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4,0 von 5 Sternen
The Apostasy
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Preis:8,99 €

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Während ich mich "Demigod" vor zwei einhalb Jahren nicht so ganz zufrieden war, schaffen es BEHEMOTH mit ihrem neuen Werk "The Apostasy" wieder mehr Begeisterung zu regen! Alleine der Opener "Slaying the Prophets ov Isa" (Isa ist übrigens der arabische Name für Jesus) holzt schon mächtig Holz in den polnischen Wäldern ab. MAn könnte meinen, dass sich eigentlich nicht viel geändert hat, bis die mächtigen Chöre einsetzen. Wow, ist zwar nicht wirklich bombastisch, aber auf alle Fäll sehr majestätisch und mächtig! Bei "Prometherion" werden wieder die leichten orientalischen Einflüsse deutlich, wobei man dies ja auch schon von "Demigod" gewohnt ist. Mit "At the Left Hand ov God" folgt auch schon das erste Highlight. Die Akustikgitarren sind außergewöhnlich genial. Nach ner halben Minute geht es wieder mächtig weiter und vor allem Drummer Zbigniew Robert "Inferno" Promiñski beweist hier, dass er sein Fach wirklich versteht, da vor allem die Fill Ins zu Beginn nicht wirklich menschlich sein können. Nergal kotzt sich die Wut und Boshaftigkeit nur so aus dem Leib und für mich hat der Song jetzt schon die Genialität von Songs wie "Christians to the Lions" oder "As above so below" erreicht! Das Blastgewitter erreicht mit "Kriegsphilosophie" (das geschulte Auge erkennt hier sofort den deutschen Titel...) definitiv seinen Höhepunkt, während man sich mit "Be without Fear" plötzlich von der eher groovigeren Seite präsentiert. Auf alle Fälle sehr cool, denn so etwas sorgt für gesteigerte Abwechslung! Um so erfreudiger, dass mit "Libertheme" (geniales Solo!!) der Groovehammer nochmals ausgepackt wird. Das nächste Highlight ist mit "Inner Sanctum" an der Reihe. Den Song muss man gehört haben um die Genialität zu erfassen. Die Atmosphäre ist wirklich unglaublich düster und erreicht sogar die Morbidität von CELTIC FROSTs aktuellem Meisterwerk "Monotheist". Im übrigen gibt hier NEVERMORE Frontmann Warrell Dane ein Stelldichein und gibt einige Gastvocals zum besten. Abschließend zieht man mit "Christgrinding Avenue" noch mal ein richtige Ass aus dem Ärmel, das mit einer mächtigen Atmosphäre und ausgezeichneten Melodien aufwarten kann. BEHEMOTH Fans, als auch jeder Freund extremer Klänge dürfte auf keinen Fall mit "The Apostasy" enttäuscht sein.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2007
Hurra, Nergal und seine Schergen sind wieder da! Und was noch viel besser ist: Sie weichen auch auf ihrem achten Longplayer keinen Millimeter von ihrer Linie ab und knallen Euch einmal mehr ein sattes Pfund Gehacktes auf den (Platten)Teller!

Nein, Kompromisse gehen BEHEMOTH auch diesmal nicht ein, und so donnert wieder fett gemachtes Hochgeschwindigkeits-Todesblei aus den Boxen, bei dem man endlich auch mal die technischen Feinheiten im Highspeed-Gemetzel heraushören kann. Was allerdings nichts an der Tatsache ändert, dass auch diese Scheibe nur was für Leute ist, die sich morgens gern mal mit dem Hammer wecken lassen...

Die Danziger gehören - nach einem von vielen eher belächelten Start - mittlerweile zu den besten extremen Todesbleikommandos überhaupt.
Erste zaghafte Versuche, ihren ursprünglich schwarzmetallischen Wurzeln zu entrinnen, unternahm man auf "Satanica".
Spätestens über "Thelema.6", "Zos Kia Cultus" (Oberhammer!!!) und "Demigod" sind BEHEMOTH auf der death-metallischen Baustelle angelangt, wo seither ultra-harter und bruchresistenter Tödesmörtel angemischt und verbaut wird. Dort werden sie auch mit dem neuen "Material" problemlos verweilen und sowohl gestandene als auch neue "Bauherren" [und einige "Abriss-Fetischisten", ;-)] dazugewinnen. Hand drauf!!! (Sorry, HORNBACH...)

BEHEMOTH machen erst gar nicht den Versuch, sich selbst zu kopieren, sondern zersägen in perfidem Wahnsinn einfach alles, was das Extrem-Drumming von Inferno nicht schon vorher festgenagelt hat.
Nergal thront derweil zwischen den völlig kranken Gitarrenwänden wie ein tollwütiger Pitbull, bereit, alle und alles in Klump zu beißen. Und immer nach der Devise: Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht?!

Darüber hinaus scheinen die Polen auch das Midtempo für sich entdeckt zu haben, wie etwa das höllisch groovende "Prometherion" beweist. Und auf "Inner Sanctum" - meinem persönlichen Favoriten - warten BEHEMOTH gar mit echten Slow-Passagen auf: mit Warrel Dane (Nevermore) als Gastsänger!
Aber keine Angst - Härte und Brutalität stehen immer noch im Vordergrund! Oder anders gesagt: BEHEMOTH klingen anno 2007 zwar wesentlich technischer als noch zu "Demigod"/"Zos Kia Cultus"-Zeiten, gehen aber unterm Strich immer noch genauso kompromisslos zu Werke: Sie knüppeln einfach alles und jeden nieder, suhlen sich lustvoll im Sud der "üblichen Verdächtigen" (Nile, Morbid Angel, Hate Eternal, Malevolent Creation und Co.) und können es problemlos mit jeder X-beliebigen Band im Grunz/Knüppel-Bereich aufnehmen.
Für Abwechslung sorgen runtergetunte Schredder-Metzel-Hymnen der Marke "At The Left Hand Ov God" (von Akkustikgitarren eingeleitet und mit megageilen Chorälen unterlegt), "Kriegsphilosophie" oder "Pazuzu" (könnte auch direkt von NILE stammen), wo durch Tempobegrenzung sehr viel Dynamik erreicht wird. Geschwindigkeit ist eben nicht alles...

"The Apostasy" ist 39:54 Minuten lang Schwerstarbeit für Kopf und Nacken und ein wahrer O(h)rgasmus für alle audiophilen Masochisten. Wessen Runkel hier nicht zum Ventilator mutiert, der hat es entweder gewaltig an den Löffeln oder ist vielleicht schon tot - und keiner sagt es ihm...

Da "Zos Kia Cultus" mindestens 6 Sterne gebühren, komme ich an der Höchstzahl nicht vorbei:
Fünf fette Sterne - well done! \,,/

MUSS man/frau haben...
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juli 2007
Behemoth haben sich ja vom Black Metal Act zum Death Metal Brett schlechthin entwickelt...
das neue Album braucht sich vor Vergleichen mit Größen wie Cannibal Corpse oder Morbid Angel nicht zu fürchten...die Polen mischen hier erfolgreich etwas Sinfonic Blackmetal mit Doom- und Deathmetal...
mein persönlicher Hit ist "Kriegsphilosophie"
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3 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
War schon der Vorgänger "Demigod" etwas zu sauber und fett für ein Death-Metal-Album (mit schwarzmetallischem Einschlag) produziert, wennauch mit allerfeinstem Liedgut ausgestattet, besteht hier zusätzlich das Problem das die meisten songs ziemlich austauschbar sind und keine eigene Identität entwickeln. Zuviel Effekt in der Stimme und die Chöre im Hintergrund sind auch eher eine negative Entwicklung. Assklare Entäuschung für mich was uns die Polen hier präsentieren und "Zos Kia Cultus" bleibt sowieso unerreicht.
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sehr schönes Death Metal Gewitter. Mir fehlt ein bischen die Atmosphäre wie sie z. B. Nile verbreiten. Und etwas weniger Blastspeed-Parts mit mehr schnellen Snare-Parts (Pazuzu) wie in den letzten Stücken wären auch nicht schlecht gewesen.

Insgesamt gefallen mir die letzten 4 Stücke am besten.
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