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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jahrhundertwerk des Art-Rock-Genres
Wenn es in meiner Riesensammlung an Platten irgendeine Platte gäbe, die ich vor einem Zimmerbrand retten dürfte, wäre es diese. Die kompositorische Vielfalt bei den Stücken "Firth of Fifth", "Battle Of Epping Forest" und "Cinema Show" ist zwar auf "The Lamb", welche ebenfalls zu meinen Lieblingsplatten...
Veröffentlicht am 29. August 2000 von V. Schwanengel

versus
6 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Prog-Album ohne Alltime-Classic-Status
Nach dem genialen Vorgänger durfte man auf das nächste Werk gespannt sein. Leider kann es die hohen Erwartungen nicht erfüllen, wenngleich es nicht enttäuscht. Dabei beginnt es mit „Dancing with the Moonlight Knight" äußerst verheißungsvoll. Gabriels Sprechgesang zu Beginn weckt wohlige Schauer, danach wird der Song kraftvoll bis...
Veröffentlicht am 22. Januar 2002 von knarfe


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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolutes Meisterwerk, 24. September 2007
Von 
O. Kraft (Salzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Selling England By the Pound (Audio CD)
Keine Frage, "Selling England" ist ein absolutes Meisterwerk. Eigentlich müsste ich hier auf jede einzelne Nummer im Detail eingehen, aber das würde den Rahmen sprengen. Doch ein paar Highlights müssen erwähnt werden: Firth of Fifth ist einzigartig. Formal einfach ein Top-Stück - aus vielen perfekt ineinander übergehenden Teilen bestehend, dennoch immer wieder dasselbe Material aufgreifend, es variierend, neu weiterführend, .... Die Klavierintro ist eine herrliche Art Toccata, unglaublich differenziert im Rhythmus, tolle Modulationen - und diese Musik ist später dann auch der erste Höhepunkt des langes Instrumentalteils. Die rhythmische Ebene wird dort durch die vollständig spielende Band noch mehr verstärkt, und dann führt dieser Teil in dieses herrliche Solo von Hackett an der Gitarre über, dazu ein sensationeller Bass, später greift Hackett das Flötensolo von Gabriel auf, dann wieder sein eigenes Material, Rutherford spielt nun wundervoll die 12saitige und legt mächtige Pedalbässe darunter, die den Sound noch dichter machen.
Als zweites Highlight sei "Cinema Show" erwähnt: Nach einem ganz wundervollem Gitarrenvorspiel und dem herrlichen Vokalpart folgt ein Banks-Solo über einen 7/8, das die damaligen Synthesizer - Möglichkeiten wundervoll ausschöpft. Collins spielt ein Schlagzeug, das derart energiegeladen ist und gleichzeitig so unaufdringlich und vielseitig, dass Banks Solo perfekt unterstützt wird. Und schließlich müssen noch die Texte erwähnt werden - allen voran das skurrile Banden-Epos "Battle of Eping Forest", das eines der besten Bsp. von Gabriels Wortwitz ist, das ich kenne.

Eine Anmerkung zu einer anderen Rezension:
Natürlich stimmt es: "Tonight, tonight" oder "Follow you" sind damit in keiner Weise vergleichbar und ich habe nie wirklich verstehen können, warum Genesis ab den 80ern so eine Musik gemacht haben, aber heute denke ich etwas anders: Zum einen - auch ohne Gabriel sind Meisterwerke entstanden, v.a. "Trick of the Tail", aber auch auf der "Wind and Wuthering" sind großartige Nummern drauf. Dennoch - wer sein künstlerisches Zenit in so jungen Jahren erreicht, der muss wohl etwas Neues suchen, wer so komplexe Musik gemacht hat, der will wohl auch versuchen, ob er etwas anderes machen kann. Ich habe mir ein Konzert der diesjährigen Tour angehört/angesehen und irgendwie konnte ich sie plötzlich besser verstehen. Ja, "TV-Show" ist musikalisch banal, aber es funktioniert und in diesem Stil ist es gut gemacht, auch wenn es mir nicht viel sagt. Genesis haben viele Stile durchlaufen, sie haben sie alle gut beherrscht, wirklich innovativ war sicherlich die Zeit von 1970-1977.
Ich für mich sehe es so, wie bei anderen Künstlern auch: Großartige Künstler durchlaufen zwangsläufig viele Phasen die sich teilweise auch radikal voneinander unterscheiden. Es ist schwer genug über Jahrzehnte einen künstlerischen Ausdruck zu finden, der sich nicht ständig wiederholt: Auch wenn mir die Musik von Genesis ab Mitte der 80er nichts mehr sagt, einen Etikettenschwindel würde ich sie nicht nennen.

"Selling England" ist für mich aber definitiv etwas vom besten, was es in der Rockmusik je gegeben hat.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genesis-nie waren sie besser, 18. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Selling England By The Pound (Audio CD)
Die frühen CDs von Genesis sind absolute Highlights der Musikgeschichte des Prog-Rocks. Der Höhepunkt dieser Schaffens-
zeit ist für mich Selling England... Schon das erste Stück Dancing with the moonlit knight ist ein echter Kracher. Firth of fith ein echter Genesis Klassiker, der sich auch immer wieder auf den neueren Live-CDs wiederfindet.More fool me fällt etwas ab. Nach the battle of epping forest,ein verspieltes teilweise abstraktes Gesamtwerk steigert sich Genesis über den Instrumentaltitel After the ordeal zum Höhepunkt der gesamten Genesis Zeit. Wer einmal Cinema Show gehört hat,der kann davon nicht genug kriegen. Was Tony Banks an den Tasteninstrumenten leistet, wie sich immer neue Klangteppiche auftun, das ist unerreicht. Cinema Show gehörte auch auf den folgenden Live-CDs immer wieder zum Programm. Bei Aisle of plenty wird das Anfangsthema von Dancing with... wieder aufgenommen. Ein toller Abschluß einer meiner Lieblings-CDs.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selling England By The Pound - die letzte Möglichkeit, 10. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Selling England By The Pound (Audio CD)
An alle, die Genesis-Alben gerade neu entdecken:
Hier liegt die alte remasterte Fassung (Definitive Edition Remaster) von 'Selling England By The Pound' vor. Dieser Artikel wird nicht mehr hergestellt und daher in Kürze vom Markt verschwinden. An seine Stelle tritt, wie bei allen anderen Genesis-Alben, die neue SACD-Abmischung von Nick Davis. (Bei 'Selling England By The Pound' voraussichtlich ab September 2008.)
An dieser Stelle muss Grundsätzliches zu den aktuellen 5.1 Surround Sound- und Stereo Mixes der Genesis-Alben durch Herrn Davis gesagt werden!
Zunächst lagen die Neu-Abmischungen ja zum Teil bereits auf der Platinum-Collection vor. Der sammelwütige Fan wird hier also zum zweiten mal für dieselbe Aufnahme zur Kasse gebeten.
Und, ja, natürlich sind diese SACD-remasterten Songs klanglich besser als die auf den älteren Ausgaben der Alben. ABER! Es sind eben nicht nur klangverbesserte Stücke, sondern neu abgemischte.
Man kann auf der Platinum-Collection bereits die überarbeitete Versionen von 'I Know What I Like', 'The Cinema Show' und 'Firth Of Fifth' anhören. Das akustische Verhältnis der Instrumente zueinander wurde verändert. Die Dominanz bestimmter Töne fehlt. Stattdessen stehen die einzelnen Klänge nunmehr gleichberechtigt nebeneinander. Die musikalische Aussage der Lieder wurde somit verändert.
Diese Art von Neuabmischung findet sich ebenso spürbar in den Vokalpassagen der Lieder 'Pigeons' (EP 'Spot the Pigeon') oder 'The Knife' ('Trespass'/Platinum-Collection). Auch auf den anderen Alben werden Liedenden gefadet ('Entangled' von 'A Trick Of The Tail'), Instrumente in den Hintergrund gemischt ('Duchess' von 'Duke'), klanglich verändert, und, und, und ... Diese Aufnahmen klingen dadurch eben nicht nur besser oder neu, sie klingen fremd.
Vielen mag das als Auffrischung von Material dienen, das sie Note für Note auswendig kennen; meine Meinung ist: Ich will die Originalaufnahmen behutsam im Klang bearbeitet vorliegen haben, jedoch keine Neuabmischungen, die respektlos und entstellend in den wohlvertrauten Klangraum der Lieder eingreifen. Das heißt nämlich die Lieder neu zu schaffen. Das kann und darf (in diesem Umfang!) aber nicht Aufgabe einer remasterten Neuausgabe sein. Ähnliche Vorgehensweisen wären im Bereich Klassik und Jazz undenkbar.
Unverschämt zudem noch, daß die alten remasterten Ausgaben demnächst vom Markt verschwinden werden. Für Leute, die Genesis zukünftig neu entdecken, stehen somit die Original-Abmischungen nicht mehr zur Verfügung. Sie haben keine Möglichkeit mehr diese Gruppe rein, d.h. zeitauthentisch zu erleben. Mögen einzelne Alben bei ihrer Erstveröffentlichung gut oder schlecht gewesen sein (dies ist eines der besten!!!), es darf nicht durch Remastering eine Anbiederung an den heutigen Musikgeschmack oder heutige Hörgewohnheiten erfolgen. Doch leider lebt diese Gruppe zur Zeit halt nur noch von der mehrfachen Wiederverwertung alten Materials.

Hier also der Tip: Kauft die alten 'Definitive Edition Remaster'-Ausgaben der Alben so lange diese noch auf dem Markt sind. Es ist dies die letzte Möglichkeit die Gruppe im Original zu hören. Die Neuausgaben sind für Fans, die eh schon alles haben und auswendig kennen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die bis dato beste Genesis - LP!!!!!!!, 21. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Selling England By The Pound (Audio CD)
1973 erschien mit SELLING ENGLAND... die fünfte und bis dahin beste LP von Genesis.
Hier bringt die Progrock - Band ihre Kreativität wirklich auf das höchste Niveau. Lange Instrumentalparts wechseln sich mit Peter Gabriels einzigartigem Gesang ab, und zugleich gibt es mit I KNOW WHAT I LIKE den ersten Singlehit. Und hier gibt es auch den zweiten Auftritt des damals 22 - jährigen Phil Collins als Leadsänger, der auf MORE FOOL ME schon sehr viel selbstsicherer singt als bei seinem Debut FOR ABSENT FRIENDS. Außerdem das bis dato schwerste Stück in ihrer Karriere, das Genesis übrigens nicht zu ihren besten Songs zählen: THE BATTLE OF EPPING FOREST. Ich persönlich finde es eigentlich recht unterhaltsam, wobei es jedoch sehr wichtig ist, den Text zu verstehen.
Das Wesentliche der Platte sind jedoch die genial arrangierten Instrumentalpassagen. Meine ganz persönlichen Lieblingssosngs: THE CINEMA SHOW mit einem wunderschönen Keyboardsolo von Tony Banks und der absolute Klassiker FIRTH OF FIFTH, dessen Keyboardsolo und das darauffolgende Gitarrensolo ein Standard im Liverepertoire blieben und zwar bis zur 1992er WE CAN'T DANCE - Tournee (das heißt für fast 20 Jahre!!!!!). Und Steve Hackett hat dieses Solo wirklich gefühlvoll und wunderbar gespielt, ich dachte damals nach Hackett's Ausstieg in 1977, nun war's das wohl mit FIRTH OF FIFTH Live bei Konzerten. Aber dann kam der Retter in der Not in Getalt von Daryl Stuermer, und der hat mit seinem Ausnahme - Gitarrenspiel aus FIRTH OF FIFTH bei den Konzerten sogar noch so Einiges herausgeholt, und die Welt war für mich wieder in Ordnung.
Fazit: Ein unglaublich kreatives Album einer Progrock - Band, die dann ein Jahr später mit THE LAMB LIES DOWN ON BROADWAY ihr Meisterwerk für alle Ewigkeit abliefern sollte, aber das ist eine andere Geschichte.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Progressive Rock in Vollendung, 15. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Selling England By The Pound (Audio CD)
Wer wissen möchte was Progressive Rock ist, sollte sich "Selling England by the Pound" anhören. Das Album beinhaltet in Vollendung, was diese Stilrichtung ausmacht:
- reiche, teilweise orchestrale Arrangements
- häufig lange, streng durchstrukturierte Kompositionen
- klassisch anmutende Themenvariation
- ausgefeilte Instrumentalpassagen mit stark festgelegten Soli
- aufwendige, für Rockmusik ungewöhnliche Akkordfolgen
- Einsatz raffinierter musikalischer Mittel wie Kontrapunkt, Tempowechsel und ungerade Metrik
- anspruchsvolle Textebene mit teilweise surrealen Inhalten
- Erzählen von Geschichten mit rätselhaften Charakteren
Was unterscheidet Genesis Anno 1973 von anderen Prog-Rock Bands?
1. Die Stimme von Peter Gabriel
2. Der ironische Unterton in den Texten
3. Die ganz "eigene" Melodik
4. Die noch stärkere Abkopplung von Blues und Rock'n'Roll
"Selling England by the Pound" Hören, heisst Eintauchen in eine märchenhafte Welt voller süchtigmachender Klänge und Melodien, abenteuerlicher Rhythmen, skurriler Figuren und doppelbödiger Texte.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klanglich klasse, 24. Februar 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Hier nur der tontechnische Vergleich dieser SACD / Audio-DVD zur normalen alten CD:
Während die Original-Schallplatte von gruseligem, dumpfen Geschnergel war, konnte die Audio-CD schon etwas mehr Klarheit bringen. Diese neue Version zaubert nun endlich alles hervor, was die Tontechniker 1973 in die Bandmaschinen gespielt haben. Die typische Tonalität bleibt dabei erhalten, es ist nur einfach alles klarer und detaillierter geworden. Endlich wird diese geniale Musik in einer tontechnischen Qualität dargeboten, die einem nicht mehr den Spaß verdirbt. Eine gute Empfehlung für alle "erwachsenen" Genesis Fans.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen es kann nur eine geben, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Selling England By the Pound (Audio CD)
Nach der beatmusik der 60er kam Ende des Jahrzehnts eine Richtung in der populären Musik auf, die unter dem Namen progressive Rock berühmt wurde und ihre Hochzeit bis Mitte der 70er hatte und dann vom Punk abgelöst wurde. Dieser progrock war orchestral, vielschichtig, trug Elemente der Klassik in sich und hatte mit den Liedchen der Mainstream Musik nichts gemein. Waren Zappa's Mothers mit die Ersten, so waren Genesis, Pink Floyd und Yes die populärsten und wohl besten Vertreter dieser exzellenten Musikrichtung. Peter Gabriels Grand Guignol Theater auf der Bühne, während die anderen Musiker auf Stühlen saßen und ihre Instrumente spielten, war grandios und die Shows wurden aufwendiger und mündeten im grandiosen lamb... Aber die beste Platte für mich war und ist Selling England. Meine Vorschreiber haben zu den Stücken schon alles gesagt, daher nur soviel: wer die Platte nicht kennt, hat etwas wesentliches in der neueren Musikgeschichte versäumt, grandiose Melodien, die Musiker auf der absoluten Höhe ihres musikalischen und spielerischen Könnens, mitreißende Rhythmen und überbordende Energie. Manche meinen, Abbey Road oder wish you were here seien die besten Alben aller Zeiten, für mich, der auch Zappa und Dylan mag ist Selling England die Quintessenz des Progrock und damit die Nummer 1! - ohne dieses Album wäre die Welt ein wenig ärmer.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Highlight, 5. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Selling England By The Pound (Audio CD)
Eine zeitlose musikalische Glanzleistung, die ihren wohlverdienten Platz im Rockolymp einnimmt. Es gibt keine andere CD die mich emotional mehr berührt wie diese: Der Gesang von Meister Gabriel (Dancing with the moonlit knight), die göttlichen Soli von Hackett (Firth of Fifth) und Banks (Cinema Show)...das gabs nur einmal.das kommt NIE wieder.....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen England pfundweise verkaufen...., 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Selling England By the Pound (Remastered) (Audio CD)
"Selling England by the Pound" war schon das dritte Album in der Besetzung: Tony Banks (Keyboards), Steve Hackett (Guitars), Mike Rutherford (Bass), Peter Gabriel (Vocals) und Phil Collins (Drums), und das fünfte Studioalbum von Genesis. Die vertrackten Gitarrenläufe waren längst stellvertretend für die Musik von Genesis, und die immer komplexer werdenden, entrückten Rythmen und Synfonie-ähnlichen Passagen innerhalb der Songs, von denen man glauben könnte, sie stammen direkt von Schubert oder Beethoven aus einer durchdachten Oper, werden Zeuge dieser Symbiose. Man badet wahrlich in schönen Melodien und verwebt mithilfe der mittlerweile immer zielführenderen Riffs und einer an allen Ecken und Kanten dynamischeren (nicht glasklaren) Produktion, diese zu einem weiteren Klassiker des Katalogs und des Prog-Rock im Gesamtbild.
Die stärksten Songs dieses mit Klassikern nicht spärlich umgegangenen meisterhaften Handwerks sind sicherlich die überragenden Genesis-Riesen "Dancing out with the Moonlit Knight" und "Firth of Fifth". Beide stammen aus der wohl kreativsten Phase der Gruppe, insofern es gestattet ist, die Produktionszeit des Albums (1973) direkt von den der anderen wegweisenden Alben und Songs abzukoppeln. Musikalisch wird ein toller Mix aus den damals im Trend liegenden Elemente wie Mellotron und Keyboard und sich dahinziehenden Gitarren geboten. Gerade bei "Firth of Fifth" wird gleich zu Beginn klar, dass man es hier mit einem besonderen Glanzstück der frühen Genesis-Phase zu tun hat. Denn dieser Song beginnt mit dem virtuosesten Intro, das Tastenmeister Banks je hingelegt (meines Erachtens mit "The lamb lies down on broadway" vom gleichnamigen Album) hat, und geht dann in die typische Genesische-Struktur über, die man etwa so aufteilen könnte: Intro (meist virtuos und stimmig) - übergehend in einem ruhigeren, aber dennoch recht kantigen Teil, nunmehr begleitet von Peter Gabriels (und später stilprägend Phil Collins) Gesang sowie (wahlweise und oftmals abwechselnd) akustischen und elektrischen Gitarren und Schlagzeug - es folgt der Refrain, der danach in ein Solo von Keyboard und Gitarre mündet und nach einigen Sekunden bis maximal einigen Minuten in den längsten Teil überleitet, der gleichzeitig auch den meist von klassischer und jazziger Influenz herrührenden Endteil markiert. "Dancing out with the Moonlight knight" folgt einem ähnlichen Schema, wird allerdings zu Beginn eher langsamer und dann schneller geboten, ehe das Stück seinen absoluten Höhepunkt erreicht, der vor allem durch die Stilistik positiv ins Gewicht fällt (Gitarre, Keyboard, Schlagzeug). Weitere gute Songs (sofern "gut" hier mit "meisterlich" gleichzusetzen ist) sind "I know what i like (in your wardrobe)" (toller Gesang, toller Refrain (nahm man da etwa schon von der poppigen Phase Elemente vorweg?), "The Cinema Show" und das selbst für Genesis-Verhältnisse ziemlich lange, zwölf-minütige Stück "The Battle of Epping Forest". Sehr gut sind auch "More fool me", mit Collins am Gesang und "After the Ordeal", aber es wirkt als wollten Genesis das Album mit ein-zwei Songs aufzufüllen. "Aisle of Plenty" zum Schluss, ist ein nettes, abschließendes Einsprengsel, mehr nicht. Gut ist jedoch allemal.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass Prädikate wie "Meisterwerk" bezugnehmend auf Früh-Proggie Werke wie "Selling England by the Pound" oder "Nursery Cryme" dem Namen mehr als gerecht werden, und das haben sie hier mit sieben Songs und einem netten Gimmick eindrucksvoll bewiesen.

Fazit: Waschechter Prog-Rock in bester Genesis-Manier, garniert mit einer Portion Humor. 5 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Biggest Fool Phil, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Selling England By The Pound (Audio CD)
Warum schreibt hier eigentlich keiner, dass es sich bei "Selling..." um ein großartiges Album handelt, welches mit dem von Collins gesungenen n"More Fool Me" den wahrscheinlich miesesten GENESIS-Song ever, zumindest aber aus der Gabriel-Ära enthält? Wenn damals jemand gesagt hätte, dass der es mal zum Solo-Superstar oder rfolgreichen Gabriel-Nachfolger schaffen könnte, den hätte man doch gleich in die Klapse eingewiesen... Na ja: 'Hätte,hätte, Fahrradkette', oder wie sagt man heute(2013)?

Aber sonst nix zu sagen gegen dieses Meisterwerk!
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