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am 19. Januar 2013
Tja, irgendwie lässt der Film einen mit gemischten Gefühlen zurück. An manchen Punkten des Films denkt man sich, dass er grottenschlecht ist, an manchen Stellen ist man aber auch wieder beeindruckt und fiebert mit. Daher nun zwei Rezensionen in einer:

5/5 Sterne: Ein super Fantasy-Film! Wenn man über Uwe Boll schimpfen will, dann sicherlich nicht anhand dieses Films. Ich habe das PC-Spiel nie gespielt, daher ist es mir egal, wie nah die Story an diesem ist. Es ist eine klassische Fantasy-Geschichte, die mit einigen überaschenden Wendungen auftrumpfen kann. Die Ausstattung ist echt gut, die Effekte haben mir auch gut gefallen. Bei der letzten Schlacht umweht ein Hauch von Helms Klamm den geneigten Betrachter. Über die Darsteller muss man nicht viel sagen: Überragend. Es gibt einen Schwertkampf zwischen Jason Statham und Ray Liotta, außerdem einen Telekinese-Schwertkampf. Extrem cool.

1/5 Sternen: Lächerlich. Einfach nur lächerlich. Ninjas werden in einem mitteleuropäischen Mischwald mit brennenden Orks beschossen. Zum Glück wohnen die weiblichen Artisten des russischen Staatszirkus, offensichtlich trainiert von Tarzan, im Wald und nehmen die Angreifer mit abenteuerlichen Lianenflügen auseinander. Lianen. Im europäischen Mischwald. Um Ninjas zu helfen, die mit brennenden Orks beschossen werden. Wohlbemerkt "MIT", nicht "VON". Davon kann man jetzt halten was man will, aber Fantasy hat doch auch irgendwo seine Grenzen zum Bescheuerten. Scheinbar versucht der Regisseur jede einzelne Dialogzeile zitattauglich zu halten und so werden nur vermeintlich epische Sätze vom Stapel gelassen. Und natürlich Sätze wie "Ich bin die Tochter meines Vaters!". Episch und gänzlich unerwartet. Außerdem: Wer kam auf die dämliche Idee, dem Kommandeur des Königs diesen üblen Gangster-Bart zu verpassen? Irgendwie erwartet man unterschwellig permanent, dass er gleich eine Waffe schräg ins Bild hält und die Orks auffordert, sein Gras wieder herauszurücken. Wer den Film noch nicht gesehen hat: Stellt euch Tracy Morgan mit Ritterrüstung und Gangster-Bart vor. Mann, Mann, Mann...

Alles in allem ein solider Film, bei dem man einige Gefühlsschwankungen mitmacht. Durchschnitt aus 1 und 5: 3 von 5 Sternen für diesen Film.
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am 19. Dezember 2008
Uwe Boll ist dafür bekannt angeblich schlechte Filme zu machen und wirklich hat er bisher noch kein Meisterwerk hervorgebracht. Seine Werke umweht der bittersüße Geruch des Trash, was im Widerspruch zu seinem immer etwas großspuhrig anmutenden Auftreten in Interviews usw. steht.

Wenn man aber die Erwartungen an "Schwerter des Königs" diesen Gegebenheiten anpasst, wird man meiner Meinung nach sehr positiv überrascht. Ich habe schon viele Abenteuerfilme gesehen, gute wie schlechte und kann sagen, dass ich (leider) schon einiges sehen musste was wesentlich schlechter war als dieses Werk Uwe Bolls.

Natürlich kann man keine großen Innovationen erwarten, aber es ist ein solider Film mit einigen Schwächen, dem man sein etwas dünnes Budget gar nicht mal so sehr ansieht. Er mag sich nicht mit den Großen des Genres messen können, aber als Unterhaltung für zwischendurch taugt er allemal und kann dabei sogar fun machen.

Solange man keine Vergleiche mit den Genregrößen anstellt und den Film als reine Popkornunterhaltung sieht, wird man für Boll-Verhältnisse sogar ganz gut bedient. Da gab es schon wesentlich schlechtere Blockbuster mit wesentlich größerem Budget. Man muss sich eben nur trauen, auch mal einen Film von Uwe Boll zu sehen, objektiv urteilen und nicht nur draufkloppen, weil es ja jeder macht.
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am 29. August 2010
Oha! Ja, der Fisch stinkt vom Kopf her. Ich hatte die Kommentare hier schon vor Ausleihen des Films durchgelesen und er hatte mich trotzdem noch interessiert.

Nun schließe ich mich ganz klar den Vorrednern an, die dem Regiesseur die Schuld an diesem miesen Streifen geben.

Und muß auch sagen: dieser Film lohnt absolut nicht anzusehen, geschweige denn, Geld dafür in der Videothek zu lassen.

Die Story war irgendwo schon brauchbar, viele Kostüme waren ganz nett anzusehen, Bildqualität ist auf Blu-Ray nicht so schlecht, aber die schauspielerische Leistung, Schnitt, Choreographie sind echt unterste Schublade.
Die Story ist billig, die Musik peinlich, die schauspielerische Leistung zum Davonlaufen und der Schnitt gibt einem den Rest.

Also - um es kurz zu machen: man muß nicht anspruchsvoll sein, um zu sehen, daß dieser Film noch nicht mal als beiläufige Unterhaltung herhält. Hätte in der Zeit lieber eine 0815 TV-Serie gucken sollen.

Auch von mir eine dicke fette goldene Himbeere an Uwe Boll!
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am 1. Dezember 2007
... leider mit durchschnittlicher Ausführung!
Die Story halte ich für ausreichend spannend und unterhaltsam. Klar, sie erfindet nicht gerade das Rad neu ( alles ist schon mal in irgendeiner Form da gewesen ), aber nichtsdestotrotz macht es Spaß die Geschichte mitzuverfolgen.

Manche Charaktere kommen zwar etwas oberflächlich rüber, was aber daran liegt, dass deren Darsteller nicht genügend Filmzeit erhalten, um sie richtig zu präsentieren. Die häufiger vorkommenden Protagonisten werden recht gut gespielt.
Am überzeugendsten finde ich den Neffen des Königs ( gespielt von Matthew Lillard ), welcher den durchgeknallten, ränkeschmiedenden Thronräuber hervorragend wiedergibt. Besonders sein oberarrogantes Aristokraten-Getue mit der albernen Hof-Etikette ist einfach zum Totlachen. Performance gelungen! ^^
Am schlechtesten kommt dagegen die Wald-Amazone rüber ( gespielt von Kristanna Loken ), da man sie leider am seltensten über die Leinwand laufen sieht. Die Rolle dieser Figur wirkt dadurch fast überflüssig. Ich hätte gerne mehr über sie und ihr Volk erfahren. Diese Art von "Baum-Menschen" ( man erfährt nicht mal den Namen jener "Rasse" ) sehen wie eine Mischung zwischen Elfen und Tarzan aus ( deren Waffe - "lebende" Ranken - halte ich aber für einen coolen Einfall ).
Etwas komisch wirkt jedoch der Haarschnitt "à la Knast" des Helden. Irgendwie passt so eine Frisur nicht richtig in einen Fantasyfilm, finde ich ( in einen reinen Action-Streifen eher ). Da gefallen mir die langen Haare seines Schwagers schon besser.

Nun zu den Kämpfen im Film:
Die Schlachten sind zwar allgemein recht gut inszeniert, aber dafür ziemlich mäßig gefilmt. Zu viele Grossaufnahmen, zu hektische Bewegungsabläufe, zu häufige Schnitte. Die Bilder wirken dadurch extrem über-dynamisch, sodass man manchmal nicht richtig erkennen kann, was genau da gerade eigentlich passiert.
Die Duelle sind im Gegensatz dazu sehr gut gelungen.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch der Einsatz von Ninja-artigen Kriegern in der Schlacht. Ebenso der gelegentliche Kung Fu - Kampfstil des Helden ( dass er als einfacher Bauer ÜBERHAUPT derart gut kämpfen kann, ist schon seltsam ). Aber das ist schließlich ein Fantasyfilm, kein historischer Film und er spielt in einer fremden Welt, nicht in unserer. Künstlerische Freiheit eben.

Die Landschaftsaufnahmen sehen sehr schön aus. Manche Einstellungen ( aus der Vogelperspektive ) wirken, wie aus "Herr der Ringe" übernommen, was dem Film jedoch nicht schadet, wie ich finde. Solche Szenen verliehen schon der Ringe-Trilogie diesen Touch des "Gewaltigen".

Die visuellen Effekte werden ausschließlich auf die Darstellung der Magie-Ausübung einiger Charaktere beschränkt und sehen ausreichend überzeugend aus. Hübsch anzuschauen ist da besonders die Auflösung, der Transport und die Wiederherstellung der Körper von den Magiern ( etwas schwer zu beschreiben ).
Ach ja, die magischen Kämpfe erinnern stellenweise an die aus "Matrix".

Katastrophal finde ich hingegen die Filmmusik. Statt die Szenen musikalisch zu unterstützen wirkt sie speziell in den Kampfszenen eher deplaziert und nervig ... und viel zu laut! Nett anzuhören ist eigentlich nur das erste Abspannlied, welches eine passende Mischung aus modernen Klängen und mittelalterlicher Folklore darstellt.

Irgendetwas stimmt auch mit dem Bild nicht. In einigen Sequenzen wirkt der Hintergrund ein wenig unscharf ... und die Farben allgemein sind recht fade. Allem Anschein nach, hat das Geld nicht mehr für eine Nachbearbeitung des Bildes im Studio ausgereicht. Anders kann ich es mir nicht erklären.

FAZIT:
Sehenswert für diejenigen, welche auf Fantasy-Action-Spektakel stehen, sowie für beginnende Fantasyfilm-Fans ... und denen eine etwas mangelhafte Ausführung kein Hinderungsgrund darstellt, sich diesen trotzdem unterhaltsamen Film anzuschauen.
Wer mit dem Genre allgemein nichts anfangen kann, der sollte lieber seine Finger von diesem Film lassen!

PS:
Ich kenne keines der vorherigen Boll-Werke und kann deshalb auch keine Vergleiche machen. Aber da ich dadurch gewissermassen nicht "vorbelastet" bin, bin ich auch unvoreingenommen an den Film herangetreten und habe meine Meinung als Fantasy-Fan kundgetan. ^^
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am 3. August 2008
Nun, jede Rezension ist selbstverständlich eine subjektive Angelegenheit. Trotzdem kann ich die vielen schlechten Kritiken dieses Mal nicht nachvollziehen. Nachdem ich mir den Film gestern angeschaut habe, ziehe ich folgendes Fazit:
Sehr schöne Optik, ein kurzweiliger Plot, überzeugende Schwertkämpfe und ein cooler Hauptdarsteller! Mir als Fan von Filmen, in denen es um den Kampf "Mann gegen Mann" geht, wurde es jedenfalls nie langweilig. Jason Statham zeigt auch hier wieder, was er körperlich drauf hat und glänzt mit vielen kraftvollen und schnellen Moves! Da ich in meinem Alter (47 Jahre) bei Videospielen lieber zuschaue als mitzuspielen, kenn ich mich mit der Handlung von "Dungeon Siege" nicht aus. Für mich war der Film ganz einfach ein gelungenes Fantasy-Action-Spektakel!
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am 25. April 2008
Auch auf die Gefahr hin, von vielen Lesern für unzurechnungsfähig aufgrund dieser scheinbar einzigartigen Meinung erklärt zu werden, aber es ist einfach unprofessionell, einen Film immer dann gleich zu verreißen, nur weil er von einem bestimmten Regisseur ist. Und genau so geschieht es bei den Filmen von Uwe Boll. Sicher, es zeugt nicht unbedingt von Kreativität, sich auf Videospielverfilmungen zu fokussieren, und seine Methoden bei der Finanzierung seiner Filme sind vielleicht zweifelhaft. Aber dennoch zählt doch der Film an sich, und der ist nicht schlecht. Statt dessen werden im Internet Petitionen aufgestellt, mit dem Inhalt, Boll möge doch bitte mit dem Filmemachen aufhören. Als ob die Welt keine anderen Sorgen hätte.

Der Film hat mit Jason Statham, Ray Liotta, Burt Raynolds und vielen mehr ein bis in die Nebenrollen beachtlich besetztes Ensemble zu bieten, das man so nicht erwarten würde, welches aber perfekt auf die jeweiligen Rollen passt und sich gegenseitig gut ergänzt. Einzig der Charakter des bösen Neffen des Königs erschien mir etwas zu überdreht.

Was Uwe Boll auch oft vorgeworfen wird, ist fehlendes Talent bei der Inszenierung, und keinerlei Gespür für Dramaturgie. Bei früheren filmischen Fehlgriffen wie "Alone in the Dark" mag das zutreffen, bei "Schwerter des Königs" allerdings keinesfalls. Es gibt große Landschaftspanoramen und Kulissen, die sich hinter dem Herrn der Ringe nicht zu verstecken brauchen, imposante und durchaus mitreißend gefilmte Schlachten, es ist in jeder Sekunde spannend. Dennoch bleibt der Film nicht oberflächlich spektakuläre Action, er bietet auch Emotionen bei der Interaktion der Charaktere. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wäre eine etwas längere Einführung der Figuren, so dass man sich mehr mit ihnen identifizieren kann. Dennoch stellt "Schwerter des Königs" die Konkurrenz, die unter anderem filmische Katastrophen wie "Eragon" oder Dungeons&Dragons" verbrochen hat, locker in den Schatten.

Für eine unter anderem deutsche Produktion hat "Schwerter des Königs" beachtliche Effekte zu bieten, vor allem in Kombination mit dem Schaffen des bösen Magiers, dargestellt von Ray Liotta. Lediglich die orchestrale Filmmusik scheint mir in manchen Szenen etwas daneben gegriffen zu sein. Die Story von Schwerter des Königs" ist nicht unbedingt die tiefgründigste und vielschichtigste, bietet jedoch genug Stoff für einen überdurchschnittlichen Fantasyfilm und knapp 2 Stunden fesselndes Filmvergnügen. Was hingegen völlig daneben ist, sind die auf einmal auftretenden Ninja-Kämpfer, die Boll als neues Element im Fantasy-Mittelalter- Genre gedacht hatte, die jedoch wie ein kompletter Fremdkörper wirken.

Für alle Freunde der härteren Musik sei dringend diese 3-Disc-Edition mit Soundtrack- CD ans Herz gelegt, denn diese enthält Songs von Blind Guardian, Hammerfall, Epica, Nightwish, Avantasia, und damit eigentlich alles, was das Metal-Herz begehrt. Leider tauchen davon aber nur 3 Songs im Abspann auf. Aber Blind Guardians Skalds and Shadows" ist musikalisch gesehen der perfekte Abschluss eines Films wie diesen.
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am 21. Januar 2016
.... Uwe Boll 60 Mio, ich wiederhole SECHZIG MILLIONEN, in die Hand zu geben, damit dieser Streifen die Kinoleinwände erblickte? 60 Mio dem Beweis geopfert, dass große, bzw. bekannte Namen keinen guten Film bedingen. Jedenfalls nicht solange das Skript und die Regie so uninspiriert sind wie ein Sack Kartoffeln. Beispiel gefällig? Die Hauptfigur trägt den "Namen" Farmer und ist - ja, Sie haben es erraten - ein Farmer. Sensationiell!

Und wie geht es weiter? Mit abgekupferten Orks, die sich freiwillig anzünden und gegen Bäume katapultieren lassen. Ja nee, ist recht. Und die schönsten Aufnahmen (oder nach welchem Kriterium auch immer die Shots ausgewählt wurde) werden praktischer Weise mehrfach verwendet. Recycling steht gerade hoch im Kurs und Herr Boll springt gerne auf den fahrenden Zug auf. Wenn er sich schon nicht als talentierter Regisseur etablieren kann, so versucht er sich scheinbar zumindest als Regisseur-mit-dem-grünen-Daumen einen positiven Ruf zu erarbeiten. Grundsätzlich eine gute Idee, aber bitte nicht so!

Die Bewertung der einzelnen Rupriken (Schauspieler, Kulisse, etc.) spare ich mir an dieser Stelle. Da sammelt der Film nämlich auch keine Pluspunkte.

Ach ja, ich hätte da noch 'ne Frage: Was sind die Schwerter des Königs?
Es ist doch immer wieder schön, wenn der Titel nicht das geringste mit dem Inhalt zu tun hat. Nach McDonalds (ich erinnere an die Beweisführung, dass im Fisch-Burger kein Fisch enthalten ist) deklariert nun auch die Filmindustrie wie es ihr gefällt. Hauptsache es fallen genug Leute drauf rein.

Fazit: Definitiv kein Film, den man gesehen haben muss.
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am 15. April 2014
Also ich kenne weder das Spiel, noch bin ich der große Fantasy-Fan. Lediglich ‚Conan, der Barbar’ schau ich gern an, also den Kracher von John Milius, nicht ‚Conan, der Zerstörer’ und auch nicht das Remake und schon gar nicht diese lächerliche Serie mit Ralf Moeller! ‚Braveheart’ und ‚Excalibur’ sehe ich auch noch recht gern, aber eher selten, auch diverse klassische Filme dieser Art:’Prinz Eisenherz’, also der Film mit Robert Wagner, ‚Ivanhoe - Der schwarze Ritter’ mit Robert Taylor, aber dann hat es sich!

‚Schwerter des Königs’ dagegen ist einfach der totale Heuler:

Das fängt schon mit der eher unpassenden Besetzung an:

Ray Liotta ist eher ein Genredarsteller für Krimis - von dieser Sorte gibt es heute eher wenig Darsteller. Ähnlich ist es mit Charakterkopf Jason Statham, der auch eher im Krimi und Actionfach zuhause ist. Und Burt Reynolds … als König? Bandit aus ‚Ein ausgekochtes Schlitzohr’ als König? In ‚Schwerter des Königs’ erinnert Burt Reynolds auch kaum noch an seine Rollen in ‚Ein ausgekochtes Schlitzohr’ oder die diversen Krimis (‚Rent-A-Cop’ ist mein Favorit!) … John Rhys-Davies macht seine Sache recht gut, ebenso Ron Perlman, aber beide reißen's nicht raus! Auch die weibliche Besetzung wirkt einfach beliebig und austauschbar, was hier gefällt hätte, wäre eine Sybill Danning oder Brigitte Nielsen gewesen!
Zugegeben:Die Inszenierung ist einerseits gelungen, aber ohne echte Höhepunkte, einfach weil man das alles schon mal besser gesehen hat! ‚Schwerter des Königs’ will ein modernes Fantasy-Abenteuer sein, hat aber eher was von diesen italienischen Sandalenfilmen der 1960er.
Auch die Kampfszenen und Action sind für diese Art von Genrefilm total überzogen, hätten eher in einen Eastern gepasst. Verglichen mit den eher düster-blutigen Szenen in ‚Excalibur’ und ‚Braveheart’, oder eben auch ‚Conan, der Barbar’ sind die Schlachtszenen bei ‚Schwerter des Königs’ einfach lächerlich, haben was von den Prügelszenen aus einer Bud Spencer/Terence Hill-Klamotte! Und wenn Jason Statham dann seinen Filmsohn beerdigt und mit Dackelblick in die Kamera stiert … also da war selbst Captain Kirks Sterbeszene in ‚Star Trek - Treffen der Generationen’ besser gespielt!
Auch die Ausstattung und Kostüme wirken nicht einheitlich, sondern wie aus verschiedenen Epochen zusammen getragen, ganz so, als wäre der Kostümfundus aus anderen Filmen günstig zu haben gewesen und steht in einem totalen Gegensatz zu den nahezu perfekten Computeranimationen, bei denen besonders bei den Landschaftsbildern selten erkennbar ist, was jetzt Realität und was Fiktion ist und da Uwe Boll ja oft in Kanada dreht, hat er auch den Vorteil, Gegenden zu präsentieren, die noch nicht in unzähligen anderen Filmproduktionen total überstrapaziert sind.
Dennoch haben sich die Macher mehr an modernen Produktionen wie ‚Herr der Ringe’ und ‚Fluch der Karibik’ orientieren wollen, anstatt etwas eigenes zu schaffen.

Uwe Bolls Audiokommentar hat auch noch nicht die Qualität späterer Audiokommentare, dennoch ist das noch das Beste an der ganzen DVD, denn Uwe Boll gewährt Einblicke in die moderne Filmveröffentlichungspolitik der großen Major Studios, Einblicke, die die ach so tollen Filmzeitschriften nahezu nie gewähren!

Und die Komponistin mag sich beim Komponieren der Filmmusik ja ganz toll Mühe gegeben haben, und die Musik passt auch halbwegs zu den Szenen, aber dennoch wird weder die große Stimmung erzeugt, noch bleibt die Musik im Ohr, sondern fügt sich ein in das inspirationslose Gedudel, das für moderne Filme zusammen geklimpert wird … was waren das dagegen früher noch für Zeiten:Eine Landkarte, durch die sich ein Feuer frisst … ein Kreis, der sich von links nach rechts bewegt und sich in einen Pistolenlauf verwandelt … also selbst bei dieser simplen Beschreibung dürften doch viele sofort das ‚Bonanza’-Thema und die ‚James Bond’-Melodie im Kopf haben … warum wird heute derlei nicht mehr komponiert?!

Bei ‚Schwerter des Königs’ ist eine Menge Geld versenkt worden, es dürfte auch neben ‚Max Schmelling’ der längste Film von Uwe Boll sein und es ist dem Film auch anzumerken, dass sich die Beteiligten durchaus Mühe gegeben haben, aber es ist dennoch nix geworden.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Oktober 2013
Das friedliche Königreich Ehb wird von den Krugs bedroht, die auf Geheiß des bösen Zauberers Gallian (Ray Liotta) das Land terrorisieren. Als die orkähnlichen Ungeheuer bei einem ihrer Überfälle den Sohn des Bauern Farmer (Jason Statham) töten und seine Frau Solana (Claire Forlani) entführen, nimmt Farmer den Kampf gegen die Invasoren auf...

Der Film verspricht mehr, als er hält. Zwar spielen viele bekannte Namen mit -neben den oben genannten u.a. noch Burt Reynolds, Leelee Sobieski, Ron Perlman, John Rhys-Davies und Matthew Lillard-, aber die schauspielerischen Leistungen enttäuschen auf der ganzen Linie. Fast alle Akteure agieren hölzern; Jason Statham drückt alle Gefühle mit seinem Ich-bin-mies-gelaunt-weil-ich-Verstopfung-habe-Gesichtsausdruck aus; Claire Forlanis Mimik reicht für eine Schauspiel-AG, aber nicht für eine professionelle Produktion (die Szene, in der sie vom Tod ihrer Familie erfährt, ist Gold wert); Ray Liotta darf böse gucken und gegen Ende auch mal grinsen wie ein Frettchen; Burt Reynolds spielt sichtbar gelangweilt; Matthew Lillard betreibt ein Overacting wie Jim Carrey nach einer Kanne Espresso, was aber von Leelee Sobieski kompensiert wird, bei deren Ausdrucksvermögen man unweigerlich an Kristen Stewart denken muss.

Unfreiwillig komisch sind aber nicht nur die darstellerischen Leistungen, sondern auch die Krugs. Die Latexmasken sehen aus, als würden sie aus einem billigen Karnevalsladen stammen, und die Viecher laufen, als hätten sie eine akute Hodenentzündung, wenn sie nicht gerade unmotiviert im Hintergrund herumhampeln und darauf warten, sich von den Helden schlachten zu lassen. Passend dazu sind die Kampfszenen mies choreographiert, schlecht geschnitten und entbehren jeglicher Logik. Wer die Idee hatte, dass Ninja ins Setting passen, lag ziemlich daneben, und Katapulte in einem Gebiet mit zahlreichen Hindernissen in der Schussbahn zu nutzen (im Wald kann man durchaus mit Bäumen rechnen), ist nicht sonderlich durchdacht. Warum Farmer besser kämpft als die meisten Elitesoldaten und warum anscheinend nur er, Norick und Bastian wissen, an welcher Seite man ein Schwert anfasst, wird ebenfalls nicht plausibel erklärt.

So etwas wie Dramaturgie ist zumindest zu erkennen. Wenn man davon absieht, dass man immer vorher weiß, was als nächstes passiert; dass die Szene mit den Waldamazonen völlig unnötig ist und nur dazu dient, Kristanna Loken zu präsentieren; dass die große Schlacht schon in der Mitte des Films stattfindet; dass die Seilszene vor der Festung an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist und dass ein vernünftiger Ausklang fehlt, ist sie ganz in Ordnung. Nicht in Ordnung sind dagegen die Anleihen bei 'Der Herr der Ringe': Die Krug-Höhlen erinnern an Sarumans Uruk-hai-Zucht unter Isengard, einer der Generäle könnte der Zwillingsbruder von Gamling sein und die 'Bergwanderung' der vier Helden gegen Ende hat man fast genauso in 'Die Gefährten' gesehen.

Für einen Film von Uwe Boll ist 'Die Schwerter des Königs' überraschend gut, bezieht aber immer noch den Großteil seiner Wirkung aus der unfreiwilligen Komik, die durchaus zu unterhalten weiß. Im Vergleich zu richtigen Fantasy-Filmen wirkt er aber, als habe eine Schüler-AG versucht, so etwas Ähnliches wie 'Der Herr der Ringe' auf die Beine zu stellen.
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am 6. Mai 2010
Der Frieden des Königreichs Ehb wird durch den bösen Magier Gallian (Ray Liotta) gestört, der König Konreid (Burt Reynolds) den Krieg erklärt hat. Ein namenloser Farmer (Jason Statham), der anscheinend dem Königreich helfen will, ist die letzte Hoffnung auf Frieden. Doch dessen Motive entpuppen sich als weniger tugendhaft, da er nicht loszieht seinem Königreich zu dienen, sondern um seinen ermordeten Sohn zu rächen und seine Frau Solana zu befreien...

Man kann von Uwe Boll halten was man will, mit "Schwerter des Königs - Dungeon Siege" hat er einen durchaus akzeptables Werk abgeliefert. Vor allem ist es ihm gelungen ein durchaus namenhaftes Schauspielerensemble zusammenzutrommeln. Trotzdem hat der Film einen gewissen TV-Charme a la "Prinzessin Fantaghirò", kombiniert mit Ideen aus "Herr der Ringe - Trilogie" und "Hero". Also damit auch viel Potential ein guter (geklauter) Fantasy-Film zu werden.

Uwe Boll hat daraus durchaus Ansehnliches geschaffen. Die Kulissen sind schön gewählt, die Computeranimationen sind in Ordnung und die Schlacht- und Kampfszenen insgesamt gelungen. Eher das wo der Film wirklich krankt ist die kaum spannende und Besonderes bietende Geschichte. Die Dialoge sind unsäglich schlecht und von den sehr vorhersehbaren Ereignissen einmal abgesehen, fehlt der Geschichte ein packender Spannungsbogen und nachvollziehbare Motivationen (z. B. wirkt vor allem Jason Statham komplett emotionslos).

So scheint es mir doch wirklich ein wenig an den Schauspielern und dem Drehbuch zu liegen, dass der Film floppt. Jason Statham bewies ja in anderen Filmen bereits, dass er gut den ungewöhnlichen Helden spielen kann - trotzdem wirkt er hier ziemlich farblos. Ron Perlman spielt irgendwo auch mit, aber seine Dialoge passen wohl locker auf ein halbes DIN A4-Blatt. Matthew Lillard mit seiner überzogenden Darstellung des machtsüchtigen, etwas gestörten Königs-Neffen Fallow hat wenigsten ein paar Lacher auf seiner Seite. John Rhys-Davies, Ray Liotta und Burt Reynolds spielen leider allesamt ziemlich flache Figuren, so das sie schon fast unbeholfen Wirken.

Fazit;
"Schwerter des Königs - Dungeon Siege" ist ingesamt einer der "besseren" Filme von Uwe Boll. Handwerklich kann man ihm eigentlich auch nichts vorwerfen. Sicherlich sind Szenen mit kämpfenden Ninjas gegen Ritter eher komisch. An Herr der Ringe muss man sicherlich in vielen Szenen denken und auch die Waldelfen wirken eher wie direkt aus dem Musical Tarzan entschwebt. Insgesamt hat der Film einige Schwachstellen, aber wo er wirklich krankt ist das fehlende Herzblut der Darsteller und das wirklich schwache Drehbuch. Aber da dieser Boll-Film mir schon besser gefallen hat als sein Werk "Far Cry" gibt es hoffnungsvolle 3 Sterne. Auf das unser Boll irgendwann doch noch einen 4- oder 5-Sterne Film schafft :o)
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