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Yes


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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Frühling kann kommen...
Sind wie ehrlich: Die letzen PSB-Alben, insbesondere Fundamental waren schon teilweise etwas schwer und melancholisch.

Auf dieser neuen Scheibe nun überwiegen seit langem mal wieder die "Gute-Laune-Stücke" und das passt zu den anstehenden ersten Frühlingstagen wie dei Faust aufs Auge. Keine Ahnung ob die Pet Shop Boys das...
Veröffentlicht am 21. März 2009 von Trance Amazonia

versus
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3.0 von 5 Sternen Das Beste seit "very"???
Ja, das neue PSB-Album ist besser als seine unmittelbaren Vorgänger, auch poppiger. Aber nicht so unbeschwert, wie Pop eigentlich sein sollte. Es klingt immer auch ein wenig Wehmut und Nachdenklichkeit in den Liedern. Und das wiederum kennzeichente ja auch schon die letzten Alben. Very kann man sicherlich als Pop-Meilenstein bezeichnen. Mir gefiel Behaviour besser...
Veröffentlicht am 23. April 2009 von cbestens


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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Frühling kann kommen..., 21. März 2009
Von 
Trance Amazonia "Transamazonia" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Sind wie ehrlich: Die letzen PSB-Alben, insbesondere Fundamental waren schon teilweise etwas schwer und melancholisch.

Auf dieser neuen Scheibe nun überwiegen seit langem mal wieder die "Gute-Laune-Stücke" und das passt zu den anstehenden ersten Frühlingstagen wie dei Faust aufs Auge. Keine Ahnung ob die Pet Shop Boys das Veröffentlichungsdatum bewusst so geplant haben aber wer weiß, dass sie in den 80ern noch die erfolgreichten Interpreten mit Hits über die Weihnachtsfeiertage überhaupt waren, kann auch hier eine Absicht vermuten...

Ja, ich bin natürlich Pet Shop Boys Fan, sonst hätte ich mit wohl kaum gleich am ersten Tag des erscheinens das neue Album geholt aber es ist nicht so, dass mir alle Alben in der Karriere der Pet Shop Boys gefallen hätten - aber dieses hier ist wirklich toll!

Die neue Single Love etc. ist ja eigentlich nicht gerade PSB-Like, geht aber trotzdem sofort ins Ohr.

All over the world ist dann schon ein weiterer dieser GLMW-Songs (Gute-Laune-Mitwipp-Songs)

Beautiful People ist einfach nur schön. Kein Dancebeat drunter aber irgendwie ein Lied, bei dem man in den blauen Himmel gucken und dabei träumen kann - meintewegen auch von schönen Leuten ;-)

Did you see me coming ist schon auf der Single Love etc mit drauf und ist wieder ein GLMW-Song. So ein Ding, wo man am liebsten alle Fenster aufreißen will, wemm man ihn im Auto hört...

Vulnerable ist nicht so sehr zum Mitwippen aber zum Mitsingen geeignet mit recht gut passenden Akkustikgitarreelementen.

More than a dream erinnert mich ein bisschen an Miminal vom Fundamental-Album, gefällt mir allerdings besser weil es einen richtigen Refrain hat. Überhaupt sind auf dem ganzen Album die Stimmen von Neil nicht mehr so verzerrt, was ich in jedem Falle als Gewinn ansehe.

Bulding a wall wartet mal wieder mit kurzen stimmlichen Einlagen von Chris Lowe auf. Normalerweise würde ich so einen Song als Albumfüller bezeichnen aber bei einem großen Album wie diesem, ist auch der Song noch richtig gut.

King of Rome ist einer dieser eher melacholischen Songs. Erinnert mich persönlich ein bisschen an Dreaming of the queen vom Very-Album.

Pandemonium ist wohl der Dancefloorlastigste Song auf der CD mit richtigem Uptempo-Beat und mein persönlicher Favorit, zumindest bis jetzt. Ist schon ziemlich cheesy der Song (wie die Briten sagen würden) aber gerade dafür liebe ich ihn. Wenn man das Ding in einen richtigen Dnacefloorremix packt, würde es ein absoluter Clubhit werden davon bin ich überzeugt. Ganz Großes Kino, Boys!

The way it used to be ist mehr Electronic als Pop. Erinnert in den Zwischensequenzen ein wenig an Erasure oder Depesche Mode aber das soll gewiss keine Kritik sein!

Legacy ist dann der einzige Song, den das Album nicht gebraucht hätte. Hört sich ein wenig an wie aus dem Battleship Potemkin Album entliehen und ist überhaupt nicht mein Geschmack.

Alles in allem aber: Ein Absolutes Topalbum! Ich werde hier nicht mit Wörtern wie Genial oder Zeitlos um mich werfen. Es ist trotz allen nur ein gutes Popalbum. Allerdings, wenn man sich auf dem Musikmarkt so umblickt: Wem gelingt es schon noch, ein wirklcih gutes Popalbum hinzubekommen? Die Pet Shop Boys können es immer noch, nach all den Jahren...vielleicht sollten sich auch die Kritiker (von denen es ja erstaunlich wenige gibt) einfach mal auf diese Scheibe einlassen. Es wäre auf jeden Fall ein Gewinn für sie!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traditionelle PSB Musik und zeitgemäße Tanzmusik, 1. April 2009
Von 
James Pous (Duesseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Ich bin seit den Anfängen von Pet Shop Boys Fan des Duos. Nach dem Hit New York City Boy aus dem Jahr 1999 folgten zwar noch weitere Alben (Disco 4, Release, Concret, Fundamental), aber der typische Pet Shop Boys Sound kam in die Jahre und klang langsamer, älter werdend und melancholischer. Der Zahn der Zeit nagt auch an den beiden Künstlern. Selbst Madonna hat sich helfen lassen.

Jetzt kommt mit Yes ein Album heraus, dass vereinzelt die typische Pet Shop Boys Stimmung verbreitet, aber auch neue positive Klangelemente und Rythmen enthält, die man bislang von Pet Shop Boys nicht kannte. Mir kommt es genauso vor, wie das auf neu getrimmte Album Candy von Madonna. Trotzdem ist der Klang durchweg recht gut. Man könnte meinen, die beiden Künstler hätten sich Verstärkung ins Boot geholt.

Love ist ein Titel, der gut tanzbar ist, die markante Stimme von Neil Tennant enthält, aber eben auch neumodische spritzige Beats. Das sorgt für eine frische Klangfarbe. Der Refrain oder die Harmonien wirken etwas nervig, weil sie häufig wiederholt werden.

All over the world plätschert wie ein kleiner Wasserfall vor sich hin. Es ist ein positives Lied.

Beautiful ist ein Gitarrensong, der auch von jedem anderen Künstler gesungen werden könnte. Er passt nicht so ganz ins typische PSB Raster.

Did you see me coming versprüt wieder typischen PSB Sound.
Vulnerable schließt sich dem an.

Building the wall ist wieder ein Gitarren-Song im Stil von Beautiful.

Pandemonium gefällt mir ausgesprochen gut. Es ist fetzig, nicht so müde, gut tanzbar und hat eine schöne Melodie, die für gute Stimmung sorgt.

The Way it used to be verwendet auch einen ansprechenden Beat und eine angenehme Melodie, die sehr eingängig ist.

Fazit: Die Pet Shop Boys haben sich mit diesem Album wieder einen jugendlichen und frischen Anstrich verpasst. Einige Songs klingen jetzt endlich wieder annähernd auf dem Stand der Zeit, sind teilweise gut tanzbar. Das YES Album ist eines der neueren Alben, dessen Kauf ich im Nachhinein nicht bereut habe. Hören Sie es sich in Ruhe an und entscheiden dann selber.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Yes, they can, 22. Mai 2009
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
"It's sincere and subjective / Superficial and true / Easy and predictable / Exciting and new / To say 'I want you'". So singen die Pet Shop Boys am Anfang ihres neuen Albums in ALL OVER THE WORLD, und was sie für diesen einen oft gesagten Satz reklamieren, trifft alles auch auf ihr neues Album zu, und so ist es endlich wieder einmal ein richtig gutes Album geworden. Zuletzt fand ich bestenfalls die jeweiligen Single-Auskopplungen interessant, diesmal aber möchte auch ich kalauern, weil sich's so schön anbietet: Yes, they can. Natürlich wissen sie, was sie ihren Fans schuldig sind: ihr 80er Jahre-Synthie-Pop hat sich nur marginal verändert, aber weil sich die Welt in 25 Jahren musikalisch einmal rundherum gedreht hat, stehen sie damit wieder einmal ganz vorne: predictable and new. YES hat keine einzige Schwachstelle und lässt keine Langeweile aufkommen, reiht die Songs in der richtigen Reihenfolge aneinander und bietet auch musikalisch durchaus Abwechslung, die Arrangements sind so üppig wie nötig und so schlank wie möglich. Mein Favorit: BUILDING A WALL. Wären sie nicht immer präsent geblieben, wäre dies das Comeback des Jahres. Qualitativ ist es das auf jeden Fall.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Pet Shop Boys melden sich hiermit eindrucksvoll zurück., 24. August 2009
Von 
Third Man (Stuttgart, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Vorab:
Ich bin überwältigt von diesem Album!!
Klar. Es ist laut, es ist schrill, es ist grell, es ist pop.
Aber es ist verdammt gut.

Ich hätte nie damit gerechnet, daß die beiden soetwas nochmal hingezimmert bekämen.

Das beste Album seit "Very", easily, wenn nicht noch weiter zurückreichend.

"Bilingual" war noch interessant, "Release" bzgl. der Gitarren gewagter, aber nicht konsequent genug und "Fundamental" war rückblickend zu uniform und düster.

Und jetzt DAS.

"Yes" klingt wie direkt aus den 80ern, aus ihrer Hochzeit.
Und das heißt nichts schlechtes. Keinerlei Aufguß alter Ideen, alles ist neu.
Aber eben in sehr vertrautem Soundgewand.

Jeder Song wäre auf einem der Alben der 80er Jahre einer der besseren gewesen.
"Yes" ist die Rückkehr zur Top-Form.

Endlich auch wieder, grade im Vergleich zur letzten Platte, mehr up-tempo-Songs, speziell in der ersten Hälfte des Albums.

So gefallen mir die Pet Shop Boys eindeutig am Besten.

Startet es bereits mit einem Highlight.

Wobei ich zugeben muß, daß ich mit dieser Vorab-Single (von "Love etc." ist die Rede) anfangs weniger anfangen konnte. Geschuldet sicher auch dem extrem anstrengend anzuschauenden Promo-Video dazu, mit welchem ich mich im Vorfeld konfrontiert sah.

Aber diese Chöre im Refrain hat man so sicher noch niemals von den Pet Shop Boys gehört und nach einer hand voll Durchläufen hatte er mich ("endlich").

Ich liebe diesen Song nun über alles, ist er auch herrlich zynisch geworden, inhaltlich:

"Don't have to buy)
A house in Beverly Hills
(Don't have to have)
Your daddy paying the bills
(Don't have to live)
A life of power and wealth
(Don't have to be)
Beautiful - but it helps

[...]

You need love."

heißt es da u.a.

Find ich einfach, aber brillant.

Mit "All Over The World" geht's dann gleich flott weiter. Einfach ein schöner gute Laune-Song (hier aber mit zugegebenermaßen zu vergessendem Text - Popmusik eben, siehe meine einleitenden Worte), gefolgt von "Beautiful People", einem weiteren Highlight, wie ich finde, nicht zuletzt wegen den Drums, die hier nicht ganz so elektronisch klingen und sich trotzdem perfekt einfügen.

"Did You See Me Coming?" könnte genau SO auf "Very" gewesen sein, wohingegen "Vulnerable" der beste Song auf "Release" gewesen wäre. Hier gibt es unter anderem auch wieder Johnny Marr (Ex-The-Smiths, Ex-Electronic, Modest Mouse...) an der Gitarre (und im Verlauf auch an der Mundharmonika) zu hören.

"More Than A Dream" schlägt dann in die "Fundamental"-Kerbe, wäre aber auch hier ein großer Moment gewesen.

Der nächste Song, "Building A Wall" ist für mich ebenfalls ein richtig toller Song, hier gibt es auch, wie schon in "Paninaro" seinerzeit, wieder einmal Chris Lowe zu hören. Dieser Song, der etwas ruhiger ist, ist auf jeden Fall auch unter meinen Favoriten.

"King Of Rome" gefällt mir nun weniger. Ist irgendwie eine Pet-Shop-Boys-Trademark-Ballade. Sicherlich nicht übel, mißfällt mir aber ein bißchen grade weil spätestens hier der Bruch im Album ist, weil hier der Schwung fast völlig zum Erliegen kommt, was sich mit "Building A Wall", dem vorgehenden Song, bereits andeutete. Spontan fällt mir als Vergleich "Dreaming Of The Queen" von "Very" ein, welcher jedoch meilenweit besser ist.

Glücklicherweise ziehen die Jungs das Tempo dann ein letztes Mal an und liefern mit "Pandemonium" den tanzbarsten und diskotheken-geeignetsten Song des Albums.

Wie kolportiert wird schrieben sie diesen für Kylie Minogue, die ihn jedoch ablehnte - warum auch immer. Ganz ganz großes Kino. Ein Spitzensong!

Etwas mit der Handbremse folgt dann der nächste Song, der mir persönlich dann ZU elektronisch geraten ist ("The Way It Used To Be"). Tut nicht weh, wie man sagt, aber ist einfach "nur" ein Album-Track. Geht in Ordnung und führt dann auch relativ gut auf "Legacy" hin, den finalen Song der Platte.

Dieser ist mir ein bißchen zu monoton und dafür mit runden 6 Minuten etwas zu lang geraten. Es passiert einfach zu wenig und es ist eine dieser oben bereits genannten Pet-Shop-Boys-Balladen, von denen es inzwischen infach zu viele gibt.

Das war jetzt ein relativ kurzer Abriß zu den einzelnen Songs, es soll nur verdeutlichen:Am besten sind sie, wenn sie (endlich wieder) Songs mit höherem Tempo abliefern.

Diese klingen frischer und besser denn je, die schwächeren Momente sind eindeutig die Balladen.

Insgesamt also ein sehr sehr gelungenes Werk mit zwei kleinen Schwachstellen (eben erwähnte "King Of Rome" und "Legacy", welche ich etwas unspektakulärer finde, als den Rest).

Anspieltipps sind in jedem Fall "Love etc.", "Beautiful People", "Did You See Me Coming?", "Vulnerable", "Building A Wall" und "Pandemonium".

Für Fans speziell der "alten" Pet Shop Boys ein Pflichtkauf.
Nie waren sie so nah an ihrem alten Sound wie hier.
Eine echte Wiederauferstehung.

Sie sind zurück und besser denn je.

Dieses Jahr bislang ganz vorne dabei.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die große Kunst der leichten Unterhaltung, 3. April 2009
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Vor 15 Jahren war es einfach die Pet Shop Boys schlecht zu machen - ,Go West' hatte den Nervigkeitsfaktor von Sonya Kraus und das dazugehörige Album bordete über vor aufgeblasenen Sounds und Gigantomanie - protzen und klotzen war das Motto; außerdem waren die PSB einfach allgegenwärtig und Dauergäste in den Charts was nach damals auch schon 10 Jahren zu nerven anfing. ,Plastik Pop', ,Wegwerf-Musik' all das waren so abfällige wie auch tw. gerechtfertige Adjektive die man als PSB Hasser gern verwendete. Eins konnte man ihnen aber weder damals, noch im weiteren Verlauf ihrer Karriere vorwerfen - dass Sie keine songs schreiben konnten; und selbst der größte PSB Hasser musste zugeben, dass er den einen oder anderen song dann nun doch nicht so übel fand (in meinem Fall waren das ,West End Girls' und ,Being Boring' - letzterer für mich mittlerweile übrigens einer der großartigsten Popsongs die je geschrieben wurden), weil Neil Tennant einfach die Gabe hatte (und hat) unwiderstehliche Melodien zu schreiben.

Heute tut man sich mit dem Hassen schon sehr viel schwerer - warum? Einerseits weil Neil Tenannt in der Disiziplin chartstürmendes Pop-songwriting heute kaum einen ernstahften Konkurrenten hat und andererseits weil die Arrangements und verwendeten Sounds heute wesentlich geschmackssicherer als 1993/94 bzw. wieder geschmackssicher so wie 1984-1986 sind. Da darf es dann heute auch schon mal eine Mundharmonika oder eine akkustische Gitarre als Fremdelement in dem lange Zeit ,strictly electronic' gehaltenen PSB Sound System sein, was dieses nicht nur auflockert sondern plötzlich auch geschmackskompatibler macht (immer vorausgesetzt man kann mit Tennant's ,phoney' Timbre). Ja und noch was: Auf den ersten 5 Songs schaffen Sie es hier tatsächlich Hit auf Hit folgen zu lassen - Melodien die sich unaufdringlich sofort ins Gehirn fressen - eine Spezialität des Hauses PSB übrigens diese ,insHirnFresser'. ,More Than A Dream' und ,Building A Wall' sind dann etwas belanglos, aber mit `King Of Rome' und speziell mit `Pandemonium' schaffen Sie dann wieder solche songs, die man schon beim ersten mal hören schon immer zu kennen glaubt - und selbst wenn sie gestohlen wären - man käme nicht drauf woher. ,The Way It Used To Be' spielt dann doch auch noch tatsächlich mit Jazz Harmonie Wechseln und ist vielleicht der am schwersten zugängliche track - so es denn so etwas bei PSB Alben überhaupt gibt - dieses Albums, wahrscheinlich aber auch der interessanteste. Mit Legacy endet dieses - songwriterisch seit ,Actually' wahrscheinlich beste Album zwar eher unwürdig, aber hey 7 von 10? Wer sonst hat im Pop heute noch so eine Treffer Quote.

Nach dem Trevor Horn Bombast von ,Fundamental' ist das eine erfrischend unaufdringliche Neuerfindung/Wiederauferstehung einer der verlässlichsten Hitschreiber des Pops - und das schreibt einer der es mal geliebt hat dieses Duo zu hassen; wie gesagt - vor 15 Jahren war es einfach die PSB zu hassen....
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der dritte Fühling, 21. März 2009
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Ach, wie schön wäre es gewesen, wenn das zehnte Studioalbum der Pet Shop Boys totaler Müll gewesen wäre' man hätte jede Kritik und jede Rezension mit einem klaren 'No' überschreiben können! Und die beiden hätten es sicher lustig gefunden. Ganz am Anfang machte sich da auch einige Skepsis bei mir breit. Vom kommerziellsten Album seit 'Very' war die Rede. Erfolg um jeden Preis, noch mal 'nen großen Wurf landen, notfalls auch mit dem Girls-Aloud/Sugababes-Produzententeam Xenomania. Das wirkte mehr, wie zwei Herren um die 50 in der Midlife-Crisis. Dann kam die Vorabsingle 'Love etc.' und die Zweifel waren weggewischt und angesichts des Endresultats möchte ich allen Zweiflern entgegen rufen: No, No No!
Gut, am Ende ist 'Yes' doch ein überschwängliches, kommerzielles, extrovertiertes Zuckerpop-Album geworden, das es in der Form und Konsequenz seit dem 1993er 'Very' nicht mehr gab. Und vielleicht auch aus diesem Grund ist es das beste Pet Shop Boys Album seit eben jenem Nr.-1-Album, welches dieses penetrante 'Go West' beinhaltete. 'Yes' ist genau das, was der Titel ankündigt. Euphorie-Pop, hoffnungslos Melodieverliebt, wie naiv und in seiner Konsequenz, Glätte und Eingängigkeit geradezu rebellisch. Und am Ende doch keinesfalls billig, musikalisch hochwertig und vor allem intelligent. Intelligenz und Tiefsinnigkeit, verpackt in scheinbar oberflächlichen Elektro-Pop! Dafür stehen die Pet Shop Boys seit einem Vierteljahrhundert' doch schon lange nicht mehr klang das so stimmungsvoll, treffend und perfekt, wie auf 'Yes', welches sich bereits jetzt für die besten Alben des Jahres qualifiziert hat.

Das Faszinierende und keinesfalls Selbstverständliche an 'Yes' ist die Tatsache, dass es nicht nur keine schwachen Songs gibt, sondern wie hoch die Hitdichte der vorhandenen Tracks am Ende ist. Die Single 'Love etc.' ist eh eine der besten der letzten Jahre und funktioniert als Opener und packende Hymne auf den Konsumverzicht (und das in Zeiten der Wirtschaftskrise) bestens. Und dann gleich im Anschluss mit 'All Over The World' einer dieser unverschämten Ohrwürmer, den so nur die Boys hinkriegen. Sollte das, wie bereits so halb beschlossen, Single werden, könnte den Boys dank Mitklatsch-Hip-Hop-Beat und Ohrwurm-Refrain noch mal ein richtig großer Wurf werden. Unwiderstehlicher geht's gar nicht. Auch bei 'Beautiful People' nicht, welcher zusammen mit Owen Pallett entstand, der vergangenes Jahr schon die Streicher für die Last Shadow Puppets arrangiert hatte. Und so klingt dieser Song auch ein wenig nach dem Alex Turner Seitenprojekt und den 60er Jahren. Und pausenlos geht's weiter. 'Did You See Me Coming?' ist Power-Disco-Gute-Laune-Pop, der direkt aus den 90ern stammen könnte und sich einmal mehr im Ohr festsetzt. 'Vulnerable', 'More Than A Dream', 'Building a Wall'' man kann das Album im Folgenden Song für Song durchgehen, ohne etwas Schlechtes zu sagen. Die Ballade 'King Of Rome' fungiert als Ruhepol, erinnert an 'Behaviour'-Zeiten und ist traumhaft, danach gibt man mit 'Pandemonium' noch mal Zunder, bevor eine bittersüße Liebesgeschichte in 'The Way It Used To Be' erzählt wird und das Album mit dem epischen Closer 'Legacy' zur Ruhe kommt. Was bleibt ist ein hervorragender Eindruck? Nach dem ersten Hören und sicher auch nach dem zwanzigsten. Neil Tennant und Chris Lowe praktizieren auf ihrem Album einmal mehr die Unwiderstehlichkeit ihres Pops. Intelligente Songs auf billigen Beats.

Damit untermauern sie ihren Status als Ausnahmeerscheinung der Popgeschichte, welcher ihnen in den letzten Jahren sicher etwas abhanden gekommen ist, trotz konsequent hoher Qualität ihrer Alben. Doch 'Yes' ist anders! Irgendwie fügen sich die Puzzelteile hier besser zusammen, als auf 'Fundamental' oder 'Release', irgendwie klingt es zeitgemäßer, vielleicht auch, weil die Zeit wieder reif für den Pop der Boys ist. Wenn Lady Gaga, die Killers, MGMT oder Lily Allen hemmungslos den elektronischen Glamour-Pop der 80er zelebrieren und damit bei Alt und Jung ankommen, dann können das Neil Tennant und Chris Lowe sowieso problemlos. Alterslos sind sie und ihre Musik sowieso. Vielleicht wird am Ende doch alles gut für die unterschätzteste Popband der letzten Jahre und sie werden endlich verstanden. Und wenn nicht, ist dies sicher auch in ihrem Interesse.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Pop-Kunst, 24. März 2009
Von 
Stephan Gantz "Melodiefreund" (Stromberg RLP) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Im Herbst letzten Jahres, auf der Heimfahrt vom Cindy Lauper Konzert im Kölner E-Werk, sagte ich zu meinem Seelenbruder, dass es Zeit wird für ein neues PSB-Album. Wenige Zeit später fand ich die Nachricht von YES im Net.
Also wiedermal pure Elektro-Intuition...:-).

Da standen Vorboten wie "extrem poppig", "sehr melodiös", "eines ihrer größten Alben"...

Die Vorbotschaften haben sich erfüllt!
YES ist ein klares JA zu 25 Jahren PSB und das ganz besonders schön harmonisch.
Hab das Album gerade auf den Kopfhörern beim Schreiben... sagenhaft... eine Symbiose aus allem guten PSB-Bekanntem.
Einfach große Pop-Kunst!

Danke!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen POP-ART!!!, 21. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Es ist gar nicht so leicht, eine wirklich ernsthafte Rezension über etwas zu schreiben, was doch in erster Linie unterhalten soll...
Nun liegt es aber vor, das neue Album von Tennant/Lowe...und da gibt es etwas zu schreiben.
"Yes" kommt überraschend daher, so unterhaltend und leicht, wie mann es von den PSB nun gar nicht mehr erwartet hätte. Die erste Single "Love etc." hat mich schon überrascht, so locker-leicht, so ins-Ohr-gehend klangen die Boys schon lange nicht mehr. Und so kam "Love etc." da auch gar nicht mehr heraus aus dem Ohr.
Nun gibt es auf "Yes" noch 10 weitere Songs...und die Überraschung geht weiter. Was hier zu hören ist, klingt nach hochglanz-polierter Pop-Musik, an vielen Stellen mitreissend ("All over the world", "Beautiful people", "Did you see me coming", More than a dream", "Pandemonium"), dann wieder sehr anrührend ("Vulnerable", "King of Rome", "The way it used to be"). Die Oberfläche stimmt (und das ist laut einem Interview mit Neil Tennant in einer großen deutschen Sonntagszeitung sehr wichtig für die PSB)...und schon könnte der Schluss gezogen werden, unter der Oberfläche findet mann leider häufig nicht mehr viel in der zeitgenössischen Pop-Musik.
Und da funktioniert "Yes" anders: unter der Oberfläche verbergen sich recht komplexe Melodien und Arrangements, Akkordwechsel in die so PSB-typischen Moll-Zonen, die die Boys unverwechselbar machen und eine Melancholie transportieren, auch noch in jedes so optimistische Lied. DAS ist schon sehr anspruchsvolle Pop-Musik. Pop-Art!
Und textlich wie immer -bis auf wenige Ausnahmen- weit über dem, was wir sonst so aus der Pop-Musik kennen.
Und sie wären nicht die PSB, wenn es zum Schluss nicht einen Song wie "Legacy" gäbe, der doch recht sperrig daherkommt, wirklich etwas dem "Panzerschiff-Sound" entliehen...und doch unentbehrlich, denn, wie gesagt, unter der Oberfläche erwartet uns mehr.
Da, wo "Fundamental" düster und politisch war-in Zeiten, die noch nicht so düster waren wie 2009, setzt "Yes" einen Kontrapunkt, ein "Trotz-allem" und "Jetzt erst recht"! ...Yes...we can..."we can change" (aus "More than a dream") lässt die PSB wieder politisch aufblitzen. Ironisch und am Puls des Zeitgeschehens...wie immer. Das unterschied sie stets von allen Pop-Acts und es wird wohl auch so bleiben.
Als großer "Behaviour"-Anhänger scheue ich die Vergleiche zu diesem Album trotzdem nicht, denn "Yes" ist ähnlich komplex wie "Behaviour", funktioniert als Ganzes...und das ist die hohe Kunst von Pop-Alben..zugegebenerweise etwas, was auch den PSB in der Vergangenheit nicht immer gelungen ist. So verbindet "Yes" geschickt und sehr zeitgemäß alten und neuen Sound, dort ein bisschen von "Behaviour" oder auch dessen Vorgängern, da ein bisschen von "Very" und auch Neues.
Danke für dieses Album, endlich machen die PSB auch mal wieder Spaß am Hören...und es ist Musik, die berührt..trotz der glänzenden Oberfläche...oder gerade deswegen!!!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Masterpiece, 10. März 2009
Von 
Jan-W Hecker "j-whecker" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Sie sind wieder da, und wie. Wer sich die Hörpoben auf der Homepage [...] anhört wird feststellen, dass sich die Herren trotz vorgerücktem Alter und langer Karriere in bester Form befinden. YES ist ein klassisches PSB-Album geworden, voller eingängiger Melodien und intelligenter Texte, typisch instrumentiert und doch keinen Deut altbacken. Absolut auf der Höhe der Zeit vielmehr. Man merkt, dass die Pet Shop Boys nach wie vor große Freude am Musikmachen haben und deswegen hoffentlich noch lange vorne mitmischen. Für Fans eine große Freude, für Entdecker dieser stilbildenden Band mit Sicherheit auch. Viel Spaß beim Entdecken!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen YES they can, 27. März 2009
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Yes (Audio CD)
Ich muß zugeben das ich es mit einem "Na und" zur Kenntnis genommen habe, dass die Pet Shop Boys nach dem düsteren und schweren "Fundamental" wieder ein Album auf den Markt bringen. Als ich es dann günstig sah, dachte ich an die "gute alte Zeit" als "Please" noch dauernd auf meinem Plattenteller lief und ich griff zu.

Was Neil Tennant und Chris Lowe hier abliefern ist geniale Musik. Unglaublich leicht und positiv, also das genaue Gegenteil von "Fundamental" und gleich mit der untypischen Single "Love etc" wird man in eine wunderbare Welt eingeführt. Die weiteren Lieder "All over the world" und "Beautiful People" sind wunderbare Popsongs, die zum mitsingen und träumen einlaen und sehr positive Gefühle vermitteln. Do geht die Sonne auf.

Mit "Did you ever see me coming?" ein etwas schächerer Titel, aber kein Totalausfall, sondern nur das hohe Niveau nicht halten können.

"Vunerable" ist nun etwas düsterer und hätte auch auf "Fundamental" gepaßt, guter Song der die Frühlingsgefühle und die extrem gute Laune wieder auf ein angenehmes Level bringt.
Mit "More than a dream", "Building a wall" und "King of Rome" kommen wir wieder zum Wohlfühlpop mit Spaß und Freude zurück. Alle drei Songs haben Ihre speziellen Momente, werden aber durch das anschlie0ende "Pandemonium" in den Schatten gestellt. Ein Discosong wie er nur von den Pet Shop Boys sein kann, unverkennbar und genial. Der absolute Höhepunkt einer grandiosen CD.

Wie bleiben mit "The way it used to be" beim elektronischen Pop, aber leider nicht auf dem ganz hohen Niveau des vorigen Titels.

"Legacy" schwächelt am Ende ein wenig, aber kann den genialen Eindruck der vorigen Titel nicht beeinflußen.

Insgesamt liefern die beiden Pet Shop Boys einer ihrer besten Alben überhaupt ab. Gefällt mir sehr gut, vor allem durch die positive Grundstimmung, wirklich genial, weiter so.

Anspieltipps: Love etc,Beautiful People, All over the world und Pandemonium
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Yes
Yes von Pet Shop Boys (Audio CD - 2009)
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