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Kundenrezensionen

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am 28. November 2011
Zoom hat mit dem H4N so gut wie alle Macken des H4 in den Griff bekommen: kein Durchschlagen der Spannungswandlerfrequenzen ins Audiosignal bei hoher Verstärkung und Betrieb aus den eingelegten Akkus, der wackelige "Joystick" wurde durch vier einzelne Tasten erstetzt, Menüwahlrad anstatt up/down-Hebel, Leveleinstellung direkt anwählbar und nur noch ein einziger Einstellbereich (anstatt low/mid/high-Vorwahl und dann jeweils nochmal Level).

4-Kanal-Aufnahme gleichzeitig über eingebaute und externe Mics!

Bei 44,1kHz/24bit und zugeschalteter 48V Phantomspeisung über 3 Std Laufzeit mit einer Akkuladung (2 AA / 2500 mAh). Sehr geringes Rauschen. Stamina-Modus für 12 Std Laufzeit (nur 2-Kanal, 16bit Auflösung)

Stativgewinde jetzt direkt im wertigen gummierten Alu-Gehäuse. Plastik-Hartschale für den Transport. Getrennte Fächer für Akkus / Speicherkarte. Aufnahmen bekommen als Namen JJMMTT-<lfd. Nummer des Tages> und korrekten Zeit/Datumsstempel (z. B. 111002-001.wav)

Achtung: Polarität (jetzt wie allgemein üblich: Pluspol innen!), Steckergröße und Spannung (5 V) der externen Stromversorgung haben sich zum Vorgänger geändert... und die "Record"-Taste "klickt" jetzt - was leider das Betätigungsgeräusch bei der Aufnahme mit den internen Mics und dem 2-sec-Prebuffer mit überträgt - da war der unbewegliche Drucksensor des H4 akustisch dezenter! Wurde wohl zugunsten des haptischen Feedbacks umgebaut... für mich unerheblich, da ich hauptsächlich Chor/Orchesteraufnahmen mache und mich nicht auf Soundschnipsel-Jagd begebe :-)

Fazit: Klasse Gerät - würde ich mir sofort wiederkaufen!
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am 29. Juni 2009
Ich nutze den H-4n mit einer Panasonic 8GB Karte (Typ: RP-SDP08GE1K) und zusätzlich mit externen OKM2 Mikrofonen (129 Euro Originalkopfmikros, die in den Ohren getragen werden).

Die beobachteten Nachteile des Gerätes:
1. Der Rauschanteil bei externen Mikros ist deutlich zu hören - aber durch die höhere Empfindlichkeit lässt sich ohne Lautstärkeverlust durch Absenken des Record-Levels um 20 Einheiten der gleiche, geringere Rauschanteil erreichen wie bei den eingebauten Mikros.
2. Die Symbole auf den 5 grauen Knöpfen (Stop, Play/Pause, Rewind, Forward, Record) nutzen sich bereits nach geringer Nutzung sichtbar ab (die weiße Beschriftung verschwindet). Abhilfe: Displayschutzfolie zurechtschneiden und aufkleben.
3. Die SD Karte lässt sich durch relativ leichten Druck auf der Schließklappe auf der rechten Seite auswerfen (es gibt auch ein Youtube Video dazu). Ist zwar doof, ist aber in der Praxis problemlos wenn man darauf achtet.
4. Der Batteriedeckel hat einen kleinen, abbrechfreundlichen Plastiknippel. Bei häufigem Akkuwechsel wird dieser nicht lange halten.
5. Das Gerät benötigt nach dem Einschalten exakt 19 Sekunden mit der aktuellen Firmware 1.40 um betriebsbereit zu sein.
6. Spulen bei mehrstündigen Aufnahmen ist lästig: Je länger man die Spultaste gedrückt hält, desto schneller gehts vorwärts. Sobald man versehentlich "doppelt" die Spultaste drückt, ist die Wiedergabeposition futsch und man muss von vorne beginnen. Hier ist der Betrieb am PC mit entsprechender Soundsoftware vorzuziehen.

Der H-4n begeistert mich mit seinen Funktionen. Den 4-Kanal Betrieb (MTR) beim Multitrackrecording lässt sich paarweise für den Stereobetrieb zusammenschalten. Die Aufnahmequellen lassen sich beliebig kombinieren (Line 1+2, eingebaute oder externe Mikros). Die "Bounce" Funktion fasst die Tracks zu einer Datei zusammen, um weitere Spuren zu ergänzen. Als Gitarrenspieler schätze ich dieses Feature sehr. Die eingebauten Effekte teilen sich in etwa zur Hälfte für Gitarren und Vocals. Der Digitalhall lässt sich zwar nicht grenzenlos verstellen, reicht aber für gefühlte 10 Sekunden. Effekte lassen sich nicht kombinieren, also Chorus+Distortion+Hall gehen z.B. gleichzeitig nicht.

Das Gewinde ist für normale Kamerastative ausgelegt. Als Tischgerät im stehenden Zustand und mit den eingebauten Mikros bei Rec-Level 60 konnte ich eine Konferenz in einem 4x6m großen Raum sehr gut einsetzen, alle Teilnehmer versteht man sehr gut. Sobald man mit verbundenem USB Kabel arbeitet, erfolgt erst nach der Auswahl "Audio I/O" oder "Storage" eine Erkennung am PC. Zur Übertagungsgeschwindigkeit bei meiner Konfiguration (SD Karten- und PC abhängig): Download ca. 17 MByte/sec, Upload ca. 10 MByte/sec - für mich ok. Als externes Audiodevice (Mikrofon & Lautsprecher) funktioniert die Einbindung unter Windows XP völlig problemlos, es muss nichts an Treibern gesucht werden.

Meine gemessene Akkulaufzeit (2x NiMH Akkus vom Typ Ansmann Energy +max mit 2100mAh) beträgt bei normaler Nutzung (Aufnahme mit den eingebauten Mikros, Spulen der Aufnahmen und Wiedergabe über Kopfhörer) ca. 4h.

Mein Fazit: Wer mehr als nur ein Diktiergerät nutzen und hervorragende Aufnahmen erleben möchte, ist mit diesem Gerät gut bedient. Time- oder Pitchshifting Funktionen gibt es zwar nicht (siehe Tascam DR-100), aber insgesamt heben die vorhandenen Features meiner Meinung nach die genannten Nachteile auf.
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am 16. April 2014
Ich hatte das Gerät eigentlich für den Bereich Field Recording bestellt. Dann enttäuscht zurrückgesandt. Der Eingangspegel ist einfach viel zu schwach. Wenn ich nur bei voller Verstärkung gerade mal an die -12 db herankomme (und dabei das Rauschen heftig ist), kann ich mit dem Gerät nicht viel anfangen. An dem in vielen Rezensionen beschriebenen niedrigen Rauschpegel könnte ich mich leider nicht erfreuen. Habe dann noch gelesen, das selbst bei Verwendung externer Microphone die Nachteile des Vorverstärkers zum Tragen kommen, es wurde beschrieben das durch in-line Vorverstärker mit Batterie (ab 70€ das Stück) zu umgehen, aber das ist für mich keine Lösung. Bei 50% Recordlevel waren (normale Stimmaufnahme, 1m Abstand) es nicht mal -24db, normalisieren und Rauschentfernen ist doof da das Rauschprofil sehr inhomogen ist und über einen breiten Bereich geht. Von der Verarbeitung her war das Teil auch nicht besonders, die Deckel (Batteriefach und SDcard) sind sehr popelig und abbruchgefährdet, Spaltmaße waren groß/unterschiedlich als hätte man das Teil nur mit Gewalt zusammengedrückt. Nach einer Weile Benutzung als Audiodevice (als mic für den PC) traten einige Fehler zu Tage, es hat es gepfiffen, dann ging der Pegel für diesen Modus nicht mehr richtig einzustellen und es kam schlimmer verrauscht als mein 9€ Tischmicro.
Das H4n ist offenbar gut für sehr laute Schallquellen (Liveaufnahmen Musik) einsetzbar, aber auf 4 Kanäle kann ich eigentlich bei einem Handheld Gerät auch verzichten, von den ganzen sinnlosen Effekten ganz abgesehen. Windempfindlichkeit ist sehr hoch, Bedienungsanleitung ist lückenhaft, einige Funktionen wie Matrix werden unzureichend bis gar nicht beschrieben. Batterieverbrauch ist ganz ok denke ich. Lobend zu erwähnen ist die einfache und ergonomische Bedienung, die problemlose Datenübertragung per USB2, die Möglichkeit ein Fotostativ zu verwenden, der Lieferumfang (4Gb micro SD, Deutsche Bedienungsanleitung, einfacher Windschutz, Microstartiv-Adapter) und eben die gute Klangqualität bei lauten Schallquellen.
Ich habe das Teil wieder (enttäuscht) zurrückgeschickt und suche mir etwas anderes, vielleicht ist ein Sony PCM-M10 besser für meine Zwecke geeignet.

Fazit: Wollt ihr laute Konzerte mitschneiden oder Sprache aus nächster Nähe aufnehmen ist das Zoom H4n sicher eine robuste Lösung. Für Field Recording sucht euch etwas anderes.
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am 19. Januar 2010
Der Zoom H4n ist ein kleiner Field Recorder für den Handbetrieb und Nachfolger des beliebten H4, der diese Gerätekategorie vor einigen Jahren mit erfunden hat.

Gegenüber seinem Vorgänger wurde der H4n in einigen Punkten verbessert. Das Gehäuse ist robuster, die Anzeige größer und leichter abzulesen, die Bedienung einfacher und logischer.

Die Features sind weitgehend gleich geblieben, mit einer wesentlichen Ausnahme: Der H4n beherrscht jetzt auch das Aufnehmen von 2 Stereospuren gleichzeitig. Der erste Kanal wird entweder aus den eingebauten Mikros oder über einen 3,5 mm Klinkenstecker zugespielt. Der zweite Kanal kommt aus den XLR-Anschlüssen oder den zwei 6,5 mm Mono-Klinkensteckern.

Die Mikros machen einen filigranen, plastizieden Eindruck, klingen aber recht ordentlich, wenngleich sie mit guten Kleinmembran-Stereomikrofonen der bekannten Hersteller nicht mithalten können.

Was die Aufnahmequalität betrifft, hat sich gegenüber dem H4 allerdings nicht viel getan. Der störende Pfeifton bei Aufnahmen über die XLR-Eingänge bei Batteriebetrieb, den der DC/DC-Wandler des Vorgängermodells H4 produziert hat, ist jetzt immerhin verschwunden. Das mittelmäßige Rauschverhalten der Preamps ist aber gleich geblieben.

Die 6,5 mm Klinkeneingänge sind laut Zoom für Line-Signale geeignet, d.h. dort soll man die Cinch-Ausgänge von CD/DVD-Playern, Verstärkern, Mischpulten, Videorecordern usw. direkt anschließen können. Tatsächlich lässt sich die Empfindlichkeit der Eingänge aber nicht weit genug zurückdrehen, so dass es ohne externen Dämpfer bei vielen Signalen zu starken Übersteuerungen kommt. Der Vorgänger H4 hatte an dieser Stelle sogar noch größere Probleme. Bei Wettbewerbsprodukten ist Vergleichbares hingegen nicht bekannt.

Recht unangenehm ist außerdem, dass beide Line-Eingänge Verzerrungen produzieren. Die k2 und k3 Obertöne sind mit rund -40 ... -50 dB zwar noch nicht extrem laut, aber immerhin hörbar. Hifi ist etwas anderes. Auch hier stehen Wettbewerbsprodukte besser da.

Fazit: Anders als sein Vorgänger steht der Zoom H4n inzwischen in starkem Wettbewerb und ist diesem nicht in allen Belangen wirklich gewachsen. Der Preis erscheint für das Gebotene fair, aber für etwas mehr Geld gibt es deutlich höherwertige Geräte.

Nachtrag: Durch umfangreiche Messungen habe ich inzwischen herausgefunden, dass die Eingangsempfindlichkeit der beiden externen Eingänge (XLR Buchsen bzw. 6,5 mm Klinkenbuchse) nicht einstellbar ist. Das Vorgängermodell hatte immerhin eine in drei Stufen schaltbare Abschwächung (H-M-L). Der H4N besitzt zwei Rec-Level Taster, die von 0,1 bis 1 in 1/10 Schritten und dann in einser Schritten bis 100 einstellbar sind. Es zeigte sich aber, dass diese Einstellung NACH der A/D Wandlung in den Signalpfad eingreift.
Um Wandler-Clipping zu vermeiden, muß man den Rec-Level stets auf 100 (neutral) stehen lassen und die Eingangssignale mit einem zusätzlichen, externen Mischer regeln. Abgesehen davon, dass dies eine auf dem Markt einmalige Einschränkung für ein Gerät dieser Preisklasse darstellt erwähnt Zoom es auch nicht in der Betriebsanleitung (das wäre wohl zu peinlich gewesen...).
Wer das aber nicht weiß und den Eingangspegel wie üblich mit Rec-Level regelt, versaut sich die Aufnahme - um so mehr, je höher der Signalpegel ist.
Ob diese Einschränkung auch für die eingebauten Mikrofone gilt kann ich nur vermuten, konnte es aber nicht testen.
Daher setze ich meine Bewertung auf einen Stern herunter und kann von dem Gerät nur abraten. Hier wurde vom Hersteller eindeutig zu viel gespart...
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am 16. Januar 2014
Zunächst ist doch vielleicht einiges aus anderen Rezensionen richtig zu stellen:

Wenn externe Mikros mehr rauschen als die internen, liegt das wohl an den Mikros, denn die Verstärker am XLR sind sicher die gleichen, wie an den eingebauten Mikros. Ich verwende hochwertige Studiomikros und da rauscht überhaupt nichts.

Pfeifen oder dgl. hab ich noch nicht gehört, auch nicht beim Vorgänger. Vielleicht bin ich aber dafür schon zu alt, denn Pfeifen im bereich von 18 kHz kann in der Digitaltechnik ganz selten mal auftreten. Müsste man gegebenenfalls filtern. Aber so ab 40 hört man die nicht mehr.

Den Klinkeneingang als Line in verwenden ist bei mir kein Problem. Wenn der Aussteuerungsregler auf 1 steht, kann man durch weiteres Drücken den Pegel weiter absenken bis auf 0.1. Anscheinend regelt die Einstellwippe unter 1 dann den Vorverstärker herunter. Das reicht zumindest bei meinen Geräten für Line in vollkommen aus. Übersteuerungen gibt es bei mir dann nicht.

Dass ein Gerät, in dem Mikrofone fest eingebaut sind Störgeräusche aufnimmt, wenn man es berührt. Ja was denn sonst! Das wäre vielleicht besser, wenn sie in einer sog. Spinne hingen. Dann wärs aber alles ziemlich groß, also auch wieder ein Kritikpunkt. Man kanns wohl nicht jedem Recht machen.

Die Sache mit Datum und Uhr, die ich auch in einer Rezension gelesen hab: Ja, das ist ein kleiner Schwachpunkt. Eine Uhr braucht nun mal Strom um weiterzulaufen. Entweder es gibt zur Überbrückung beim Batteriewechsel eine Knopfzelle oder einen Ladekonddensator, der die Daten wenigstens vorübergehend festhält. Sonst bräuchte man eine Funkuhr oder das Internet. Der h4n hat anscheinend einen Ladekondensator. Bei mir hält dieser die Uhr (und natürlich auch den Kalender) für etwa 3 Minuten am Laufen. In dieser Zeit muss man die Batterien ausgetauscht haben. Aber: für den Kalender mit Uhr gibt es nur eine einzige Daseinsberechtigung, nämlich, dass man den Dateinamen, der zunächst aus einer fortlaufenden Nummer besteht, auch auf die Aufnahmezeit umschalten kann. Ich an des Konstrukteurs Stelle hätte den Kalender mir Uhr einfach eingespart und keiner hätts gemerkt und beanstandet, dass er stehen bleiben kann bzw. zurückgesetzt wird.

Gegenüber dem Vorgänger h4 hat der h4n eher ein technisches Outfit bekommen. Die wirklich nötigen Einsteller sind nun wesentlich übersichtlicher. Man muss beispielsweise das Umschalten von internen zu externen Mikros nicht mehr in irgend einem Untermenü suchen. Es geht einfach mit Knopfdruck. Auch das Aussteuern geht nun richtig konventionell einfach, und das Display ist wesentlich größer und besser ablesbar als das vom h4.Der h4n lässt sich auch mit Fernbedienung steuern. wenn man eine hat. Hiermit habe ich keine Erfahrungen.

Anstatt der eingebauten Mikros kann man über 3,5 mm Klinkenstecker 2 weitere externe anschließen. Schade, dass es dafür keine weiteren XLR-Buchsen gibt, denn dann könnte man den h4n tatsächlich richtig als 4-spuriges Studiogerät verwenden, ohne ein Mischpult bemühen zu müssen. Denn, Experten wissen das: Mikros sollte man nie über asymmetrische Klinkenstecker anschließen, da es dann zu Störungen der Aufnahme durch Elektrofelder im Raum kommen kann. Ich habe selber erlebt, dass bei asymmetrischen Anschlüssen durch die Kabel sogar Radiosender eingefangen wurden.

Überhaupt Mikrofone: Ich hab es extra für die Rezension nochmals probiert. Die eingebauten Mikros, so gut sie auch wirklich sind, können, z. B. beim Mitschneiden einer großen Orgel, mit meinen AKG 391 an Fülle und Breitbandigkeit nicht ganz mithalten. Das kann kein Kritikpunkt sein, ist aber wohl zu bedenken, wenn man nicht nur gute, sondern hervorragende Aufnahmen benötigt.

Die vielen Nachbearbeitungsmöglichkeiten des h4n verwende ich nicht, da ich die Nachbearbeitung immer im PC mit Magix Audio cleaning lab durchführe. Da ist alles viel übersichtlicher und ich kann bei Fehlern die Originaldatei immer wieder zurückholen. Da gibts dann auch einen Oszillografen, wo man auch mehr visuell arbeiten kann. Die Software, die heutzutage schon mit dem kleinsten Fotoapparat mitgeliefert wird, schlummert bei mit fast immer in einer Schachtel. Denn brauchen tut man sie fast nie.

Zu beachten ist auch, dass Dateien nicht größer als 2 GB werden können. Das allerdings gibt es auch in Computern und hängt von der Partitionierung der Datenträger ab. Das bedeutet etwa 3 Stunden Aufnahmezeit bei WAV und bei mp3 mit 320 kb (das ist bei mp3 die best mögliche Einstellung) reicht es immer.

Zwei Sachen noch, mit denen ich zunächst Probleme hatte: Die Sparschaltung aktiviert man an einem Schalter im Batteriefach. danach lassen sich aber viele Dinge nicht mehr einstellen. - Möchte man die eingebauten Mikros von 90 auf 120 Grad umstellen muss man (vorsichtig) an ihnen drehen.

Eine Akku Ladung reicht für etwa 7 Stunden. Bei der Verwendung von Studiomikros, die eine Phantomspeisung brauchen, verkürzt sich die Betriebszeit, je nach dem, wie viel Strom die Mikros fressen. Das muss man vor einer Aufnahme einfach probieren, indem man den Apparat mal blind laufen lässt. dann erlebt man keine bösen Überraschungen. Da braucht man auch nicht dabei sitzen, denn jeder Player wird hernach anzeigen können, wie viele Stunden die Aufnahme gelaufen ist.

Ich verwende den h4n fast nur für Konzertmitschnitte in Kirchen und anderen Sälen und kann nur sagen: Einfach prima - Hut ab". Ich erreiche Mitschnitte für CDs in ausgezeichneter Qualität, vor allem natürlich mit externen Studiomikrofonen.
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am 25. September 2013
Ich habe mir das Gerät gekauft da ich schon das Zoom N2 vor Jahren gekauft
hatte und dies jetzt seinen Geist aufgab. An sich ist das Gerät sehr gut, wenn
man die reine Funktion des Gerätes beurteilen müsste.
Was der hersteller allerdings "verschleiert" ist die Tatsache, das es sich bei den
XLR/Klinke-Eingängen lediglich um Mikrofoneingänge handelt. Leider habe ich
vorher nicht alle Rezessionen komplett gelesen und daher einen Fehlkauf getätigt.
Natürlich weiß ich das man das Problem mit "Signalabschwächern" beheben könnte
aber das scheint mir bei einem Gerät dieser Preisklasse doch etwas übertrieben, da
ich finde das das Zoom dies bei einem solchen Preis intern schon haben dürfte.

WICHTIG: Für all diejenigen die es nicht wissen: es ist durchaus möglich den
Aufnahmepegel des Gerätes soweit herrab zu setzen das ein Line-Signal nicht zu
einer Übersteuerung führt. Das ist aber nur bedingt richtig, denn der Pegel
wird erst NACH dem Analog/Digital-Wandler herrunter gesetzt. DAS aber wiederrum
bedeutet weiterhin eine Übersteuerte Aufnahme des Line-Pegels wenn dieser schon
an der Eingangsbuchse "zu laut" ankommt.

Ich habe mich jetzt für ein Konkurenzprodukt entschieden das auch noch preislich
um einiges günstiger ist .. Tascam DR-40 ... hierbei habe ich die gleichen Eingänge
welche aber mit Mikrofon- und Line-Signalen umzugehen verstehen.

Versand / Verpackung und Versandgeschwindigkeit waren 1A.
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am 25. Januar 2011
Als Journalist (Interviews) und Autor (Lesungen) suchte ich einen mobilen Digitalrecorder mit ausreichend großem Display, integriertem Lautsprecher, Netz-/Batteriebetrieb, exzellenten Mikros und Aufnahmeformaten von unkomprimiert (WAV) bis MP3 (Bitraten bis 320 kbps). Das Gerät musste robust genug für den täglichen Einsatz sein und Sprache aus 2 bis 4 Metern Entfernung präzise und vor allem ausreichend laut aufnehmen können. Außerdem musste die Qualität der Aufnahmen technisch hoch genug sein, um sie professionell weiterverarbeiten zu können (Rundfunk, Studio).

Um es vorweg zu sagen: Der Recorder enttäuschte in keinem Punkt meine Erwartungen. Eine hervorragende Qualität bieten die beiden integrierten, in XY-Konfiguration angeordneten Elektret-Mikrofone. Durch Drehen der Mikrofonkapseln aus der üblichen 90-Grad-Position in eine 120-Grad-Position kann ein deutlich hörbares, breiteres Stereo-Panorama erzielt werden. Das Grundrauschen der Mikros ist extrem niedrig, das Stereobild ist präzise und von bestechender Räumlichkeit. Die Mitten klingen sehr ausgewogen, die Höhen sind jedoch gelegentlich etwas zu schrill. Da die eingebauten Mikros extrem windempfindlich sind, sollte man bei Außenaufnahmen den mitgelieferten Schaumstoffwindschutz verwenden (noch besser den separat erhältlichen Windjammer).

Die auf der Geräteunterseite angebrachten beiden XLR-Mikrofonanschlüsse bieten bei Bedarf eine Phantomspeisung mit 24 oder 48 Volt. Auf der Rückseite gibt es einen Mini-Klinkenanschluss für semiprofessionelle (Stereo-)Mikrofone, der bei Bedarf auch für Elektret-Kondensatormikrofone Plug-in-Power bereitstellen kann. Positiv zu vermerken ist, dass der H4n als zweikanaliges USB-Audio-Interface (Samplingrate 44,1 kHz) genutzt werden kann. Die 'Auto-Rec'-Funktion startet und stoppt die Aufnahme automatisch ab einem bestimmten einstellbaren Lautstärke-Schwellenwert. Der H4n kann dadurch sogar als Überwachungsgerät eingesetzt werden. Der schaltbare Low-Cut ist in zehn Stufen einstellbar, sogar getrennt für die internen Mikros und externe Quellen. Die Auto-Level-Funktion arbeitet recht sauber, selbst einen internen Kompressor/Limiter gibt es. Aktiviert man beide, kann der H4n praktisch idiotensicher saubere Aufnahmen anfertigen.

Die Bedienung des Geräts ist jedoch gewöhnungsbedürftig. Auch wenn durch 4 Tasten auf der Vorderseite des Gehäuses einige Untermenüs direkt anwählbar sind (u.a. Ordner, Files, Aufnahmequalität), erreicht man die Untermenüs nur über das Jogwheel und den Menütaster an der rechten Geräteseite. Das bleibt auch mit Übung stets eine hakelige Angelegenheit. Immerhin ist das Display ausreichend groß und gut beleuchtet, um sämtliche Informationen in akzeptabler Schriftgröße ablesen zu können. Die Aufnahmelautstärke wird durch Drucktasten eingestellt, was leider zu Nebengeräuschen führt. Ein Drehregler wäre hier besser gewesen. Ich empfehle daher den Kauf einer Fernbedienung, die alle wichtigen Funktionen aus der schalldämpfenden Manteltasche heraus ermöglicht.

Das Gehäuse (aus Hartplastik) ist grau gummiert und liegt gut in der Hand. Den Ein/Ausschalter muss man 3 Sekunden lang mit dem Fingernagel nach unten schieben und halten. Das ist umständlich, aber schützt gegen versehentliches Betätigen. Murks sind die beiden Verriegelungshaken im Inneren des Batteriefachs. Sie sind viel zu dünn und fragil, als dass sie im Tagesgeschäft nicht irgendwann abbrechen. Gespeichert werden die Aufnahmen auf einer SD-Karte (bis 32 Gigabyte) bzw. SDHC-Karte (bis 16 GB). Die maximale Dateigröße pro Aufnahme beträgt 2 GB. Die Batterien halten im MP3-Aufnahme-Modus ca. 6 Stunden.

Zum Lieferumfang des H4n gehört ein Netzteil, ein anschraubbarer Griff, der auch als Adapter für Mikrofonstative dient, ein Transportbehältnis aus Plastik (ersetzt leider keine Schutzhülle), ein Schaumstoffwindschutz, ein Mini-USB-Kabel, eine 1 GB-SD-Karte, ein Handbuch (englisch) sowie die Software Steinberg Cubase LE4 (für PC und Mac).

Wer mit dem H4n nur Sprache und Geräusche aufnimmt, schießt natürlich mit Kanonen auf Spatzen. ;-) Für Musiker stellt es ein mobiles Vierspur-Studio dar, mit Dynamikeffekten wie Limiter, Kompressoren, Auto-Gain-Einstellungen, Amp-Simulationen, Kompressoren, Hall, Delay, Modulationseffekten und vieles mehr.
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am 11. Dezember 2013
Mit dem Zoom H4N hat man definitiv eine Aufnahme in Studioqualität. Für den Einsatz beim Filmdreh oder bei Konzerten ist dieses Gerät ein absolutes Multitalent.

Ursprünglich wollte ich für meine Youtubevideos auf ein externes Mikrofon mit XLR Anschluss zugreifen um eine bessere Qualität zu bekommen. Bereits nach den ersten Testaufnahmen über die eingebauten Kondensatormikrofone war dieser Plan in gewisser Weise verworfen. Sofern ich keine Reichweite für die Aufnahmen benötige, nutze ich das Gerät direkt am Mann. Bei Interviews ist er mittlerweile das Standardmikro.

Bei Konzertaufnahmen besteht zudem die Möglichkeit, sich am Mischpult am Soundmann einzuklinken. Hierbei darf man die Quali nicht in Frage stellen, da diese vom Mischpult abhängig ist.

Wenn man nicht gerade die billigsten Batterien benutzt, hat man locker 6 Std. Aufnahmezeit. Bei entsprechend großer Speicherkarte ist der Speicherplatz auch eher Nebensache.

Sicherlich sollte man sich seine Zeit mit dem Gerät beschäftigen. Einige Funktionen brauchen etwas Übung damit schnelle Aufnahme und Soundcheck auch flüssig funktionieren. Diesen Anspruch darf man aber beim H4N erwarten.
Hier ist auch ein wenig Feingefühl bei der Pegeleinstellung gefragt. Wer aber vorsichtshalber den Aufnahmepegel sehr tief stellen möchte, wird nicht enttäuscht. Im Postprodu liefert das H4N sehr dynamische Sounddateien, welche auch beim extremen hochfahren der Lautstärke immer noch sehr guten Klang liefern.

Nicht umsonst der Klassiker in Sachen Mobiler Soundaufnahme!
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am 11. August 2014
Ich nutze ihn für Livekonzertmitschnitte. ich vermisse nichts, die internen Mics reichen völlig aus, ohne Mischpult dazwischen bekommt man auch die Atmosphäre mit drauf. Optional können 2 ext. Mics über XLR angeschlossen werden . Wave und mp3 Aufnahme wählbar, diverse manuelle Einstellungen , beim Aufnahmepegel gibts die,Eiinstellung "auto", sehr hilfreich. Die Aufnahme kann noch im Gerät geschnitten, und umbenannt werden. Es wird alles auf SD card gespeichert. Ich empfehle eine. Class 10 card mit ausreichend Kapazität. Die 2 GB card, die beiliegt, habe ich gleich weggelegt. Netzkabel vorhanden ( spart Akku) und ein Griff zum Anschrauben, wer ein Stativ mit mikrofonklemme nutzen möchte. Empfehlenswert ist es, sich den Windschutz dazuzubestellen , ein Schaumstoffschutz ist dabei.
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am 3. Mai 2014
Habe lange nach einem passenden Gerät gesucht und hier genau das Richtige gefunden.

Leichtigkeit im Zugang zusammen mit guter Qualität ist für mich Grundvoraussetzung.

Hatte vor der Nutzung dieses Gerätes 1001 Probleme mit Nebengeräuschen und ähnlichem - trotz Profi-Equipment. Die Arbeit mit Tontechniker ist für mich im Alltag nicht realisier, die Arbeit mit Zoom ist effizient und die Resultate hochwertig. Das Gerät ist in jeder Hinsicht eine Empfehlung.
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