, eine sanfte Stimme, klingt nach einem Liebeslied. Doch wer hätte das Gedacht, der Refrain ist wieder sehr flott und wirkt sehr flehend. Man taucht sofort in diese Stimmung mit ein.
Wieder ein sehr gefühlsvolles Lied.

Honking Antelope - 3:49: 9/10
Ein sehr ausgeglichenes Lied das auch durch seine interessanten Pianoeinlagen besticht.

Lie Lie Lie - 3:34: 11/10
Fängt mit einem genialen Pianospiel an das sehr flott ist und wird dann vom Ohrwurmrefrain "Lie, Lie, Lie, Lie, Lie...." ersetzt. Ein sehr spaßiger Song, der einfach Fun macht. Diesmal kommt eine weibliche Stimme im Refrain hinzu die perfekt dazu passt. Sehr abwechslungsreich.

Praise The Lord And Pass The Ammunition - 4:24: 10/10
Dieser Song ist der experimentellste und einfach nur CRAZY. Und für alle die SOAD kennen, genial. Ihn zu beschreiben wäre wahnsinn. Hier ist alles drinnen. Anhören und einfach gehen lassen.

Beethoven's Cunt - 3:13: 9/10
Klingt meiner Meinung nach am ehesten nach SOAD. Auch ein sehr gelungener Song. Auch eine wilde Berg- und Talfahrt der Gefühle und des Härtegrades.

Elect The Dead - 2:53: 9/10
Der einzige wirklich dauerhaft ruhige Song des gesamten Albums. Auch eher traurig aber sehr gelungen vor allem wegen dem wirklich guten Pianospiel.

Alles in Allem wie gesagt eine ziemlich wilde, gefühlsvolle Fahrt. Man merkt die Entwicklung von Serj. Mich reisst vor allem seine Stimme vom Hocker, die mich einfach direkt in seine Gefühlswelt mitzieht. Es gab nur wenige Songs auf dem Album wo mir nicht ein Schauer über den Rücken lief. Ein so intensives Album gab es für mich schon lange nicht mehr.
11 von 10 Punkten für ein Meisterwerk von einem Meister!
Natürlich ist das meine Meinung und es wird genauso Leute geben die es absolut nicht mögen werden und die nicht so denken.
Ich habe hiermit die Erleuchtung gefunden um es richtig zu beschreiben ;)
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 4. November 2007
Während die amerikanische Band "System Of A Down" für unbestimmte Zeit eine Pause einlegt, begibt sich ihr Frontmann und Sänger Serj Tankian mit seinem ersten Soloalbum "Elect The Dead" of eigene Pfade. Eine Sache vorab: wer zu hohe Erwartungen an das Album stellt und davon ausgeht, dass dieses Album eindeutige Parallelen zu Alben von System Of A Down aufweist, sollte vorsichtig sein. Dies ist nicht ein Album von System Of A Down, sondern von Serj Tankian und dementsprechend eine Demonstration seiner vielen Talente. Das Album, zum großen Teil von Tankian im heimischen Studio eingespielt, ist ein durchaus gelungenes Werk, das die zahlreichen Facetten seiner Talente zeigt. Während einige Songs (z.B. "Empty Walls") erfreulicherweise sehr nach System Of A Down klingen, überrascht Serj Tankian mit einer hervorragenden Mischung aus kräftigen und melodischen, langsamen und schnellen, sowie klassischen und rockigen Songs. Dieses Album beweist, dass Serj Tankian ein sehr vielseitiger und stimmgewaltiger Künstler ist und dass er seine Talente in seiner Musik überzeugend darstellen kann.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2008
Das erste Soloalbum von Serj Tankian ist ein richtiger Kracher geworden. Zwar dringt der Stil von System of a Down bei einigen Songs noch durch, aber neue Einflüsse sind auf jeden Fall mehr als deutlich erkennbar.
Es gibt einige Songs, die mir direkt beim ersten Durchlauf gefallen haben, aber auf der anderen Seite natürlich auch Songs, die erst nach und nach auffallen und dadurch immer besser werden. Außerdem muss man manchmal auch öfter oder genauer hinhören, um die Intention Serj Tankians zu erkennen.

(1) Empty Walls
Die erste offizielle Single des Albums. Dieser Song beschäftigt sich mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und deren Folgen, was im dazugehörigen Video verdeutlicht wird. Man merkt sofort, dass Serj Tankian es ernst meint und sein Projekt entschlossen durchziehen will.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(2) The Unthinking Majority
Die erste Single des Albums, die allerdings nur als Download zu erwerben gewesen ist. Dieser Song ist trotz einiger erkennbarer Parallelen zu System of a Down musikalisch ein wenig schwächer als der erste Track dieser Platte, weiß aber vor allem aufgrund seines Themas zu überzeugen. Die Thematik wird durch den Songtitel bereits hervorragend beschrieben: die Mehrheit denkt, vor allem in der Politik, nicht mehr nach, wodurch die Demokratie in Gefahr gerät.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(3) Money
Wieder ein sehr kritischer Song. Beim ersten Durchlauf hat er mir noch nicht so gut gefallen, aber mit der Zeit wurde er immer besser. Der Song besticht vor allem dadurch, dass ruhige Strophen und aggressive Refrains perfekt miteinander harmonieren.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(4) Feed Us
Dieser Song hat eindeutig die volle Punktzahl verdient. Die ernste Thematik und die musikalische Umsetzung ergeben hier ein absolut perfektes Gesamtpaket, das sich auf den Zuhörer überträgt.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(5) Saving Us
Ob dieser Song eine Ergänzung zum Vorgänger darstellen soll? Wenn man einzig und allein auf die Umsetzung des Liedes schaut, könnte es sogar stimmen. Wieder einmal ein Song, der auf ganzer Linie überzeugt und in Person von Opernsängerin Ani Maldjian sogar weibliche Unterstützung bekommt. In diesem Song geht es um die Hilflosigkeit der Menscheit, ihre Träume und Hoffnungen.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(6) Sky Is Over
Die zweite offizielle Single des Albums. Meiner Meinung nach einer der besten Songs der Platte. Thematisch geht es hier um die Hybris der Menschheit, die stets das Beste erreichen, sich gegenseitig übertrumpfen und Herr über die Natur werden möchte.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(7) Baby
Bei diesem Song habe ich das erste Mal an eine Ballade gedacht, aber auch hier nimmt Serj Tankian wieder Fahrt auf. Hier werden wieder altbekannte Themen aufgenommen und behandelt: Herzschmerz, Eifersucht und Liebe.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(8) Honking Antelope
Hier wird die Thematik aus dem Song "Sky Is Over" noch einmal behandelt. Das lyrische Ich befasst sich mit den Fehlern, welche die Menschheit in Bezug auf die Natur gemacht hat. Im Ausgleich dazu wird die Welt die Menschen überleben, um eine neue Existenz entwickeln zu können. Rein musikalisch überzeugt dieser Song ebenfalls. Vor allem der Refrain hat mir hier gut gefallen.
Bewertung: 4/5 Pommesgabeln

(9) Lie Lie Lie
Dieser Song ist thematisch sehr gut gemacht und lässt aufgrund seines Songtextes mehrere Interpretationen zu. Auf der einen Seite könnte es um eine zwischenmenschliche Beziehung gehen, die von Lügen überschattet wird, aber auf der anderen Seite kann man diese Beziehung auch in Relation setzen zum Verhältnis eines Menschen mit seiner Staatsform. Die zweite Interpretation würde voll und ganz auf den politischen Charakter dieses Albums passen. Musikalisch ist dieser Song ebenfalls wieder gelungen - nicht zuletzt deshalb, weil die weiblichen Gesangsparts einmal mehr von der Opernsängerin Ani Maldjian übernommen werden.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln

(10) Praise the Lord and Pass the Ammunition
Hier wurde in meinen Augen ein wenig zu viel experimentiert. Der Sound ist leider alles andere als gut getroffen, was dazu führt, dass man den Gesang an manchen Stellen gar nicht versteht. Textlich sind zwar gute Ansätze vorhanden, leider fehlt in meinen Augen jedoch die sonst übliche Tiefe, um sie auch überzeugend wirken zu lassen.
Bewertung: 2/5 Pommesgabeln

(11) Beethoven's C***
Die musikalische Umsetzung wurde hier meiner Meinung nach trotz eines guten Intros nicht besonders gut getroffen. Einzig und allein der einmal mehr gut gelungene Songtext kann hier noch etwas retten. Serj behandelt hier einmal mehr eigene Erlebnisse und Erfahrungen in Sachen Liebe.
Bewertung: 3/5 Pommesgabeln

(12) Elect the Dead
Und zum Schluss kommt sie doch noch: Die Ballade. Und zwar eine richtig gute! Die musikalische Führung ist ziemlich schlicht gehalten, aber genau das macht sie meiner Meinung nach so gut. Hinzu kommt ein guter Songtext, der einmal mehr eine ernste Thematik behandelt. Hier geht es um die Vergänglichkeit der Menschheit, was bereits der zynische Songtitel ausdrückt, der gleichzeitig auch der Name des Albums ist. Jeglicher Besitz ist am Ende wertlos, da der Tod ihn neutralisiert. Und ein Serj Tankian lässt es sich natürlich nicht nehmen, so einen Song an das Ende des Albums zu setzen.
Bewertung: 5/5 Pommesgabeln
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2007
Kaum eine andere "neue" Band hat dem Rock/Heavy Metal-Business in den vergangenen Jahren mehr positive Impulse verliehen, als SYSTEM OF A DOWN. Musikalische Geniestreiche wie "Toxicity" , "Steal this album" oder das schier unschlagbare Doppelpack "Mesmerize / Hypnotize" sind nunmal der perfekte Schulterschluss zwischen extravagantem Songwriting, umbarmherziger Heaviness und herzerweichendem Pathos. Die perfekte Mischung aus Bands wie FAITH NO MORE, SLAYER, DEFTONES, MUSE, PRIMUS und den DEAD KENNEDYS...und halt irgendwie doch ganz anders.
Mit "Elect the dead" legt SOAD-Sänger SERJ TANKIAN - der schon seit Jahren für sein politisches Engagement, und als Mitbegründer der AXIS OF JUSTICE bekannt ist - sein erstes Solo-Album vor. Und hierbei handelt es sich tatsächlich um ein SOLO im herkömmlichen Sinne. Denn TANKIAN hat nicht nur alle 12 Songs selbst komponiert, sondern sogar noch fast alle Instrumente (Gitarre, Bass, Piano, Synthesizer...) komplett eingespielt. Lediglich die Drum-Parts wurden vom etatmäßigen PRIMUS-Schlagzeuger Brain eingetrommelt.
Was mich persönlich sehr überrascht hat, ist die Tatsache, dass "Elect the dead" von der ersten bis zur letzten Sekunde erstklassig funktioniert, und sich in musikalischer Hinsicht nicht hinter den Alben von SYSTEM OF A DOWN verstecken muss. Stilistische Parallelen zu seiner Hauptband kann und will TANKIAN jedenfalls garnicht erst von der Hand weisen, weswegen emotionalen Hymnen wie der tolle Opener "Empty walls", "Saving us" , "Lie lie lie" , "Money" , "Honking antelope" (ganz groß!) und das ruppige "The unthinking majority" in urtypischer SOAD-Tradition stehen, und auch auf z.B. "Toxicity" eine gute Figur abgegeben hätten. Hierbei legt der charismatische Sänger beim Songwriting vor allem ein Hauptaugenmerk auf packende Melodien und emotional mitreißende Hooklines, die allesamt Weltklasse-Format haben. Man höre einfach mal den dramatischen Songaufbau von "Baby" oder dem bereits genannten "Honking antelope", und man weiß was gemeint ist. Man hört "Elect the dead" jedenfalls eindeutig an, dass die Scheibe komplett auf dem Piano komponiert wurde. Lebendig, aufreibend, kraftvoll...und doch gleichzeitig so zerbrechlich. Und wenn man überhaupt einen Schwachpunkt auf dem SERJ TANKIAN-Debut finden will, dann ist es wahrscheinlich das wirre und unschlüssige "Praise the lord and pass the ammunition", welches so garnicht zum restlichen Material passen will, und daher als minimaler Ausrutscher gewertet werden kann. Ansonsten ist "Elect the dead" jedoch ein Erfolg auf ganzer Linie, und hat sich die Höchstpunktzahl von 5 Sternen locker verdient. Ich weiß nicht, wie es euch geht...aber das macht Lust auf mehr !!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2007
Ich habe das Album dank Vorbestellung pünktlich zum Release bekommen und gleich gehört. Angefüttert durch das bereits veröffentlichte Video waren die Erwartungen groß und wurden nicht enttäuscht. Aber, es ist anders als ich erwartete. Serj Tankian ist das Herz von System of a Down, das merkt man und gerade deshalb gab es vielleicht die Erwartung, das Album wäre ein SoaD-Album. Das ist nicht ganz so, auch wenn man ganz klar merkt, dass es aus der gleichen Feder stammt wie viele der alten SoaD-Songs. Das Album hat aber doch einen ganz eigenen Charakter, der vorallem durch den Einsatz des Pianos ausgedrückt wird! Die Texte sind gewohnt tiefsinnig, wie man es schon von System of a Down kennt und die Musik hat den gleichen verrückten Style. Es ist aber nicht zu überhören, dass die anderen drei Mitglieder der Band fehlen. Darum ist "Elect the Dead" anders als erwartet.
"Empty Walls" und "The Unthinking Minority" sind ja nun schon aus Fernsehen und Rundfunk bekannt und wirklich klasse! "Sky is over" oder "Baby" sind nicht weniger gut. "Lie Lie Lie" ist mein persönlicher Lieblingssong auf dem Album! "Praise the Lord and pass the ammunition" ist meiner Meinung nach ein absoluter Fehlgriff und passt irgendwie gar nicht in das Album! Der Titelsong haut einen auch nicht wirklich um. Aber abgesehen von diesen beiden Songs ist das Album sehr gut gelungen! Leider, leider, wie bei den meisten Künstlern sind 12 Songs einfach zu wenig! Mann kann sich natürlich die Ldt. Edition kaufen aber auch die dürfte nicht sehr viel mehr neues hergeben! Es hätten durchaus einige Minuten mehr sein dürfen! Aber für das erste Soloalbum echt gut.
Serj ist ein Meister, wenn nicht DER Meister!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Harakiri [Explicit]
Harakiri [Explicit] von Serj Tankian
EUR 9,79

Toxicity
Toxicity von System Of A Down
EUR 6,49