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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muß man einfach gehört haben, 8. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Live 79 (Audio CD)
Sorry, aber über dieses Album eine sachliche Rezension zu schreiben, bringe ich einfach nicht. Denn mit "Live 79" begann vor über 20 Jahren eine Leidenschaft, die bis heute ungebrochen andauert. Dabei war es mehr oder weniger Zufall, daß ich zu diesem Album gekommen bin. Einzig und allein der Name Tim Blake auf der Besetzungsliste war der Grund für den Kauf; Hawkwind kannte ich nicht. Synthie-Soundmagier Blake hat mich mit seinem Spiel bei der Gruppe Gong so dermaßen fasziniert, daß es mir schlichtweg egal war, was für Musik 'um ihn herum' noch geboten wird. Aber die hatte es dann auf Live '79 wahrlich in sich und auch nachdem ich mittlerweile - als Folge besagter Leidenschaft - mehrere Dutzend Hawkwind-Alben mein Eigen nenne, gehört diese Scheibe immer noch zu den Besten.
Die auf Live '79 dargebotenen Klassiker "Spirit of the Age", "Brainstorm" und "Masters of the Universe" wirken wie einer Frischzellenkur unterzogen. Drive, Emotionalität, die Soundtüfteleien von Blake, das einmalige Gitarrenspiel von Hugh Lloyd-Langton, alles verbindet sich auf dieser CD auf glücklichste Weise zu einer Einheit (das ätzende Ende läuft außer Konkurrenz).
Ich kann nur sagen: UNBEDINGT ANHÖREN! Die Vorstellung, daß ein echter Freund guter Rockmusik dieser Scheibe - mangels Wissen von der Existenz - nie eine Chance gibt, ist eigentlich ein Unding. Deshalb: ANHÖREN!
Schade nur, daß die CD lediglich 6 1/2 Tracks beinhaltet. Das vor kurzem offiziell veröffentlichte Low-Fi Publikums-Bootleg "Collector Series Vol. 1: Complete 79" beweist, daß auf der '79-er Tour noch deutlich mehr absolut hörenswetes Material geboten wurde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Auferstehung!, 9. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live Seventy Nine (Expanded & Remastert) (Audio CD)
1979 brachen Hawkwind, die sich nach rechtlichen Querelen in Hawklords umbenannt hatten, auseinander. Robert Calvert, Simon House und Adrian Shaw waren gegangen. Ende desselben Jahres unternahm Dave Brock das Wagnis, ohne Plattenvertrag, ohne aktuelle Veröffentlichung und unter altem Bandnamen auf Tour zu gehen. Dafür trommelte er alte und neue Freunde zusammen. Neben Bassist und Hawklords-Kollege Harvey Bainbridge waren das Gitarrist Huw Lloyd-Langton, der auch schon auf dem Debüt dabei war und Tim Blake, seines Zeichens Elektronikmusiker, der sich seine Sporen bei der Psychedelic-Gruppe Gong verdiente. Am Besten ist meiner Meinung nach aber die Rückkehr des zwischenzeitlich (und später wieder) durch Martin Griffin ersetzten Schlagzeugers Simon King. Nichts gegen Ginger Baker, der auf seine Art ein musikalisches Genie ist, aber der paßte zu Hawkwind wie leckere Vanillesoße zu ebenso leckeren Heringsfilets.

Gleich der Opener "Shot Down in the Night" gibt die Marschrichtung vor. Heavy und doch harmonisch rocken sie los, als ob es kein Morgen mehr gibt. Dabei überzeugen besonders Huws organisches Gitarrenspiel auf der einen sowie Tims und Daves Synthesizer auf der anderen Seite. "Motorway City" wird eingeleitet von Tims spacigen Keyboards und Daves Hawkwind-typischem Zwei-Akkord-Riffing. Das Ergebnis klingt viel besser als die Studioversion auf dem nachfolgenden Album "Levitation". Dann folgt eine tolle Version von "Spirit of the Age" aus Calvert-Zeiten. Dessen fehlende Stimme wurde ein weinig mit Vocoder-Einsatz kaschiert. Simon King spielt herrlich monoton. Filigranes Schlagzeugspiel á la Ginger Baker wäre hier auch absolut unangebracht. Nicht so gut wie das Original, aber wie könnte man das überhaupt toppen?

"Brainstorm" zeigt, warum ich mich besonders über die Rückkehrer Simon King und Huw Lloyd-Langton freue. Hört euch nur mal den Mittelteil an. Ein besser in einen Song integriertes Schlagzeugsolo gibt es sonst nicht. Und Huws Gitarrenspiel sorgt dafür, daß man Nik Turner und sein Saxofon keine Sekunde vermißt.

Dann hat Tim Blake seinen großen Auftritt. "Lighthouse" von dessen Album "Blake's New Jerusalem" zeigt, warum der Elektronik-Wizard wie die Faust aufs Auge zu Hawkwind paßt. Er spielte praktisch immer schon Musik im Stile der flirrenden Synthesizereffekte Hawkwinds. Wenn schließlich die Band mit einsetzt, ist Gänsehaut garantiert.

"Master of the Universe" ist eine (leicht überdrehte) Version ihres Klassikers. Furios! Zum Schluß gibt es noch eine kurze Version eines Liedes über eine Waschmaschine (O-Ton Dave Brock) mit einer Überraschung am Schluß. Hier liegt auch der einzige Negativpunkt des Albums. Es ist eine Schande, daß nicht der gesamte Auftritt verewigt wurde. Es gibt zwar eine vollständige Version eines Konzerts dieser Tour, allerdings in bescheidener Klangqualität (diplomatisch ausgedrückt).

Auf dieser Remaster-Edition der fleißigen Hawkwind-Backkatalog-Verwalter von Atomhenge, die etwas (aber nicht weltbewegend) dynamischer klingt als die 1992er Ausgabe von Castle Communications, wurde immerhin der ursprünglich nicht auf dem Album erschienene Singletrack (B-Seite von "Shot Down...") "Urban Guerilla" mit draufgepackt, und das erfreulicherweise in der ausgespielten Version (auf der Single wurde ausgeblendet). Der zweite Bonustrack ist der Single-Edit von "Shot Down...".

Müssen nicht irgendwo in irgendeinem Studiodepot noch Bänder des gesamten Konzerts schlummern? Hoffentlich entdeckt die noch jemand, bevor sie vergammelt sind. Das Manko der Unvollständigkeit reicht aber nicht für einen Punktabzug. Schließlich haben wir es hier mit der lebendigsten und powervollsten Version von Hawkwind in ihrer ganzen (inzwischen 40jährigen) Karriere zu tun. Leider hat sich Simon King meines Wissens aus dem Musikbusiness zurückgezogen. Schade, solch einen Drummer hatten sie nie wieder.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Auferstehung!, 25. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live 79 (Audio CD)
1979 brachen Hawkwind, die sich nach rechtlichen Querelen in Hawklords umbenannt hatten, auseinander. Robert Calvert, Simon House und Adrian Shaw waren gegangen. Ende desselben Jahres unternahm Dave Brock das Wagnis, ohne Plattenvertrag, ohne aktuelle Veröffentlichung und unter altem Bandnamen auf Tour zu gehen. Dafür trommelte er alte und neue Freunde zusammen. Neben Bassist und Hawklords-Kollege Harvey Bainbridge waren das Gitarrist Huw Lloyd-Langton, der auch schon auf dem Debüt dabei war und Tim Blake, seines Zeichens Elektronikmusiker, der sich seine Sporen bei der Psychedelic-Gruppe Gong verdiente. Am Besten ist meiner Meinung nach aber die Rückkehr des zwischenzeitlich (und später wieder) durch Martin Griffin ersetzten Schlagzeugers Simon King. Nichts gegen Ginger Baker, der auf seine Art ein musikalisches Genie ist, aber der paßte zu Hawkwind wie leckere Vanillesoße zu ebenso leckeren Heringsfilets.

Gleich der Opener "Shot Down in the Night" gibt die Marschrichtung vor. Heavy und doch harmonisch rocken sie los, als ob es kein Morgen mehr gibt. Dabei überzeugen besonders Huws organisches Gitarrenspiel auf der einen sowie Tims und Daves Synthesizer auf der anderen Seite. "Motorway City" wird eingeleitet von Tims spacigen Keyboards und Daves Hawkwind-typischem Zwei-Akkord-Riffing. Das Ergebnis klingt viel besser als die Studioversion auf dem nachfolgenden Album "Levitation". Dann folgt eine tolle Version von "Spirit of the Age" aus Calvert-Zeiten. Dessen fehlende Stimme wurde ein weinig mit Vocoder-Einsatz kaschiert. Simon King spielt herrlich monoton. Filigranes Schlagzeugspiel á la Ginger Baker wäre hier auch absolut unangebracht. Nicht so gut wie das Original, aber wie könnte man das überhaupt toppen?

"Brainstorm" zeigt, warum ich mich besonders über die Rückkehrer Simon King und Huw Lloyd-Langton freue. Hört euch nur mal den Mittelteil an. Ein besser in einen Song integriertes Schlagzeugsolo gibt es sonst nicht. Und Huws Gitarrenspiel sorgt dafür, daß man Nik Turner und sein Saxofon keine Sekunde vermißt.

Dann hat Tim Blake seinen großen Auftritt. "Lighthouse" von dessen Album "Blake's New Jerusalem" zeigt, warum der Elektronik-Wizard wie die Faust aufs Auge zu Hawkwind paßt. Er spielte praktisch immer schon Musik im Stile der flirrenden Synthesizereffekte Hawkwinds. Wenn schließlich die Band mit einsetzt, ist Gänsehaut garantiert.

"Master of the Universe" ist eine (leicht überdrehte) Version ihres Klassikers. Furios! Zum Schluß gibt es noch eine kurze Version eines Liedes über eine Waschmaschine (O-Ton Dave Brock) mit einer Überraschung am Schluß. Hier liegt auch der einzige Negativpunkt des Albums. Es ist eine Schande, daß nicht der gesamte Auftritt verewigt wurde. Es gibt zwar eine vollständige Version eines Konzerts dieser Tour, allerdings in bescheidener Klangqualität (diplomatisch ausgedrückt). Ein weiteres Versäumnis ist es, daß das als Single (B-Seite von "Shot Down...") erschienene "Urban Guerilla" bis jetzt auf keine Veröffentlichung von "Live '79" draufgepackt wurde. Zu finden ist dieser Song auf der Compilation "Ambient Anarchists".

Diese Mankos reichen aber nicht für einen Punktabzug. Schließlich haben wir es hier mit der lebendigsten und powervollsten Version von Hawkwind in ihrer ganzen (fast 40jährigen) Karriere zu tun. Leider hat sich Simon King meines Wissens aus dem Musikbusiness zurückgezogen. Schade, solch einen Drummer hatten sie nie wieder.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück auf Kurs, 9. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live 79 (Audio CD)
Ich habe mittlerweilen den Überblick verloren, wieviel Livealben Hawkwind bis dato veröffentlicht haben.

Fakt ist jedenfalls, dass in der Flut, der von äußerst unterschiedlicher Qualität geprägten Aufnahmen, diese sicherlich eine der besten ist.

Allein schon wegen Tim Blakes "Lighthouse" ist die Anschaffung dieses Albums jeden Cent wert und wer auf der Suche nach der ultimativen Version von "Spirit of the age" ist, sollte hier dringend mal ein Ohr riskieren.
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