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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die 80er waren dunkel..., 9. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: In the Flat Field (Audio CD)
..zumindest für Bauhaus. Nicht von ungefähr an Joy Division erinnernd, sind Bauhaus noch um einiges lauter, psychotischer. Markige Stimmen treffen auf hypnotisches Drumming, metallisch und mit kaltem Groove durchzogen poltern die Songs nur so durch die Gehörgänge. Selten hat für mich eine CD so überzeugend angefangen. Mit Punkelementen durchzogen, macht sich hier ein Klang bemerkbar, der seiner Zeit unglaublich voraus war.
Ein irres Schwanken zwischen eindringlich gesungenen Lyrics, Funkrythmen und elektronischen Störgeräuschen, die Songs machen nirgendwo Halt.
Ein markiges, enigmatisches Goth-Rock-Album, das mit seinem Erscheinen 1980 wohl zu den ersten überhaupt gezählt werden kann.
Wer Joy Division mag, dem sein dieses Album mit etlichen Bonustracks nur ans Herz gelegt. Nebenbei: Ein Cover, das in seiner Schlichtheit kaum treffender auf die Musik hinweisen könnte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bahnbrechende Musik, 4. Oktober 2010
Mit "In the flat field" hat Bauhaus geschafft, was wenige Musikbands jemals erreicht haben: Mit einer einzigen LP ein Musikgenre zu gründen - in diesem Fall, Gothic Rock - und dazu noch mit einer Debut-LP. Meiner Meinung nach ist Bauhaus zweite LP, "Mask", noch einen Tick besser, doch "In the flat field" ist trotzdem erstaunlich. Die Musik ist ergreifend und manchmal furchterregend, doch wie Peter Murphy später in Interviews gesagt hat, sollte man den Humor in Bauhaus' Musik nicht übersehen. Außerdem ist meiner Meinung nach Daniel Ash eines der besten Gitarrenspieler überhaupt, wie er seiner Gitarre die unmöglichsten Töne und Geräusche herausquält. Die Geschwister Haskins (Schlagzeug und Bass) bilden eine geschlossene, unglaublich effiziente Einheit. Über Peter Murphy (der Singer) lässt sich am ehesten streiten: für manche ist er ein großspuriger Bowie-Klon, für andere ist er der Inbegriff des talentierten, theatralischen Sängers. Die Musik ist meist düster und manchmal aggressiv, doch stets stark nuanciert. Das prägende Gefühl ist Wut, aber sie ist kontrolliert.

Diese Ausgabe umfasst die neun Lieder der Original-LP auf der ersten CD. Auf der zweiten CD sind "Dark entries", eine Single aus der Zeit vor der LP, sowie zahlreiche B-sides, alternative Versionen und Out-takes. Der Klang ist sehr gut, dank eines neuen Remastering.

Einige Lieder der zweiten CD waren schon erschienen, als 4AD in den 1990er Jahren "In the flat field" als CD mit Bonus Tracks veröffentlichte. Doch andere Lieder und Versionen sind mit dieser Ausgabe entweder überhaupt zum ersten Mal, oder zum ersten Mal in CD erschienen: "Double Dare", "Dive", "Spy in the Cab", "Untitled 2", "Stigmata Martyr", drei Versionen von "Terror Couple Kill Colonel", und zwei Versionen von "Telegram Sam".

Andererseits fehlen in dieser Ausgabe ein paar frühe Aufnahmen. Einige davon sind in "Swing the Heartache: The BBC Sessions" zu finden. Andere hat Beggars Banquet unter dem Titel "Live in The Studio 1979" veröffentlicht. Doch meiner Meinung nach das wichtigste, was fehlt, ist leider das als Single veröffentlichte "Bela Lugosi's Dead" und dessen B-Seite "Boys", weil deren Rechte einem anderen Label gehören. "Bela Lugosi's Dead" ist allerdings auf der Best-Of-CD "Crackle" zu hören, aber "Boys" ist nirgends außer auf der Single zu finden.

Diese Ausgabe von "In the flat field", genannt "Omnibus Edition", enthält also trotz des Namens nicht alles, was sie enthalten könnte (man könnte fast sagen: sollte). Was aber an Musik fehlt, macht die Auflage wett. Ich hatte noch nie so eine Auflage einer CD gesehen: so detailbesessen, schön und - ich würde schon sagen: - liebevoll gemacht. Mit den CDs mitgeliefert wird kein Heftlein, sondern ein regelrechtes Büchlein (48 Seiten) mit vielen Fotos (meistens schwarzweiß, wie es sich für Bauhaus gehört), den Liedtexten, ausführlicher Info zu jedem Lied, einem exzellenten Aufsatz von Craig Roseberry und eine ausführliche von Andrew Booksbank geschriebene Chronologie. Die CDs sind in Reispapier und zweifacher Papphülle verpackt (Nachahmung der originalen Vinyl-LP Hülle für die CD-LP, Nachahmung der originalen Hülle der "Telegram Sam"-Single für die Zusatz-CD). Alles zusammen wird in einer stabilen Pappschachtel geliefert.

Fazit: Nicht nur die Qualität der Musik ist kaum zu übertreffen, sondern alleine die Verpackung lohnt sich sogar für diejenigen, die die CD-Version der 1990er von "In the flat field" schon besitzen. Das Einzige, was ich kritisieren würde, ist dass einige Lieder und Versionen fehlen. Dieser Mangel wird leider auch nur teilweise durch "Swing the Heartache: The BBC Sessions" und "Live in The Studio 1979" behoben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I get bored, I do get bored, in the Flat Fields, 23. September 2012
Rezension bezieht sich auf: In the Flat Field (Audio CD)
Es gibt kaum eine bessere Definition dessen was Gothic Rock ist als dieses Album, vielleicht noch die Alice EP der Sisters of Mercy in ihrer stampfenden Monotonie. Doch In the Flat Fields ist da mehr von dem dröhnendem Bass des Openers Doule Dare an nehmen einen Bauhaus mit auf die Reise duch ihren psychedelischen Düsterrock.
Daniel Ashs Gitarre jault ein paar schaurig schöne Riffs für die Ewigkeit über die Peter Murphy den Refrain des Titeltracks schreit "I get bored, I do get bored, in the Flat Fields". Gemeint war die graue Vorstadt der Endenden 70er in England und auch wenn Murphy hier konkret von Northampton sing war die wohl ebenso öde war die von Manchester für Joy Division. David J.s Bass groovt durch die Tracks die mal mehr vom Glamrock, mal mehr vom Protopunk inspiriert sind, Danny Ash bleibt bei seinen hochmelodiösen Riffs die nah beim Iggy Pops the Idiot klingen, während Peter Murphydie wütendste Version David Bowies mimt die es bis dahin gegeben hat.
Das Album ist mittlerweile 32 Jahre Alt und nahezu jedes Stück gilt heute als Klassiker der Band mehrere Reissues mit frühen Singles wie Dark Entries, Telegram Sam und Terror Couple Kill Colonel ergänzen die ohnehin berühmten Stücke: Double Dare, In the Flat Field, God in an Alcove, Spy in the Cab, St. Vitus Dance, Stigmata Martyr. 32 Jahre sind dabei genug Zeit damit die schwer psychedelische Leierakrobatik von Bauhaus sich in den geneigten Höhrgang schmiegen konnten. Für tatsächliche Neukonsumenten dieser Band muss man sagen, dass der Klang ein typischer frühe 80er Postpunk Monstrum war: Schwarz, verworren, undurchdringlich, fesselnd, mystisch und noch mehr Schwarz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gothic cathedral, 2. November 2003
Rezension bezieht sich auf: In the Flat Field (Audio CD)
Peter Murphy being one of my favourite musicians, it's interesting to investigate his roots in this seminal goth album from the early 1980s. Compared to his later solo work, this music is raw but passionate and multifaceted, utilising innovative drum patterns, guitar bursts and alienated vocals to create sparse sounds of gloom and foreboding. The eeriest tracks here - and my personal favourites - are Small Talk Stinks with it insistent repetition of the title, the frightening St. Vitus Dance and the hair raising Stigmata Martyr with its Latin chant that sounds like the black mass. A God In An Alcove and Spy In The Cab are further above-average tracks. Bauhaus were brave in their experimentation and deserve their cult status as they didn't choose the easy path of catchy rock riffs but wove a web of mood and feeling influenced to a certain extent by the pioneering work of Bowie, Siouxsie & The Banshees and others. They spawned a host of imitators but this is the real goth thing from the fertile early 1980s.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rückkehr der Gründungsväter & Kultband !!! B A U H A U S, 7. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Reissue des Albums enthält neben dem neu "gemasterten" Originalalbum unveröffentlichte, frühe und verworfene Versionen, Demos,
sowie die nicht auf dem Album befindlichen Singles..!!
Dazu gibt es die Entstehungsgeschichte des Debüt Album von 1980 auf einem 48-seitigen Booklet in Text & Bild..!!
Echter Hammer..!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere und dringliche atmosphärische Dichte, 28. Juli 2011
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In the Flat Field (Audio CD)
Schon ihre Debutsingle ,Bela Lugosi's Dead' konnte zartbesaiteten Teenagern das Blut in den Adern gefrieren lassen, aber das Debut Album ,In The Flat Field' war wahrscheinlich eine der verstörendsten Platten des Jahres 1980.
Dass sich das auch heute noch - im Vergleich zu aktuellen alternative acts - frisch, unverbraucht und sehr dringlich ausnimmt, spricht nicht nur für die Qualität dieses Albums, sondern erklärt auch den Kultstatus der Band. Ohne Bauhaus kein Industrial, keine Nine Inch Nails, kein Goth - dabei war diese Band soviel mehr als nur ,Goth'.

Eigentlich eine Post Punk Band, bewiesen Sie, daß man handwerklich nicht unbedingt großartig sein muß, um atmosphärische Dichte und emotional packende Musik zu machen. Klar - der Grundton ist immer sehr düster, aber wie gekonnt Sie das hier auch immer wieder mit Elementen des Glam-rock verbinden hat eine ganz eigene Qualität.

Daniel Ash war durchaus ein brauchbarer Rock'n'Roll Gitarrist, wie man auf der hier als Bonustrack zu hörenden T-Rex Cover Version von ,Telegram Sam' nachprüfen kann, aber zu wahrer Höchstform lief er auf, wenn er seiner Gitarre diese effekthascherischen und trotzdem so ungemein effektiven sonischen Saitenattacken entlockte. Im Zusammenspiel mit Kevin Haskins teils reduzierten und ungewöhnlichen Rhythmen und Peter Murphy's intensiver Gänsehautstimme nahmen sich Joy Divison dagegen wie eine Boyband aus.

Von ,Double Dare' bis ,Nerves' sind das alles tracks der Dunkelheit, der Angst und des Horrors; nur einmal bei ,The Spy In The Cab' meint man ein wenig Traurigkeit und einen touch von Melancholie zu vernehmen doch hier regiert eigentlich ein Gefühl der unerfüllt bleibenden Sehnsüchte und der Verzweiflung.

Und daß Sie kompositorisch nicht nur anders waren, sondern auch wirklich weit mehr drauf hatten als tanzbar gespielten und düsteren Punk, merkt man dann spätesten bei ,Nerves', das klingt, als ob Van der Graaf Generator die Musik zu einer schwarzen Messe spielen würden. Selbst wenn man nicht wirklich von einem song reden kann, so wie bei ,Stigmata Martyr' faszinieren Sie und man schafft es nicht die skip Taste zu drücken, denn das ist Musik die weh tut, der man sich aber trotzdem nicht entziehen möchte.

Auch zynisch konnten Sie sein - wie bei ,Small Talk Stinks' und gemeinsam mit der Paranoia die Sie verbreiteten waren Sie in solchen Momenten auch Brüder im Geiste mit den Talking Heads. Apropos Paranoia - bei ,St Vitus Dance' lassen sich auch durchaus Parallelen zu Bowie's Berlin Phase herstellen (siehe ,Blackout' von Heroes).

Viele der tracks wie z.Bsp. der Titelsong, eigneten sich auch noch zum Tanzen und das kam damals wohl einer Geiselnahme der Discomusik gleich, die sich ja auch über Gruppen wie Gang Of Four, P.I.L. oder der New Yorker ,No Wave' Bands damals manifestierte.

Der kakophonische opener ,Double Dare' und auch ,Dive' tragen noch die zerstörerische Kraft des Punk in sich und daß die Pixies, und einige Jahre nach ihnen dann Nirvana, dieser Band einiges an Ideen schulden, läßt sich wohl kaum abstreiten.

Ein großartiges und wegweisendes Album, das laut gehört werden muß - dann nimmt es den Hörer gefangen. Hätte nur das Gros all der Alternative Bands der 00er Jahre ein wenig von diesem infizierenden Spirit gehabt, wären Sie nicht bloß Kurzzeiterscheinungen gewesen. Dass Bauhaus selbst nach wenigen Jahren implodierten war aber gut und richtig, denn nur so konnten Sie auch diesen Kultstatus erlangen - den haben Sie aber nach wie vor zu recht.
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5.0 von 5 Sternen Super Paket!, 20. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was soll ich noch großartig sagen? Ich war sehr begeistert von der Omnibusedition von "Mask", somit musste ich mir dieses Teil ebenfalls holen. Die Musik ist eine Klasse für sich und hat damals eine ganze Subkultur aus dem Boden gestampft, hier geht es mehr um das Booklet und die Bonuscd.

Darauf sind wirklich sehr viele gute (bisher unveröffentlichte) Stücke drauf.

Daumen hoch! Wer das Album noch nicht hat: Zugreifen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top remastered, 14. November 2009
OK, ich kann die Kritik von vielen verstehen: warum ist "Bela Lugosi's dead" nicht drauf! Weiß ich auch nicht, Platz auf CD2 wäre gewesen. Aber trotzdem muss man sagen: klarer remastered Sound, tolle Verpackung und dickes Booklet. Was will man da mehr? Ist für den Preis ne ganz tolle Box!
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In The Flat Field
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