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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stark wie erwartet!
Für mich als SOAD Fan waren die Erwartungen hoch, zumal man von Serj, der ja bekanntlich sehr kreativ ist einiges erwarten darf.

Für mich ist das Album kein müder SOAD-Abklatsch und auch wenn der eine oder andere mangelnde Innovativität bemängelt: Klar erinnert der Sound zuweilen an SOAD, aber warum auch nicht? Schließlich hat...
Veröffentlicht am 1. November 2007 von romeofoxtrot

versus
14 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Serj Tankian auf eigenen Wegen
Ich habe mir das Album von Serj Tankian genau wie die meisten hier vorbestellt!
Für die Rezension habe ich mir bewusst lange Zeit gelassen, da auch dieses Album (wie auch die von SOAD)sehr facettenreich ist und man die Lieder nach zwei oder dreimlaigem hören nicht wirklich beurteilen kann.

1.)Empty Walls 10/10

Die erste...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2007 von Indigo-Flow


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stark wie erwartet!, 1. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Audio CD)
Für mich als SOAD Fan waren die Erwartungen hoch, zumal man von Serj, der ja bekanntlich sehr kreativ ist einiges erwarten darf.

Für mich ist das Album kein müder SOAD-Abklatsch und auch wenn der eine oder andere mangelnde Innovativität bemängelt: Klar erinnert der Sound zuweilen an SOAD, aber warum auch nicht? Schließlich hat Tankian deren Sound entscheidend mitgeprägt und er wird sicher nicht das Rad neu erfinden.

Nichtsdestotrotz ein Album auf sehr hohem Niveau. Ich spare mir Einzelrezensionen der 12 Songs, die Geschmäcker sind nunmal verschieden - jeder Song hat seine eigene Note und ist auf seine Weise empfehlenswert. Meine persönlichen Favoriten sind u.a. "Empty Walls", "Saving us" und "Beethovens Cunt".

Die Texte sind zum Teil politisch brisant (Empty Walls, Unthinking Majority), zum Teil bemerkt man Tankians poetische Ader.
Der Gesang ist einfach große Klasse und das Piano ist klanglich eine Bereicherung.

Genug gequatscht, REINHÖREN!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tausendsassa, 26. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Audio CD)
Was kann dieser Mann eigentlich nicht? Serj Tankian hat für das Album die meisten Instrumente eingespielt, die Songs und natürlich die Texte geschrieben, das Album im eigenen Studio aufgenommen und das Ganze dann auch noch selbst produziert. Klingt erstmal nach einen Befreiungsschlag, um alte Muster abzuwerfen und alles anders zu machen. Letzteres ist ihm nur halb gelungen, da sein Solo-Album trotz allem immer noch nach SOAD klingt, nur etwas ruhiger und nicht ganz so abgefahren.

Vielleicht ist aber genau das der Grund, warum es so gut ist. Immerhin wäre es fatal, wenn Tankian plötzlich einen anderen Weg wählen würde, um seine Botschaften nach aussen zu tragen. Auf der anderen Seite fragt man sich: wenn es doch so klingt wie immer, warum dann Solo?

Aber ich will die Selbstfindung des Herrn Tankian nicht in Frage stellen und will auch nicht den Eindruck erwecken, man müsste erst mal eine Nacht darüber schlafen, bevor man sich dieses Album kauft. Wenn man SOAD sowieso gut findet, dann kann man auch hier "blind" zugreifen. Wenn nicht, dann ist es eh egal, was ich schreibe.

Anspieltipps: Empty Walls, Saving us, Sky is over, Honking Antelope

BTW: auf seiner Website findet man zu den meisten Songs die Videoclips plus einem Interview, in dem er sich selbst gegenüber sitzt und sich über das neue Album ausfragt. Sehr sehenswert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch ohne SOAD eine Bombe von Album!, 20. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Limited Edition) (Audio CD)
Okay, der Kritikpunkt an dieser CD könnte sein, dass Serj Tankian auch Solo klingt wie mit seiner Band SOAD. Wie gesagt, könnte.

Serj Tankian beweist mit "Elect the dead" dennoch, dass er durchaus in der Lage ist, eine sehr gutes Album ohne SOAD abzuliefern, zumal er sich gesanglich weiterentwickelt hat. Er growlt und schreit nicht, wie man es bei SOAD-Alben gewohnt ist, auch hat seine Stimme teilweise einen Hauch Tenor, was neu und ungewohnt ist, aber sehr gut klingt.

Die Texte sind auch hier politisch motiviert und sozialkritisch, aber auf eine andere Art und Weise wie bei seiner Band. Es ist schwer zu erklären, am besten man hört es sich selbst an.

Viele Songs gehen einem ins (System Of A Down geprägte) Ohr, besonders das als Single ausgekoppelte "Empty Walls". Im Großen und Ganzen gibt es aber keinen Track auf der CD, der als wirklich schwach beschrieben werden könnte.

Musikalisch bewegt sich die Studioband im Fahrwasser von System Of A Down, was man wie schon erwähnt kritisch betrachten kann, aber mal ehrlich: Wieso soll etwas plötzlich schlecht sein, was schon seit 5 Studioalben Fans begeistert? (Persönliche Meinung: Alle schreien sofort "Stagnation" wenn sie etwas gewohntes hören, aber wenn ein Künstler experimentiert, ist es den meisten dann auch nicht recht,oder?)

Zum Artwork der Limited Edition ist zu sagen, dass die Idee, die Hülle wie ein Buch zu gestalten, nicht gerade neu ist, aber bei "Elect the dead" sehr schön anzusehen ist. In diesem "Buch" findet man die Lyrics, eigens geschriebene Gedichte von Serj, sowie Bilder von befreundeten Künstlern des Sängers.

Fazit: "Elect the dead" ist kein System Of A Down Plagiat, sondern eine sehr gut gemachte Rockplatte, die nicht nur für Fans von SOAD ein Muss ist, sonder auch Freunde guter Rockmusik begeistert.
CD kaufen, anhören, eigene Meinung bilden, trotzdem geil finden. ;-)
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edler geht's nicht!, 2. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Limited Edition) (Audio CD)
Das ist das bestaussehendste Album, dass ich besitze. Das Album ist in einem sehr schönen, roten Stoff umhüllt, in der Innenseite ist ein kleines "Buch" mit allen Songtexten, vielen Gedichten sowie tollen Illustrationen. Das Album fühlt sich dank dem Stoff auch an wie ein Buch. In der Innenseite ist noch eine Membercard drinne, mit der man auf Serj's offizielle Internetseite Zugang zu exklusivem Material bekommt. Ein weiterer Vorteil dieser limitierten Special Edition: 4 Bonussongs auf einer zweiten CD's. Davon zwei Acousticversionen und zwei neue Songs. Also allein schon diese Pracht rechtfertigt einen Kauf! Das eigentliche Album ist einfach grandios! Ich habe es mir mehrere male bisher durchgehört und muss sagen: Es ist eines der besten Alben in diesem Jahr. Jeder Song ist klasse. Ich kann jedem dieses Album empfehlen, denn es ist super.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 4. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Audio CD)
Ich bin eigentlich gerade dabei, mich mit S.O.A.D. anzufreunden - was selbst mir altem Mike Patton-Fan zum Teil schwer fällt (dass die Jungs von S.O.A.D. aber wohl früher selber gern "Faith No More" und "Mr Bungle" gehört haben, hört man ihrer Musik definitiv an, finde ich).
Die Mühe, sich auf die Songs einzulassen, wird aber mit einer Erweiterung des musikalischen Horizonts belohnt, und irgendwann findet man das alles plötzlich ziemlich gut.

Wesentlich leichter zugänglicher ist da schon Serjs Soloprojekt hier.
Natürlich klingt das auch alles irgendwie nach S.O.A.D - aber schließlich hört man auch den "Mr Bungle"-Scheiben an, dass da die Stimme von "Faith No More" am Werk ist.
Alles andere wäre ja schließlich auch irgendwie enttäuschend.

Die Richtung ist aber insgesamt doch eine etwas andere - dass das Werk eingänglicher und radiotauglicher klingt als die Scheiben seiner früheren Band, mag Serj von manch enttäuschtem S.O.A.D.-Fan angekreidet werden - ich jedenfalls finds nicht schlimm, hat es doch den Vorteil, dass ich diese Scheibe auch im Auto hören kann, wenn meine Frau mit drin sitzt! ;-)
Es sind klasse Songs mit einer eindringlichen Stimme, und Serj ist einer der wenigen Sänger heutzutage, der eben nicht nur singt, sondern seine Songs interpretiert, sie nicht nur runterleiert, sondern sie leidenschaftlich lebt, sie präsentiert, sie fühlt.
Und wenn er schreit, dann schreit er, weil ihm danach ist - nicht wie bei "Linkin Park", wo geschrien wird, weil man das heutzutage halt einfach so machen muss.

Das Einzige, woran ich ein wenig rumnörgeln muss, ist, dass Serj an einigen Stellen ein wenig zu pathetisch an die Sache rangeht - zum Opernsänger reicht die Stimmgewalt halt dann doch nicht ganz!
Dafür wird einer der sechs Sterne für diese Scheibe wieder abgezogen, so dass insgesamt fünf übrig bleiben. ;-)
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66 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musiker, Poet, Visionär, 18. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Audio CD)
Serj Tankian, so heißt der Frontman und einer der beiden Masterminds hinter System of A Down. Nach Mezmerize und Hypnotize entschied sich die Band eine Pause einzulegen (nicht aufzuhören!!!) damit jeder eigene Projekte verfolgen kann.
Für mich persönlich ist System of A Down die beste Band. Keine Band hat es geschafft mich so zu fesseln. Doch trotzdem muss ich sagen dass die ersten 3 Alben (Selftitled, Toxicity, Steal this Album) um Längen besser sind als Mezmerize und Hypnotize.
Das liegt für mich an 2 Faktoren:
1. Der geniale Frontman Serj Tankian muss immer mehr der (meiner Meinung nach nicht annährend vergleichbar guten) Stimme vom Gitarristen Daron Malakian weichen, welcher der 2. Mastermind hinter SOAD ist.
2. Der zu poppige Sound.
Man merkte auch irgendwie die Abgrenzung vom Style zu den alten 3 Alben alleine durch die Optik der Bandmitglieder.
Und nun kommt das erste Soloprojekt von Serj Tankian auf den Markt: ELECT THE DEAD
Eine Alternativ Rock/Metal Scheibe der feinsten Art. Dass Serj ein genialer Schreiber ist steht nicht zur Debatte, immerhin schreibt er auch Gedichte. Doch er ist auch ein genialer Musiker. Die ganze Scheibe ist alleine von ihm. Jedes Instrument hat er selbst gespielt und im Heimstudio aufgenommen (Bis auf die Drums, dort musste er Hilfe in Anspruch nehmen).
Für mich ist es DAS beste Album der letzten Jahre und ich finde es um einiges besser als die "neuen" beiden Soad Alben obwohl man das nicht vergleichen sollte. Obwohl die CD durch Serj nach SOAD klingt ist es nicht SOAD, das sollte man nie vergessen!
Für alle die System of A Down lieben ist es sicher genial, alle anderen sollten auch reinhören meiner Meinung nach ;) Es ist eine typische Berg- und Talfahrt. Die Songs sind meistens schnell, dann wieder langsam, sanft, dann wieder hart. Und dann werden die meisten Songs auch noch gegen Ende hin besser bzw. intensivieren sich. Es hört auch kein Lied apprupt auf. Alles sehr gefühlsvoll. Einfach perfekt, sag ich nur!
Zusätzlich wird es zu jedem Song ein eigenes Video geben!

Im Detail:

Empty Walls - 3:51: 12/10
Die erste Single aus dem Album und meiner Meinung das genialste Lied auf der Platte! Beginnt mit starken, schnellen Gitarrenriffs und mündet darauf in Sanfte Gitarrenklänge und dazu passendem Gesang. Dann nimmt der Song wieder mehr Fahrt auf und es kommt der sehr starke Refrain.
Dieses Prinzip zieht sich weiter durch das Lied und endet in einem noch intensiveren Finale.
Alles in allem ein sehr intensiver und gefühlsvoller Song!

The Unthinking Majority - 3:44: 10/10
Beginnt ebenfals mit ordentlichen Riffs und geht flott weiter um dann jäh von dem sich wiederholenden, langsamen, fast schon witzigen, Mittelteil unterbrochen zu werden.
Eines der interessantesten Lieder wegen der alternativen Instrumente im Zwischenteil und dem krassen auf und ab. Auch dieser Song wird gegen Ende hin noch intensiver.

Money - 3:55: 10/10
Beginnt mit einem schönen Pianospiel und gefühlsvollem Gesang. Doch dann unterbricht der harte und zackige Refrain die friedvolle Atmosphäre. Doch diese kommt gleich darauf wieder. Intensiviert sich im Mittelteil und entlässt einen wieder in den harten aber kurzen Refrain.

Feed Us - 4:34: 11/10
Harte Riffs lassen diesen Song beginnen und münden dann in ein leises, unwiederstehliches Gitarrenspiel. Es dauert nicht lange und man bekommt den sehr intensiven Refrain zu hören der wieder etwas härter ist. Danach geht es wieder sanfter weiter. Gegen Ende aber wird es wieder etwas härter und man kann sich dem Finale nicht mehr erwehren.
Einer der besten Songs meiner Meinung nach, vor allem der Wechsel zwischen Sanften und harten Passagen.

Saving Us - 4:44: 11/10
Beginnt sehr ruhig mit einem Gitarrenspiel und eher traurig. Auch Serj's Gesang wirkt sehr traurig. Obwohl der Refrain lauter und härter ist bleibt der Song in einer tristen Stimmung die einen sofort packt. Das soll nicht heißen dass der Song schlecht ist. Er ist ein eher langsamer Song aus dem Verzweiflung schreit.
Genialer Song, mit dem Video dazu muss man heulen!

Sky is Over - 2:58: 11/10
Die Einleitung macht eine kurze Pianoeinlage mit Serj's Gesang und mündet sehr schnell in den Ohrwurm Refrain. Im Mittelteil mischen sich dann kurze Metalriffs mit dem Pianospiel. Am Ende kommt noch einmal ein längerer Refrainteil hinzu und beendet einen wirklich genialen und flotten Song.

Baby - 3:30: 11/10
Sanfte Gitarrenklänge, eine sanfte Stimme, klingt nach einem Liebeslied. Doch wer hätte das Gedacht, der Refrain ist wieder sehr flott und wirkt sehr flehend. Man taucht sofort in diese Stimmung mit ein.
Wieder ein sehr gefühlsvolles Lied.

Honking Antelope - 3:49: 9/10
Ein sehr ausgeglichenes Lied das auch durch seine interessanten Pianoeinlagen besticht.

Lie Lie Lie - 3:34: 11/10
Fängt mit einem genialen Pianospiel an das sehr flott ist und wird dann vom Ohrwurmrefrain "Lie, Lie, Lie, Lie, Lie...." ersetzt. Ein sehr spaßiger Song, der einfach Fun macht. Diesmal kommt eine weibliche Stimme im Refrain hinzu die perfekt dazu passt. Sehr abwechslungsreich.

Praise The Lord And Pass The Ammunition - 4:24: 10/10
Dieser Song ist der experimentellste und einfach nur CRAZY. Und für alle die SOAD kennen, genial. Ihn zu beschreiben wäre wahnsinn. Hier ist alles drinnen. Anhören und einfach gehen lassen.

Beethoven's Cunt - 3:13: 9/10
Klingt meiner Meinung nach am ehesten nach SOAD. Auch ein sehr gelungener Song. Auch eine wilde Berg- und Talfahrt der Gefühle und des Härtegrades.

Elect The Dead - 2:53: 9/10
Der einzige wirklich dauerhaft ruhige Song des gesamten Albums. Auch eher traurig aber sehr gelungen vor allem wegen dem wirklich guten Pianospiel.

Alles in Allem wie gesagt eine ziemlich wilde, gefühlsvolle Fahrt. Man merkt die Entwicklung von Serj. Mich reisst vor allem seine Stimme vom Hocker, die mich einfach direkt in seine Gefühlswelt mitzieht. Es gab nur wenige Songs auf dem Album wo mir nicht ein Schauer über den Rücken lief. Ein so intensives Album gab es für mich schon lange nicht mehr.
11 von 10 Punkten für ein Meisterwerk von einem Meister!
Natürlich ist das meine Meinung und es wird genauso Leute geben die es absolut nicht mögen werden und die nicht so denken.
Ich habe hiermit die Erleuchtung gefunden um es richtig zu beschreiben ;)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Serj - das Multitalent!, 4. November 2007
Von 
Florian "Flo" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Audio CD)
Während die amerikanische Band "System Of A Down" für unbestimmte Zeit eine Pause einlegt, begibt sich ihr Frontmann und Sänger Serj Tankian mit seinem ersten Soloalbum "Elect The Dead" of eigene Pfade. Eine Sache vorab: wer zu hohe Erwartungen an das Album stellt und davon ausgeht, dass dieses Album eindeutige Parallelen zu Alben von System Of A Down aufweist, sollte vorsichtig sein. Dies ist nicht ein Album von System Of A Down, sondern von Serj Tankian und dementsprechend eine Demonstration seiner vielen Talente. Das Album, zum großen Teil von Tankian im heimischen Studio eingespielt, ist ein durchaus gelungenes Werk, das die zahlreichen Facetten seiner Talente zeigt. Während einige Songs (z.B. "Empty Walls") erfreulicherweise sehr nach System Of A Down klingen, überrascht Serj Tankian mit einer hervorragenden Mischung aus kräftigen und melodischen, langsamen und schnellen, sowie klassischen und rockigen Songs. Dieses Album beweist, dass Serj Tankian ein sehr vielseitiger und stimmgewaltiger Künstler ist und dass er seine Talente in seiner Musik überzeugend darstellen kann.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Built by the masters hand !!!, 16. November 2007
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Audio CD)
Kaum eine andere "neue" Band hat dem Rock/Heavy Metal-Business in den vergangenen Jahren mehr positive Impulse verliehen, als SYSTEM OF A DOWN. Musikalische Geniestreiche wie "Toxicity" , "Steal this album" oder das schier unschlagbare Doppelpack "Mesmerize / Hypnotize" sind nunmal der perfekte Schulterschluss zwischen extravagantem Songwriting, umbarmherziger Heaviness und herzerweichendem Pathos. Die perfekte Mischung aus Bands wie FAITH NO MORE, SLAYER, DEFTONES, MUSE, PRIMUS und den DEAD KENNEDYS...und halt irgendwie doch ganz anders.
Mit "Elect the dead" legt SOAD-Sänger SERJ TANKIAN - der schon seit Jahren für sein politisches Engagement, und als Mitbegründer der AXIS OF JUSTICE bekannt ist - sein erstes Solo-Album vor. Und hierbei handelt es sich tatsächlich um ein SOLO im herkömmlichen Sinne. Denn TANKIAN hat nicht nur alle 12 Songs selbst komponiert, sondern sogar noch fast alle Instrumente (Gitarre, Bass, Piano, Synthesizer...) komplett eingespielt. Lediglich die Drum-Parts wurden vom etatmäßigen PRIMUS-Schlagzeuger Brain eingetrommelt.
Was mich persönlich sehr überrascht hat, ist die Tatsache, dass "Elect the dead" von der ersten bis zur letzten Sekunde erstklassig funktioniert, und sich in musikalischer Hinsicht nicht hinter den Alben von SYSTEM OF A DOWN verstecken muss. Stilistische Parallelen zu seiner Hauptband kann und will TANKIAN jedenfalls garnicht erst von der Hand weisen, weswegen emotionalen Hymnen wie der tolle Opener "Empty walls", "Saving us" , "Lie lie lie" , "Money" , "Honking antelope" (ganz groß!) und das ruppige "The unthinking majority" in urtypischer SOAD-Tradition stehen, und auch auf z.B. "Toxicity" eine gute Figur abgegeben hätten. Hierbei legt der charismatische Sänger beim Songwriting vor allem ein Hauptaugenmerk auf packende Melodien und emotional mitreißende Hooklines, die allesamt Weltklasse-Format haben. Man höre einfach mal den dramatischen Songaufbau von "Baby" oder dem bereits genannten "Honking antelope", und man weiß was gemeint ist. Man hört "Elect the dead" jedenfalls eindeutig an, dass die Scheibe komplett auf dem Piano komponiert wurde. Lebendig, aufreibend, kraftvoll...und doch gleichzeitig so zerbrechlich. Und wenn man überhaupt einen Schwachpunkt auf dem SERJ TANKIAN-Debut finden will, dann ist es wahrscheinlich das wirre und unschlüssige "Praise the lord and pass the ammunition", welches so garnicht zum restlichen Material passen will, und daher als minimaler Ausrutscher gewertet werden kann. Ansonsten ist "Elect the dead" jedoch ein Erfolg auf ganzer Linie, und hat sich die Höchstpunktzahl von 5 Sternen locker verdient. Ich weiß nicht, wie es euch geht...aber das macht Lust auf mehr !!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als erwartet..., 19. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Audio CD)
Ich habe das Album dank Vorbestellung pünktlich zum Release bekommen und gleich gehört. Angefüttert durch das bereits veröffentlichte Video waren die Erwartungen groß und wurden nicht enttäuscht. Aber, es ist anders als ich erwartete. Serj Tankian ist das Herz von System of a Down, das merkt man und gerade deshalb gab es vielleicht die Erwartung, das Album wäre ein SoaD-Album. Das ist nicht ganz so, auch wenn man ganz klar merkt, dass es aus der gleichen Feder stammt wie viele der alten SoaD-Songs. Das Album hat aber doch einen ganz eigenen Charakter, der vorallem durch den Einsatz des Pianos ausgedrückt wird! Die Texte sind gewohnt tiefsinnig, wie man es schon von System of a Down kennt und die Musik hat den gleichen verrückten Style. Es ist aber nicht zu überhören, dass die anderen drei Mitglieder der Band fehlen. Darum ist "Elect the Dead" anders als erwartet.
"Empty Walls" und "The Unthinking Minority" sind ja nun schon aus Fernsehen und Rundfunk bekannt und wirklich klasse! "Sky is over" oder "Baby" sind nicht weniger gut. "Lie Lie Lie" ist mein persönlicher Lieblingssong auf dem Album! "Praise the Lord and pass the ammunition" ist meiner Meinung nach ein absoluter Fehlgriff und passt irgendwie gar nicht in das Album! Der Titelsong haut einen auch nicht wirklich um. Aber abgesehen von diesen beiden Songs ist das Album sehr gut gelungen! Leider, leider, wie bei den meisten Künstlern sind 12 Songs einfach zu wenig! Mann kann sich natürlich die Ldt. Edition kaufen aber auch die dürfte nicht sehr viel mehr neues hergeben! Es hätten durchaus einige Minuten mehr sein dürfen! Aber für das erste Soloalbum echt gut.
Serj ist ein Meister, wenn nicht DER Meister!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen System of a down auf Abwegen..., 23. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Elect the Dead (Audio CD)
"Serj Tankian. Das Top-Album!"

Als ich diese Überschrift eines Artikels gelesen habe, habe ich mir zu allererst gedacht: "Wer ist das verdammt nochmal?!" Erst bei zweitem Überdenken schoss es mir: "Genau. Der Mann kreischt ja für System of a down!" Dieses Album musste ich einfach haben und Tankian hat mich nicht enttäuscht. Zwar erwartete ich von einem Solo-Album, das es sich ein wenig mehr von der Stammband abgrenzt, doch bei mehrmaligem Hören merkt man eigentlich erst, dass es sich hierbei um keinerlei System of a down-B-Seiten handelt!

Die Single "Empty walls" lässt einen zwar stark an die letzten Scheiben von System of a down zurückdenken, doch schon der darauf folgende Titel namens "Unthinking majority" zeigt auf, zu was Herr Tankian auf Solopfaden alles fähig ist! Ein toller, politischer Song, der auch textlich durchwegs überzeugen kann. In der politischen Schiene fährt auch "Money", in dem sich Tankian betont gesellschaftskritisch gibt! Die musikalische Seite schwenkt immer wieder zwischen gediegenen Pop-Melodien und knallhartem Metal hin und her. Ein tolle und ausgewogene Mischung!

Auch die ruhige Seite kehrt Serj Tankian immer wieder hervor! Auf der relativen "Halbballade" "Saving us" und auch auf "Baby" zeigt er seine filigrane Seite und überrascht gleichzeitig mit einem überragenden, musikalischen Gefühl, was die Mischung verschiedenster Genre-Einflüsse angeht!

Ganz ruhig geht es der Frontmann von System of a down aber dann doch nur auf dem abschließenden Titeltrack "Elect the dead" an, ansonsten herrscht doch eher die rohe Seite der Musik vor! Für mich ist "Elect the dead" eine wirklich hervorragende Scheibe geworden. Einmal ganz nah am Schaffen seiner Hauptband angesiedelt und dann auf einmal wieder ganz anders!

So gehört sich das! Ein Solo-Album auf dem die erfolgreichen Trademarks nicht verwischt werden! 5 Sterne für Serj Tankian und sein hervorragendes "Elect the dead"! Nur weiter so...
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