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am 28. Oktober 2008
Vor einigen Monaten entdeckte ich dieses Album auf Amazon - oft gibts wirklich wertvolle Tips - und kaufte es nach einigem Probehören (wo man den Klang ja leider nicht beurteilen kann). Wie schon viele vor mir schrieben: Tolle Stimme, schöne Melodien, Jazz, Soul - ein Traumalbum. Könnte es sein, wenn da nicht die miese Produktion wäre. So eine Platte werden sich viele auf einer zumindest einigermaßen guten Anlage anhören und gerade da wird sie oft zur Qual. Vor allem bei "casing pavements" und einigen der folgenden Titeln ist Adeles Stimme tlw.grausam verzerrt, alles zu Tode komprimiert, kreischende Streicher usw.tun das übrige, um auch den besten Song zu versauen. Somit kann man sich diese musikalisch so tolle CD eigentlich nur als Hintergrundmusik anhören, leise, ev.mit gedämpften Höhen. Dabei wär das genau so eine zum darin versinken...jammerschade. Welcher Armleuchter hat das nur gemastert? Da wäre doch noch einiges zu retten gewesen!
Bleibt nur mehr die Hoffnung auf ein remasterte oder noch besser völlig neu abgemischte Version. Wahrscheinlich hoffe ich vergebens. Viel verschenkt! Schade!
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am 6. März 2008
~
Ein rundum gelungenes Album mit wunderbarer Dramaturgie. Es beginnt ruhig, steigert sich über die fast pompöse Ballade und erste Singleauskopplung "Chasing Pavements" hin zum sehr flotten und wechselhaften "Cold Shoulder". Sogleich wird es wieder ruhiger, mit nur Gesang und Gitarrenbegleitung schafft "Crazy For You" den idealen Kontrast. Ähnliche Spannungswellen in Stimmung und Rhythmus folgen.
Die Instrumentierung variiert von ganz reduziert wie schon angedeutet, Adele spielt Gitarre, Bass oder auch Celeste (ein Glockenspiel mit Klaviatur), über leicht jazzige Ensembles, wie bei "Right As Rain" z.B. mit Hammond und Wurlitzer, bis hin zu recht üppigen Popbesetzungen mit Chor und Streichern. Immer sehr wohlklingend und routiniert arrangiert.

Nun allerdings zum eigentlich Besonderen, der Stimme. Voller Überzeugung wie eine Große, überrascht diese 19 jährige mit einem herrlichen Gesang voller Selbstbewusstsein. Immer leicht kratzig klingt sie auch bei kraftvollen Passagen aus vollem Hals. Das verleiht Adeles Stimme diese wunderschöne Zerbrechlichkeit bei all dem Temperament und der Kraft die sie ausstrahlt. Sie klingt tatsächlich, als hätte sie mindestens seit 19 Jahren nichts anderes gemacht und dabei doch irgendwie unverbraucht. Wenn Adele in kurzen Momenten wie von Schwäche ihre Stimme umschlagen lässt, dann ist das wohl kalkuliert und dramaturgisches Mittel, so perfekt kommt der Einsatz jeweils zur entsprechenden Silbe und doch wirkt es nicht berechnend. Vermutlich macht genau das Adeles Charme aus, sie klingt sehr souverän und gleichzeitig spontan und authentisch.
Adele und uns Zuhörern ist zu Wünschen, dass das so bleibt. Das Potential hat sie jedenfalls.
Pflichtkauf!
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am 31. Januar 2014
Adele – 19

Als neue Amy Winehouse wird die erst 19-jährige, talentierte Londonerin mit der unkonventionellen Stimme und den großen liedermacherischen Ambitionen gehandelt. Nur: Der Vergleich hinkt an allen Ecken und Kanten! Nicht dass Adele weniger talentiert wäre, nein, sie ist eher anders. Weniger Retro, weniger zerstörerisch, eher ruhiger und trotzdem emotional präsenter, präsentiert sich die kühne Britin auf ihrem Debut.

Minimalistisch und mit passenden träumerischen Lyrics startet das Album mit Daydreamer. Sanft klampft die Akustische, während Adele die ersten ruhigen Verse singt. Es ist ungewöhnlich solch ruhige, besinnliche (das hochtrabende Outro mal ausgenommen) Kleinode direkt an den Anfang zu packen, denn auch auf dem nächsten Titel (Best for Last) singt die Frau in schönsten souligen Tönen nur von einer Bassgitarre begleitet. Einzig der Refrain packt dann zum ersten Mal wohligen Pepp aus, wenn das Basslick mit Groove und die Melodie- und Harmonieläufe mit eingängier Gospeligkeit versetzt sind, und dabei ansprechend von einem Klavier begleitet werden.

Mag das Album auch antiklimaktisch aufgebaut sein, eines wird sofort bewusst: Adele hat eine unkonventionelle, außergewöhnliche, aber schöne Stimme. Sie klingt manchmal gebrochen, manchmal knarzig, doch immer kontrolliert und trotzdem hochgradig emotional. Klassische Gesangslehrer werden sich erschrecken und allein das ist schon ein großes Lob für Adeles wunderbaren Gesangsstil. Lyrisch hat sie ebenfalls eine Menge zu sagen und spricht ehrlich und direkt sowie wörtlich verschlungen. Ein großer Sympathieträger wird hierbei wohl auch ihr neumodischer London'scher Akzent sein. Wenigstens eine Gemeinsamkeit mit dieser anderen Britin, einer gewissen Amy Winehouse.

Ein anderer wäre die organische Produktion. Jedoch: Viele schieben Adele zu Unrecht in die Retro-Schublade, wo sie hingegen gar nicht hingehört. Es scheint wohl ein Kuriosum zu sein, dass auch auf einer R&B-Platte fast ausschließlich echte Instrumente ertönen. Leute! Gewöhnt euch dran, denn so wird wenigstens ein wunderprächtiger, voller, organischer Sound erzeugt. Dieser wird Adeles ruhiger Stimmung nur allzu gerecht, wie dem beruhigenden Dylan-Cover Make you feel my Love deutlich anzumerken ist, aber auch den wenigen flotteren Stücken, wie einem Right as a Rain. Nur selten haben es die Produzenten an den Lautheits-Reglern übertrieben, so wird Adeles Stimme neben dem ganzen Streichergewulst auf Melt my Heart to Stone leider etwas verzerrt, während sie auf dem drive-geladenen Cold Shoulder (an sich ein gutes Stück) mit penetranten Obertönen nervt.

Adele scheint eine Vorliebe für die kleineren Stücke zu haben. So beschränkt sich die Instrumentierung von First Love beispielsweise nur auf Celesta und Glockenspiel, während in Crazy for you wieder die (diesmal elektrische, clean natürlich) Klampfe ausgepackt wird. Dass aus so einem Kleinod auch ein wunderbares Epos werden kann, beweist Hometown Glory mit seiner ergreifenden, hochgradig emotional aufreibenden Klavier-Harmoniefolge, konsequent von Streichern begleitet. während Adele sich direkt in die Seelen der Hörer singt. Ein Meisterwerk!

Dieser großartigen Stücke hätte es ruhig noch etwas mehr sein können. Oft verliert man sich in den ruhigeren Stücken, ohne wirklich ergriffen zu werden. Die schwelgerische, stärker instrumentierte Hitsingle Chasing Pavements hat zwar nach einiger Eingewöhnung durchaus Ohrwurm-Charakter, jedoch sind große Momente etwas rarer gesäht. Solche, welche man etwa in dem unkonformen, peppigen Stück Tired an der Melodie oder am Rhythmus- und den Jazz-Elementen von My Same erlebt, obwohl bei Letzterem die polyphonen Dissonanzen haarsträubend wirken können.

Fazit: Ein vielversprechendes, gesanglich und emotional ergreifendes Erstlingswerk einer zu recht, viel beachteten Sängerin. Für Fans von organischen und oftmals ruhigeren R&B empfehlenswert.
Wertung: ****
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am 21. Februar 2008
Ich habe Adele das erste Mal auch im Radio aufgeschnappt und ihre Stimme hat mich den ganzen Tag begleitet.
So wunderschön und einmalig und so melodisch wie sie ist, lässt sie einen einfach nicht mehr los. "Chasing pavements" ist natürlich eine großartige Single aber auch das ganze Album , in das ich die Tage mir großer Freude reinhören konnte ist einfach just awesome!
Es ist ein Packet aus acoustic up Tempo songs die einen zum Tanzen bringen und wunderschönen Liebesballaden wie "Daydreamer" und dem großartigen Abschluss song "Hometown glory".
"Best for Last" besticht mit seinem einmaligen Tempi Wechseln und geht direkt ins Ohr.
"Cold shoulder" fängt einen auch mit den wunderschönen Streichern und dem stetigen Beat der einen nicht loslässt. Die lyrics gehen in den Kopf und man fühlt wie Adele ;).
"Crazy for you" ist eine Ballade an der nichts fehlt, das Gefühl von Adele und die Gittare geben alles her was das Thema Liebe und Beziehung zu bieten haben. "Melt my hart to stone" & "First love" sind weitere Highlight Balladen die einen einfach nur einfangen. Was soll ich anderes sagen, als das ich Adele einfach nur verstehe mit jedem Wort was sie sagt!?
Man fühlt sich selbst verstanden und der Musik ergeben den sie beflügelt einen und man kann sich fallen lassen in den Streichern und den Klängen.
"Right as rain" ist wiederein schöner up Tempo song der wunderbar zum Sommer und schönen Nachmittagen passt, einfach packend und entspannend zugleich. Toller Beat und super Stimmen Arrangements.
"Make you feel my love" ist eine Erklärung an die Liebe itself und ein schöner Piano Song. Ruhig und sehr tiefgehend in seinen Lyrics. Adeles Stimme bringt einem Gänsehaut.
"My same" besticht wieder mit einem super dollen Beat und zeigt wieder einmal die Variationsmöglichkeiten der Stimme von Adele. Up or down sie kriegt jeden Ton und fängt jeden damit ein.
"Tired" ist eins meiner Lieblinslieder. Hier steckt ein Packet aus Akustikkaft und Beatlastigkeit drin. Es ist ein up empo song aber hat die Tiefe und eingängigkeit eines acoustic songs. Großartige lyrics again und ein Refrain der einen nciht loslässt.
Und wie gesagt der Abschlus "Hometown glory".
Ein SOng wie kein anderer. Der Acoustic song ever. Variationen der Stimme, Gefühle im gröten Maß, ein wunderschöner Piano part und eine Aura die einen umhaut. Einfach ein großartiger Song, eine Gefühlsreise sondergleichen.
Egal wo man grade ist dieser Song umgibt einem in seiner Fülle.

Das Album ist die beste Art eine wunderschöne Zeit mit einer
allumschlingende Musik zu verbringen, die Minuten wirken unendlich und man kann einfach immer nur repeat drücken!
Also ein Muss für jeden Akustik und Brit Pop Fan der auch gern mal einer hübschen Frau bei der Erzählung ihrer alltäglichen Erlebnissen zuhören möchte die einfach packend sind.
Ich sag nur Go get it or you regret it.
Ich hols mir jedenfalls direkt wenns raus kommt, das Cover ist auch schlicht und just lovely.
Like Adele herself.
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am 14. Mai 2011
Wegen unglaublicher Verzerrung der Stimme bei einigen Songs bei dieser Produktion ist der Hörspaß sehr getrübt; wie so etwas auf den Markt kommen kann, ist mir schleierhaft; über die Musik ist bereits einiges geschrieben...
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am 17. Mai 2011
wow... ich bin auch einer der leute der zuerst 21 gehört hab und dann 19 gekauft habe... okay, ich war mir nicht sicher am anfang als ich 21 gekauft habe, dass es die richtige entscheidung ist, aber nachdem ich es gehört habe war ich mir sicher... ein perfekte stimme mit sehr starken lieder!!! jetzt zu 19: die single "chasing pavements" war nie sehr gut bei mir angekommen, aber zum glück sind auf dem album sehr besser als diesen track dabei...

adele konnte bei dieser bonus live cd zeigen, dass sie auch sehr gut live singen kann...

19 ist genau so gut wie 21, aber es gibt auf 21 den knaller "rolling in the deep", welcher bei den 12 liedern von 19 nicht zu finden ist... aber es ist sehr gut. endlich gibt es auch debut albums von "adult contemporary music" und so gut!

kaufempfehlung!!! 19 (expanded version) muss einfach gekauft werden, von allen die keinen teen pop mehr hören wollen!!!
adele ist sicher nicht für ein publikum unter 30, aber ich zähle zu den unter 30, aber trotzdem ist es perfekt
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am 26. März 2008
Musik zum tanzen, lachen, weinen. Präsentiert von einer unglaublichen Stimme. Bewegende Lyrics, gefühlvolle und kräftige Stimme und eine klasse musikalische Untermalung.
Das ist 19 von Adele.
Ein muss für jeden, wirklich jeden der nur halbwegs von sich denkt einen guten Musikgeschmack zu haben!

100%ige Kaufempfehlung!
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am 8. April 2008
Nachdem in den letzter Jahren die Männer rumpeln durften und man allerorten über Bands wie Arctic Monkeys, Kaiser Chiefs oder Arcade Fire las und hörte, kommen jetzt die Frauen mit einer Wucht zurück, die es zuletzt Anfang der Neunziger gab. Das ist vor allem ein schönes Signal an die Beyonces, Rihannas, Mariahs und all die anderen Püppchen.

Auch Adele wurde durch diese Welle, insbesondere durch den Vergleich mit Amy Winehouse, hochgespült, auch wenn die Übereinstimmung nur oberflächlich zutrifft. Mit einer ähnlichen Reife gesegnet, kommt bei Adele eine fast jazzige Phrasierung und eine gehörige Portion Blues dazu.

Die Single "Chasing Pavements" ist sicher der schönste Zugang in dieses außergewöhnliche Album. Nach einer schlichten Strophe steigert sich der Song zu einem der schönsten Refrains der letzten Jahre. Doch solch Opulenz bleibt die Ausnahme. Die meisten Songs umgeben die Stimme nur mit dem Nötigsten. Das lässt "Daydream" fast an Joni Mitchell erinnern, und gibt "Best For Last" eine rauhe Jazzigkeit.
Bevor es zu introvertiert wird bricht "Cold Shoulder" das Schema mit einem kongenialen Hip-Hop-Beat und fordernden Geigen, und "My Same" federt über einem lässigen Beat dahin.
Nur sehr selten scheint sie etwas zu sehr in die eigene Stimme verliebt zu sein (Crazy For You), und zu deutliche Anleihen an Amy Winehouse scheinen eher von der Marketingabteilung diktiert zu sein (Right As Rain).

Spätestens, wenn sie mit der großen Ballade "Hometown Glory" schliesst, sind die kleinen Kritikpunkte vergessen, und man bleibt aufgewühlt zurück. Wenn diese Frau keine große Karriere hinlegt, wer dann?
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am 26. Dezember 2008
Zugegeben: Die Stimme ist teilweise "eigen". Deshalb finde ich sie teilweise auch sehr gut und teilweise auch etwas übertrieben disharmonisch. Dieses soll mit Coolness oder (wie es einige hier nennen) Bescheidenheit runtergespielt werden. Das kann dann sehr einseitig und gewollt klingen.

Von Perfektion ist Adele mit Ihren 19 Jahren tatsächlich auch noch ein ganzes Stück entfernt, aber trotzdem mag ich jetzt schon, was ich da meine, durchzuhören.
Für die sehr guten Stücke "Cold shoulder", "Chasing pavements", "First love", "My same", "Right as rain" und "Hometown glory" gibts 3 1/2 Sterne und einen halben noch oben drauf, weil ich sehen will, was da noch kommt. Gutes Album.
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am 15. April 2008
Was für eine Stimme! So markant, so abwechslungsreich, so kraftvoll.
Am Anfang begeistert natürlich Chasing Pavements. Beim mehrmaligen Hören merkt man dann, daß die anderen Lieder ebenfalls jeweils Juwelen sind. Hier ist nichts Langweilig, nichts Reproduziertes, nichts Vorhersehbares. Adeles Musik ist so erfrischend anders als das, was man sonst so in den Charts zu hören bekommt. Ein klarer Kauf für alle, die starke Frauenstimmen lieben.
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