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Kundenrezensionen

26
4,8 von 5 Sternen
Yes Special Edition
Format: Audio CDÄndern
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2009
Sind es wirklich schon 25 Jahre, in denen die Pet Shop Boys ihre Fans erfreuen? Kaum zu glauben, vor allem wenn man bedenkt wie frisch das neue Werk YES klingt...Nach dem als etwas düster gewordenen FUNDAMENTAL ist das neue Album sehr fröhlich geworden: eine positive Grundstimmung durchzieht die Platte, und zumindest musikalisch sind auch die traurigen Tracks wie THE WAY IT USED TO BE eher hell. Die Frischzellenkur sprich die Zusammenarbeit mit dem XENOMANIA- und SUGABABES-Produzenten hat den beiden Jungs gut getan: schon die erste Single LOVE ETC. zeigt wo es langgeht: fluffige wunderschöne Synthies, bezaubernde und sofort ins Ohr gehende Melodien, sowie Neil Tennants tiefsinnige Texte, die dieses Mal hauptsächlich das Thema Liebe in vielen Facetten behandelt. So geht es in dem Song PANDEMONIUM (Kylie, wieso hast Du bloss dieses Meisterwerk abgelehnt?) um die Beziehung von Kate Moss mit Pete Doherty. VULNERABLE ist von einer entwaffnenden Ehrlichkeit, und das schon erwähnte THE WAY IT USED TO BE ist bereits jetzt ein Klassiker, so wie BEING BORING oder IT`S A SIN. Wenn dieser Track läuft, bleibt das Rest-Leben auf Standby, so gefangen nimmt mich das Lied.
Johnny Marr (THE SMITHS...) spielt bei der Mehrzahl der Songs Gitarre und auf PANDEMONIUM sogar Mundharmonika. Das Konzept mit den bunten Vierecken (eins für jeden Song) ist gelungen. Wie Neil Tennant erzählte, sind die Pet Shop Boys hier durch ein Kirchenfenster von Gerhard Richter (der im Song LOVE ETC. erwähnt wird) im Kölner Dom beeinflusst worden. Der Song handelt vom Postkapitalismus und davon, wie materielle Dinge total überschätzt werden in der heutigen Welt und andere Werte deshalb untergehen,
Musikalisch gesehen befindet sich YES zwischen VERY (Poppigkeit und sehr eingängige Melodien) und BEHAVIOUR (dieses bestimmte ätherische Gefühl und die Schwerelosigkeit in der Musik) sowie ACTUALLY (gedimmter Disco-Sound). Ich weiss nicht, ob es das beste PET SHOP BOYS Album ist, wie vielerorten behauptet wird, auf jeden Fall ist es ein sehr, sehr gutes Album geworden, welches zeitgemäß klingt, hervorragende Kompositionen beinhaltet und textlich wieder mal außerordentlich gut ist. Der einzige ganz kleine Wermutstropfen ist das Fehlen des neuen Songs WE`RE ALL CRIMINALS NOW, den es auf der I-Tunes-B-Seite von LOVE ETC. gibt. Ob der Criminals-Track wegen der "direkten" politischen Thematik nicht auf das Album passte?
Auf der zweiten CD befinden sich sieben weitere Tracks, unter Anderem ein neuer Song namens THIS USED TO BE THE FUTURE, in dem nicht nur Neil Tennant singt, sondern Chris Lowe spricht UND singt...! Die anderen sechs Songs sind Bearbeitungen von PANDEMONIUM (die Mundharmonika rückt mehr in den Mittelpunkt), MORE THAN A DREAM, THE WAY IT USED TO BE (schön melancholisch und eher ruhig), ALL OVER THE WORLD, VULNERABLE und LOVE ETC. Durch diese zweite CD wird die Limited Edition für Fans zu einem Muss ;o)
Alles im allem ist die gesamte Platte ein Meisterwerk!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Januar 2010
Auch ich war vom Vorgängerwerk "Fundamental" eher enttäuscht, fand es schwer zugänglich, auch seltsam unmelodiös, was ich sonst bei den "Boys" nicht gewohnt war.

Habe gar nicht mehr mit einem neuen Album der Jungs gerechnet, so war ich umso überraschter, daß sie nach "nur" drei Jahren wieder was neues rausbringen. Das erste was ich vor Kauf des Albums schon kannte war "Love etc." und ich dachte, ohje, bitte kein "New York City Boy Part 2". Allerdings gefiel mir der Groove und der ungewöhnliche Songaufbau gleich beim ersten Hören.

Ich habe das Album ausgepackt und ganz bewußt bei Song eins gestartet und mir selbst verboten zu "skippen". Und was soll ich sagen. Gute Laune pur. Kein Lückenfüller. Und vor allem: Endlich wieder ein Album, daß man von vorne bis hinten durchhören kann ohne weiterdrücken, und bei dem die Song-Reihenfolge (für mich zumindest) einen Sinn ergibt.

Sicher, wer die Pet Shop Boys kennt, weiß in etwa, was ihn erwartet, ich hatte wesentlich weniger erwartet, und bin deshalb reich beschenkt worden, mit Melodien, Grooves, Texten (für mich immer ein wichtiger Bestandteil der Songs der Boys). Auch das letzte Lied ist zwar ungewöhnlich, aber in meinen Augen (Ohren) ein würdiger Abschluß.

Ferner finde ich diesesmal die Veröffentlichungspolitik besser als beim Vorgänger, und so sind inzwischen auch einige gute bis sehr gute B-Seiten (z.B. "We're all criminals now") und Remixe rausgekommen. Auch das Design lässt diesesmal nichts zu wünschen übrig. Einziger Wehrmutstropfen - das Mastering. Ich sage nur: "loudness war", aber das läßt sich verkraften.

Man könnte bei "Yes" meinen, die Jungs seien ganz frisch und motiviert am Start, und das ist denke ich ein großes Kompliment für die gereiften Herren. Weiter so!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2009
Die letzte Produktion für Girls Aloud hat schon gezeigt wo es mit den Pet Shop Boys hingeht...in ziemlich schnörkelosen, glatten Pop. Was ist entstanden? Eine Platte wie aus einem Guss. Soviel Singlepotential hat es seit "Very" nicht mehr gegeben. Nun das ist schon eine gefühlte Ewigkeit her...darum ist es wohl wieder Zeit eine Platte in diesem Stil zu produzieren. Ohrwurm an Ohrwurm. Eine positive Grundstimmung wird erzeugt die Lust auf mehr macht. Die Pet Shop Boys lebten auch immer von ihren Balladen auf den Alben, hier sind nur 2 Stücke zu nennen, King of Rome und Legacy. Der Rest ist groovy, catchy..ein Gedicht musikalischer Popkultur. Soviele frische Melodien. Das war das Rezept der Pet Shop Boys in den 80ern was sie zu der erfolgreichsten Popband in eben diesem Jahrzehnt aufstiegen ließ. Nachdem sich die Pet Shop Boys immer wieder neuerfunden haben seit 1993, mit Fundamental eine Art Best of Platte Ihres Schaffens präsentierten, haben sie nun mit "Yes" eben damit aufgehört. Sie klingen nun so wie man sie kennengelernt hat in den 80er Jahren. Ohne Umschweife, Pet Shop Boys pur. "Che Guevara and Debussy to a Discobeat" - die Aussage aus dem 88er Album "Introspective" ist nun wieder voll an der Tagesordnung. "Love etc" erinnert schon an die Aussage von "Actually" 1987, "All over the World" ist ein stampfender Hip Hop Beat mit Tschaikowsky Sample .. es stampfen die Nußknacker. "Beautiful People" mit Hilfe von Johnny Marr erinnert stark an die Produktionen mit "Electronic", schöner Gitarrenpop. "Did you see me coming?" belebt den unwiderstehlichen Charme von "Very". "Vulnerable" elektrisiert wie es schon "Flamboyant" getan hat. "More than a dream" ist edler Discopop und einer der Höhepunkte des Albums. "Building a wall" überrascht, da Chris Lowe auch mal wieder zu höhren ist. Mit "King of Rome" wird einer der Ruhepole des Albums gesetzt. Die Synthieflächen entführen ins Traumland. Der absolute "Kracher" ist mit "Pandemonium" gelungen. Da ist der Wurm drinn...nämlich im Ohr. Der kommt da auch nicht wieder raus. Ein Song den Kylie Minogue ablehnte. Nur sie wird wissen warum. Mit "The Way it used to be" schafft es Neil gesangstechnisch, dass einem die Tränen in die Augen schießen. Soviel süße Melancholie hat es selten in einem Popsong gegeben...Gänsehautfaktor. Mit "Legacy" wird er geneigte "Zuhörer" rausgeschmissen..."That`s it...the end" so beginnt der Song und hätte nicht besser als ans Ende der Platte gepasst. Chillige, jungleartige Sounds, der warme Gesang von Neil beendet das Meisterwerk des modernen Pop und hinterlässt beim Zuhörer ein breites Grinsen....wohlwissend den musikalischen Orgamus erlebt zu haben.

Die Bonus CD bietet gleich mit "This used to be the future" eine Perle. PSB meets Human League. Und? Chris Lowe singt. Ein ähnlicher Leckerbissen wie schon "Fugitive" auf "Fundamentalism". Die anderen Stücke sind "Dub-Versionen" einiger Stücke vom regulären Album. Durchweg gut gelungene Versionen, die eine gute Alternative bieten gerade soundtechnisch zu staunen, da es sich hier hauptsächlich um Instrumentale handelt.

Kurzum "Yes" ist die beste Popplatte seit 15 Jahren der Pet Shop Boys und wohl auch die Popplatte 2009

Yes they (still) can!!!
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am 25. März 2009
Um es kurz zu machen: "Yes" ist das kommerziellste Album seit "Very". Ist das gut? YES. Denn auch wenn das letzte Album "Fundamental" genauso gut war, würde ich den Jungs mal wieder einen kommerziellen Erfolg wünschen. Und der sollte bei diesem Album eigentlich kein Problem sein. Die beiden Balladen "King of Rome" und "Legacy" finde ich zwar mit die schwächsten PSB Balladen, aber dafür ist nahezu jeder schnellere Song ein Ohrwurm. Besonders genial finde ich "Love, etc", "Did you see me coming", "More than a dream" und "Building a wall". Fast genauso gut sind "Vulnerable", "Pandemonium" und "the way it used to be". Aber auch "All over the world" hat - trotz schwachen Textes - Hitpotenzial. Etwas langweiliger ist nur "Beautiful peolple". Besonders zu erwähnen ist noch der geniale Bonustrack auf der zweiten CD "The way it used to be the future" mit Philip Oakey von Human League als Gastsänger. Alleine dafür lohnt sich die special edition. Die Mixes der Bonus CD sind auch sehr gut (wenn man drauf steht).

Auffällig ist, dass auf dem Album extrem viel mit Orchester gearbeitet wurde. Während das letzte Album eher minimalistisch und analog klang, ist "yes" sehr "maximalistisch" und digital produziert. Die Arrangements sind voll und vielschichtig. Auch hier erinnert das Album etwas an "Very".
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am 24. März 2009
Dieses Album ist der Hammer! Ich habe es bereits mehrfach gehört und nicht ein einziges Mal dabei die SKIP-Taste gedrückt. Jeder Titel hat hier Hit-Potential. Ich bin Fan der ersten Stunde und muss sagen, dass dieses Album wohl zum Besten gehört, was die Pet Shop Boys bisher gemacht haben. Darum gebe ich dafür 5 Sterne.

Zu bemängeln ist bei diesem Album allerdings die Audioqualität. Wer das Album abgemischt hat, muss einen schlechten Tag erwischt haben. Auf meiner wirklich sehr guten HiFi-Anlage wird das Hörvergnügen durch übertriebene Höhen und flache Bässe doch arg geschmälert. Und zu allem Übel wurde - wie in der heutigen Zeit bei vielen Produktionen anderer Interpreten - jetzt auch bei den Pet Shop Boys beim Abmischen übersteuert, was dazu führt, dass fast alle Titel verzerrt klingen. Wahrscheinlich damit man bei MP3-Playern höhere Lautstärke bekommt?!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2009
Alles begann mit West End Girls und ich war 12 und habe Tischtennis gespielt.

Leute, wie die Zeit vergeht! Mit diesem Album melden sich die Herren Tennant & Lowe zu ihrem 25. Geburtstag sehr voluminös wieder. Diese CD ist ein muss.

Ich hatte die Ehre sie bei einem Bekannten komplett zu hören. mein Fazit ist:

Behavior meets Very, einfach genial.

1. Love etc - guter albumstart nett
2. All over the world - schleppender beat - relaxen
3. Beautifull people - Gitarre mit Harmonika, hacienda feeling
4. Did you see me coming - Hitpotenzial
5. Vulnerable - Melodie stimmt, mein Fvorit!!!
6. More than a dream - cool, was für die Tanzfläche, bissel Disco
7. Building a wall - echter PSB song, Refrain mit Mr. Lowe, Hammer
8. King of Rome - schöne Ballade zum träumen, Neil singt so hoch, Respekt
9. Pandemonium - Elektropop vom FEINSTEN, Hitpotenzial
10. The way it used to be - Beat stimmt, auch schick
11. Legacy - schönes ende, viel mit orchester, erinnert stark an Behavior

Die Remixe sind Geschmackssache, aber nett gebastelt.

So, alles in allem ist diese CD einen Kauf wert, auch wenn man kein großer PSB Fan ist.

Für mich ein Favoritenalbum!
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am 16. Mai 2009
The Boys are back in Town !!! Yes ist ähnlich wie Behaviour und wird sich in der Zukunft als ähnlicher Klassiker erweisen. Apropos Zukunft - der Knaller ist die zweite CD etc. gleich das erste Lied - eine Zusammenarbeit mit Phillip Oakey von the Human League stellt ein Klassentreffen der beiden elektronischen Bands dar. Die diversen Dub Mixe sind ebenfalls klasse, abwechslungsreich und nicht zu lang. Ich würde mich mal wieder über ein Live Konzert in Hamburg freuen und wünsche den beiden Emininzen des Elektropop - this will be the future !!!
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am 12. Mai 2009
Ich hatte wirklich gedacht "Fundamental" sei nicht mehr steigerungsfähig, da es mit eines der besten Alben der Pet Shop Boys ist - ich habe mich geirrt.

Das neue Album in der Special-Edition-Version ist der absolute Überhammer. Mein absoluter Favorit ist "Pandemonium", doch auch die anderen Titel haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Unbedingt kaufen!!!!! Es lohnt zu 100%!!!!![[ASIN:B001RTYKSQ Yes (Special Edition)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2009
Ich bin seit 25 Jahren Fan der Pet Shop Boys und da ist jedes Album ein muss aber eines solltet ihr wissen, auch wer kein wirklicher Fan ist, dieses Album ist ein muss für jeden Musikfreund...jeder einzelne Song ist es Wert gehört zu werden.

Hiermit kann ich dieses Album nur mehr als empfehlen, ein Album wo jeder Cent es Wert ist...

Viel Spaß beim Kauf und beim genuss des Hörens...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2009
Die Pet Shop Boys machen (endlich) mal wieder das, was sie am besten können. Nämlich Popmusik. Das merkt man daran, dass die Songs, insbesondere die erste single "Love etc." neben vielen anderen songs sofort ins Ohr gehen. Dass es dagegen nicht irgendein billiges Abfallprodukt der Musikindustrie ist, erkennt man an der Tatsache, dass die songs nach mehrmaligem Hören nicht langweilig werden. Aufgrund der großartigen Expertise der PSB und ihren genialen Einfällen entdeckt man immer wieder was Neues in und an den songs.
Wir haben es hier mit einem im wahrsten Sinne des Wortes "kundenorientierten" Produkt zu tun, das seiner Rolle neben Vertretern wie dem 16 Jahre zuvor entstandenen "Very" durchaus gerecht werden kann.
Im Vergleich dazu offenbaren sich meiner Meinung nach aber hierbei keine Schwächen und Lückenfüller. Es hängt natürlich vieles vom Geschmack des Publikums ab, aber die Voraussetzungen für einen Kassenschlager sollten erfüllt sein.
Die songs:
Love etc.: Unglaublicher Dance-Knaller. Ich dachte, der 3er-Rhythmus wäre nach einigen billigen Dancefloor-Versuche anfang der 2000er sofort wieder out - aber es geht auch anders!
All over the world: Reminenzenz an "Se a vida e" aus den 90ern, Gute-Laune-Song, wenn auch etwas billig.
Beautiful people: Herrlich. Toller Gitarrenpop mit bissigen Lyrics.
Did you see me coming: Ähnlich "I wouldn't normally do this kind of thing", sofort mit dem Fuß wippen und mitsingen!
Vulnerable: Etwas dröge, schwierigerer Zugang.
More than a dream: Typischer Dance-hit mit sommerlichen Stimmung. Gut gemacht, aber etwas inhomogen in der Gesamtaussage.
Building a wall: experimenteller Song über die Berliner Mauer, interessant.
King of Rome: Wunderschöner, chillier song über einsame Menschen, der nie zu Ende Ende gehen sollte.
Pandemonium: Krönung der kommerziellen Produktion. Hätte auch ein Werbe-Jingle oder die Musik zu einem Zeichentrickfilm sein können. Gut gemacht!
The way it used to be: DER Geheimtipp! Wunderbarer song, der im midtempo eine unmerkliche Steigerung erfährt, geniales Duett mit einer Frauenstimme über Vergangenes, eines der besten PSB-songs überhaupt!
Legacy: Augenzwinkernder Abschied vom Album, von den Fans, von der Vergangenheit. Hoffentlich war dies nicht der letzte song der Jungens!
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