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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Musikalische Meditationen, 24. April 2009
Richard Dorfmeisters zweites Projekt neben (den wieder aktiven) Kruder & Dorfmeister geht in die fünfte Runde. Beinahe vier Jahre sind vergangen nach "J.A.C." Meine Erwartungen waren nicht mehr sonderlich hoch, nachdem ich "J.A.C." und auch dessen Vorgänger "Delhi9" eher enttäuschend fand.
Toscas erstes Album "Opera" war sicherlich das musikalisch ambitionierteste und experimentellste Werk und konnte mit "Chocolate Elvis" sogar einen veritablen Clubhit aufweisen. Der sensationelle Nachfolger "Suzuki" ist nach wie vor ein Meilenstein des Downbeat. Dagegen konnten die beiden Nachfolger nicht mehr anstinken. So richtig Downbeat war das nicht mehr, der Dub verschwunden, die Kompositionen irgendwie unerheblich, wenig zwingend, für die Clubs sowieso untauglich. Versöhnlich dagegen die "J.A.C."-Remixe auf "Souvenir" mit großartigen Beiträgen von Rodney Hunter, Hendrik Schwarz, Haaksmann & Haaksmann und den üblichen Wiener Verdächtigen.
"No Hassle" überrascht. Zum einen durch seine durchweg meditative Reduzierung aller Elemente: fort sind die Vocals, fort sind die Beats, Becken und Snare Drum werden mit dem elektronischen Besen bearbeitet. Zum anderen überrascht die Platte durch eine noch stärkere Konzentration auf Hubers Gitarrenarbeit. Akustische und elektrische, 12-saitige und Slide-Gitarren, alles vertreten und recht prägend. Ob das "cool" ist (Dorfmeisters Lieblingsvokabel: "cool" muss es sein), vermag ich nicht zu sagen. Die Gitarren-Licks üben jedenfalls in Verbindung mit den üblichen Soundtüfteleien und den Percussion-Elementen eine äußerst anziehende hypnotische Wirkung aus.
Tosca ist ein Ambient-Album gelungen, das durch seine psychedelische Zurückgenommenheit auffällt. Es erinnert wieder wesentlich mehr an "Suzuki" und orientiert sich streckenweise an den experimentellen Ambient-Anfängen, ohne dass Tosca dabei Hits wie "Ocean Beat" oder "Annanas" gelungen wären. Ich würde - zum ersten Mal seit "Suzuki" - mal wieder zum Kauf raten, nicht zuletzt wegen der hochwertigen Aufmachung und der Bonus-CD, die einen Livemitschnitt der Songs enthält, aufgenommen im Rahmen der Ars Electronica im Linzer Dom.
Definitiv meine Platte für den Frühling 2009.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Nur keinen Stress, 16. Februar 2009
Obwohl dieses Album erst im April/ Mai im Handel erhältlich sein wird, durfte ich als Glücklicher den neuen Klängen schon mal lauschen. Anfänglich musste ich mich etwas anfreunden da ich wieder Lieder mit Gesang erwartet habe, so wie bei den letzten beiden Alben. Dieses Tosca Album ist diesmal sehr sehr chillig und völlig anders als seine Vorgänger.
Ich habe "no hassle" nun einige male gehört und sie gefällt mir immer besser. Dieses Album entpuppt sich immer mehr zu einem Meisterwerk. Hätte mich auch gewundert wenn es nicht so wäre. Meine Lieblingsstücke sind im Moment "elitsa", "springer" und "joe si ha".
Freut euch auf ein sehr schönes und entspanntes Tosca Werk, welches sanft in den Frühling begleiten wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Entschleunigung par excellence, 17. Juli 2009
Das Wiener Downbeat-Duo Rupert Huber und Richard Dorfmeister - wir erinnern uns an das Weg weisende Duo Kruder & Dorfmeister - kehrt mit "No Hassle" ganz geschmeidig wieder back to the roots. Weniger Clubtauglichkeit, weniger Gesang, weniger klassische Songstrukturen, dafür aber wieder äußerst deepe elektroakustische entspannte Grooves, für den eigene Film im Kopf oder einfach nur zum relaxen. Also Nomen est Omen: Kein Stress, kein Ärger, no Hassle! Alles ist im Fluss, Reduktion steht im Vordergrund, eine funktionale Scheibe für das träumerische Schweifenlassen des Blickes aus dem Fenster, für nächtliche Autofahrten, per Kopfhörer im Zug, beim Arbeiten am Rechner, zur meditativen Besinnung, für den Start in den Urlaub, immer der aufgehenden Sonne entgegen oder den Blick aufs Meer, wo die Sonne gerade Schritt für Schritt hinein plumpst. Hier wirst Du nicht aufgeputscht, sondern an die Hand genommen und gen Sofa geführt. Kein Wodka-Red-Bull, sondern eher ein Kräutertee. Und das ist überhaupt nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil: "No Hassle" ist genau so wie sie sein sollte. Tosca, wie man sie einfach lieb gewonnen hat.
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nicht suzuki aber sehr gut, 7. Mai 2009
Ich bin durch die Rezensionen auf Amazon auf dieses Werk aufmerksam geworden und habe es mir gleich geholt. Ich besitze mehrere Alben von Tosca und finde das Debut sehr experimentell und gelungen und die Suzuki ist wohl eine meiner 100 Lieblings CDs, bei den Downbeat CDs unter den Top 3. Doch nun zur No Hassle. Ich habe sie mir, wie ich es meist mit electro music mache, beim biken angehört und war zuerst etwas enttäuscht vom Studio Album. Aber zum Glück ist da ja noch die Live Version dabei. Letztere ist echt genial!!! Und nun nach mehrmaligen Hören vergebe ich auf beide 5 Punkte! Inzwischen finde ich das Studioalbum auch genial. Ein herrliches chilliges Album!
Anspieltips: joe si ha und raymondo, das Live Album einfach durchhören!
Fazit: Für Liebhaber von chill und downbeat eine klare Kaufempfehlung! Wer allerdings den Sound der Suzuki erwartet könnte enttäuscht sein, das hier ist reifer und ruhiger.
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