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am 21. November 2014
Ich muss meinem Vorredner widersprechen. Wer Angst hat, durch die minimalistische Besetzung ginge der festliche Charme und die ergreifende Wucht des Werks verloren, den kann ich vertrösten. Ich habe noch keine Einspielung der h-Moll-Messe gehört, die mich so tief bewegt hat.

Ich bin von Kuijkens Bach-Interpretationen generell überzeugt. Bei keinem anderen Dirigenten fühle ich mich dem Geist von Bachs Werken näher. Perfekte Phrasierungen, Dynamik, Zusammenspiel und nicht zuletzt ein durch hochwertige Soundtechnik und Mixing/Mastering geschaffenes atemberaubendes Klangbild.

Kuijken zeigt nicht nur ein außergewöhnliches künstlerisches Gespür für Bachs Kompositionen, sondern auch eine unfassbar geschultes Ohr für Klangästhetik, die das wohl größte Werk der Musikgeschichte in ein feingewebtes, bis in letzte Detail perfekt verzierte Klangewand hüllt.

Beim ersten Hördurchgang saß ich die meiste Spielzeit über wie gebannt im Schreibtischstuhl, gebannt in die Monitorboxen lauschend, und schüttelte an vielen Stellen immer wieder aufs Neue den Kopf ob der ergreifenden Schönheit der Darbietung und des kristallklaren Klangs.

Ich kann diese Einspielung vorbehaltslos empfehlen und nur jedem dazu raten, sich mit Kuijkens Bach-Interpreationen auseinanderzusetzen.
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am 20. Juli 2009
"Kuijken besetzt vokal einfach und instrumental sehr schlank: Nur sieben Streicher werden um die obligaten Soloinstrumente ergänzt. Sämtliche Strukturen der Sätze werden klar erkennbar, es entsteht ein kammermusikalisch schlanker Klang, die dynamisch-gestalterischen Gegensätze werden in einem sehr feinen Rahmen abgebildet. Um ein solches Klangkonzept zum Erfolg zu führen, bedarf es feinster Artikulation sowie einer bewussten und sehr gemeinsam empfundenen Phrasierung aller Akteure." So beschreibt der Kritiker Dr. Lange diese Aufnahme und sie findet seine grosse Begeisterung:
"Das alles vollzieht sich in insgesamt eher gemäßigten Tempi, die Brillanz anderer Referenzaufnahmen wird erkennbar nicht angestrebt diese Gelassenheit Kuijkens und der anderen Akteure tut der Musik deutlich gut. Diesem Grundbefund widerspricht auch nicht, dass einzelne, in anderen Einspielungen oft mit großer Klangwirkung ausgestattete Sätze wie das 'Dona nobis pacem, das 'Sanctus oder das achtstimmige 'Osanna dynamisch, klanglich und auch in Sachen Tempo entschlackt und verschlankt werden. Klanglich wird das Gebotene perfekt umgesetzt: fein strukturiert, plastisch, konzentriert, in austarierter Balance, insgesamt mit viel frischer Luft. Alle Akteure intonieren makellos und ohne Druck. Phrasiert wird in größtmöglicher Gemeinsamkeit ein fabelhaft geschlossener Colla-parte-Satz wie das 'Gratias agimus tibi zeigt eindrucksvoll die aktive und gemeinsam empfundene Phrasierung."

Ich kann mich diesem Eindruck nicht anschliesen, auch wenn ich in den Fakten übereinstimme. Es sind wenige Sänger, Kuijken nimmt gelassene Tempi, es klingt natürlich transparent.

Aber als Interpretation der h-moll Messe gefällt es mir nicht. Ein durchaus festliches Werk. Den nucleus lieferte Bach ja nach Dresden, einen prächtigen Hof, um dort einen für ihn passenden Titel zu erwerben.

Diese Pracht geht in dieser Interpretation von Kuijken doch sehr verloren. Die h-moll Messe ist keine grössere Kantate,sondern eine prächtige Messe,mit der auch Eindruck gemacht werden soll.

Den genau liefert Kuijken nicht. Seine Sänger sind gut aufeinander abgestimmt, aber als Solisten eher von begrenzter Bedeutung. Die h-moll Messe ist zwar sehr durch die Chöre geprägt, aber die solistischen Teile dürfen auch nicht vernachlässigt werden.

Die Brillianz fehlt, darin bin ich Dr. Lange einig, aber auch die Emotionalität, wie sie etwa ein Hengelbrock in die Interpretation der h-moll Messe einbringt. Es klingt bei Kuijken ein wenig schlicht, ja fad.

Angesichts der grossen Fülle hervorragender Aufnahmen dieses Werkes kann die Interpretation von Kuijken nicht zu den empfehlenswerten gezählt werden.
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