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5.0 von 5 Sternen grandios - endlich wieder!!!
Ich bin so glücklich, dass ich mich zu dem Kauf von "american Soldier" durchgerungen habe. Als Fan der ersten Stunde habe ich ab "promised land" Queensryche den Rücken zugekehrt. Mich überzeugte seit dem kein Album mehr. Tiefpunkt war für mich "Operation Mindcrime" Teil II, was wirklich überhaupt nicht an das (aus meiner Sicht) beste Hardrockalbum...
Veröffentlicht am 30. Mai 2009 von Oliver Zangl

versus
17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider nur ok
Was haben die Amis von Queensryche für die letzten Alben Prügel eingesteckt! Dann geht man mit "Operation Mindcrime II" wieder zurück zu den größten Erfolgen und auch auf die Wünsche der Fans ein und schwupps wird der Band um Sänger Geoff Tate Kalkül unterstellt. Andere sagen auch, der zweite Teil kommt nie an den ersten...
Veröffentlicht am 20. März 2009 von Thorsten


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen grandios - endlich wieder!!!, 30. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Ich bin so glücklich, dass ich mich zu dem Kauf von "american Soldier" durchgerungen habe. Als Fan der ersten Stunde habe ich ab "promised land" Queensryche den Rücken zugekehrt. Mich überzeugte seit dem kein Album mehr. Tiefpunkt war für mich "Operation Mindcrime" Teil II, was wirklich überhaupt nicht an das (aus meiner Sicht) beste Hardrockalbum der 80er herankommt - ist natürlich auch nicht leicht.

Jetzt endlich mit "american soldier" ist ihnen ein wirklich sehr gutes Album gelungen. Beim ersten Reinhören stimmte mich gleich der erste Titel "Sliver" fröhlich. Bereits in diesem Song hört man wieder das geniale Aufblitzen, was Queensryche ausmacht: eingängige Melodien, tolle - sehr komplexe Sound-Arrangements und fantatische Vocals von Goeff Tate. Es klingt wieder sehr nach ihren Glanzzeiten von Empire und OM.

In der Strophe meist etwas sphärisch gehalten, im Refrain durch intelligente Riff- Komposition aufgelockert und präzisiert durch traumhafte Vocallines, von denen die letzten 15 jahren bei Queensryche Funkstile war.

Das Album geht auf diesem Niveau weiter, bis es imho ab "if I were king" eine nochmalige Steigerung erfährt um bei den 3 Titeln "man down", "remember me" und "home again" zum Höhepunkt aufzufahren.

Sicher sind die gesprochenen Erlebnisberichte der Soldaten etwas gewöhnungsbedürftig, aber sie gehören zu dem stimmigen Konzept dazu. Ich find die Thematik gut umgesetzt, nicht übertrieben reisserisch, sondern ein gelungener Versuch, die problematische Welt des "Soldatenseins" darzustellen, ohne in das doch eher Genre-typische "linke" Anti-Kriegsgewäsch hineinzustolpern.

Sehr emotional auch das Duett mit Geoff Tates Tochter Emily bei "home again" die amS stärkste Ballade seit "silent lucidity".
Ich empfehle, das Album mindestens 3 mal zu hören, erst dann erschließt sich dieses geniale Songwriting in vollem Umfang. Es wäre schade darum, wenn man hier zu früh abbricht.

Danke "queensryche" - lange genug hat's gedauert - aber es hat sich gelohnt!
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prog vom Feinsten, 30. März 2009
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Operation Mindcrime ist wohl Segen und Fluch für Queensryche. Segen, weil es wohl DIE Prog-Scheibe des letzten Jahrhunderts war. Fluch, weil wohl jedes neue Queensryche Album daran gemessen wird/wurde.

Bob Marley sagte mal: "Das schöne an der Musik ist, dass sie sich ständig weiterentwickelt" (sinngemäß).

Nachdem ich mir heute die "American Soldier" angehört habe, musste ich diese, meine erste, Rezension schreiben. Als Fan seit "Rage for Order" durchlebte ich wohl die gleichen Höhen und Tiefen mit Queensryche, wie wohl viele andere auch. Da lag vor über 20 Jahren plötzlich ein "Operation Mindcrime" Album im Player, von dem man einfach nicht genug bekam und darauf folgte noch eine orgasmatische Livecrime-DVD. Weiter ging's 2 Jahre später mit einem fast ebenbürtigem "Empire", welches Queensryche wohl in jedem noch so kleinem Winkel der Prog-Metal-Szene zu einer Ikone werden ließ. Doch was kam da 4 Jahre später mit "Promised Land"? Ein Album, das polarisierte. Den einen fehlte die Power, war es viel zu ruhig und melancholisch, die anderen, und dazu gehöre auch ich, entdeckten das Potential und den emotionalen Tiefgang verpackt im feinsten Prog-Gewand. Für mich ist "Promised Land" das beste Queensryche-Album. Der Weg der Band war nach "Hear in the Now Frontier", und "Q2K" klar erkennbar und auch ich verlor durchaus enttäuscht das Interesse an den darauffolgenden Alben, mangelte es doch an Abwechslung; wobei ich mir nicht anmahßen würde zu behaupten, dass ein "Problem der Selbstfindung" vorlag, wie Hr. Rensen es bezeichnet.

"American Soldier" präsentiert sich als Konzept-Album erster Güte. Auch wenn die Thematik eine andere ist, und sicherlich keine leichte, würde ich nach dem ersten Hören das Ganze als "Promised Land II" bezeichnen. Für mich ist von Langeweile und Eintönigkeit keine Spur, ganz im Gegenteil. Wer "Promised Land" mag, der sollte nicht zögern, sich diese Scheibe zu kaufen, die Anlage etwas lauter drehen, die Augen schließen und sich eine Stunde lang von souveränen Geoff, Michael, Ed und Scott mit feinstem Prog und einer ausgezeichneten Sound- und Effektkulisse verzaubern lassen.

Queensryche in Hochform!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ".... keep my head down", 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Als erstes mal auf den Punkt gebracht: UNGLAUBLICH GUTES ALBUM!
Bin den Queensryche`s ebenfalls von Beginn an auf den Fersen... Mindcrime Standard, Promised Land & MTV Unplugged Orgien - bis hin zu denn "etwas" schwächeren Alben der Nachzeit.
Alles in allem hat die Band dennoch immer wieder sehr hochwertige Musik produziert - obwohl man als Käufer fairerweise sagen muss, dass die hier beiden genannten Alben halt dennoch der Höhepunkt geblieben sind - und die Ohrgänge nie wieder so leicht Zugang gefunden haben. Zumindest mir geht es so...

Nun - American Soldier ändert dann wieder einiges:
Kaufte das Album relativ spontan und unwissend, wobei der erste Durchlauf dann doch sehr sperrig und durchwachsen war.
Konzept und Texte haben mich dann aber doch gefesselt - und so habe ich mich kurzerhand tiefer reingehört und reingelesen.
Genießt man die sehr atmosphärischen Songs dann erstmalig in Ruhe und auf einer guten Anlage, springt der Funke so richtig über.
Die vielen Sound-Effekte, Stimmen & sonstige reale Geräusch Einspielungen sind einfach genial!

Und so gehts tiefer und tiefer in das Album hinein - und man findet einen Höhepunkt nach dem anderen.
So gehts dann nicht nur mir als Rock/Metal Fan und Langzeitmusiker, sondern auch meiner Freudin, welche eigentlich viel mehr in eine "populärere" Musikrichtung tendiert. Inzwischen ist sie aber ebenfalls nach "American Soldier" und den Geschichten dahinter süchtig.

Fazit: Jeder Queensryche Fan MUSS zugreifen - alle sonstigen (Rock) Musik Fans SOLLTEN es ebenfalls!
Zwei Sachen vorausgesetzt: Kopf und Willen, sich ein wenig in ein Album reinzuhören! Wer oberflächlichen Prügelrock ohne Anspruch erwartet, ist bei Queensryche sowieso falsch dran, bei diesem Album erst Recht... und genau dies macht das Album zu einem seltenen Output!

Mehr davon bitte!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie kriege ich die Scheibe wieder aus dem Player??, 29. April 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Was ne Überraschung. Habe ich doch diese Band bereits für tot erklärt und die letzten musikalischen Ergüsse daher auch links liegen lassen. Doch nach dem ersten Probehören im Web war ich dennoch leicht positiv überrascht und habe auch die CD bestellt. Nach nun einigen aufmerksamen Durchgängen, bekomme ich diese Platte nicht aus dem Player. Nicht, dass der Silberling klemmen würde, nein: Die Platte ist einfach nur grandios gut! Ein solches Comeback hätte ich nicht erwartet. Für mich ist das Album eher ein Zwischending zwischen OP Mindcrime und Promised Land, wobei das beste aus beiden Platten hier vereint schein; und ständig entdecke ich mehr. FAZIT: eindeutig 5 Punkte und ein Must Have im heimischen CD Schrank.

Doch eines bleibt offen: Ist das Prog? Für mich durchaus anspruchsvolle Rockmusik, aber Prog fängt bei mir bei DT oder Porcupine Tree an. Wie dem auch sei, einfach ne geile Scheibe.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..about time!, 5. Juni 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Es war echt an der Zeit das sich die Herren um Mr. Tate zurückgemeldet haben. American Soldier ist sicher keine Kost, welche die "Headbanger Fraktion" in seliges Nicken verfallen lässt..... das war aber niemals das primäre Anliegen von Queensryche! Viel eher transportierten hier eine knappe handvoll Musiker, deren Fähigkeiten über jeden Zweifel erhaben sind, ein Thema welches wirklich zum kotzen ist. Es ist die (bisher)unerzählte Geschichte die hinter jedem (American)Soldier steht, der einen Abstecher in die Hölle gemacht hat.
Ähnlich sensible Themen wurden auch schon in der Vergangenheit, z.B. auf Mindcrime, Empire usw. angeschnitten, aber niemals in solch einer geballten Form.
Die Musik lässt sich nicht mit "Heavy Metal" umschreiben, eher noch mit Prog- oder Mindmetal.....American Soldier ist sehr düster, passend zu den Texten und zum Thema, ein perfekter Soundtrack zu einem Albtraum.
Um das ganze verstehen zu können muss man vielleicht wirklich ein American Soldier (gewesen) sein. Ich habe viele Rezensionen auf amerikanischen Websites gelesen, da lässt sich erkennen, dass ein anderer Hintergrund auch eine andere Betrachtungsweise bedingt. Hier in Germany steht eher der Umschlag des Buches (die Musik) anstelle des Inhaltes (Texte) im Vordergrund, mit dieser Betrachtungsweise wird man American Soldier auf keinen Fall gerecht. Texte und Musik sind perfekt aufeinander abgestimmt und deshalb ist für mich American Soldier eines der ganz großen Alben von Queensryche.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tarnkappenalbum, 10. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Queensryche hatten ihren Karrierehöhepunkt für meinen Geschmack zwischen 1986 und 1994 mit den Werken "Rage For Order", "Operation: Mindcrime", "Empire" und "Promised Land". Diese vier Alben sehe ich in ihrer musikalischen Qualität ziemlich gleichranging an, obwohl sie teilweise auch schon recht unterschiedliche Stile beinhalten. Alles, was danach kam, habe ich nicht mehr richtig mitbekommen. Es hat mich aber auch nicht weiter interessiert, nachdem ich mal kurze Bekanntschaft damit gemacht hatte. Ist alles eher dünn und mager. Vor allem OM2 ist soundmäßig so dermaßen schlecht, dass sich für mich allein deshalb schon keinerlei weitere Betrachtung der Musik alleine ergeben kann.

Zufällig hat es sich nun ergeben, dass ich in den Besitz des aktuellen Werkes "American Soldier" kam. Was heißt hier zufällig, ich habe es halt einfach mal bei Amazon bestellt. Ich will damit vielmehr sagen, dass mich dieses Album von Anfang interessiert hat und ich es deshalb unbedingt kaufen wollte. Nun aber endlich zur Musik:

Einige haben hier ja schon erwähnt, dass dieses Album ziemlich gleichförmig, um nicht zu sagen langweilig daherkommt. Diesen Eindruck hatte ich anfangs auch. Alles ist schön brav, ohne Akzente, ohne Höhepunkte. Durchschnittsware von der Stange sozusagen. Wie gesagt, diesen Eindruck hatte ich auch und ich war so nach ca. fünf Hördurchläufen schon bei meinem Abschlussurteil "Mittelmaß" angelangt, aber in Ermangelung aktueller musikalischer Alternativen habe ich dieser CD trotzdem noch weitere Runden im Player zukommen lassen ... und siehe da, auf einmal tut sich doch noch was. Was ist denn beispielsweise auf einmal aus Lied Nummer 5, "A Dead Man's Words" geworden? Das ist doch nicht etwa Gänsehaut, die mir da gerade über den Rücken läuft? Doch, ist es! Und so ergeht es mir noch an einigen anderen Stellen, die ich vorher einfach nicht so wahrgenommen habe. Die anfängliche Gleichförmigkeit ist plötzlich völlig verschwunden. Ich kann nun durchaus viele Ecken und Kanten erkennen. Allein die Stellen um die Saxophoneinlagen sind einfach wunderbar. Als eins der wenigen Lieder, die von Anfang an richtig zünden, ist "Killer" mit seinem tollen klöppelnden Schlagzeug. Sehr schön. "Unafraid" erinnert von der Machart und seinem Groove an "Disconnected". Ebenso lässig, ja fast hypnotisch wirkt auf mich "Middle Of Hell". Außerdem finde ich die beiden Lieder "Silver" und "The Voice" in ihrer Funktion als Albumanfang und Albumende absolut gelungen. "Hundred Mile Stare" und "If I Were King" sind weitere absolute Höhepunkte.

Insgesamt kann ich also absolut keinen Schwachpunkt mehr auf diesem Album erkennen, bis auf den Refrain von "Man Down!" vielleicht, den auch schon ein Anderer hier moniert hat und mit "umständlich" meiner Meinung nach vortrefflich beschrieben hat. Die wirklich ausgezeichnete, Gänsehaut erzeugende Einleitung und Strophe geht leider in einen etwas dümmlichen und umständlichen Refrain über. Aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt, mit dem ich ganz ausgezeichnet leben kann.

Es wurden hier auch häufig die vielen Samples mit den Zitaten von Soldaten (toller Reim!) bemängelt. Dass das einfach zu viel sei und mit der Zeit einfach nur nervt. Das kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Sie kommen schon sehr häufig vor, das stimmt schon, aber sie sind nicht sooo dominant und ablenkend oder störend. Teilweise sind sie sogar richtig in das Lied als Melodieelement, also songdienend eingebunden, wie etwa bei "A Dead Man's Words". Da finde ich einige Samples auf dem Klassiker "Operation: Mindcrime" übertriebener und nerviger. Wenn ich das jetzt mal etwas provokant formulieren darf.

Warum ich das jetzt so ausführlich erzählt habe? Es muss halt einfach auch der Augenblick stimmen, indem man auf ein bestimmtes Werk trifft. Und da gibt es eben günstige (wie bei mir) und eben weniger günstige. Wenn ich dieses Album zum ersten Mal gehört hätte, während mich gerade eine andere CD fasziniert, wäre es wahrscheinlich chancenlos geblieben. Leider! Oder erst Jahre später mal zufällig wiederentdeckt worden ...
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider nur ok, 20. März 2009
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Was haben die Amis von Queensryche für die letzten Alben Prügel eingesteckt! Dann geht man mit "Operation Mindcrime II" wieder zurück zu den größten Erfolgen und auch auf die Wünsche der Fans ein und schwupps wird der Band um Sänger Geoff Tate Kalkül unterstellt. Andere sagen auch, der zweite Teil kommt nie an den ersten heran.
Nun haben Queensryche mit "American Soldier" wieder mal ein neues Album am Start, und auch das wird sicher Kontroversen bei den Fans auslösen! Es handelt sich um ein Konzeptalbum über die Erlebnisse von amerikanischen Soldaten in verschiedenen Kriegen. Ob man da unbedingt den Zusatz "American" und die Flagge der USA auf dem Backcover haben muss, ist halt Geschmackssache, aber wir wissen ja alle wie Ichbezogen die Amerikaner in solchen Fällen sind. Übrigens ist der zweite Gitarrist Mike Stone im Februar ausgestiegen. Das gesamte Album wurde somit von Gitarrist Michael Wilton eingespielt. Die Band sieht das Album als ein soziales und nicht politisches Statement!
Musikalisch ist man leider meist in Midtempogefilden und nur hard rockend unterwegs. Geoff Tate ist zwar ein toller Sänger, aber die großen Refrains und Melodien fehlen. Schlecht ist hier nichts, aber auf Dauer sind die Songs einfach nicht abwechslungsreich genug. Die gute Stunde Spielzeit zieht sich also. Hinzu kommen noch Samples, wo Soldaten ihre Erlebnisse erzählen und das, wenn ich mich nun nicht irre bei jedem Song. Nach drei Liedern geht mir das dann doch auf die Nüsse.
Geschrieben hat den Großteil der Songs Geoff Tate mit den Produzenten Kelly Gray (Gitarrist von 1998-2001) und Jason Slater.
Wer also auf die alten Queensryche bis hin zu "Empire" gehofft hat, wird sicherlich enttäuscht sein, doch wer etwas offen ist und auch die neueren Werke der Band mag, wird mit diesem sicherlich eines der besten der neuen Queensryche froh werden können!
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5.0 von 5 Sternen Rundum ne klasse Scheibe, 13. Dezember 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Ich faß mich kurz jeder der auf guten Metal mit leichten Progeinschlägen steht muß zugreifen.
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5.0 von 5 Sternen Kein Meilenstein - eine Rarität, 22. April 2009
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Queensryche haben sich mit AMERICAN SOLDIER nicht selbst erfunden, keineswegs. Sie haben auch nicht als erste Band das Thema Krieg in den Mittelpunkt eines Albums gestellt. Was den Männern aus Seattle allerdings gelungen ist, ist die bislang, zumindest in diesem Genre, einzigartige, wertfreie Auseinandersetzung mit dem Thema, deren Kern- und Mittelpunkt Soldaten sind. Sie sind es nämlich, die nicht nur im Felde kämpfen, sondern auch gegen den Schatten der eigenen Seele lebenslang zu Felde ziehen müssen.

Dies nun in einem Klanggewand, das dem Thema nicht nur gerecht wird, sondern Maßstäbe setzt, die ich von Queensryche so nicht mehr erwartet habe. Es proggt und rockt an allen Ecken und Enden. Geoff Tate ist phantastisch aufgelegt und seine Mitstreiter ebenso in Hochform. Scott Rockenfield spiels immer noch Breaks, das man sich nach der Anzahl seiner Extremitäten fragen muss. Michael Wilton ist ein Virtuose, der sich in den Dienst der (mitunter nahöstlichen)Grundstimmung stellt, ohne dabei Heaviness und Spielfreude zu verlieren. Eddie Jackson wummert wie seit "Dream in Infrared" von RAGE FOR ORDER nicht mehr. Die Männer können es einfach und auch für den Nachwuchs aus dem Hause Tate ist gesorgt. Man höre sich einfach mal Stück 11 an.

Leute, Daumen rauf für die Aufnahme in das OLYMPISCHE ROCKprogramm!!!
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5.0 von 5 Sternen AS von Queensryche, 14. April 2009
Rezension bezieht sich auf: American Soldier (Audio CD)
Meiner Meinung nach ist bei AS eine Art Konzeptalbum heraus gekommen, denn die zwölf Songs behandeln mehr oder weniger das Leben eines Soldaten. Der Opener "Silver" kommt somit der Einberufung gleich, der Konfrontation mit der beängstigenden Realität: "Welcome to the show!"
Wie die aussieht, formulieren zwei Veteranen des Vietnam- und Kosovo-Krieges in ihren eigenen Worten in "Unafraid". Die Strophen bestehen aus den Sprachsamples und nur der Refrain wird von Geoff bärenstark intoniert. Bei der Kriegsthematik könnte man meinen, dass die Musik entsprechend hart zur Sache geht, doch "American Soldier" ist viel eher ein düsteres, schwermütiges Album.
Geoff Tate nähert sich den Themen wie aus vergangenen Zeiten gewohnt feinfühlig und nicht plakativ. Gitarrist Michael Wilton verschafft ihm dazu ein paar musikalische Unterlagen, die in den besten Momenten wie "Hundred Mile Stare" oder "If I Were King" tatsächlich an "Empire" anknüpfen.
Härtere Töne, vor allem in der Schlagzeugarbeit von Scott Rockenfield, die ich bei den letzten Alben sehr vermisst habe, schlagen sie in "The Killer", "Man Down!" oder in den Strophenriffs von "Unafraid" an.
Die Scheibe ist derbst emotionaler Stoff, den man sich in aller Ruhe unter dem Kopfhörer gönnen sollte. Den Abschluss markiert mit "The Voice" ein potentieller Liveklassiker. Hier ist auch Tates Vater in einem Sample zu hören, der in Korea und Vietnam gekämpft hat.
Einmal mehr ist Hoffnung angesagt, dass Queensryche langsam aber sicher an alte Zeiten anknüpfen können und nach dem Abgang von Mike Stone endlich nochmal von vorne anfangen.
In diesem Sinne, ein Album nach meinem Geschmack.
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American Soldier
American Soldier von Queensrÿche (Audio CD - 2009)
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