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am 26. Januar 2016
...egal was es kostet! Nicole Kidman und Hugh Jackman spielen in Australia in einem Bildgewaltigen Film eine bewegende Romanze das sich bald in ein großes Abenteuer verwandelt.

++Handlung++
Australien, 1939: Kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges reist die blasierte Lady Sarah Ashley nach Australien. Dort muss sie sich notgedrungen mit dem ungehobelten Viehtreiber Driver verbünden, um die Rinderfarm ihres verstorbenes Mannes zu retten. Mithilfe des Mischlingsjungen Nullah begeben sie sich auf eine Reise, die ihr Leben für immer verändern wird. Hunderte von Meilen durchqueren sie mit einer riesigen Herde Rinder das unwegsame Outback. Die Lage spitzt sich zu, als japanische Streitkräfte die Stadt Darwin bombardieren.

Australia ist ein hervorragendes Drama das in zwei Episoden daher kommt. Beide Episoden unterscheiden sich in der Erzählweise deutlich.
Während der erste Teil sich viel um die Charaktere und die wunderschönen Landschaften dreht, geht der zweite Teil um Krieg und deren "Folgen".
Australia ist ein hervorragender Film der meiner Meinung nach durch die zwei ,,Episoden" einige Längen hat. Dennoch ist Australia ein mehr als sehenswerter Film!
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am 1. Mai 2009
Ich fange mal mit meinen persönlichen "Kontras" an: in den ersten 90 Minuten kommt der Film nicht so recht in den Tritt. Ich kann nicht einmal sagen, dass etwas oder was überhaupt überflüssig war, aber irgendwie bekam ich den Eindruck, als wenn der Regisseur einige Einzelszenen hatte, die auch irgendwie alle toll waren, aber zusammen irgendwie keine Geschichte erzählten. Insofern kann ich hier auch einige der Verrisse ein wenig verstehen. Erschrocken war ich auch teilweise von den Special Effects. Mal abgesehen davon, dass einige schlicht überflüssig waren, wenn man sich das Budget des Films in den Hinterkopf ruft (Beispiele: Känguruhs, Schiff in Nahaufnahme im Hafen), sie hätten besser sein können und auch sein müssen. Da geht mehr. Summa summarum: dem Film hat ein wenig ein überwachende und lenkende Hand gefehlt... Wäre das noch dazu gekommen, dann hätte man diesen Film zu den ganz großen zählen können.

Wie komme ich nach all den Kontras noch zu 4 Sternen? Nun, ich war sogar versucht, trotz der Probleme 5 zu geben. Warum?

Die schauspielerische Leistung von Nicole Kidman hat mich z.B. umgehauen. Ich bin kein Kidman-Fanboy, ich finde sie ok. Aber in diesem Film hat sie mich mitgerissen. Da steckt Herzblut drin. Viel Herzblut! Hugh Jackman liefert ebenfalls eine richtig tolle Leistung ab. Und der kleine Nullah, gespielt von Brandon Walters, den Luhrmann nach 12 Monaten Suche entdeckt haben soll, spielt wie ein Großer. Die vielen, vielen Nebenrollen, "Drovers" Gefährten vor allen Dingen: große Klasse.

Baz Luhrmann - selbst Australier - hat für diesen Film lt. verschiedenen Quellen nur mit Australiern zusammengearbeitet. Ich denke, das hat dem Film sehr gut getan. Denn er erzählt - sicherlich auch mal mit Kitsch (aber Himmel noch eins: etwas Kitsch zur rechten Zeit ist doch gar nicht schlecht, wir sind Menschen und haben ein Herz) - eine tolle, aber auch sehr finstere Geschichte, eine Geschichte, die ich nicht kannte: z.B. die der Aborigines, die noch bis 1973 offiziell diskriminiert wurden und nicht alle Grundrechte besaßen. Überhaupt vermittelt der Film doch überraschend viel über Australien. Es ist, als wenn Baz Luhrmann uns sagen wollte: hier! Das sind wir! Und da werden keine Lobeshymnen gedroschen. Es ist einfach nur ein offenes und ehrliches Bild - natürlich für das Kino aufbereitet.

Sehr intelligent finde ich den Soundtrack. Man könnte ihm einerseits vorwerfen, viel alten Wein in neuen Schläuchen zu präsentieren, da sehr viele Motive aus der Tradition des United Kingdom verwendet werden, aber gerade das unterstützt die Geschichte wunderbar. Wer die Stücke kennt, dem erzählen sie per se die Geschichte.

Richtig gut ist das Finale. Die letzte Hälfte des Films ist atemberaubend schön und hat dann auch absolut keine Längen - und hat mich die vier Sterne vergeben lassen. Das Studio wirbt auf der Blu-ray stolz mit der Bewertung der TV Spielfilm: "Großes Kino im alten Stil". Allerdings unterschlägt es die komplette Bewertung. TV Spielfilm setzt fort: "... mit Längen, aber nie langweilig". Ich denke, das ist ein schönes Schlusswort.

P.S. Dass ein Film mit Landschaftsaufnahmen aus Australien als Blu-ray gut herüber kommt, das muss man nicht gesondert erwähnen, oder?
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Australia ist für manche ein schöner Film, vor allem natürlich für Australien-Fans wegen seiner stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen, aber sicher nicht für jeden das Richtige.

Genau der Regisseur, der 2001 für Moulin Rouge verantwortlich war, hat 2008 - nach sieben mageren Jahren - passend zum Weihnachtsfest wieder sein Bestes gegeben: Erklärtermaßen(!) wollte er alle großen Schnulzen toppen. Nicole Kidman hat also endlich mal richtig was fürs Herz gedreht.

Man hat sich dabei von populären Vorbildern inspirieren lassen:

Im Kern gibt es die "Asterix"-Geschichte: Eine kleine, tapfere Bullen-Farm weit draußen im australischen Outback trotzt unerschütterlich einer gewaltigen Übermacht eines bösen Bullenfarm-Konglomerats. Der Miraculix heißt hier "King George" und wacht, bei rotwabernden Sonnenuntergängen wie eine Gottesanbeterin mit Speeren auf einem glühenden Felsen drapiert, über die Geschicke der 6 1/2 Menschen, die sich anschicken, 1.500 fette Rindviecher durch die australische Wüste zu treiben.

Auch an "Dschungelbuch" wird man erinnert: Mogli mit den riesigen Augen heißt jetzt Nullah, ist ein Creamy (Mischling) und der Enkel von King George. Kipling Flynn (Jack Thompson) gibt Balu und dürfte der älteste, fetteste und versoffenste Cowboy sein, der je eine Stampede gestoppt hat.

Für die Magie sorgt ein Schuss "Zauberer von Oz": Nicole Kidman kommt als Sängerin von Somewhere Over The Rainbow garnicht mal so schlecht weg - man bekommt im Gesang weniger falsche Töne mit als in ihrer eigentlichen Rolle.

Alles ist unglaublich bunt. Ein japanischer Luftangriff sieht aus wie die Mitternachts-Show einer Groß-Disko, braune Abo-Frauen tragen stets leuchtend bunte Kleider, der Himmel leuchtet blaublau, die warmen Farben der tiefstehenden Sonne verzaubern jede Szene. Selbst die Computer-animierten Rindviecher sehen wunderschön aus, und wenn es mal Staub gibt, dann ganz bestimmt im Gegenlicht.

Das weibliche Testpublikum fand Mr. Drover (Hugh Jackman) lecker - jedenfalls solange, wie er nicht rasiert war. Das männliche Testpublikum steht an sich schon immer auf Nicole Kidman - jedenfalls in ihren anderen Filmen.

Dennoch mag manche(r) den Film. Weil man sich nicht langweilt. Weil es schöne Landschaftsaufnahmen zu sehen gibt. Weil die Kidman nur kurz singt. Weil einmal kein Mal ist. Um es auf den Punkt zu bringen: Es gibt schlechtere Filme, aber man muss sich diese beiden - es sind eigentlich zwei Filme hintereinander - wirklich kein zweites Mal anschauen; schon garnicht den zweiten. Eigentlich muss man sich den nicht einmal ein erstes Mal antun.

Die harte Kritik ist übrigens nicht allein dem Zuckerguss geschuldet - auch kitschige Filme könnten gefallen, man denke nur an "Dem Himmel so nah" oder "Always". Aber dafür müssen eben auch Menschen aus Fleisch und Blut rüberkommen. "Australia" ist eher so etwas wie ein Disney-Park auf Leinwand. Disney-Dekorationen, Disney-Dramatik, Disney-Übertreibungen und Disney-Kitsch, der sich besonders und bereits in den ersten Minuten des Films manifestiert.

Bei dem Kinder-Gebrabbel aus dem Off oder dem übertrieben hektischen Gewatschele der Kidman vergeht es einem ebenso nachhaltig, wie wenn im Themenpark die Zwerge quäken.

Immerhin erfährt man einiges über die dunklen Seiten der jungen australischen Geschichte - und über die Ureinwohner des Landes: Nach dem Glauben der Aborigines darf man, wenn jemand gestorben ist, nie wieder seinen Namen sagen.

Genau so habe ich es mit einem bestimmten Regisseur gehalten.

Im Original 165 Minuten, Format 2,35:1 auf 35 mm Film, DTS|DD (Quelle: IMDB)

Die Extras der Blu-ray bestehen aus zwei (völlig zu Recht) unveröffentlichten Szenen und einem kleinen Film zur Produktion.

film-jury 3* A0868 5.2.2012e 15A 1E Genre: Abenteuer Drama Geschichte Romanze Kríeg

Nicole Mary Kidman (* 20. Juni 1967 in Honolulu, Hawaii)
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1997 4* A0071 Projekt: Peacemaker
....... R: Mimi Leder D: Nicole Kidman, George Clooney, Marcel Iure'
1999 5* A0312 Eyes Wide Shut [Blu-ray]
....... R: Stanley Kubrick D: Nicole Kidman, Tom Cruise
2005 5* A0010 Die Dolmetscherin [Blu-ray]
....... R: D: Nicole Kidman, Sean Penn

Mark Anthony "Baz" Luhrmann (* 17. September 1962 in Sydney)
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Viele Rezensenten verstünden nicht, dass Australia kein so festgelegtes Genre bediene "wie es romantische Komödien für 40-jährige Frauen oder Actionfilme für 17-jährige Jungen" täten. Er habe kein Problem mit Kritik, sondern sei verärgert über das offensichtlich große Missverständnis um sein Werk. (The Hollywood Reporter)
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am 9. Dezember 2009
Ich gebe zu, dieser Film ist eine ganze Menge auf einmal: Liebesgeschichte, Kriegsdrama, Western (wenn man das sagen darf, solange dieser Western in Australien spielt), und ein Manifest gegen Rassismus noch obendrein. Möglicherweise wollte Regisseur Baz Luhrman zuviel, aber ganz ehrlich... macht nichts. "Australia" verkraftet jedes "Zuviel", und der Zuschauer tut es ebenfalls, wenn er denn bereit ist, sich auf umwerfend altmodisches Hollywood-Kino einzulassen. Die Sorte Kino nämlich, in der Heldinnen sich von arroganten Zicken zu starken, mutigen Prachtweibern mausern (was Micole Kidman als Lady Sarah Ashley mit links meistert), in denen es herrliche, bartzwirbelnde Erzschurken gibt ("Herr der Ringe"-Darsteller David Wenham geradezu abgrundtief fies), in denen ein kindlicher Hauptdarsteller das Publikum verzaubert (Brendan Walters als "Nullah" ist allein schon ein Grund, sich den Film anzutun), und in denen der männliche Held mutig, schweigsam, gut aussehend und trotz aller Raubeinigkeit verlässlich ist und sein großes Herz auf dem rechten Fleck hat (Hugh Jackman in der Rolle seines Lebens).

Ich habe die alten Western wie "Red River" geliebt und in meiner Kindheit wieder und wieder angeschaut. Ich habe mich über "Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe" mit James Garner schlappgelacht (und die Prügelszene vor dem Hotel in "Australia", bei der Lady Ashleys kostbares Prada-Gepäck nebst ihren "Unaussprechlichen" durch die Luft segeln, ist eine einzige Verbeugung davor). Baz Luhrman zitiert gerne. Als das lange Epos sich von einer abstrusen Komödie zum Western, von da aus zum Liebesdrama und danach zum Kriegsfilm gewandelt hat, erinnert die Szene, in denen zwei Dutzend Aborigine-Kinder vor einem Angriff der Japaner gerettet werden, frappierend an "Die Herberge zur 6. Glückseligkeit". Die Bombardierung von Darwin (die am 19.2.42 tatsächlich stattfand) ist nicht ganz so bildgewaltig wie "Pearl Harbor", aber immer noch eindrucksvoll genug.

Hier geht es nicht um historische Genauigkeit (ging es im alten Hollywood auch nie). Hier feiert jemand sein Heimatland, mit Landschaftsaufnahmen, die einem den Atem rauben, einem Western komplett mit Viehtrieb und Rinderstampede, der mich im Kino nägelkauend auf der Sitzkante hocken und an Montgomery Clift und John Wayne denken ließ, mit einer Lovestory, die ich herzklopfend genossen habe und einem sozialen Anliegen, das in Australien immer noch bitter aktuell ist. Nullah, das Mischlingskind, das im Film von Lady Ashley geliebt und an Kindes Statt angenommen wird, ist eines aus der "Lost Generation" - von den 30er bis zu den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts von Weißen verschleppt, umerzogen und zu billigen Dienstboten gedrillt, weil man ihre Eltern für minderwertig hielt. Baz Luhrman mag es mit den historischen Details nicht ganz genau nehmen, aber das macht sein Anliegen nicht weniger überzeugend. Nimmt man dazu Nicole Kidman, die mich mit ihrer Lady Sarah wieder einmal daran erinnert, dass sie jenseits von allem albernen Star-Hype immer noch eine gute Schauspielerin ist und vor allem Hugh Jackman, der sich in die Rolle des altmodischen Helden mit einer Hingabe und Leidenschaft stürzt, dass einem das Herz auf und die Augen über gehen, dann kann man nur sagen: Dankeschön. Gutes Kino ist Geschichtenkino, und "Australia" ist und bleibt bis auf weiteres eine meiner Lieblingsgeschichten.
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am 12. August 2013
Australia ist echt ein sehenswerter Film mit hochkarätiger Schauspielerbesetzung und tollen Landschaftsaufnahmen. Und dann noch ein weiterer Film-Klassiker dazu...Ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis!
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am 20. Februar 2009
Ein Film in zwei Akten - so kann man "Australia" wohl sehen. Der erste Akt handelt von der jungen Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) die kurz vor dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs nach Australien zu ihrem Mann reist, der dort eine Rinderfarm betreibt. Nur leider ist ihr Mann nicht mehr am Leben und die Farm wird von einem mächtigen Viehbaron streitig gemacht. Die einzige Hoffnung ist der Viehtreiber Dover (Hugh Jackman). Mit seiner Hilfe und dér Hilfe des Aboriginie-Waisenjungen Nullah, versucht sie ihre Herde zur Küste zu treiben, um dort die Versorgung der Armee mit Rindfleisch zu gewährleisten.

Die Handlung in "Australia" schwelgt in wunderschönen Bildern und grandioser Panoramaoptik, die berauschenden Australischen Landstriche werden feinfühlig mit einem Hauch Aporiginie-Magie angereichert gezeigt. Die Ohren werden mit musikalischer Melancholie umschmeichelt, dass es schon infatil kitschig wird.
Nicole Kidman und Eastwood-Verschnitt Hugh Jackman liefern glücklicherweise eine so brilliante Show ab, dass die Mischung aus Melancholie und Action einfach passt. Hier verdient sich der Film volle fünf Sterne für großes Gefühlskino in Down Under.

Nun erfolgt im zweiten Akt des Films ein sehr holpriger Übergang, für Melancholie ist kein Platz mehr, eher mutiert "Australia" zu einer Art Kriegsdrama. Hier geht es um die Geschichte der so genannten "Verlorenen Generation", der Mischlingskinder, so eines wie Nullah. Eigentlich eine spannende Geschichte, die des Erzählens durchaus würdig ist. Nur leider hat Regisseur Baz Luhrmann zu viel gewollt mit dem Film. Erst die wunderbare Reise durch die australische Wildnis, in Verbindung mit der Spannung eines Rancherkrieges. Damit wäre es gut gewesen und der Zuschauer hätte einen hervoragenden Film gesehen. Nun aber die Geschichte in Richtung Kriegsdrama und den Kampf um einen kleinen Aboriginie-Jungen zu wenden unterhält zwar, zufriedenstellend ist es aber nicht. So hat der Zuschauer am Ende zwei Filme gesehen: Einen ohne ein richtiges Ende und einen ohne gescheiten Anfang. Schade, aber ich finde die tollen Darsteller, die überzeugenden Bösewichte und die "Magie" vom Abenteuer im Outback hätte eine kaum bessere Liebeserklärung an Australien sein können. Kriegswirren und das Drama um einen Waisenjungen haben dem Film seiner Magie wieder beraubt. Somit gibt es 3 Sterne für einen Film der so schön begann und so stark nachgelassen hat.
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am 13. Juli 2009
Ich habe "Australia" bereits im Kino gesehen und war daraufhin so begeistert von der Story, den wunderschönen Landschaften, die als Kulisse dienen und den geschichtlichen Hintergrund, dass ich mir die DVD natürlich auch besorgen musste.
Die Veränderungen der Protagonisten ist über einen langen Zeitraum (immerhin geht der Film eine Weile :D ) glaubhaft dargestellt und obwohl ich nie soo der Fan von Nicole Kidman gewesen war, zeigt der Film ihr ganzes schaupielerisches Können.
Zusammen mit Hugh Jackman gelingt es Kidman der durchaus ernsten Geschichte um den Erhalt der Rinder-Farm ihres ermordeten Mannes und der Beziehung zu einen Aborigine-Kind, aufzulockern.

Ich muss gestehen, dass ich bei ein paar Szenen weinen musste, wo das bei mir sonst nie so vorkommt.
Der geschichtliche Hintergrund wird vom Regisseur grandios umgesetzt.So dreht sich doch alles um die Gestohlene Generation, das Überleben in einen wilden, teils verlassenen Land.
Eingebettet wird die Story in den Zweiten Weltkrieg, der zum Schluss den Film noch einen Touch von Pearl Harbour gibt. (aber wirklich nur zum Schluss)

Alles in allem handelt es sich um einen gelungenen Film, der Romantik, ein wenig Action, "wilder Westen-Flair" einerseits und Kultur der Aborigines andererseits vereint.
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am 10. Februar 2014
Rhythmus, Bilder, Dialoge, Musik stimmen von A bis Z in diesem Film! Er gehört ebenfalls zur Filmgeschichte und deshalb sollte man ihn auch besitzen!
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TOP 500 REZENSENTam 24. Januar 2011
Über die Geschichte Amerikas oder spezielle Punkte davon gibt es massenhaft Filme: "Vom Winde verweht" (Bürgerkrieg), "Der Patriot" (Unabhängigkeitskrieg), "Giganten" (Ölfunde) auch über Rom wie "Gladiator", "Spartacus", oder "Ouo Vadis". Aber Australien?? Fällt mir kein großer Film ein. "Australia" schafft hier Abhilfe.
Mit Baz Luhrmann hat man Australiens derzeit besten Regiesseur ("Moulin Rouge") und Nicole Kidman ("Der goldene Kompass") sowie Hugh Jackman ("Wolverine") sind Australiens derzeit größe Stars. Doch auuch die Nebenrollen sind mit anderen Australischen Stars wie Bryan Brown ("Tai Pan", "Die Dornenvögel") und David Wenham (Faramir in "Der Herr der Ringe 2+3") hervorragend besetzt.
Lurman bleibt seinem Inszenierungsstil absolut treu. Mit teilweise schrägen Ideen, die schon "Moulin Rouge" ausmachten, wird man auch hier anfangs konfrontiert, so dass der Film die erste Viertelstunde ein wenig wie eine Comedy rüber kommt. Wie Kidman hier mit einer neuen Welt konfrontiert wird und reagiert, erinnert entfernt aber auch etwas an ihre Rolle in "In einem fernen Land" von Anfang der 90er.
Die Kabbeleien zwischen Kidman und Jackman erinnern entfernt aber auch etwas an Bogart und Hephurn in "African Queen" und die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach.
Für wen zu einem Historienepos auch tolle Landschaftsaufnahmen gehören, der wird hier ab der 50. Minute verwöhnt, wenn sich ein riesiger Viehtreck in Gang setzt. Bei diesen Szenen muss sich der Film wirklich nicht vor ähnlichen US-Produktionen verstecken, denn die Bilder sind hier absolut beeindruckend und auch voll Dramatik, wenn diese riesige Herde durchgeht, auf einen Abgrund zurast. Der Ausgang dieser Sequenz ist Spannung pur und der Film nutzt hier etwas Aboriginee-Mystik.
Mit dem Ausgang dieses Viehtrecks ist dann die erste Hälfte des Films abgedeckt, doch er bietet noch einiges mehr. Es wird das Leben auf der australischen Farm gezeigt und wie die meisten Historienepen bezieht der sich zum Ende auf ein geschichtliches Ereignis. In diesem Fall ist es der Angriff von Japanern auf die australische Stadt Darwin, nachdem diese kurz zuvor Pearl Harbor angegriffen hatten. Zwar fällt die Action hier kurz aber wuchtig aus (also keinesfalls in der Größenordnung vom Film "Pearl Harbor"). Auch dramaturgisch wird dieser Vorstoß der Japaner voll genutzt für Gefahrensituationen und emotionale Momente.
Trotz all dem und der grandiosen Rekonstruktion von Kulissen und Kostümen ist die zweite Hälfte des Films, in die er defintiv zerfällt, etwas schwächer, als die erste.
Alles in allem ist der Film aber in jedem Fall etwas für jeden der Historienfilme und großes Kino mag sehenswert, auch wenn er nicht ganz die Klasse von Historienfilmen wie "Der Patriot", "Last Samurai" oder "Pearl Harbor" erreicht.
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am 3. Mai 2009
...Baz Luhrmann hat mit Australia immerhin 166 Minuten unterhaltsames Blockbuster-Popcorn-Kino fabriziert, das bildgewaltig und kurzweilig seine Zuschauer unterhält. Das Rezept dafür scheint einfach zu sein. Man nehme: Eine Prise -Vom Winde verweht-, reichere diese mit ein wenig -Jenseits von Afrika- an und vermenge das Ganze mit einem Schuß -Quigley der Australier-. Die Hauptrollen werden mit Hugh Jackman und Nicole Kidman hochrangig besetzt und fertig ist der Knüller an der Kinokasse. Na ja, so ähnlich vielleicht...

Australien, 1939. Der englische Lord und Viehzüchter Ashley wird ermordet. Aber nicht, wie die meisten glauben, von einem Aborigines, sondern von Fletcher(David Wenham), dem fiesen Helfer des Rinderbarons Carnie(Bryan Brown). Ashleys Frau Sarah(Nicole Kidman), die gerade auf der Farm ihres Mannes nach dem rechten sehen wollte, findet nur noch dessen Leiche. Sie wirft Fletcher hinaus und steht plötzlich mit 1500 Rindern und ein paar Aborigines allein auf der Farm. Sie braucht dringend einen Helfer, um die Tiere nach Darwin zu treiben. Dort sollen sie an die Armee verkauft werden. An diesem Punkt der Story kommt Drover(Hugh Jackman) ins Spiel. Das australische Rauhbein, mit dem Lady Ashley bisher nur Schwierigkeiten hatte, muss einspringen. Als der Viehtrieb beginnt, muss Lady Ashley schnell feststellen, dass ihr Widersacher Carnie verhindern will, dass die Rinder in Darwin ankommen.
Aber es ist nicht nur Carnie, der das beschauliche Leben von Ashley und Drover verändert. Der zweite Weltkrieg entdeckt Australien als Kriegsschauplatz. Und so muss Sarah Ashley nicht nur um ihr Leben, sondern auch um das von Drover und dem Aboriginejungen Nalla fürchten.

Luhrmann hat eigentlich zwei Filme in einem gedreht. Bis zum Ende des Viehtrecks werden wir Zeuge einer unterhaltsamen Actionkomödie. Danach wird der Tiefgang rausgeholt und wir erleben Jackman und Kidman in einer Tragödie um das Leben des Jungen Nalla. Der Bruch dieser beiden Handlungsebenen ist extrem spürbar. Dazu verwundert es, dass einige Szenen in puncto Kulisse und Szenenbild derart altbacken wirken, dass man sich fragt, ob das Absicht war, oder vielleicht mit dem Budget gehaushaltet werden musste. Wieder aufgewogen wird dieser Umstand mit großartigen Landschaftsaufnahmen und dem Duo Jackman/Kidman, die beim Dreh nicht gerade zu einem Traumpaar geworden sein sollen. Das merkt man dem Film jedoch nicht an.

Baz Luhrmann wird sich das Motto von Sahra Ashley auf die Fahnen geschrieben haben: "Wir dürfen sie nicht gewinnen lassen." Und so hat er einen Film produziert, der zum Plus an den Kinokassen verpflichtet war. Seinen Vorgängern -Vom Winde verweht- und -Jenseits von Afrika- kann er in puncto Langlebigkeit nicht das Wasser reichen. Und zu -Quigley dem Australier- fehlt ihm einfach die Klasse.

Nichtsdestotrotz ist Australia gelungenes Unterhaltungskino, für das ich 3,5 Sterne gegeben hätte. Aber das geht ja leider nicht. Also werden, zu Gunsten des Angeklagten, 4 Sterne herausgegeben und sie müssen das für sich selbst entscheiden.
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