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4.0 von 5 Sternen Wellenreiten mit komplexen Figuren, 7. Dezember 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amazing California Health & Ha (Audio CD)
The Mermen existieren bereits seit 1989, machen psychedelischen Surfrock mit manchmal kleinen Prog-Anleihen und haben leider gerade mal eine Handvoll Longplayer herausgebracht. 2010 ist nach langer Pause ein neuer erschienen ("In God We Trust"; hier bisher nur als Download erhältlich). Der hier besprochene ist von 2000 und damit der davor.
Im Gegensatz zu früheren Alben zeigen sich die Mermen hier erstaunlich gemäßigt, entspannt, sanft und verhältnismäßig vielseitig, was in ihrem Genre ja nicht so einfach ist, da die Songs rein instrumental sind und nicht durch Gesangseinlagen verstärkt werden.
Neben der klassischen Besetzung Gitarre-Bass-Drums dürfen hier auch mal andere Instrumente Einzug halten; auf zwei Songs hört man eine Pedal Steel und auf "White Trash Raga" gar allerlei orientalisches Instrumentarium. Es wird sogar mal die akustische Gitarre Lagerfeueraffin gezupft. Der Opener "Undo The Resplendent" gerät dank sphärischer Keyboardklänge fast Pink Floyd-like (on surf selbstverständlich). Sehr hübsch-besinnlich ist auch "Merry-Go-Round" gelungen, zu dem man sich ohne viel Phantasie schöne Naturaufnahmen (natürlich unter Wasser) vorstellen kann. Danach ("Miki's Lush Beehive") zieht das Tempo etwas an und Mastermind Jim Thomas bearbeitet - nach wie vor inspiriert - seine Gitarre und man kann wieder ordentlich wellenreiten. Mit dem malerischen "Sway" trudelt man anschließend wieder dem Strand entgegen. "Walking The Peach" (nicht "Beach"...) zieht einen dann wieder mit teilweise rückwärts abgespielten Gitarrenspuren ins offene Meer hinaus. Und so geht dieses Wechselspiel aus Meer, Strand und Aquarium volle 74 durchaus unterhaltsame Minuten lang weiter, in denen man mit dem monströsen 13-minütigen Closer "Burn" nochmal alles in einem, inclusive leicht proggig aufgewühltem Meeresboden, am Ende doch in die warme Vollmondnacht entlassen wird.
Selten, oder eigentlich nie, so einen interessanten, fortschrittlichen und eher komplexen, aber klar produzierten Surfrock gehört. An manchen Stellen ist die Musik zwar etwas sehr mellow, aber insgesamt ist den Mermen hier ihr Opus Magnum gelungen. Respekt. Schade nur und eigentlich unverständlich, dass sie so unbekannt geblieben sind.
Neben eigenen Platten steuern sie übrigens auch Musik zu Videospielen und Filmen bei.
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