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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die aktuelle Referenz?
~
Mit kurzem heiteren Lachen lüften Svein Berge und Torbjørn Brundtland nun endlich den Schleier über 'Junior'. Schon seit einiger Zeit hatten sie erst eine neue Hompage angekündigt, dann dort das Erscheinen eines neuen Albums, Mitte Dezember schenkten sie sich den Song 'Happy Birthday' zum selbigen und boten ihn auch zum freien Download an. Die...
Veröffentlicht am 20. März 2009 von Andreas S.

versus
5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja,erwartungsghemäß,mehr nicht
Naja, nach dem Überflieger mit dem letzten Album waren die Erwartungen bei mir schon recht hoch. Man soll ja aber keine haben, und so bin ich auch hier ein bisschen enttäuscht.
Das Album tönt zwar hier und da recht nett um die Lauscher, aber ich kann keinen Faden, keine wirkliche Inspiration oder gar sowas wie geniale Momente entdecken, die...
Veröffentlicht am 21. März 2009 von Jens Bondarenko


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die aktuelle Referenz?, 20. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Junior (Audio CD)
~
Mit kurzem heiteren Lachen lüften Svein Berge und Torbjørn Brundtland nun endlich den Schleier über 'Junior'. Schon seit einiger Zeit hatten sie erst eine neue Hompage angekündigt, dann dort das Erscheinen eines neuen Albums, Mitte Dezember schenkten sie sich den Song 'Happy Birthday' zum selbigen und boten ihn auch zum freien Download an. Die Spannung trieben sie also mächtig in die Höhe, obwohl dieser Song auf dem Album nun gar nicht vertreten ist. Offengestanden ist das aber auch nicht schade. Zwar entstammt er unverkennbar ihrer Handschrift, ist aber doch eher von der Qualität einer Fingerübung, vielleicht Ballast, den sie abwarfen um jetzt richtig Gas zu geben. Oder wollten sie absichtlich die Gerüchteküche schüren, dass ihnen vielleicht nichts vernünftiges mehr einfällt, denn der Song, der stoisch ein "Happy Birthday" an das andere hängt, nervte doch eher recht schnell, und die Begeisterung über einen Vorgeschmack ließ so schnell nach wie sie gekommen war.

Nun, und was für Songs sie noch schreiben können. 'Happy Up Here' grooved gleich gut los und lässt bereits im ersten Takt keinen Zweifel darüber, aus welchem Stall diese Rassezüchtung stammt. Sofort werden Erinnerungen an 'Eple' wach, die jedoch in Wahrheit weder auf einer ähnlichen Melodie noch Liedstruktur beruhen. Der Erinnerungsffekt wird durch geschicktes Zitieren des eigenen Sounds aus der Leitmelodie von Eple erzielt. Genaugenommen variiert der Synthiesound im vierten Ton und nur bei diesem, zu eben jenem Eple-Sound. Ausgebuffter kann man so einen Wiedererkennungsanker kaum setzen. Die 2.43 min kurze und bündige Eröffnung ist klanglich komplex und doch leichtfüßig und wirkt aufgrund der Synthiehaften Stimmen eher wie ein Instrumentalstück.
Mit 'The Girl and the Robot' geht es in flotter treibender Discomanier weiter und der erste Eindruck klingt etwas nach Kylie, was an sich nicht verkehrt sein muss, nur hier etwas überrascht. Auf das zweite Hinhören wächst jedoch nicht nur der Song, sondern auch die sehr jugendliche Stimme von Robyn, die ja nun auch schon nicht mehr ganz so ein junger Haase ist.
'Vision One' ist zunächst eine gute Weile sehr harmlos, beginnt dann jedoch mit sehr sattem und melodischem Quietschen und Knarzen einen ziemlichen Sog zu erzeugen. Die feine zurückhaltende Stimme von Anneli Drecker bildet dazu einen ziemlich perfekten Kontrast.
Mit einem Satz und einem enorm treibendem Rhythmus schnellt 'This must be it' und damit ordentlich Schwung in die Bude. Dazu singt Karin Dreijer-Andersson, die "zum auffressendste" Stimme der Welt, die uns auf dem letzten Album bereits mit dem umwerfenden 'What Else Is There?' beglückte. Im Refrain ist ihre Stimme in bester Bee Gees-Discomanier leicht entrückt, aber geschmeidig zum Chor gemischt.
'Röyksopp Forever' titelt sich das instrumentale Akustikdenkmal, das sich die beiden dann in aller Bescheidenheit zu 'Röyksopp's night out' und 'Alpha Male' von den beiden vorigen Alben setzen. Kopfkino mit einer Dramaturgie irgendwo zwischen epischem Mythos und Heldensage, zur konkreten Ausfärbung der dazugehörenden Bilder des jeweiligen Hörers überlassen.
In 'Miss it so much' ist Lykke Li mit ihrer zauberhaften und gleichzeitig selbstbewussten Stimme im wunderbaren Einklang mit den weitschweifigen Harmonien und treibenden Beats.
Karin Dreijer-Andersson wird daraufhin in 'Tricky Tricky' noch einmal fast zornig und dirigiert akkurat die beatlastige aber melodiöse Nummer mit ihren saugenden Acidlinien und sirenenhaften Synthiesounds. Eine Clubnummer, die zu Hause wohl noch besser funktioniert, da sie für den Club vermutlich etwas zu komplex sein dürfte.
Mit 'You don't have a clue', das etwas an den 80er Jahre Kate Bush Sound erinnert, wird es langsam zarter, fast schmachtend, hier ist wieder Anneli Drecker eine phantastische Besetzung.
Weiterhin bedächtig und verträumt ist 'Silver Cruiser', ein weiteres Instrumentalstück wie man es von Röyksopp kennt und auch erwartet.
Obwohl 'True to Life' von einem eher treibenden Rhythmus getragen wird, schaffen es die sehr dichten komplexen Klanggewebe diesen so zu umgeben, dass die Stimmung im Kontext zum Vorigen Stück bleibt. Der zarte flächige Gesang begleitet es zu seinem fast epischen Ende.
Zum Abschluss mit 'It's what I want' geben sich die Herren schließlich, bei musikalisch eher einfacherer Begleitung, selbst die Ehre, und raunen, dass sie es gerne unkompliziert haben. Mit der Aussage bleiben sie dann auch konsequent und knapp unter drei Minuten. Da das dann allerdings doch etwas plötzlich und unvermittelt geschieht, entsteht sofort der Impuls gleich noch einmal auf Start zu drücken.
Das ist wirklich gekonnt, eine so großartige Dramaturgie und einen so tollen Spannungsbogen hinzubekommen, der sich nicht nur selbst genügt, sondern im letzten Moment den Werks auch einen Stups gibt, der in eine Endlosschleife mündet.

Mit 'Junior' pendeln sich die beiden augenscheinlich auf einen vierjährigen Zyklus ein. Das ist schade, vielleicht aber auch nicht, denn es gibt genügend Künstler die sich zu schnell ausbrennen. Bisher haben sich Röyksopp mit jedem Album weiterentwickelt. Der Zweitling wurde von vielen als unausgegoren erachtet, was aber wenigstens als Indiz für Potential anzusehen ist, wenn nicht sogar für überbordende Ideen, die nur schwierig auf einem Album unterzubringen waren. Nun, wenn das so war, dann haben sie jetzt eine schöne ausgegorene Spätlese serviert.

Ein Album das viele Stilmittel vereint, aber nicht adaptiert, sondern sie weiterentwickelt. Ein weitgehend elektronisches Album, das irgendwie nicht so elektronisch wirkt wie andere, sondern durch und durch logisch und organisch klingt. Damit stellt es schon so etwas wie einen Vergleichsmaßstab dar.

Wenn sie beim letzten Titel formulieren "feat. Svein & Torbjorn as themselves" machen sie klar, dass das Ganze als Soundtrack zu verstehen ist. Ein Soundtrack zu einem Film wie ihn sich jeder vermutlich etwas anders ausmalt. Aber eins kann ich versprechen, er wird mit jedem Mal anhören besser. Schön laut und satt übrigens, die Musik mag das, verlangt das förmlich. Insbesondere sind die Jungs auch Live eine echte Offenbarung.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die aktuelle Referenz?, 8. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Junior Limited Edition (Audio CD)
~
Vorweg was zur Entwirrung und zum Unterschied der beiden Versionen:
- Die limitierte hat ein Heftchen, das eigentlich eine Girlande ist (also nicht geheftet) und mehr Seiten hat, Bilder und Songinfos erhalten jeweils eigene Seiten, bei der anderen Version ist das in Heftform mit weniger Seiten und die Songinfos sind auf drei Seiten zusammengerückt. Also quantitativ alles da.
- Bestellnummern unterscheiden sich (die limitierte endet auf -5, die andere auf -1)
- Die Cover sind sonst identisch und jeweils im Jewelcase
- Die CD stammen offensichtlich aus verschiedenen Presswerken sind aber sehr gleich bedruckt
- Zu Empfehlen ist (auch) die Doppelvinyl, die klingt sehr gut und dazu gibts eine Downloadlizenz für das Album in 320er mp3 Qualität. Erstaunlich ist, dass die Stücke hier anders angeordnet sind, z.B. geht es gleich mit 'Röyksopp Forever' los.

Nun zum Inhalt:
Mit kurzem heiteren Lachen lüften Svein Berge und Torbjørn Brundtland nun endlich den Schleier über 'Junior'. Schon seit einiger Zeit hatten sie erst eine neue Homepage angekündigt, dann dort das Erscheinen eines neuen Albums, Mitte Dezember schenkten sie sich den Song 'Happy Birthday' zum selbigen und boten ihn auch zum freien Download an. Die Spannung trieben sie also mächtig in die Höhe, obwohl dieser Song auf dem Album nun gar nicht vertreten ist. Offengestanden ist das aber auch nicht schade. Zwar entstammt er unverkennbar ihrer Handschrift, ist aber doch eher von der Qualität einer Fingerübung, vielleicht Ballast, den sie abwarfen um jetzt richtig Gas zu geben. Oder wollten sie absichtlich die Gerüchteküche schüren, dass ihnen vielleicht nichts vernünftiges mehr einfällt, denn der Song, der stoisch ein "Happy Birthday" an das andere hängt, nervte doch eher recht schnell, und die Begeisterung über einen Vorgeschmack ließ so schnell nach wie sie gekommen war.

Nun, und was für Songs sie noch schreiben können. 'Happy Up Here' grooved gleich gut los und lässt bereits im ersten Takt keinen Zweifel darüber, aus welchem Stall diese Rassezüchtung stammt. Sofort werden Erinnerungen an 'Eple' wach, die jedoch in Wahrheit weder auf einer ähnlichen Melodie noch Liedstruktur beruhen. Der Erinnerungsffekt wird durch geschicktes Zitieren des eigenen Sounds aus der Leitmelodie von Eple erzielt. Genaugenommen variiert der Synthiesound im vierten Ton und nur bei diesem, zu eben jenem Sound. Ausgebuffter kann man so einen Wiedererkennungsanker kaum setzen. Die 2.43 min kurze und bündige Eröffnung ist klanglich komplex und doch leichtfüßig und wirkt aufgrund der Synthiehaften Stimmen eher wie ein Instrumentalstück.
Mit 'The Girl and the Robot' geht es in flotter treibender Discomanier weiter und der erste Eindruck klingt etwas nach Kylie, was an sich nicht verkehrt sein muss, nur hier etwas überrascht. Auf das zweite Hinhören wächst jedoch nicht nur der Song, sondern auch die sehr jugendliche Stimme von Robyn, die ja nun auch schon nicht mehr ganz so ein junger Haase ist.
'Vision One' ist zunächst eine gute Weile sehr harmlos, beginnt dann jedoch mit sehr sattem und melodischem Quietschen und Knarzen einen ziemlichen Sog zu erzeugen. Die feine zurückhaltende Stimme von Anneli Drecker bildet dazu einen ziemlich perfekten Kontrast.
Mit einem Satz und einem enorm treibendem Rhythmus schnellt 'This must be it' und damit ordentlich Schwung in die Bude. Dazu singt Karin Dreijer-Andersson, die "zum auffressendste" Stimme der Welt, die uns auf dem letzten Album bereits mit dem umwerfenden 'What Else Is There?' beglückte. Im Refrain ist ihre Stimme in bester Bee Gees-Discomanier leicht entrückt, aber geschmeidig zum Chor gemischt.
'Röyksopp Forever' titelt sich das instrumentale Akustikdenkmal, das sich die beiden dann in aller Bescheidenheit zu 'Röyksopp's night out' und 'Alpha Male' von den beiden vorigen Alben setzen. Kopfkino mit einer Dramaturgie irgendwo zwischen epischem Mythos und Heldensage, zur konkreten Ausfärbung der dazugehörenden Bilder des jeweiligen Hörers überlassen.
In 'Miss it so much' ist Lykke Li mit ihrer zauberhaften und gleichzeitig selbstbewussten Stimme im wunderbaren Einklang mit den weitschweifigen Harmonien und treibenden Beats.
Karin Dreijer-Andersson wird daraufhin in 'Tricky Tricky' noch einmal fast zornig und dirigiert akkurat die beatlastige aber melodiöse Nummer mit ihren saugenden Acidlinien und sirenenhaften Synthiesounds. Eine Clubnummer, die zu Hause wohl noch besser funktioniert, da sie für den Club vermutlich etwas zu komplex sein dürfte.
Mit 'You don't have a clue', das etwas an den 80er Jahre Kate Bush Sound erinnert, wird es langsam zarter, fast schmachtend, hier ist wieder Anneli Drecker eine phantastische Besetzung.
Weiterhin bedächtig und verträumt ist 'Silver Cruiser', ein weiteres Instrumentalstück wie man es von Röyksopp kennt und auch erwartet.
Obwohl 'True to Life' von einem eher treibenden Rhythmus getragen wird, schaffen es die sehr dichten komplexen Klanggewebe diesen so zu umgeben, dass die Stimmung im Kontext zum Vorigen Stück bleibt. Der zarte flächige Gesang begleitet es zu seinem fast epischen Ende.
Zum Abschluss mit 'It's what I want' geben sich die Herren schließlich, bei musikalisch eher einfacherer Begleitung, selbst die Ehre, und raunen, dass sie es gerne unkompliziert haben. Mit der Aussage bleiben sie dann auch konsequent und knapp unter drei Minuten. Da das dann allerdings doch etwas plötzlich und unvermittelt geschieht, entsteht sofort der Impuls gleich noch einmal auf Start zu drücken.
Das ist wirklich gekonnt, eine so großartige Dramaturgie und einen so tollen Spannungsbogen hinzubekommen, der sich nicht nur selbst genügt, sondern im letzten Moment den Werks auch einen Stups gibt, der in eine Endlosschleife mündet.

Mit 'Junior' pendeln sich die beiden augenscheinlich auf einen vierjährigen Zyklus ein. Das ist schade, vielleicht aber auch nicht, denn es gibt genügend Künstler die sich zu schnell ausbrennen. Bisher haben sich Röyksopp mit jedem Album weiterentwickelt. Der Zweitling wurde von vielen als unausgegoren erachtet, was aber wenigstens als Indiz für Potential anzusehen ist, wenn nicht sogar für überbordende Ideen, die nur schwierig auf einem Album unterzubringen waren. Nun, wenn das so war, dann haben sie jetzt eine schöne ausgegorene Spätlese serviert.

Ein Album das viele Stilmittel vereint, aber nicht adaptiert, sondern sie weiterentwickelt. Ein weitgehend elektronisches Album, das irgendwie nicht so elektronisch wirkt wie andere, sondern durch und durch logisch und organisch klingt. Damit stellt es schon so etwas wie einen Vergleichsmaßstab dar.

Wenn sie beim letzten Titel formulieren "feat. Svein & Torbjorn as themselves" machen sie klar, dass das Ganze als Soundtrack zu verstehen ist. Ein Soundtrack zu einem Film wie ihn sich jeder vermutlich etwas anders ausmalt. Aber eins kann ich versprechen, er wird mit jedem Mal anhören besser. Schön laut und satt übrigens, die Musik mag das, verlangt das förmlich. Insbesondere sind die Jungs auch Live eine echte Offenbarung.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnell, viele Vocals - und trotzdem 100% Röyksopp, 18. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Junior (Audio CD)
Endlich melden sich Röyksopp mit einem neuen Studioalbum zurück. "Junior" versucht gar nicht erst, die millionenfach verkauften CDs "Melody A.M." und "The Understanding" zu kopieren, sondern zeigt einmal mehr, dass sich Svein & Torbjörn kontinuierlich weiterentwickeln.

Die Musik ist mit wenigen Ausnahmen deutlich schneller und treibender als in den Vorgängeralben - insofern kein Wunder, dass der Korg SyntheBass 100 das Cover ziert, denn Bass und schnelle Beats findet man viel auf "Junior". Ein gutes Beispiel ist "The Girl and the Robot", ein überraschend schneller Track mit Vocals von Schwedens Topstar Robyn, die die Geschichte eines einsamen Mädchens beschreibt, das sehnsüchtig zuhause auf ihren Lover-Roboter wartet. Nicht nur die Vocals sind schön - auch die Beats und Chorussounds unterstützen Robyns Stimme so gut, wie es bislang bei keinem ihrer Songs der Fall war. Abgerundet wird "The Girl and the Robot" von traumhaften Streichern am Ende.
Aber auch "Tricky Tricky" und "This must be it", jeweils mit der bereits von "What else is there" bekannten Stimme von Karin Dreijer-Andersson, haben wirklich viel Speed.

Wer den von Melody A.M. bekannten Instrumentalsound sucht, findet ihn in "Röyksopp Forever" und "Silver Cruiser". "Röyksopp Forever" ist unfassbar schön, traumhaft cinematisch, chillig, sehnsüchtig und schlichtweg das unglaublichste Meisterwerk, das man mit Celli, Violinen und Synthesizern nur produzieren kann. Geschmack ist verschieden, aber Fans von "Alpha Male", "In Space" und "Röyksopp's Night Out" werden sich sofort in "Röyksopp Forever" verlieben. Und "Silver Cruiser" ist mehr als nur Chill Out Sound...

Dazu kommen noch Songs mit Unterstützung der fantastischen Lykke Li und von Karin Dreijer und natürlich die erste Single "Happy up here", die bereits jetzt Tag und Nacht im Radio läuft.

Fazit: Einzelne gute Songs haben viele Interpreten, aber Röyksopp beweisen einmal mehr, dass sie unglaublich gute Alben produzieren können, die man noch jahrelang ohne Langeweile hören wird. Ein klarer Kauftipp!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versteh nicht, wer sich hier aufregt, 5. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Junior (Audio CD)
Endlich, endlich also mal "Junior" gekriegt und gehört, nachdem die vorigen Alben bei mir rauf und runner gelaufen sind. Das Fazit: Sehr viel poppiger als die Vorgänger, aber nicht schlechter. Als Komponisten und Produzenten haben die beiden seit ihrem Debut doch merklich dazu gelernt, das klingt alles fett und korrekt und groß und rund, eben so gut wie man es nur machen kann. Was den Sound angeht, schließ ich mich dem Vorrezensenten an, der was von Referenz schwadroniert hat. "The Girl and the Robot" und "Vision One" gefallen mir besonders gut, aber auch die nachdenklicheren Stücke sind gelungen. Auffällig ist, dass Rökysopp mehr von rein instrumentalen Titeln Abstand genommen haben und mehr GEsangsparts einsetzen. Vorwiegend mit wunderschönen, nordischen Feen-Frauenstimmen, die charmante skandinavische Akzente aufweisen. Textlich eigentlich auch witzig, wenngleich nicht tiefgründig, es geht viel um Computer, Roboter und kybernetische Herzen, wenn ich das richtig verstanden habe. Irgendwo zwischen Daft Punk, IKEA-Möbeln, Hybrid-Autos und Power Rangers. :D Alles grell und bunt und unbeschwerter als die ersten zwei Alben, ich weiß aber nicht, warum man den Herrschaften das vorwerfen sollte. Tolle Partymusik, tolle Autofahrmusik, tolle Spinningmusik fürs Fitnessstudio, kurzum supi dupi Musik für so ziemlich jede Lebenslage. Wer Elektropop mag, kann hier dankbar zugreifen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Girls And The Röyksopp.., 7. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Junior (Audio CD)
Junior wurde im Vorfeld als Album angekündigt, das die Vorzüge der beiden Vorgänger in sich vereinen soll. So sollen also die ewigen Nörgler, die dem gedämpften und - für mich - oft auch langweiligen "Melody A.M." hinterherweinen, ebenso befriedigt werden wie Freunde des weitaus dynamischeren "The Understanding".

Was "Melody A.M." betrifft, so ist es wohl mit vielen Erstlingen dasselbe: Es wird gehört, für gut befunden, und dann immer und immer wieder erwartet, bei jeder Veröffentlichung - ein Schritt nach vorne und das Geschrei geht los. Aber warum auch nicht? Lieber von einigen verpönt werden, weil man Neues wagt, und nicht dafür, immer wieder die selbe Leier abzuspulen..

Ist also mit Junior diese Verschmelzung der Alben gelungen? Ich finde nicht! Dieses Album ist noch energiegeladener und temporeicher als der Vorgänger, hält sich noch weniger zurück. Vom "Chill-Sound" bleibt nicht viel, was es für mich umso spannender macht! Röyksopp setzen hier auf die Unterstüzung skandinavischer Gastsängerinnen, was zum Großteil auch eine gute Entscheidung war..

1. Happy Up Here

Ein durchwegs fröhlicher Song, der gute Laune erzeugt! Es pipst und knarzt was das Zeug hält. Sehr schöner Einstieg.
Note 1

2. The Girl And The Robot

Robyn? Hat mich nie berührt, meine Erwartungen waren dementsprechend niedrig. Und dann das: Das Stück ist eine Granate! Klingt sehr pompös, schnell und beatlastig, garniert mit Chören und finalem wunderschönem Streicher-Arrangement. Hätt ich echt nicht erwartet! Das Highlight des Albums (Neben Röyksopp Forever), ein wahrer Ohrwurm!
Note 1

3. Vision One

Ein experimenteller Titel, der Schwerpunkt liegt hier auf dem tiefen, knarrzenden Synthie, der ein lässiges Fundament bildet. Hier wird bewiesen, welch großartige Soundbastler die 2 Jungs sind! Anneli Drecker, die ich bisher nur von schnulzigen Duetten mit Morten Harket und a-ha kannte, macht einen ausgezeichneten Job.
Note 1

4. This Must Be It

Leider liegt mir Karin Dreijers Stimme nicht besonders - ihr sägendes Organ garniert mit starkem Akzent spricht mich nicht zu sehr an. Der Song an sich besteht nur aus nur 2 sich abwechselnden Akkorden und gerät so ziemlich monoton.. Geschmackssache
Note 3-

5. Röyksopp Forever

Ein Instrumental - und was für eins! Ein episches Kunstwerk, das elektronische und klassische Musik miteinander vereint, nach und nach mit Streichern und Chören immer dramatischer wird und sich am Ende sanft wieder verabschiedet..
Note 1

6. Miss It So Much

Schwachpunkt von Junior. Ich kenne Lykke Li nicht, aber der Song motiviert mich auch nicht dazu, das zu ändern. Natürlich kann sie wohl nichts dafür, den komischen Barbie-Bubblegum-Song haben Röyksopp verbrochen. Warum auch immer..
Note 4

7. Tricky Tricky
Wieder Karin Dreijer. Hat in etwa die Qualität ihres ersten Songs, musikalisch ist er ein wenig besser. Gesanglich eher nicht..
Note 3-

8. You Don't Have A Clue
Sehr entspannter Song, schöne Melodie. Wirklich gut!
Note 2+

9. Silver Cruiser

Instrumental, ebenfalls gut zum Träumen und Nachdenken. Lullt einen aber irgendwie aber auch ziemlich ein..
Note 2-

10. True To Life
Ein drittes Mal Annelie Drecker und auch hier muss sie sich nicht verstecken! Das Stück ist sehr hypnotisch, erinnert stark an "Missing" von Everything but the Girl - der treibende Rhytmus, die Synths und die sanfte Stimme ziehen einen unweigerlich in ihren Bann! Die Steigerung gegen Ende des Lieds ist auch ziemlich gelungen!
Note 1

11. It's What I Want
Zum Schluss noch ein Stück von den Jungs selbst gesungen. Leicht melancholisch angehaucht, aber mit positivem Inhalt. Schöner Abschluss - "easy" eben..
Note 2

Fazit: Röyksopps bisher bestes Album. Bin gespannt auf den Nachfolger "Senior"!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der 3. Geniestreich, 25. März 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Junior Limited Edition (Audio CD)
Röyksopp entwickeln sich zu einer meiner absoluten Lieblingsbands. Bereits das letzte Album "The understanding" war schon der absolute Hammer und meine Erwartungen waren sehr hoch. Trotzdem wurden sie nicht enttäuscht: Röyksopp entwickeln sich weiter, bleiben aber ihrem Stil treu. Wieder findet man Einflüsse aus diversen Richtungen (Pop, Trance, Ambient, TripHop, Techno, Minimal, Electro, Eighties, Klassik). Irgendwie machen sie was sie wollen: "Happy up here" klingt fast wie vom ersten Album und erinnert etwas an "Poor leno" oder "Eple". Bei "The girl and the robot" ist der Name Programm. Ein toller elektronischer Popsong mit großartigem Gesang von Robyn. Klingt wie ein Hit aus einem Science-Fiction-Film. "Vision one" ist streckenweise etwas anstrengend, da es hier und da sehr quitscht. Die Jungs haben hier die Potis ihrer LFOs und Filter voll genutzt :-). In Kombination mit der schönen Stimme kommt wieder etwas geniales eigenes heraus. "This must be" könnte eine Single werden und erinnert etwas an "What else is there?". Also absolut der Hammer! "Röyksopp forever" ist ein geniales, instrumentales Meisterwerk im Stil von "Röyksopp's night out" mit klassischen Elementen. "Miss it so much" zeichnet sich zum Beispiel mit einem sehr eigenwilligen Gesangsstimmen-Effekt aus, ist aber trotzdem ein toller Popsong mit Ohrwurmcharakter, den keine andere Band produzieren kann. "Tricky Tricky" ist ein genialer, clubtauglicher Elektropopsong. ""You don't have a clue" könnte man als elfenhaft gesungene Ballade bezeichnen. Wobei eine Ballade bei Röyksopp natürlich trotzdem sehr spannend ist. Der zweite instrumentale Track "Silver cruiser" ist ein schöner Ambient-Titel mit tollen Streichern. "True to life" ist schön trancig mit Ambient-Touch und TripHop Vocals. Sehr "Röyksoppig" sozusagen. Der letzte Titel "It's what I want" ist leider der Einzige, bei dem die Jungs singen. Er erinnert mich fast an die Pet Shop Boys (was ich als Lob meine). Man hört deutlich Italo-Disco-Einflüsse aus den 80ern durch. Toller Song. Tolles Album. Hoffentlich auch bald wieder Live, denn auch das ist absolut zu empfehlen. Weiter so Jungs! Und Mädels :-)

Als Bonus auf der "Limited Edition" ist ein OpenDisc Bereich, der auf Remixe und Videos im Web verlinkt ist. Das Material ist zwar sehr super, aber mir wäre es lieber, wenn das ganze Zeugs auf einer Bonus DVD drauf wäre, die ich mir Jederzeit gemütlich auf der Couch angucken könnte. So muß man halt immer die CD in den Rechner schieben und Online sein. Aber das ist gemeckere auf sehr hohem Niveau und schmälert meine Bewertung in keinster Weise.
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4.0 von 5 Sternen Eine sehr gute Tanzplatte, 17. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Junior (Audio CD)
Dance hat es an sich schwer das Spagat zu meistern; auf der einen Seite müssen die Songs sofort eingängig sein, um darauf tanzen zu können, und andererseits auch wieder so komplex geschrieben sein, dass man sich auch nach einer gewissen Zeit nicht daran überhört hat.

Röyksopp schaffen es mit Junior sehr gut, diesem Übersättigungsfaktor aus dem Weg zu gehen. Schon allein stimmlich ist genug Abwechslung da. So findet man auf ein paar Songs die beiden Herren persönlich, dann die versierte Robyn, die mädchenhafte Stimme Lykke Lis, die hart einsetzende Stimme Karin Dreijers und die sanfte Stimme von Anneli Drecker. Auch wenn man den Gesang aller auf dem Album ordentlich bearbeitet hat, kommt er nicht zu klinisch rüber. Anneli Drecker und ihre Lieder gefallen mir jedoch am besten von allen.
Lykke Li hat leider etwas Pech, denn "Miss It So Much" fällt doch etwas ab wegen seiner zu glatten Produktion. Röyksopp wären besser damit bedient gewesen, Lykke Lis zweites Lied "Where You Ever Wanted?" (Bonustrack auf der japanischen Version des Albums) unterzubringen.

Die beiden Instrumentale "Röyksopp Forever" und "Silver Cruiser" gliedern das Album in einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende, was dem Album doch sehr gut tut. Sie verhindern, dass vor allem zu Beginn der Scheibe der Kopf allzu sehr raucht, denn hier sind die großen Stampfer des Albums versammelt. Hier knarzen so einige Bässe genüsslich vor sich hin, was vor allem "Vision One" verzüglich steht.
Röyksopp verstehen es mit ihren Synthesizern umzugehen. Mit Davide Rossi (Geiger in Goldfrapps Liveband!) haben sie sich auch noch ein besonderes Talent an Bord geholt, der mit seinen Streicherarrangements die Dramatik der Synthiesounds unterstreicht.
So gestaltet sich das Album doch als nachhaltiges Unterfangen. "True To Life - mein Favorit - zeigt dies in meinen Augen am deutlichsten. Gelungene ausufernde Synthiesounds bilden geschickte Melodieführungen, die von überragenden Sängerinnen garniert werden.
Für mich das beste, was bisher auf dem Hause Röyksopp zu vernehmen war. Weiter so!
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5.0 von 5 Sternen Das groovt, fetzt, rockt und knarzt und besitzt auch noch durchdachte Melodien und Gänsehautmomente!, 10. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Junior Limited Edition (Audio CD)
"Das groovt, fetzt, rockt und knarzt und besitzt auch noch durchdachte Melodien und Gänsehautmomente!" So würde ich das neue Album von Royksopp zusammenfassen und für mich sind einige Songs des Albums echte Highlights der Clubalben der letzten Jahre.

Da gibt's durchdachte Clubmusik, die echt Melodien besitzt, aber auch den nötigen Beat, nicht zu chartkompatibel, aber doch so, dass es auch breitere Massen ansprechen könnte. Dance, Eurobeat, House, Chillout, Ambient, Pop, alles dabei, alles zu einem harmonischem Ganzen vermischt.
Für mich wirkt das alles sehr intelligent und anspruchsvoll.

Ob mit Top-Sängerin Robyn am Mikro oder Anneli Drecker (Bel Canto), das funktioniert auch mit abwechselnden Vocals...

Mit "Happy up here" beginnt das Album so happy wie der Titel klingt, knarzend und mit Sample.
"The boy and the robot" überzeugt mit 80er Feeling, Dancepop und Robyn an den Mikros, super Streicher am Ende,
"Vision one" knarzt dann vollends, bringt aber eine sehr gelungene, eingängige Melodie in einen sehr vertrackten Titel.
Der Übergang zu "This must be it" ist der Hammer und bei diesem Titel kann man echt nur aufdrehen und loszappeln.
"Royksopp forever" beginnt futuristisch mit vielen Effekten und wird dann zur Streicherorgie.
"Miss it so much" ist mit Lykke Li eher harmlos poppig, aber süß und gut für die Abwechslung.
"Tricky tricky" ist im Gegensatz dazu sehr "tricky" und elektronisch independent.
Mein Favorit ist track 8 "You don't have a clue", für mich Gänsehaut und Clubfeeling zugleich, sehr schön! Wieder mal tolle Streicher!

Darauf folgen noch drei Songs, die für mich das Album ausklingen lassen, "Silver cruiser" wieder mit schönen Streichern, sehr chillig und entspannend,
"True to life" muss man mehrmals hören, ist etwas gewöhnungsbedürftig, bei "It's what I want" singen dann die beiden von Royksopp noch selbst...keine Höhepunkte aber doch noch zwei gute Abschlusssongs.

Insgesamt ein sehr gutes Album, das zwar am Ende etwas schwächelt, aber 8 echt klasse Songs aufweist, die richtungsweisend wären, vor allem für Sängerinnen, die in der letzten Zeit nicht so die Bringer abgeliefert haben...
"Junior" ist für mich nur zu empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Who the Fu** is Röyksopp, 25. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Junior (Audio CD)
Das war das erste was mir beim ersten hören von "Happy Up Here" durch den Kopf ging.
Mal wieder war es die Radiosendung "Plan B" von Einslive die meinen Kentnissstand entsprechend erweitert haben.

Eigentlich aus dem Rockgenre kommend bemerke ich an mir mehr und mehr Tendenzen auch wieder elektronischer Musik mein Gehör zu schenken (ja wieder man möge mich steinigen Techno der alten dumm-Dumm Machart war mal cool für mich).
Insofern dürfte auch für den ein oder anderen "Rocker" meine Rezension interessant sein, oder eben allgemein für Leute die keine Musikscheuklappen haben.

Eines kann man Röyksopp schonmal nicht vorwerfen, Einheitsbrei zu sein, aus meiner Sichtweise ein sehr erfrischendes Album, das beginnt also mit "Happy Up Here" einem Stück das in meinen Augen kaum besser zum Frühling passen könnte, luftig leicht zum Träumen (Weichei, ja ich weiß).
Insgesamt bewegt sich das Album zwischen diesem sphärischen Sound bis hin zum eindeutig elektronischen Sound, tanzt zwischen ungetrübt und leichter Bewölkung hin und her, nehmen die ersten Lieder noch eine beschwingte unbekümmerte Richtung (mit dabei der für mich wirkliche Hit auf dem Album "The Girl And The Robot") sackt das Album in "Röyksopp Forever" in eine schwermütige Richtung ab, steigt in "Miss It So Much" nochmal kurz auf und findet in "Tricky Tricky" seinen gefühlsmäßigen Tiefpunkt, nicht das schlechte Stimmung aufkäme, ich finde dieses "runterziehen" der Stimmung persönlich nur etwas zu verfrüht, die nachfolgenden Lieder hört man dann nurnoch beiläufig, oder klickt sie so wie ich weiter nach 1 bis 2mal hören (was Schade ist).
Aus diesem Grund bekommt das Album auch "nur" 4 Sterne, Fans mögen mir verzeihen aber wenn man dem Album etwas vorwerfen kann dann das es einem Höhepunkt entgegen strebt dann aber "zu früh kommt".
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Luxusklasse, 11. März 2009
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Junior (Audio CD)
Viel kreucht und fleucht da im Bereich Elektronik herum, überhaupt in den letzten 6 Jahren, seit die Grenze zwischen Indie-Rock, Dance-Rock, Electroclash und Electronic quasi fast verschwunden ist.

8 Jahre nach ihrem Debut - und damals gab es noch so etwas wie eine isolierte Elektronik Szene - kommen die Norweger nun mit Album Nr. 3 und man mußte skeptisch sein, geriet der Vorgänger ,The Understanding' doch ein wenig zu unausgegoren. Mit dem Junior wird aber alles wieder gut, denn Sie liefern hier ein Album ab das Meldody A.M. ähnelt aber noch eine Spur besser ist. Die Ähnlichkeiten beginnen schon beim opener ,Happy Up Here' der - auf ein sample von Parliament's ,Do That Stuff' aufgebaut - ein grenzgenialer Nachfolger für den Hit ,Eple' von Melody ist. Viele Vocal tracks gibt es hier, die - ungewöhnlich für einen solchen act - teilweise sogar richtig gute Melodien haben, und trotzdem: auch wenn man Röyksopp nicht kennt und einen dieser gesungene tracks hört, ist ganz klar: hier geht's um die Sounds und grooves - um das Klangbild und um den dancefloor, die Komposition und auch die vocals kommen erst in zweiter Linie, und das obwohl die hier ziemlich gut sind. Bestes Beispiel dafür, daß die Norweger bei reinen Instrumental Tracks zur Höchstform auflaufen ist ,Röyksopp Forever' mit dem Sie sich einen opulenten und beeindruckenden ,Theme Song' gebastelt haben - wahrscheinlich die beste Nummer dieses Albums.

Mit dem Hinzufügen von Gesang und Songs erweitern Sie ihr Universum und machen sich's irgendwo zwischen Air und Daft Punk gemütlich - mitreißender als Air, stilvoller und sich weniger schnell abnutzend als Daft Punk - und positionieren sich somit (im Moment als einzige) in der Luxusklasse im Bereich ,tanzbare Elektronik'. Auf i-tunes ist das Teil bereits zu haben.
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Junior von Royksopp (Audio CD - 2009)
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