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4.0 von 5 Sternen Mit einem Augenzwinkern, 29. November 2009
Von 
mshannes (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Metal War (Audio CD)
Mit All-Girls Bands ist das so ne Sache...
Oftmals treffen sie auf Vorurteile, weil man doch schon des Öfteren die Erfahrung gemacht hat, dass die fehlende musikalische Kompetenz mit dem optischen Eindruck kaschiert werden soll. So ging ich denn auch etwas vorsichtiger als gewohnt an den hier zu rezensierenden Tonträger heran.

Hysterica ist eine aus Schweden stammende Kapelle, die 2005 von Gitarristin Bitchie gegründet wurde und ganz klassischen Heavy Metal spielt. Ein bisschen Priest-Feeling gemischt mit Manowar-Attitüde, nichts bahnbrechend Neues, aber durchaus unterhaltsam präsentiert. Die Songs sind allesamt keine Überkracher, aber auch keine Reinfälle, vielleicht ein paar mal mit dem Prädikat "schon mal gehört" versehen, aber zumindest solide gemacht. Natürlich kokettieren die Mädels mit so ziemlich jedem Klischee ("Girls Made Of Heavy Metal" wäre da so ein Beispiel die Songtitel betreffend), das man im Metal finden kann, aber was soll's? Wenn man das negativ bewerten müsste, gäbe es so einige (Herren-)Combos, die reihenweise Verrisse einfahren würden. Ok, bei den Künstlernamen wird es dann doch ein bisschen viel, aber

Und technisch sind die Damen durchaus versiert genug, um mit den meisten Bands des anderen Geschlechts mithalten zu können. Mangelnde Kompetenz kann den Damen also nicht vorgeworfen werden, auch wenn jetzt keine weltmeisterlichen Leistungen zu hören sind. Dazu kommt eine Sängerin, die zwar eine Stimme mit Wiedererkennungswert hat, allerdings leider des Öfteren ein wenig die Kontrolle über ihr Organ zu verlieren scheint. Gut, sie ist erst 19 und hat noch Zeit, ihre Sangeskunst zu verfeinern, aber hier und jetzt gefallen mir die kleinen Ausrutscher nicht wirklich.

An den Reglern fand sich niemand Geringerer als Peter Tägtgren, was für die klangliche Qualität dieser Scheibe spricht. Das Ding knallt ganz ordentlich und hat auch eine brauchbar Spieldauer aufzuweisen.

Ja, man braucht schon ein wenig Humor, um mit der Scheibe richtig warm zu werden; wer das Langeisen und vor allem die Band dahinter bierernst nimmt, wird eher wenig Freude an der CD haben. Wer diesen aber aufbringt, bekommt eine passable Metal-Scheiblette. Und da ich wegen des anstehenden Wochenendes grad gut gelaunt bin, gibt es vom Papa vier Pünktchen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Metalwars..., 14. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metal War (Audio CD)
Frauen und der Rock bzw. Metal, das scheint das ewige Mißverständns zu sein. Die Liste der Vorurteile gegenüber Rockerinnen ist länger als der Bart des Nikolaus und vermutlich genauso alt. Frauen sind höchstens als artige Zuhörer oder Groupies geduldet und sollten besser nicht zu den Instrumenten greifen, sondern sich lieber für was *anderes* bereit halten. Und die Frauen bewegen sich teilweise leider auch in diesen Vorurteilen. Die erste weibliche Rockgroup *The Runaways* war musikalisch eher tiefer gelegt, sah dafür aber recht knusprig aus und geizte nicht damit.

Seit 2008 gibt es nun eine weitere weibliche Metal-Hoffnung. *Hysterica* nennen sich die fünf Mädels und in ersten Berichten wurde bereits von weiblichen Pendant zu Manowar geschrieben. Ein Vergleich der durchaus zu Assoziationensversuchen führen könnte, denn was wäre gewesen, wenn anno 1981 eine Gruppe namens *Womanowar* gegründet wurden wäre und eine Erica Adams phonstark ins Mikrofon gebrüllt hätte? Alles Spekulation, aber die Promophotos wären, obwohl nicht weniger peinlich, dafür um ein wesentliches ansehnlicher gewesen.

Die Debüt-CD *Metal War* erschien 2009 und wirkte zunächst wie eine weitere Ansammlung an typischen Metalkitsch. Zunächst der Titel der Band, der wohl die weibliche Hysterie zum Thema hatte, dann die selbst auferlegten Künstlernamen hinter den sich die fünf jungen Frau verstecken. Bitchie und Rockzilla bedienen die Gitarren, Satanica spielt den Bass und Hex'n ist für die tatkräftige Fellmassage verantwortlich. Als Sängerin ist eine Dame mit dem Namen Anni De Vil zu hören. Und nun geschah das erstaunliche, die fünf Girls können allen Vergleichen mit Bands wie Manowar, Hammerfall, und ähnlichem stand halten.

Eine Granate von Sängerin trohnt über starkem Riffing und cool arraganierten Songs. Der Metal-Krieg war eröffnet, auch wenn man sich speziell in textlicher Hinsicht von den Jungs unterschied, naturgemäß unterscheiden mußte, da man die Texte aus weiblicher Sicht gestaltete und schon mal die Suche nach der großen Liebe thematisierte. Musikalische bewegt man sich auf den selben hohen Niveau der männliche Bands und kramte sehr treffsicher in der Riffkiste des Heavy-Metal. Die Songs sind selbstverfasst und als Songwritingpartnerin wirkte Liv Lagrelle, die Sängerin der Band *Sister Sin* stilsicher mit.

Anspieltipps spare ich mir an dieser Stelle einfach, sucht euch euere Highlights ganz nach euerem Geschmack aus. Enttäuscht werdet ihr nicht sein. Hier gibts eine relativ neue Band, die in der obersten Liga mitspielen könnte, wenn man sie nur läßt und wenn man alle gängigen Vorurteile gegen *Rock-Chicks* ausblendet. Ich bin auf jeden Fall begeistert, kann die CD jeden Metalfan nur empfehlen und bin schon mal gespannt auf eine weitere Scheibe.

FAZIT: Klasse Debüt - starke Songs - coole Mädels...
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Debut-Album, 30. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Metal War (Audio CD)
Sehr gutes Debutalbum von Hysterica. Melodische, eingängige Kompositionen, die trotzdem aus der großen Masse der Veröffentlichungen herausragt. Das Album hat meines Erachtens keine Schwachpunkte. Weiter so!!!! Großes Kompliment!
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Metal War
Metal War von Hysterica (Audio CD - 2009)
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