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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zeppelin hebt ab!
Eines der wichtigsten und routiniertesten Debütalben aller Zeit, von einer der herausragendsten Bands der Musikgeschichte.
Obwohl hier die Blueseinflüsse der Zeps noch deutlich herauszuhören sind, weist diese Platte schon auf den unvergleichlichen Stil der späteren Alben hin.
Der brettharte Opener „Good Times Bad Times" besitzt einen...
Veröffentlicht am 15. August 2005 von Patrick Jamrozinski

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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beim Remastering geschlampt?
Dass dieses Werk ein Meilenstein mit 5 von möglichen 5 Punkten ist, das wissen wir, so glaube ich, alle. Aber ich bleibe doch lieber bei meiner CD-Erstversion mit der Bestellnummer 240 031. Warum? Ganz einfach - die remasterte Neuauflage wurde komplett stereo-seitenverkehrt überspielt. Da kann mir doch keiner sagen, das war Absicht. Ich möchte die...
Veröffentlicht am 2. April 2009 von Eckhard Völker


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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zeppelin hebt ab!, 15. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin (Audio CD)
Eines der wichtigsten und routiniertesten Debütalben aller Zeit, von einer der herausragendsten Bands der Musikgeschichte.
Obwohl hier die Blueseinflüsse der Zeps noch deutlich herauszuhören sind, weist diese Platte schon auf den unvergleichlichen Stil der späteren Alben hin.
Der brettharte Opener „Good Times Bad Times" besitzt einen unwiderstehlichen Drive, ein hervorragendes Gitarrensolo von Saitenkünstler und Zeppelin-Chef Jimmy Page (für mich der beste Gitarrist aller Zeiten) und ist mit seinen knappen 2:50 min genau richtig, um den Zuhörer auf dieses Album einzustimmen. Schon das nächste Lied zeigt, warum die Zeppelin-Musik einfach zeitlos ist. Die Einflüsse aus verschiedenen Musikrichtungen ist einfach grandios, denn während der Opener purer Rock war, ist „Babe I'm Gonna Leave You" eine melancholische Liebesballade, welche von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. „You Shook Me" ist typischer Blues mit langen Improvisationen und einem Wahnsinns-Schrei von Sänger Robert Plant. Der nächste Song war lange Zeit Höhepunkt jedes Zeppelin-Konzerts und stellt auch die Krönung dieses Albums dar. Die schweren und düsteren Bassläufe von John Paul Jones jagen mir immer wieder aufs neue einen Schauer über den Rücken und als Plant beginnt zu singen: „Been dazed and confused for so long it's not true...", einfach göttlich!!! Lange Gitarrenpassagen und stets perfekte Drums vom leider verstorbenen Schlagzeuger John Bonham machen diesen Song zu etwas ganz Besonderem. Getoppt wird das Ganze nur noch von der Live-Version, die schon mal bis zu 25 min Dauern konnte.
„Your Time Is Gonna Come" beginnt mit schönen Orgelklängen und geht nahtlos in das Akustikstück „Black Mountain Side" über, in dem Tabla Drums zum Einsatz kommen. „Communication Breakdown" wird ohne Rücksicht auf Verluste „rausgerotzt" und darf ohne Übertreibung als ein Vorreiter des „Punk-Rocks" angesehen werden. Abgeschlossen wird diese Sahne-Scheibe durch den bluesigen Titel „I Can't Quit You Baby" und dem „psychadelic" anmutendem Stück „How Many More Times", die den durchweg fantastischen Charakter des Albums unterstreichen.
Angeblich haben die vier Musiker dieses Album in gerade mal 15 Stunden aufgenommen. Wenn man sich jedoch diese ungemein artenreiche Klangsammlung anhört, ist das kaum zu glauben.
Led Zeppelin haben sich nicht auf dem Erfolg des ersten Albums ausgeruht, denn die nachfolgenden Scheiben besitzen das gleiche qualitative Niveau oder sind noch besser.
Was kann man hier anderes vergeben als 5 PUNKTE ?
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Debüt einer Legende, 22. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin (Audio CD)
Man nehme einen charismatischen, jungen Sänger mit einzigartiger Stimme, einen Gitarristen, der schon durch sein Mitwirken bei den Yardbirds und seine Tätigkeit als Sessionmusiker sehr erfahren war, dann einen souveränen Bassisten, der zudem ebenfalls die Tasteninstrumente beherrscht und einen Schlagzeuger, der technisch zwar von anderen übertroffen wurde bzw. heutzutage wird, aber mit einer Energie auf sein Kit einprügelte, die man wohl bei kaum einem anderen Drummer findet - und heraus kommt DIE Rockband schlechthin, die noch heute fasziniert und Maßstäbe setzt.
Die Band hatte vom Stand weg einen Riesenerfolg und warum, zeigt bereits das erste Album: die Art, wie Blues und Hard Rock vermischt wurden, war etwas ganz Neues.
Die Dynamik bei einem solch genialen Arrangement wie "Babe I'm Gonna Leave You" fasziniert mich auch nach dem hundertsten Hören noch; die sich abwechselnden Passagen mit aggressiver Härte mit Geprügel aufs Becken, mächtigen Gitarrenriffs und Robert Plants Schreien auf der einen Seite, während auf der anderen Seite ruhige Akustikgitarren und ein sanft singender Robert Plant zu hören sind.
Dann sind da natürlich auch unvergessliche Songs wie "Dazed And Confused" und "How Many More Times", die zu Live-Standards der Zeps avancierten und die jeder kennen sollte; außerdem die Cover-Versionen von "You Shook Me" und "I Can't Quit You Baby", die zwar immer noch als Blues-Songs erkennbar sind, aber vom Sound her viel aggressiver und rockiger - so was war in dieser Form bisher nicht dagewesen.
Unbedingt erwähnen muss man natürlich noch den 2 1/2-Minuten-Song "Communication Breakdown", der einfach nur zum Headbangen auffordert, den gleich gut reinbratenden Opener "Good Times, Bad Times", bei dem man als Rock-Fan eigentlich schon gleich wissen sollte, dass man hier richtig ist oder das nette "Your Time Is Gonna Come" mit dem pompösen Orgelintro von John Paul Jones.
Es mag sein, dass Led Zeppelin auf ihren nachfolgenden Alben sich viel weiter entwickelten, neue Stilrichtungen ausprobierten (und gerade ihre Vielseitigkeit zeichnete sie ja auch aus) und es mag sein, dass sie bei den ein oder anderen Songs mehr oder weniger von alten Blueslegenden abkupferten - nichtsdestotrotz kann keiner leugnen, dass Led Zep bereits einen sehr eigenen, harten Sound kreiert hatten und die Roh- und Unbekümmertheit ihres Debüts ist einfach immer wieder eine Freude. Vier junge Musiker, die am Beginn einer unvergleichlichen Karriere standen und ein Album voller Energie einspielten!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich das perfekteste..., 3. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin (Audio CD)
...Debütalbum der gesamten Rockgeschichte (ich weiß, jeder hat ein anderes...). Es stimmt einfach alles: Genialer Bandname (der manchem - auch mir - noch heute wie der EINZIG MÖGLICHE zu dieser Musik passende erscheint), ein perfekt den Bandnamen illustrierendes Cover in kongenialer grafischer Umsetzung, kein den Inhalt vor-interpretierender (störender) Albumtitel, eine für die analogen Studiomöglichkeiten anno '69 und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass hier (noch) keine etablierte Band mit großem Budget und dementsprechend viel Zeit am Start war - grandiose Produktion: ausgewogen, transparent, klar, laut, super Sound. Die Krönung: No Filler, just Killer. Klar liegt das auch daran, dass man sich hier noch größtenteils auf Coverversionen beschränkte. ABER: Die Qualität einer Band zeigt sich dabei auch immer daran, WELCHE Stücke gecovert werden, und vor allem: WIE!

Das hier war und ist einzigartig. Die Art ihrer Interpretationen machte die Fremdkompositionen auf dieser Scheibe bereits zu völlig eigenen Stücken, die im Komplex des Zeppelin'schen Gesamtschaffens betrachtet eben auf keiner einzigen Note wie Fremdkompositionen wirken.
Dazu die einzigartige Dynamik und Dramaturgie des Albums - Zuckerbrot und Peitsche, laszive Laid-Back-Attitüde meets Aggression, Herzschmerz gepaart mit Wut und einem morbiden, unterschwelligen Humor, ein paar letzte Songbruchstücke, Melodien und Refrains aus der typischen Klangwelt der sterbenden 60er als Startblock für den Aufbruch in den bluesgetränkten, schweren, progressiven Hardrock der 70er. Respektloses Neu- und Umgestalten der Fremdkompositionen in einem schon hier schier grenzenlosen Vertrauen in die eigene (vorhandene) musikalische Potenz. Das hier sind keine "Tribute"-Verbeugungen, sondern Statements. Das Leichte und Spielerische des typischen 60er Pop-Rock verschmilzt hier mit der schwarzen Melancholie des Blues und einer authentischen Heavy-Rock-Schwere, die zwar "bleiern" ist, aber noch nicht "metallisch" im Sinne des demonstrativ verhärteten Eskapismus des späteren Heavy Metal mit all seiner drögen Humorlosigkeit und dem oft unsäglich kitschigen (falschen) Pathos.
Das Ganze umgesetzt in musikalischen Ideen und Arrangements, für die noch heute manche Band töten würde.

Als würde das alles noch nicht genügen, deutet sich spätestens mit der Atmosphäre und der Gitarrenarbeit in "Dazed..." die vollkommen unikate Mystik der späteren, ausladenden Kompositionen an, die die Musik des Zeppelins bis heute so völlig einzigartig macht (Jimmy Page's spätere Faszination für die satanische Loge und Lehre eines Aleister Crowley wird bereits hier fassbar).

Meine Erfahrung mit der Musik Led Zeppelins ist allerdings, dass sich die ganze grandiose Genialität dieser Band und ihres Schaffens erst mit zunehmendem Alter und Lebenserfahrung des Konsumenten (in diesem Falle: ich) entfaltet.
Mit 14 bis 17 passte LedZep höchstens mit hardrockenden Brechern wie "Communication Breakdown" oder "Whole Lotta Love" in meinen musikalischen Jung-Rebellen-Kosmos. Die tonnenschwere, völlig zugedröhnte Macht eines "Dazed And Confused" (in der Live-Interpretation vom "The Song Remaines The Same"-Soundtrack") erschloß sich mir mit Mitte 20, und heute - mit Mitte 40 - bin ich vom Gesamtwerk dieser einmaligen Band noch immer, immer mehr und immer wieder völlig fasziniert, wobei für mich persönlich jedoch das "Physical Graffiti"-Doppelabum inzwischen uneinnehmbar und einsam an der Spitze aller Lieblingsalben steht.

Neben der Kenntnis der musikalischen Oeuvre der Beatles, Stones, eines Hendrix, Deep Puples, Black Sabbath's und Yes' absolut essentiell, wenn man (harte) Rockmusik liebt und sich für deren Urspünge und frühen Sternstunden interessiert.

Kaufempfehlung? - Klar: ALLES!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Led Zeppelin 1 - LP/CD - alt/neu - im Vergleich, 7. Oktober 2014
Von 
JohnSpartan (Scottsdale, AZ) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Zuerst zum Vergleichsaufbau : LP US-Originalpressung 1969 (mint), 3 x LP 180g und 2 x CD Remastered Deluxe Edition 2014, CD 1994, 2 x LP und CD "Remasters" 1990. Altes Equipment (DUAL 1219, REVOX B 795, McIntosh C 8 / MC 30 sowie SONY TA-1130 an BOSE 901-1, BRAUN L 710 und 72er Klipschorn) als auch aktuelles (T+A Vor- und Endstufen, LP & CD player an T+A Solitaire, B&M Line 30 sowie Klipschorn AK 5).

Das in nur 30 Stunden während drei Wochen eingespielte Erstlingswerk dieser inzwischen legendären Gruppe wurde von Page persönlich remastert; also nicht nur gute Techniker/Produzent, sondern die Person, welche das Werk weit besser kennt als andere. Die LP gehörte zu den ersten, die ausschließlich in stereo veröffentlicht wurden. Zusätzlich griff Page zu weiteren Mikrofonen in einigen Metern Abstand von den üblichen und erzielte so einen deutlich räumlicheren Klang als damals üblich, wozu auch beitrug, dass Bonham mit seinem Schlagzeug erhöht saß.

Im Gegensatz zum kommerziellen Erfolg waren anfangs die Kritiken zu dieser Blues-Rock-Mischung mit Anleihen beim damals neuen heavy-metal eher negativ. Der "Rolling Stone" schrieb beispielsweise, Led Zeppelin biete nichts Neues und Rod Stewart sei weit mehr "exciting" als Robert Plant. Die FAZ konstatierte, dass Page kein überragender Gitarrist sei und Plant sei ein Schreihals, der sein Gebrüll nicht mit Seele füllen könne. Nicht nur diese Publikationen änderten später ihre Ansichten.

Um es beim Vergleich vorwegzunehmen : Den besten Eindruck hinterließ die neue LP auf aktuellem Equipment; zwar leicht different je nach angeschlossenen Lautsprechern, jedoch immer deutlich wärmer, wohliger und luftiger als die neue CD, wobei diese Welten besser ist als die 1994er und auch als die "Remasters"-CD (soweit songs darauf vorhanden). Jedoch hinterlässt die CD bei aller Präzision und Räumlichkeit etwas mechanische Kälte.

Bei der LP sitzt man mit der Band in kuscheligen Sesseln bei angenehmer Temperatur, trinkt handwarmen Rotwein und duzt sich. Bei der CD ist es ein Ledersofa bei Herbstanfang, ein kühles Bier und "Sie". Mir ist der Sessel lieber.

Die Original-LP auf alter Anlage bringt zwar bei der 55+ Fraktion Erinnerungen zurück, ist aber objektiv auf aktuellem Equipment genauso (leicht) überfordert wie die 2014er LP unterfordert in der Oldie-Anlage ist.

Zu den einzelnen Songs muss man nicht viel sagen; sie sind alle seit Jahrzehnten bekannt, das Urteil variiert persönlich - und das ist gut so. Nach dem fetzigen Einstieg mit "Good times bad times" kommt die sehr starke Folk-Adaption "Babe I'm gonna leave you", das bei mir erst nach "Stairway to heaven" etwas zurücktreten musste. Es folgen stilistisch sehr unterschiedliche, teils "schwere" songs, sodass man nicht von einem Konzeptalbum sprechen könnte. Insgesamt erreicht die Kombination von Instrumenten und Gesang in 2014 eine neue Ebene von gefühlter Klarheit, Präsenz und Präzision.

Zur zweiten CD/LP : Natürlich ist das klanglich unter heutigen Bedingungen keine Offenbarung - aber darauf kommt es meines Erachtens auch gar nicht an. Aus 45 Jahre alten analogen LIVE-Aufnahmen kann man nicht mehr machen als hier - so wie auch ein 45 Jahre altes Pferd mit bestem Doping kein Derbysieger mehr werden wird.

Hier kommt es auf die Performance an, auf die kraftvolle Stimme des jungen Plant, Page's kreatives Gitarrenspiel und die tollen Leistungen von Bonham und Jones. Nicht ohne Grund haben Led Zeppelin insbesondere durch ihre LIVE-Auftritte die Fans vom Gegenteil der zumeist negativen Kritiken überzeugen können und ihren Kultstatus mitbegründet. Und ich bezweifle sehr stark, dass es mehr als vielleicht 10% der Konzertbesucher "besser" vor Ort gehört haben werden.

Fazit : In besserer Qualität gab es Led Zeppelin 1 bisher nicht; deshalb eine Kaufempfehlung für hardcore Fans - preislich halte ich es für angemessen.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, 3. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin [Vinyl LP] (Vinyl)
Nie habe ich diese LP so richtig beachtet, zu abgenudelt klang diese Scheibe bei den Freaks auf ihren alten Quelle Plattenspielern oder billigen Mono Cassetten Rekordern von Phillips, totgenudelt auf 2 mal 3 Watt etc. Im Nachhinein kann ich das totnudeln gut verstehen. Nur fehlte mir als HiFi Freak damals einfach der Nerv für diese wilde sexuell höchst anregende Musik. Denn was die Jungs hier abliefern ist allererste Sahne. Vom Opener schon angefixt, kommt schon mein Lieblings Track das Hippie-mäßige bitterböse aber doch traumhaft schöne Stück, auf dem Jimmy Page und Robert Plant harmoniern wie ein Wesen. "I Am Gonna Leave You When Summer Comes Around.." Da kommt man in's träumen. Auch der Rest der Truppe weiss sich einzubringen. John Bonhams Drums halten die Höhenflüge der beiden Frontmänner Lead Sänger + Gitarist schön fest am Boden - wenn's sein muss auch mit Gewalt. John Paul Jones steht dem auch nicht nach. Seine Orgel Einlagen auf dem wunderbar mutmachenden "Your Time is Gonna Come" überzeugt ebenso wie seine Bass Salven, die den Hit der Platte "Communication Breakdown" nach vorne jagen. Dazu gibts auch noch ein paar wunderbare Acoustic Passagen mit Tablas und vielen Acoustic Guitaren parts, wo John Bonham mit den blossen Händen auf seinen geliebten Drums spielt. Nur oberste Klasse was hier gereicht wird. Das Ganze ist auch noch so super zusammen gestellt und clever mit-einander verwoben , dass man einfach nicht anders kann als bis zu den letzten Tönen dem langen Blues des vorletzten Trax aufmerksam zuzuhören und die Plate nicht eher runternimmt bis auch die ganz lange Improvisation vom letzten Track, der mich irgendwie an " Tomorrow Never Knows" von den Beatles erinnert verklungen ist. Ansonsten nehmen Led Zeppelin hier schon mal den Sound von Black Sabath vorweg mit dem Arrangement von Communication Breakdown nämlich - auf LZ II werden sie sich etwas an Deep Purple anlehnen mit Livin Loving (She's Just A Woman). Jedenfalls haben diese 3 Bands damals den Grundstein gelegt für Hard Rock und Heavy Metal. Hier sind 4 Ausnahme Könner am Werk gewesen und haben das bedeutendste Debüt Album der frühen Rock Geschichte eingespielt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger !!!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieso wird hier die CD bewertet??., 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Liegt das an Amazon oder warum sind die Rezenaionen der CD den Vinylscheiben zugeordnet? Auch fällt mir auf, dass die Rezensionen älter Veröffentlichungen an die neuen Remasters angeklebt sind. Mensch AMZ das ist doch unsinnig und auch nicht zielfuhrend.

Ich besitze alle Vinyl Remasters der neuen Edition und kann nur sagen. Exzellente Pressqualitat und sensationeller Klang und Master. Ich habe die Verglecihsmöglich,wir, da ich alle LZ Vinyls besitze..vom ersten Original zu den Classic Records Editionen. Dies ist mit weitem Abstand das beste Release
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beim Remastering geschlampt?, 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin (Audio CD)
Dass dieses Werk ein Meilenstein mit 5 von möglichen 5 Punkten ist, das wissen wir, so glaube ich, alle. Aber ich bleibe doch lieber bei meiner CD-Erstversion mit der Bestellnummer 240 031. Warum? Ganz einfach - die remasterte Neuauflage wurde komplett stereo-seitenverkehrt überspielt. Da kann mir doch keiner sagen, das war Absicht. Ich möchte die Instrumente auch auf der CD dort hören, wo sie ursprünglich auf der LP waren. Also: 5 Punkte für die Musik und einen Punkt für das Verwechseln der Stereo-Kanäle. Macht 3 Punkte höchstens.
P.S.: Die stereo-seitenverkehrten Tracks dieser remasterten CD finden sich denn auch auf der Mothership Best Of wieder. Hört den keiner der Verantwortlichen vorher Probe?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein neuer sound wurde geboren, 5. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin (Audio CD)
12. januar 1969, ein neuer stern am rockhimmel erleuchtete und wurde zu einem der hellsten des universums. die geburtsstunde des heavy rock, die geburtsstunde der legendären britischen rockband led zeppelin.
man könnte rein theorethisch schon von einer supergroup reden, da jimmy page
vor der gründung von led zeppelin bei den yardbirds als gitarrist tätig war.
das erste led zeppelin album besticht durch rauhen bluesrock und dem damals nagelneuen hardrock-sound. man konnte damals schon feststellen, was für eine große band led zeppelin noch werden und das bestätigte sich spätestens beim 4.album.
die bekanntesten songs des debüts und auch die die auf so gut, wie jeder zeppelin-compilation zu finden sind, sind : "communication breakdown", "good times, bad times" und "dazed and confused".
als ehrlicher fan von rockmusik , sollte jeder das erste album der 4 briten im schrank stehen haben, denn hier auf diesem album wurde rockmusik neu definiert und das album gilt sowieso als prototyp des hardrocks der ersten stunde. eine absolute empfehlung !!!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburt eines neuen Zeitalters, 8. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin (Audio CD)
1969: Flower-Power, The Mamas and Papas, Beach Boys...

Ein Zeitalter im Zeichen der Liebe.

Und dann: dieses Album. Diese Band. England, du wirst es gebären:
Optisch zweifellos Kinder der Zeit; Musikalisch ebenso. In der Sechzigern musikalisch sozialisiert und dennoch weit darüber hinaus: Sämtliche Bandmitglieder hatten sich bereits im Verfeld einen Namen gemacht. Jimmy Page etwa war als ehemaliger Gitarrist der Yardbirds (jener legendären Gruppe, die auch als "Ausbildungsstätte" der Ausnahme-Gitarreros Eric Clapton und Jeff Beck dienen würde) hervor getreten, Robert Plant hatte als größtes Gesangstalent ("beste Bluesstimme") der Insel gegolten.

Es nimmt einen heute noch ungemein gefangen, sich bei Anhören dieses Meisterwerks in die Stimmung der späten Sechziger zu versetzen und sich vorzustellen, welche Revolution sich nach Veröffentlichung angebahnt haben musste:
War die Rockmusik (seinerzeit waren die Grenzen zwischen Rock und Blues fließend) zuvor noch eher "hausbacken" daher gekommen und Jimi Hendrix mit seiner Experience noch - völlig berechtigt - der Gipfel härterer Gangart gewesen, sah es nun im Handumdrehen anders aus. Ein Sänger, der sich die Seele aus dem Leib brüllt. Unglaubliches Stimmvolumen, phänomenale Modulationsfähigkeit, starker Ausdruck; gepaart mit einem Gitarristen, der das Riffing (Schlagen von Akkorden) eben erst erfinden durfte, sein Spiel gekennzeichnet von lautem Picking, sensiblen Soli und jeder Menge Innovationen (etwa die Verwendung eines Geigenbogens). Gebacked von einer Rhytmusgruppe, deren Qualität unumstritten ist: Vor allem der Drummer John Bonham gilt nach wie vor gemeinhin als der Beste seiner Zunft ever. Völlig berechtigt. Jahrhunderttalente!

Spielfreude pur.

Kompositionen, entkleidet von jeglicher Fettschicht. Netter funkiger Opener ("Good Times Bad Times"); Heulende Verzweiflung ("Babe I'm Gonna Leave You", Plant mit schier unglaublichem Gesangspart!, "Dazed And Confused", das Stück mit der "Geigenfiddel", "Communication Breakdown"); Bluesige Geisterbeschwörung ("I Can't Quit You Baby", "How Many More Times", "You Shook Me"); Herz, was willst du mehr?

Gerade "Communication Breakdown" und "Dazed And Confused", Klassiker schlechthin, leuchten hervor:
In diesem Stil sollte es weitergehen!

Ein Meilenstein!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialität und Größenwahn, 22. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Led Zeppelin (Audio CD)
Als vier junge englische Musiker zwischen 20 und 24 Jahren 1968 als 'New Yardbirds' die Szene betraten, ahnte kein Mensch, dass aus diesem Quartett einmal die wohl legendärste Rockgruppe aller Zeiten werden würde. 'Eure Band wird abstürzen wie ein Blei-Zeppelin', unkte ihr Kumpel Keith Moon, der Drummer von The Who. Flugs nahm man seinen Spruch auf, benannte sich um in Le(a)d Zeppelin und nahm in kürzester Zeit eine Platte auf, die als eines der bedeutendsten Debütalben in die Geschichte eingehen sollte.

Der kurze, straighte Opener "Good Times Bad Times" bediente sich bei den Rolling Stones und Family, machte aber zugleich deutlich, dass hier etwas Neues am Entstehen war.

Danach folgte mit dem ungeheuerlichen "Babe I'm Gonna Leave You" ein erstes echtes Statement: wunderbare akustische und brettharte, bluesrockige Gitarrenparts wechselten sich ständig ab, Robert Plant definierte mit seiner Variabilität zwischen sanftem Crooner und hemmungslosem Schreihals das Genre des Rocksängers vollkommen neu.

"You Shook Me" wühlte ganz tief im britischen Blues. Plants Stimme siedelte sich im Halbhellen / Halbdunkeln an, während Bassist und Keyboarder John Paul Jones eine psychedelische Hammondorgel im Stile der Doors einpflegte. Jimmy Pages Gitarrensolo ab Minute Vier driftete hingegen direkt ins Überirdische. Wer bitte war dagegen Jimi Hendrix? Das Wechselspiel zwischen Plant und Page gegen Ende des Stückes wurde später bereitwillig von Gillan / Blackmore bei Live-Auftritten von Deep Purple adaptiert (file under MADE IN JAPAN).

Mit "Dazed and Confused" sorgten Led Zep sicherlich damals für ziemliche Verwirrung. Was bitteschön war DAS denn? Hier wurde Rockmusik tatsächlich auf eine ganz neue Ebene transzendiert. Einfach crazy, verrückt, irre. Und doch total kontrolliert. Wie viele andere Bands haben sich im Laufe der Rockgeschichte aus diesen sechseinhalb Minuten bedient? Led Zeppelin selbst machten daraus in den 70ern bei ihren ausufernden Shows ein teilweise schwer erträgliches 20- oder 25-Minuten-Gebirge.

"Your Time Is Gonna Come" begann mit Jones' Orgelklängen wie eine Bach-Kantate. Page spielte akustische und Slidegitarre wie ein junger Gott. Der mehrstimmige Refrain machte Anleihen bei den Stones und beeinflusste Bands wie Crosby, Stills & Nash.

Das rein akustische "Black Mountain Side" inspirierte Gitarristen wie Steve Howe (Yes) zu ähnlichen, kurzen Intermezzi auf Studio- und Liveplatten.

Das Grundriff von "Communication Breakdown" wurde ein Jahr später von Black Sabbath zu einem Welthit namens "Paranoid" ... äh ... umgedeutet.

"I Can't Quit You Baby" war dann wieder ganz tief im Blues verwurzelt, definierte aber zugleich das Genre des harten Bluesrock der siebziger Jahre.

Mit den achteinhalb Minuten von "How Many More Times" vollendeten Led Zeppelin schließlich eines der großartigsten und stilbildendsten Debütalben aller Zeiten. Hier kam noch einmal alles zusammen: Blues, Psychedelic, früher Hardrock, früher Prog. Aus dem kurzen Break nach dreieinhalb und fünfeinhalb Minuten zimmerte David Bowie noch 1973 mit "The Jean Genie" eine Erfolgssingle.

LED ZEPPELIN ist ein Monster. Es kommt auf die jeweilige Stimmung an, ob man dieses ausufernde Album genial oder partiell etwas nervig findet. Zur Zeit finde ich es jedenfalls vollständig genial. Die komplette rockhistorische Bedeutung dieses Werkes kann man erst im Abstand von mehr als vierzig Jahren und im eigenen gesetzten Alter vollständig erfassen. Und fast alles, was der Bleizeppelin später noch an musikalischen Großtaten, aber auch an verblasenem Größenwahn vollbringen sollte, war in dieser, ihrer allerersten Platte im Grundriss schon angelegt.

In den USA stieg die Band bereits mit diesem Debütalbum in den Superstarhimmel: Platz 1 und satte 145 Wochen in den Billboard-Charts (fast so lange wie alle folgenden Alben zusammen). Deutschland blieb hingegen noch ziemlich unbeeindruckt. Erst mit dem Riesenerfolg von LED ZEPPELIN II schaffte es 1970 auch der Vorgänger noch für ein paar Wochen in die Charts (höchste Position: Platz 32).
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