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5.0 von 5 Sternen Warum es für mich diese Aufnahme wurde...
Nach der für mich besten Aufnahme des Weihnachtsoratoriums habe ich lange gesucht. Ich wollte "originales" Instrumentarium, aber ohne die gepflegte Glätte, wie man sie leider oft bei Perfektionsensembles der Alte-Musik-Szene antrifft. Eine frische, lebendige Atmosphäre ist für mich fast das Wichtigste; ich will mir möglichst wie bei der...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2007 von P., Christian

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tempo?
Ich muss zugeben, ich besitze die Aufnahme nicht, das aber aus einem Grund: das Tempo!
Ich habe mir meine Lieblingsteile angehört, dazu gehören: "Großer Herr, o starker König" "Fallt mit danken" und "Ehre sei dir Gott" und bei allen muss ich sagen: viiiiieeeel zu langsam, die barrocke Spielfreude kommt hier einfach nicht herüber. Schade...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2011 von Paul F. Knizewski


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50 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum es für mich diese Aufnahme wurde..., 2. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Audio CD)
Nach der für mich besten Aufnahme des Weihnachtsoratoriums habe ich lange gesucht. Ich wollte "originales" Instrumentarium, aber ohne die gepflegte Glätte, wie man sie leider oft bei Perfektionsensembles der Alte-Musik-Szene antrifft. Eine frische, lebendige Atmosphäre ist für mich fast das Wichtigste; ich will mir möglichst wie bei der Aufführung vorkommen, nur ohne Gehuste. Es hat mich als lange erprobten Harnoncourt-Gegner ein großes persönliches Eingeständnis gekostet: diese Einspielung setzt in Klang um, was ich in diesem Werk suche.

Das Solistenquartett besteht aus einander denkbar entgegengesetzten Einzelstimmen, die aber doch eine hervorragend funktionierende Einheit bilden. Der Knabensopransolist ist fantastisch! Weder muss man ihm die Daumen zum Durchhalten drücken, noch klingt er nach Dressur (wie bspw. typischerweise die Tölzer) - einfach zurücklehnen und genießen... Die Echo-Arie habe ich kaum jemals so spannend und doch natürlich gehört. Paul Esswood am Alt macht einen typischen englischen Counter. Tenor Kurt Equiluz hat nicht immer 100%ige Kontrolle über sein Organ, was sich in "Ich will nur Dir zu ehren leben" etwas störend bemerkbar macht; als Evangelist ist er nahezu unübertrefflich sprechend-ausdrucksstark, klingt vielleicht manchmal stimmlich etwas angestrengt; aber wie er mit dem Evangelienbericht innerlich "mitgeht", ist so unmittelbar, dass man fast denkt, der Handlung bei ihrer Entstehung bezuwohnen. Äußerst spannend und souverän sein "Nun mögt ihr stolzen Feinde schrecken". Bass S. Nimsgern ist angenehm zu hören.

Der Chor singt so leicht, so unangestrengt, wohlintoniert - es ist eine reine Freude. Man merkt, dass er sehr bewusst vom Dirigenten geführt wird; aber auch, dass er dieser Führung aus eigener Kraft und Intelligenz folgen kann.

Beim Orchesterpart zeigen sich hier und da einige Altersspuren dieser Aufnahme. So klingen die Oboen noch nicht immer so "barock", wie es heutzutage üblich ist. Vor den Trompeten muss ich meinen Hut ziehen: da geht fast nichts daneben, und wenn, dann nicht schlimm. Ich mutmaße, daß sich 1973 noch keine Hilfslöcher im vorderen Bügel befanden, wie es heutige Barocktrompeten haben - umso höher muss man die Leistung schätzen.

Harnoncourt wählt Tempi, die aus heutiger Sicht eher ruhig, ja geradezu überraschend gemäßigt zu nennen sind. Dabei ziseliert er jede Menge Einzelheiten des Notentextes heraus, hebt Stimmen hervor, schärft Kontraste usw., so dass es niemals langweilig wird. Dabei geht der übergeordnete Bogen aber nie verloren. Die wiederholten Fortissimo-Ausbrüche der Trompeten/Pauken im Eingangschor zum sechsten Teil mögen als Beispiel für die Vitalität dieser Interpretation dienen - den Mut muss man erst einmal aufbringen. Und auch der Eingangschor zum vierten Teil, der mir beim ersten Hören lahm vorkam, enthüllte bei weiteren Durchgängen auf einmal, wie blitzwach die Musiker in Wirklichkeit sind: im Detail wird es bemerkbar.

Die Klangqualität der Aufnahme ist überraschend gut; in großen Tuttipassagen entspricht die Trennschärfe und dynamische Bandbreite noch nicht ganz den heutigen hochgezüchteten Verhältnissen, aber meckern kann man wirklich nicht. Harnoncourt war schließlich auch eine Art Anti-Karajan: war jenem die Orchesteraufnahme nur das Material für die Vollendung der Interpretation am Studiomischpult, so ließ er selbst ein Stereomikrofon in die Mitte stellen, und das hatte dann eben zu klingen - überspitzt gesagt. Jedenfalls hat man es mir so erzählt.

Fazit: mit dieser Aufnahme werde ich noch lange glücklich sein.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich die absolut beste Aufnahme!, 28. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Audio CD)
Jetzt muss ich mal eine Lanze für diese Einspielung von Bachs Weihnachtsoratorium von Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus musicus Wien brechen. Ich habe diese Aufnahme vor 10 Jahren durch Zufall ausgewählt und bin ihr vom ersten Augenblick an verfallen. Ich bin ganz bestimmt kein großer Klassik-Experte, aber andere Einspielungen (z.B. die von Tim Koopman) klingen für mich im Vergleich dazu "künstlich" und "hölzern".
Bei Harnoncourt klingen die Stimmen und Instrumente "authentisch" und sind voller Leben. Man hat das Gefühl, Johann Sebastian Bach würde selbst den Taktstock schwingen.
Ich kann diese Aufnahme nur wärmstens empfehlen!
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jauchzet, frohlocket!, 23. Dezember 2007
Von 
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Audio CD)
Pünktlich zum Fest wird bei uns diese CD aufgelegt. Mit "Jauchzet, frohlocket", bringt uns der Chor der Wiener Sängerknaben in Feststimmung. Das berühmte und meistaufgeführte Werk von Johann Sebastian Bach besteht aus einem Zyklus von sechs Kantaten für die Weihnachtsfesttage, die Geburt Christi, den Neujahrstag und den Epiphaniastag (Heilig Drei Könige) und ist natürlich ein Mammutwerk. Eines meiner Lieblingsstücke aus dem Werk ist die "Sinfonia" der Hirten und Engel - einfach wunderschön, wie sie in ihrem Dreier- bzw. Vierertakt erst gegeneinander und zum Schluss miteinander musizieren.

Ebenfalls brilliant immer wieder die Bach-Trompete gleich schon im Auftakts-Choral. Der Chor der Wiener Sängerknaben meistert seinen Part sehr gut, der Solist der Wiener überzeugt mich allerdings nicht ganz, da ich hier weibliche Sopranstimmen bevorzuge.

Die Aufnahme von Nikolaus Harnoncourt ist eine weiche, runde, stimmige Sache und gut anzuhören. Manchmal fast ein wenig hastig, könnte das Tempo ab und zu ein wenig gedrosselt werden. Die vielen Choräle des Oratoriums sind vom Chor erstklassig vorgetragen, bei den Solisten (Paul Esswood, Alt, Kurt Equiluz, Tenor und Siegmund Nimsgern, Bass) fällt keiner heraus.
Das Weihnachtsoratorium kann einen über die gesamte Weihnachtszeit bis zum 6. Januar hin begleiten auf eine wunderbar festliche Weise.

Hörenswert!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tempo?, 12. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Audio CD)
Ich muss zugeben, ich besitze die Aufnahme nicht, das aber aus einem Grund: das Tempo!
Ich habe mir meine Lieblingsteile angehört, dazu gehören: "Großer Herr, o starker König" "Fallt mit danken" und "Ehre sei dir Gott" und bei allen muss ich sagen: viiiiieeeel zu langsam, die barrocke Spielfreude kommt hier einfach nicht herüber. Schade! Vivace sieht anders aus.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP, 24. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Audio CD)
musikalisch wunderbare Aufnahme, guter Zustand, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis, Sopranstimme wird (ist ja nicht so häufig) von einem Knaben gesungen, ist aber in Ordnung.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Im Galopp durch die Weihnachtszeit, 27. März 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Audio CD)
Ich besitze einige andere Aufnahmen von Nikolaus Harnoncourt (Messias usw.), die ich sehr gern höre. Diese Aufnahme fällt aber aus meiner Sicht sowohl was Solisten/Chorqualität als auch das aus meiner Sicht übertrieben schnelle Tempo angeht da deutlich ab. Ich empfehle die Kreuzchoraufnahme mit Flämig.
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15 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen wer countertenöre mag.., 8. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Audio CD)
Ich hab die CD's zum letzten Weihnachtsfest bekommen, weil ich mir schon lange eine Aufnahme vom Weihnachtsoratorium gewünscht hatte. Aber ich fand diese Aufnahme total enttäuschend. Für mich macht es keinen Sinn alles historisch aufzunehmen und auf Frauenstimmen zu verzichten, wenn Countertenöre so maniriert klingen. Da gibt es doch so schöne warme Altstimmen, dass ich es nicht verstehe, wenn man das nicht ausnutzt! Auch der Knabensopran ist ja ganz hübsch, aber nicht allzu viel dahinter. War jedenfalls überhaupt nicht das was ich mir vorgestellt habe!!!
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weihnachtsmusik, 14. April 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bach, JS : Weihnachtsoratorium [Christmas Oratorio] (MP3-Download)
Die Qualität der Aufnahme ist leider mehr wie schlecht. Nach kurzem Anspielen verschiedener Titel sofort die Lust am Höhren verloren. Schade.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles toll geklappt. Toll hat alles geklappt. Der Einkauf war super duper und auch echt klasse. ich möchte nichts anderes, 18. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Audio CD)
Alles toll geklappt. Toll hat alles geklappt. Der Einkauf war super duper und auch echt klasse. ich möchte nichts anderes
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Bach, JS : Weihnachtsoratorium [Christmas Oratorio]
Bach, JS : Weihnachtsoratorium [Christmas Oratorio] von Nikolaus Harnoncourt & Concentus musicus Wien
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