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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die 4AD-Ära (1982-1990) - Teil 1 der genialen EP-Kollektion, 17. Februar 2006
Enthält sämtliche Twins-EPs aus der 4AD-Zeit in bester "remastered quality". Leider wurden ein paar extended versions weggelassen
(wie die von "Peppermint Pig") und von zwei der Tracks, "Aikea-Guinea" und "Pearly Dewdrops'-Drops", alternate takes verwendet,
ansonsten sind die Tracks aber vollständig.
Wer die Alben gesammelt hat, weiß, dass sich diese Ausnahmeband bei jedem neuen Release neu definiert hat. Die EPs bilden da keine Ausnahme,
besonders die avantgardistischen Klänge aus der Zeit bei dem Kultlabel 4AD.
Die EPs sind mindestens so gut wie die Alben, also Pflichtkauf, falls man nicht schon das 4er Set dieser Kollektion gekauft hat!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Perlenreihe, 6. Januar 2012
Die Cocteau Twins haben in den Jahren von 1982 bis 1996 neun mehr oder weniger gute Alben produziert. Die absoluten Sahnestücke für Fans dieser Musik kamen jedoch zwischendurch. Auf der Doppel-CD "Lullabies to Violaine" Vol 1 sind alle Singles und EPs der Jahre 1982 bis 1990 gesammelt und wer die noch nicht hat, sollte sie sich schleunigst beschaffen. "Lullabies" mit drei Stücken im Stil von "Garlands" der Anfangs Dark Wave Phase. Sehr stark! "Peppermint Pig", nicht unbedingt mein Fall (siehe meine Rezension "Head over Heels"). "Sunburst and Snowblind", mit dem wirklich entzückenden Titel: "From the Flagstones". Dann "The Spangle Maker", Anlage volle Pulle aufdrehen und garantierte Gänsehaut. "Aikea-Guinea geht so. Dann die drei EPs "Tiny Dynamine", "Echoes in a Shallow Bay" und "Love Easy Tears". Diese repräsentieren meiner Meinung nach den Höhepunkt des musikalischen Schaffens dieser Gruppe. Besser geht es nicht mehr.(immer vorausgesetzt man mag diese Musikrichtung überhaupt) Die drei Stücke "Sultitan Itan", "Love Easy Tears" und Sigh's Smell of Farewell" sind so überirdisch schön, das man es fast nicht aushält. Ich habe bei youtube gelesen, wie Jemand "Love Easy Tears" als einen der besten Songs bezeichnet: Es ist der Beste Song,der Jemals produziert wurde!! Es gibt ja immer wieder schöne Songs oder auch schöne Stimmen, aber irgendwann hört man sich die auch über. Diese Beiden, Robin Guthrie und Liz Fraser, die im Grunde garnicht mal so eine schöne Stimme hat, haben Rocksongs zu echten Kunstwerken werden lassen.Entscheidend ist ja, was man mit der Stimme macht oder machen kann, und da hat Liz Fraser einiges zu bieten. Das Vibrato, die Kiekser am Anfang oder Ende, die plötzlichen Brüche und das Singen einiger Oktaven höher sind künstlerische Stilmittel. Es gibt nicht Viele ,die soetwas können und eines wird Niemand bestreiten mögen: Es geht ein unglaublicher Reiz von dieser Stimme aus. Ihre Songs haben in den lezten 20 bzw. 15 Jahren nicht ein klitzekleines Bißchen an Faszination verloren. Das muß erstmal Jemand nachmachen. (Siouxie and the Banshees vielleicht, das ist vielleicht nicht unbedingt Kunst, aber sehr sehr guter Rock).
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klanggemälde wie Schmetterlingsflügel, 19. Juli 2007
Die Cocteau Twins gehörten definitiv zu den wenigen "originators"; sie haben klanglich und musikalisch ihren ganz eigenen Kosmos geschaffen, und es lohnt,ihn zu bereisen. Bei uns ist leider hauptsächlich die LP "TREASURE" bekanntgeworden (soweit man davon überhaupt sprechen kann). Und die habe ich nie besonders gemocht, weil dort geradezu exzessiv mit den damals noch aufregend neuen und erstmals erschwinglichen Drum Computern experimentiert wurde, und das Ergebnis war hier eher nervig. Aber es ist auch die einzige Platte, auf der das so negativ ausgefallen ist.
Die Maxi-Singles zu kriegen war eher Glückssache, leider, denn gerade hiermit präsentierten CT ihre schönsten Juwelen. Daß diese nun endlich allesamt noch einmal zugänglich gemacht werden, ist für mich wie Weihnachten und Ostern zusammen-ach, Quatsch, viel besser! Wunderbar kann man hier die künstlerische Entwicklung des Trios nacherleben. Sie kamen aus dem düster-industriellen Grangemouth, Schottland, und mit ihrer Musik scheinen sie dieser realen Welt von Anfang an eine andere, träumerisch-schwärmerische, enorm verspielte Kunstwelt entgegenzusetzen, die einzigartig ist. Elizabeth Fraser's Gesang bestand anfangs aus dem Spiel mit Worten, die sie oft neu erfand und die so vielfarbig und flatterhaft wie Schmetterling auf einer Wiese waren; sie reihte sie aneinander wie viele bunte Glasperlen. Die englischen Kritiker meckerten oft, daß die Texte keinen Sinn ergäben. Arme Leute. Es ist pure Wortmalerei und somit Poesie in Reinstform. Kopf abschalten, treiben lassen - die Assoziationen kommen von selbst. Und das Großartige ist: für jeden entsteht etwas anderes, ganz ihm Eigenes, wenn er diesen Liedern lauscht. Was für ein Geschenk!
Robin Guthries schwebenden sphärischen Gitarrenklänge erkennt man überall sofort wieder (auch auf seinen neuen Soloarbeiten oder der Zusammenarbeit mit Harold Budd); sie sind wie Traumgespinnste - miniorchestrale Klanggewebe, wie nur er sie produziert. Und Simon Raymonde ist nicht einfach nur der Bassist - er ist der perfekte Arrangeur für all diese Welten; er spielt auch Keyboards und anderes mehr, und er findet immer die richtigen Zutaten - ungewöhnlich, unaufdringlich, einfach wunderschön.
Anfangs sind sie noch sehr düster, und oft auch recht kratzbürstig und etwas überdreht. Dann, in der Mitte werden sie opulent, oft geradezu mit üppigem Sound, und am Ende (das vielleicht und hoffentlich noch nicht wirklich das Ende bleibt) sind die Stücke von großer Reife, Tiefe und Kraft, zeitlos schön und meisterhaft elegant. Und Liz singt Texte, die auch den englischen Kritikern verständlich sind, weil sie nach der Geburt ihres Kindes etwas sagen wollte, das alle mehr oder weniger gleich verstehen können.
Ich hatte das Glück, die 4-CD-Edition zu ergattern. Diese Doppel-CD hier ist der erste Teil davon, der 2. folgt. Es lohnt sich, beide zu kaufen, denn sowas wird es wohl nie wieder geben.
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5.0 von 5 Sternen Großartige EP-Sammlung der frühen Phase, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg muss ich sagen, dass ich eher ein Fan der frühen Phase bin - "Garlands" gefällt mir am allerbesten, danach "Treasure". Besonders bei "Garlands" gehen ja die Meinungen auseinander - zu düster, zu Nahe an "Siouxie and the Banshees" dran usw. Aus meiner Sicht haben sie leider nicht noch ein, zwei weitere Scheiben dieser Art aufgenommen. Wer eher auf solche Art von Musik steht, dem sei "Lowlife" und vor allem deren ersten beiden Alben "Permanent sleep" und "Diminuendo" empfohlen - das ist nämlich die Band, die Cocteau-Twins-Gründungsmitglied Will Heggie (für ihn kam dann Simon Raymonde) nach seinem frühen Weggang (er spielte nur auf "Garlands" mit) gründete. Nicht, dass mir nicht auch die nachfolgenden Alben von den CT gefallen hätten, aber irgendwie werden sie im Laufe der Zeit dann immer schwächer und beliebiger, sodass ich mir nach "Heaven or Las Vegas" auch keine weiteren Alben von ihnen mehr gekauft habe. So gesehen sind es für mich besondere Perlen, wenn noch weitere rare Stücke mit eben jenem Will Heggie zu finden sind - es sind hier die ersten sechs Songs! Aber es gibt noch eine Menge weiterer starker Titel auf dieser Doppel-CD, die dann eben nach und nach etwas luftiger und poppiger werden, aber immer noch grandios! Einer der Höhepunkte ist sicherlich "The Spangle Maker". Zusammenfassend kann man sagen: Wer auf die CT der frühen und dann kurz darauffolgenden Phase steht, ist hier bestens bedient (zumal auch der Preis sehr erschwinglich ist)! Volume 2 gefällt mir dann schon bei Weitem nicht mehr so gut, würde ich dann nur noch 3 Sterne geben.
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