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Kundenrezensionen

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am 3. September 2005
Es wird oft gesagt, dass das zweite Album einer Band immer das schwierigste sei. Nun hatten also Oceansize mit 'Effloresce' 2003 eines der besten und eindrucksvollsten Debütalben der letzten Jahre hingelegt, das aufgrund seiner ausgefeilten Arrangements, stimmigen Sounds und seiner Konzeptionalität schon klang, als ob diese Band bereits Jahre lang nichts anderes täte, als Alben zu veröffentlichen, die es mit Dredg's 'El Cielo' und Tool's 'Aenima' aufnehmen können.
In freudiger Erwartung dessen, was die fünf Jungs aus Manchester als nächstes veröffentlichen würden, schien der Appetithappen 'Music for Nurses', der mit seiner anfänglichen Brachialität einen bleibenden Eindruck hinterließ, als Lückenbüßer, den man sich auch gern als komplettes Album gewünscht hätte.
Wenn man nun aber 'Everyone into Position' hört, weiß man, dass sich das Ausharren gelohnt hat und die hohen Erwartungen in keinster Weise enttäuscht werden. Auch auf diesem Album, schaffen es Oceansize wie keine andere aktuelle Band, progressiv und dabei stets eingängig mit Taktarten und Songstrukturen zu spielen. Jede noch so komplizierte rhythmische Verknotung wird wieder gelöst und anders verknotet. Alle Gitarren so gestapelt, dass immer ein transparenter Sound, mit einem eindrucksvollen Spektrum, von leise über sphärisch bis brachial, entsteht.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum erscheint 'Everyone into Postion' mit Ausnahme des rauschend lauten 'A homage to a shame' eine Spur ruhiger und zurückgezogener. Aus dieser Ruhe bezieht das Album seine Kraft, die immer wieder, wie bei 'No tomorrow' oder 'You can't keep a bad man down' zum Ausbruch kommt. Ähnlich, wie auf 'Effloresce' hat auch diese Scheibe wieder einen krönenden Abschluss. Mit 'Ornament/the last wrongs', das durch sein anfängliches Spiel zwischen laut und leise besticht, wird der Zuhörer durch mitreißenden Satzgesang verabschiedet, wodurch dieses Album endgültig eine Ecke harmonischer erscheint, als sein Vorgänger.
Fazit: Man könnte behaupten, dass Oceansize sich einfach nur treu geblieben wären. Wenn dies aber bedeutet, dass auf 'Effloresce' das zweite geniale Album dieser Band folgt, ist dies nur positiv zu bewerten. Die spielerische Leichtigkeit des Albums lässt zumindest nicht den Eindruck aufkommen, dass das zweite Album für Oceansize das schwierigste gewesen wäre.
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am 1. Oktober 2005
Was Oceansize sich gleich von Beginn an selbst an Last auferlegt haben, ist nahezu beispiellos in der Rockhistorie. "Effloresce" klang nach allem, nur nicht nach einem Debüt. Sicherlich, die Inspirationen waren erkennbar. Tool, A Perfect Circle, Nine Inch Nails. Pink Floyd. Vielleicht sogar etwas Porcupine Tree. Ebenso war aber die Eigendynamik erkennbar, eine hermeneutische Spirale der Tiefe von epischen Klangkompositionen als solchen. Oceansize, das beschreibt ein undurchdringbares Volumen, welches, will man ihm auf den Grund gehen, unzähliger Durchläufe bedarf, um es auch nur annähernd erfassen zu können..
Im Kontrast dazu Mike Vennarts kristallklare Stimme, die sich deutlich von dem abhebt, was ein James Maynard Keenan (Tool), ein Trent Reznor (NIN), ein Gavin Hayes (Dredg) vorgelegt haben - freilich nicht qualitativ, aber doch stilistisch. Oceansize ist ein dichter Hybrid aus Pop und Indie, er bedient sich beider Sphären, um das Beste aus ihnen für die eigenen Zwecke zu extrahieren.
Die Weiterentwicklung, die Metamorphose ist ein zentrales Thema auf den Ebenen, über welche die fünf Musiker aus Manchester hinweggleiten. Das eigenwillige Zusammenspiel der Instrumente von der aggressiven Gitarre über die Percussions zu den Synths zu orchestralen Elementen setzt sich dadurch zu einem erst schwerlich durchdringbaren Gesamtkunstwerk zusammen, dass die einzelnen Fragmente sich ablösen, um den roten Faden immer weiterzureichen.
Nach dem grandiosen Debüt war nun natürlich die größte Sorge, diese Weiterentwicklung sei nicht mehr gewährt. Mag generell das dritte Album einer Band der Knackpunkt einer Band sein, muss es aufgrund der ungewöhnlichen Reife in diesem Falle schon "Everyone into Position" sein. Zumal sich der Musikstil, der von Oceansize verfolgt wird, minimal Richtung Mainstream orientiert hat; Alben wie Dredgs "Catch Without Arms", letztlich aber auch Oceansize selbst erfreuen sich auch in der Breite schon größter Beliebtheit. Vielleicht auch ein wenig, um der Verdummung durch banale Seichtheit entgegenzuwirken, die sich wie eine Pest an der Spitze der Maincharts festgesetzt hat: Denn dies hier ist höchste Kunst, und selbst eine relativ gesehen herbe Enttäuschung wäre immer noch die qualitative Speerspitze der Musik, die in der Breite gehört wird.
Und tatsächlich wurde das zweite Album, vermutlich in Anbetracht der strahlenden Größe von "Effloresce", von den Kritikern angegriffen, wenn auch nicht in der Luft zerrissen. Die Klangkompositionen erschienen zu eingängig, zu adaptiv, schienen tatsächlich die Variabilität vermissen zu lassen, mit welcher der gewaltige Vorgänger glänzte, das Medium CD bis zum Anschlag ausreizte und es nahezu sprengte. Es fehlte offenbar wirklich eine Weiterentwicklung, eine Emanzipation vom Erstling, an den man noch zu viele Zugeständnisse machte und zu dem man zu viele Brücken baute.
Nach etwa fünfzehn Durchgängen kann ich nun von einem komplett anderen Album berichten. Der erste Durchlauf war ein Erlebnis, das dem von "Effloresce" in nichts nachstand, und kaum etwas hat sich an dieser Einschätzung geändert. Sicherlich, die festgestellten Parallelen sind da, in "A Homage to a Shame" glaubt man sogar, kurzzeitig kompositorischen Selbstklau festzustellen - doch ist es das nicht, was schon "Effloresce" ausmachte? Oceansize besteht nun mal nicht aus autarken Einzelfragmenten; jene Fragmente sind viel mehr interdisziplinär aufeinander abgestimmt und entwickeln sich erst durch die Interaktion mit dem, was vorher da war. Und wie soll es nun Weiterentwicklung geben, wenn man "Effloresce" vollkommen ignoriert? Die Parallelen dienen vielmehr als Antriebsfeder, um sich abzustoßen.
Das Vorhaben gelingt. "Everyone into Position" ist deutlich konsequenter, lässt Gitarrengewitter auf den Hörer einkrachen, um ihn unmittelbar darauf in ruhigen Klanggemälden gefangenzunehmen. "A Homage to a Shame" gehört neben einigen Passagen aus dem 5-Song-Vermittlungspool "Music for a Nurse" zum Härtesten, was Oceansize bislang hervorgebracht haben, bevor nur zwei Tracks später mit "Music for a Nurse" auch eine inhaltliche Referenz an das EP-Zwischenspiel erfolgt. Die Klänge sind hier simpel, leicht und klar, eingebettet in schwelgende Sanftheit und sich gemächlich Zeit nehmend, um jede einzelne Note in einem Raum von etwa zwei Sekunden stehen und für sich selbst sprechen zu lassen, schließlich durch ein anderes Instrument noch mit einem Echo zu untermalen. Mit "New Pin" und "No Tomorrow" folgen dann zwei eingängige Popstücke, bevor mit der abschließenden Song-Trilogie einmal mehr ein Höhepunkt gesetzt wird, der erstmal in Zukunft übertroffen werden muss. Hier erhebt sich die Band in Gefilde, bei denen man normalerweise nicht nur Übermut und gnadenlose Selbstüberschätzung feststellen müsste - wäre die Musik nicht so dermaßen perfekt. Für das grandiose Finale wird sogar ein ganzes Kirchenorchester aufgebahrt. Es löst die Rockelemente ab, die sich langsam in einem Fade Off verabschieden, während wir perplex mit den letzten Tönen einer Kirchenorgel alleine gelassen werden.
Sicherlich fehlen im Endeffekt, betrachtet man das Album für sich alleine stehend, ein wenig die sich überschneidenden Grenzen, welche den Vorgänger zu einem einzigen Gemälde von undurchdringlicher Intensität machten. "Everyone into Position" bietet vielmehr einzelne Stücke, und das war das Hauptangriffsziel einiger Kritiker, zumal man diesen Schritt auch als Zugeständnis an den Mainstream und damit an die Kapitulation vor ihm interpretieren kann. Bezieht man jedoch "Effloresce" mit ein, ergibt sich ein wunderbares Spiel aus Bezugnahme und Weiterentwicklung. Ich bin nicht geneigt, zu sagen, das zweite Album der Engländer sei das bessere; nahezu gleichwertig ist es aber allemal.
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am 26. November 2011
Warum nur hab ich diese Band erst entdeckt, nachdem sie sich aufgelöst hat??
Begonnen mit "Self Preserved While the Bodies Float Up", aus Neugierde gekauft, erwähnt war die Band auf der Porcupine Tree Webseite. Und ich war mir erst nicht so sicher. Hab das Album nach mehrmaligem Hören zunächst wieder beiseite gelegt, aber kam darauf zurück, als ich mich auf Amplifier eingeschwungen hatte und rauskriegte, dass beide Bands aus Manchester kommen und sich gegenseitig bei den Danksagungen erwähnen und mitunter die Songs des anderen bereichern. Also versuchte ich es mit "Effloresce" und war restlos überzeugt. Wieder und wieder angehört, konnte nicht glauben, das dies ein Debütalbum war. Nachdem ich das wochenlang genossen hatte, kamen die nächsten Alben dran. Zunächst "Frames", dann besorgte ich mir die "Home & Minor" EP und endlich "Everyone Into Position".
Ich hab mir ganz viel Zeit gelassen für dieses Album. Wieder und wieder gehört. Und endlich gab es den Knall bei "New Pin", plötzlich hat es mich mitgerissen, hab ich gespürt, wie ich den Boden unter meinen Füßen verlasse, wenn ich dieses Lied höre. Meine weiteren Lieblinge inzwischen sind "Heaven Alive", "A Homage To Shame" und "No Tomorrow". Aber alles ist gut, das Niveau bleibt ganz oben, von Anfang bis Ende, ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sich etwas wie "Effloresce" widerholen lässt. Beide Alben lassen sich eigentlich gar nicht vergleichen. Man kann nicht von Weiterentwicklung oder so etwas reden. Sie waren ja schon so weit mit dem ersten Album. Aber "Everyone Into Position" zeigt einfach was möglich ist, was sich mit Musik ausdrücken lässt. Die Stimme von Mike Vennart ist so einzigartig und fügt sich perfekt in diese Musik ein, die niemals überladen wirkt, alles stimmig ineinander verzahnt, die abstrusesten Rhythmen, die die Musik erfordert und die Perfektion der Musiker klingt niemals steril, es ist Leben, es berührt und ist immer Musik, die das Gefühl anspricht.
Leute, vergesst die Vergleiche mit Tool, A Perfect Circle, NIN oder Porcupine Tree. Oceansize macht sich frei von alldem. Oceansize macht komplett eigene und unvergleichliche Musik. Sie müssen niemandem nacheifern. Aber sie setzen neue Maßstäbe. Warum nur hat sich diese Band aufgelöst?
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am 10. Oktober 2005
Oceansize. Erwähnt jemand in meiner Umgebung diese Band, so kenne ich kein Halten mehr und drifte ab in ein Meer aus Schwärmereien und Lobeshymnen. Zurecht, denn "Effloresce" ist meiner Meinung nach das beste Album aller Zeiten und gleichzeitig die Krönung meiner CD-Sammlung. "Music For Nurses EP" war dann ein Jahr nach Erscheinen dieses Meilensteins eine konsequente Weiterentwicklung. Die letzten vier Tracks waren Perfektion pur, nur mit "One Out Of nOne" werde ich nach wie vor nicht so richtig warm. Leider scheiterte die EP daher knapp an der 5-Sterne-Marke.
Jetzt aber ist es da! Das lang erwartete zweite Album! Noch nie habe ich mich in meinem Leben so auf das Erscheinen einer CD gefreut. Und als sie dann im Briefkasten lag, kannte meine Euphorie, dieses 70minütige Machwerk endlich zu hören, keine Grenzen. Besagte 70 Minuten später jedoch war ich erstmal etwas irritiert. Nein, "Everyone Into Position" hat mich nicht auf Anhieb so gepackt wie "Effloresce". Aber die CD wuchs, je öfter ich sie anhörte, und sie wächst immer noch.
Los geht es (nach dem versteckten Intro) mit "The Charm Offensive", einem Song, der den Hörer erst einmal mit seiner Sperrigkeit und Vertracktheit gnadenlos überfordert. Trotzdem zündet der Opener nach mehrmaligem Anhören und wird zu einem der intensivsten Tracks, die ich je gehört habe. Beim ersten Mal Anhören überfordert das Album aber auch in seiner Ganzheit. Lediglich "Heaven Alive" und das perfekte Outro "Ornament / The Last Wrongs" sind imstande, den Hörer auch beim ersten Durchgang zu packen. Bei "Heaven Alive" liegt das wohl am Über-Refrain, der sich wirklich für ein paar Wochen ins Hirn nistet. "New Pin" groovet ebenfalls noch ziemlich ohne Umschweife geradeaus, die anderen Tracks muss man aber erst entschlüsseln:
Da wäre zum Beispiel das fulminante "You Can't Keep A Bad Man Down", wo man gegen Ende zuerst den Mount Everest besteigt, um sich dann in einer Sekunde in den Marianengraben fallen zu lassen. Das hier entfachte Noise-Gewitter ist wohl der heftigste Moment Musik, den ich in meinem ganzen Leben gehört habe. Wer hier nicht ins Wanken kommt, hat sich das Prädikat Hardcore-Musikhörer wirklich redlich verdient. Alleine beim Gedanken daran bekomme ich Gänsehaut.
Manche Tracks kommen aber auch ganz gut ohne solche Schockeffekte aus, zum Beispiel die Nummern "Meredith" und "Music For A Nurse", die vielleicht etwas ungünstig hintereinander platziert wurden und ein wenig vor sich hinwabern. Hier wird eindeutig der aktive Hörer angesprochen, denn nicht jeder empfindet die minutenlangen Resonanzen und Gitarren-Echos als kurzweilig. Hier wird aber auch das Konzept der Band deutlich, die anscheinend so viele Stile wie möglich auf einer Platte vereinen will, am Ende aber trotzdem noch genug Eigenständigkeit behält. Sogar ein kleiner Double-Bass-Ausflug in Richtung Metal wird unternommen, und auch hier hinterlassen Oceansize eine gute Figur.
Pluspunkte der CD sind ganz klar die spielerische Perfektion, der Ideenreichtum und das Sich-Loslösen von alles bekannten Rock-Konventionen. Das ganze hört sich aber leider etwas verkopfter und gewollter an als noch auf dem Vorgängeralbum, wo jeder Umbruch eine logische Weiterführung des vorangehenden Songteils war. Das Album wirkt teilweise etwas zerstückelt, die Songs sind in ihrer Reihenfolge weitestgehend austauschbar. Gerade der Umstand, dass auf "Effloresce" die Songs so perfekt aufeinander abgestimmt waren, machte das Album zu einem Meisterwerk.
Abschließend lässt sich sagen, dass diese CD mich nicht so umgehauen hat wie "Effloresce", aber das ist auch sicherlich schwer. Oceansize haben versucht, ihren Weg zu gehen, und ihre Debütplatte ein wenig zu vergessen, um sich für neue Ideen zu öffnen. Dies ist ihnen zwar gelungen, aber dem Vergleich mit "Effloresce" hält "Everyone Into Position" trotzdem nicht stand. Nie zuvor fiel mir eine Bewertung so schwer wie bei diesem Album. Letztendlich habe ich mich aber für eine Kompromisslösung entschieden: Objektiv ist die Platte vielleicht eine glatte 4, aus meiner Sicht aber immer noch eine 4.5, weil sie einfach perfekt klingt. Hier ist wirklich alles an seinem Platze. Jeder Drumpart im 11/8-Takt, jedes noch so kleine Sample, jeder Gesangs- oder Sprachfetzen. In sofern kann man den Titel "Everyone Into Position" also wörtlich nehmen.
"Music For Nurses EP" war auch eine 4.5, aber ich entschied mich für eine Abwertung auf 4, um das Album von "Effloresce" abzuheben. "Everyone Into Position" ist somit kein glatter Fünfer, sondern objektiv gesehen eher eine 4 bis 4.5.
Obwohl ich beide Alben jetzt also mit 5 von 5 Sternen bewertet habe, ist das erste Album doch noch um ein Stück besser als das hier vorliegende!
Wer die Band noch nicht kennt, sollte sich vielleicht zuerst dieses Album kaufen und dann erst "Effloresce", damit "Everyone Into Position" nicht zu sehr neben seinem großen Bruder steht. Alle Hörer, die sich noch nicht mit Oceansize beschäftigt haben, sollten aber gewarnt sein, da diese Art von Musik nicht sehr viele Menschen ansprechen und auch manche schlichtweg überfordern wird.
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am 1. Oktober 2005
Ich habe mir die CD jetzt ca. 6-7 mal angehört und schon bekomme ich viele Melodien nicht mehr aus dem Kopf. Die Rezension meines Vorschreibers kann ich nicht nachvollziehen. Wenn mich diese Art Von Musik nicht interessiert, muss ich keine schlechte Bewertung dazu abgeben. Auch der Vergleich mit Tool und seine Abneigung gegen deren Musik zeugt von null Toleranz gegenüber den Fans solch brachialer Machwerke. Ich bin ja auch kein Heino- Fan und würde aus diesem Grund trotzdem niemals eine schlechte Rezension über dessen Musik hier abgeben. Das sollte den Fans dieser Musikrichtung überlassen bleiben. Zur "Everyone Into Position", Fans von prog.- Rock kommen auf jedenfall auf ihre Kosten. Andere sollten erst einmal reinhören, obwohl dies wie gesagt manchmal nicht viel bewirken könnte, da sich einem das ganze Album erst nach mehrmaligem Anhören vollkommen erschließt. Dann allerdings....
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am 14. November 2009
Nach dem Debut-Album Effloresce war ich gespannt auf das Folge-Album von Oceansize. Ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Auch hier befinden sich wieder Hammer-Songs drauf, die mal relativ ruhig, mal relativ hart daher kommen und immer wieder sehr abwechslungsreich dargeboten werden. Und ebenfalls ist dieses Album nicht sofort zugänglich, sondern kommt erst nach mehrmaligem Hören voll zu Geltung. Doch dann nimmt es einen voll und ganz gefangen.
Ich kann nur sagen Jungs - weiter so. Diese Mucke macht mich süchtig.
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am 3. März 2012
Vorab muss man sagen: Das ist keine Musik, welche man beim ersten Mal hören gut findet. Man muss sich mit dem Album beschäftigen. Nach dem ersten hören fand ich es sogar langweilig und eintönig.
Doch irgendwann öffnet sich das Album und man kann nicht mehr davon ablassen. Ich kenne von keinem anderen Album eine solche Energie.
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am 8. Februar 2010
Die erste CD "Effloresce" war ambitioniert und vielversprechend, "Everyone into Position" ist fulminant, grandios, perfekt!
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am 1. Oktober 2005
Oceansize berühren dich an Punkten, die weitaus tiefer gehen, als du selbst deine Seele und dein Herz nicht mehr vermutest.
Sie erschüttern Gefühle in dir, von denen du nicht einmal wusstest, dass sie existieren.
Beim Hören verlässt man das Diesseitige und steht Engeln gegenüber, wie man am Ende erfahren muss, wenn ein Engelschor erhallt.
Musik die Realitätsentfremdent ist und man noch lange nach dem Hören nicht versteht was jetzt echt und Emotionsmusikwelt ist.
Beim Hören ist es wie eine Explosion eines Sterns, ein Herz, dass vor Glücksgefühlen platzt und dieses in Farben und Musik wiedergibt.
Wenn du so fühlst, dann hast du Oceansize zum ersten Mal gehört, denn das Gefühl wird von Mal zu Mal intensiver!
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am 30. Mai 2006
Oceansize 100mal besser als Tool ??? Ohren putzen wenn das überhaupt noch hilft und ggf. auf Techno umsteigen ist hier mein Tipp.

Sorry für den Kommentar, aber wenn ich sowas lese könnt ich einfach nur kotzen was hier mit was verglichen wird !!!!

Sowohl Tool also auch A Perfect Circle spielen musikalisch betrachtet in einer völlig anderen Liga als Oceansize und ähneln sich von der Musik ungefähr so wie die Chili Peppers und Ben Harper. Kommen halt bei beiden Gitarren und Schlagzeug zum Einsatz.

Von der unnötigen und mehr als albernen Disskusion abgesehen ist Oceansize definitiv eine sehr gute Rockband, wobei dieses Album für mich nicht an den Vorgänger reicht.
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