Kundenrezensionen


70 Rezensionen
5 Sterne:
 (49)
4 Sterne:
 (13)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ausgezeichnete Platte!"
"Ausgezeichnete Platte!", das mag für den Leser wie eine Standard-Bemerkung klingen. Und so ist es auch. Das ist aber mitnichten negativ gemeint. Es ist bloß einfach so, dass ich mich mit neuen PT-Veröffentlichungen immer ein wenig schwer tue. Offenbar sind die Erwartungen bei einer solchen Perlenschmiede wie der Steven Wilson-Haus-und-Hofband doch zu...
Veröffentlicht am 18. März 2006 von Markus Voge

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer zugänglich, aber lohnend!!!
Er hat es also wieder getan: Steven Wilson präsentiert mit Deadwing ein neues Album seiner Hauptband Porcupine Tree. Nach der psychedelischen Phase, die mit The Sky Moves Sideways ihren Höhepunkt erreichte, arbeitete er immer songorientierter. Mit In Absentia wurde die Musik deutlich härter. Heftige Gitarrenriffs rissen den Hörer aus der nachdenklichen...
Veröffentlicht am 31. März 2005 von BenjaminH


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ausgezeichnete Platte!", 18. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
"Ausgezeichnete Platte!", das mag für den Leser wie eine Standard-Bemerkung klingen. Und so ist es auch. Das ist aber mitnichten negativ gemeint. Es ist bloß einfach so, dass ich mich mit neuen PT-Veröffentlichungen immer ein wenig schwer tue. Offenbar sind die Erwartungen bei einer solchen Perlenschmiede wie der Steven Wilson-Haus-und-Hofband doch zu groß. Schon merkwürdig, dass ich gerade beim Hören einer Neuveröffentlichung den Vorgänger (also hier "In Absentia") immer mehr lieben lerne. Aber umso mehr unterstreicht das die Tatsche, dass man es hier mit wirklich hochkarätiger Musik zu tun hat, die eben erst nach einer gewissen Zeit wirkt.
Auf "Deadwing" läßt sich Wilson nicht lumpen und startet gleich mit dem Titeltrack, einem wirklich gelungenen Einstieg, der mit "progressivem Touch", sprich etwas umfangreicherer Songstruktur, zu begeistern weiß. Daran anschließend "Shallow", das einen gewissen "Groove" hat und einfach Spaß macht. Quasi als kleine Entspannungspause fungiert dann die wunderschöne neblig-sanfte Mondscheinballade "Lazarus". Die Harmonien und Melodien sind einfach nur schön, manch einem vielleicht schon fast zu "glatt geleckt". Danach kommt mit "Halo" wieder eine Nummer, die wie
"Shallow" nach vorn geht, und mit den eindringlichen Vocals das Thema Religion ins Visier nimmt. Von vielen gern gehört, ich persönlich bevorzuge aber "Shallow".
Und wem das alles noch nicht genug war, der bekommt mit "Arriving Somewhere But Not Here" das absolute Porcupine-Tree-Hochgefühl frei Haus geliefert. Ein wahrer Leckerbissen: melancholisch, episch, sich langsam entwickelnd und mit wunderschön schlichten Gitarrenparts, die direkt ins Herz gehen. Laut Steven Wilson das Hauptstück des Albums und atmosphärisch dicht bis in dan letzten Ton. Gleich danach geht's weiter mit "Mellotron Scratch", einem nicht minder schönen, ein wenig kompakter gerateneren Titel, der am Schluss eine überraschende Wendung macht und tief zu berühren weiß, um meinen insgeheimen Favoriten des Albums einzuleiten: "Open Car", eine für den ersten Eindruck eher aggressive Nummer, die sich aber in Wahrheit als höchst emotional und spannungsgeladen entpuppt. Nach abwechselnd pushenden Strophen und wunderschönen Refrains klingt das "Cabrio" sanft mit Akustikgitarre aus. Bei diesem Song habe ich immer das Gefühl, als riefe er eine schwache, lang vergessene Erinnerung in mir wach. Vielleicht auch deshalb mein Geheimtip.
Nach solchen Höhenflügen geht es emotional wieder in ruhigere Gewässer. Mit "Start of Something Beautiful" folgt wieder eine Langspielnummer. Hier begeistern mich besonders die Lyrics und das spät einsetzende Piano. "Glass Arm Shattering" ist ruhig, fast ein wenig monoton, etwas zu "gläsern", wie es scheint.
Gut, dass auf der DVD-Audio-Version noch die Bonustracks kommen, denn so ganz hat das Album noch nicht seinen Abschluss gefunden. Es folgen noch "Revenant", das Ambient-mäßig an alte elektronische PT-Ausflüge erinnert. "Mother & Child Divided" ist wie der vorherige Titel ein Instrumental, jedoch zeigen Wilson und Co. hier, dass sie auch mit Verzerrern gut umzugehen wissen. Schliesslich endet "Deadwing" in alter PT-Manier mit einem sanfteren, intimeren Song. "Half-Light" eignet sich gut als Schlusspunkt, auch wenn es die Intensität eines "Collapse The Light Into Earth" (vom Vorgänger "In Absentia") nicht ganz erreicht.
Meiner Meinung nach ist es ungeheuerlich, dass die Standard-CD-Vesrion von Deadwing ohne die drei letzten Songs auskommen muss. Sie wirken so gar nicht wie "Bonustracks", sondern vielmehr wie die natürliche Entwicklung des Albums. Es ist schon verblüffend, wie viel großartiges Material im Hause PT der Schere zum Opfer fällt und sich später auf B-Sides o.ä. wieder findet.
Fazit: "Deadwing" ist eine rundum gelungene, wunderschöne Platte, die zum Träumen, Nachdenken und Mitreißen Lassen einlädt. Mag auch die "Autoimmunreaktion", die diese neue PT-Platte bei mir auslöste, noch nicht gänzlich überwunden sein, so ertappe ich mich schon jetzt bei schwärmerischen Ohrwürmern und Tagträumen, die ich "Deadwing" zu verdanken habe. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zugehörigen Film, sollte er jemals produziert werden.
Vielen Dank an Steven Wilson für seine unbeschreiblich bewegende Kreativität.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal erste Sahne!, 2. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
Mit diesem Meisterwerk habe ich Porcupine Tree kennengelernt und schon allein aus diesem Grund wird es für mich persönlich immer einen ganz besonderen Status haben, auch wenn ich "Stupid Dream" und "In Absentia" vielleicht noch einen kleinen Tick besser finde.

Nichtsdestotrotz kann eigentlich niemand, auch von denen, die die Band schon länger kennen und schätzen, enttäuscht sein von "Deadwing" - die Scheibe ist die logische Weiterentwicklung von "In Absentia": Ein paar Schritte vorwärts und ein paar zurück.

Der Titelsong und Opener bereits zeigt, dass die Engländer es anscheinend vorziehen, weiterhin die harte Schiene zu fahren: Ziemlich schräge, kompromisslose Akkorde und ein irgendwie schief und trotzdem - oder wahrscheinlich gerade deswegen - sehr cool klingendes Gitarrensolo in der Mitte.

Relativ hart für PT-Verhältnisse geht es auch im zweiten Stück, der Headbanger-Nummer "Shallow" weiter, ehe man bei dem wunderschönen "Lazarus", das mir das ein oder andere Mal buchstäblich Tränen in die Augen getrieben hat, etwas ausspannen darf. Letzteres erinnert zwar ein wenig an Coldplay mit der Klavierharmonie, ist nur wesentlich besser als die biederen, für meine Begriffe eher öden Chartsstürmer.

Das schön treibende, groovige "Halo" (cooler Text im übrigen!) und das im Refrain sehr gut zum Mitsingen geeignete "Open Car" sind wieder relativ hart und haben sich bereits jetzt zu Live-Standards der Band entwickelt und "The Start Of Something Beautiful" mit dem sehr geil versetzten Drumbeat (mit was für leichten Mitteln man ein Stück gleich noch viel spannender gestalten kann, man muss nur drauf kommen...), "Mellotron Scratch" mit den wundervollen Gesangsharmonien am Ende und das verträumte "Glass Arm Shattering" erinnern wiederum ein bisschen an alte Alben.

Bleibt natürlich noch das Herzstück "Arriving Somewhere But Not Here", von dem man sich einfach treiben lassen sollte. In dieser Traumreise ist alles dabei: Melancholie, Härte, Verspieltheit.

Als Fazit bleibt insgesamt zu ziehen, dass Porcupine Tree es erneut geschafft haben, sich nicht bloß zu wiederholen. Wilsons Zusammenarbeit mit Opeth und sein allgemeines Interesse an extremem Metal haben auch weiterhin Einfluss auf sein eigenes Songwriting und wer die Band 2006 auf Tour gesehen hat, wo sie bereits neues Material präsentierte, wird feststellen, dass sie auch in Zukunft nicht gedenkt, die Härte wieder herauszunehmen, im Gegenteil. Das mag nicht jedem gefallen, ich persönlich bewundere einfach nur die stetige Weiterentwicklung und habe als Metalfan natürlich nichts gegen ein paar aggressivere Parts, da Porcupine Tree trotz aller Innovation und neuer Elemente doch bisher immer nach Porcupine Tree klangen.

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zur Produktion von "Deadwing": Sie knallt weniger als auf dem Vorgänger, wirkt dafür aber etwas polierter. Dank der recht schneidenden und kompromisslos riffenden Gitarren wie beispielweise beim Titeltrack oder dem Mittelteil von "Arriving..." wirkt sich dies jedoch keineswegs negativ aus.

Steven Wilson findet eben auch hier immer den richtigen Weg und ich kann mir kaum vorstellen, dass er jemals auf solch verbrecherische Ideen wie überzogenen Crunch-Guitar-Sound oder maßlos getriggerte Drums kommen würde wie gewisse andere Produzenten heutzutage...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich..., 30. Mai 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
was diese Band in Sachen Atmosphäre und Vielschichtigkeit zustande bringt ist schier unglaublich. Ich selbst bin Quereinsteiger und habe PT mit "IN ABSENTIA" kennen -und lieben- gelernt. Mein erster Gedanke bei "DEADWING"...hart, härter als "In Absentia" aber ebenso genial. "DEADWING" ist aber in sich schlüssiger.
Es passiert mir in letzter Zeit äußerst selten, das sich ein Album so fantastisch "entwickelt" wie es "DEADWING" tut. Erst nach mindestens 5 Durchläufen, am Besten mit Kopfhörern, entdeckt der geneigte Hörer derart schöne und doch leicht "dunkle" Melodien, die bei oberflächlichem Hören einfach vorbeiziehen. Wunderschöne Satzgesänge und nicht zuletzt eine soundtechnisch glasklare Produktion die ihresgleichen sucht.
Dieses Album fesselt mich seit dem Tag der Veröffentlichung und hat meinen Player seitdem nicht mehr verlassen.
Es passiert mir sogar ab und an, dass ich beim Hören schon Gänsehaut bekomme, bevor eine dieser wunderschönen Passagen innerhalb eines Songs überhaupt angefangen hat (Glass arm shattering).
Für mich mit Abstand das beste Album des Jahres...ganz gleich was man vom neuen Dream Theater Album zu erwarten hat.
Diese Band hat es mehr als verdient, musikalisch auf eine Stufe mit Superacts wie Pink Floyd oder Genesis gestellt zu werden!!! Doch auch dieser Vergleich hinkt...Porcupine Tree ist Porcupine Tree!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 5. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
Ganz gewiss ist dieses Album in keinerlei Weise für die charts produziert. Das wäre auch schrecklich, man stelle sich vor, die Mannen um Steven Wilson würden Allerweltspop a la Reamonn produzieren. Dann wäre alles glatt und fein und gut geölt für die Massen, aber das ist nicht das, was Leute hören wollen, die ein wenig Ahnung von Musik haben. Der Opener "Deadwing" zeigt gleich wo es lang geht: hart, ausufernd und unkonvetionell. Luft holen kann man dann bei Lazarus, einer netten Ballade, die sicher ein paar der Keane oder Killers Fans ins Boot holt. Die werden aber gleich wieder mit Halo verscheucht und der Mittelteil von "Arriving somewhere..." sorgt dafür, dass sie auch nicht wiederkommen, grins... ;-) Wer also charttaugliches Mainstream Material sucht, der ist hier definitiv fehl am Platz. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht tolle Melodien und ausgefeilte Arrangements vorfindet, die sich in den Gehörgang graben. Das Album ist wirklich gut und ich finde, es ist nahezu eines der besten, die PT bisher veröffentlicht haben. Der Vorgänger mag ein wenig progressiver sein, allerdings bin ich der Meinung, dass man nicht alles immer und immer wieder toppen muss. Es darf auch mal ein Stück zurück gehen und gerade "Arriving somewhere" oder auch das tolle "Start Of Something Beautiful" geht wieder in die Richtung der etwas älteren Alben der Band. ich bin rundum zufrieden und hoffe, dass das nächste Album genauso geil wird, wie dieses. Live konnte man sich dieses Jahr schon ein paar der neuen Stücke anhören (bzw. ansehen ;-) und das, was da zu hören war, lässt mein Herz frohlocken ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es nicht..., 30. März 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
...dachte ich nach dem Knalleralbum „In Absentia" von 2002. Und jetzt das. Wahnsinn.
Deadwing ist eingängiger und wahrscheinlich massenverträglicher als die bisherigen Alben von PT, aber das Niveau hat darunter kein Stück gelitten. Die komplizierten Songstrukturen fügen sich perfekt zusammen und wirken auf den Hörer viel viel schlichter als sie eigentlich sind. Und das ist eine Kunst, die sonst keine Band so beherrscht. Das ist es was PT vom Prog unterscheidet: die Band versucht nicht es dem Hörer schwer zu machen sich mit den Songs anzufreunden, die Musik funktioniert oberflächlich UND tiefgründig, die CD zündet sofort UND wird bei jedem Durchlauf besser. Komplexität ist bei PT nicht dazu da um einen intellektuellen Eindruck zu machen, sondern das ist Steven Wilson's natürliche und ehrlich empfundene Art zu schreiben, und so kommt es auch rüber. Genial.
Ich hätte nie gedacht, dass diese Band mal kommerziellen Erfolg haben wird. Jedenfalls nicht so lange sie noch diesen -sorry- albernen Namen hat. Aber ich gönne es ihnen! Das haben PT nach 15 Jahren Pionierarbeit wirklich verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PT's Meisterwerk, 17. Mai 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
Sorry Leute, aber ich kann nicht verstehen, wie manche PT hier eine Hinwendung zum Mainstream vorwerfen können. Wenn das Mainstream ist, dann habe ich keine Ahnung von Musik mehr. Was PT hier zelebriert ist Musik von einem anderen Stern. Für mich waren die Alben Lightbulb sun und Stupid dream deutlich eingängiger als Deadwing. So etwas nur am gestiegenen Härtegrad festzumachen ist zu einfach. Gerade das verleit den Songs doch die Spannung, die die letzten beiden Alben ausmacht. So ein perfekter Song wie Arriving somewhere but not here braucht geradezu diesen harten Mittelteil. Man freut sich doch immer, wenn gerade diese Übergänge so perfekt passen wie in diesem Song. Deadwing ist wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mal wunderschön, zerbrechlich, mal ultrabrutal und alles zerstörend. Aber das sind PT heute. Steven Wilson verarbeitet alle Einflüsse der heutigen Musik und bindet sie zu einem genialen Ganzen zusammen. Ich werde nicht weiter einzelne Songs herausheben, das Album sollte als Gesamtkunstwerk gesehen werden. Ich habe es bestimmt 30 Mal gehört und ich muss sagen, es macht süchtig. Und live klingen die Stücke genauso toll wie im Studio. In der Matrix in Bochum war das Konzert ein Hammer, wenn nur diese Affenhitze nicht gewesen wäre. Also, was bringt es immer an alten Idealen festzuhalten? Das bedeutet Stillstand, aber das ist Wilson ein Fremdwort und das ist auch gut so. Ich bin jetzt schon neugierig, was in Zukunft noch so kommt. Weiter so, Mr. Wilson !!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut gelungen !, 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
Wie würde der Nachfolger des Krachers "In Absentia"(2003) klingen??

Das Nachfolgealbum ist eine konsequente Weiterentwicklung und Steigerung. Die neuen Stücke kommen harmonisch komplexer, "erwachsener" daher, nicht ganz so song-orientiert wie auf dem Vorgänger. Natürlich gibt es auch hier "den Song" (siehe "Shallow") aber das ganze Album ist kohärenter, kompakter, atmosphärischer, geht noch einen weiteren Schritt in Richtung Progressiverock, lässt sich aber nicht so leicht ein Etikett verpassen ober gar in eine Schublade stecken. Schließlich behält es trotz allem Schwermutes eine gewisse Leichtfüßigkeit. Man muss es ein paar mal aufmerksam durchhören, bevor es einem seine melodisch-atmosphärischen, stets gänsehauterzeugenden Momente offenbart. Hier wird einem Herrliches geboten, Momente der Verzweiflung, der Aggression, der Hoffnung.

Absolute Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wieder etwas zu entdecken, 29. April 2005
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
Porcupine Tree wurde 1987 von Steve Wilson als Ein-Mann Projekt gegründet und um seinen Live-Verpflichtungen nachzukommen, wurde daraus eine Band.
Porcupine Tree haftete jahrelang der Ruf als legitime Nachfolgeband von Pink Floyd an. Ihre frühen Alben waren geprägt von spacigem pschedelischem Prog Rock. Mit dem Album "In Absentia" leiten später Porcupine Tree ihre "Pink Floyd-Animals-Phase" ein - der Sound wurde härter, psychedelische Einflüsse wurden mit Heavy Metall Riffs verbunden. Die treue und wachsende Fangemeinde dankte es mit der ersten Chartplazierung.
Auf "Deadwing" wird dieser Weg fortgesetzt und auch hier sind Chartsplatzierung und ausverkaufte Konzerte die Folge. Der Sound ist weniger verspielt, dafür aber härter und direkter. Von seiner Grundstimmung jedoch etwas düsterer als seine Vorgänger.
Porcupine Tree ist eine Band, die es zu entdecken gilt, denn die Musiker spielen auf hohem Niveau. Und auch bei mehrmaligem Hören gibt es immer wieder Neues zu entdecken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man braucht Zeit, aber dann..., 20. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
...entfaltet das Album seine Ganze Klasse in den Gehörgängen. Bei Porcupine Tree muß man eh mit jedem Album etwas neues aufnehmen und verarbeiten, aber das macht ja die Band so interessant. Es entwickelt sich alles in der Musik kontinuierlich weiter.
Bei Deadwing kann man feststellen das einfachere robustere Klänge mit Harmonien von älteren Alben zusammentreffen. Die Symbiose gelingt hervorragend.
Am Anfang aber dominieren die härteren Töne die von teils genialen Orgel- u. anderen Sounds hinterlegt oder kurz aufgehellt werden. Deadwing kommt treibend und Shallow metallisch.
Mit Lazarus folgt ein ruhiges einfaches als Single konzipiertes Stück. Es ist Radiotauglich und doch besser als der 0-8-15 Kram der sonst läuft. Ein Versuch der eher untypisch für die Band ist, aber trotzallem gelungen.
Halo ist schwer beschreiblich. Mit "Ariving somewhere, but not here" beginnt für mich aber die CD neu. Es ist nicht nur das zentrale Stück des Albums, sondern sogleich ein Höhepunkt im Songwriting von Steven Wilson. Tanceartig wird man durch das Sück vorangetrieben und im Mittelteil bricht plötzlich ein Gewitter über einen her. Im musikalischen Donner der Band steht man wie gefangen und weiss nicht ob man heraus möchte oder nicht, bis man schließlich von Wilson und Co. selbst entlassen wird, um weiter mit dem Hauptrhytmus zu schwimmen. Schon auf der CD ist der Song richtig geil, aber an das geniale Livegefühl werde ich mich wohl immer erinnern, wenn ich ihn mir immer wieder anhöre. Wow.
Der Rest der CD ist wie angekündigt die tolle Verschmetzung von altem und neuem in den Songs. Alte Fans denen die härteren Riff vielleicht ein wenig zu sehr zugesetzt haben, dürften somit versöhnt sein.
"The Start of Someting Beautiful" und das sehnsüchtige "Glass Arm Shattering" bilden einen perfekten Abgang.
Man sollte Deadwing nicht mit den anderen Alben vergleichen, es steht auf eigenen festen Beinen und hat sich vor allem auch live mehr als nur bewiesen.
Ich bin gespannt was als nächstes kommt. Die Entwicklung der Band ist noch nicht abgeschlossen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht immer ins Schwarze, 6. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Deadwing (Audio CD)
Porcupine Tree ist meiner Meinung einer der interessantesten Bands auf dem Planeten und ich bin jedes Mal dankbar für ein richtig tolles Album. Nach einem grandiosen "In Absentia" waren die Erwartungen natürlich immens hoch, obwohl es unwahrscheinlich schien, dass Steven Wilson dieses Album noch mal toppen könnte.
Anscheinend hat er das einzig Richtige getan und dies gar nicht erst versucht, sondern weiter seine eigene Art Musik zelebriert, die Einblicke in seine kleine Welt erlaubt. "Deadwing" ist also kein "In Absentia II" sondern eher ein Schritt zurück nach vorn. Soll heißen: Wilson erlaubt sich wieder mehr Experimente und komplizierte Strukturen, die nie konstruiert sondern immer genuin wirken. Das geht auf Kosten der Eingängigkeit und bedeutet einen Verzicht auf Ohrwürmer. Gleichzeitig fühlt Wilson sich immer mehr inmitten harter Riffs wohl. Was man teilweise zu hören bekommt, ist echter Metal. Gut so, verträgt sich vor allem gut als Kontrast mit den schönen Melodiebögen.
Mich persönlich stört am neuen Album ein wenig, dass manche Songs einfach zu sperrig klingen, um sie so lieben zu können wie z.B. 'Blackest Eyes', 'Trains' oder auch 'Fadeaway'. Der Titeltrack mit seinen fast zehn Minuten und komplexer Struktur ist nicht unbedingt der optimale Einstieg, 'Shallow' klingt irgendwie ein klein wenig zu banal, aber dann kommen die echten Perlen. 'Lazarus' ist eine dieser Balladen, die alles übertrifft, was man so an süßen Melodien im Radio zu hören bekommt. 'Halo' klingt progressiv, ist aber trotzdem eingängig. 'Arriving somewhere but not here' ist der nächste Geniestreich, und so geht es Schlag auf Schlag weiter bis hin zu grandiosen 'Start of something beautiful'. Danach wäre alles gut gewesen, das Album hätte zu Ende sein können, aber leider schiebt Wilson noch einen Song nach, der an sich auch nicht schlecht ist, aber auch nicht die Wucht. Klingt nach Lückenfüller, aber sowas hat PT nicht nötig.
"Deadwing" ist insgesamt interessant, aber nicht geheimnisvoll, es ist eingängig, bezaubert aber nicht immer. Mein Maßstab heißt "In Absentia" und da liegt "Deadwing" drunter. Allerdings ist dies bei dem Niveau, dass Wilson und seine Mitstreiter abliefern, fast schon zu vernachlässigen. Unbedingt mal reinhören und dann selbst entscheiden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Deadwing (Intl Download)
Deadwing (Intl Download) von Porcupine Tree
MP3-Album kaufenEUR 9,59
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen